
Ich bin achtzehn Jahre und bekomme seit (erst) vier Tagen Methylphenidat.
Die ersten zwei Tage (Donnerstag und Freitag) jeweils in der Früh ein halbe Tablette (10mg : 2 = 5mg). Ich merkte an den Tagen, dass ich ruhiger war
als sonst, nicht so hippelig. Außerdem bildete ich mir ein leichtes "Drücken" im Kopf ein, ähnlich, aber niemals so arg wie nach einem
Cannabiskonsum (kennen hier ja sicherlich einige).
Wie der Arzt empfahl, steigerte ich gestern (Samstag) dann die Dosis auf eine ganze Tablette (= 10mg) am Morgen (= bei mir Mittag). Ja, der Tag lief
ganz normal ab (hatte um 14 Uhr ein Tennisspiel), alles ganz normal jedenfalls. Die Wirkung von Methylphenidat ist übrigens nach ca. vier Stunden
vorbei. Nach dem Einzel (beim Tennis), so gegen 18 Uhr meinte ich dann auch, wieder etwas zappeliger zu sein.
Jetzt aber zum Eigentlichen:
Ich verbrachte den Abend mit einem Bier (das ich vllt. über 3 Stunden trank ^^) an meinem PC. Um halbzwei Uhr machte ich mich dann auf ins Bett.
Ich dachte, ich würde gut schlafen können (Tennisspiel, Bier vorm Bettgehen). Schlecht beschreibbar ist, was dann geschah. Und zwar bekommt man
normalerweise ja nicht mit, wenn man zu schlafen beginnt. Man schläft eben irgendwann ein, ohne es wirklich mitzubekommen.
Bei mir war es gestern anders:
Ich hatte die Augen schon einige Zeit geschlossen, dann sah ich mit geschlossenen Augen soetwas wie eine alte Tapete. Sie hatte eine Art
Blümchenmuster. Es war viel bildhafter, als man sich sonst bestimmte Dinge vorstellen kann. Dann bekam ich Angst. Die Wand / Tapete fing an,
dreidimensionale Aubeulungen zu bilden, ich fühlte mich wie auf Drogen, hatte Angst von der Tapete mitgezogen zu werden. Ich machte die Augen
schließlich wieder auf, etwas überrascht von dem für mich völlig neuen Phänomen.
Mein Bruder kam in der Zwischenzeit von der Stadt heim und kam kurz in mein Zimmer, um Gute Nacht zu sagen. OK, das war jetzt eigentlich
überflüssig^^. Er war dann auch ebensoschnell wieder draußen, wie er reingekommen ist. Ich erzähle einfach weiter:
Ich war schließlich abermals am Einschlafen und hatte wieder eine Szene / ein Bild "vor Augen", an das ich mich heute zwar nicht mehr erinnern
kann, aber gestern, als ich im Bett lag, da war ich wieder in einem Angszustand. Es war die Angst, mitgerissen zu werden von dieser sehr intensiven
Einbildung, ich fühlte mich schon halb einbegriffen. Wahrscheinlich ist das der Moment, in dem man normalerweise einschläft, gestern aber mit dem
unbekannten Unterschied, dass ich es wirklich mitbekam und unbegründete Angst gegen dieses Mitgerissenwerden in den Traum entwickelte. Ich hatte
Angst, dass ich dann keine Kontrolle mehr habe und etwas Schlimmes passieren könnte. Es war die Angst vor einem schlecht zu schildernen "Sog".
Ich wollte es nicht, machte die Augen also wieder auf und sah mich in meinem Zimmer um, was mich beruhigte. Dennoch hatte ich immernoch Angst vor dem
Einschlafen. Das erlebte ich nämlich wirklich wie auf Drogen / im Rausch, ich kann es nicht anders sagen.
Meine Mutter kam dann in mein Zimmer und hat mich etwas erschrocken. Wir wechselten nur ein paar Worte (Katze schon gefütter etc.), wobei ich
versuchte, möglichst normal zu wirken. Sie ging dann zu meinem Vater ins Bad (Uhrzeit: ca. 2:30 Uhr). Nur eine dünne, den Schall relativ gut
durchlässige Wand trennt mein Zimmer von unserem Badezimmer. Ich hörte meine Mutter in hysterischer Stimme etwas sagen. Da bekam ich dann wirkliche
Angst. Ich verstand nicht viel (so dünn ist die Wand dann auch nicht), aber ich hörte von "Ritalin" und "er spricht ganz ..." und "wieviele hat
er denn genommen". Ich vermute, bin mir heute eigentlich sicher ^^, diese Worte entsprachen nicht der Realität. Mit diesem Gedanken versuchte ich
mich auch gestern zu beruhigen, erfolgreich.
Ich schlief irgendwann ein. Heute kann ich mich an ein Fragment aus (m)einem Traum erinnern, den ich die Nacht träumte. Es kam ein Schulfreund darin
vor, der sich gerade eine Suppe mit Zucchini und anderem Gemüse aus einem großen Trog schöpfte. Ich hatte irgendetwas Ungesünderes auf dem Teller
und hatte bei dem Anblick von Chris, also dem Schulfreund mit seiner Suppe, plötzlich auch viel mehr Lust Gemüsesuppe. Ein ganz normaler sinnfreier
Traum ^^.
Ich weiß, dass ich um ca. halbvier Uhr eingeschlafen bin, scheinbar ohne diese besondere Wahrnehmung des Übergangs in den Schlaf, die mir die beiden
Male zuvor so Angst gemacht hatte.
Ihr mögt euch fragen, wieso ich Medikinet (Methylphenidat, ähnl. Ritalin) überhaupt erwähne: Schlafstörungen und Albträume gehören zu den
bekannten Nebenwirkungen / Entzugserscheinungen, deshalb.
Gestern im Bett, als ich eben so hysterisch war, hatte ich kurze Zeit auch den Gedanken "wie geil", die Angst war leider nur viel größer.
Tja, du nimmst halt eine Droge. Und da es eine legale ist, macht sie wohl auch nicht all zu viel Spass.
Da bleiben dir 3 Möglichkeiten:
-Du hörst auf damit, weil es unangenehm ist.
-Du quälst dich weiter und hoffst, dass es schon besser werden wird.
-Du stellt dich deiner Angst, lass es einfach geschehen, egal, was passiert, versuch dich nicht zu wehren, wegzurennen oder es zu meiden. Dann geht
die Angst vorbei.
Es muss ja nicht zwangsläufig so sein, dass es mit Methylphenidat zusammenhängt. Vielleicht wäre es auch so passiert (irgendwann ist immer das
erste Mal).
Immerhin dachte ich zu mir selbst "Du hast vielleicht einen an der Klatsche" ^^.
Mal sehen, wie es sich entwickelt. D.h. ich entscheide mich für "Abwarten", wo ich ja nicht unbedingt mit Qualen rechnen muss.
von was soll es denn sonst kommen?!? ausser du hast wirklich einen an der klatsche ^^. vom thc bestimmt nicht und was anderes hast du ja nicht
genommen. also ich seh das wie @xoc, entweder du hörst auf mit dem zeug weils dich stört oder lässt es laufen (die wirkung klang ja auch nich übel
). oder du gehst mal zum arzt damit.
Hmm, Psychopharmaka plus Akohol... Das vermute ich mal als wahrscheinlichsten Grund. Bei solchen Knallerpillen reicht schon EIN BIER, und man hat die Wirkung von ner halben Kiste Bier... Im übrigen ist das Zeug Dreck. Die meisten Psychopharmaka enthalten künstlich verändertes LSD, oder künstliches Kokain. Entsprechend Wundersame Sachen erlebt man dann. Ich würde sowas höchstens bei akuten Schockzuständen in Betracht ziehen, oder bei schwerer Suicidgefahr.
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Die akute Wirkung ist nach 4 Stunden vorbei. Aber der Stoff ist LÄNGER in Deinem Blut. Bedeutet das der Stoff auch nach 8 Stunden noch mit Alk
reagieren kann. Solche Psychodrogen erzeugen meistens einen GRUNDPEGEL im Blut, der auch nach der akuten Wirkung noch besteht.
Steht in dem Beipackwisch nichts über Wechselwirkungen mit Alkoholgenuss?
Das Zeug von deep ist eher Speed. Aber davon soll man ja durchaus paranoid werden können...
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Ach, was bin ich froh, dass ich Dich nicht als Fallbeispiel in meiner Prüfung hatte, @deep7. :D
Also, die Wirkung ist am Anfang nicht hundertprozentig so, dass das Zeug nach vier Stunden abgebaut ist. Das ist individuell unterschiedlich und
insofern wäre es u.U. ganz ratsam, die ersten Tage bei der Behandlung auf Alk zu verzichten.
Hallus in Zusammenhang mit Schlafstörungen sind normal, aber frag' mich jetzt nicht, wieso, das hat noch irgendwas mit Andocken des Dopamins an den
Rezeptoren zu tun, das muss aber auch weder ich noch Du wissen, das reicht, wenn das die Neurologen wissen, die bekommen dafür auch mehr Geld.
Weshalb bekommst Du das Zeugs denn?
Hast Du ADHS? Und das merken die erst mit 18? Ist da ein neurologischer Scan für gemacht worden oder hat der Arzt das auf gut Glück verschrieben?
Frage ist eben:
Hat Dir das gut getan?
Hast Du mehr Ruhe dadurch gehabt?
Wenn Du meinst, das hat einen therapeutischen Erfolg, dann warte noch ein paar Tage ab, die Hallus gehen wohl nach meiner Kenntnis nach ein paar Tagen
vorbei. Und in den ersten paar Tagen würde ich dann mal konsequent auf Alk verzichten.
Wie gesagt, alles unter der Prämisse, dass das Zeugs mit entsprechenden Untersuchungen von einem Neurologen verschrieben wurde. Absetzen ohne
ärztlichen Ratschlag würde ich das nicht, weil das auch bei einer so kleinen Dosis wahrscheinlich ausschleichen muss.
Wenn Du meinst, die Nachteile überwiegen auch nach einer Woche noch, dann geh' zum Arzt und sag' ihm das. Je nachdem, was Du hast, gibt es auch
andere Medikamente.
ich kann das garnicht nachvollziehen. man sieht echt eine alte tapete, aus denen 3dimensionale gebilde herauskommen? das ist ja wie in einem
horrorfilm mit hollywood-effekten..
angst bedeutet erhöhte wachsamkeit und reaktionsfähigkeit. der adrenalinspiegel, blutdruck steigt. die leistungsfähigkeit kurzzeitig auch. dass,
was man als angst empfindet, ist so gesehen "nur" das gehirn, das vermitteln will, das eventuell unmittelbare gefahr besteht und man entsprechend
reagieren muss.
ist man sich dessen erstmal bewust, kann man sich auch darüber klar werden, dass man es mit einem trugbild zu tun hat. man zieht immer paralellen zu
dem, was möglich ist und was bewiesen werden kann.
das klingt jetzt natürlich leicht daher gesagt. genauso wie man sagt "man, wenn mich einer überfallen würde..dem würd ich aber in den arsch
treten", aber wenn es mal soweit wäre, dann schauts doch schon ganz anders aus.
klingt jedenfalls recht interessant. war das gespräch zw. deiner mum und deinem dad nun real, in bezug auf das medikament - konntest du das schon
herausfinden?
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es war nicht real - das wäre ja dann ein zeichen dafür, dass du mit dem zeug ein kleines bissel paranoid bist, nicht oder?
das erinnert mich an diesen drogen film mit diesem ganz bekannten schauspieler..dort ist er im entzug von irgendeiner droge im bett und sieht an der
decke ein baby lang krabbeln, dass seinen kopf um 180° dreht und zu ihm runter schaut..
Wer weiß, vielleicht standest du auch kurz vor einer außerkörperlichen Erfahrung... auch wenn ich nach der Einnahme von solchen Substanzen schon
eher auf Halluzinationen tippen würde.
Aber mal ganz generell:
Warum siehst du es als so schlimm an, manchmal etwas abwesend zu sein?
Letztlich ist es doch nur schlimm, weil dir jeder einredet, dass das schlimm ist... und du selbst leidest ja wohl auch in erster Linie nicht deshalb,
weil du abwesend bist, sondern weil dir andere Menschen deine Abwesenheit übel nehmen.
Ich finde, Karriere um jeden Preis machen zu wollen und dafür auch gefährliche Drogen zu schlucken, ist der falsche Weg. Richtiger und ehrlicher
wäre es meines Erachtens, die eigenen Stärken und Schwächen anzuerkennen und zu akzeptieren, anstatt sie mit Gewalt verändern zu wollen.
Es hat schon einen Grund, warum jeder Mensch so ist, wie er ist. Und wenn du verträumt und abwesend bist, will das Schicksal aus dir vielleicht
einfach eher einen Träumer machen als ein fleißiges und stets aufmerksames Mitglied der modernen Leistungsgesellschaft.
Ja gut, ums Verträumte geht es weniger, eher um die schlechten Noten ^^.
Was bin ich froh, dass ich meinen Eltern aber allerspätestens ab der 9.Klasse klargemacht habe, dass sie sich aus meinem Leben herauszuhalten
haben.
Meine Güte, 9.Klasse, was ist da alles los mit einem?
Man bekommt neue Cliquen, hat auf einmal sexuelle Gelüste, neue Interessen etc.
Wenn ich jetzt, z.B., in der Oberstufe, meinen Leistungsabfall in Mathe nicht drauf zurückgeführt hätte, dass ich einfach nicht so'n tollen Draht
zu Analysis wie zu Algebra hatte, dann hätte ich auch wohl so'n Zeugs genommen.
Also, weder weniger verträumt werden noch bessere Noten sind ein Grund Psychopharmaka zu nehmen, und Hallus sind ja ganz witzig, aber Angst ist eben
unangenehm.
Und das geht auch nicht so einfach, @quaid, dass man das einfach ausschalten kann, wenn man sch rationale Überlegungen macht. Auch Angst wird durch
unsere Hormone gesteuert. Und wenn die ausgeschüttet sind und die entsprechenden Dopamine an die Rezeptoren andocken, dann kann man da kaum
gegensteuern. Ich hab' das ja auf der Intensivstation damals erlebt. Ich bin bis heute nicht fähig, dass alles als Hallus einzuordnen, was ich da
hatte. Okay, da stand ich kurz vorm Sterben und da sollte es auch normal sein, dass man Angst bekommt, aber da kam eben noch 'ne ordentliche Toxis
dazu und die sorgt auch noch mal für Hallus.
Ich hab' in Deinem Alter, @deep 7, schon die ersten Vorstandsposten in einer Partei innegehabt und hatte sogar schon die Möglichkeit, meine Pauker
über unsere Mitglieder aus dem Schulausschuß zu befördern oder eben noch 'n bisschen warten zu lassen. :D
In dem Alter kann man auch schon was für seine Zukunft machen (und vor allen Dingen für seine Persönlichkeit) und nicht unbedingt für die
Schule.
Erzähl' mal, was an guten Noten so wichtig ist. :|
Genau in der 9. Klasse hatte ich auch massive Probleme. Ich kann mich heute noch erinnern das es damals haarscharf um die Versetzung ging! Ich kann
mich an den ungeheuren psychoterror erinnern der MONATELANG von meinen Eltern und Lehrern ausgeübt wurde.
Erst ging es um Mathe und Latein in diesem verdammten ). jahr, dann fing auchnoch der Musiklehrer mit an zu spinnen um sich wichtig zu tun. ich musste
somit gegen 3 drohende Fünfer ankämpfen. Das man da psychische Auffälligkeiten entwickelt kann nur als Ergebnis bei rauskommen. Später
normalisiert sich das wieder, mach Dir nicht selber noch Druck!
Komisch ich hab im Moment den gleichen Stress.
Sogar auch Mathe und Latein vor allem.
Allerdings sind mir Noten sowas von egal.
Mich interessiert es einfach nicht wie mich andere Leute mit ihrer Notenskala bewerten.
Wichtig ist für mich wie ich mich selbst bewerte...
Aber naja man braucht bestimmte Mindestnoten leider für nen Schulabschluss.
Und je besser der, desto mehr Möglichkeiten hat man.
Wobei mehr arbeitslosen Geld bekommt man eh nicht.....
Im Moment würde ich am liebsten alles hinschmeißen und fertig
Naja hier gehts um deep7 und nicht um mich.
Was ich sagen will:
Lass dir nicht einreden das die Noten ach so wichtig sind!
Nimm die Medikamente, weil es dir danach besser geht, aber NICHT um besser Noten zu bekommen.
@Noten: Völlig unsinnig (also fast völlig) sich darüber Gedanken zu machen!
Ich hab mal auf Kein-Mensch was von einem gelesen, wo es um ähnliches ging (also um Noten). Der meinte, er würde heute darüber lachen, das er sich
damals Gedanken über Noten gemacht hatte...
Nagut, jetzt kann man sagen, das der auch keine großen Probleme mit Noten hatte, aber ich mache mir nur selten Gedanken über Noten. Dazu hab ich
einfach keine Lust. Wenn ich mir deswegen Gedanken mache, dann nur, weil ich studieren will und dazu braucht man gute Noten, hab ich gehört. [Ich hab
im Inet gesucht, "Experten" gefragt und verschiedene Unabhängige Meinungen eingeholt, aber ich weiß immer noch nicht, was für Noten ich
brauche!!! Wenn hier einer Bescheid weiß, möge er sich bitte mal bei mir melden]
@deep7: Es ist erstmal schwer, sich von dem Gedanken loszureißen, das Noten im Endeffekt scheiß-egal sind, aber mit der Zeit klappts *aus Erfahrung
sprech*. Hat bei mir auch lange gedauert, aber inzwischen kommts nur noch in seltenen Schüben (wie erwähnt).
@M.F: Jaja, du hast ja auch Glück; lernst nie, überall A-Kurs und so weiter...könnt man glatt drauf neidisch sein, wenn man auf gute Noten scharf
ist...
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Und was, um alles in der Welt, ist so wichtig, dass man ein bestimmtes Fach an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit studieren muss???
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Instinktiv würde ich aber keine Medikamente nehmen.
Das sind ziemlich harte Psycho-Medikamente. Sowas wegen NOTEN ist bestimmt nicht ideal. Das würde ich nur nehmen, wenn es das Wohlbefinden steigert.
Es gibt genug Ärzte oder Anwälte die TABLETTENSÜCHTIG nach solchem Psychozeug sind. Klar, die haben "erfolgreich" studiert, wenn der Efolg diesen
Preis wert ist?
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Da dürfte eine Menge ZWANG dahinterstecken. Zwang der bereits früh von der Gesellschaft ausstrahlt. Ohne Beziehungen und sehr wohlhabende Eltern ist übrigens auch mit Bestnoten ein Aufstieg in die Oberschicht nahezu unmöglich. In der Mittelklasse kann man sich noch halten, falls die Eltern einen Betrieb haben den man übernehmen kann. Als Kind von Arbeiter oder Angestellten wird man genau in der Unterschicht landen, Noten hin oder her.
[QUOTE]Als Kind von Arbeiter oder Angestellten wird man genau in der Unterschicht landen, Noten hin oder her.[/QUOTE]
stimmt, die haben ja alle nicht die möglichkeit zu studieren oder sonstwas zu machen :12:
also zeugnisse sind natürlich fürn arsch und interessieren erstmal keinen, trotzdem ist hartz4 oder ne beschissene handwerker ausbildung auf die
dann hartz4 folgt nicht für jeden hier das gelbe vom ei. insofern ist mindestens mal das abschlusszeugnis wichtig. wie die noten davor aussehn ist
wirklich mal scheißegal, solang man nicht zichmal sitzen bleibt halt. fürs abi anstrengen und danach die freiheit haben zu studieren oder sonstwas
machen zu können ziehe ich einem hauptschulabschluss oder realschule immer vor.
Nun ich bin ja ein Arbeiterkind mit guten Noten, das "sozial aussortiert" wurde, bzw. sich selber aussortiert hat - von außen gesehen ist das eine
vom anderen schwer zu unterscheiden.
Es geht dabei weniger um die fachlichen Fähigkeiten, als um die sozialen. Ein Kind von Arbeitern hat den ganzen Blödsinn nicht drauf, der für
Mittelschichtler oder besseres selbstverständlich ist. Und ein intelligentes Kind von der Sorte hat auch gar keinen Bock, sich diesen Müll
anzueignen.
Ich kam mir da unter den ganzen Akademikerkindern auf der Uni schon manchmal vor wie auf nem anderen Planeten - "ach oh, was hat die doch für ne
prollige Ausdrucksweise - und ach oh, sag doch nicht in jedem zweiten Satz "scheiße" - und diese Essgewohnheiten - von den billigen Klamotten ganz
zu schweigen - wie kann man denn nur stoisch-stur im Regen rumlaufen und dann tropfend mit schlammigen Schuhen und Hosenbeinen einen geschlossenen
Raum betreten??? - und nennt die das ne Frisur, die die da auf dem Kopf hat? Und diese abgeknabberten Fingernägel - sieht ja schlimm aus..." - mal
ganz abgesehen von dem ganzen Schablonengeschwätz, von dem sie glauben, es sei gebildet und intelligent. Proleten sind wenigstens auf ehrliche Weise
dumm.
Na und dann hat man die Wahl: passt man sich diesem Müll an und findet sich damit ab, dass man sein Leben unter diesen Menschen mit ihren scheiß
Hirnwindungen verbringen wird, oder kotzt man ihnen ins Gesicht und geht zurück ins Millieu, wo man herkommt? Man hat ja jetzt mitgekriegt, dass die
Menschen überall doof sind, aber das Proleten-Verhalten ist doch deutlich weniger anstrengend...
Unser System ist schwachsinnig. Und für ein Arbeiterkind ist die Hemmschwelle, den Kram hinzuschmeißen, deutlich geringer. Denn erstens machen die
Eltern weniger Stress, als überbehütende, erziehungs- und fördergeile Mittelschichtler, auch weil man ja eh nur werden wird, was sie sind. Und
zweitens weiß man als "intelligenter Vertreter der Unterschicht", dass man auch ohne Studium und Diplome überlebt, ja dass es dafür nichtmal eine
Ausbildung und eine geregelte Arbeit braucht. Man hat früh gelernt, dass man mit wenig Geld auskommen kann, wenn es nötig ist und hat ohnehin nie
groß Wünsche erfüllt bekommen, so dass die "Armutstoleranz" ziemlich hoch ist - also ich fühle mich erst von meinen Finanzen frustriert, wenn
ich mir kein Obst mehr leisten kann 
So hätte ich es ausführlich erklären können @ Ina! :62:
Es geht einfach darum die Entwicklung der Dinge abzuwarten und zu überleben.
Beispiel aus der Natur: Die Dinosaurier (die HERRSCHER) sind elend verreckt. Die bis dahin WINZIGEN Säugetiere, die von den Dinos quasi unterdrückt
wurden, herrschen heute.
Warum herrschen sie heute? Weil sie gelernt haben unter Bedingungen zu überleben, die jeden Herrscher damals killen mussten. Und dieses Beispiel
wiederholt sich immerwieder. Da bin ich überzeugt!
[QUOTE]Und dieses Beispiel wiederholt sich immerwieder. Da bin ich überzeugt![/QUOTE]
inzwischen regieren ja die insekten den planeten und die werden sicher ewig herrschen. der mensch (und nicht irgendeine untere klasse) wird sicher
irgendwann wieder abhaun entweder auf den mond oder in den erdboden oder wo auch immer hin.
Hmpf... ich werde schon nicht abhängig. So einer bin ich doch nicht, tsss. Außerdem bekommt es durchaus gut, wenn man nicht mehr so unruhig ist. Und
das mit den Noten ist v.a. auch eine Motivationssache. Das jetzige Jahr (12. Kl.) werde ich wahrscheinlich sowieso wiederholen.
Naja, und ich weiß jetzt nicht, Mf, was ich auf deinen Beitrag sagen soll. Ich sehe es wie Soulmirror.
Ob Ina mir mit ihrem Beitrag irgendwas vermitteln wollte, weiß ich nicht. Ich würde eben schon gerne etwas studieren. Und was ist so schlimm daran,
dass es an einer Uni gewisse Schnösel gibt? Ich muss ja nicht unbedingt mit ihnen leben / mich ihnen anpassen.
Nur das die SCHNÖSEL fast immer die Lieblingskinder der Professoren sind...
Aber egal, wer sich diesen Weg zutraut, soll ihn ruhig gehen. Ich wollte nur darauf hinweisen das 90% NORMALMENSCHEN damit unglücklich werden!
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Nein @deep7, ich will dir auch mit folgendem Beitrag nix sagen, weil mir dein Problem persönlich absolut unzugänglich ist, sondern der ist nur
wieder Inas Off-Topic-Gebrabble, mit dem ihr hier nunmal klar zu kommen habt:
Also ein so ein Theoriephysik-Prof konnte mich glaub ich ziemlich gut leiden - und ich ihn ehrlichgesagt auch. Das war so ein lebensunfähiger
Halbverlorener, dessen Vorlesung darin bestand, unnachvollziehbar vor sich hinbrabbelnd 8-10 Tafeln vollzuschreiben und der uns 4-seitige
30h-für-die-zum-Bestehen-notwendige-Hälfte-Übungsblätter austeilte, bis ne Delegation von Kommilitonen sich beim Dekan beschweren ging.
Der war total abgedreht und hat nie kapiert, dass seine Vorstellungen von den Studenten bei den allermeisten völlig an deren Interessen und
Fähigkeiten vorbeigingen.
An seinem Lehrstuhl waren auch die Freaks. Einer, der nie das Maul aufgekriegt hat und bei den Übungsstunden schier krepiert ist da vor uns paar
Studentlein, und ein anderer, der statt dessen immer gegen ein Eck in der Decke gelabert hat und abgesehen von Ausbrüchen von Gereiztheit absolut
unzugänglich war, sind mir sogar im Gedächtnis geblieben.
Mann, so hatte ich mir das Physik-Studium vorgestellt, solche Leute da, nicht dieser arrogante, karrieregeile Rest-Professoren-Müll mit seinem Anhang
von Schleimscheißern. (Junge, engagierte Professoren, die meinen, wie jugendlich und toll sie ihren scheiß FESTKÖRPERPHYSIKALISCHEN Pfusch
präsentieren, sind übrigens das ALLERLETZTE! *kotz* da sind mir die vertrockneten Totalverkopften ohne erkennbares Innenleben noch lieber.)
Wenn die nicht ein gar so abseitiges Thema da an dem Lehrstuhl behandelt hätten, hätte ich mir durchaus vorstellen können, da mal unter zu
kommen.
Tja, ohne den, seine spritzigen Vorlesungen und seine lebensfüllenden Übungsblätter (deren Lösungen nie in irgendwelchen Büchern zu finden waren,
wie sonst üblich) wär ich wohl schon ein Jahr früher weggewesen :D
deep7 schrieb:
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Bitte noch mehr Geschichten aus deiner Uni-Zeit @Ina...in nem halben Jahr
übernehm ich das dann meinetwegen auch.
Nö, jetzt gibts Schule.
Deutsch 13-15 Punkte? *argl* elender Streber :D
Woher weiß ich denn, was der Lehrer hören will?
Aus dem Unterricht etwa?? Ich habs aber nie geschafft, in Deutsch wahrzunehmen, was da vorn passierte.
Und wie schreib ich dann auch noch hin, was der Lehrer hören will?
Ich konnte nie flüssig schreiben, ich hab nur dann flüssig geschrieben, wenn ich irgendwas gefunden habe, woran ich mich aufhängen konnte. Dann hab
ich losgelegt. Und diese Arbeiten wurden meine Schlechtesten, weil sie total abseitig waren und man mir dann was von Themaverfehlungen vorgeschwallt
hat... Ich hab nur einmal in Deutsch ne Eins gekriegt: Bei der Interpretation dieses Nietzsche-Gedichts mit dem Rauch und so, bei einem jungen
Referendar - jepp, DAS hatte ich drauf, da konnte ich mich reinsteigern und es hat ihm genau gepasst :D
(Dazu ist zu sagen, dass der leicht Psycho war, in ner Band gesungen und da die Depri-Texte geschrieben hat ("berge drücken im genick soll brechen
unter der last ich stell mir vor, ich steh am gipfel und blick hinunter in die welt wie jetzt von meinem fenster aus. der ton reisst und zerrt an mir
will brechen meinen kopf alles zäh und schwer weltreise am besten jetzt und hier von meinem fenster aus. geschwindigkeit wie ein kristall tropfen
für tropfen fällt die zeit geschwindigkeit wie ein kristall fällt die zeit wie schwere last von mir. sag bitte mir wie ist es denn ein fisch zu
sein ich will wissen blasen blubbern und schweben, kühl und fern dieser welt sag bitte mir, was kann ich tun, ein fisch zu sein ich will wissen, ob
du weißt wo ich stehe")...)
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Erst nochmal kurz 'ne rein sachliche Frage, @deep 7:
Wer hat bei Dir die Diagnosen gestellt, denn insgesamt kann das auch 'ne stinknormale oder sogar 'ne endogen begründete psychotische Depression
sein?
Das voneinander abzugrenzen würde ich nur nach einem längeren Beobachtungszeitraum einen Neurologen zutrauen.
Also beobachte, welche Veränderungen durch das Medikament passieren, nur mehr Aktivität alleine behandelt keine Depressionen (und schon gar keine
psychotischen. Du kiffst ja auch, hast Du mal erzählt, und obwohl ich der Ansicht bin, dass das nun wirklich die harmloseste psychotrope Substanz
ist, hat sie wirklich bei manchen Personengruppen Auslösefunktionen für Psychosen!).
Und ansonsten hab' ich heute ausgerechnet in Pflege und Heilpädagogischer Theorie 'ne 6 zurückbekommen, also muss ich in die mündliche.
Aber kratzt mich alles nicht, erstmal bin ich nett und büffele was und anschließend werden eh alle verklagt. Pauker sind ja sowas von dumm und
lebensfremd, ist mir jetzt wieder aufgefallen. Da versuchen die einem 45jährigen wie mir klarzumachen, dass ich das akzeptieren soll und noch 'ne
drei rausschlagen soll in der mündlichen. Okay, das versuch' ich mal, aber die haben sie doch nicht alle.
Ich hatte große Lust, der zu sagen: "Paß mal auf, Du blöde Fotze. Ich mach' die Prüfung, damit ich was zu tun hab' und nicht, weil ich von Dir
abhängig bin, auch, wenn sich das so'n blöder Lehrerkopp nicht vorstellen kann. Ich hab' eventuell noch 7 Jahre, wenn's hoch kommt, zu leben und
mir ist das auch ziemlich wurscht, ob ich die noch hier oder im Knast verbringe. Ich kann Dich auch abmurksen, wenn ich will."
Naja, aber noch ein bisschen für die mündliche vorher büffeln macht ja auch Spaß und dann kommt erstmal der Rechtsweg und dann kann kommt Amok.
Alles schön eins nach dem anderen. Einer nach dem anderen, jeder kommt mal dran.:22:
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Oh ja.
Da hab' ich damals nach meiner Hirnblutung ja Erfahrungen machen mit dürfen, die gingen bei mir aber mit Medikamenten weg und der Neurologe sagte,
dass das normal wäre nach so etwas und man da auch kaum anders arbeiten kann als wie mit Medis.
Triebverlangsamung ist typisch für Depressionen.
Ich weiß nicht, wie sich das bei Dir äußert. Aber evtl. kennt jemand das Gefühl, dass man noch eben nur mal raus muss und was einkaufen muss oder
so und man hat einfach keinen Bock dazu und will nur ruhig rumdösen? Da kann ein bisschen Depressivität schon vorliegen. In einem extremen Falle hat
eine Frau erzählt in der Reha, wo ich war, dass sie sich noch ein Glas Wasser eingießen wollte, wobei Flasche und Glas vor ihr auf dem Tisch standen
und die hat da zwei Stunden vor dem Glas gesessen und es nicht hinbekommen, sich das Glas einzugießen.
Solche Antriebsstörungen sind typisch für Depression.
Fängst Du denn immer sofort an bei den Klausuren und hast halbwegs ein Konzept im Kopf dabei oder sitzt Du auch erstmal völlig paralysiert herum?
deep7 schrieb:
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Ich hab wirklich ein Problem damit, das hinzuschreiben, was die Lehrer wollen, also prinzipiell. Z.B. bei der vorvorgestrigen Sportklausur in
Schwimmen: ich konnte mir nicht vorstellen, dass bei der Aufgabe "Nenne zwei Beispiele für Hilfsmittel bei der Aquaaerobic" wirklich als Antwort
sowas wie "Plastikpaddeln" oder "Schaumstoffschlangen" verlangt war...
Aber das ist nicht mein Hauptproblem. Nochmal zu Deutsch: ich weiß einfach nicht, wieso ich so langsam bin. Am liebsten würde ich einen
Videovergleich sehen zwischen mir und einem Durchschnittsschüler.
Allerdings habe ich schon oft von den Lehren (Deutsch, Englisch) zu Ohren bekommen, dass meine Arbeiten grammatikalisch gesehen ein sehr hohes Niveau
haben, inhaltlich jedoch recht dürftig sind (weil mir eben die Zeit fehlt). Meine letztjährige Englischlehrerin hat zu meiner Mutter in der
Sprechstunde gemeint, dass sich meine Arbeiten wie ein wissenschaftlicher Aufsatz lesen würden und sie teilweise die Forumulierungen gar nicht
verstehen würde, ich solle doch mehr auf den Inhalt achten.
Das ist wohl mein Problem, vermute ich. Aber ich kann es nicht anders machen, beim besten Willen nicht. Mir würde meine Arbeit dann von vornherein
nicht gefallen, wenn ich 6.-Klass-Vokabular verwenden würde. Inhaltliche Trivialitäten müssen doch in einem Fach wie Englisch wenigstens gut
ausgedrückt werden, wofür lerne ich denn sonst die englische Sprache?
Das klingt vielleicht wie eine eingebildete Ausrede von mir, aber es ist wirklich so. Ich kann es irgendwo nicht mit meinen eigenen Maßstäben
vereinbaren. Ich kann mich deshalb nicht ändern. Was als Möglichkeit bleibt, dass ich ion Zukunft wirklich sehr viel vor den Arbeiten übe, um meine
vokabularischen Ansprüche und den Inhalt zeitlich unter einen Hut zu bringen. Alles andere lehne ich selbst ab.
EDIT:
Bei alldem häuft sich der innerfamilärer Stress. Zum Beispiel kam mein Vater heute morgen um kurz vor acht mit wutentbrannter Stimme in mein Zimmer
geplatzt und meinte, ich solle jetzt endlich aufstehen. Er hat mich gepackt und vom Bett geschmissen. Von wegen er habe bis spät in die Nacht nicht
schlafen können, weil meine Mutter ihn die ganze Zeit bequasselt hat, weil sie sich so Sorgen um mich macht.
Dabei macht er sich persönlich nicht so die Gedanken um mich, sondern er will v.a. Ruhe vor meiner Mutter, die wegen mir immer für Unruhe sorgt.
Naja. Ich glaub, ich ziehe mich die Ferien mal ein wenig zurück ins Haus von meinem Opa, das ja quasi leersteht.
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Da hat sich aber was geändert wohl in der Schule.
Ich selber war immer ein schlechter Schüler in neuen Fremdsprachen, aber mein damaliger Freund war da ziemlich begabt drin und der schrieb in einem
perfekten Englisch auch Thesen hinein wie z.B. dass das ein oder andere IRA-Attentat schon gerechtfertigt war, was die Lehrer damit kommentierten,
dass es inhaltlich alles sehr bedenklich wäre, aber ansonsten eben nur die Anzahl der Fehler und den Stil bewerteten und der bekam immer seine 12-14
Punkte (einmal schrieb ein Lehrer drunter, dass es inhaltlich sicherlich sehr gut wäre, östlich der Elbe!).
Da kam es damals eben nur auf die Fehlerfreiheit und den Stil an.
(Und selbst Stil war manchmal nebensächlich. Ich hab' es in Englisch nur geschafft, indem ich am Ende einen Englisch/Sportlehrer bekam, dessen
Intelligenz, nun ja, sagen wir mal, doch etwas rudimentär war und bei dem man auch Sätze nur aus S P O bilden konnte, Hauptsache, wenig Fehler.)
Deutsch war schon problematischer, aber ich hätte dennoch niemals so gearbeitet wie Du, @Benway, und da was hingeschrieben, was die hören wollten.
Ich wusste, dass ich gut war in der Interpretation von Lyrik und bei Hör- und Schauspielen. Und das hat mir gereicht.
Aber ich hatte, wie gesagt, auch nie das Bedürfnis, irgendeine schulische Leistung als relevant anzusehen.
Lehrer waren wie Eltern, die waren irgendwie da, aber ab dem 12.Lebensjahr überflüssig. Zumindest für mich. Maximal waren Eltern als Sponsor noch
relevant und Lehrer als diejenigen, die die Funktion hatten mir irgendwann mal ein Abizeugnis auszustellen.
Ich denke also kurz gesagt auch, @deep7, dass das Problem bei Dir und Deinem Leben liegt. Was machst Du denn sonst noch außer zur Schule zu gehen???
Arne schrieb:
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Man könnte mal an einem Kafka-Thread arbeiten, wobei mir die Verwandlung auch etwas langatmig erschien, allerdings war ich auch noch erst 12 oder so,
als ich die ganzen Kafkasachen las (und allerdings begeistert war.)
Allerdings sind Interpretationen von mancherlei genialen Kafkatext doch auch wieder viel zu schade. Wer will das schon verstehen und nicht auf sich
wirken lassen?