
Hi, ich bin Sebastian, 23 aus Hannover.
Ich schreib mal hier rein, weil Dian wohl meine E-Mail Addi gesperrt hat. (Aber wenn du (Dian) solche Sprüche ablässt, musst auch mal das Echo
vertragen können 
Hmmm ja, mein Problem:
Ich hab mich mein bisheriges Leben lang wie ein Stück Dreck Gefühlt, und vor ein paar Monaten ist mir Plötzlich Klar geworden, das ich
Wahrscheinlich etwas mehr "auf dem Kasten" habe, als die meisten Menschen.
War ne total Irre Geschichte:
Letztes Jahr hab ich mal nen Psychater aufgesucht und der meinte ich hätte Depressionen und hat mir
Tabletten dagegen verschrieben (Was auch sonst
.
Ich hab Natürlich am anfang Gedacht, die Tabletten helfen eh nix, mir kann auf dieser Welt sowieso keiner mehr Helfen, usw...
Aber mir gings plötzlich von Woche zu Woche immer besser, ich konnte damit Überhaupt nicht umgehen Leute!!!!!! 8-) Da ich mein ganzes Leben lang
Gedacht hatte, ich wär ein Nutzloses Stück
Scheisse!!!
Und nebenbei is mir natürlich aufgefallen wieviel Menschen ich bis dahin verletzt habe, und welch
Irren Scheiss ich gebaut habe!! (Stichwort: Landgericht Hannover). (Ihr versteht schon: Ich war dabei einen Rachefeldzug zu starten, weil ich mich so
dreckig Gefühlt habe, und dachte die Menschen in meinem Umfeld wären daran Schuld.)
Ich hoffe, hier finde ich Menschen, die mich wenigstens ein bischen Verstehen und vielleicht Ähnliches erlebt haben, oder grad dabei sind 
Ich beobachte eure Page und die Idee der Unity schon viele Jahre, und find den Ansatz garnicht so schlecht.
Ach ja, ich Konsumiere ab und mal ein wenig "THC"
, also Wundert euch
nicht über meinen Komischen Schreibstil. Is halt mein Humor...
erstmal welcome und so....
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Der muss ja nicht
unbedingt was mit Medikamenten oder Drogen zu tun haben...| Zitat |
Ich hoffe, das es mir irgendwann
Dauerhaft gut geht.
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Was bekommste denn, @Prescious Roy?
Ich hab nach meiner Hirnblutung Seretoninrückflußhemmer bekommen, die wirken auch klasse, allerdings haben mir auch einige Leute erzählt, daß das
nur was bringt, wenn man wirklich orgaisch begründetet Depressionen hat (wie bei mir die Hirnblutung eben)!
Wird Dir eh´nix bringen, @Dian, meine sind Depotmedikamente, das dauert so ungefähr 14 Tagen, bis man da ´ne Wirkung wohl mitbekommt, bei mir
ging´s irgendwie schneller. Ist alerdings auch sehr mühsam, die wieder abzusetzen. Das dauert bei mir jetzt wohl auch noch über ein Jahr, bis ich
die wieder ganz weg hab´.
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*g* ja doch, das gefühl, sich wie ein stück scheiße zu fühlen, kenn ich gut, hat mich bis zu meinem 15. lebensjahr begleitet, meine rachegedanken hab ich allerdings immer autoaggressiv ausgelebt. tabletten haben mir auch gar nicht geholfen, meine damalige clique (die 1. menschen, für die ich mich nicht verstellen mußte, um akzeptiert zu werden) dafür um so mehr. die depris kommen zwar in regelmäßigen abständen wieder (cliquen bestehen selten ewig, und wenn man einmal am "glück" geschnuppert hat...), aber ich schaffs meistens, sie rechtzeitig durch musik aufzufangen, bevor ich total versinke. *g* naja, seit geraumer zeit isses wieder ein täglicher kampf, wie üblich auch durch menschliches verhalten (in direkter umgebung und allgemein weltweit) aber mittlerweile leider auch durch nicht abreißende körperliche probleme verursacht. auf jeden fall wünsch ich dir viel glück!
oh, ein berühmter gast an den man sich noch erinnert. da bin ich ja erleichtert das es dir jetzt besser geht.
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...
hier kann ich dir @Prescos_Roy von meiner Seite her mal mut machen.
Vor Jahren war ich auch in psychotherapeutischer Behandlung, teils stationär und dann 1-2 mal die Woche in Behandlung. Obwohl ich diese Sitzungen
dann abgebrochen habe, da ich diesen Durck innerlich nicht mehr ausgehalten habe und mir zudem die ganzen Geschichten von früher mächtig viel
zusätzliche Trauer eingebracht haben.
Auf jeden Fall kam ich mit den dauernden Gesprächen nicht zurecht.
Mit den Medikamenten jedoch ne Weile....
Da die medikamentöse Therapie eh immer von einem Arzt/Psychiater abgesegnet werden muß habe ich diese noch länger fort gesetzt.
Bis auf die Nebenwirkungen, die mich schon recht hergenommen haben, hatte ich auch schon ganz schön viel Erleichterung verspühren können ---
zumindest von den Antidepressiven und den SSRI´s. Hingegen habe ich in Punkto Schlaftabletten weniger gute Erfahrungen. Ich hoffe mal, dass du von
denen nicht Gebrauch machen mußt.
Der natürlich eingeführte Schlaf (klingt für mich jetzt weder richtig Deutsch, eher ein bisschen sexuell angehaucht *ggg* aber naja) ist immer noch
der Beste.
Seit meiner Schwangerschaft (und da will ich jetzt mal ganz schnell auf Holz klopfen) kann ich sehr gut ein und meist auch durch-schlafen.
Schon eine ganz schöne Zeit vor meiner Schwangerschaft war ich von den Tabletten weg und kam und komme nach wie vor ohne recht gut klar.
Also um zum Ende zu kommen, es ist zu schaffen - bei mir haben die Tabletten bestimmt einiges dazu beigetragen, dass es mir von Zeit zu Zeit wieder
besser ging.
Und dann ohne - nochmal besser. Als ich erkannte, es geht auch ohne --- war das dann nochmal dazu ein sehr befreiendes Gefühl.
wenn du mal jemanden brauchst, bin ich gerne für dich da....
MissRoyo
Willkommen daheim.
@Precsious Roy:
Wenn die Dinger helfen, kannste die wohl ohne irgendwelche großen Nebenwirkungn weiternehmen, wenn Du bislang nix spürst. Abhängig kann man davon
eigentlich nicht werden. Ich würd´sie nur nicht gerade jetzt im Herbst oder Winter reduzieren, sondern damit lieber bis FRühjahr warten. Das dauert
was, bis man da ganz runter von gehen kann.
Und wegen dem Kiffen brauchst Du Dir eine Sorgen machen, das macht mit Sicherheit nicht abhängig. Das einzige, was Du nicht machen darfst, ist Depris
alleine mit thc bekämpfen. Denn thc hat immer nur ´ne zeitlich begrenzte Wirkung, im Gegensatz zu den Tabletten, die haben auch Depotwirkung. Und
eben weil Kiffen von der Wirkungsweise ziemlich unefährlich ist, ist das für Leute, die damt Depris bekämpfen wollen eben gefährlich, weil die
dann immer mehr rauchen und mehr rauchen usw. Und substantiell utzen tut das da gar nix. Nur kurzfristig ist das ganz schön, so kurz vorm
Schlafengehen.
@MissRoyo:
Wathatteste denn für Nebenwirkungen? Also ich hab´bei den Tabletten, die ich hatte, nur positive Sachen gespürt, sonst eigentlich nix!
vom kiffen loskommen? ich würde nicht unbedingt behaupten, das das zur groben verschlechterung einer situation beiträgt. gibt ja auch den ein oder anderen hier an board, der das sogar als "hoch des tages" hinnimmt, wenns mal ein besonders schlechter tag wird.
Nää, ich sag´ja auch. thc ist eigentlich ungefährlich, da bekommst man nix von. Man darf aber eben auch nicht erwarten, daß man richtige Neurosen
oder Psychosen damit bekämpfen kann. Dafür ist das thc einfach zu schwach.
Aber mir hat schon ´ne Frau erzählt, daß sie das wunderbar bei Migräneanfälle einsetzen kann, das soll wohl wirken, allerdings nur pur, denn mit
Tabak bekommt sie auch Kopfschmerzen.
Jaja Leute...THC is schon ein Irres Zeug... 8-)
Man darf es nicht Verteufeln, aber auch nicht zu sehr Verharmlosen. Man muss halt damit umgehen können. 
Und wie das mit Tabletten zusammen wirkt, weiß man auch nich genau...
THC kann einem in bestimmten Situationen aber schon sehr Helfen...
Man darfs nur nich Übertreiben 
@Prescious_Roy
ich war auch mal in einer klinik und wollte dir an dieser stelle nur sagen: solange du dein leben nicht im griff hast würde ich von alkohol, nikotin
und thc und allen anderen dingen (es müssen nicht immer stoffliche süchte sein, tv, i-net, impulsausbrüche...) die dir auf hinterfragungswürdige
weise erleichterung verschaffen abstand nehmen. was mir an mir aufgefallen ist und vielen mit denen ich da war: dem körper und der psyche ist es oft
egal welcher sucht er sich hingibt (suchtverlagerung). darum lernten wir auch als erstes abstinent zu sein von diesen dingen denn da wird einem oft
erst richtig bewusst ob man ein problem hat oder nicht. man trickst sich selbst einfach sehr gerne aus.
naja eigentlich wollte ich erst nur sagen keine anderen stoffe neben medikamenten schon alleine wegen der wechselwirkungen. so vernünftig bist du
hoffe ich schliesslich geht es um deine gesundheit und da will ich auch nicht mit dir streiten. entweder bist du es oder nicht.
noch ein paar worte zu antidepressivas: machen nicht abhängig, haben keinen gewöhnungseffekt, wirken nicht bei gesunden menschen
und noch ein paar worte zu sedierenden (beruhigenden) medikamenten: einige gruppen wie zb benzodiazephine haben ein abhänigkeitspotential und einen
gewöhnungseffekt wenn sie längere zeit eingenommen werden.
es gibt aber auch gut wirkende medikamente zum schlafen die nahezu kein abhängigkeitspotential oder keinen gewöhnungseffekt haben. natürlich ist
der schlaf ohne medikamente besser aber wer tagtäglich nicht mehr vor 3uhr in den schlaf findet tut seinem körper mit diesem lebenswandel auch
nichts gutes. man muss einfach von monat zu monat die eigene situation neu bewerten. immer so kurz wie möglich aber wenn es indiziert ist sollte man
sich selbst auch helfen.
was die nebenwirkungen von medikamenten betrifft muss jeder selbst für sich entscheiden was in ordnung für ihn ist. mittelgradige und schwere
depressionen gehen oft mit körperliche symptomen wie kopf-, magenschmerzen, schmerzen beim atmen, verschiedenste druckgefühle in kopf und hals,
starker angst und unruhe usw. einher, dass die nebenwirkungen oft weniger schwer wiegen.
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@dian
jaja dian mach dich nur lustig. :D
es ging mir in meinem vorigen beitrag nicht darum dieses zeug von der welt zu verbannen. nur aus bestimmten lebensabschnitten und da kann das sehr
sinnvoll sein. obwohl ich für mich...ich wäre froh wenn ich tv sehen nur noch als informationsbeschaffung verwenden würde und wenn ich was auf der
leinwand sehen muss gehe ich mit jemandem ins kino. so war es zumindest als ich in der klinik war. gelangweilt habe ich mich deshalb nicht und ich
finde es schade, dass mir das jetzt nicht mehr gelingt. mit dem internet ist es genau dasselbe. ich finde es gut um sich untereinander auszutauschen
und in kontakt zu bleiben und ich spiele auch ab und zu videospiele aber wenn ich nur noch 1/10 der zeit davor verbringen würde wäre es für mich
kein verlust weil ich meine zeit dann sicher anders für mich sinnvoller verbringen würde. aber so ist es nicht und deshalb diese hass-liebe. wenn
jemand mit sich im reinen ist soll er doch tun was ihm freude macht solange er die grenzen anderer nicht überschreitet. aber wer noch hilfe brauchen
kann sollte erstmal lernen sich selbst auszuhalten und das soll auch überhaupt nicht heissen, dass man dann keinen spass haben darf. spass kann man
auf viele arten haben aber als versuch erstmal ohne bestimmte dinge. und wenn das so falsch oder unnütz wäre würde man es auch nicht propagieren.
vielleicht verstehst du meine einstellung ja ein wenig. also mir ging es echt nicht darum leuten denen es gerade nicht so gut geht das letzte bisschen
spass zu nehmen.
Ich glaub, mir is grad'n gutes Beispiel eingefallen, wie ich mich manchmal in gegenwart anderer Menschen fühle.
Stellt euch vor, ihr seid grad in nem Zimmer und müsst z.b. mal Richtig nötig Pissen.
Also ihr wollt die Tür aufmachen, und zur Toilette.
Aber ihr kommt nicht durch, denn im Türrahmen steht ein Dicker Security - Mann.
Ihr fragt ihn höflich, ob er mal Platzmachen kann. Aber er grinst bloß dämlich und Schüttelt den Kopf.
Ihr Schreit "Ich will doch nur Pissen, Mann!!!"
Er: "Heh...des gloob ich aber nich... :13: "
usw...usw...
Irgendwann würdet ihr dann Heulend am Boden Liegen, wie ein Kleinkind.
ich glaub,irgendwann würde ich ihn anpissen und provokativ grinsend sagen "siehst du? ich habs ja gleich gesagt.."
mir stellt sich hier die frage..geht es um das mißverstanden werden selber, oder um menschen die im weg stehen, oder um nicht befriedigte
bedürfnisse?
@ Anis:
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@Prescious Roy:
Das sind aber genau die Symptome, die man hat bei Depressionen, man ist eben verdammt niedergeschlagen und total kraftlos. Deshalb schaffst Du es gar
nicht mehr, einfach in die Ecke zu pissen, @q.Das geht aber auch mitsamt der Depression wieder vorbei. Hast Du die schon länger, @PB?
@Anis, @Dian:
Das ist aber sehr unterschiedlich, was die verbieten in so einer Klinik. Ich hab´mir da auch jeden Abend mal ´nen Joint gegönnt, das war auch nicht
weiter tragisch bei mir, es gab aber auch Leute, die keinen Sport machen durften, weil die immer in Bewegung ihre Probleme kompensiert haben und die
mal anfangen sollten,nachzudenken. Es gibt auch Therapieformen wie bei SSV, wo die Leute darüber nicht reden dürfen mit anderen Patienten, weil sich
manche Süchte erst aus der Kommunikation darüber entwickeln.
@dian
[QUOTE]Ich meinte ja nur, dass man nicht denken sollte, man hört mit dem Kiffen und dem Internet auf und plötzlich sind auch die Depressionenverschwunden.[/QUOTE]
jetzt wirst du vermutlich lachen denn ich meinte es genau umgekehrt. :D
man wird warscheinlich erstmal noch unruhiger als eh schon sein wenn man die dinge aufgibt mit denen man sich bis jetzt über den tag geholfen hat.
denn das sind ja fast nie langfristig brauchbare lösungen. zumindest nicht wenn man noch an der emotion lebensfreude interessiert ist. die
bereitschaft etwas zu ändern ist glaube ich dann am grössten wenn man innerlich ausgehöhlt ist und ordentlich spürt wie man bislang mit sich
selbst umgegangen ist. aber an dem punkt kann dann auch heilung beginnen. aja...nichts gegen selbsterkenntniss und selbstheilungskräfte aber ab einem
bestimmten punkt ist man alleine ziemlich hilflos. darum ist es vorteilhaft nicht alles alleine anzugehen. ich selbst versuche immer irgendwie alles
richtig zu machen und vergesse nebenher oft mich selbst weil es eben schwer ist und raum braucht (gesprächsraum, nicht auf unity-art oder
freunde...soll aber nicht heissen, dass ich mich hier nicht gerne mitteile.) und dann reisst das mein ich in 2 teile, einen lebensbejahenden der
dafür sorgt, dass ich mit anderen so umgehe, dass es positiv auf mich zurückfallen kann wovon ich wiederum profitiere und einen lebensverneinenden
teil der die negative energie die sich anstaut gegen sich selbst richtet. 
@arne
nach dem joint hätte man dich bei uns vermutlich rausgeworfen. war es den leuten da egal oder hast du es getan wenn dich keiner gesehen hat? weshalb
warst du denn dort (stichwort hirnblutung). war es ein rein körperliches problem das mit medikamenten in den griff zu kriegen war?
sport durfte ich aufgrund meiner anorexie auch nicht machen. uns hat man in 4 kategorien (hing vom körpergewicht ab) I (mit den wenigsten) bis IV
(meisten rechten) eingeteilt um wie du schon sagtest nachzudenken. fand ich ein gutes system.
[QUOTE]Es gibt auch Therapieformen wie bei SSV, wo die Leute darüber nicht reden dürfen mit anderen Patienten, weil sich manche Süchte erst aus derKommunikation darüber entwickeln.[/QUOTE]
da fallen mir als beispiel foren im internet ein wo es ziel ist sich gegenseitig im körperumfang zu unterbieten. sieht man einmal mehr wohin es
manche leute hin verschlägt in dieser verrückten welt. krank sowas
Also, es gab ein paar Leute da in der Klinik, die absolut nicht rauchen durften, auch keine Zigaretten. Alkohol war eh´in der Klinik nicht erlaubt,
aber bei den meisten war es egal, ob sie abends rausgingen und sich mal einen zischten. War ´ne psychosomatische Klinik. Insofern interessierte das
auch niemanden, ob man sich mal einen kiffte, wenn man nicht zu den Patienten gehörte, die sowas alles vermeiden sollten.
Nä, ich hatte überhaupt keine Psychotherapien, nur eine Therapie zur Körperwahrnehmung, sonst eben auch viel KG, Entspannungsübungen, Schwimmen
und sowas.
ich schien psychisch ein ausgesprochen harmloser Fall aus deren Sicht zu sein.
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Harte sache....
Hatte ich noch nie Probleme mit. Ich hab´auch mal in einer psychosomatischen Klinik, wo ich wegen meines morbus crohn war, mich ziemlich
zurücgezogen, hat aber auch niemanden gestort.
Naja, mit der Anmeldunghier machst Du ja einen Schritt schon mal ins vl. Laß das rl folgen.