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Ina
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Verfasst am: 6.10.2006 um 15:15 |
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Nur um was klarzustellen, ich hab nie behauptet, die Gegenwelt sei "unausgegorener Scheiß" oder diese ganze Diskussion hier wäre überflüssig,
weil man zu allem Dian fragen sollte - nö, das wäre ja langweilig, es ging nur plötzlich damit los, dass du mit "aus Dians Sicht betrachten"
angefangen hast und das kam mir ziemlich aberwitzig vor, weil das so klingt, als wäre er seit 200 Jahren tot.
Geht ja hier um unsere Sicht.
Ich bin tatsächlich weiblich, aber dein Chavinismus geht mir trotzdem weitgehend am Arsch vorbei - sorry an alle Mitleserinnen da draußen, die
finden, dass ich mich da nicht genügend solidarisiere.
Was mich aber trotzdem befremdet, ist, wenn man nur aufgrund eines doofen Chromosoms, das man jetzt halt doppelt hat, in irgendne Schublade gesteckt
wird - und das von Wesen, die sich für aufgeklärt halten und meinen, sie würden selbstständig denken.
So in der Art: es gibt Menschen (=Männer), die können alles mögliche sein - und dann gibt es noch Frauen.
Was Yao angeht, naja, hauptsächlich konnte ich seine zynischen Sprüche ganz gut leiden.
Und @Maus, sieht ja so aus, als könnte das ganz interessant werden, was du dann zu sagen hast.
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Verfasst am: 7.10.2006 um 01:28 |
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Nä, das mit dem unausgegorenen Scheiß bezog sich doch auf Gerhart Hauptmann, nicht auf @Dians Werke, wie kommst Du denn jetzt darauf???
Zum Chauvinismus:
Ich rede ja nur von den Schulerlebnissen, die ich als kleiner Junge (so also mit 6 oder 20 hatte), und da war es eben so, dass ich in den Leistungen
schlechter wurde, wenn ich in NW oder Mathe ´ne LehrerIN hatte.
Dass das reichlich blöd von mir ist, weiss ich auch. Ist aber damals eine entwicklungspsychologische Macke gewesen, die ich aus meinem Elternhaus
habe.
Und das ich bei Männern weniger wählerisch bin als wie bei Frauen, hat wohl auch eher was mit meinen sexuellen Vorlieben zu tun als mit einer
grundlegenden Abneigung gegen Frauen.
Um ehrlich zu sein, genieße ich das sogar manchmal Frauen eben nicht nach sexuellen Vorzügen beurteilen zu müssen. Letztendlich hat es doch
Vorteile, die Menschheit da anders einstufen zu können, als wie es die meisten Männern machen.
Allerdings gebe ich auch ganz ehrlich zu, dass ich bei Männern, die es intellektuell nicht so drauf haben, keine besondere Anstalten machen würde,
mit denen in einer Beziehung zu enden. So wichtig ist Sex nun auch wieder nicht imo.
Ansonsten beurteile ich Frauen und Männer eigentlich gleichermaßen, zu 95 % haben beide mehr Watte als was anderes im Kopp.
War das denn bei Euch, oder ist das denn heute anders, was die Mädchen in Mathe - LKs anbelangt.?
Weil da waren diejenigen, die männlich waren ZUM TEIL besser drauf. Allerdings sage ich auch mal, außer drei Leuten in meinem Mathe - LK (darunter
auch eine Frau im übrigen, die war da aber nicht so besonders gut drin), waren da die meisten voll daneben.
Wenn, dann geht es mir eher darum, zu sagen, dass die meisten Typen eh voll den Hammer haben, aber aus irgendwelchen Gründen sind mir diejenigen, die
ich aus meinen NW - Kursen kennengelernt habe, oftmals besonders bräsig gewesen.
Kann ich auch nichts für.
Und entspricht ja auch ungefähr dem, was Du von Deinen Kommilitonen erzählt hast, oder?
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Ina
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Verfasst am: 7.10.2006 um 15:37 |
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Ich weiß nicht, was "bräsig" heißt, ich fand die einfach nur uninteressant. Ich war über 2 Jahre da und vermisse noch immer keinen von denen.
Und denen gehts mit mir nicht anders.
Im Mathe-LK waren aber schon die Mädels die Besseren. Auch in den Physik-Prüfungen waren die besten Arbeiten überanteilig oft von Mädchen
geschrieben (na gut, die angehenden Lehrerinnen waren dafür meist besonders schlecht). Ein Mädel sucht sich sowas i.d.R. halt nur aus, wenn sie's
echt drauf hat - es sei denn, sie will bloß Lehrerin werden.
Allerdings muss ich zugeben, dass in der richtigen Überhochbegabtenklasse fast nur Männer vertreten sind. Es gibt da doch diesen
Bundes-/Landeswettbewerb-Mathe-Kram in der Schule und da wird man irgendwann in ein Seminar eingeladen, wo dann echt die Freaks der Nation dabei sind.
Die richtigen Genies, also diese Halbautisten, mit denen man unmöglich reden kann und wo man auch nix versteht (weder akkustisch noch inhaltlich),
wenn sie was reden, die aber schier übermenschlich Mathe können, das waren fast ausschließlich Jungs. Da war einer, dem konnte man fast keine neuen
Aufgaben stellen, der ratterte zu jeder Namen+Jahreszahl runter, also wann von wem dieses Problem das erste Mal gelöst wurde.
Sich so einseitig auf eine Sache versteifen und es da zu einer derartigen Perfektion bringen, scheint eher ne Männerangelegenheit zu sein.
Vielleicht liefert man solche Mädchen vorher in die Klapse ein :D
| Zitat | | Nä, das mit dem unausgegorenen Scheiß bezog sich doch auf Gerhart Hauptmann, nicht auf @Dians Werke, wie kommst Du denn jetzt
darauf??? |
Das hatte jetzt mal zur Abwechslung nichts mit dir zu tun.
Ich fand nur, dass ich mich missverständlich ausgedrückt hatte.
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Verfasst am: 8.10.2006 um 05:15 |
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Also, an der Fachkompetenz der weiblichen Absolventen meines Matheleistungskurses habe ich nie gezweifelt, nur waren das eben alles so verschrobene
Damen, die man wirklich eventuell gerne mal was zu völlig unwesentlichen Gleichungen fragen wollte, aber niemals zu einer irgendwie gearteten
Diskussion über Politik, Philosophie oder etwas anderem hören wollte.
Das waren so Fälle, die eben nicht mehr zu sterben brauchten, um nicht weiter zu leben. Da war irgendwie damals schon vorprogrammiert, dass das
beste, was denen noch passieren kann, Ärztin oder sowas zu werden oder eine stinklangweilige Mathe/Physiklehrerin, verheiratet (mit einem ähnlichen
Langeweiler), 2 Kindern und einem dieser schrecklichen von Dir schon mal beschriebenen Eigenheime.
Menschen eben, die sich die Bewahrerfraktion niemals vornehmen müsste, weil da wirklich jegliches kritisches Denken ausschließlich auf die
vorgegeben Aufgaben bezog und wo niemals die Logik in andere Bereiche des Denkens vordringen würde.
Eine einzige, die aber auch etwas mehr nachdachte als die anderen, habe ich mal wieder gesehen (die anderen evtl. auch, nur habe ich die bestimmt
nicht mehr erkannt, so unscheinbar waren die schon damals), die war eine dicke Kneipenwirtin mit unehelichem Kind geworden, das Ihr Mann in sein
Heimatland, irgendwo nach Taku-Tuka-Land entführt hatte.
Na bitte, geht doch!
Aber das war bei den Männern auch nicht besser. Da kenne ich nur noch einen von, mit dem ich damals schon ganz gut befreundet war, der
Versicherungsmathematik später studierte und dann doch lieber Reptilienhändler wurde.
Btw.: Versicherungsmathematik muss wirklich schwer sein, das haben mir schon einige erzählt. Kann ich mir persönlich gar nicht vorstellen, weil es
doch in erster Linie nur Statistik sein kann.
So, jetzt sind wir wenigstens an einem Punkt angekommen, wo es nichts mehr mit Unity III zu tun hat.
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Ina
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Verfasst am: 8.10.2006 um 12:05 |
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Kommt drauf an, wer das erzählt, also wenn das ein Mathematiker sagt, kannst du es glauben, wenn dagegen irgendein BWL-ler oder so dieser Ansicht
ist, dürfte sie Unsinn sein, der ist halt einfach bloß zu blöd dafür.
| Zitat | | nur waren das eben alles so verschrobene Damen, |
Ich hab bei einer von der Sorte 2 Jahre lang versucht, hinter dem, was ich für ihre Fassade hielt, irgendwas aufzufinden. So wie sie sich
präsentiert hat, dachte ich immer, da müsste doch noch mehr sein, das sie unter Verschluss hielt. Wenn ich näher mit Menschen zu tun habe, will ich
ja dämlicherweise an irgendwas Besonderes in ihnen glauben. Bloß ist das meistens gar nicht da. Denn mittlerweile glaub ich echt - auch aufgrund der
Reaktion auf meinen Ausstieg - dass das echt keine Maske bei ihr war, die war so "unvollständig".
Aber die Männer waren auch nicht besser. Die interessanten Leute wurden auch da bald aussortiert: ich hatte im Hauptstudium eigentlich fast nur noch
mit denen zu tun, die das Vordiplom nicht gepackt hatten, da waren noch ein paar erträgliche Leute dabei, die nicht allen Scheiß geschluckt haben
und mit denen man zwischendurch so richtig schön über alles ablästern konnte.
Naja, ich bin ja jetzt auch "aussortiert", zwar nicht gerade über Prüfungen, aber durch "sozialen Druck", oder wie immer man das nennen will,
wenn sie einem langsam den vorgezeichneten Weg und die Form, in die man sich pressen lassen soll, in ihrer ganzer Abartigkeit enthüllen.
Das hat ja fast wieder was mit der "Gegenwelt" zu tun :D
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Verfasst am: 9.10.2006 um 02:59 |
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Och, das sind wir doch die ganze Zeit, denn wir sind doch über die Bewahrer überhaupt erst in die Richtung MathestudentInnen gekommen.
Und der Typ, der Versicherungsmathematik studiert hatte, der hatte schon Ahnung. Der war in 13 im Lk wesentlich besser als ich in Statistik und
Wahrscheinlichkeitsrechnung. Und der hat extra was aus der Wirtschaftsmathematik studiert, weil er eben keinen Bock hatte, irgendwann als Lehrer zu
enden, oder mit irgendwelchen Lehramtsstudenten zusammen zu studieren.
So, jetzt wird es aber Zeit, dass mal ein bisschen frisches Blut hier reinkommt.
Was sollen wir denn für kleine Andeutungen machen, damit mehr das Buch noch lesen?
Sollen wir behaupten, es wären tolle Fickszenen in dem Buch?
Ich denke, dass glaubt uns kein Mensch bei @Dians Werken.
Also, was dann?
Wir könnten ja behaupten, dass das Buch eine Lösung für alle Probleme der Welt aufzeigt.
Stimmt ja auch fast.
Wenn die Maschine des Profs wirklich die gesamte Menschheit dematerialisiert hätte, dann wären die meisten Probleme der Welt gelöst. (Zumindest der
Erde dieses Universums!)
Ich warte schon seit Jahren auf eine Hobbytheksendung, wo mir mal Jean Pütz erklärt, wie man eine kleine Neutronenbombe baut, um alle Probleme
dieser Erde zu lösen.
Leider habe ich den Mechanismus der Neutronenbombe bis heute nicht verstanden.
Oder was kann man tun, damit mehr der User hierzu was schreiben?
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MAUS
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Verfasst am: 9.10.2006 um 08:24 |
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Lesen passiert ja durchaus schon bei einigen Leuten (habe allerdings bei meinen Weiterempfehlungen angeregt, mit Unity I anzufangen), ob die dann
wirklich auch was schreiben... klappt bei mir ja auch irgendwie so gar nicht. Schriftliche Buchinterpretationen waren noch nie mein Ding, ich
bevorzuge ja eh direkte Kommunikation. Und je mehr Ihr nun darauf wartet, daß ich auch endlich meinen Senf dazu gebe, um so weniger fällt mir
eigentlich ein, seufz.
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Verfasst am: 10.10.2006 um 09:13 |
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Och, @Maria und ich haben ja nicht gerade eine FAZ - Literaturkritik vorgelegt, sondern eher ein bisschen die Eindrücke ausgetauscht und
rumgeschwallt.
Das bringt sowieso besser die Empfindungen rüber als jede literarische Betrachtung!
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Ina
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Verfasst am: 11.10.2006 um 14:59 |
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Och @Maus, kein Stress.
In nem halben Jahr habens vielleicht noch drei Leute mehr gelesen und dann bringts auch was, wenn du was schreibst.
| Zitat | Sollen wir behaupten, es wären tolle Fickszenen in dem Buch?
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Naja, bloß wenn man auf so Sado-Maso-Vergewaltigungs-Folterkram steht.
Oder auf Hirnfickszenen 
| Zitat | | Wir könnten ja behaupten, dass das Buch eine Lösung für alle Probleme der Welt aufzeigt. |
Ach nö, denn das wird ja nicht in dem zynischen Sinne aufgenommen, in dem es ja irgendwie stimmt, sondern in so einem dämlich-spirituellen und ich
würde kein Buch lesen, von dem so Werbung gemacht wird - höchstens, um es zerkloppen zu können, aber das nervt mich i.d.R. selber am meisten.
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Verfasst am: 12.10.2006 um 04:24 |
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Ich lass´mir die Tage mal ´ne Signatur einfallen, wo ich irgendetwas blödsinniges über das Buch behaupte und hoffe, damit Werbung machen zu
können dafür!
Am besten so richtig blöde Werbesprüche, die nichts mit dem Buch zu tun haben.
Das kommt immer am besten!
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MAUS
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Verfasst am: 13.10.2006 um 13:26 |
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| Zitat | Original von Maria
Och @Maus, kein Stress.
In nem halben Jahr habens vielleicht noch drei Leute mehr gelesen und dann bringts auch was, wenn du was schreibst. |
LOL gute Idee, wenn ich es bis dahin nicht verarbeitet habe, sollte ich mir dann aber echt Gedanken machen :D
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dian
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Verfasst am: 7.11.2006 um 14:07 |
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| Zitat | | Es spielt von Zeiten vor der österreichischen Besatzung der spanischen Niederlande (leider fälschlicherweise dort Belgien
schon im Buch genannt, so hieß das damals noch nicht) |
Ich habe doch ausdrücklich geschrieben "da lebte im HEUTIGEN Belgien, das damals noch unter dem konservativen Einfluss der spanischen Krone stand".
Hab mich nämlich schon ein wenig über die Herrschaftsverhältnisse der damaligen Zeit informiert. Aber mir stand jetzt wirklich nicht der Sinn
danach, den Leser ausführlich über die belgische Geschichte zu informieren, sondern ich wollte das möglichst in einem Satz abhaken. (Ursprünglich
hatte ich das ja auch in Holland spielen lassen wollen, aber das hätte vom historischen glaub nicht so gepasst, weil die Holländer ja auch damals
schon relativ weltoffen und tolerant waren und sich vielleicht nicht ganz so sehr über das Treiben von Cyrus und seinen Kumpanen aufgeregt
hätten.)
| Zitat | | So, wenn Yaominh gar nicht so perfekt ist, dann deutet das schon darauf hin, dass sich @Dian wohl wirklich weiter gegen den
Supermann, der alles perfekt macht, wehrt. Das zieht sich in diesem Falle ja auch fast durchs ganze Buch. |
| Zitat | | Wobei mir bei Yaominh noch auffällt, dass insbesondere in den späteren Kapitel öfters auf seine soziale Herkunft hingewiesen
wird. Dass er natürlich als jemand aus einem doch etwas unterentwickelteren Land nicht ganz so auf Rosen gebettet war, wird gegen Ende imo immer mehr
dargestellt. |
Als ich mit dem Schreiben angefangen hatte, hatte ich wirklich nur so ein Bild von einem eher eindimensionalen, ultracoolen Superhelden vor mir, wie
Yaominh in Nikitas trunkenen Augen in der Szene auf dem Bahngleis erscheint. Einfach deshalb, weil ich die Idee reizvoll fand, dass einer, von dem man
es nie erwarten würde, unter dem Einfluss der Gegenwelt zu etwas völlig anderem mutiert.
Aber dann dachte ich mir: Es gibt Menschen, die drehen schon wegen weitaus weniger heftiger Kindheitserlebnisse als die, die Yaominh hatte, völlig
durch... da kann er nicht einfach ein vernünftiger, redegewandter Gegenweltler ohne jegliche Widersprüche sein. Von der Dritten Welt in die erste,
und von dort weiter in die Gegenwelt... das muss einfach Spuren in der Psyche hinterlassen. Also ließ ich ihn im weiteren Verlauf der Geschichte
zunehmend fragwürdiger und innerlich zerrissener erscheinen.
Und dann, beim zweiten Epilog, als Yao zu sich selbst spricht und nach einer Antwort auf den Sinn des Lebens sucht... da verwischt die Grenze zwischen
dem Autor und seinem Protagonisten. Yaominh hat einen ganz anderen Weg hinter sich als ich.. aber am Ende sind wir eins in unseren Zweifeln und
Hoffnungen.
Deshalb würde ich auch nicht sagen, wie irgendwo von einem von euch erwähnt, dass Yao etwas blass bleibt und eher eine Nebenfigur wäre.
Mit Nikita fängt die Geschichte an, aber allein mit Yao hört sie auf... und die letzte Seite eines Romans sagt doch in der Regel mehr aus als die
erste. Zumindest bei mir.
| Zitat | Wie empfandest Du eigentlich die Szene in der Kirche, in der der Gegenweltler Vogt behauptet, dass Markus ein alter pädophiler
Sack sei (was gar nicht stimmen könnte in dem Falle, es wäre maximal ein adoleszentophiler bei dem Alter von den beiden!).
Es hätte nicht zu @Dians Büchern gepasst, wenn sich dort auf einmal eine Wendung ergeben hätte, aber zumindest nachdenken musste ich schon, warum
diese Möglichkeit dort auf einmal eingebaut wurde. |
hmm... das waren mehrere Gründe..
1.) ich habe irgendwas gebraucht, um Nikita mal so richtig an seinen neuen Freunden zweifeln zu lassen.
2.) in "Heroic Bloodshed" habe ich so ein paar richtig widerliche Klischee-Kinderschänder als Bösewichte verwendet, wie sie sich die BILD-Zeitung
oder die NPD nicht besser hätte ausdenken können.
Das hat gut zu der damaligen Geschichte gepasst... es sollte aber nicht der Eindruck entstehen, dass meine Meinung zu diesem Themenkomplex dermaßen
eindimensional wäre.
Klar gibt es üble Typen, die ihren Schwanz in viel zu kleine Öffnungen stecken und es auch noch geil finden, ihre Opfer leiden zu sehen... aber
genauso gibt es auch viele, die zu Unrecht beschuldigt werden.. die zwar sexuell auf Jugendliche fixiert sind, aber wo das auf gegenseitigem
Einverständnis beruht und nur die Gesellschaft dem dann den "Missbrauchs-Stempel" aufdrückt, weil sie 13- oder 14jährige ja noch nicht für reif
genug hält, um selber entscheiden zu können, ob sie gern mit einem notgeilen alten Sack in die Kiste hüpfen wollen oder nicht.
Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass Markus wirklich so ein notgeiler alter Sack wäre. Ich habe es lediglich angedeutet, aber es wird weder
eindeutig bestätigt noch eindeutig verneint. Und das aus gutem Grund: Ich weiß es nämlich selber nicht. Ich könnte mir beides vorstellen, und
überlasse es ganz dem Leser, sich dazu eine eigene Meinung zu bilden.
| Zitat | Zumindest erscheint es sonderbar, warum sich nur jüngere dort bei Markus einfinden und das auch im ganzen Buch und in der
Gegenwelt immer so eine Überhöhung des Kind-seins erfolgt.
Ich persönlich kann eigentlich nicht sagen, dass ich ich als Kind soviel glücklicher gefühlt hätte als heute. War ganz nett, aber man hat doch
immer Erwachsener gespielt. (Irgendwie mache ich das ja auch noch heute!) |
Ich gehe da ja eher davon aus, dass dieser Zustand, den die meisten als "erwachsen" bezeichnen, nichts als eine psychische Krankheit ist. Also
älter werden wir natürlich alle, machen unsere Erfahrungen mit dem Leben und unseren Mitmenschen.
aber dieses Sich-Anpassen, Gehorsam sein, auf Tischmanieren und korrekte Kleidung wertlegen, für die Rente sparen, etc... all das halte ich für eine
Krankheit, von der die meisten Menschen irgendwann im Alter zwischen 15 und 30 befallen werden, und von der sie dann oft bis zu ihrem Tod nicht mehr
loskommen. Und vor diesem Hintergrund erscheint es mir eben weitaus plausibler, ein paar verlorene Jugendliche für die Ideale der Gegenwelt
begeistern zu können, als ältere Leute, die schon eine ganze Weile im Erwachsenenleben drinstecken und es bis zu einem gewissen Grad auch schon als
unabänderlich akzeptiert haben.
Da spielen natürlich auch meine eigenen Erfahrungen während meiner Schulzeit eine Rolle, wo ich schön beobachten konnte, wie alle im Lauf der
Oberstufe völlig andere Interessen entwickelt hatten und sich manchmal um 180-Grad drehten, während ich auch beim Abi noch immer nahezu die selben
Ansichten und Träume hatte wie früher als 15jähriger. Eigentlich bin ich heute noch so, nur dass halt im Lauf der Zeit ein gewisses Interesse an
gesellschaftskritischen und philosophischen Gedankengängen und etwas mehr sprachliche Ausdrucksfähigkeit hinzugekommen sind.
Aber ich würde heute, wenn ich noch in der Schule wäre, noch immer die Kreide verstecken, um den Beginn des Unterrichts möglichst lange
hinauszuzögern. Die meisten meiner Altersgenossen hingegen würden heute dem Lehrer persönlich die Kreide überreichen, weil sie ja mittlerweile
erkannt haben, dass Schule wichtig ist und ihrer Karriere dient.
Und wenn ich an manchen Stellen das Jungsein und die Kindheit verherrliche, dann meine ich damit nicht zuletzt diese trotzige Einstellung gegenüber
der Gesellschaft und der bestehenden Weltordnung, die leider vielen im Lauf der Jahre völlig abhanden zu kommen scheint.
| Zitat | Was die Adoleszentophilensache, die der Bewahrer behauptet, anbelangt, kann dies natürlich so sein, dass das eben eine
Anspielung auf solche bürgerlichen Konventionen ist, die versuchen würde, eine Beziehung von einem alten Sack mit zwei Jugendlichen so zu
interpretieren. Ist zwar richtig, ist aber nicht strafbar.
Da gibt es gerade in Schwulenkreisen ´ne ganze Menge von diesen Typen, die nur noch einen hochkriegen, wenn sie junges Fleisch sehen. Insofern auch
alles etwas unlogisch, wenn gerade dieses als Straftat dargestellt wird, was in keinster Weise in unserer Gesellschaft verboten ist und dennoch zwar
misstrauisch beäugt wird, aber eigentlich keinen Grund zu einem exekutiven Eingreifen geben würde. |
Da wäre ich mir jetzt mal nicht so sicher.
Als Markus auf Demiro und später auf Yao trifft, sind die beiden vielleicht 14 oder 15 Jahre alt. Yao befindet sich juristisch gesehen vermutlich in
der Obhut des Staates, und Demiro hat einen Vater, der seinen väterlichen Besitzanspruch mehr als deutlich macht.
Irgendwie glaube ich nicht, dass man da einfach tatenlos zusehen würde, wenn ein "alter Sack" zwei Jugendliche aus ihrem sozialen Umfeld reißt und
mit denen auf Nimmerwiedersehen verschwindet...
Soweit erstmal meine Gedanken zu euren Gedanken.
Wenn noch Fragen sein sollten... ich bin ja jetzt da.
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Verfasst am: 8.11.2006 um 04:36 |
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Jau, danke. Manchmal ist es auch ganz nett, den Autor direkt fragen zu können, wobei @Maria und ich ja auch schon rätselten, ob Du überhaupt alles
so durchblickt hast, dass es alles in nur eine Richtung interpretierbar sein kann.
Also, bei der Belgien-Sache hatte mich etwas mehr gestört, dass gerade da zu der Zeit der Herrscher von spanischen zum österreichischen Königshaus
wechselte. ich weiss gar nicht, wie die Leute damals solche Wechsel verarbeitet haben, ob die evtl. meinten, jetzt wird alles besser oder so. Nur in
solchen Zeiten haben eben auch oft die Machtverhältnisse sich insofern geändert, dass mal ein paar neue Köpfe im System auftraten. Wurde mir
später erst klar, dass man da natürlich schon schön hätte zeigen können, dass die "Bewahrer" immer die gleichen Köppe bleiben.
Ja, und war schon gut, dass Du da nicht NL genommen hast. Die waren eigentlich damals noch in erster Linie mit Seeraub beschäftigt und damit, dadurch
ihr Land zu einem der reichsten der Erde damals zu machen.
Außerdem wäre das für den deutschen Leser etwas verwirrend geworden. Die Niederländer haben auch ihre Bewahrer, aber die müssen mindestens schwul
und/oder Kiffer sein, sonst haben die nicht die geringste Chance von den Niederländern als ernstzunehmender Mensch anerkannt zu werden.
Solche Bewahrer hätten dann doch den deutschen Leser zu sehr irritiert.
Tja, dass sich Yao als Person entwickelt, erklärt da einige Widersprüche. Da hätte ich auch mal selber drauf kommen können, dass sich ein Autor
mal das Recht heraus nimmt, seine Figuren weiter zu entwickeln.
Da hatte ich zwei Probleme mit, zum einen ist die Rahmenhandlung ja ein relativ kurzer Zeitabschnitt von einer Nacht, so gesehen. Und nach dem ersten
Auftreten von Yao in der Nacht hatte man eben den Eindruck, dass er eben der Supermanntyp sein soll, der öfters in Deinen Büchern auftaucht.
Dass Du diesmal auf einmal Lust bekommst, die Person charakterlich genauer zu zeichnen, hätte ich zuerst gar nicht vermutet.
Zum anderen war für mich der Prototyp des zerrissenen Charakters Markus, der für mich auch aufgrund dessen, dass sein Leben ja eigentlich am
ausführlichsten beschrieben wurde, auch der Identifikationscharakter war (und ich fand 's ja auch so gemein, dass Du dem nicht zusammen mit
Benjamin nochmal das Los von Philemon und Baucis beschieden hast. :52: ).
Und es stimmt schon, dass man auch mal solche Probleme mit Adoleszentophilie oder Pädophilie mal durchaus aus 'nem anderen Blickwinkel sehen kann,
wobei, wenn ich die Storys von den Satanistenclans höre, Du eher noch im ersten Werk maßlos untertrieben hast, was da alles so abgeht.
Und was das Kindsein anbelangt, kenne ich das ja auch, nur eben aus dem Blickwinkel der geistig behinderten Menschen, die mir erstmal wieder klar
gemacht haben, dass man etwas egoistischer und rücksichtsloser sein sollte, um halbwegs happy zu werden. Vielleicht hab' ich selbst schon als Kind
mich zu stark von meiner Umwelt beeinflussen lassen, als dass ich das jetzt extrem interessant gefunden hätte und mich faszinieren eben eher die
archaischen Denkweisen von Menschen, die noch ein Stück unter dem Kindsein liegen.
Nun ja: Geschmackssache!
Zum letzteren kann ich Dir nur aus Berufserfahrung sagen, dass es in dieser Gesellschaft offiziell ja so sein mag, dass man da noch mit Strafen
rechnen muss, aber da ich selber ja jetzt in einer Gruppe arbeite, wo ich die Behinderten dazu bringen muss, dass die mal alleine leben können in
'ner eigenen Wohnung, da muss ich Dir einfach sagen, wir wären bei manchen sehr froh, wenn sich da mal ein alter perverser Sack auf die stürzen
würde und sich denen annehmen würde, sonst sehe ich bei einigen nämlich schwarz, wenn die nicht irgendjemanden finden, der sich um die kümmert.
Und nebenan von uns ist noch das Kinderheim, was sollen die erst sagen?
Wir können ja für die geistig Behinderten wenigstens noch ein paar Stunden in der Woche beantragen, wo jemand vorbeikommt und sich mal anschaut, ob
die alles hinbekommen. Das bekommen die Blagen von nebenan nicht. Und die sind, auch ohne geistige Behinderung manchmal sozial noch geschädigter. In
der Realität sind die auch happy, wenn sich, bevor die alleine zurechtkommen müssen, sich mal irgendwer, aus welcher Motivation auch immer, sich mal
um die kümmert.
Offen bleibt für mich immer noch, warum Yao in den Epilogen zweifach existiert und Nikita nur einfach, es sei denn, der Typ aus Epilog II sollte
wirklich ein Nikita sein, was ich ja nicht ganz glaube.
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dian
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Verfasst am: 8.11.2006 um 12:34 |
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| Zitat | | und ich fand 's ja auch so gemein, dass Du dem nicht zusammen mit Benjamin nochmal das Los von Philemon und Baucis beschieden
hast. |
Wer sind Philemon und Baucis? Ein litauisches Stricherpärchen?
| Zitat | | Offen bleibt für mich immer noch, warum Yao in den Epilogen zweifach existiert und Nikita nur einfach, es sei denn, der Typ
aus Epilog II sollte wirklich ein Nikita sein, was ich ja nicht ganz glaube. |
Ich würde vermuten, es gibt Yao zweimal, weil der Autor einfach nicht in der Lage war, sich für EIN Ende zu entscheiden.
Ich wollte unbedingt dieses eher bodenständige Ende von Epilog 1 haben, weil ich den Leuten sagen wollte: "Hey, ihr müsst nicht irgendwelche
Superhelden sein und in einem Comic leben, um das zu verwirklichen, was euch wichtig ist!"
Andererseits... dieses bodenständige Ende allein, ohne den zweiten Epilog, wäre ja dann wieder fast so ein bisschen wie das Ende von Unity 1gewesen.
So nach dem Motto: "War ja eh alles nur geträumt..." Aber das wollte ich dann auch wieder nicht, also musste noch irgendetwas passieren.
Das naheliegendste war da für mich, einfach die Begegnung von Yao und Nikita unter völlig anderen Voraussetzungen zu wiederholen. Der "neue"
Nikita (bzw. Olaf) aus Epilog 2 (ob dieser Typ nun wirklich Nikita ist oder nicht, sei mal dahingestellt..) hat es einfach nicht mehr nötig, so eine
bedingungslose Freundschaft zu Yao aufzubauen... genau so, wie es die allermeisten Menschen heutzutage nicht mehr nötig haben, ihre "Freunde" über
bestimmte, klar abgesteckte Grenzen hinaus in ihr Leben eindringen zu lassen...
Das war so ein Gedanke, den ich selber auch schon oft hatte, wenn Menschen, die ich eigentlich sympathisch fand, sich mir gegenüber nicht gerade
besonders offen gezeigt haben. Dann dachte ich mir auch: "Ja, warte nur.. wenn du metertief in der Scheiße stecken würdest und meine ausgestreckte
Hand die allerletzte Hoffnung für dich wäre... dann würdest du gierig danach greifen und sie nie wieder loslassen wollen..."
So in etwa fühlt sich Yao in dem Moment auch. Und er kann nichts dagegen tun, außer es zur Kenntnis zu nehmen und dann Gott oder wen auch immer
angepisst nach dem WARUM zu fragen.
Wenn du jetzt mehr an den technischen Details interessiert bist, warum es Yao zweimal gibt, kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen. Das
Fachsimpeln über elfdimensionale Würfel überlasse ich dann doch lieber Maria.
Aber so wie ich das sehe, ist einfach folgendes passiert:
Jeder Mensch lebt unzählige Leben in verschiedenen Dimensionen zur selben Zeit. Wie das gehen soll, weiß ich nicht... aber wenn es so etwas wie eine
Seele und verschiedene Dimensionen gibt, warum soll es dann nicht auch "gleichzeitig" mehrere Seelen von uns geben, die in unterschiedlichen Welten
unabhängig voneinander ihre Arbeit verrichten und sich irgendwann wieder zu einem großen Ganzen zusammenfügen?
Durch das Einreißen der Dimensionsgrenzen im Finale auf dem Staudamm wird Nikitas momentane Seele mitsamt all ihres Wissens in Nikitas Körper aus
Epilog 1 transferiert... vermischt sich dort dann mit dessen alter Seele, denn er hat ja dann die Erinnerungen an beide Leben gespeichert.
Der Yao von Epilog 1 dagegen hat von all dem Gegenweltkram nichts mitbekommen, denn Yao's Gegenweltler-Seele ging nach dem Finale direkt in Epilog 2
über, und vermischte sich dort mit der Seele eines zukünftigen (und dennoch parallel existierenden) Yakuza-Yao, der jedoch ein völlig anderes Leben
hatte und am anderen Ende der Welt lebt.
Klingt doof, ist aber so. :D
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Verfasst am: 9.11.2006 um 05:05 |
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Ich glaube, dass mit den technischen Details lassen wir wirklich mal besser.
Da hatten wir schon drüber diskutiert und da ist @Maria noch romantischer veranlagt wie ich, denn an eine Seele, die nicht materialistisch sein soll,
kann ich nun wirklich beim besten Willen nicht glauben, egal, welche Dimensionen es alles gibt.
Das haben wir ja auch gerade in dem anderen Thread hier diskutiert.
Da gefällt mir die Antwort, dass der Autor sich nicht entscheiden konnte, schon besser.:D
Eigentlich wäre es dann 'ne tolle Möglichkeit gewesen, den kleinen Yao aus Epi I genauso groß erscheinen zu lassen wie der Yao aus Epi II.
Yaos Charaktereigenschaften aus der Erzählung und aus Epi II einfach in den immer noch leicht verkrüppelten Yao aus Epi I einbauen.
Das wäre doch dann ein Ende mit allem gewesen, mit der romantischen Freundschaft, die es auch überlebt, wenn einer eben etwas krüppelig ist und
dennoch das gleiche Selbstbewußtsein an den Tag legen würde, als wäre er es nicht.
Die beiden in der Form von Epi I, aus denen könnte ein toller Fortsetzungsroman entstehen, die ähnliches erleben wie die Geschichten, die da Markus,
Benjamin, Gegenwelter und Engelskinder erlebt haben.
Und Philemon und Baucis sind ein Pärchen aus der griechischen Mythologie (taucht btw auch in "Faust II" auf, um mal kurz den großkotzigen
Bildungsbürger raushängen zu lassen :24: .)
Und die hatten einen Wunsch bei den Göttern frei. Und sie wünschten sich, zur gleichen Zeit sterben zu dürfen und dann als Baum und Strauch
nebeneinander weiter zu existieren.
Und so ein Schicksal hätte ich eben gerne Benjamin und Markus gegönnt, da mir Markus eben der sympathischste war, aber ich mochte ja auch schon
Janosch in Unity II.
Also, wenn Du mal wieder Bock auf Schreiben hast, dann hast Du ja u.U. Möglichkeiten, irgendwie wieder an die Unity III - Geschichte anzuknüpfen und
mal was ganz romantisches daraus zu machen.
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Hansi
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Verfasst am: 27.11.2006 um 00:42 |
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so leute, hab in den letzten 3-4 tagen unity 1 + 2 gelesen. jetz mach ich mich an unity 3 heran und dann kann ich hier endlich mit posten :D.
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...
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Verfasst am: 27.11.2006 um 05:02 |
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Das dauert aber ein bißchen länger meinen Erfahrungen nach.
Aber trotzdem
Viel Vergnügen und gute Unterhaltung!
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Hansi
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Verfasst am: 27.11.2006 um 07:39 |
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ja, das denk ich auch, trotzdem danke.
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JeanneDamianDracul
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Verfasst am: 30.1.2007 um 08:05 |
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So.... damit nicht dauernt deutsche Geschichte oder der Aktienkurs von anno dazumal zu lesen ist,werde ich mal ganz langsam mein Notizzettelchen zu
Unity 3 abarbeiten
Numero uno: Im Epilog 2 redet Yao mit einer Stimme die er später mit Markus anspricht,ich habe zuerst gedacht das dies der Geist von Markus ist,was
aber nicht sein kann weil sie IN Yaos Kopf in erscheinung tritt und ja auch nicht von einer physischen Erscheinung die Rede ist.
Eine eingebildete Stimme im Rauschzustand kann es auch nicht gewesen sein,da Yao ja erst danach den Joint raucht.
Außerdem ist der Schreibstil viel weicher geworden als in den vorangegangenen Werken.
Reicht erstmal für heute,Fortsetzung folgt
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Hansi
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Verfasst am: 30.1.2007 um 18:11 |
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ok, wenn ihr das jetzt hier auswerten wollt muss ich diesen thread wohl oder übel ignorieren *augenzumach. ich muss unity 3 endlich ma durchlesen,
wenn da nich diese faulheit zu gar nix wäre *rotwerd.
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MAUS
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Verfasst am: 30.1.2007 um 18:14 |
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Fang einfach an, dann kannste eh nicht mehr aufhören, ob de willst oder nicht :D
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Hansi
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Verfasst am: 30.1.2007 um 18:17 |
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eben doch, dass problem is, ich bin irgendwie bei kapitel 18 oder so hängen geblieben. bei mir das problem, wenn ich schon ma n buch lese, dann will
ich das möglichst an einem stück tun um nich aus der handlung zu kommen, weil wenn ich dann unterbreche is die gefahr es nich mehr anzufassen imens
(egal wie spannend es is). bei mir siegt immer faulheit :D
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Verfasst am: 31.1.2007 um 03:02 |
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Wie kann man denn gerade in Kapitel 18 aufhören, @Pantheist?
Das war das Kapitel, wo die gerade von den Nazis gestellt wurden, hab' ich nachgeguckt.
@JeanneDamianDracul:
Also, dass die Menschen da ab und an mal Selbstgespräche führen, irritierte mich weniger. Das machte Markus ja auch, auch als er als Janosch
auftrat, immer wieder mit Benjamin.
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Hansi
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Verfasst am: 31.1.2007 um 03:10 |
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@arne: ne war nich 18, war 16 ^^. hab grad den zettel gefunden wo ich mir das aufgeschrieben hab.
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Verfasst am: 31.1.2007 um 04:48 |
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Ist auch das einzige Kapitel, wo der Spannungsbogen evtl zum 17.Kapitel nicht ganz so genial ist.
Okay. Lohnt sich aber weiter zu lesen, geht jetzt erst richtig los.
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