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Autor Betreff: Zitate, Gedichte, Aphorismen
deep7






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 3.11.2006 um 00:48
Zitate, Gedichte, Aphorismen



[CENTER][B]Wir Deutschen:[/B]

[U]Erwacht[/U]
Ihr seht uns nicht, wie wir im Lichte stehen,
in der Wahrheit, in dem Opfer, in der Überwindung -
und könnt doch nicht an uns vorübergehen,
das Schicksal schickt euch in die Bindung.
So gibt es einst für uns ein Wiedersehen,
wenn euch der Schleier vom Gesicht genommen,
dann werdet ihr auch eure Zukunft sehen,
weil ihr die Väter in euch aufgenommen.
Dann wird die Frau als Mutter vor euch stehen
mit ihrer Liebe, ihrem Leid und ihrem Mut,
dann wird das Unbegreifliche geschehen
und die Vergangenheit erwacht in eurem Blut.

[I](Werner Dahms) [/I]



[U]Sprachverfremdung[/U]
Wer unbedacht ein Fremdwort wählt,
und deutsches Wort für ihn nicht zählt,
wer happy sagt und glücklich meint
und sunshine, wenn die Sonne scheint,
wer hot gebraucht anstelle heiß,
know how benutz, wenn er was weiß,
wer sich mit sorry kühl verneigt
und shows abzieht, wenn er was zeigt,
wer shopping geht statt einzukaufen
und Jogging sagt zum Dauerlaufen,
der bleibt zwar fit, doch merkt er spät,
wenn er kein Wort mehr DEUTSCH versteht.

[I]Friedrich K. Weibel (aus; "Soldat im Volk")[/I]



Wenn man ein Land besucht, sieht man mormalerweise in jeder Stadt ein Zeugnis des Nationalstolzes.
In Deutschland gibt es in jeder Stadt etwas, dass dem grossen deutschen Volk einredet, dass die Väter und Grossväter Mörder gewesen sind.

[I](Mahmud Ahmendinedschad)[/I]




[B]Universalgedanke:[/B]

Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war,
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar,
Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht,
Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht.

[I](Mephistopheles, Goethes Faust)[/I][/CENTER]
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...






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[*] Verfasst am: 3.11.2006 um 04:26


"Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich gut benehmen muss, oder ob schon deutsche Touristen da gewesen sind."

Kurt Tucholsky



"Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut."

Friedrich Nietzsche



"Rülps!"

Ich
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Fin






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[*] Verfasst am: 11.12.2006 um 15:17


Es mejor morir de pie que vivir de rodillas

Emiliano Zapata


Nicht weil es schwer ist wagen wir es nicht ,sondern weil wir es nicht wagen ist es schwer

Unbekannt
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Ina






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 11.12.2006 um 23:03


Verrätst du auch die Übersetzung vom ersten?
Ist das deine Signatur?

PS: *g*, du hast "Komiker" im Profil, gefällt mir.
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Fin






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[*] Verfasst am: 11.12.2006 um 23:25


und richtig geraten 100 punkte an die kandidatin die auf humor steht
hier sind noch par von meines erachtens einem der genialsten menschen der deutschen Literaturgeschichte

Bertolt Brecht

Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben,
sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.

Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben,
wie Regierungen Kriege machen,
denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.

Es gibt viele Arten zu töten:
man kann einem ein Messer in den Bauch stechen,
einem das Brot entziehen,
einen von der Krankheit nicht heilen,
einen in eine schlechte Wohnung stecken,
einen durch Arbeit zu Tode schinden,
einen zum Selbstmord treiben,
einen in den Krieg führen usw.
Nur weniges davon ist in unserem Staate verboten.

Wenn Unrecht zu Recht wird,
dann wird Widerstand zur Pflicht.

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
Doch wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

Wer kämpft kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

*g*
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Tzakahra




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 12.12.2006 um 00:58


2 Zitate über die ich mal gestolpert bin:


Wenn ich daher alle die Staaten, welche heutzutage
in Blüthe stehen, durchnehme und betrachte, so sehe
ich, so wahr mir Gott helfe, in ihnen nichts Anderes,
als eine Art Verschwörung der Reichen, die unter dem
Deckmantel und Vorwande des Staatsinteresses lediglich
für ihren eigenen Vortheil sorgen, und sie denken
alle möglichen Arten und Weisen und Kniffe aus, wie
sie das, was sie mit üblen Künsten zusammen gerafft
haben, erstens ohne Furcht es zu verlieren, behalten,
sodann wie sie die Arbeit aller Armen um so wenig
Entgelt als möglich sich verschaffen mögen, um sie
auszunutzen.
Diese Anschläge, welche die Reichen im Namen
der Gesammtheit, also auch der Armen aufgestellt und
durchzuführen beschlossen haben, wurden dann zu
Gesetzen erhoben. Aber wenn diese grundschlechten
Menschen alle Besitzthümer, die für Alle hingereicht
hätten, unter sich getheilt haben - wie weit sind sie
dann noch von dem Glückseligkeitszustande des utopischen
Staatswesens entfernt !


Thomas Morus (1478-1535) in Utopia (1516)



„Die Forderung, die Illusion über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusion bedarf“

Karl Marx
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hopeless






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 13.12.2006 um 13:48


george bernhard shaw:

I often quote myself. It adds spice to my conversation.

If all economists were laid end to end, they would not reach a conclusion.

Patriotism is your conviction that this country is superior to all other countries because you were born in it.

Reading made Don Quixote a gentleman. Believing what he read made him mad.

The fact that a believer is happier than a skeptic is no more to the point than the fact that a drunken man is happier than a sober one.
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MAUS




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Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 16.12.2006 um 13:46


Leben
einzeln und frei wie ein Baum
und brüderlich wie ein Wald
dies ist unsere Sehnsucht!

(frei übersetzt nach Nâzim Hikmet)



Es ist ein leichtes,
auf jemanden hinunterzuschauen.
Wie schwer aber fällt der Blick nach oben,
wenn jemand seinen Schuh auf
dein Gesicht drückt.

(Urs von Wiese)



Die Diagnose des Augenblicks.
Du siehst die Verhältnisse dieser Welt, das oberflächliche Funktionieren des Zusammenlebens so unerträglich klar und deutlich, daß du verrückt sein müßtest, um so zu leben wie die anderen - ohne Angst, mit gesundem Appetit auf drei Mahlzeiten täglich, ein bißchen Zerstreuung vor dem Zubettgehen, gesegneter Nachtruhe, ungebrochenem Fortpflanzungsdrang, realitätstüchtiger Auseinandersetzung mit Aufgaben, die man für bedeutend hält.

Jedes Kind kommt mit der Fähigkeit zur Welt, zwischen Belebtem und Unbelebtem, Wärme und Kälte, Toten und Lebenden zu unterscheiden. Daß das Ding da tot ist und das andere Ding da lebendig, begreift das Kind lange bevor es weiß, daß die Dinge einen Namen haben: Ein Stein, ihre Brust, mein Fuß.
Wenn die Unterscheidungsfähigkeit zwischen belebt und unbelebt verloren geht, erheben sich die Steine und die Menschen legen sich zum Sterben nieder.

(aus "Last Exit - Leben im toten Herz der Städte" von Boris Penth und Günter Franzen)
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km099






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[*] Verfasst am: 17.12.2006 um 02:31


Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schiessen damit.
Gerhard Uhlenbruck

Nichts ist entweder gut oder boese, nur das Denken macht es dazu.
William Shakespeare
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étoile-filante






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[*] Verfasst am: 10.2.2007 um 23:01


...
ich steh im Regen
und warte auf MICH;
ich weiß nicht weswegen,
ich steh im Regen
ich warte auf MICH
Der Regen rauscht so monoton,
ich stehe hier wohl lange schon
im Regen und warte
auf MICH
Jetzt müsste Ich kommen.
Ich hör einen trägen
zögernden Schritt,
und ihne Bewegen
geh ich im Regen
mir selber entgegen
und sehe
mir ins Gesicht
und sehe:
ICH bin es nicht
Ich steh im Regen
und warte auf MICH ...


P. P. Althaus
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jan91






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[*] Verfasst am: 11.2.2007 um 02:13


"sein, oder nicht sein, das ist hier die frage!"

ich habe schon so einigen geraten, sich darüber mal gedanken zu machen...da haben sie nicht mehr über mich gelacht
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Pig Pen






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 11.2.2007 um 02:15


Maßnahmen

Die Faulen werden geschlachtet
die Welt wird fleißig
Die Häßlichen werden geschlachtet
die Welt wird schön
Die Narren werden geschlachtet
die Welt wird weise
Die Kranken werden geschlachtet
die Welt wird gesund
Die Traurigen werden geschlachtet
die Welt wird lustig
Die Alten werden geschlachtet
die Welt wird jung
Die Feinde werden geschlachtet
die Welt wird freundlich
Die Bösen werden geschlachtet
die Welt wird gut...
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...






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[*] Verfasst am: 11.2.2007 um 03:32


Deutsche Sprachübung

Lies
einen Satz
der beginnt
"Wir verfolgen
aufmerksam
und bereit..."
mit den Augen
der aufmerksam
und bereit
Verfolgten


E. Fried
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Pig Pen






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 11.2.2007 um 04:08


@arne ... u know...
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...






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[*] Verfasst am: 12.2.2007 um 03:50


Da hatten wir sogar einen eigenen Thread zu. Da hatte ich das Gedicht, meine ich, schon mal gepostet.

Aber mal zur Abwechselung eines der nicht-politischen von ihm:


MEINE WAHL

Gesetzt ich verliere dich
und habe dann zu entscheiden
ob ich dich noch einmal sehe
und ich weiß:
Das nächste Mal
bringst du mir zehnmal mehr Unglück
und zehnmal weniger Glück

Was würde ich wählen?

Ich wäre sinnlos vor Glück
dich wiederzusehen
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Thanatos






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[*] Verfasst am: 21.5.2007 um 15:21


Guten Tag,
hab aus meinem Oktavheft ein paar schöne Sachen herausgepickt:

Dann spürten die Bewohner jener Städte,
wie ihre Nerven sich in Mark verwandelten,
wie ihre Knochen sich zu verhärten begannen
in Krankheit und rasender Qual,
unter Stoßen und Pochen und Mahlen
weithin an allen Küsten;
bis ihre Sinne versagten,
im dunklen Netz des Gifts

I saw a man pursing the horizon
Round and round they sped
I was disturbed at this
I accosted the man
"It's futile,", I said
"you can never -"
"You lie", he cried
and ran on

Ich sah das dunkle Universum gähnen
Wo die schwarzen Planeten zogen ziellos ihre Bahn
Wo sie zogen in ihrem unbeachteten Grauen
Ohne Bewusstsein oder Glanz oder Namen

Es wird behauptet wir wären die Krankheit,
welche durch die Straßen rinnt wie Gift
greift, infiziert, tötet
da sie nie erkannt haben, dass eine Welle
auch Dinge zurücklässt
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