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Autor Betreff: clairesun
gast






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[*] Verfasst am: 21.3.2005 um 21:18
clairesun



also den text hab ich eigentlich im anschluss an den thread zukunft aus politik und gesellschaft geschrieben, sollte man dann wohl vorher gelesen haben

dann hab ich überlegt wo das wohl reinpassen würde, und ich finds hier am passendsten, weil das meine persönlichen ansichten sind über teilweise auch mein leben, und da ich mich sowieso nie vorgestellt hab, why not?
ich kann mich irgendwie nicht mehr einloggen, aber ist ja nich so wichtig, bin ja trotzdem noch die selbe, clairesun
ist echt genial, dass man hier auch als gast schreiben kann! großes lob an die verantwortlichen!

Und was macht der Mensch? Er flüchtet vor diesen Erkenntnissen, er verdrängt diese Probleme. Aber mal ganz ehrlich, wie soll man denn auch sonst damit leben? Wenn ich mich selbst mal als Beispiel nehme, gut mir ist dass alles bewusst, wenn ich es zulasse, aber was mache ich dann? Es ist so gewaltig, man sieht da quasi wie man selbst getötet wird, dass man daran doch nur zerbrechen kann, wenn man keine Strategien entwickelt damit umzugehen. Da man aber in dieser Gesellschaft doch aber keinen Halt mehr bekommt in philosophischer / spiritueller Sicht, und viele eben auch von ihren Eltern nicht vermittelt bekommen, wie man mit Problemen richtig umgeht, wenn man von seinen Eltern keine Zuflucht, Geborgenheit als Jugendlicher bekommt, woher soll man als junger Mensch, der einfach noch nicht die Erfahrung hat, nicht immer stark sein kann, denn dann wissen, wie man damit umgehen soll???
Also flüchte auch ich davor, dass Beste ist dann ja noch, wenn man einfach nur laute Musik ala´ Nightwish, Lacrimosa hört. Aber ansonsten rauche ich (ok , dass stell ich langsam grad ein), weil es mir ein Stück heile Welt Erinnerung gibt, ja damals im Urlaub, wo du „glücklich" warst, und noch nicht über diese blöde ErdSituation so derart nachgedacht hast. Früher als ich diese Verzweiflung zwar gespürt aber noch nicht wirklich fassen konnte, und dieses Gefühl loswerden wollte hab ich mich selbst verletzt, wurde depressiv, entwickelte Essstörungen. Ja, und dann ist man psychisch gestört. Boah das ist so eine Ungerechtigkeit, aber das Geniale für die Regierung ist ja, dass man diese menschen einfach wegsperren kann oder ihnen Antidepressiva verschreiben kann, die sie im endeffekt in den Selbstmord treiben. So entledigt man sich den Andersdenkenden.
Ich bin überzeugt davon, dass sich keiner da oben (ob nun Regierung oder Industrie) hingesetzt hat, und sich das so ausgedacht hat - es hat sich so entwickelt, eine eigendynamik. Aber trotzdem ist es jetzt eben so, und es ist schwer die verkrusteten Denkweisen wieder geschmeidig zu machen.

Und selbst jetzt, wo mir das alles klar ist, flüchte ich täglich immer noch davor, aber heutzutage auf „gesellschaftsfähigere Weise".
Deshab denke ich, muss ich selbst erst mal damit fertig werden (ich denke rohkost, tiefenökologie, buddhismus, freunde könnten wege sein, die einem helfen). Und dann kann ich die gewonnene Kraft dafür einsetzen zu helfen die Menschen zu heilen und damit die Natur. Ich glaube es wäre für mich keine Erfüllung Umweltschützer auf „herkömmliche" Weise zu werden, also so von wegen Rettet die Wale, denn ich denke Umweltzerstörung ist ein weiteres Symptom einer kranken Gesellschaft, also eines kranken Menschens. Deshalb denke ich muss man die Menschen heilen, um ihnen wieder die Augen für ihre Natur zu öffnen. Alles anderer bringt langfristig gesehen nichts. Man kann die Natur nur schüzten wenn man die Menschen lehrt sie zu lieben, aber dass muss aus ihnen kommen, und das wird es nur, wenn der Mensch in seiner Mitte angekommen ist. Und diese Mitte kann nur Natur bedeuten, denn der Mensch ist ja nichts anderes, wieso sollte sich ein gesunder Mensch dann noch selbst zerstören???
Trotzdem achte die Arbeit eines jeden Naturschützers, denn dies ist eine sehr wichtige Aufgabe. Denn wenn alle Naturschützer alleine auf ein Umdenken der Menschen hinarbeiten würden, gäbe es keine Natur mehr, wenn sie ihr ziel erreicht hätten.

Wenn ich mich selbst verletze, rauche, esse, um mich selbst zu zerstören, weil ich eben total verzweifelt bin, wenn ich dass jetzt mal auf die Menschheit proportioniere, dann zerstört sich die ganze gesellschaft ja auch, weil sie unglücklich und verzweifelt ist. Das kann jetzt wie die Henne und Ei frage werden, weil ich ja sage, ich bin verzweifelt wegen der Gesellschaft. Deshalb muss man sich fragen, wo das angefangen hat. Und da bin ich ja nach wie vor der Meinung, in dem Punkt bereits wo der Mensch Fleisch gegessen hat und angefangen hat zu Kochen. Das ist eine Sache die ich nicht beweisen kann. Aber ich glaub, wenn ihr die Rohkost einfach echt mal ausprobieren würdet, über einen angemessenen Zeitraum und auch ernsthaft, dann würde fast jeder auch zu dem selben Entschluss kommen. Da ist wirklich mehr dran, ich kann wohl von mir selbst behaupten, dass mein Körper schon ein wenig sensibilisiert ist, weil ich eben schon seit nem Jahr mit Rohkost rumexperimentiere. Und wenn ich jetzt merke wie ich schlechte Laune bekommen und es mir regelrecht schlecht wird wenn ich brot ess, wenn ich dann am nächsten Morgen total verpeilt aufwache, zugestopfte nase, voll müde - dann ist das für mich beweis genug. Ernährung und Psyche hängen zusammen, mehr als wir denken und uns die Lebensmittelindustrie glauben machen will.

Manchmal frag ich mich, wieso kannst du das alles sehen? Wieso lebst du nicht auch einfach dumm vor dich hin? Wieso willst du die Erde retten? Dann fang ich langsam an an Reinkarnation zu glauben. Vielleicht sind Menschen wie ich / wir einfach schon alte Seelen, die schon vieles gesehen haben und deswegen ihre Augen nicht mehr verschließen, die jetzt mit dem Ziel auf die Welt kommen der Menschheit zu helfen. Wie die Boddhisattvas im Buddhismus. Die dem Samsara schon durch beste Karmas entkommen sind, aber trotzdem immer wieder auf die Erde zurückkehren, weil sie nur leben um den Menschen zu helfen.
Find ich wunderschön, den Gedanken.
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...






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[*] Verfasst am: 22.3.2005 um 01:22


@clairesun:
Vielleicht erinnerst Du Dich, daß wir schon mal zusammen mit Wildcat ´ne Diskussion hatten, was psychopharmaka anbelangt. Ich stimme Dir nachwie vor zu, daß die Zustände in Psychiatrien und in Wohnheimen unerträglich ist. Aber auch ich wüßte jetzt nicht, daß ich jemals gehört hätte, daß Antidepressiva zum Suizid führen. Das ist bei den jetztigen Antidepressiva ziemlich auszuschließen, es sei denn, sie sind unterdosiert.
Zur fleischlosen Ernährunf noch ´ne Frage, die ich schon vielen Veganern und Tierfreunden ohne Erfolg gestellt habe: Kennst Du eine Möglichkeit für jemanden wie mich, dem das letzte Drittel des Illeums wegen einer OP fehlt, Eisen in anderer Form als durch Fleischverzehr zu sich zu nehmen. Ich weiß jetzt nicht, ob ich Dich das schon mal gefragt habe, aber ich suche da seit über 10 Jahren ´ne Antwort drauf. Die Ärzte negieren das einfach, aber es kann ja noch andere Möglichkeiten geben, die noch nicht bekannt sind.
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dian




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 22.3.2005 um 01:24


@ Clairesun:
Du sprichst ziemlich viele Dinge an, die ich exakt genauso sehe. Daher erspare ich mir jetzt, jeden einzelnen Satz von dir zu zitieren, nur um ihm dann bedingungslos zuzustimmen.

Zitat
ist echt genial, dass man hier auch als gast schreiben kann! großes lob an die verantwortlichen!

Danke. Trotzdem wäre es mir natürlich lieber, wenn du keine Probleme mit dem Einloggen hättest. (ich weiss ja selber, wie das bei mir im alten Forum war... da ging es irgendwann auch einfach nicht mehr, und niemand konnte so genau sagen, woran das lag)
Ist manchmal sehr mysteriös, diese Technik...

Zitat
Also flüchte auch ich davor, dass Beste ist dann ja noch, wenn man einfach nur laute Musik ala´ Nightwish, Lacrimosa hört.

Zum Augenschliessen und Abschweben in dunklere Gefilde kann ich das neue Album von "Deine Lakaien" sehr empfehlen... ist zwar eher ruhig, aber enorm atmosphärisch. Höre ich derzeit sehr gerne.

Zitat
Da man aber in dieser Gesellschaft doch aber keinen Halt mehr bekommt in philosophischer / spiritueller Sicht, und viele eben auch von ihren Eltern nicht vermittelt bekommen, wie man mit Problemen richtig umgeht, wenn man von seinen Eltern keine Zuflucht, Geborgenheit als Jugendlicher bekommt, woher soll man als junger Mensch, der einfach noch nicht die Erfahrung hat, nicht immer stark sein kann, denn dann wissen, wie man damit umgehen soll???

Es scheint mir, dass "Erziehung" und "Wertevermittlung" für viele Eltern und Lehrer nur bedeutet, den Kids einen Platz in der Gesellschaft zuzuweisen, an dem diese gutes Geld verdienen und sich mit etwas Glück HALBWEGS wohlfühlen können.
Das ist zwar sicher von ihnen allen lieb gemeint... aber was nützt es dem hilflosen Kind, das sich in einer Welt vorfindet, die ihm ungerecht erscheint, wenn es die Erwachsenen alle nur darauf vorbereiten, einen möglichst guten Platz in dieser Welt zu ergattern?

Zitat
Man kann die Natur nur schüzten wenn man die Menschen lehrt sie zu lieben, aber dass muss aus ihnen kommen, und das wird es nur, wenn der Mensch in seiner Mitte angekommen ist. Und diese Mitte kann nur Natur bedeuten, denn der Mensch ist ja nichts anderes, wieso sollte sich ein gesunder Mensch dann noch selbst zerstören???

Tja, da wäre da noch dieser unermüdliche Forschungsdrang der Menschen. Viele wollen einfach Erfindungen machen, ihre Welt umkrempen und ihre Umgebung durch Technik voranbringen.
Wenn es ihnen auf der Welt zu grau ist, bauen sie sich irgendwelche Pflanzen an. Und wenn ihnen die Pflanzen zu altmodisch erscheinen, stellen sie eben ein paar Bohrtürme drauf.
Wie du richtig sagst, nützt es einfach nichts, ausschliesslich die Symptome zu behandeln... man muss auch schauen: Warum zerstört der Mensch seine Natur? Warum dieses Streben nach immer mehr Fortschritt und Wachstum?
Zum Einen hängt das sicher mit der Entfremdung von der Natur zusammen... aber irgendwann war der Mensch ja mal ganz nah bei der Natur, und trotzdem hat ihn diese Nähe nicht davon abhalten können,sich zu dem zu entwickeln,was er heute ist.
Also kann "zurück zur Natur" allein ja auch nicht die Lösung sein. Ich glaube, diese Rückbesinnung zur Natur muss mit einem Ablegen unserer niederen Instinkte wie "Neid", "übertriebenem Ehrgeiz", "Eifersucht", "Grössenwahn" etc. einhergehen. Geistig kann es nie genug Fortschritt geben... und da ist wahrlich noch sehr viel Handlungsspielraum.

Zitat
Deshalb muss man sich fragen, wo das angefangen hat. Und da bin ich ja nach wie vor der Meinung, in dem Punkt bereits wo der Mensch Fleisch gegessen hat und angefangen hat zu Kochen

Ja. Mal abgesehen davon, dass Hitler Vegetarier war und vermutlich nie selbst gekocht hat... ;)
Jetzt aber ernsthaft: Ich denke, bevor der Mensch sich sein Essen gekocht hat, war er nicht viel anders als ein Schimpanse oder ein Gorilla. Ein Tier eben.
Tiere... ja, das klingt vielleicht jetzt schnuckelig und romantisch... aber Tiere fressen hin und wieder auch ihre eigene Scheisse, sie töten kleine Vogelbabys, vergewaltigen ihre Weibchen und zeigen auch sonst oft wenig Skrupel, die wenigen Möglichkeiten zur Brutalität, die sie haben, voll und ganz auszunützen.
Was ich sagen will: Ich finde, man sollte das "friedliche" Leben der Tiere nicht all zu sehr idealisieren. So friedlich war es ohne kochende und ackerbau-betreibende Menschen nun auch wieder nicht auf der Erde, als dass wir jetzt unbedingt zu diesem Zustand zurückkehren müssten.
Es gab halt mehr Gleichgewicht im Öko-System.

Zitat
Manchmal frag ich mich, wieso kannst du das alles sehen? Wieso lebst du nicht auch einfach dumm vor dich hin? Wieso willst du die Erde retten? Dann fang ich langsam an an Reinkarnation zu glauben. Vielleicht sind Menschen wie ich / wir einfach schon alte Seelen, die schon vieles gesehen haben und deswegen ihre Augen nicht mehr verschließen, die jetzt mit dem Ziel auf die Welt kommen der Menschheit zu helfen. Wie die Boddhisattvas im Buddhismus. Die dem Samsara schon durch beste Karmas entkommen sind, aber trotzdem immer wieder auf die Erde zurückkehren, weil sie nur leben um den Menschen zu helfen.
Find ich wunderschön, den Gedanken.

Ja, ein schöner Gedanke.Und auch einer, der mir zunehmend logischer erscheint... weil ich mir beim besten Willen nicht vollständig erklären kann, warum ich so bin wie ich bin. Rein von den Begebenheiten her, in denen ich aufgewachsen bin, hätte aus mir sicher auch nur Durchschnitt werden können. Ich glaube schon, dass da von klein auf irgendeine Saat in mir drin war, die dann eben im Lauf der Zeit aufgegangen ist. Ob das jetzt einfach an bestimmten genetischen Vorgaben lag oder an einer alten Seele... who knows... vielleicht ja auch beides...
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quaid




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[*] Verfasst am: 22.3.2005 um 15:00
@clairesun



ich bin nur kurz da und auch nur um mal auf die technische seite einzugehen.
also kurz die voraussetzungen fürs einloggen: man muss einen kompatiblen browser verwenden (internet explorer, mozilla firefox etc), man muss cookies aktiviert haben und natürlich vom computer aus die rechte haben, dass man cookies annehmen darf.
wenn man also an einem fremdrechner ist kann es sein das einem die rechte nicht gegeben worden dazu oder das eine firewall das blockt.

um herauszufinden ob es möglich ist, sich korrekt einzuloggen könnte man folgendes probieren:
-eventuell vorhandene firewall vorübergehend ausschalten
-microsoft internet explorer verwenden
-wenn man auf der forumseite ist, ist wahrscheinlich unten rechts im browserfenster ein roter kreis mit einem weißen strich drin. da droppelt raufklicken und die seite des forums (coil.chainreactor.org) für vertrauenswürdig erklären (dafür steh ich mit meinem namen ;))

wenns dann noch nicht klappt wäre meine frage, was genau beim einlog-vorgang passiert.
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[*] Verfasst am: 23.3.2005 um 12:28


Arne,
Ja, dass mit den Antidepressiva war symbolisch gemeint wohl eher für Neuroleptika, du hast recht, ich hab keine Ahnung ob man von AD´s suizidal wird.
Aber bei Neuroleptikas ist das „bewiesen", ja da gibt es sicher wieder stimmen, die das negieren, und daher sag ich einfach nur, dass ich dran glaub. Der Herr Lehmann, selbst Psychiater, hat da die Zusammenhänge von Neuroleptikas und Suizidalität untersucht. Und da es bei Neuroleptika zu einer Abstumpfung der Gefühle kommt, und dann viele Fälle von SM folgten, naja man kann sich seinen Teil denken, aber er hat es auch recht wissenschaftlich, chemisch gesehen, „bewiesen". Aber die Wissenschaft ist wohl nicht objektiv, sondern man kann ja alles beweisen was man will und wenn man das Geld dazu hat, also sag ich einfach, ich glaube halt daran. Man sollte auch eine wissenschaftliche religiöse Freiheit einführen.... .

Das bedeutet, der Illeum ist dafür verantwortlich Eisen zu verwerten? Ich muss sagen, ich hab keine Ahnung von der Anatomie des Menschen, noch nicht, kommt erst irgendwann in späteren Semestern. Aber die letzen 2/3 können noch Eisen verwerten, allerding nur wenn das aus Fleisch kommt??? Also das klingt ziemlich widersprüchlich. Dass würde ja bedeuten, dass gerade das drittel entfernt wurde, dass dafür zuständlich ist, aus Pflanzen Eisen zu verwerten?!
Es ist schon so, dass es Menschen gibt, die sich schon so an den Fleischverzehr angepasst haben, und damit die Fähigkeit verloren haben, das Eisen woanders her zu holen. Die Frage ist, wieviele Menschen das tatsächlich betrifft. Das kann ich nicht bei jemanden beurteilen.
Rein logisch würd ich meinen, wenn du noch 2/3 von dem Illeum hast, wieso sollte es dann nicht möglich sein Eisen aus Pflanzen zu verwerten? Kann sein, dass das andere Gründe hat.
Aber fühlst du dich denn schwach oder krank wenn du kein Fleisch ist? Hast du richtig diagnostizieren Eisenmangel? Das mit den Werten ist ja auch so eine Sache. Jeder Mensch ist anders, und außerdem wurden die Werte auch immer wieder verändert, mal davon abgesehen dass die vorgeschriebenen Empfehlungen für Blutwerte von den Regierungen in verschiedenen Ländern auch teilweise verschieden sind! Also brauchen Engländer z.b. Mehr Eisen als Spanier - ja klar! Woher wollen denn die Ärtzte wissen was normal ist? Die nehmen halt ein Mittel von ihrer meinung nach Gesunden Menschen.
Du kannst ja versuchen viel Eisenhaltiges Gemüse zu essen, oder versuch´s mal mit Zuckerrübensirup (100%igen), der enthält viel Eisen.
Aber es können ja andere Faktoren in deinem Körper dazu führen, dass die Eisenaufnahme gehemmt wird. Der Körper ist ja ziemlich komplex. Ich meine es könnte z.b. sein dass Schokolade die Eisenaufnahme hindert.
Wenn jemand krank ist, dann würde ich persönlich immer die Rohkost empfehlen mal auszuprobieren. Aber es kann echt sein, dass Menschen schon zu degeneriert sind, dass auch das nicht mehr hilft, sondern nur noch leid lindern kann - aber ich glaub das sind die wenigsten fälle. Eine Freundin von mir hatte auch mal Probleme mit Eisenmangel, so dass sie dann Eisentabletten verschrieben bekommen hat, weil sie Vegetarierin war. Dann wurde sie Veganerin und jetzt geht sie richtung rohkost. Die Tabletten hat sie irgendwann einfach nicht mehr genommen, und sie macht keine Bluttest mehr, weil sie denkt dass es ihr ja gut geht, sie sich nicht krank fühlt, wieso sollte sie dann zum Artzt gehen? Find ich klasse diese einstellung.
Und wenn nichts hilft, dann iss doch wenigsten Fleisch aus Biohaltung - zumindest ethischer als aus Massentierhaltung.

Dian,
Der Mensch kann sich keine künstlichen Pflanzen bauen, dass würde nie funktionieren. Der Mensch braucht nicht nur rein chemisch gesehen den Sauerstoff, er braucht das Lebendige, das feinstoffliche, was man nicht sehen kann. Und so was kann man nicht nachahmen. Und da liegt auch die Gefahr, der Mensch glaubt, er findet immer eine Lösung, aber irgendwann gibt´s die nicht mehr.
Ich sehe es nicht als zurück zur Natur, sondern ein riesen schritt nach vorne in die natur.
Wieso auch immer, sich dass jetzt so entwickelt hat, wie es ist. Trotzdem haben wir einen Verstand, der uns jetzt nach all den Fehlern sagt, es ist nicht gesund Fleisch zu essen, es ist falsch die Urwälder abzuholzen. Und die Verantwortlichen wissen dass alles! Sie tun´s eben trotzdem.
Vielleicht musste der Mensch diesen riesen Umweg der Zerstörung und Dummheit gehen - aber jetzt kann er es ändern, endlich seinen Verstand einsetzen, und der würde die Menschen wieder zur Natur führen. Ich glaub es hätte von Anfang an eine Welt sein können, die von Liebe und Achtung geprägt ist, aber wir mussten eben erst viele Fehler machen. Wieso auch immer, oder vielleicht mussten wir auch erst die Fehler machen um daraus zu lernen - wer weiß? Niemand kann das sagen, aber jetzt , im hier und jetzt können wir es endlich richtig machen. Und dafür sollten wir kämpfen.

Genau, wir müssen diese niederen Instinkte ablegen, denn wir als Mensch sind schon die „Krone der Schöpfung", aber nur weil wir eben die Gabe des Bewusstseins haben, wir können einen Sonnenaufgang bewusst seiner ganzen Schönheit erleben, wir können bewusst sehen, wie genial die Natur ist, weil wir wissen wie fast alles funktioniert. Das unterscheidet uns von Tieren, die in ihren Instinkten gefangen sind, was ja nichts negatives sein muss.
Ja, die Natur ist auf gewisse Weise grausam, wenn man sich die Verhaltensweisen der Tiere anschaut. Aber wir als Menschen haben die Intelligenz „bekommen", und das Mitgefühl. Wir können sagen, nein, wie sich die Tiere verhalten ist grausam, auch wenn es für sie natürlich ist. Wir als Menschen wollen eine Gesellschaft in der andere Regeln gelten. Nicht die Regel des Stärkeren, sonder die Regel der Moral. Ich glaube dass uns das tatsächlich zur „Krone" macht. Ich meine, schaut euch doch mal die Entwicklung an. Pflanze - Tiere - und Tiere mit Intelligenz - Mensch???. Wir haben das Zeug dazu der Schöpfung die Krone aufzusetzen, indem wir uns eben nicht wie Tiere verhalten sondern eben unsere intelligenz benutzen. Und dass würde uns zu wahren Menschen machen. Und eben weil wir dann Menschen sind, würden wir uns nicht als etwas Besseres empfinden, sondern eben auch nur unseren wahren Platz in diesem Spiel einnehmen.
Das sehe ich als den geistigen Fortschritt, den Handlungsspielraum, den du meintest.
Es wäre auf jeden Fall ein Fortschritt, wenn wir wieder zu einigen Wurzeln unseres natürlichen Daseins zurückkehren würden, wie z.b. der ernährung

Hitler war kein Vegetarier aus Überzeugung, sondern weil sein Verdauungstrakt nicht so stark war, und das wäre ihm dann wohl zu peinlich gewesen, dass er lieber darauf verzichtet hat. Aber er hat wohl doch ab und zu auch mal Fleisch gegessen. Sorry, wenn das rechthaberisch klingt, aber das muss ich einfach richtig stellen.

q, es kann echt sein, dass ich ein paar cookies blockiere, aber da das hier der rechner meiner eltern ist möcht ich damit nicht rumspielen, da schreib ich lieber als gast, und mein rechner wird auch irgendwann mal wieder funktionieren
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[*] Verfasst am: 23.3.2005 um 16:23


okay, machen wirs so. du kannst dir als gast übrigens auch einen namen geben. das geht natürlich nur wenn du den antworten.knopf verwendest anstatt der schnellantwort.
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[*] Verfasst am: 24.3.2005 um 04:06


@Clairesun:
Psychopharmaka, die eine suizidale Gefährdung hervorbringen, gibt es ohne Zweifel. Auch andere Medikamente, die zu Depressionen und damit auf Dauer die Suizidgefahr erhöhen, gibt es.
Noch mal kurz zur Erkrankung. Das Widersinnige ist, daß mittlerweile es auch immer mehr anerkannt ist, daß es eine Erkrankung ist, die durch die Lactose in der Kuhmilch wahrscheinlich in Kindes- oder Jugendalter verursacht wird. Aber diese Erkenntnis wird sehr sorgfältig behandelt, da es ja sein könnte, daß dann vorsichtige Eltern z.B. auf vegane Ernährung ihrer Kinder achten würden. Da das aber kaum im Interesse der landwirtschaftlichen Industrie liegen würde, wird diese Erkenntnis bislang nur unter der Hand von Fachleuten verbreitet. Ich denke mir, wenn ein Wissenschaftler diese Erkenntnis in die Öffentlichkeit genauer bringen würde, gäbe es ein Riesengeschrei unserer Milchwirtschaft.
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harlequinn






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[*] Verfasst am: 24.3.2005 um 12:35


@arne/clairesun

jo von medikamenten , die depressionen bzw. suizidgedanken auslösen können habe ich auch gehört.
einer meiner freunde besitzt eines - nimmt es allerdings nicht .. eben aufgrund dieser nebenwrikungen. Soll gegen Akne sein. Ich meine.. was ist schlimmer: n paar pickel oder depressionen und auto-aggression ?
Ist schon komisch , was hier als "Heilmittel" verkauft wird.
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