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Autor Betreff: Hallöchen
dead_virus






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[*] Verfasst am: 1.11.2005 um 02:09


@Q
Wenn das ganze keine Kurzschlussreaktion gewesen wäre, dann hätte ich sicher keinen Tablettencocktail geschluckt. Nun ja, eigentlich bin ja mehr oder weniger ganz froh drüber das ichs nicht geschafft hab und keine effektive Methode ausgesucht hab.

@dian
hm.. ich steh mal wieder allein da, nachdem mir meine letzte Freundin nun auch noch den Rücken zugekehrt hat... an sich eigentlich kein Grund zu sterben, weiß ich selbst.. aber das Maß war einfach voll. Kann nicht mehr zählen wie oft mir Freundschaften (die im Nachhinein betrachtet nie welche waren) kaputt gegangen sind. War das erste mal seit über 2 Jahren das ich wieder nem Menschen vertraut hab, nachdem ich 2x ziemlich übel fertig gemacht wurde. Ich wollte einfach nicht wahr haben das ich mich wieder in einem Menschen getäuscht hab. Nun ja... dazu kam das ich durch den Druck in der Schule eh schon ziemlich am Boden war und die ganzen Erinnerungen die da wieder hochkamen, das hab ich einfach nich verkraftet. Wollte nur noch das die Bilder aus meinem Kopf verschwinden.
Das ist mal die grobe Zusammenfassung, mehr kriegt mein Kopf noch nicht hin (dauert ewig die Gedanken einigermaßen zu sortieren)
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[*] Verfasst am: 1.11.2005 um 07:54


Man muß aber auch berücksichtigen, daß die Chancen sehr gut sind, nach Einnahme von Mengen an Tranquilizern am Erbrochenen zu ersticken, insofern bringt das Übergeben manchmal dann doch den erwünschten Zweck.
Sag´mal, @Dead Virus:
Was machst Du eigentlich sonst noch so, das hört sich alles sehr einseitig auf ganz weniige Punkte konzentriert an.
Du hast Dein Privatleben, das scheibar in erster Linie aus Deinen Eltern besteht ( mit denen Du ja nach Deinen eigenen Aussagen nicht klar kommst) und aus einer mittlerweile gescheiterten Beziehun. Hast Du sonst noch Freunde?
Beruflich hast Du nur Deine schule und da setzt Du Dich unter Druck, daß Du die so schnell wie möglich fertig haben wilst?
Hast Du noch Hobbys?
Das ist sonst alles ein bißchen wenig, da ist man dann natürlich viel schneller unten, wenn da ein pfeiler, wie z.B. Freundin wegbricht. Beziehungsenden sind schon für menschen mit vielen Interessen immer der Horror, nur wenn man sonst überhaupt nix hat, dann ist das natürlich sehr,sehr schwer zu ertragen.
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 1.11.2005 um 16:39


@Arne
Im Prinzip hab ich jetzt garnichts mehr außer der Schule und meiner Familie und das sind beides Dinge die mir mehr schaden als nützen.
Es ist halt immer das gleiche, die Aussenseiter hängen sich an mich ran, weil sie sehn das ich niemand hab und sobald sie dann wen andres finden (diesmal wars mal wieder der Fall das sie nen neuen Freund gefunden hat) bin ich überflüssig. Am besten war ja immer noch als sie mir gesagt hat ich sollte mir mal nen Freund suchen, dann könnte man besser zusammen weggehn wie wenn ich immer allein mit ihnen als Päärchen unterwegs wäre... das hat mir dann den Rest gegeben.
Nun ja, irgendwann gewöhn ich mich auch wieder an den Gedanken allein zu sein, hab ja schon genügend Erfahrung damit.
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quaid




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[*] Verfasst am: 1.11.2005 um 17:49


andererseits gibt dir die negative schilderung der charakterlichen eigenschaften deiner ex-freundin auch klar zu verstehen das sie nicht die richtige war.
klar, du hast dich vielleicht in ihr getäuscht. vielleicht hast du es auch von anfang an gewusst, und hast damit gerechnet das es eine zeit lang gut gehen wird und du dir dadurch hilfst.

mal ehrlich,ohne irgendjemandem zu nahe treten zu wollen: wieviel ist ein mensch charakterlich wert, der andere auf so eine weise ausnutzt und offenbar kein anstandsgefühl hat?
gerade genug das man ihn als i.robot für den haushalt zuhause haben würde, vielleicht.

was das resultat angeht..
i've been down that road, wie man im englischen so schön sagt. es fühlte sich manchmal schrecklich an. aber letztendlich hat es nicht gereicht, und ich bin noch da. hier greift das sprichwort "was dich nicht umbringt, macht dich stärker". du hast sone aktion gemacht und überlebt. damit bist du einigen menschen einiges voraus. es gibt menschen die hatten sehr viel glück in ihrem leben. von anfang an dieselbe klasse bis zum ende, immer gute freunde und beziehungen, alles klappt auf anhieb.. problem ist nur das diese menschen praktisch breakable glass sind. labil wie gummi zerbrechen sie an jedem schnickschnack.
gut, das ist grob bevorurteilt. aber es sollte zumindest eine zündende logik in sich tragen. und die besagt, wenn auch mit merkwürdiger ironie, dass jene, die dem abgrund näher waren als andere, tauglicher für das leben selbst sind als die mittelläufer.

jack sagt dazu: wir sind die elite.
ich sage dazu: eine gute philosophie.
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dian




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[*] Verfasst am: 1.11.2005 um 18:38


Zitat
Es ist halt immer das gleiche, die Aussenseiter hängen sich an mich ran, weil sie sehn das ich niemand hab und sobald sie dann wen andres finden (diesmal wars mal wieder der Fall das sie nen neuen Freund gefunden hat) bin ich überflüssig

hmm ja, das kommt mir irgendwie bekannt vor.
Dabei sollte man ja meinen, dass diejenigen, die Aussenseiter sind bzw. waren, den Wert von Freundschaften ein wenig mehr zu schätzen wissen und nicht gleich für die nächstbeste Liebelei alles andere stehen und liegen lassen. Aber Menschen sind nunmal eine ganz und gar niederträchtige und garstige Spezies... da muss man wohl immer mit allem rechnen.
Ich denke auch, dass es einen Unterschied macht, ob jemand Aussenseiter aus Überzeugung ist, oder ob er im Grunde nichts anderes will als mit allen Mitteln (und sei es durch Verrat) wieder Anschluss an die Herde zu finden.
Scheint so, als könne man bei der Wahl seiner Freunde gar nicht kritisch genug sein. Oder eben von anfang an damit rechnen, auf die Schnauze zu fliegen, damit erst gar keine so tiefe Verletzung entstehen kann.
Alles weitere, was ich jetzt noch sagen wollte, hat Q dankenswerterweise schon ausformuliert.
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[*] Verfasst am: 2.11.2005 um 03:42


@Dead Virus:
Könntest Du Dir denn vorstellen, einen Freund zu haben, wie das Deine alte Freundin wollte?
Ich mein, so ´ne Beziehung in Form von Freundin und Freund könnte ja auch irgendwie stabiler sein als eben so "einfache" Freundschaften. Du scheinst da auch sehr hohe Ansprüche zu haben (was ja eigentlich nicht schlecht ist, aber zu hohe Anforderungen ziehen einen dann auch irgendwann mal runter, wenn sie nicht erfüllt werden.).
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 2.11.2005 um 04:41


@Q
Stimmt schon, negative Erfahrungen haben auch ihr Gutes. Ich wäre nicht die, die ich heute bin, wenn mein Leben nicht so verlaufen wäre. Ich bin froh drüber das ich nicht immer Glück hatte, aber ich hatte einfach gehofft das wenigstens einmal auch was positives passiert -.-

@dian
Zum Glück sind manche Menschen ja lernfähig, in Zukunft werd ich damit rechnen, das ich nur als Sprungbrett zurück zur Masse diene.. wenn die meinen das es ihnen dann besser geht...

@Arne
Vorstellen könnte ich mir das gut, aber das scheitert an der Tatsache das es niemanden gibt (und eigentlich auch nie gegeben hat) der auch nur das geringste Interesse an mir gezeigt hat.
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quaid




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[*] Verfasst am: 2.11.2005 um 16:46
@virus



ich würde an deiner stelle eine "sprungbrett-beziehung", ob freundschaft oder mehr, wohl nur zulassen wenn ich selbst ewas davon hätte. würde ich merken das ich daran untergehe, mehr schaden als nutzen davon habe oder mich nur noch ausgenutzt fühle, würde mit meinen gefühlen auch diese beziehung unter gehen.
und das wärs dann auch für den "trittbrettfahrer". ist ja wohl sowieso das allerletzte..
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 2.11.2005 um 20:29


@Q
Nun ja, so schnell werd ich erstmal garkeine Beziehung mehr anfangen (egal ob Freundschaft oder mehr), zumindest nicht wenn ich mir nicht 100% sicher bin das ich davon irgendein Nutzen hab.
Und vllt. läuft mir ja irgendwann mal jemand übern Weg der vernünftig ist, auch wenn ich nicht wirklich dran glaube.
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[*] Verfasst am: 3.11.2005 um 04:15


Mal ´ne Frage, @dead virus:
Haben die in der Klinik Dir eigentlich irgendetwas empfohlen?
Du hörst Dich wirklich sehr fertig, fast depressiv an. Ich würde einzelene Freundschaften nicht unbedingt nach dem Gesichtspunkt betrachten, wie lange sie halten, sie sollen Dir ja im Moment, wo Du sie erlebst, etwas bringen und sind sowieso nicht auf Ewigkeiten gemacht.
Ich selber hab´da vielleicht leicht reden, ich bin eher froh, wenn ich meinen Freundeskreis etwas begrenzen kann und bin erstmal froh, wenn hier nicht andauert das Telefon klingelt, weil irgendwelche Leute mit mir was unternehmen wollen, denn das nervt auch am Ende ziemlich.
Aber trotzdem kann ich keine Traurigkeit in mir dadurch verspüren, daß die mich manchmal nerven, auch wenn ich jetzt es erstmal geschafft habe, meinen Freundeskreis relativ gering zuhalten, bin ich nicht rtraurig, sondern genieße einfach mal die Zeit, die ich jetzt mehr für mich habe.
Da Du doch alles sehr negativ erstmal beurteillst, scheint mit da irgendetwas in der Luft zu liegen be Dir, was auch ´ne fette Depression sein könnte. Ich weiß es nicht, ich kenn´Dich ja nicht persönlich, aber das ganze würde mir an Deiner Stelle erstmal mehr Sorgen machen als die Frage, wer mit mir welche Freundschaft für wie lange eingehen will, aber wie gesagt, vielleicht hab´ich da leicht reden!
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 3.11.2005 um 22:15


@Arne
In der Klinik haben die mir nur empfohlen eine Therapie zu machen, mehr eigentlich nicht, Medikamente wollte ich keine. Hab denen eh nur das erzählt was die hören wollten, weil ich so schnell wie möglich wieder rauskommen wollte.
Depressiv bin ich mehr oder weniger seit 10 Jahren, die letzte Phase ist aber schon ne Weile her, mach mir nicht wirklich Sorgen deswegen, normalerweise weiß ich wie ich damit umgehen muss, wenn ich wieder in ne Phase reinrutsch.
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dian




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[*] Verfasst am: 4.11.2005 um 01:37


Zitat
Ich würde einzelene Freundschaften nicht unbedingt nach dem Gesichtspunkt betrachten, wie lange sie halten, sie sollen Dir ja im Moment, wo Du sie erlebst, etwas bringen und sind sowieso nicht auf Ewigkeiten gemacht.

Ich denke, das kommt darauf an, was man von den Freundschaften erwartet.
Wenn man jetzt nur jemanden haben möchte, mit dem man sich die Langeweile vertreiben will, ist das, was Arne schreibt, sicherlich richtig.
Aber ich vermute mal, dead_virus sehnt sich eher nach einem festen Platz, wo sie hingehört, und wo sie sich zuhause fühlen kann. Und so etwas kann man nicht nur für den Moment betrachten, sondern da braucht man auch das Gefühl, dass diese Leute auch morgen und übermorgen noch für einen dasein werden... vor allem natürlich auch dann, wenn es einem mal dreckig geht.
So ist es zumindest bei mir. Normale Freundschaften hätte ich in meinem Leben genug haben können... meistens hab ich den Kontakt aber irgendwann selber einschlafen lassen, weil ich eben gespürt habe, dass meine Auffassung von Freunschaft sich sehr von dem unterscheidet, was die meisten Gleichaltrigen unter Freundschaft verstehen.
Ich hab keinen bock auf dieses "Heute haben wir ne Menge Spass zusammen, und morgen studiert jeder am anderen Ende der Welt und man verliert sich halt aus den Augen." Mag sein, dass das die meisten jungen Leute als normal ansehen. Aber ich will mehr, und deshalb bin ich auch schon oft genug verarscht worden... bzw. ich hab mich verarscht gefühlt, auch wenn die anderen das möglicherweise gar nicht als Verarsche empfunden oder gemeint haben.
Mein Tipp, um diesen Stress zu vermeiden:
Nach Leuten Ausschau halten, denen Freundschaft auch wirklich wichtig ist , und die anders ticken als der leichtfertig mit Freundschaften umgehende Mainstream. Natürlich kann man trotzdem immer mal wieder auf die Schnauze fliegen... aber ich finde, alleine die Aussicht , irgendwann doch mal die Freunde zu finden, die man sucht, ist es wert, sich hin und wieder ein blaues Auge zu holen. (glaub mir, ich weiss, wovon ich spreche..)
Also mach nicht völlig dicht, dead_virus! Irgenwann kommt vielleicht ein Mensch, der genauso schlechte Erfahrungen gemacht hat wie du, und mit dem du dich gut verstehen würdest. Den darfst du aber auf keinen Fall kalt und distanziert behandeln, denn ein solcher Mensch würde da sehr sensibel drauf reagieren (würdest du ja auch), und dann hättest du diese vielleicht nie mehr wiederkommende Chance vergeben.
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[*] Verfasst am: 4.11.2005 um 04:16


Ich kann da wirklich wenig zu sagen, weil das nun eben ein Problem ist, daß ich kaum kenne. Natürlich ist es schon, auch für mich wichtig, immer eine Freundschaft (auch eine vorübergehende) nur mit Menschen zu haben, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, aber ich könnte jetzt nicht mal sagen, welche das sind. Dafür entwickelt man irgendwann mal einen Instinkt.
Du auch, @Dead Virus.
Solche aufmunternden Worte werden Dir jetzt in der Situation alles nix bringen, aber irgendwie ist es so. Niemand, der das ändern will, bleibt wirklich Ewigkeiten für sich allein. Aber es ist eben meines Erachtens auch nix für die Ewigkeit gemacht.
Deshalb sage ich ja, erstmal so proben und dann sehen, wer von einer bestimmten Auswahl an Freunden auch für längerfristiges zur Verfügung steht.
Wo hast Du denn bislang diese Freunde kennengelernt , @dead Virus. Vielleicht erzählst Du mal, ob das alles nur Schulbekanntschaften waren, oder auch noch durch irgendwelche Interessen Menschen dazu kamen?
Da kann Dir @Dian vielleicht noch besser Tipps geben als ich, da ich eigentlich ja nie so ganz das Problem hatte, zu wenig Leute zu kennen, sondern eher zuviele, die von mir als Freund angesehen werden wollten.
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 4.11.2005 um 18:57


Im Prinzip hat Dian es gut getroffen. "Normale" Freundschaften könnt ich wohl haben, aber damit fang ich nicht wirklich was an. Wenn ich immer wie das blühende Leben aussehn muss, damit sich "Freunde" mit mir abgeben, dann verzicht ich da doch lieber ganz drauf. Wie Dian geschrieben hat, ich will ein Platz haben wo ich hingehör und wo ich weiß dass die Leute nicht nur heute für mich da sind sondern eben auch morgen, übermorgen,... und vor allem eben auch da sind wenns mir mal nicht gut geht. Ich hab zwar eigentlich nicht mehr groß Hoffnung das mir so jemand über den Weg läuft, aber ich werd wohl irgendwie akzeptieren müssen, das ich auch wieder Risiken eingehen muss wenn ich überhaupt ne Chance haben will, wirkliche Freunde zu finden.

@Arne
Kanns nicht sicher sagen, aber soweit ich noch weiß hab ich fast alle Freunde die ich bisher hatte über die Schule kennengelernt, nur zwei oder drei hab ich so kennengelernt, weil sie nebenan gewohnt haben.
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[*] Verfasst am: 5.11.2005 um 02:36


Kannst Du Dir nicht irgendwie vorstellen, in irgendso einen Verein, Organisation, Ini etc zu gehen, was Deinen Interessen entsprechen würde, wo man Leutche kennenlernt, die wenistens schon mal die gleichen Interessen haben?
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 5.11.2005 um 05:42


Vorstellen an sich könnt ich mir das schon, aber dafür sollte ich erstmal wissen was ich für Intressen hab :12: das einzigste was ich gerne mach ist schreiben, und dafür gibts meines Wissens keine Vereine oder sowas in der Art.
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[*] Verfasst am: 5.11.2005 um 22:47


Nää, wüßte ich jetzt auch nicht so unbedingt, Flugblätter und Pamphlete kannst Du ohne Ende in Parteien und Inis verfassen, aber wenn Dein Schwerpunkt auf Lyrik oder Belletristik liegt, kenn´ich mich da auch nicht aus.
Vielleicht weiß da @Dian noch was, ansonsten stell´doch einfach mal hier was unter "Entartete Kunst" von Dir vor.
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 7.11.2005 um 13:02


Schwerpunkt hab ich eigentlich keinen beim schreiben, denke nicht das man mein Zeug als Lyrik oder Belletristik bezeichnen kann ^^ mal sehn ob ich irgendwas in den Untiefen meines PC's find, das ich hier vorstellen kann.
Werd mich mal umschaun was es bei uns in der Gegend gibt, nen Zeitvertreib wäre Flugblätter schreiben und sowas in der Art ja mal auf jeden Fall..
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[*] Verfasst am: 8.11.2005 um 01:43


Och, hier kannst Du eigentlich alles posten, darfst Du Dich nur nicht wundern, wenn es auch gelesen und ggf. rezensiert wird.
Mach´das mal. Würde ich ich freuen, mal was davon zu lesen. Ich les´gern wirres. Je wirrer, desto besto.
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nightrainmonk






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[*] Verfasst am: 8.11.2005 um 02:25


@dead virus
es gibt erstens im Netz 'n paar Gruppen, wo Leute ihre Texte austauschen und besprechen, und es gibt außerdem ein paar ziemlich gute Bücher, mit denen man lernen kann, an seinen eigenen Texten zu arbeiten. Wenn's dich interessiert, stell ich dir gerne 'ne Liste zusammen.
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dead_virus






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[*] Verfasst am: 9.11.2005 um 18:00


@nightrainmonk
Das mit der Liste wär nett, hab zwar schon ein paar Bücher drüber daheim, aber bin von keinem bisher wirklich begeistert.
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nightrainmonk






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[*] Verfasst am: 9.11.2005 um 22:13


@dead virus

es gibt da zwei Arten von Büchern, die ich dir vorschlagen kann. Erstens Sachen über Stil überhaupt. Das ist jetzt 'n bisschen altmodisch, aber ich glaube, wenn man nicht nur für die Schublade schreiben will, sondern so, dass andere Spaß an deinen Texten haben, muss man auch sowas wie Handwerk beherrschen (ich habe eben gerade deinen Text gelesen, und fände es schade, wenn du nicht für andere schreiben würdest, weil's garnicht schlecht ist).
Was das Handwerk angeht, finde ich gut:
-Ludwig Reiners, Stilkunst
das Teil ist vollkommen altmodisch, aber es ist [B]das[/B] Buch zu Stil, von dem man das ganze Leben was hat.
-Walter Rost, Ausdruck: Sehr gut
ganz viele Übungen, wie man Fallen der Sprache vermeidet; auch scheißtrocken, aber wie gesagt: wenn du wirklich schreiben willst, kommst du glaub ich um den handwerklichen Scheiß nicht rum.

Was dann so richtig "kreative", "schriftstellerische" Arbeit angeht, find ich gut:
-Dorothea Brande, Schriftsteller werden
-Hartmut Kasper, Schule der Autoren
-Fritz Gesing, Kreativ schreiben
- David Lodge, Die Kunst des Erzählens

die meisten von den Sachen kriegt man ziemlich billig gebraucht bei "abebooks".

ich glaube, dian, der ja ein paar Bücher geschrieben hat, wird dazu eine ganz andere Meinung haben. Vielleicht schreibt er ja auch was dazu, und du kannst damit dann mehr anfangen.Von deinem Stil her liegt dir vielleicht, was er schreibt und er kann dir da ein paaar gute Tips geben. So oder so: mach weiter und viel Spaß!
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dian




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[*] Verfasst am: 10.11.2005 um 01:13


Zitat
ich glaube, dian, der ja ein paar Bücher geschrieben hat, wird dazu eine ganz andere Meinung haben.

Die habe ich in der Tat, und wollte sie eigentlich auch für mich behalten. Aber wenn ich schon so direkt angesprochen werde....
Also ich kenn mich jetzt nicht mit den von nightrainmonk vorgeschlagenen Büchern aus. Aber er wird sicher ein bissel Ahnung haben, daher denke ich mir mal, dass es nix schadet, sich das eine oder andere davon etwas ausführlicher anzuschauen.
So ein Titel wie "Schriftsteller werden" erzeugt dann allerdings doch etwas Lust auf Widerspruch in mir. Wahrscheinlich gibt's aus der selben Reihe auch noch die Ratgeber "Musiker werden" und "Millionär werden"... ;)
Äh nein, Spass. Aber mit ernstem Hintergedanken:
Kunst lässt sich nicht auf dem Reissbrett erzeugen. Hätte Picasso damals nicht einfach wie ein Irrer drauf los gemalt, sondern sich an das gehalten, was ihm zeitgenössische Fachliteratur darüber erzählen wollte, was man beim Malen eines Bildes alles zu beachten hat, dann würde heute wahrscheinlich keiner seinen Namen kennen.
Will sagen: Ein guter Schreibstil kann deine Werke sicherlich aufwerten. Doch viel wichtiger erscheint mir: Neue Ideen zu haben. Gute Einfälle... und zwar nach Möglichkeit keine, die schon so alt sind, dass sie in irgendwelchen Ratgebern erwähnt werden, sondern solche, die nur du allein (mit deinen verrückten Gedanken und deinem ganz persönlichen Hintergrund) haben kannst.
Das ist es auch, dead_virus, was ich an deinem ersten Text, den du gepostet hast, zunächst einmal kritisieren würde: Dass es halt schon ein paar tausend solcher Texte gibt... die natürlich alle für den, der sie geschrieben hat, eine gute Möglichkeit waren, sich abzulenken und das zu verarbeiten, was in einem vorgeht. Also nicht falsch verstehen: So etwas aufzuschreiben, ist auf keinen Fall verkehrt. Was raus muss, muss einfach raus.
Doch als unbeteiligter Leser ist mir das etwas zu beliebig. Das Bild, das ich von der Autorin bekomme, bleibt sehr verschwommen... da fehlt mir die persönliche Note.
ähm ja, aber wie gesagt, eigentlich wollte ich das jetzt gar nicht erwähnen, weil du ja wohl in erster Linie erstmal für dich selbst schreiben möchtest, und nicht für andere. Und da ist es eigentlich völlig wurst, ob es viele andere gibt, die schon was ähnliches geschrieben haben. Im Gegensatz zum unbeteiligten Leser weisst du ja schliesslich, wer du bist und dass du einzigartig bist.
Wichtig ist, dass es dir Spass macht und dass du zumindest das Gefühl hast, da ist etwas in dir, das einfach aufgeschrieben (oder ausgekotzt) werden muss.
Ganz fatal finde ich die Einstellung: "So, mir ist gerade langweilig. Was könnte ich denn jetzt schreiben...?" Denn so wird's meistens nix. Da muss was in dir beissen und ziehen... am besten ist es, wenn da ein wilder Dämon in dir drin sitzt, den du nur dadurch besänftigen kannst, dass du ihn auf ein Blatt Papier bannst... (naja, so ist es jedenfalls bei mir des öfteren)
So, und bevor ich jetzt meine eigenen Ratschläge vergesse und endgültig das grosse sinnentleerte Schwafeln anfange, hör ich lieber auf. Ist eh schon wieder viel mehr geworden, als du und alle anderen eigentlich wissen wollten. sorry.
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nightrainmonk






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[*] Verfasst am: 10.11.2005 um 02:40


also pass auf, @dian,
ich will mich jetzt wirklich nicht einschleimen, weil ich mit meiner Kritik an dir ziemlich Druck gekriegt hab. Damit kann ich leben.
Aber deine Kritik des Textes von dead virus fand ich vorzüglich, und ich hätte dir sowas eigentlich nicht zugetraut. Hut ab, auch wenn's dir wahrscheinlich egal ist. Ich fand das den intelligentesten Text, den du geschrieben hast, seit ich hier dabei bin. Und was am wichtigsten ist: der hilft vermutlich auch dem, für den er gemeint ist.
Nur kurz zu diesem "Schriftsteller werden"-Titel: den find ich auch total bescheuert. Ist aber ein amerikanisches Buch aus den 30er Jahren und heißt im Original wahrscheinlich ganz anders, und hat (was du wahrscheinlich unterschreiben könntest) so Kapitelüberschriften wie: Den Augen die Unschuld wiedergeben.
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dian




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[*] Verfasst am: 10.11.2005 um 12:55


danke für die blumen, nightrainmonk.
Einigen wir uns doch darauf: Manchmal schreibe ich eben kluges Zeug, und manchmal schreibe ich bullshit. So lange du mich nicht unter Generalverdacht stellst, sondern von text zu text entscheidest, ob du was daran auszusetzen hast oder nicht, kann ich mit deiner Kritik ganz gut leben.
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