
SAW III

sehr schoen. ein wenig brutal, so wie es fuer saw sein soll, sie story wird zum ende hin sogar klar und mal wieder beeindruckende effekte und wirklich
unschoene momente.
ich empfehle ausserdem vor dem film kein schwein zu essen (ihr werdet's sehen)
als ich aus dem kino gegangen bin und die voegel gehoert habe waren meine ersten gedanken:
'die welt hier draussen ist sogar ein wenig schoener als ich mir vorgestellt habe' ^^.
ich glaube es reicht auch ihn nur auf fernseher mit abgedunkelten fenstern zu sehen, zumal es kein 'schreck'film ist.
ausserdem:
Happy Feet
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ist unglaublich schoen fuer kleine Kinder (Pinguine am Suedpol), echt suess, aber nicht weiter erwaehnenswert.
ich glaube das wars. :p
viel spass
irgendwie halte ich beide filme für schrott...
die Saw-triologie sind die härtesten horrofilme, die ich je gesehen hab, aber auf dem geiet bin ich mehr oder weniger schwach bewandert...ich bin
mehr für final destination^^
happy feet ist einer von diesen Mc donalds filmen, die kommen, bleiben für 1-2 monate und verschwinden dann nach und nach, wenns davon keine
fortsetzung gibt, bin ichs zufrieden (warum mc donalds? weils da dann von den filmen das lustige spielzeug zum happy-meal gibt^^)
die saw trilogie finde ich eine der hintergründigsten, lerne da schöne dinge über sozialpsychologie und karma und so, außerdem gibts noch nette rätsel. kann es nicht erwarten, den nächsten teil zu sehen
Zumindest den ersten Teil von Saw fand ich sehr originell. Der zweite ging mir dann schon wieder etwas zu sehr in Richtung Eventkino für die Massen
bzw. Teenie-Horror... trotzdem hatte auch der noch seine Überraschungen zu bieten.
Aber es ist ja immer so... kaum hat mal jemand ne gute Idee, wird die kommerziell ausgeschlachtet und sofort werden Remakes, Prequels und Parodien
davon gedreht.
Erinnert sei mal an Freddy Krueger, der in seinem ersten Film noch durchaus das Potential dazu hatte, einem unvorbereitetem Zuschauer richtig
Alpträume zu bescheren... Spätestens bei Nightmare on Elmstreet 4 war er nur noch eine witzige Comicfigur, die mehr zum Lachen als zum Gruseln
taugte.
Ich hoffe mal, dass Jigsaw nicht das selbe Schicksal ereilt, und dass Teil 3 wieder etwas mehr Atmosphäre bietet und etwas weniger Hektik als Teil
2.
Was Jigsaw von den meisten anderen Killern in Horrorfilmen unterscheidet, ist ja, dass er seine Opfer nicht unbedingt aus niederen, sadistischen
Beweggründen quält, sondern dass er damit zumeist einen pädagogischen Zweck verfolgt (vielleicht am ehesten zu vergleichen mit dem Scharfschützen
in "Nicht auflegen!", der seinem Opfer eine Lektion in Sachen Ehrlichkeit verpasst hat...)
Ich mag das. Menschen sind oft so festgefahren in ihrem Fehlverhalten, dass sie mit Worten oder Aufklärungskampagnen gar nicht mehr zu erreichen
sind. Vielleicht können einige wirklich nur noch dadurch zur Umkehr bewegt werden, wenn sie einmal echte Todesangst verspürt haben...
Jigsaw lässt seinen Opfer alles, worüber die sich bisher Sorgen gemacht haben, völlig nebensächlich und unwichtig erscheinen... denn auf einmal
erkennen sie, dass es etwas viel wichtigeres gibt als Geld oder ihr gesellschaftliches Ansehen... nämlich das eigene Leben.
Jigsaw bringt seine Opfer (und die Zuschauer) zum Nachdenken.
Ähnlich wie ein Amokläufer, der durch seine Schule streift und wild um sich ballert. Am Vortag mögen sich dessen Mitschüler noch vor der nächsten
Matheklausur gefürchtet oder sich mit irgendwem über irgendeinen belanglosen Scheiß gestritten haben.. aber am Tag danach, da werden sie sich in
den Armen liegen und einfach froh sein, dass sie noch am Leben sind.
Vielleicht bräuchte unsere Gesellschaft mehr von diesen "Psychopathen" wie Jigsaw, weil viele Menschen von alleine anscheinend nicht mehr in der
Lage sind, zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen in ihrem Leben zu unterscheiden und die richtigen Prioritäten zu setzen.
Vielleicht bräuchte mancher Zeitgenosse einen Tyler Durden, der ihm eine Knarre an den Kopf hält und ihn so mit Gewalt dazu zwingt, endlich aus dem
trostlosen Alltag auszubrechen und anzufangen, richtig zu leben..
dann gibts aber auch wieder mehr becksteins (auch psychopathen). denen musst du keine horrorfilme zeigen, die machen sich das eigene leben schon
fürchterlich genug. (beckstein meinte ja auch zu der stoiber-g'schichte, dass es "brandgefährlich" sei
)
also wenn ich Jigsaw wäre, würde ich mir für den Beckstein schon noch was besonderes einfallen lassen, dass auch der den Unterschied zwischen
"theoretisch lebensbedrohlich" und "definitiv lebensbedrohlich" erkennt...
hmm, vielleicht würde ich ihn mit irgendeiner fiesen Gift infizieren. Das Gegenmittel dazu befände sich allerdings ganz tief im After von Murat
Kurnaz. (ihr wisst schon, der Muselmane mit dem langen Bart...)
Um nun an sein Gegenmittel ranzukommen, würde dem Beckstein also nichts anderes übrig bleiben, als Murat Kurnaz um Erlaubnis zu bitten, ein wenig in
seinem Arsch rumwühlen zu dürfen. Ich meine, sogar der Papst sagt ja, dass sich die Religionen näher kommen sollen. Für den wäre das sicher auch
was. 
@ dian
Wo ist nun der Unterschied zwischen deinem Aufklärungsvorschlag und der heiligen Inquisition mal abgesehen von dem antreibenden Glauben?
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@dian, keine angst, der dritte teil WIRD gut...ich habn zwar selber noch nicht gesehen, aber ich habe nen freund, der kann SEHR anschaulich erzählen, und der(SAW 3) hat auch wieder n bisschen mehr geschichte zu bieten, so wie ich das mitbekommen hab...man darf gespannt sein^^
Ich bin eben immer etwas skeptisch, wenn innerhalb von so kurzer Zeit gleich zwei Nachfolger auf den Markt kommen... aber gut, warten wir mal ab.
Dauert ja nicht mehr lang.
@ Tzakahra
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@dian, ja und die, mit den guten kontackten (ich^^) bekommen die schon vorher zu sehen, bisher habe ich nur "gutes" vom neuen saw gehört^^
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jaaa, da kann ich zustimmen...
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zwei meiner kumpel wollten sich mal so ne "lustige" maske im inet kaufen...weiß überhaupt nit, was daraus geworden ist, muss mal nachfragen^^
hat wahrscheinlich doch zu viel dollar gekostet am ende, wär aba für die nächste lan ne nette überraschung gewesen^^
Also ich persönlich fand den ersten Teil schon völlig überbewertet. Der Schauspieler von Dr.Gordon zum Beispiel war unterste Kajüte. Aber das
würde mich ja an sich noch nicht einmal so sehr stören. Ich fand, auch, dass die Geschichte relativ aufgesetzt wirkte und so die
Riesen-Überraschung war es am Ende eben auch nicht mehr. Allerdings muss man schon sagen, dass in dem Konzept einiges an Potenzial steckte und man es
auch noch akzeptabel umgesetzt hat. Also als bloßer Unterhaltungsfilm hat er auf jeden Fall funktioniert, das Problem ist bloß, dass ich erstens
nicht auf sowas stehe und zweitens der "tiefgründige" Aspekt der Menschenverbessrung durch Jigsaws Spielchen meiner Meinung nach nicht so ganz
glaubwürdig war. Aber man hat es ihm noch abgenommen.
Das war dann im zweiten Teil wirklich nicht mehr der Fall. Durch den neuen Regisseur und Drehbuchautoren wurde die Story einfach nur zur Splatter-Show
(Und das Teil war nicht einmal als solche gut), wenn man ordentlich aufgepasst und ein bisschen mitgedacht hat, konnte man sich die "große"
Überraschung schon in der Hälfte denken. Das schlimmste war halt wirklich, dass der Killer in Saw II einfach nur jegliche Glaubwürdigkeit verloren
hat. Es war einfach nur ein verdammt schlechtes Drehbuch. Warum z.B. nimmt er den Informanten als Opfer. Absolut sinnlos. Ob so eine kleine "Sünde"
für Jigsaw in Frage kommt, das wäre im ersten Teil klar verneint worden, weil er es da noch ernst gemeint hat. Saw II war einfach nur schlimm. Ganz,
ganz schlimm.
Und über den dritten Teil braucht man gar nicht erst zu reden. Da hat man ja einfach nur noch eine Perversität an die nächste gereiht und das ganze
auch noch ohne Inhalt. Das Ende konnte man schon meilenweit vorher klar sehen. Wenn man nun schon eine Splatterszene an die nächste dran hängt, dann
sollte man doch wenigstens versuchen, trotzdem einen Film zu machen, der Inhalt hat und so etwas wie Charaktere (Die gab es bei Saw III ja eigentlich
gar nicht mehr ^^).... Wenn sich jemand so etwas ansehen will, dann sage ich nur: Die neuen Filme von Takashi Miike.
Die alten sind aber noch wesentlich besser, besonders die ruhigeren (Auditon, Bird People in China). Der Miike schafft es eben tatsächlich, die
brutalsten Filme unserer Zeit zu machen und das mit Tiefgründigkeit zu verbinden und wahnsinnig gut gezeichneten Charakteren zu füllen. 