
Hallo,
habe dieses Forum eben erst auf einer Forenübersichtsseite gefunden. Gefällt mir nach erstem Durchblättern sehr gut, denke also ich werd länger
bleiben. Nun mein Einstiegsthema mit dem Titel Drogen, da ich bei der Suche kein solches Thema finden konnte.
Vorab mal ein Tipp für Interessierte:
Diese Arte Doku ist mMn sehr zu empfehlen, da hier wissenschaftlich
berichtet wird. Habe bisher zwar nur den Teil "Haluzinogene und Ecstasy" gesehen aber was dort so gesagt wurde lässt mich zu dem Schluss kommen,
dass es hier weder um eine Verteufelung noch um eine Lobeshymne geht.
Zum Einstieg:
Hat jemand von euch Drogenerfahrungen?
Wenn ja, welche Drogen?
Wie war´s?
Wie steht ihr zur Drogenpolitik in Deutschland? (damit meine ich auch die Tabak- und Alkoholpolitik)
Was könnt ihr über Drogen berichten? (Wissen aus Literatur, Erfahrung oder sontwo aufgeschnapptes Zeug)
Ich selbst habe erst einige Male THC zu mir genommen. Entweder in Form von Keksen oder zu einem Tee beigemischt (gelöst in Milch). Bis auf eine
Erfahrung, in welcher ich ängstlich war gab es nur positive Erlebnisse. Besonders zu empfehlen ist mMn Sex auf THC.
Meine Meinung von der Drogenpolitik in Deutschland ist klar 'negativ'. Was ich bisher ausserhalb von Privatfernsehen und Warnungen von Eltern oder
Lehrern gehört habe, liess mich sehr kritisch werden. So hörte ich z.b. bei einem Zivildienstlehrgang in Karlsruhe in der Themengruppe Drogen zum
ersten Mal davon, dass Haluzinogene nicht körperlich abhängig machen. Zudem gab es einen Bericht an die Bundesregierung Ende der Neunziger indem
Cannabis als weniger bzw. gleich 'suchtgefährden' eingestuft wurde wie Alkohol und Nikotin. Für mich steht fest, dass es bei nüchterner
Betrachtung des Themas nur einen Schluss geben kann:
Cannabis ist freizugeben und LSD sollte unter Auflagen legalisiert und im wissenschaftlichen Bereich verstärkt erforscht werden.
Natürlich stellen sich dabei mMn große Probleme. So ist das Cannabis von heute viel wirkungsvoller als das der 69ger Generation. Ausserdem werden
die Konsumenten immer junger, was teilweise dazu führt, dass gekifft wird bis zum Umfallen (z.T. mit schweren Folgen für die psychische
Entwicklung). So sieht mMn jedoch Freiheit nicht aus. Vielmehr ist zur Freigabe von Drogen eine Aufklärung über den Umgang damit notwendig. Etwas,
das bei Alkohol und Nikotin vollkommen fehlt. Schokolade möchte ich zu diesem Zeitpunkt der Diskussion noch nicht näher ansprechen
. Jedenfalls gibt mir zu Bedenken, dass Alkohol (betäubend - enthemmend) und
Nikotin (versetzt mit Ammoniak --> sehr hohes Suchtpotential, zusammen mit Tabak wie bekannt stark gesundheitsgefährdend) legal sind und zum Alltag
gehören wie Brot, Wasser, Arbeit, Atmen und Schlafen. Zudem zeigt sich bei diesem Themengebiete, dass unsere Politiker nicht das gesundheitliche
Wohl, sondern viel mehr die Interessen einer Lobby - welche Parteiveranstaltungen, Fortbildungen, etc... finanziert - im Auge haben. Der Konsument
soll zahlen und sich tot- oder besinnungslos trinken oder dem Tabak-Nikotin-Mix erliegen. Cannabis hat keine Lobby, LSD erst recht nicht.
Warum nicht? Hierzu habe ich auf besagten Zivilehrgang eine alte ZDF-Doku gesehen in der man zu der Schlussfolgerung kam, dass das heute aktuelle
Drogengesetz in den meisten Staaten der Welt von den USA aufdiktiert wurde, nachdem sich die dortige Gesellschaft einhergehend mit dem Gebrauch von
LSD und Cannabis stark veränderte. So wurde Mitte der Siebziger heftig dämonisiert und noch heute steht in den Köpfen der meisten fest: "Alle
illegalen Drogen sind böse, egal ob Crack, Opium, LSD oder Ecstasy". Man würgte also erfoglreiche eine Diskussion und differenzierte
Betrachtungsweise des Themas ab. Auch die wissenschaftliche Forschung war am Ende (heutzutage plant man in den USA die Forschung mit LSD wieder
aufzunehmen). In der Schweiz gab es Sondergenemigungen und Psychologen durften mit LSD therapieren und taten dies erfolgreich. All dies verschwand und
verschwindet in Drogendiskussionen jedoch immer wieder im Topf der Pauschal(vor)urteile.
Damit soll nun nicht gesagt sein, dass alle illegalen Drogen ungefährlich sind oder gleich zu behandeln sind. Man muss klar unterscheiden zwischen
den möglichen positiven Auswirkungen und den möglichen negativen Auswirkungen. So kann man zum Beispiel bei LSD zwar keine körperliche Abhängikeit
feststellen, doch ein Trip kann zu ernsthaften psychischen Störungen führen. (vom Stand der psychologischen Norm aus betrachtet, bitte hier keine
was ist normal? Diskussion, danke.
) Die Theorie des Set, Setting und der
Dosis sollte daher beachtet werden.
Also: Wie fühle ich mich, wenn ich Drogen konsumiere?
Welche Wirkung hat meine Umgebung auf mich?
Wie viel konsumiere ich?
Hierbei ist ja schon bei Alkohol festzustellen, dass diese Fragen nicht in den Köpfen vorhanden sind. MMn fehlt Achtsamkeit, was ich auch bei
Cannabiskonsumenten feststellen konnte. Joint (Bier, Zigarette, Schokolade) rein und erstmal alles Schlechte vergessen. Doch neben diesem
Verdrängungsgebrauch gibt es noch eine Möglichkeit Drogen zur eigenen Entwicklung zu nutzen (bei Zigaretten und Schokolade bestreite ich das mal,
auch hier ist mMn nicht jede Droge gleich). So nennt man zum Beispiel die Haluzinogene auch Psychedelische Drogen, da sie bewusstseinserweiternd
wirken. Beispielhaft dafür sagte mal jemand in einer Drogendiskussion: "LSD ist keine Partydroge". Hier zeigt sich auch warum das Drogenkonzept
"Drogen für die Massen" scheitern muss. Weil es auf eine große Zahl potentieller Konsumenten trifft, die diesem Thema vorurteilsbehaftet und
unwissend gegenüberstehen. Am Ende von Fear and Loathing in Las Vegas kann man übrigens eine solche Kritik hören. Der ganze Film zeigt, wie wir mit
Drogen umgehen und dies steht in scharfen Kontrast zu den Ideen der sog. Drogenpioniere wie Timothy Leary z.b.
MMn hat jeder das Recht sein Bewusstsein zu erweitern.
Meinungen? Ergänzungen? Richtigstellungen? Weitere Diskussionspunkte?
mfg Tzakahra
Prinzipiell bin ich der Meinung: Der Staat soll sich um Verwaltungskram und ähnliches kümmern, und soll sich gefälligst aus den
Privatangelegenheiten der Menschen raushalten (so lange dabei keine Dritten zu Schaden kommen.)
Das heißt: Es geht den Staat einen Scheißdreck an, welche Religion ich habe, welche sexuellen Vorlieben ich mag, ob ich lieber O-Saft oder
Mineralwasser trinke.. und genauso hat es ihn meines Erachtens nicht zu interessieren, wann und wie viele Drogen ich konsumiere.
Wäre der Staat so clever, statt das Zeug zu verbieten, darauf ordentlich Steuern zu erheben, dann gäbe es ein paar Milliarden Schulden weniger. Mit
der Kohle könnte man dann vernünftige Aufklärungskampagnen finanzieren und Alternativen für Süchtige anbieten.
Drogenaufklärung heutzutage bedeutet:
"DROGEN SIND SCHLECHT! PFUI! LASS DAS!"
Ja... sowas nennen die ernsthaft "Aufklärung", und wundern sich dann, dass die jungen Leute nicht darauf hören wollen.
Für mich sollte ehrliche Drogenberatung eher so Fragen klären wie: "Welche Droge passt am besten zu meinem Charakter? Und von welcher sollte ich
besser die Finger lassen?"
Wenn ich was zu sagen hätte in der Gesellschaft, würde ich überhaupt keine Drogen verbieten. Wer meint, sich unbedingt aztekisches Pfeilgift
reinziehen zu müssen, soll das doch meinetwegen tun...
Die Drogengegner rechtfertigen ihre strikte Haltung ja meist damit, dass sich Drogenabhängige schnell zu kriminellen Handlungen hinreißen lassen, um
an das Geld zu kommen, das sie für ihren Stoff brauchen. (das nennt man dann "Beschaffungskriminalität".)
Da würde mich dann vor allem mal der Vergleich interessieren, wie viele Menschen nun wirklich deshalb kriminell werden, weil sie Geld für Drogen
benötigen... und wie viele kriminell werden, weil sie ihre Schulden bei der Bank zurückzahlen wollen, weil sie ein neues Auto möchten oder eine
eigene Insel in der Südsee?
Gibt man da etwa den Banken die Schuld, oder den Autos, oder den Südsee-Inseln? Nein... denn dann heißt es plötzlich: "Das Geld hätte sich der
Typ ja auch auf ehrliche Weise besorgen können."
Nur bei Verbrechen in Zusammenhang mit Drogensucht, da wird dann immer gleich so getan, als ob jeder Kiffer frühre oder später zum Junkie und jeder
Junkie früher oder später zum Mörder wird.
Ist echt zum Kotzen, diese Vorurteile..
man kann nur Hoffen, dass es irgendwann mal anders wird, wenn die heutige Generation, für die ein Joint keine Sünde mehr ist, die alte, lebensfremde
Generation in der politischen Verantwortung ablöst.
Ich wäre ja auch schon völlig zufrieden, wenn es so wie in Holland geregelt wäre.
Persönlich schätze ich Alk und THC, von extremeren Sachen lass ich lieber die Finger, weil ich ein kleiner Kontrollfanatiker bin, der es zwar ganz
gerne mag, wenn sich die Welt um ihn herum ab und zu ein wenig schneller dreht als normal, der aber keine Lust auf Wahnvorstellungen und dergleichen
hat.
Und beim Alk muss ich auch sagen, dass ich mich da im Gegensatz zu früher viel lieber mit Bier, Alcopops und einem guten Wein besaufe, als mit dem
härteren Zeug. Viele (vor allem Teenager) wollen beim Saufen ja möglichst schnell besoffen werden... aber ich sag mir mittlerweile: Wozu die Eile?
Ich habe doch Zeit! Keine Ahnung... vielleicht werde ich auch nur alt...
Ach, gut, böse... Das Geschwall von "legal" und "illegal" ist eh nix wert.
Na gut, mein Onkel macht seit über 20 Jahren, als er mal 2 LSD-Trips unternahm, ne Tour durch die Sozialeinrichtungen Österreichs. Immer wenn ihm
seine Lebensumstände nimmer gefallen, setzt er seine Neuroleptika ab, wird manisch, haut irgendwas kurz und klein und orientiert sich in der Klapse
neu. Solche Beispiele hat wohl jeder in seinem Umfeld, aber woran krepieren die meisten Menschen bei uns? Nicht, weil sie im LSD-Rausch überfahren
wurden, auch nicht an Lungenkrebs durch Rauchen oder weil sie ihre Leber mit Alkohol ruiniert haben, sondern an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sprich:
an zuvielem Essen und Stress.
Und beides berauscht ja auch irgendwie und macht abhängig: das sieht man an all den unglücklichen Arbeitslosen und der Masse an nutzlosen
Diätempfehlungen.
D.h. ungesundes Essen und Arbeit sind die wahren Killerdrogen :D
Erlässt man deshalb ein Gesetz, dass die Wochenarbeitszeit auf 20 Stunden beschränkt? Oder eins, dass den Genuss von Fast Food erst ab 18 erlaubt -
oder gar nur zu Forschungszwecken?
Aber es geht natürlich nicht um die Volksgesundheit, sondern nur darum, welche Drogen die Maschinerie am Laufen halten und welche nicht. Den Schmarrn
mit morgens aufstehen, zur Arbeit gehen, dem Vorgesetzten in den Arsch kriechen, Kollegen niederwerfen etc., würden nur wenige mitmachen, die
regelmäßig in anderen Sphären schweben. Dass man der "Status- und Konsumdroge" verfällt, wird hingegen mit allen Mitteln gefördert - obwohl das
die Menschen in Verschuldung und innere Leere treiben kann.
Naja, zu mir: was sogenannte "illegale" Drogen angeht, bin ich völlig unbedarft. Ich wohne abgelegen und da kommt man höchstens an Cannabis ran,
und auch das nur schwierig. Aber Rauchen kann ich nicht ab, und mir irgendwelche Rezepte für Kekse zu suchen, war ich immer zu faul, weswegen ich mir
nie die Mühe gemacht hab, da was aufzutreiben :12:
Sonst hab ich mal Tollkirschen gefressen - DAS ist krank, DAS sollte man verbieten! Und den faszinierenden Lack im Werkzeugschrank geschnüffelt, naja
man flackt halt ein bisschen verzückt rum - allerdings nicht lange und man fühlt sich wie ausgekotzt, wenn mans übertreibt. Muskatnuss hab ich auch
mal getestet, ist ganz nett in der richtigen Dosis - das Hirn fängt an, einem Geschichten zu erzählen - aber schmeckt scheiße und macht man drum
sicher nicht regelmäßig.
Ansonsten bin ich eher dafür, dass wir das Potential unseres Hirns selbst zu nutzen lernen. Ich will dafür nicht irgendwelche Substanzen brauchen.
Dass das geht, merkt man ja an den eigenen Träumen in der Nacht. Manche von denen hat an Komplexität und Intensität noch keine "Droge"
übertroffen - na gut, vielleicht liegt das an meinen unzureichenden Versuchen
aber egal.
Es sind jedenfalls alles Zustände meines Hirns und die muss man doch irgendwie beeinflussen und herbeiführen können - wenn irgendwo das
"Geheimnis" des "Glücks" und der "Bewusstseinserweiterung" liegt, dann wohl da. Und nicht in irgendwelchen von außen zugeführten Substanzen.
Achja, meine eigenen Erfahrungen sind eben
freiwillig:
Tabak
Alkohol
THC
Und gesundheitlich verordnet:
Morphium und
Seretralinhydrochlorid.
Letztere beide, weil man das verordnet bekommt, wenn man bestimmte Erkrankungen hat. (Morphium nur in akuten Zuständen, auf der Intensiv habe ich
bestimmt noch massenweise andere Schmerz- und Schlafmittel bekommen, an die ich mich jetzt aber auch nicht mehr erinnern kann.)
Alkohol macht mir heutzutage auch kaum noch Spaß, weil mir da dann auch die Kontrolle fehlt, außerdem zwingt einen das meistens zum Griff nach
anderen Drogen am nächsten Tag wie Acetylsalicidsäure oder Paracetamol, was auf Dauer auch nicht so reinzieht.
Ich trinke manchmal abends gerne ein paar Tassen Tee mit je einem Pinneken Bessen Genever drin, das schmeckt mir noch und das reicht auch aus. Wein
manchmal noch, bei Bier vertrage ich die Kohlensäure nicht.
Zigartten rauche ich kettenweise und hab' bislang auch noch wenig Lungenprobleme, obwohl die schon bei Erkältungen sichtbar sind und auf Dauer
bestimmt noch schlimmer werden.
Aber Tabakkonsum fördert nun mal ausgiebig den Herz - und Kreislauftod und das ist, so wie ich ihn bei meienr Verwandtschaft kennengelernt habe,
immer noch mit einer der angenehmsten Tode, die man bekommen kann.
THC wirkt auf mich ziemlich förderlich, da ich eine chronische Darmerkrankung habe und seitdem ich kiffe hab' ich kaum noch Probleme mit
Durchfällen. Vorher musste ich eine andere Opiatlösung literweise zu mir nehmen, die zwar angeblich nur den Darm ansprach, aber in den Dosierungen,
wie ich sie zu mir nehmen musste, auch Muskelkrämpfe u.ä. hervorrief. Da das thc über die Atemwege aufgenommen wird, also nicht über den
Verdauungstrakt, brauche ich davon wesentlich weniger und anscheinend ist die Wirksamkeit auch noch lange danach zu spären, wenn die berauschende
Wirkung im Kopf vorbei ist. Ist also für Menschen mit angeschlagenen Verdauungssystem eher zu empfehlen als die orale Einnahme von Medikamenten.
Der Grund, warum das in der BRD nicht legalisiert wird, hat imo eher was damit zu tun, dass dadurch eine neue Schicht sich mit Wohlstand versorgen
könnte. Und das will die herrschende Klasse einfach nicht.
Wir leben doch schon lange in einer Republik, die eher feudalistischen Ordnungen entspricht als noch kapitalistischen oder gar demokratischen.
Die Einführung von Coffeeshops a la NL würde in der BRD einfach dazu führen, dass manche Gruppen vom wirtschaftlichen Wohlstand profitieren
könnten, die bislang ausgegrenzt waren und die stören die Bourgeoisie in ihrer abgeschlossenen Gruppe.
Was sollen Ackermann und Esser auch mit einem kolumbianischen Drogenbaron anfangen? Oder mit einem Besitzer von einer gutgehenden Coffeeshopkette?
Nä, das würde die da durcheinander bringen, also läßt man es und droht ihnen mit Gefängnis, damit die Typen dort ihre Ruhe haben. Wer mal an dem
Duft des großen Geldes schnüffeln will, der soll gefälligst als Schleimscheißer in der Politik aktiv werden und dort die Interessen des Kapitals
vertreten, dann darf man mal kurz mitmischen.
Es sind also mit Sicherheit keine rationellen Gründe, sondern rein faschistoide, die das bundesdeutsche Drogengesetz diktieren.
Widerstand dagegen ist also zumindest legitim.
Bei anderen Drogen habe ich bislang nicht so tolle Erfahrungen gemacht. ich musste ja relativ lange Morphium nehmen und finde auch, dass man von dem
Zeug zwar herrlich tolle Stimmung bekommen kann, aber dann auch wie ein manisch-depressiver Mensch in volle Depressivität kommen kann, allerdings
räume ich ein, dass es ein tolles Erlebnis ist, wenn man das Zeugs mal i.v. direkt gespritzt bekommt. Allerdings läßt die Wirkung sehr schnell
nach, insofern kann ich mir nicht vorstellen, für einen Kick, der meinen Empfindungen nach nur ein paar Sekunden dauerte, viel Geld auszugeben.
Solange das die Kasse bezahlt, schön und gut, aber dauerhaft brauche ich das normalerweise wirklich nicht.
mh, dann kommt hier ma der senf von mir. fangen wa ma mit den drogen und der gesellschaft an:
bin da eigentlich ganz @dians meinung. jeder soll das machen was er für richtig hält. wenn einer meint er muss sich mit chemiekeulen vollpfropfen
soll er das doch machen. nur dritte soll er raus lassen. und niemand sollte das recht haben einem zu sagen was er tun oder lassen soll.
zu mir:
mh, also hab bis jetz nur mit alk und thc zu tun gehabt. vorallem fand ich rauchen schon immer übelst eklig, und dann, an unserer privaten
abschlussfeier nach der berufsschule hab ich meinen ersten zug gemacht, und das war kein tabak, nein es war gras. zudem trank ich den tag noch
(erinner mich nich mehr so genau an die zahl der flaschen) ca. 3 flaschen wehrmut. ja, dass war n toller trip und an ner bushaltestelle wollte die
mischung dann raus
. seitdem gabs kein thc mehr. aber alk in regelmäßigen
abständen. irgendwie muss man seinen frust ja irgendwie vergessen.
hab nu keine zeit für ne ausführliche antwort, vieles wurde eh schon gesagt, möchte aber vorab schon mal 1 buch zum thema drogen und
wirtschaft/politik/geschichte empfehlen, in dem sehr schön der durch und durch verlogene umgang mit legalen/illegalen drogen dargestellt wird. das
ganze ist zwar nicht mehr auf dem aktuellen stand, zeichnet die situation aber bis 1990 sehr schön auf.
günter amendt: sucht - profit - sucht
rowohlt 1990
1480-ISBN 3 499 18777 9
- Nikotin -
Ich nehme jetzt seit ca. 1,5 Jahren Snus. (Googeln hilft)
- Alkohol -
Ab und zu mal, ja, wer nicht?
- THC -
Hm ja, so 1Mal/Woche. Hat mich schon einmal recht erwischt, als ich im MacDonalds vor versammelter Menge in Ohnmacht gefallen bin.
- LSA -
Erste Erfahrung waren die Holzrosensamen. Kleiner Fehler war wohl, dass wir die erst um 0:30 Uhr nachts konsumiert haben... war dann eine sehr
komische Nacht, in der wir beide wach lagen. Gelaufen ist man wie ein Besoffener, und mit der Schärfe beim Sehen hat es auch sehr stark gehapert.
Kotzen gehört leider dazu... Mal sehen, wann ich das das nächste mal mache, in irgendwelchen Ferien am besten, immerhin ist man erst nach 2,3 Tagen
wieder klar im Kopf. War wohl bis jetzt die härteste Erfahrung, nicht wirklich die schönste.
- Kanna -
Mogelpackung finde ich... also lohnt nicht wirklich.
- Salvia -
Entweder, ich bin schier ungeeignet für das Zeug, oder aber ich darf noch Hoffnung haben, dass die starken Nebenwirkungen Schweißausbruch und
unkontrollierbares Gafern vergehen... Geistig merke ich schon auch was, vllt. lege ich mir demnächst mal eine gescheites Extrakt zu, mit dem ich mich
womöglich mal richtig in eine andere Welt versetzen könnte.
- Kratom -
Wird demnächst mal ausprobiert. Bisher nur als Teil einer Tabak-Kratom-Graß-Mische konsumiert und nicht konkret Neues gespürt.
- Meskalin -
Hab ich auf jeden Fall noch vor. Mal sehen, was sich ergibt.
alkohol: am anfang hab ich mir halt wie die meisten auch so apfelkorn und die ganze ekelbrühe gegeben, aber seit ich hauptsächlich bier und wein
trinke, kotze ich so gut wie garnichtmehr davon. ab und an gibts auch mal nen cocktail oder einfach rum/whisky cola. manchmal denke ich, dass es ein
erstrebenswertes ziel wäre, irgendwann keinen alkohol mehr zu trinken, aber dann macht mir mein philosophisches grundgerüst wieder unendlich viele
striche durch die rechnung 
thc:
ich rauch halt auch garnicht gern, deshalb bin ich da von exzessen weitestgehend verschont geblieben. so ab und an rauch ich mal einen mit, da komm
ich kaum drumrum weil in der wg ständig was da ist und wenn nicht schnibbelt der eine halt an seinem pflänzchen rum. ich bekomme dann oft direkt ein
kribbeln in den gliedmaßen und werde auf etwas längere zeit träge bis müde. friedlich könnte mans nennen. wirkung in die andere richtung hatte
ich noch nie. ansonsten brösel ich mir hasch in nen kakao, der rauschzustand kommt langsamer, ist nicht so intensiv und hält glaub ich etwas
länger.
coffeein:
ich hatte einmal ne wirklich angenehme kreislaufschwäche, nachdem ich nach einigen tassen kaffee zur haltestelle gerannt bin. so richtig kurz vorm
umfallen, aber ein schönes körpergefühl.
ich hab vor, demnächst mal pilze zu probieren, also psilocybin. das wirkt ähnlich wie lsd und die erfahrungsberichte, die ich gehört habe, waren
halbwegs positiv. ich mach das natürlich nicht alleine, aber so wahrnehmunsveränderung, vermischte sinne und so interessieren mich schon. (das kann
dein hirn wahrscheinlich alleine nicht, maria.)
Alkohol: Habe vor längerer Zeit festgestellt, dass ich kaum noch Bier vertrage, zumindest löst das bei mir in größeren Mengen nur Müdigkeit und
Kopfschmerzen aus (und leider keinen Rausch), so dass ich in dieser Hinsicht eher Genießer bin., d.h. ab und zu mal ein Guinness im Pub. Ansonsten
betrinke ich mich recht gerne mit Rotwein oder Met (letzteres eher selten), und wenn es die Finanzen erlauben, mit mehr oder minder gutem Scotch.
THC: Zu selten,da ich kaum Gelegenheiten habe. 'ne zugekiffte WG wäre wahrscheinlich das, was ich zur Zeit brauche, selbst bin ich zu faul und
geizig um mir was zu besorgen.
Koffein: An sich sehr gerne, aber da ich zu ziemlich hefitigen Mangelerscheinungen neige, muss ich auf alles aufpassen das dem Körper Mineralstoffe
entzieht. Obwohl ich das Gefühl, den ganzen Tag nix zu essen und dann mit mehreren Tassen Kaffee Ausdauersport zu betreiben, nur empfehlen kann.
Das Rauchen habe ich zur Zeit wieder aufgegeben. Ansonsten treibe ich wieder mehrmals die Woche Sport und bin am WE in der Regel per Auto unterwegs,
so dass Drogenkonsum schon zeitlich problematisch wird. Hab trotzdem auch weiterhin das Bedürfniss, mich abzuschießen, leider geht das nicht mehr
so leicht wie noch zu Schulzeiten.
Mein Drogenkonsum beschränkt sich lediglich auf Alkohol, hauptsächlich Bier, und bei besonderem Anlass Met. Ich bin zwar gegen ein Verbot von "illegalen" Drogen, aber eine Altersbeschränkung sollte es schon geben.
Für eine Altersbeschränkung wäre ich auch. Noch ne nette Idee ist mMn der Drogenführerschein. Was mich vor allem nervt ist die Inkonsequenz bei
diesen ganzen Regelungen. Geht es um illegale Drogen, dann tun alle Politiker so, als seien sie um das gesundheitliche Wohl der Bürger besorgt. Als
wollten sie Kinder vor den 'bösen' Pillen schützen und verhindern, dass Leute abhängig werden können.
Geht es allerdings um die Zigaretten, dann sagen sie solche Sachen wie die Ex-Gesundheitsministerin als sie gefragt wurde, warum die Tabaksteuer
schrittweise statt auf einen Rutsch erhöht wird:
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Ich teste gerade gesüßten Hagebutten-Wodka aus der Teetasse (sieht übrigens aus wie Kamillentee) mit ner Packung Honigwaffeln, sprich: ich steuere
auf Überzeuckerung zu - stimmt das, dass durch den Alkohol die Leber den Blutzuckerspiegel nimmer ordentlich kontrollieren kann? Oder kriegt man so
bloß ne Unterzuckerung hin, wenn man halt nix zum Alkohol dazu frisst?
Verzeiht den sinnlosen Beitrag, ich bin halt schon dran.
ach und Leute, unterschätzt nicht den Zucker - geil.
PS: Ja, und auch nicht den psychologischen Faktor bzgl. Saufverhalten, was Teetassen angeht.
PPS: ach alkohol allein ist schon was geiles, mann, ich fühl meine finger gar nicht mehr richtig, hab ich euch schon gesagt, dass ich euch alle echt
gut leiden kann - ja, hiermit, *g*
scheiße. das Zeig schießt echt rein :D
das tollste is maria, dass man solche beiträge unter drogen dann hier rein schreibt und sich nich mehr erinnern kann. hat ich zumindest in letzter
zeit häufig, wo ich am nächsten tag durch die threads gewandelt bin und dachte: "hoppla, da is ja n post von mir, wo kommt das denn her???" :D na
dann noch n angenehmen und süßen abend
.
Hmm, ja, an den letzten edit, der den letzten Absatz hervorbrachte, erinnere ich mich tatsächlich nimmer.
Und außerdem glaubte ich echt, es mit voller Anstrengung meines Geistes hingekriegt zu haben, in dem Post keine Rechtschreibfehler zu machen :D
Die nächste Zeit gibts jedenfalls keine Honigwaffeln mehr - bäh.
Erzählt mir jetzt übrigens nix von mangelndem Abstand mir selbst gegenüber.
bei mir gabs gestern zwei bier und nen halben liter wein. ich glaub ich hätte den auch noch geleert, wenn mein mitbewohner mich nicht mit seinem
schnarchen vom fernseher vertrieben hätte 
von unter- bzw überzuckerung bei nichtdiabetikern hab ich noch nichts gehört.
gestern früh in der organik vorlesung konnt ich zwischenzeitlich nicht mehr richtig schreiben wegen dem zittern, ich hab mir gleich mal ne notiz an
den rand gemacht - mehr milch, nicht so stark, nur eine tasse
Ich halte nichts von Drogen, nehme also auch keine. Mir ist es egal, wer Drogen nimmt oder nicht. Wobei die Auswirkungen von Drogen schon unterschiedlich. Einige Leute begegne ich lieber mit und andere lieber ohne Drogeneinfluss.
Tzakahra, mit welchen Drogen hast du eigentlich deine Erfahrungen gemacht?
Wie in meinem Anfangsbeitrag geschrieben nur mit THC, welches entweder in Keksen oder in einem Tee drin war. Ansonten nur der Alkohol aber zur Zeit
trink ich kaum noch was Alkoholisches. Und wenn man so mag (ich mag es) kann man sagen, dass ich Schokolade genommen habe. Ich denke öfter dran wie
es wäre mal LSD zu nehmen aber da ich ziemlich alleine dastehe und schon oft gehört habe, man soll sich nur in Begleitung auf den ersten Trip
begeben, gibt es da noch keine konkreten Pläne.
Btw.: Die Arte-Doku ist heute fertig geworden. Wenn ich Zeit hab schaue ich mir sie an und schreibe ne Zusammenfassung.
Konsumiere:
Tabak ( oh die bösen Raucher)
Schmerz und Schlafmittel
Koffein ( in großen Mengen,da ich meist viel zu erledigen habe)
Alkohol,aber mittlerweile mit Grenze,da ich mich zu einem Zeitpunkt fast ins Jenseits katapultiert hätte und zu einem anderen den Arm aufgeschlitzt
Mir wurde von klein auf beigebracht: Drogen sind sch...lecht, die zerstören den körper und den geist, genauso wie alkohol, ich sage nur bio
unterricht: alkohol zerstört schnell die leber und das gehirn...ihr wisst was ich meine...und dann kommt raus, jeder trinkt alkohol!!!sind die alle
dumm?die machen sich doch kaputt??? eben diese typischen kleine-junge-gedanken, und dann sagt die lehrerin,die noch vor zwei wochen von den gefahren
des alkohol geprdigt hat, das es ja nit so schlimm ist... erst diese scheiß aufklärungskampangien und dann alles weniger wichtig hinstellen, das
kotzt mich total an,...
in der zwischenzeit bin ich zu dem schluss gekommen wohl keine drogen anzufassen, alokohol irgendwann malo aber dazu hab ich im moment keinen bock...,
jeder menshc soll selbst entscheiden, ob er sich zudröhnen will oder nicht, wenn er erwachsen ist hat er genug recht das selbst zu entscheiden, das
ist meine meinung...
@ Jan
Mein sehr geehrter Herr Vater ist Alkoholiker,trinkt seit Jahrzehnten,2006 war es so extrem das er jetzt endlich gemerkt hat das er einen Leberschaden
hat und weitere beschwerden.
Man kann ihm sozusagen beim Sterben zusehen und das meine ich wortwörtlich.
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Ein weiterer Grund, warum Drogen verboten sind, deep7. Welcher Politiker hat schon ein Interesse daran, dass sich das Bewusstsein seiner Wähler
ernsthaft erweitert? 
Und zum Thema Präventions-Maßnahmen, die nach hinten losgehen:
Rauchen war für viele Jugendliche nicht mehr so recht interessant. Wozu auch rauchen, wenn's eh jeder Zwölfjährige schon getan hat und es keinen
der Erwachsenen mehr aufregt? Ich denke, langfristig wären die Raucherzahlen sogar noch weiter zurückgegangen, wenn man von offizieller Seite
einfach gar nicht eingegriffen hätte...
Aber jetzt dank neuen Zigarettenautomaten kommen nur die über 18-jährigen an die Glimmstengel ran. Und dass dadurch der Stellenwert des Rauchens
unter Jugendlichen mal ganz deutlich gesteigert wird, sollte klar sein. Jetzt sind Zigaretten endlich wieder was besonderes, und jeder, der als cool
gelten will, hat immer ein Päckchen davon bei sich.
Oder die Zwölfjährigen fangen halt gleich mit Joints an, weil sie an Gras jetzt einfacher rankommen als an normale Zigaretten.
Und die Schwachköpfe von Politikern sind noch ganz stolz darauf, dass sie endlich was für die Volksgesundheit getan haben.
Na beim Thema Rauchen werden ja auch immer nur halbe Sachen gemacht und daher geht das mMn immer nach hinten los. Die Steuern werden nur schrittweise
erhöht und nicht auf einen Schlag, die Automaten doch nicht abgebaut und Verbote in Gaststätten und so sind in Deutschland fern obwohl es in anderen
Ländern sehr gut funktioniert. Werbung sieht man auch noch oft und sie ist erfolgreich: Viele Raucher sagen sie wollen sich den Genuß nicht
verbieten lassen. Sie argumentieren ganz im Sinne der Zigarettenindustrie die Jahrzehntelang daran gearbeitet hat dem Rauchen den Status einer
revolutionär-freiheitlichen Handlung anzuhängen. Schlichte Massenblendung, die aber sehr effektiv war/ist. Kenne bisher glaub ich keinen Raucher,
der mir noch nicht erzählt hat, dass er vorhat aufzuhören oder mal aufhören wollte. Ja ich seh die Gegenkommentare schon kommen.
Mittlerweile haben die Konzerne viele Prozesse verloren, etliche Studien haben die Suchtwirkung nachgewiesen, man hat entdeckt, dass den Zigaretten
Stoffe beigemischt wurden, die die Suchtwirkung verstärken aber passiert ist nix, weil es um Geld geht. Um Parteispenden und oft auch um die eigene
Sucht. Ein Politiker der selbst raucht kann doch nicht einem Gesetz zustimmen, dass ihn als Opfer einer Suchterkrankung dastehen lässt.
Diese Diskussion ums Rauchen ist für die, die Gesundheit im Sinne haben nicht zu gewinnen, da man erstmal Jahrzehnte von Lobbyismus und offensiver
Werbung aus den Köpfen der Politiker und Leute herausbekommen müsste. Ich weiß auch nicht ganz was ich nun bei der Sache befürworte: Ein striktes
Verbot dieser Machenschaften oder einen Aufklärungsversuch. Bei Aufklärung fehlt mir momentan der Glaube, dass davon überhaupt was ankommt.
Und der Alkohol. Hoffnungslos in diesem Land dazu irgendetwas zu sagen.
@ deep7 und dian
Genau wegen dieser Bewusstseinsverändernden Wirkung, die ja auch einen großen Einfluss auf die Hippiebewegung in den USA hatte wurden mMn LSD und
Cannabis verboten. Zu viele Leute, die gegen den Krieg sind kann sich ein Staat halt nicht leisten.
Ja, so eine Alkoholvergiftung kann verdammt schnell gehen.
Ist mir auch mal passiert, dass ich einen knappen dreiviertel Liter hochprozentiges Zeug in mich reingeschüttet hatte. In einem lichteren Moment kam
mir das aber doch zu extrem vor und ich ging (absichtlich) kotzen. Die Sache hätte mir knapp viereinhalb Promille eingebracht, was wohl nicht
wirklich schön geworden wäre.
Na und Enthemmung plus Senkung der Schmerzempfindlichkeit plus Schneidegeräte plus mangelnde Motorik ist auch ne scheiß Kombination bei
entsprechenden Anlagen.
Ach, Jeanne...
Warum machen hauptsächlich weibliche Wesen so nen Scheiß? Liegt das an der konsequenten Abtrainierung aller Aggressionen von Kindesbeinen an, die
aber trotzdem irgendwo hin müssen, und sich dann gegen sich selbst richten - denn das ist ja erlaubt?
Lasst euch diese Verarsche nicht gefallen, richtige, verpönte, absolut inakzeptable Aggression kann manchmal ein psychologischer Fortschritt sein...
| Zitat |
Ob Mann oder Frau-jeder hat seine Probleme die er anders auslebt.
Frauen haben zwar prozentual gesehen häufiger Suizitgedanken aber Männer hingegen führen diese eher erfolgreich aus.
Wenn Männer Probleme haben,versuchen sie diese meist mit Drogen zu überdecken bis es besser wird,Männer reden einfach nicht gern über
derartiges.
Wenn Frauen Probleme haben heulen sie sich entweder bei ihren Freundinnen aus oder gehen Schuhe kaufen,so sieht es zumindestens in unserer heutigen
Gesellschaft aus.
Wie man es dreht und wendet die Exoten unseres Jahrhunderts (wir) greifen zu drastischeren Maßnahmen.
Entschuldigt das dieser Beitrag mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun hat.
@JeanneDamianDracul: sry, wenn de meinen ersten absatz falsch versranden hast, ich habe damit nur eine typische szene nachgestellt, WIE uns heutzutage
vor alkohol- und drogenproblemen vorgewarnt wird, das sollte eigentlich zynisch gemeint sein...
Das mit deinem vater tut mir echt leid, aber was willst du mir damit sagen? das ich die finger von alkohol lassen soll oder das ich keine scherze
darüber machen soll? oder das mein beitrag total ungerecht gewesen ist?...
Ach ja, zu deinem letzten beitrag: ich empfehle das buch: "Warum männer nicht zuhören und frauen schlecht einparken", das is keine lachnummer
sondern super informativ und erklärt, warum wir so sind, wie wir sind...nur so nebenbei gesagt, falls du mehr darüber wissen willst^^
Jan ich glaube wir haben uns gegenseitig falsch verstanden,ich meinte damit nur:glaub den Leuten nicht wenn sie dir erzählen was alles "schlecht"
ist.
Solange man den Alkoholkonsum nicht übertreibt ist es vollkommen okay.
Sollte weder vorwurfsvoll noch mitleidserregent klingen,sry mein Fehler.
Schon klar, kein problem, mir ist sowas auch schon passiert...
Es ist schriftlich sowieso schwer so was zu "sagen", da man hier nur smilies und ^^ zum ausdrücken von gefühlen, etc. hat, aber ich empfehle dir
trotzdem das buch, schon weils super-intressant ist^^
und trauen tu ich den leuten so wieso so schnell nichts, das hab ich schnell gelernt, meine eigene meinung ist mir wichtig, nichts anderes, und nur
das kann verändert werden, nicht wem oder was ich traue...alles klar?^^
:12:
Meine Mutter liest manchmal solchen Kram, und einmal war ein Test dabei, der mir "ein männliches Gehirn" bescheinigte. Also strengegenommen ist
die Theorie damit per Gegenbeispiel wiederlegt... aber wir sind ja hier in der Psychologie und klar, wenn man bestimmte Verhaltens- und Denkweisen als
"männlich" oder "weiblich" definiert und den Abweichlern erzählt, sie hätten halt in irgendeiner pränatalen Entwicklungsphase die "falsche"
Hormondosis abbekommen, hält sich die Sache natürlich unabhängig vom Wahrheitsgehalt.
meinste nich, dass son kleiner marian in dir steckt
.
Nein. Ich bin ein Alien von nem Planeten, wo es keine Geschlechter und keinen Sex gibt. Wir vermehren uns durch Teilung. (Deshalb neige ich hier auch
zu Übergewicht, weil wir uns dazu aufs doppelte Normalgewicht hochfressen mussten.) Ach ja, Korrektur: unser Planet ist schon vor ein paar
Jahrmillionen vom Zentralstern verdampft worden. Jetzt leben wir im Weltraum, wir schweben da halt so rum, im Nichts des interstellaren Raums. Das
finden wir toll. Dieses Planetendasein mit dem grellen Licht, den vielen Dingen um einen rum und der nervigen Schwerkraft überall, ist da ne
ziemliche Strapaze.
Alles klar soweit?
jupp ^^
Hehe... Das ist ja das richtige Thema für mich.
Also Drogen... Hm, für mein Alter habe ich damit wahrscheinlich schon vergleichsweise viele Erfahrungen gemacht (Positive und Negative...). Also, ich
fang einfach mal so listenartig an:
[Quote]Hat jemand von euch Drogenerfahrungen?[/Quote]
Ja.
[Quote]Wenn ja, welche Drogen?[/Quote]
THC, XTC, Psilocybin (Magic Mushrooms), Salvia Divinorum, Tabak, Alkohol, Koffein
[Quote]Wie war´s?[/Quote]
So, das könnte jetzt ein etwas längerer Text werden. 
[B]Koffein:[/B]
Naja, wie Koffein sich auswirkt, wie man sich fühlt und verhält.... Ich glaube, das brauche ich hier nicht allzu detailiert erläutern. Aber ich
trinke auf jeden Fall pro Tag mindestens 3 Tassen Kaffee (Große Tassen) entweder schwarzt oder mit ganz wenig Milch (Keine Kaffeesahne, normale
Milch). Ansonsten esse ich auch ganz gerne mal diese Wick Energy Bonbons, die machen sehr angenehm wach und nach einer ganzen Packung ist man auch
unglaublich aufgedreht.
Ansonsten habe ich mal mit einem Kumpel zusammen
vor der Schule jeweils ne Koffeintablette genommen... Das war auch sehr interessant,. Normalerweise kann ich mich auf Koffein viel besser
konzentrieren, aber das war dann schon zu extrem. Wir saßen eigentlich die ganze Zeit nur mit den Fingern auf den Tisch trommelnd und lachend da...
Und haben nur Müll geredet und nix mehr auf die Reihe bekommen. Ist aber für Partys auf jeden Fall eine angenehmere Lösung also so ein Scheiß wie
XTC (Komme ich später noch dazu). Mein Fazit: Bin zwar nicht wirklich süchtig danach (Auch wenn ich viel Kaffee trinke), aber es ist doch schon ein
wichtiger Faktor in meinem Leben. :D
[B]Alkohol:[/B]
Gut, Alkohol kennt sicherlich auch jeder...
Also von Alkohol in großen
Mengen bin ich (mittlerweile, auch das war mal anders) nicht mehr so der Fan, sondern schon eher Genießer. Meine Tendenz bewegt sich zur Zeit bei
Alkohol eher dahin, was schönes, leckeres (langsam) zu trinken und dadurch eben auch einfach zu genießen, statt es wie so viele einfach
hinterzukippen. Am liebsten trinke ich eigentlich einen schönen, edlen Single Malt Scotch Whiskey (Sehr zu empfehlen: Lagavulin, Glenmorangie <-
meine Lieblingen
), Bourbon finde ich absolut daneben... Der Scotch wird
auch nicht gemischt und auch kein Eis oder Wasser... Einfach nur der pure Genuss. Ich war auch letzten Sommer in Schottland... Das ist für
Whiskey-Fans wirklich eine unerlässliche Reise. Absoluter Hochgenuss. :D Ansonsten auf Partys gibt es bei mir meistens Bier (Am Liebsten Jever oder
Holsten) und im Irish Pub neben Whiskey natürlich Guinness oder Kilkenny. 
Schlechte Erfahrungen habe ich mit Alk schon oft gemacht... Der Vater von einem Freund hat sich als er 12 war (Also der Freund, nicht der Vater...)
totgesoffen... Abgesehen von alkoholabhängigen Menschen in meinem Umfeld habe ich auch noch weitere nicht allzu schöne Erlebnisse mit Alkohol
durchgemacht, z.B. wäre ich mal fast erfroren, weil ich im tiefsten Winter mit 3 Promille auf ner Wiese im T-Shirt geschlafen habe... Aber sowas
mache ich zum Glück nicht mehr, da ich gelernt habe, wo meine Grenze ist... Betrunken sein ist ja okay, aber zu heftig ist es dann auch nicht mehr
schön. Da ziehe ich dann doch lieber andere Drogen vor. 
[B]Tabak[/B]
Also, jetzt bekenne ich mich erstmal als starken Raucher. Ich rauche meistens 12 bis 15 Zigaretten am Tag, auf Partys kann es auch schon mal das
Doppelte sein, und wenn ich mal wieder depressiv bin sogar noch mehr... Allerdings rauche ich keine Filterzigaretten, ich drehe, erstens ist es
billiger, zweitens schmeckt es viel besser und drittens kann man dann wenigstens auch immer mal etwas Zusatz hinein tun.
Ich rauche mittlerweile schon seit 4 Jahren. Und Lungenprobleme merke ich
eigentlich nur wenn ich Bronchitis oder Erkältung/Grippe habe. Bzw. außerdem auch bei diversen konditionsabhängigen Sportarten, allerdings darf ich
die aufgrund von belsatungsinduziertem Asthma nicht betreiben... Aber dafür mache ich anderen Sport.
[B]XTC[/B]
Also, Ecstasy ist wirklich nicht gerade die schönste Droge, und erstrecht nicht mit dem schönsten Rausch verbunden, entegegen vielen Meinungen. Ich
habe es allerdings nie freiwillig genommen (Ich würde sowieso nie freiwillig Chemie nehmen, außer vielleicht irgendwann mal LSD, bin ansonsten eher
für die natürlichen Drogen), sondern es wurde mir auf einer Party untergejubelt ohne dass ich es mitbekommen habe. Also das Gefühl war eigentlich
nur:
Unglaublicher Durst, keinerlei Hungergefühl, viel zu viel Energie, "notgeil" (Ich hab mich an andere Mädels rangeschmissen obwohl ich eine
Freundin habe...), nicht wirklich Glücksgefühl, eher so, dass ich einfach nur Tanzen musste, es kam mir wie die Lebensaufgabe vor...
Naja, das schlimmste war dann der nächste Morgen. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie körperlich so beschissen gefühlt, wie nach diesem
Ecstasy-Abend. Meine Hände haben wie bekloppt gezittert, mein Kopf hat gewackelt, ich hatte überhaupt keine Kraft und Energie mehr, hab alles nur
halb (wenn überhaupt) um mich herum mitgeschnitten.... Also XTC ist meiner Meinung nach keine schöne Droge: Schlimmer Rausch und noch schlimmere
Neben- und Nachwirkungen...
[B]Salvia Divinorum[/B]
Sehr empfehlenswert, wenn man es richtig macht. Also, man sollte sich auf jeden Fall Extrakt holen, keine einfachen Blätter. Dann ist es das beste,
wenn man es 50/50 mit Gras mischt und in der Bong raucht. Man hat dann etwa eine halbe Stunde (Länger als die normalen 5 Minuten durch das THC) einen
sehr interessanten psychedelischen Trip... Oft auch interessante optische Veränderungen. Ich habe mich z.B. von Außen gesehen, hatte keine Kontrolle
mehr über mich und dachte später, dass ich eine Hauswand bin. :D
Wie gesagt, mit Extrakt sehr empfehleneswert. Ein Suchtpotenzial hat das Zeug eigentlich gar nicht und schlechte Nebenwirkungen konnte ich auch nicht
feststellen. Und abgesehen davon ist es günstig an vielen Orten zu bekommen (Internet, Headshop, etc...) und legal.
[B]THC[/B]
Hm, sozusagen meine "Lieblingsdroge", obwohl ich auch nicht allzu oft kiffe. Meistens einmal alle 2 Wochen, außer wenn ich irgendwo auf Reisen bin,
dann meistens jeden Tag. Ich finde es einfach total schön, z.B. nachts am Strand zu liegen, dem Meer zu lauschen, Sterne anzuschauen und nebenbei
einen Joint zu rauchen... Außerdem werde ich dann immer noch viel nachdenklicher und es wirkt auch ein bisschen bewusstseinserweiternd. Lachflashs
sind zwar selten und wenn dann nur in Gesellschaft, können aber auch im wahrsten Sinne des Wortes sehr lustig sein. :D
[B]Psilocybin/Magic Mushrooms[/B]
Also, die sind wirklich eine komplizierte Sache. Man kann damit eine der schönsten Erfahrungen seines Lebens machen, aber auch eine der schlimmsten.
Das A und O ist eben die richtige Vorbereitung. Man sollte unbedingt jemanden dabeihaben, der es schonmal gemacht hat und diese Person sollte man sehr
gut kennen und ihr vertrauen können, außerdem sollte man niemanden dabei haben, der nüchtern, das kann einem ein unbehagliches Gefühl geben. Das
wichtigste ist aber Set und Setting. Wer sich mit den Begriffen nicht auskennt, und vielleicht Tripberichte und Informationen darüber lesen möchte,
dem sei das "Land der Träume" ans Herz gelegt. Eine sehr informative Internetseite. 
Und zur Drogenpoltiik:
Dians Post kann ich eigentlich so gut wie komplett unterschreiben. Man sollte niemandem vorschreiben, was er zu nehmen hat und was nicht. Wenn Drogen
legal wären und genug Aufklärung darüber vorhanden wäre, würde es auch nicht so viele Probleme diesbezüglich mehr geben... Holland geht da
meiner Meinung nach mit einem recht guten Beispiel voran.
Regards, ~Cass3l~
wow, das nenne ich mal einen drogen-lebenslauf, der sich sehen lassen kann.
das klingt jetzt vielleicht spießig. aber ich verabscheue von prinzip her alles, was die kontrolle über mich selbst mindert.
ausserdem verbinde ich sowas ja immer mit einer prise mitläufertum. wie sollte man mit sowas anfangen, wie an sowas rankommen, ausser durch jemand
anderen?
aber ich sehe ein, das das eine sehr kurzsichtige art ist, die dinge zu sehen. und ich kann mir auch ein ganz kleines bissel vorstellen, das gewisse
stoffe einen helfen, die dinge etwas anders zu sehen.
aber eines noch dazu gesagt: ich wünsche mir euren tod, wenn ich ein kratzen im hals spüre wegen irgendeinem rauch, auch wenns nur von einer
zigarette ist ;-)
@ quaid:
Dann musst du aber auch wirklich jeden hassen, der ein Auto fährt (denn ich glaube nach wie vor, dass die ganzen Abgase langfristig betrachtet die
größere Belastung für deine Atemwege sind.)
Konsequenterweise müsstest du dann sogar auch dich selbst verachten, weil du durch deine Tätigkeit an einer Tankstelle ja quasi mit dazu beiträgst,
dass der Verkehr weiterhin rollt und die Luft noch dreckiger wird. Und wahrscheinlich verkaufst du dort sogar Tabak...
Erinnert mich ein bisschen an einen Waffenhändler, der sich darüber aufregt, dass in seinem Viertel so viel rumgeballert wird. :D
@dian
Es ist sogar bewiesen, dass ein Stadtmensch eine Raucherlunge hat, obwohl er nie eine Zigarette angerührt hat. Dagegen hat ein Landmensch die besten
Lungen. Und was wir hier heutzutage alles einatmen will ich gar nicht wissen. Irgendwann sind wir alle tot :D
(Ich raff euer Smiley-Sytem irgendwie nicht)
Naja ich nehme ja auch keine Drogen um mich abzuschießen und mir für eine gewisse Zeit meine Probleme aus dem Kopf zu schlagen, sondern eher um was
Neues auszuprobieren... Außerdem will ich über nichts urteilen, was ich nicht kenne bzw. noch nicht probiert habe... Und ganz besonders Pilze
können auch sehr aufschlussreich über die eigene Persönlichkeit wirken (Wie es bei mir auch der Fall war...). Ich will da eben nicht voreingenommen
rangehen, deswegen probier ich halt mal (fast) alles aus. Es gibt allerdings auch genug Dinge von denen ich mich definitiv fernhalten werde. Heroin
oder Crystal z.B. Ich kenne auch jemanden, der schon so ziemlich alles genommen hat, was es irgendwie gibt, und einige seiner Erfahrungsberichte haben
mir dann auch wirklich gereicht, bzw. genügt es mir eigentlich schon diese Person anzuschauen... Total heruntergekommen und hängen geblieben eben.

Mit 10 bis 15 Zigaretten ist man starker Raucher???:63:
10 bis 15 vorm Frühstück, ja, das wäre viel.
Okay, bei mir ist das meistens das Frühstück.
Und, @Cass3l:
Wenn bei Dir ein thc-Rausch schon nach 5 Minuten vorbei ist, komm' mal zu 'nem Unity-Treffen, ich glaube manchmal, in Duitsland gibt es nur
Lullyzeug zu kaufen. :12:
@quaid:
Hast Du eigentlich auch Angst vor 'ner Vollnarkose?
Da hast Du ja auch überhaupt keine Kontrolle mehr über Dich!?
@Arne Kroger:
Du hast da was falsch verstande. Ich habe gesagt, dass der der Rausch mit Salvia Divinorum schon nach 5 Minuten vorbei ist und das man es mit THC auf
circa eine halbe Stunde verlängern kann. 
Ich kenne:
Coffein:
Mag ich aber nicht.
Nikotin:
Ist ok.
Alk:
Jau, schön einfache Droge, aber zu giftig.
THC:
Auch schön einfach, insgesammt besser als Alk, gesünder, aber leider illegal.
Salvia:
Mal probiert, fand ich nicht so toll, vielleicht war es zu wenig.
Speed:
Hm, recht langweilig.
Koks:
Teuer das Zeug und dafür nicht so toll, gefällt mir nicht.
Ein paar Psychofarmaka, die Behinderte kriegen:
Dipiperon, irgendein Tranquilizer und irgendwas gegen Halluzinationen.
Die letzten 2 waren ziemliche Hammer, eins davon hat meinen IQ halbiert, meiner Einschätzung nach.
Auf jeden Fall kein Wunder, dass man im Behindertenheim leben muss, wenn man das Zeug nimmst :D
Pilze:
Jau, das sind richtige Drogen.
Wenn THC ein Fahrrad mit Stützrädern ist, sind Pilze ordentlich dosiert der Porsche :D
Ziemlich extreme Drogen, alles wird unglaublich intensiv und man ist in einer völlig anderen Welt, wobei man selbst auch nicht mehr wirklich man
selbst ist...
Ja, und was soll ich sagen, ich habe die irgendwie immer alleine genommen und selbst wenn Leute dabei waren endete es immer damit, dass ich aus
irgendwelchen Gründen irgendwo alleine war.
Wo man ist, ist eigentlich auch wuscht, meiner Erfahrung nach, man sollte nur eine Chance haben irgendwo alleine sein zu können, nüchtern sein und
Lust auf Pilze haben, ich habe eh immer improvisiert, was ich dann auf dem Trip gemacht habe.
Und Horrotrips, dass ist eher eine Einstellungssache, meiner Erfahrung nach, wenn man Angst hat zu streben z.B., dann sollte man sich einfach damit
abfinden, dass man stirbt, dann ist es wieder ok, also sich einfach der Angst stellen und es als interessante Erfahrung betrachten.
Ansonsten denke ich, dass mal alle Drogen legalisieren sollte, auch das harte Zeug und lediglich den Zugang beschränken, z.B. ein Drogenführerschein
und die Werbung dafür verbieten.
Drogen gehören zu den wenigen Sachen, wo ich eine Verbrauchssteuer gerechtfertigt empfinde.
@caedez :
wenn du unten den antwort-button benutzt, hast du links ein paar smilies, und mit einem klick auf "mehr" hast du eine größere auswahl.
@Cass3l:
naja, wir wissen sovieles nicht. zum beispiel, wie es ist wenn man von einer brücke auf eine bahn springst so wie in manchen filmen.
ich habe von leuten gehört, die nackt aus dem fenster gesprungen und durch den örtlichen park gerannt sind, während sie leute blöd angemacht
haben. unter drogeneinfluss natürlich.
seit ich mal starke medikamente gegen eine krankheit nehmen musste und auf dem rückweg vom klo umgefallen bin und 2sek später auf dem boden wieder
zu mir kam und mich mit meinen letzten kräften ins bett ziehen konnte, halte ich nicht mehr viel von medikamenten und erst recht nicht von drogen -
letzteres nimmt man schließlich noch aus minderen gründen als medikamenten.
@arne:
| Zitat |
@ quaid:
| Zitat |
| Zitat |
@quaid:
Alles ist eine Frage der Bequemlichkeit, würde ich mal sagen.
Autos, Vollnarkosen und Drogen.
Natürlich geht es ohne Autos, dann muss man eben die Schienenwege ausbauen anstatt sie abzubauen. Ist teurer, erfordert mehr Geduld und auch dann
wäre es eine Frage, ob man nicht auch Autos zumindest nur noch ab sofort als ÖPNV -Verkehrsmittel, also als Busse und als Transportmittel für
schwere Lasten zulassen soll.
Will aber keiner, weil es einfach bequemer ist, sich in sein Auto zu setzen und alleine durch die Welt zu fahren. Das eigene Auto wird viel häufiger
gebraucht als notwendig.
Und bei Vollnarkosen gilt die gleiche Frage: Wie hat denn die Menschheit überlebt, bevor es die Möglichkeit gab? Okay, Narkosen haben die
Überlebensmöglichkeiten erhöht, es gibt aber auch bis heute Menschen, die keine Vollnarkosen vertragen, die werden dann per Hypnose oder mit
spinalen Betäubungsmitteln OP-fähig gemacht.
Ist auch nur eine Frage der Bequemlichkeit.
Nach einer spinalen Betäubung kannst Du als Mensch unter 70 eben Tage lang nur flach liegen und wenn Du auch nur einmal den Kopf zu schnell hebst,
dann hast Du die nächsten paar Wochen das Gefühl, einen Preßlufthammer im Kopf zu haben, weil die Dir Liquor abzapfen und bis der Druckausgleich im
Gehirn wieder stimmt, meinst Du wirklich, Dein Gehirn platzt.
Es geht auch hier ohne, aber es ist eben unbequemer.
Und bei Drogen gilt das gleiche.
Ich nehme fast nur Drogen zu mir, die sedieren. Kann ich auch ggf. über Entspannungstraining wie Progressive Muskelentspannung erreichen. Dauert aber
länger als wie mir einen Joint zu rauchen oder eine Zigarette.
Auch hier ist es das gleiche wie bei Autofahren oder Vollnarkose. Es ist eine Frage der Bequemlichkeit, darauf nicht zu verzichten.
Auch die Menschen, die aus Gründen der Selbsterfahrung Drogen zu sich nehmen, können das gleiche Ergebnis meistens durch Hyperventilieren erreichen.
Das machen viele behinderte Menschen, die eben gar keine Möglichkeit haben, an Drogen zu kommen. Das Ergebnis ist ähnlich.
Es bleibt eben die Frage, ob wir nur aus Gründen der "reinen Ideologie" auf Autos, Vollnarkosen und Drogen verzichten wollen, oder ob wir nicht die
Vorteile der Erfahrungen, die unsere Vorfahren schon gemacht haben, auch weiterhin nutzen wollen.
spontan fällt mir dieser stamm ein..wie heisst der doch gleich?
na jedenfalls ganzen die da um ein großes lagerfeuer rum, tragen masken oder malen sich im gesicht an. die tanzen sich dann wohl in ekstase. oder die
nehmen von vornherein gleich irgendwelche rauschmittel, die sie aus der natur gewinnen konnten.
kurioser weise ist das bei denen sowas wie ein feiertag, was regelmäßig praktiziert wird.
Pilze wurden auch von den Mayas als bewusstseinserweiterndes Mittel bei Ritualen und für Schamanen benutzt. Nur mal als Beispiel.
Und das ist ja bei ziemlich vielen, wenn nicht sogar allen natürlichen Rauschmitteln so, denn die wurden je nach Region eben von den dort ansässigen
Stämmen und Völkern meistens bewusstseinserweiternd benutzt oder um mit ihrem/n Gott/Göttern zu kommunizieren... Ich denke, da ist es gar nicht so
abwegig, dass man durch Pilze wirklich ein größeres Bewusstseins- und Wahrnehmungsspektrum erreichen kann anstatt sich einfach nur damit
abzuschießen. (Benutzen ja leider auch viele als Partydroge... Total bescheuert, meiner Meinung nach.)
[QUOTE]Ich denke, da ist es gar nicht so abwegig, dass man durch Pilze wirklich ein größeres Bewusstseins- und Wahrnehmungsspektrum erreichen kannanstatt sich einfach nur damit abzuschießen.[/QUOTE]
Was man durch gezielten, ja sogar disziplinierten Einsatz bewusstseinserweiternder Drogen alles erreichen kann, hat IMO William Burroughs deutlich
genug gezeigt. Manchen mag das was er so geschrieben hat zwar einfach nur krank und vulgär erscheinen, aber es ist eine Facette menschlichen Denkens,
die ohne den Rückgriff auf künstliche und natürliche Rauschmittel so nicht zum Vorschein gekommen wäre, und damit ist es für mich Kunst.
Ob jemand also Drogen konsumiert, bleibt ihm IMO selbst überlassen. Zu künstlerischen Zwecken würde ich andere Menschen theoretisch sogar dazu
ermutigen, wenn es nur darum geht, das Leben zu verdrängen, ist es mir ziemlich gleichgültig...'whatever gets you through the night' wie John
Lennon irgendwo mal gesungen hat. Regressive Drogen haben dazu noch den Vorteil, dass man von den Gebräuchlichen leichter loskommt, als wenn man sich
mal dazu entschieden hat, sich einfach assimilieren zu lassen, um den Schmerz am Dasein zu vergessen. Das einzige Argument gegen Drogen, dass mir
spontan einfallen will ist, dass unser gütig auf uns herablächelnder Landesvater hier, der Herr Öttinger, in der Jugend anscheinend selbst mal
gekifft hat...wobei das streng genommen nur ein Argument dagegen ist, bei weichen Drogen zu bleiben.