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Autor Betreff: unity-texte
quaid




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[*] Verfasst am: 29.3.2005 um 19:49
unity-texte



da ja schon längere zeit zur debatte stand, gewisse unity texte hier zu veröffentlichen, haben wir das mal umgesetzt.

unter der folgenden adresse sind bisher "arbeit macht krank" von arne kroger und "das netz" von dian in überarbeiteter fassung zu erreichen:

http://coil.chainreactor.org/texte.php

ich hab dazu auch einen button erstellt, der ganz oben sichtbar ist.

ihr seid natürlich eingeladen, eure eigenen texte auf wunsch dort veröffentlichen zu lassen.
eine pn an mich reicht dazu aus.
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quaid




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[*] Verfasst am: 6.2.2006 um 04:02


leute, bitte tragt doch etwas dazu bei das die texte-sektion net so leer aussieht ^^

http://coil.chainreactor.org/texte.php

da sind immer noch nur die 2 texte vom afang drin. ihr könnt echt jeden text vorschlagen, den ihr selber geschrieben habt oder generell toll findet.

mh da fällt mir direkt einer ein..
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quaid




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[*] Verfasst am: 6.2.2006 um 04:16


so, hab direkt mal eines hinzugefügt.
weiß leider bis heute nicht von wem es ist. aber irgendjemand hatte es damals gepostet, als wir noch das schwarz-grüne unity forum bei parsimony hatten.

wenn ihr einen text vorschlagen oder einsenden wollt, reicht ne pm an mich, icq oder email.
oder ihr antwortet eben in diesem thread.
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[*] Verfasst am: 6.2.2006 um 04:22


Ist eigentlich mal dieser komische Nazilink da endlich verschwunden, über den sich @Nightrainmonk so aufgeregt hat.
Ich fand den auch nicht so toll, habe aber jetzt bislang noch keinen Bock gehabt, da mal wieder nachzugucken, ob es den noch gibt???
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[*] Verfasst am: 6.2.2006 um 04:27


das ist aber stark off topic, arne ^^
ich weiß auch nix über diesen link. ist wohl auch nur son link auf einer unserer verlinkten seiten gewesen, oder?
ich distanziere mich ja als verantwortlicher dieses forums im disclaimer ausdrücklich von allen links die hier gepostet werden oder veröffentlicht sind. rechtlich dürfte das schonmal kein problem sein.
dann gibt es da ja noch den aspekt der user, die es stört. dian wollte den typen anschreiben. ich wollte vor der entfernung des links auf sein ok warten..

und nu lasst euch nich ablenken, sondern postet maln paar texte oder vorschläge für diese sektion. ich geb mir da extra mühe das alles übersichtlich zu coden ^^
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[*] Verfasst am: 7.2.2006 um 06:22


Naja, ich schreib´demnächst mal ´nen Text "Distanzierung", dann ist das wieder on- topic, okay?
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[*] Verfasst am: 7.2.2006 um 17:03


sicher :D
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[*] Verfasst am: 10.2.2006 um 01:55


Ich schreibe gelegentlich recht unzusammenhängend vor mich hin, kann aber leider nicht mit meiner sichtbaren Präsenz in diesem Forum punkten. Trotzdem will ich euch manches zeigen. Wenn es euch nicht gefällt, spielt das keine Rolle, ansonsten nehmt euch davon, was ihr wollt.



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Diese ganze blinde, wild rauschende Welt - und ich muss sie fühlen, muss darin ein Bewusstsein haben.


Die Schatten der Bäume, wie sie sich gegen den Himmel abzeichneten, filigran und verschlungen. Die fernen Sterne über mir, der kleiner Ausschnitt, wo ich sie sah, Sehnsucht waren sie, Versprechungen eines unbekannten Lebens.


Für alles, was wir lieben, was uns das Leben schön macht, wird es einmal eine Zeit geben, in der es niemand mehr versteht.
All diese Menschen, die hier mit mir sitzen, sind nichts als das Geflacker einer Epoche, bald ist alles anders und sie sind nicht nur tot, sondern gar nicht mehr möglich, das hier ist nur ein Hauch, ein Wolkengebilde.
Sie lieben, weil sie selten sind, weil sie vergänglich sind und nie wieder sein können?


Es ist eine seltsame Welt, so steril und kühl und dabei so verwickelt, für den einfachsten Menschen noch.
Ich sehe eine faszinierende Auflösung von allem, es ist nur eine Frage der Zeit, wir stehen nicht mehr fest, wir verschwinden, es ist Zeit für uns zu gehen.


Zur Zeit, als Himmel und Erde dieselbe Farbe hatten und beide leuchteten im gleichen tiefen, unverständlichen, grauglänzenden Blau, als sie durchzogen waren von den weißen Schleiern der Flugzeuge und dem grünroten Geblink der Satelliten, stieg ich hinauf zum Abendstern und nur ein Goldnetz blieb von der Welt.


Das Schloss ist fast völlig im Berg verborgen und größtenteils umgeben von Tälern, die nie ein Mensch betrat. Zugänge hat es viele, auch große, geschmückte Tore, die jedem einladend offenstehen. Der Gast wird höflich vom Torhüter und seinen Gehilfen empfangen, wird bewirtet und unterhalten und es gab noch niemanden, der nicht glaubte, diese hohe Halle sei alles und der Torhüter der Schlossherr. Dies ist aber der Zweck dieser Eingänge und ihrer nie gelobten, vollkommenen Bewachung. Doch sind sie nicht die einzigen. Es gibt noch kleine Türen, viele mit Steinen vermauert oder völlig verschüttet, einige aber auch unverschlossen und kaum bewacht. Es würde vielleicht bemerkt, wenn jemand dort einträte, doch zurückgehalten würde niemand. Der Schlossherr duldet, wer diesen Eingang findet und beobachtet ihn, wie er durch die Labyrinthe wandert, ob er sich blenden lässt von geschmückten Sälen und wohlgekleideten Bediensteten. So erlässt er ihm je nach seinem momentanen Bedürfnis nach Gesellschaft einige Fehltritte bis er ihn in eine der großen Vorhallen bringen lässt, wo er nicht stört. Manchmal lässt er ihn auch vollends hinauswerfen - ohne je vom Gast gesehen worden zu sein, wie sich versteht, worüber der natürlich anderer Meinung ist und nicht begreift, dass genau das der Grund für seine Beseitigung war.
Nun gibt es aber noch weitere Zugänge zum Schloss, niedrige, steinige Grotten, überwuchert von Gestrüpp und Unkraut. Ewig tropfendes und fließendes Wasser schuf sie, Felsstürze verbanden sie miteinander und völlig unübersichtlich ist das Höhlensystem, das nie aufhört, sich zu verändern. Dass jemand einen dieser Eingänge findet ist selten, doch wenn es geschieht, so versagen die Sicherheitsmaßregeln und es kam schon vor, dass jemand Einblick in die innersten Gemächer erhielt. Seine Bekämpfung muss dann gnadenlos sein. Ganze Gänge müssen geflutet und verschüttet werden und selbst die vorläufige Zerstörung der schönsten Säle ist kein zu hoher Preis. Außerdem muss das Gedächtnis des Eindringlings getrübt werden durch Räume voll Schmutz und Unrat und die gleichförmige, langweilende, gedankenzermürbende Gesellschaft der großen Hallen, sowie ihre scheinbar allumfassende Atmosphäre durch die er schließlich den Eindruck bekommt, er sei schon immer hier gewesen und die Gemächer des Inneren seien nur Traum und Schauspielerei, eine Täuschung seiner Sinne von innen und außen.


Lasst uns einen langen Tag feiern, nun da die Nächte kürzer werden. Selbst wenn wir hier nur sitzen und auf unsere Hände starren, welche nichts vermögen, so lasst uns dennoch leben, wie das Gras lebt und die schwarzen Fichten dort oben am Hang.


Ein wundgescheuerter Punkt im All an dem es ausläuft in die Mühlräder meiner Einsamkeit.
Es gibt kein Land, das uns aufnimmt.


Sie ist nicht vereinbar, die Welt die ich in meiner Vorstellung sehe mit der vor meinen Augen...
Warum überrascht mich das? Weil es nicht nur bei ausgefallenen Dingen so ist, sondern immer, bei jedem Gedanken - unbemerkt.


Soll ich der Sonne zusehen, wie sie aufgeht und die Welt mit ihrem Licht überschwemmt - nur im Traum leben, warum genügt mir das nicht?


Alles hier ist im Traum und gehorcht blind, manchmal gleitet es hinüber in den Halbschlaf, doch wann erwachte es je? Müsste der Erwachte nicht allen Dingen befehlen, ist unser Dasein nicht der Beweis seiner Nichtexistenz? Oder sind wir das Ergebnis seines Befehls?
Versteht man mich? Verstehe ich mich denn? - Jetzt noch?
Ich verehre das Grün des Grases und seltsame Impulse in meinem Gehirn - seltsam, welch ein anmaßendes Wort.


Sterben für eine Nacht und einen Tag, für ein Traumgefühl, das dieses ganze Leben gebraucht hatte, um sich zu entwickeln. Dieses Leben in der Realität, nie das Tatsächliche verleugnend, aber darin tanzend und letztlich die Wirklichkeit mit sich selbst überlistend. Ein Leben, funktionierend und mühsam geordnet, ein Ich, das sich zu bewahren wusste, einsam und geteilt, aber stark, eine Verachtung, einst grausam und vernichtend, aber nun sublimiert und wärmer geworden, übersetzt in Stolz und niedrige Erwartungen. Kühle Spannung, kein Ziel. Das Neue kam nicht als Vernichter, auch erlöste es nicht, es wurde einfach angenommen, als Neues, als Anderes. Erlösung und Vernichtung waren nicht das Thema, sondern der Mythos, ein heroisches Pathos, das Verlangen nach Schicksal.
Das ist Liebe und Sinnlichkeit für mich, in der höchsten Form, wie ich sie begreife.


Mein Volk ist tot und meine Welt versunken. Von der Zeit vergessen stehe ich hier, als eine Fremde unter Fremden und eine Tote unter Toten. Verurteilt bin ich, seltsam und unsinnig zu sein.


Voll selbstverständlicher Nachdenklichkeit, inneren Monologen, einem Auge, das instinktiv sieht, aber nicht fühlt, nichts Negatives führt zum Ausbruch, höchstens zur emotionalen Erschütterung, die sich entlädt in Monstrositäten und nach innen in der Regel - aber der Verstand ist nicht enttäuschbar, alles ist nur Bestätigung geheimen Wissens, das nur bewusster wird.
Die "Depression" ist das Fehlen von Emotionen und der Wahn der Selbstzerstörung. Die "Manie" der Lauf der Gedanken in alle Richtungen, Freude an ihnen und ihrer Mühelosigkeit, Verlorensein in ihnen, Tanz in ihnen.
Überschattet von geheimem Wissen - aber auch darin leichte Bewegung, kein Wegsehen, dunkler Grund, der die unterste Gewissheit ist, dass der innere Charakter des Erlebens erbarmungslos ist und in Ewigkeit bleiben wird, ohne ein Entkommen, das kein Nein bewirken kann.
Und daneben eine ebenso tiefe Ignoranz, die tanzen kann, die unverständlicherweise auch darüber tanzen kann, denn unfassbar verschwenderisch ist sie ebenso im untersten Grunde, die Welt, sie gibt einem alles...


Ahornblätter und Grashalme, Vogelgesang, plätscherndes Wasser, leuchtender Himmel und flirrender Sonnenschein, Insekten, die mich umsurren, Schwebfliegen und bizarre Käfer, diese ganze Welt spricht zu mir - nur die Menschen nicht.


Zu große Klarheit macht Handeln unmöglich, wir können es nur, weil uns die Zeit zum Denken fehlt.
Dieses übersteigerte, im Punkt der Gegenwart gefangene Bewusstsein ist eine Krankheit, es macht schwerfällig und nimmt das Interesse am Leben. Denn was sollen wir mit Sensationen? Was sollen wir mit Glück?
Es wendet sich gegen sich, gegen das erlebte Jetzt und will nicht noch mehr davon, will keine Zukunft. Denn was war immer das Schrecklichste für mich? Nicht unbedingt mein Erleben, sondern viel mehr die Vorstellung - oder die Gewissheit - es würde so weitergehen und immer wieder so sein.
Liebe ist nicht für mich da, sondern das Nichts und der Traum vom Nichts, so wie für andere der von der Liebe.
Da war ich meine Brücke besuchen gegangen, wie man einen alten Freund besucht und stellte mir Sterne vor - ein heller Himmel über dunklen Bergsilhouetten, wenn man vergisst, was Licht ist und nichts begreift, wenn man es sieht.


All die Welten, die zerstört werden, indem eine von ihnen da ist.


--- Utopia VI ---
Ich weiß nicht, was mich hält,
doch du könntest es.
Wärst der Blick meiner Augen
und das Lächeln meiner Lippen,
wärst die Bewegung meiner Seele,
der Wind über meinem Meer.


Wir sind in allen möglichen Welten verloren, doch wirklich zerstören würde uns nur, den Weg zu ihnen nicht mehr finden zu können.


Die Zähigkeit und Kleinlichkeit der Realität ist es, was mich hemmt, was könnte ich sonst nicht alles sein.
Und doch weiß ich, dass sie keine Beschränkungen sind - nur manchmal, nur in der Schwäche. Also muss das Ziel sein, keine Schwäche zu haben?
Wer könnte das - und menschlich bleiben, nicht völlig verschwinden in der Kälte des Alls.
Aber ist es nicht das, der wilde Wunsch, fliegen zu können, der genau das will und für den dieses Ergebnis keine schreckliche Nebenwirkung ist, sondern das Ziel selbst?
In den Himmel fallen, bis dahin, wo es keine Wolken mehr gibt und immer weiter ins Blau, das immer tiefer wird, bis es schließlich zu einem Schwarz erlischt, das es auf der Erde nicht gibt.


Wir leben auf einer dünnen, vielfach gefältelten Oberfläche - über etwas Unaussprechbaren. Aber der Wunsch, das zu sehen, ist dennoch da und die Oberwelt verletzt uns, denn dort ist unser Auge trüb und trotz aller Flachheit verschwinden wir in ihr und sind beschämt durch die Macht, die sie über uns hat. Es ist nur ein Hauch, der uns trägt, der uns aber unbezwingbar erscheint und mit dem wir in blindestem Leichtsinn spielen, bis er reißt - und wer würde dann wieder die brüchigen Ränder des Loches zu fassen bekommen, in welches er fiel?


Obwohl eigentlich jeder weiß, dass es Spinnennetze sind, wird einem nicht verziehen, wenn man sie in einem grundlosen Anfall von Ehrlichkeit zerreißt.


Wir sehnen uns nach dem Meer, nach dem Ursprung, doch der Wunsch, dorthin zurückzukehren, ist nun der Wunsch nach dem Ende. Wir sind zu weit gegangen, der Rückweg ist uns abgeschnitten, wir sehen nur noch Wüste und das Wasser ist unser Tod.


Die Welt ist voller Muster, sie sind überall und am meisten in den Dingen, die Menschen geschaffen haben. Ihre Häufigkeit erscheint krankhaft, wenn man die Gewöhnung an sie vergisst und man weiß - sieht man sie zu lange an, wird man sich in ihnen verlieren und nie mehr zurückkehren.


Als sei die Ewigkeit bereits vorbei.
Was gäbe mir den Wahn, welcher mich das hier ertragen ließe, was spiegelte meinem Geist vor, keine Wahl zu haben?
Erstarrtes Meer - es ist alles da, warum also geht es mich an, was ist?
Als wäre es zu Ende, als sähe ich den Schein der Sonne nur vom Schatten aus, denn erreichte sie mich, so würde ich gar nichts mehr sehen, zu hell strahlte sie für meine Augen und zu dunkel ist die Welt.
Wodurch fesselst du mich? Durch Gedankenlosigkeit, wegen der ich vergesse, mich zu entscheiden? Durch Druck, dem ich entkommen will und der mir so ein Utopia schenkt, das du versprechen kannst?
Könnte ich einmal außerhalb des Lebens sein, so würde ich erkennen wie dumm es war, mich so lange damit gequält zu haben, eingeschränkt auf meinen Blick, welcher Minute um Minute bewältigte, weil das in jedem Moment die einfachste aller Möglichkeiten und der Weg des geringsten Widerstands war.


Alles voller Dinge, die ich nicht will. Ich finde nichts, das mir entspricht. Die geraden Bahnen meines Intellekts folgen den Abweichungen nicht und so gibt es dann keinen Verstand, nur Fremdheit, einen Strudel von unkonkreten Schatten, in die die Welt zerrinnt, fort von mir ins Unverständliche.
Wir überwältigen die Vielfältigkeit mit unserer Rationalität, doch fällt sie aus, so haben wir keine Abwehr mehr, jedes Geräusch, jeder Eindruck, jede Empfindung durchdringt uns ungehindert, reißt uns in alle Richtungen.


Was alles möglich sein könnte.
Furchtbare Dinge. Ungeheure Geschlossenheit des Universums, ein Käfig aus Ewigkeit, dem man unmöglich entkommen kann.
Alles.


Was dort draußen wirklich ist, hat keine Stimme um zu mir zu sprechen und so scheint es nichts zu geben. Ich selber werde dabei zum Schatten und zur Karikatur, die manchmal einen flüchtigen Traum erhascht.


Ein bizarrer Traum, der immer unverständlicher wird, so erscheint uns die Welt, die Erinnerung in unserer Seele ist dunkel und kaum gefühlt und uns doch das Liebste. Wahrscheinlich haben wir gegen die Gesetze dieses Lebens verstoßen und dafür verbannt es uns ins All, nur Schwärze um uns und altes Licht von unerreichbaren Sternen, die die unseren sein könnten.
Wir sind nicht zusammengekommen, um die Lösung unserer Probleme zu finden, denn diese kennen wir - nein, wir sind hier um uns gemeinsam der Illusion einer Welt hinzugeben und im anderen zu finden, was wir selbst nicht formulieren können. Wir wollen ein Echo hören, das nicht aus unserer Seele stammt.
Wir sind die hoffnungslosesten Kreaturen dieser Erde, selbst dem Tod vertrauen wir nicht, doch wir sind hier.
Viele werden wir nie sein und Empfindungen von Einzelnen sind im Verlauf des Universums nicht von Belang. Mit etwas Glück finden wir hier neue Träume - denkt man sie sich nicht selbst aus, erscheinen sie vollständiger.


Fortgleiten.
Süchtig nach Dunkelheit und gleichzeitig in ihr verloren.
Ich sehe keinen Weg, der hinausführt - ich will nicht hinaus.
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Seneca






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[*] Verfasst am: 10.2.2006 um 15:06


Gefällt mir sehr gut, besonders das Vergängliche, dass gut herausgehoben wird. Darf man wenigstens einen Namen von dir erfahren?
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Jan






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[*] Verfasst am: 10.2.2006 um 16:45


Find deine Texte schön, teilweise stimmen sie mich zudem zum Nachdenken an..

Jap, ein Name wäre fein.. Eine Registrierung noch viel schöner ;).
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quaid




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[*] Verfasst am: 18.3.2006 um 01:44


seit soeben gibt es ein kleines update in unserer texte-sektion.

zum ersten hat dian zwei neue texte zur verfügung gestellt: "die krise", und "wurzel allen übels".

bei der gelegenheit der implementierung habe ich das aussehen auch gleich noch etwas überarbeitet und einen kurzen einleitungstexst geschrieben.

wünsche und anregungen sind wie immer willkommen.
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dian




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[*] Verfasst am: 18.3.2006 um 12:30


naja, wirklich neu sind die Texte nicht. Wurden hier im Forum ja beide schon gepostet...
aber da die Texte-Sektion noch immer etwas leer wirkt, wollte ich da mal etwas gegenwirken.
Was natürlich auch nochmal eine Aufforderung für andere sein soll:
Wenn ihr einen Text habt, der halbwegs lesbar ist und thematisch zur Unity-Idee passt, schickt ihn einfach an mich oder besser noch direkt an Q, dann können wir den da auch noch dazustellen.
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quaid




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[*] Verfasst am: 18.3.2006 um 14:29


der text "abschied" wurde entfernt.
er passte nicht wirklich zu den anderen texten, wurde nicht von einem mitglied hier vorgeschlagen und der verfasser war immernoch unbekannt.
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