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Autor Betreff: Angst unterzugehen
schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 15.10.2005 um 12:54


Ich wollte nochmal ein kurzes Feedback zu unserem Treffen geben. Ist schon sehr lange her dass ich mit jemandem so gehaltvoll reden konnte. Die meisten Gespräche die man sonst so führt kratzen eher an der Oberfläche und haben keinen wirklichen Sinn. Es hat mich sehr gefreut Dich mal im RL gesprochen und kennengelernt zu haben.
sorry dass ich nur ein paar Zeilen schreibe aber Internet ist im Moment sehr knapp bei mir.
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[*] Verfasst am: 16.10.2005 um 15:41


Jau, was mir eingefalen ist:
@Dian hat ja auch immer öfters mal ein paar ganz gute Filmtipps hier drin. Wenn da mal was ist, dann können wir ja mal gucken, ob wir zusammen in was entsprechendes reingehen. In Mülheim selber gibt es zwar ja kaum noch Programmkinos, aber Essen und Oberhausen und Duisburg ist ja nun auch in 10 - 15 Minuten zu erreichen, das ist ja das schöne in unserer Ecke.
Wenn damal was ist, und ich weiß wo was läuft, dann meld´ich mich bei Dir, kannst Du ja auch machen, wenn Du mal sowas siehst.
Und wie sieht´s jetzt aus mit dem Studium, allmählich müssen doch die richtigen Vorlesungen beginnen, oder?
Also, laß´Dich da nicht abschrecken. Ich denke schon, daß es ähnlich ist, wie @Maria auch schon gesagt hat. Am Anfang meint man immer, daß man das nie packen kann. Ich vermute mal, daß die am Anfang auch wirklich viel aussortieren wollen, aber man muß sich ja nicht aussortieren lassen. Wenn man die Nerven behält und dabei bleibt, kann es nur noch leichter werden. Das sind wahrscheinlich alles mehr Charaktertests als richtige Wissensteste.
Und nimm nicht so viele Seminare und Vorlesungen. Du mußt eh´schon als Pauker drei Fächer auf einmal machne. Das hätte ich nie hinbekommen, neben Theologie, wo man schon im ersten Semester sein Hebraicum machen muß, auch noch ernsthaft Vorlesungen in einem anderen Fach zu besuchen.
Laß es langsam angehen! Keine Panik!
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 30.10.2005 um 23:08


Ja, die Vorlesungen laufen bereits. Und dass ich viel zu viel gleichzeitig machen muss merke ich jetzt schon. Statt Mathe als Unterrichtsfach hab ich jetzt zwar Wirtschaftswissenschaften genommen. Trotzdem muss ich 3/4 von dem mitmachen was Bauingenieure machen und 3/4 bei den Wirtschaftsingenieure. Und zusätzlich dann noch Erziehungswissenschaften mit Praktika in der vorlesungsfreien Zeit.
Wenn ich das alles machen würde wie es vorgesehen ist, hätte ich ca 38 SWS und bis zu 3 Veranstaltungen gleichzeitig wegen Überschneidungen. Da bleibt nicht mal Zeit in die Mensa zu gehen oder abends mal was gescheites zu Essen.
Die Studienberater empfehlen nicht mehr als 24 SWS am Anfang zu machen. Also werde ich meinen Stundenplan wohl etwas abspecken müssen. Das heisst dann wieder dass sich das Studium verlängert. Und das alles nur um Lehrer zu werden. Ist schon etwas eigenartig. Aber das haben ja auch schon andere geschafft, also werde ich das jetzt erstmal durchziehen.

Zur Zeit komme ich nur jedes zweite Wochenende wieder zurück nach Mülheim. Die restlichen Wochenenden muss ich mir hier den Stoff zu Gemüte führen, sonst verliere ich den Anschluss.
Wenn Du mal weist das da ein Film läuft sag doch einfach kurz bescheid. Würde mich freuen.
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[*] Verfasst am: 31.10.2005 um 03:00


Jau, ich melde mich dann auf jeden Fall.
Aber wie gesagt, ich hab´in meinem ersten Semester auch geglaubt, ich müßte fast mir den ganzen Tag voll packen mit Vorlesunge und Seminarenb. Schon nach drei Wochen waren nur noch 8 h Hebräisch, 2 h Altes Testament und 3 h Einführungsseminar übrig.
Und das reicht auch.
Das Irre ist im übrigen, daß mir fast alle Lehrer, die ich persönlich kenne, erzählt haben, ihr Studium sei so easy gewesen, insbesondere die, die Mathe und Physik hatten als Fächer. Die sagten, die haben sich immer ´n lauen Lenz gemacht, aber damals gab es ja auch noch nix mit Studiengebühren und es gab noch unbegrenzt Bafög, das ist ja wohl heute alles vorbei.
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 1.11.2005 um 21:32


Mathe und Physik hatte ich als LK. Das war recht einfach weil Physik zu 80% Mathe war. Hier in Aachen ist es so, dass die Uni keinen Bock hat Lehrämtler auszubilden. Die wollen lieber Ingenieure ausbilden, um im Hochschul-Ranking weiter nach oben zu kommen. Deshalb werden zB Mathelehrämtler einfach zu den Diplom Mathematikern gesetzt und müssen die gleichen Leistungen bringen. Wer Mathe auf Diplom studiert hat halt Mathe als Hauptfach und ein Nebenfach. Wer Mathe auf Lehramt studiert, hat Mathe auch als Hauptfach, ein weiteres Unterrichtsfach als Hauptfach und dann noch Erziehungswissenschaften als Nebenfach. Das ist natürlich erheblich zeitaufwändiger und schwieriger wenn man dann noch die Überschneidungen im Stundenplan bedenkt.
Früher war es vielleicht noch nicht so entscheidend in der Regelstudienzeit fertig zu werden. Das sieht heute ganz anders aus, wie Du auch schon gesagt hast.
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[*] Verfasst am: 2.11.2005 um 03:53


Das Problem mit den Anforderungen aus eigentlich anderen Unibereichen kenne ich ja, da wir damals auch von den Theologen zu den Atphillogen rüber mußten, um Griechisch zu lernen,, und das war bei Menschen, die das studieren wollten und zum Teil schon griechisch auf der Schule hatten, natürlich -zig mal schwerer als wie es früher in dem eigenen Fachbereich der Theologen war .
Wieso hast Du Dir denn dann Aachen ausgesucht. Gibt es keine andere Schule mit dem Lehrfach Holztechnik für Berufsschulen /Sek. II?
Wie gesagt, ich kenne Aachen auch nur mit der Bezeichnung TH ud das hätte mich schon abgeschreckt, selbst wenn ich Mathe, Chemie und Informatik auf Lehramt gemacht hätte, wie es eigentlich von den Schulnoten möglich gewesen wäre.
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[*] Verfasst am: 3.11.2005 um 00:23


Ich wollte nicht nach Aachen sondern nach Hannover (hauptsächlich wegen der Stadt), aber dann wurde dort zu diesem Wintersemester der Bachelor für Lehrämtler eingeführt. Da ich nicht Versuchskaninchen sein wollte hab ich mich dann für Aachen entschieden. Ansonsten wäre Holztechnik noch in Dresden oder München gegangen. Ist aber zu weit weg und besonders München ist zu teuer.
Dass hier alle so Mathegeil sind wusste ich vorher nicht. Umgezogen bin ich jetzt schon längst, also muss ich hier irgendwie klar kommen. Die Mathe die ich jetzt noch machen muss nachdem ich nicht mehr Mathe als Unterrichtsfach hab erscheint mir im Moment schaffbar. Den Rest sehe ich dann ja wenn ich die entsprechenden Klausuren schreiben muss.
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[*] Verfasst am: 3.11.2005 um 05:17


Also, wenn das Wrtschaftswissenschaften sind, die Du nun machst, dann dürfte da eigentlich nicht ganz so viel Mathematik vorkommen, ich kenn´das nur aus meiner Bankkaufmannslehre und weiß aber schon, daß man im Studium dann auf jeden Fall auch die volkswirtschaftliche Berechnungen durchführen können sollte, das ist aber wohl alles mit normaler Oerstufenmathematik zu schaffen.
Allerdings ist das ziemlich viel zu büffeln, weil man die ganzen Wertberechnungen erstmal kennen muß, wie sich BSP und Bruttoinlandsprodukt und dann auch noch das Nettoinlandsprodukt usw alles zusammensetzt. Das ist mehr lernen, als wirklich rechnen. Da kommen zwar auch noch fiese Sachen, die wir i der normalen Lehre nicht gemacht haben, aber wofür man dann doch wieder Analaysis braucht, allerdings ist das ja alles mit endlichen Mengen größtenteils gerechnet, man braucht aber wohl auch vie Wahrscheinichkeitsrechnung und Statistik da drin. Und die kann es auch noch ganz schön in sich haben, stelle ich mir mal vor. `N Kumpel von mir hat Versicherungsmathematik damals in Trier gemacht und gesagt , daß das wirklich schwer war.
Interessanter wird es aber noch bei den betriebswirtschaftlichen Sachen, dann mußte nämlich Buchführung und all sowas auch machen, ich weiß nicht, ob sie Euch bei der Schreinerlehre da auch was beigebracht haben zu, das wird aber wirklich sehr interessant, das ist manchmal schön knifflig, das waren so die Sachen, die ich mochte auch an der Bankkaufmannslehre. Da mußte zwar auch öfters mal was rechnen, das hält sich aber in Grenzen, wesentlich interessanter sind die Sachen, wie man was verbucht und die Grundzüge zu begreifen, das macht dann wieder Spaß, wenn man es einmal gecheckt hat. Gab´aber bei uns in der Klasse auch zwei Mädels, die das absolutnicht begriffen und deswegen die Lehre gechmissen haben (bei Bankkaufmann ist aber auch fast die Hälfte Buchführung).
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[*] Verfasst am: 3.11.2005 um 22:09


Buchführung, Rechnungswesen, Vertragsrecht und etwas BWL hab ich schon im Rahmen meiner Ausbildung gemacht. Das war der kaufmännische Teil der Meisterprüfung den ich zusätzlich mitgemacht habe. Deshalb hatte ich mich dann hier auch für Wirtschaftswissenschaften entschieden, weil es ja nicht schaden kann schon mal was davon gehört hat. Ich hab kein grundsätzliches Problem mit Mathe, sondern nur dann wenn da nur noch Variablen stehen und man vor lauter Indexen sich gar nichts mehr vorstellen kann. Meine Überlegung bei Wirtschaftswissenschaften war das dort zumindest in diesem Sinne keine abstrakten Sachen vorkommen. Kosten und Geldflüsse kann ich mir noch recht gut vorstellen im Gegensatz zu zB Vektorräumen aus Analysis.
Für Versicherungsmathematik werden auch gerne Diplom-Mathematiker genommen. Das würde ja umgekehrt bedeuten, dass Versicherungsmathematiker annähernd das können müssen was von den Diplomern verlangt wird. Und das ist in der Tat heftig. Trier ist glaub ich auch so eine Elite Adresse wenn es um Wirtschaftsstudiengänge geht. Da ists dann nochmal zusätzlich schwer.
Ich schau mir das jetzt erst mal an mache mich nicht mehr verrückt.
Auf jeden Fall bin ich froh dass ich nicht mehr Mathelehramt mache. Die, die da jetzt noch sind, sitzen die ganze Zeit über ihren Aufgabenblättern und haben für nichts anderes mehr Zeit. Sogar abends noch. Die tun mir schon etwas leid. Nach ein, zwei oder drei Semestern werden ca 80% von denen mit nem Arschtritt rausgesetzt. Dann war für die die ganze Mühe umsonst. Aber Hauptsache die Uni hat ihren Ruf behalten.
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[*] Verfasst am: 4.11.2005 um 04:05


Wie, Du hast sogar schon die Meisterprüfung gemacht?
Ich dachte immer nur Gesellenprüfung, na, da kannste Dich ja auch zur Not noch selbstständig machen, braucht man aber auch Kapital für, ist das Problem und eben Kundschaft.
Also, ich bin erst mit VWL konfrontiert worden, als ich meie Bankkaufmannslehre machte und das war nach dem Studium, sonst hätte ich sowas vielleicht auch studiert. Bei BWL würde ich mal sagen, wirst Du auch einige Schwierigkeiten bekommen, weil das imo auch noch ein bißchen ein Laberfach wieder ist, da wird Dir das Konkrete fehlen, was Du in Mathe und Physik hast. Ging mir zumindest so bei Personalwesen und Unternehensstrukturen. Ich hab´mich auch deshlab für den Bankkaufmann entschieden, weil da eigentlich alles sehr konkret ist und wenig Laberei dabei ist. Da kann man wieder klar in Richtig und Falsch einteilen, zumindest noch in der Lehre, bei der Pracxis sah es dann schon anders aus, so ´ne Kreditbewilligung ist eigentlich mehr Gefühlssache als was Konkretes. Ich hab´da in der Kreditabteillung Fälle gesehen, wo man sich nur an den Kopf packt:
Z.B. ein uneinbringbare Kredit, also einer, der abgeschrieben wird, weil der Schuldner absolut zahlungsunfähig ist, bei einem Oberstaatsanwalt. Da hätte ich auch die Kreditwürdigkeitsprüfung auf die persönliche Kreditwürdigkeit beschränkt und den gegeben, der war aber leider sowas von pleite, daß da nie wieder was zu holen war (oder eben rechtlich so gut ausgebildet, daß der wußte, wie man sich am besten vorm Zurückzahlen drückte).
Naja, also ich hab´immer viel Spaß zumindest an VWL und ein paar Betriebslehrepunkten gehabt, zumindest bei Banksachen. Mach´das mal. Und im Notfall kannst Du da noch immer das Diplom machen, und kannst dann ne Karriere wie Ackermann und Esser hinlegen, falls Dich sowas reizen sollte.
Aber wir brauchen hier auch öfters mal Rat in VWL, gerade, wenn wir wirtschaftspolitische Themen haben. Welche Seminare und Vorlesungen hast Du denn jetzt im ersten Semester dazu belegt?
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 6.11.2005 um 00:52


Nicht die ganze Meisterprüfung, sondern nur Teil III. Eben der kaufmännische Teil. Auf Selbständigkeit hab ich überhaupt keinen Bock. Da kommt zuerst der Staat und die Gemeinden vorbei und kassieren Steuern und Abgaben ab. Das hätten die wohl gerne. Es gehen nicht so viele mittelständische Betriebe konkurs weil sie ineffizient arbeiten sondern weil die Auftraggeber nicht zahlen. Die wissen genau, dass wenn sie einen grösseren Auftrag vergeben und nicht zahlen, der Betrieb konkurs geht und das Geld nicht mehr einklagen kann. Zu diesen Auftraggebern gehören auch nicht selten Gemeinden und Kommunen. Was die BWL-Sachen anbelangt, da konnte ich am Anfang nicht so viel anfangen. Aber später als man dann wusste warum das so komisch gebucht wurde und was man dann alles ausrechnen konnte, da war es doch interessant. Hoffe dass das im Studium ähnlich sein wird. Schwammig fand ich nichts daran. Höchstens die rechtlichen Sachen, weil die waren so mit Gesetze auslegen bla bla bla. Da hätt ich mir was besseren vorstellen können.
Hab nicht vor irgendwo hinzugehen wo Geld im Vordergund steht. Von so Leuten wie Esser und Ackermann werd ich den grösst möglichen Abstand halten.
Bisher hab ich "Einführung in die BWL" und "Mikroökonomie" belegt. Da gehts um so Spieltheorien hiess das glaub ich. Worauf das hinausläuft kann ich aber noch nicht absehen.
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[*] Verfasst am: 6.11.2005 um 04:01


Naja, Steuern und Abgaben mußt Du auch als Angestellter und zum Teil auch als Beamter zahlen, da brauchst Du Dir keine Hoffnungen zu machen. Als Selbstständiger kannst Du noch ein bißchen mehr tricksen wie als Lohnabhängiger. Aber das wirst Du mit Sicherheit auch alles lernen in den Wirtschatssachen.
Also labermäßig fand´ich bei meiner kaufmännischen Lehre eben Personalwesen undBetriebsorganisation, aber wenn Du später Wahlpflichtfächer hast, würde ich Dir empfehlen, eher Bankbetriebslehre als Industriebestriebslehre zu nehmen, zumindest in Deutschland ist doch das Kreditwesen relativ straff gesetzlich organisiert. Ist zwar einiges zu lernen, aber doch immer was handfestes /bis auf eben Kreditvergabe, das ist eben ein reines Glückspiel).
Und Steuerrecht fand ich auch immer interessant. Das haben wir zwar nicht so ausführlich gemacht während der Lehre, aber das weiß ich noch aus meiner Zeit als Geschäftsführer bei den Grünen, Etatsachen waren immer mein Hobby.
Was ist den diese "Mikroökonomie"? Hab´ich zwar schon mal gehört, kann ich aber gerade nix mit anfangen mit dem Begriff!
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 6.11.2005 um 23:16


Als Selbständiger hast Du das Problem das die Kunden ne perfekte Arbeit haben wollen aber zu ganz billigen Preisen. Das Geld sitzt schon lang nicht mehr so locker wie früher. Die Zulieferer auf die man möglicherweise angewiesen ist erhöhen jedes Jahr schön gleichmässig die Preise. Und an Staat und Kommune muss man sowieso immer mehr abgeben. Der Kunde ist aber nicht bereit für die gleiche Arbeit mehr zu zahlen - eher weniger. Den Schaden hast Du dann falls Du selbständig bist. Verdienstausfall durch Krankheit (bald ist wieder Grippe-Zeit) und ähnliches geht auch auf Dein Konto. Dass muss man alles durch Mehrarbeit ausgleichen. Freizeit ist dann nicht mehr. Und im Grunde läuft man die ganze Zeit nur vor dem Konkurs davon, als was daran zu verdienen. Gerade im Handwerk ist die Luft schon verdammt dünn. Wenn erstmal mehr Osteuropäische Arbeiter hierher kommen gibts bald keine deutschen Gesellen mehr. Schliesslich arbeitet kein Deutscher für 6-8 Euro die Stunde. Und vor allem sind die bereit länger und unter schlechteren Arbeitbedingungen zu arbeiten.
Da hat man es als Angestellter/Beamte doch leichter. Mehr als arbeitlos kann man nicht werden. Dass man dort vielleicht bald auch 50 Stunden die Woche arbeiten muss und weniger Geld kriegt ist zu verkraften.

In meinem Stundenplan steht "Volkswirtschaftslehre (Mikroökonomie)". Dazu habe wir folgendes aufgeschrieben:
- Man geht von einem rational denkenden Individuum aus.
- Es setzt seine Mittel ein um seine Ziele zu erreichen.
- Wie gut setzt es seine Mittel ein (bewerten) ?
- Evtl. Einflussnahme vom Staat.
Waren aber bisher erst 2 Vorlesungen. Und da wurde nicht viel Stoff gemacht, weil es noch organistaorische Dinge zu regeln gab.
Wie gesagt, worauf das hinausläuft weiss ich jetzt noch nicht. Wahlfreiheit bei Fächern hab ich da bisher nicht, aber danke für die Tipps.
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[*] Verfasst am: 7.11.2005 um 03:19


Also mit der Selbstständigkeit kenn´ich mich aus, mein vater war ja auch selbstständig, allerdings als Einzelhandelskaufmann, da war das alles noch´n bißchen einfacher, aber stimt schon, Urlaub ist selten. (Wir hatten auch noch ´ne Zoohandlung, da muß ja auch einer hin und die Viecher füttern, selbst wenn das geschäft zu ist.)
Also mit den Sachen von Mikroökonomie kann ich auch noch nix anfangen.
Schreib´mal mehr, wenn Du mehr weißt, worauf das ganze hinauslaufen soll!
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 14.2.2006 um 23:48


Auch wenn ich schon lange nicht mehr hier war, will ich trotzdem mal antworten.
In Mikroökonomie geht es darum Produktionsfunktionen aufzustellen die es einem Unternehmen ermöglichen mit bester Effizienz zu produzieren. Ist im Grunde nichts anderes als Kurvendiskussion wie in der Oberstufe. Nur dass es mathematisch schlampig formuliert wird und hier ziemlich zusammenhanglos vorgetragen wird. Das kostet immer ne Menge Zeit das dann wieder zusammenzusetzen und zu verstehen.
Wie war denn das Treffen in Köln ? Konnte leider kurzfristig nicht kommen weil in meiner Unterkunft Probleme aufgetreten waren. Was machst Du sonst so. Hat sich mit der Selbständigkeit was getan seitdem wir im Kino waren ?
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[*] Verfasst am: 15.2.2006 um 06:02


Wo hast Du denn gesteckt, @schwarzlicht? Ich wußte nur, daß Du noch Prüfungen vor Dir hast, hatte zwar schon mal per shoutbox nachgefragt, ob jemand was von Dir gehört hat, habe ich dann aber auch nicht mehr dran gedacht und wollte Dich sonst mal über Handy anrufen, wenn Du gar nicht mehr auftauchst.
Treffen war goilll! Wir warten immer noch auf die Bilder von Fred für die Gallery.

Ja, das mit der Mikroökonomie hört sich wieder sehr nach Betriebswirtschaft an, nicht so sehr nach Volkswirtschaft. Betriebswirtschaft war mir auch immer zuviel Laberei. Deshalb hab´ich auch lieber Bankkaufmann gemacht als Industriekaufmann, da macht man fast nur Betriebswirtschaft.

Das mit der Selbstständigkeit hat sich auch schon wieder alles geändert. Einen Tag nach dem wir im Kino waren, hat mir die BfA da während dieser Berufsfindung angeboten, mich in den Landesdienst des Landes NRW zu übernehmen. Während des Lehrganges für die Verwaltungslaufbahn würde ich schon 70 % von BAT 5 bekommen und noch Fahrtkosten und Verpflegungskosten extra.
Ich selber bin mir da jetzt etwas unsicher. Das ist zwar ein Superangebot, aber das mit der selbstständigen Behindertenbetreuung liegt mir eigentlich immer noch näher, aber da hab´ich natürlich das Risiko mit meiner Gesundheit dabei.
Mal sehen, was ich mache. Das Leben ist noch evtl. lang und so schlecht lebt man gar nicht von HARTZ IV. Hab´ich mal einen Text zu abgefasst, müßte schon in den Texten sein. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Auf Dauer will ich zwar wieder was machen, aber so große Eile habe ich gar nicht mehr, da ich auch ganz gut so mit dem Geld klarkomme.
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dian




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 15.2.2006 um 12:05


@ Arne:
"Landesdienst des Landes NRW" ?
Was müsstest du da dann machen? Teil des Systems werden und andere Menschen unterdrücken bzw. selektieren? Oder handelt es sich um eine moralisch vertretbare Tätigkeit?
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 16.2.2006 um 01:49


Naja das mit der Mikroökonomie ist halb so wild was das Labern angeht. Weil hier alle so Mathegeil sind an der Uni von wegen Technische Hochschule und so, findet sich in fast jedem Studiengang ziemlich viel Mathe. Hat den Vorteil dass man, wenn man Mathe halbwegs verstanden hat, schon fast bestanden hat. Hab eben BWL geschrieben und da waren 2 grosse Rechenaufgaben drin für die es zusammen 22 Punkte gab. 24 braucht man zum bestehen (60 gibts insgesamt). So Vorlesungsfolien auswendig lernen, da hätt ich kein Bock drauf gehabt. Dann lieber ein bischen rumrechnen. Da ist der Lernaufwand viel geringer.

Was die Selbständigkeit angeht, da würd ich an Deiner Stelle das Angebot annehmen. Schon alleine wegen Deiner Gesundheit. Dass man im Moment von Hartz IV gut leben kann, glaub ich gerne, aber Hartz IV ist nur ein Schritt von vielen. In Zukunft wird noch weniger Geld da sein und irgendwann ist der Punkt erreicht wo man eben nicht mehr gut davon Leben kann. Aber das ist wie gesagt nur meine Meinung. Deinen Text schau ich mir gleich mal in Ruhe an. Dafür nehm ich mir etwas Zeit. Wird ja erfahrungsgemäß ziemlich umfangreich sein.

Auf die Bilder vom Treffen bin ich auch mal gespannt.

Den ganzen März bin ich zwecks Schulpraktikum in MH. Vielleicht bietet sich ja die Möglichkeit nochmal was zusammen zu unternehmen.
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[*] Verfasst am: 16.2.2006 um 03:36


@Dian:
Also, mein Freund ist ja auch schon zwanzig Jahre im Landesdienst und eigentlich besteht dessen Aufgabe darin, in sein Büro zu kommen, daß Telefon leise zu drehen, den PC abzuschalten und dann muß eben ein Joint in der Stunde reichen, bis 16 h ist. Das ist eine Tätigkeit, die ich durchaus noch für moralisch vertretbar halte, auch wenn ich meistens nur einen Joint mal am Tag rauche.
Es gibt im Landesdienst ziemlich wenig Aufgaben, wo man etwas mit Menschen zu tun hat. 85 % der Jobs bestehen aus der Kommunalaufsicht, d.h. also Rechenaufgaben machen, ob das Kuhkaff XY mit 500 Einwohnern wirklich die dritte Müllverbrennungsanlage braucht, wenn z. B. OB Stechlichs Schwager doch Verkäufer von Müllverbrennungsanlagen ist. Das kann man schon noch mit seinem Gewissen vereinbaren, denke ich. Es gibt noch ein paar Jobs in Prüfungsämtern, das macht mein Freund, das ist aber auch nur die formale Überprüfung, ob z.B. jemand, der als Lehrer in den Landesdienst will, auch wirklich alle Unterlagen, die man laut Verordnung 14 / VIII / 49,05 vom 27.09.1956 auch wirklich zusammen hat.
Unangenehm sind die Jobs in der Polizeiverwaltung, da will ich eigentlich nicht hin (obwohl könnte auch ganz interessant sein, was man da so alles erfährt) . Da kann man sich aber auch wieder ganz schnell weg versetzen lassen, mein Freund sollte das auch mal machen, aber mit langen Haaren und ungepflegtem Drei - Tage - Kiffer - Bart sind da auch die Chancen relativ gut, alsbald wieder da raus zukommen.
Ich seh´das aber auch nicht als Lebensalternative an, @schwazlicht, das sind alles so Jobs, die man mal machen kann. Ich brauch ja eh´nur noch zwei, drei Jährchen, dann habe ich eine ausreichende Rente, die ich auch sofort durch bekommen würde. Das hätte ich ja auch schon jetzt haben können. Nur da denke ich mir dann auch, warum ich dem Staat auch noch was schenken soll. Ich brauche nur ein paar Jährchen noch, vorzugsweise wegen der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst, und kann mich dann für den Rest des Lebens mit ca 1000 bis 1100 € in die Freiheit entlassen lassen. Und dann kann ich nebenher immer noch es mal mit der selbstständigen Tätigkeit probieren. Erstmal gibt es das Geld, was es für Hartz IV gibt, solange kein Grund zur Panik.
Hast Du denn einen Rechner hier in Mülheim? Daß wir uns ggf. verabreden können?
An welche Schule gehst Du denn? Hier in Mülheim? An die Kluse? Oder an Deine alte in Essen?
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[*] Verfasst am: 17.2.2006 um 04:38


Gut, bei Dir ist das was anderes. Wenn ich jetzt sagen würde ich bemüh mich nicht mehr um Ausbildung/Studium, dann würd ich Hartz IV kriegen und mir würden ständig irgendwelche Stellenangebote oder sogenannte Fortbildungsmaßnahmen ins Haus flattern. Und wenn ich selbst die ablehne krieg ich garnichts mehr. Also werd ich studieren. Im Moment könnte ich aber auch nicht sagen das es mir nicht gefällt.
Die Rechner nehme ich natürlich mit nach Hause, sind ja schliesslich 4 Wochen, bis ich wieder runterfahre. Sollte also kein Problem sein, ein Treffen auszumachen.
Ich geh an die Berufschule in Essen wo ich auch während der Ausbildung war. Ist am einfachsten weil ich die Leute da ja schon kenne und die mich. Ist für beide Seiten praktisch und ich hab dann schon halb nen Fuss in der Tür, für wenn mein Studium beendet ist und ich ne Stelle brauche.
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[*] Verfasst am: 17.2.2006 um 05:49


Ich muß jetzt auch erstmal, um mir die Option für die Prüfung im Bereich der Heilerziehungspflege mit anschließender Selbstständigkeit warm zu halten, auch ein mindestens 16wöchiges Praktikum machen. Bin ich mal gespannt, wo ich hinkomme, ich hab´mich erstmal bei der Diakonie beworben.
Ja, meld´Dich,wen Dir das Praktikum anfängt, dann schauen wir mal, was wir machen können.
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[*] Verfasst am: 17.2.2006 um 23:23


Ja mach ich. Erstmal hab ich noch eine Klausur vor mir für die ich lernen muss.
Was für Einrichtungen kommen denn als Praktikumsstelle für Dich in Frage ?
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[*] Verfasst am: 18.2.2006 um 03:47


Wird wahrscheinlich auf das Fliednerwerk hinauslaufen. Da versuch ich aber noch raus zu kommen, weil mir das einfach zu blöde ist, wieder dorthin zurück zu gehen, wo ich mal vor 20 Jahren mit meinem Zivildienst angefangen habe.
Würde gerne mal ´ne neue Einrichtung noch kennenlernen. In Düsseldorf, Graf - Recke- Stiftung oder so, die ist auch von der Diakonie.
Auf die Katholiken hab´ich keinen Bock mehr, seitdem ich da 13 Jahre gearbeitet habe und bei der Lebenshilfe darf ich nicht, weil da der Junge lebt, dessen gesetzliche Betreuung ich habe. Dann darf man nicht in der gleichen Einrichtung arbeiten, bzw. auch in keiner Einrichtung, die den gleichen Träger wie die deines Betreuter
.
Viel Glück bei den Klausuren!
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 19.2.2006 um 01:13


Den Katholiken geht auch langsam das Geld aus. In MH soll es mittelfristig nur noch 3 Kirchengemeinden geben. Das werden viele Organisationen, die der kath. Kirche unterstellt sind auch zu spüren bekommen. Aber du machst nur 4 Monate Praktikum. In der Zeit wird ja noch nicht allzuviel passieren.
Falls du tatsächlich nach Düsseldorf kommst kannst du evtl mal nach Harlequinn Ausschau halten. Falls es ihn noch gibt wird er vermutlich in einer ähnlichen Einrichtung sein. Wenns ganz dicke kommt landeste vielleicht noch in der selben Einrichtung wie er.
Wäre ja ganz praktisch, dann würd ich euch beide mit einem Besuch erwischen. Aber schauen wir mal wie es tatsächlich kommt.
Danke fürs Glück. Kann ich gebrauchen.
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[*] Verfasst am: 19.2.2006 um 05:07


@Harlequinn war imo immer entweder in Kaiserswerth oder noch wahrscheinlicher in Grafenberg.
Die haben nur psychisch behinderte oder maximal geistig Behinderte in der Forensik. Da werde ich wohl nicht landen. Ich könnte zwar auch das Praktikum mit psychisch Behinderten machen, aber ich habe jetzt zwanzig Jahre lang mit geistig Behiderten gearbeitet.
Und da hat @Harlequinn nun wirklich nix zu suchen.
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