
Ein kleiner Überblick...
Nickname: deep7
Größe: 1,74m
Haarfarbe: rot
Augenfarbe: blau
Jahrgang: 1989
Beruf: Schüler
Geschlecht: männlich
Wohnort: Nürnberg (BAY)
Hobbies: Tennis, Klavier
Interessen: Wissenschaft allg., Astronomie und Raumfahrt, Politik, Programmieren (Anfänger), Journalismus
Liegblings-....
Musik:The Verve, White Stripes, Kings of Leon, Flaming Lips, The New Pornographers, U2, Kettcar, Sportfreunde Stiller, Coldplay, The
Decemberists, Alabama 3, My Morning Jacket, Bruce Springsteen, Arctic Monkeys, Iggy Pop...
Film: Phenomenon, Save the Last Dance
Buch: Illuminati (lese eigentlich eher sachbücher)
Serie: Simpsons, Axel, Mein Leben und Ich
Schauspieler/in: Julia Stiles, John Travolta
Poltical attitudes: Liberal-national, potentieller FDP-Wähler, Humankapitalist
Motto: Think different
Ja dann, mal sehen, wie's mir hier in diesem Forum gefällt.
Eure pessimistische "alles ist scheiße"-Einstellung, die sich hier doch klar herauskristallisiert, würde ich aber schonmal nicht befürworten. Ihr
tut gerade so, als ob wir kurz vor dem Untergang der Menschheit/Erde stünden... (mag sein, dass es einige wenige Ausnahmen unter den Usern gibt)
wow, ein nationalliberaler, der iggy pop mag. da bin ich ja mal gespannt 
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hallo!
deine vorstellung ist ja sehr genau und strukturiert
- das gefällt mir
...
meine frage: hast du deine haare gefärbt oder bist du naturrot?
bei deinem musikgeschmack gebe ich dir schonmal ein PLUS!
... übrigens ich stehe total auf die musik von bruce springsteen, im speziellen auf den song my hometown, da knüpfe ich wunderschöne erinnerungen
dran.
wir lesen voneinander,
MissRoyo
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@maria: irgendwie hast du talent im schreiben, im ernst. wie alt bist du?
ps: ich bin auch ein träumer
oh nä, morgen mathe-sa... nix gemacht
aber wie heißt's so schön:
"Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule gelernt hat, vergisst."
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Bob Dylan - Lay Lady Lay
War das keine hochdeutsche Konstruktion?
Na gut. War keine Absicht.
Also nochmal:
Deine Hobbies lassen darauf schließen, dass du es nicht nötig hast, auf eine Matheschulaufgabe zu lernen.
Eine Bekannte aus Paderborn versteht mich gelegentlich auch nicht richtig.
Aber du kommst ja aus Bayern? Schäm dich.
ich glaub das heißt für eine aufgabe lernen...
brav :62:
Wenn ich mal kurz das österreichisch - bajuwarisch - sächsische Kauderwelsch unterbrechen darf, mit meiner exzellenten hochdeutschen elaborierten
Ausdrucksweise:
Hallo, @deep7, schön, daß Du Dich vorstellst. Ich hatte schon gedacht, du wolltest nur Werbung für die Junge Freiheit machen, naja sorry.
Also, wenn sich jemand als nationalliberal bezeichnet, da hätte ich doch gedacht, daß dem doch vielleicht etwas auch an Oswald Spengler gelegen
sein: "Der Untergang des Abendlandes", so sein Standardwerk des deutschen Kulturpessimismusses.
Überhaupt mußt Du im Laufe der ganzen Diskussionen mal erklären, was denn um alles in der Welt "nationalliberal" ist.
Also mit der Nation Deutschland hat das ja wohl nix zu tun, wenn ich mir Deinen Musik - und sonstigen Geschmack anschaue.
Ist hier aber auch irgendwie so, daß diejenigen, die am wenigsten von Nationen halten, lieber solche Sachen wie Richard Wagner oder manchmal auch
Rammstein oder sogar "Böhse Onkelz" hören (selbst ein "Landser" - Lied ist hier schon halbwegs positiv rezensiert worden).
Und diejenigen, die sich eigentlich schon alles, was sich liberal nennt, als halb faschistoid vorstellen, die lesen sonderbarerweise am liebsten Ernst
Jünger oder Martin Walser.
Erwarte hier bloß keine Klischees, die zerstören wir Dir schneller als Dir (manchmal sogar als UNS) lieb ist.
na willkommen auch von mir.
schön, zu sehen das auch mal die 'andere' seite, die dinge zu betrachten, beleuchtet wird - durch jemanden wie dich, deep7
vielleicht kannst du ja jetzt im politik-forum etwas aufräumen 
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Im Politikforum gibt´s nix zum Aufräumen, @Q, da ist alles streng materialistisch erklärt.
Naja, @deep7, Oswald Spengler ist auch eher ´ne Sache, die man so kennen sollte, als daß man unbedingt dessen Bücher gelesen haben müßte, aber
das eine gewisse negative Sicht der Dinge immer schon Teil eines Kulturgutes war, daß man als "deutsch" bezeichnet, ist eher schon geschichtliche
Allgemeinbildung. Ich persönlich steh´noch eher auf Nietzsche, einfach von der Ausdrucksweise schreibt der wie kein zweiter.
Ja, die Erläuterungen zu "nationalliberal" hab´ich jetzt auch gelesen. Bezieht sich ja im Wki - Artikel mehr auf die historische Situation aus dem
19. Jahrhundert. Da waren liberale Positionen sicher sinnvoll und manche sind es ja auch noch heute, dennoch hat letztendlich das Bürgertum mit all
seiner Schwätzerei in der Paulskirche oder sonst wo nix dazu beigetragen. Die Arbeit der Einigung hat wieder Preußen alleine auf dem militärischen
Weg machen müssen.
Historisch gesehen stehe ich da sogar Adenauer noch näher als Bismarck, denn auch Adenauer interessierte sich immer einen Dreck um Deutschland als
Einheit. Der hätte am liebsten ein unabhängiges Rheinland gehabt. Hätte ich auch nix gegen, aber dann auch noch einen unabhängigen Niederrhein,
der sich mal mit den Niederlande vereinigen kann. Da sehe ich zur Zeit wesentlich eher noch einen patriotischen Bedarf als gegenüber Deutschland.
Sorry, auch an alle anderen Mitglieder der Südsektion der Unity, aber ich glaube auch heute noch, daß eben gerade in Deutschland nie was richtiges
entstanden ist, weil hier auch die unterschiedlichsten Religionen aufeinander prallten. Bayern und Preußen sind schon was anderes, da passen
reformierte Preußen und niederländische Calvinisten viel besser zusammen, vom Toleranzgedanken und vor allem von dem Willen zur Gestaltung des
Zusammenlebens.
Also, @deep7, Patriotismus kann schon was feines sein, ist aber immer die Frage, wofür!?!
Und Angela Merkel hin oder her, hat es denn jemals in der BRD einen anständigen Regierungschef gegeben? Gibt es überhaupt weltweit eine so große
Anzahl von erträglichen Politikern, die man unbedarft wählen kann, wenn man sich nicht selbst in die Politik einmischst? Wenn ich so richtig mal
überlege, dann komme ich gerade mal auf 4 PoltikerInnen in Europa, von denen ich sagen würde, die würde ich weitestgehend ohne größere Bedenken
wählen.
Merkel gefällt mir etwas besser als Schröder, weil sie irgendwie außenpolitisch etwas stilvoller auftritt, mehr kann ich noch nicht über die
sagen.
@ Arne:
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@Dian:
Ich vermute, daß es in den USA auch eben anders ist, weil man da, soviel ich weiß, auch automatisch US - Bürger ist, wenn man da geboren ist. Das
ist ja in fast allen Staaten der Welt so, nur nicht in Deutschland, da muß man auch mal irgendwann irgend einen deutschen Schäferhund bekanntlich ja
mal besessen haben, damit man sich Deutscher nennen kann oder irgendwie sowas. Bei den Deutschen geht das ja eben noch nach Blut und nicht nach
Geburtsort. Ich denke mir, daß das so ziemlich alles, was mit einem Nationalgefühl zu tun hat, auch hier in der BRD kaputt macht, denn irgendwie
fühlt sich deshalb auch kein Mensch nur deshalb als Deutscher, nur weil er hier geboren ist. Ich fühle mich zumindest nicht so..
Und mit Seperatismusbewegungen hat die USA nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht. Ich glaube, in deren Bürgerkrieg Nord - gegen Südstaaten sind
mehr Menschen getötet worden als in den beiden Weltkriegen an Amerikanern.
Was Patriotismus anbelangt, sehe ich das ähnlich, nur eben, daß ich schon denke, wenn man mal eine Gruppe gefunden hat ( die nix mit dem Staat, in
dem man lebt, was zu tun haben muß ), daß es dann auch sinnvoll sein kann, zu dieser Gruppe zu stehen und diese auch zu verteidigen.
Wird noch ein paar Jahrhunderte dauern, bis wir die Nationen los sind.
Ich sag´ja immer: Deutschland schon mal abschaffen und aufteilen zwischen allen Nachbarländern. Hätten wir eh´verdient, nach dem Weltkrieg schon
und mit der Abschaffung von Nationen kann Deutschland auch mal anfangen und als gutes Beispiel vorangehen.
@ dian (+ arne):
Sicherlich würde ich als Pantheist gerne diesen Gedanken teilen.
Du meinst, hinter dem Patriotismus steckt auch ein wenig Wunschdenken. Aber als was würdest du dann deine Gedanken bezeichnen?
Wir leben in einer Zeit, in der diese universalistische Idee nicht unbedingt wahrscheinlicher wird. Andere Nation bedeutet auch andere Kultur und
Religion, im Allgemeinen u.a. eben auch anderen Musikgeschmack.
@deep7:Um unterschiedlichen Auffassungen bezüglich Religion, Kultur (oder Musikgeschmack
) zu begegnen, muss man nicht erst in andere Nationen schauen, die findet man schon innerhalb ein und derselben Nation. Dass sich viele
Menschen dennoch gerade heute wieder um einen gemeinsamen Nenner dieser suggerierten Schicksalsgemeinschaften bemühen, sei es in Form bestimmter
"Wertegemeinschaften", Religionen oder der "Leitkultur", ist richtig. Hast du vielleicht eine Idee, wieso das so ist, und wer denn tatsächlich
ein Interesse an nationalen Gesinnungen hat?
@ deep7:
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In eine Punkt würde ich noch weitergehen und auch noch sagen:
Ich wünsche mit Sicherheit nicht für das LAND das beste, höchstens für die Menschen, die in dem Land leben und dann kann ich es auch für alle
Menschen, die es gibt, wünschen. Aus irgendwelchen Gründen für irgendeinen Menschen was schlechtes zu wünschen, denn das hieße ja dann
Patriotismus, das wäre nun völlig fatal.
Ich kann noch zu bestimmten Eigenarten einen gewissen Patriotismus besitzen, der wäre bei mir zu den preußischen und zu den kalvinistischen, aber
auch der ist natürlich kritisch und nicht uneingeschränkt.
Und gerade in Deutschland gibt es Leute in manchen Gegenden, wo gerade preußische oder kalvinistische Eigenarten nunmal überhaupt nicht zu Hause
sind.
Die universalistische Idee ist m.E. schon allein deshalb nicht realisierbar, weil es keinen "Weltstaat" geben kann, der sich nicht auf den
Anarchismus stützt und deshalb eher ein Rückschritt als Fortschritt darstellen würde.
Ein Staat obliegt immer einer Regierung, in welcher Form auch immer. Für einen funktionierenden "Weltstaat" müsste man allerdings wiederum in
Gebiete untergliedern (wie sonst will man z.B. verwalten). Und nichts anderes haben wir doch eigentlich, bloß dass die Länder volle Autonomie
genießen und v.a. unterschiedlicher Kultur, Regierungsform, Religion und Rasse bestehen. Letztere Aspekte gilt es daher doch eigentlich zu
bewältigen, denn nur diese machen einen Staat aus. Ohne diese wäre ein globaler Staat als Einheit möglich, dann wären die heutigen wie
Bundesländer zu sehen.
über "Rassen" solltest du nochmal nachdenken.
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nö.
und ich bin entschieden dagegen, menschen nach "rasse" unterscheiden zu wollen. ich halte das für groben schwachsinn und für nicht(mehr)
begründbar.
und anarchismus als rückschritt zu bezeichnen, ist auch recht gewagt, finde ich. vor allem wenn man vorher behauptet, ein weltSTAAT wäre
anarchistisch..
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da wir beide von rassen wahrscheinlich ungefähr gleichwenig ahnung haben (glückwunsch, dass auch du die wikipedia gefunden hast), würde ich meinen, dass die streitfrage vor allem eine andere ist, nämlich die nach dem sinn der "unterscheidung" und "gliederung".
Naja, heutzutage reden auch die meisten Biologen nur noch von unterschiedlichen Ordnungen der Menschenarten. Der Neandertaler war so gesehen eine
andere Rasse wie der Homo sapiens und außer dem Homo sapiens sapiens sind alle anderen Rassen so gesehen ausgestorben.
Ist aber Haarspalterei.
Das es unterschiedliche Ordnungen gibt, würde ich auch nicht bestreiten. Nur spricht das nicht gegen globalere Formen der Staaten, es leben auch
sonst unterschiedliche Ordnungen und Religionen zusammen, z.B. in der BRD. Das erleichtert mir, insbesondere aufgrund eben der unterschiedlichen
Wertvorstellungen, die aus den verschiedenen Religionen hervorgehen, nicht unbedingt ausgerechnet für so einen Staat wie die BRD einen Patriotismus
zu entwickeln.
Ich glaube ja auch, daß die globale Idee eines Weltstaates noch einige Jahrhunderte in Anspruch nehmen wird, das ändert aber nichts daran, daß der
Staat BRD, so wie er jetzt ist, völlig überflüssig ist und in keiner Weise z.B. die Anforderungen, die Du nennst, irgendwie erfüllt.
Mag sein, daß das in anderen Staaten anders ist. Ich denke, daß z.B. das Rheinland mit seinen Einwohnern eben etwas anderes ist als die Bayern oder
als die die meisten Schwaben. Auch von der Unterordnung des Homo sapiens her sind Alemannen was anderes als Franken.
Dafür sind mancherorts die Unterschiede in der BRD zu groß und dafür in Grenzgebieten zu anderen Staaten schon viel zu verschwommen. Ich glaube
nicht, daß außer der Sprache es der Mehrheit der Einwohner des Regierungsbezirks Düsseldorf es etwas ausmache würde, zu den Niederlande zu
gehören. Ich glaube aber auch nicht, daß es in einem schwäbischen oder bayerischen Kaff das all zu viele Einwohner verkraften würden, wenn auf
einmal ein Sexshop in der Dorfmitte genau neben dem Rathaus eröffnet oder dort ein Coffeeshop aufmacht.
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genau diesen zustand finde ich irgendwie schade.dann sind das halt keine nationalsportarten mehr. schlimm? wär mir auch sympathisch, wenn mal einer bei olympia antritt und evtl auch gut abschneidet, der nicht "unter flagge läuft"
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Ja, so gesehen stammen alle, aber dann auch alle Einwohner Europas von den Langobarden ab, da ist das dann egal, ob Franzosen, Schweizer, Deutsche
oder Polen und Italiener. Das ist doch dann immer nur die Frage, an welcher Stelle bzw. zu welchem Zeitpunkt man ansetzt.
Frankreich hat sich nie über so etwas wie Abstammung definiert. Die hatten das Restreich Karls des Großen nach der Aufteilung auf die drei Söhne
und haben das immer direkt schon als einheitlichen Staat angesehen. Die Reiche von Lothar und Ludwig wurden schon recht bald wieder neu
zusammengesetzt. Italien wurde extra genommen und das Reich Ludwig des Deutschen endete an der Elbe und das Rheinland und natürlich der ganze Strich
von den Niederlande über Lothringen bis nach Italien gehörte eben Lothar. Wenn da Du die Zäsur setzten würdest, ist Deutschland völlig falsch
zusammengesetzt.
Fußball in Deutschland als Nationalsportart????
Wann hast Du denn das letzte Mal die deutsche Fußballnationalmannschaft spielen sehen (Ich meine jetzt ohne einzuschlafen dabei!)? Hier gibt es im
Ruhrgebiet sowieso und im Rheinland und im Niederrhein noch genug Fußballfans und die wollen Fußball sehen und insofern hoffen die natürlich alle,
daß Oranje Wereld Kampion wird.
Und Nationalmannschaften haben nix mit der Nationalität der Spieler zu tun, sondern damit, wo sie ihren Vertrag haben zumeist, bzw. wofür sie als
erstes spielten.
1974 ist nicht nur Beckenbauer, Müller, Maier, Hoeneß und Co. Weltmeister geworden, sondern auch ein Niederländer, der sich aber entschieden hatte,
für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen.
Und von der brasilianische Nationalelf sind vielleicht noch ´ne Handvoll der Spieler Brasilianer in der Staatsangehörigkeit.
Das hat nun wirklich nix mit Nationalität zu tun.
@ hopeless:
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immerhin hat man dann halt am besten gedopt. ich finde das auch respektabel.. genauso wie den hodenlosen radfahrer von da drüben 
Naja, aber bei Fußball ist es auch schon eine Einstellungssache, ob man Siege sehen will oder gute, schöne Spiele.
So bekloppt wie es einige Deutsche sehen, daß es darum gehen würde irgend ein Turnier zu gewinnen, auch wenn man noch so langweilige Spiele
abliefert, kenne ich aus anderen Nationen gar nicht.
Wenn jetzt, wie bei der WM 32 Teams mitspielen, kann ja nur einer Weltmeister werden und nach deutscher Spielart können dann eben 31 Mannschaften
eben nix interessantes liefern und nur die Mannschaft, die das Turnier gewinnt, ist okay.
Das ist bodenloser Schwachsinn, denn dann brauchen die gar kein Turnier zu spielen. Das soll Spaß machen, sich ´ne Sportart anzugucken und dafür
muß man eben auch mal schöne Spiele abliefern. Gewinnen ist nicht alles.
Aber erklär das mal einem Deutschen!!
Naja, wobei das mit dem Siegen auch anders laufen kann. Bei uns im Volleyball is das irgendwie so, dass wir fast alle guten Spiele verlieren und uns trotzdem hinterher drüber freuen, dass wir uns gut geschlagen haben. Und das was wir dann gewinnen ist oft ein technisch beschissenes Spiel, das man im Nachhinein lieber vergisst.
ich glaub ich hätte nicht mit fdem thema sport anfangen sollen
Tja, damit muß man spätestens rechnen, wenn man mit Fußball anfängt.
"die kunst des verlierens" - kann man bestimmt auch witzig drüber philosophieren.
Nicht nur witzig, sondern auch ganz ernsthaft.
Ich als alter Johan Cruijff - Fan bin ja auch der Ansicht, daß es kalvinistischen Fußball gibt. D.h., Fußball, wo nicht das Ergebnis entscheidend
ist, sondern eben nur die Art, wie man gespielt hat. Also etwa so, wie @Seneca es bzgl. Volleyball dargestellt hat. ( Wobei mir Volleyball immer ein
Rätsel geblieben ist, ähnlich wie Basketball, bei dem ich bis heute nicht weiß, wie man das hinbekommen soll, ohne nicht dauernd diese doofen
Schrittfehler zu machen! )
Niemand würde z.B. in den NL auf die Idee kommen und Oranje dafür verurteilen, wenn sie nicht gewinnen, aber wenn sie einmal so spielen würden wie
die deutsche Mannschaft würde das kein Trainer überleben. Es geht eben, wie gesagt, einfach darum, sein Bestes zu geben und dabei das Publikum durch
Ballkunststücke zu unterhalten. Gewinnen kann jeder, das schaffen ab und an, wenn auch selten, ja sogar die Deutschen.
Aber auch gegen total schwierige Mannschaften zumindest ein Unentschieden zu bringen und dabei noch schön und offensiv gespielt zu haben, das ist die
Kunst.
Was nachher beim Elfmeterschießen rauskommt, ist sowas von scheißegal. Da kann man auch direkt würfeln. Elfmeterschießen ist zwar spannend,
insofern auch unterhaltsam, aber insgesamt so zufallsabhängig wie eben ein Würfelspiel.
and it burns, burns, burns...
Tja, it´s a hard rains gonna fall......