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Autor Betreff: aktuell im Kino
hopeless






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 27.3.2007 um 18:29
beijing bubbles



(quelle: xtaster.de)
Beijing Bubbles ist ein Dokumentarfilm über die Punk- und Rock-Szene in Peking, die dort als Subkultur kaum Beachtung findet. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Musik, sondern vor allem das Lebensgefühl der Musiker, die sich im aufstrebenden China Konsumzwang und Leistungsdenken verweigern. Sie sind Melancholiker, Träumer und Desillusionisten. Weder sind sie Teil einer rebellischen Jugendbewegung noch interessieren sie sich für politischen Protest. Im Trubel der Millionenmetropole leben sie in ihrer kleinen Welt, in der nur Musik als Lebensinhalt zählt.

Die Berliner Filmemacher Susanne Messmer und George Lindt begeben sich in ihrem Film auf einen Streifzug durch den musikalischen Untergrund von Peking und begegnen dabei Menschen, die ihnen spontan und selbstverständlich einen offenherzigen Einblick in ihr Leben geben. Sie laden sie in ihren Proberaum oder ihre Wohnung ein, zeigen ihnen die Gegend, nehmen sie zum Essen oder sogar zum Besuch bei ihren Eltern mit.

Beijing Bubbles begleitet fünf Pekinger Bands in ihrem Alltag: Die Punkband Joyside, die Mädchenband Hang On The Box, die Bluesband Sha Zi, die Rockband New Pants und die Band T9, die Rock mit traditioneller mongolischer Musik vereint. Obwohl sie sich in Alter und Musikstil stark unterscheiden, teilen sie eine Grundhaltung: Sie haben sich aus der Welt, in der sie aufgewachsen sind, ausgeklinkt. Sie sagen: „Es bringt nichts, hart zu arbeiten“ (Joyside), „Wir brauchen Ruhe für die Musik“ (Hang On The Box), „Wir wollen kein Teil dieser Gesellschaft sein“ (Sha Zi), „Wir sind immer noch Underground“ (New Pants) und „Ich habe mich schon lange zurückgezogen“ (T9). Für die Autoren waren die Begegnungen mit ihnen eine Art Wiedersehen: „Die Leidenschaft und der Humor dieser Musiker erinnerte uns an Zeiten, als Punk in Europa noch das große Ding war. Wir hatten das Gefühl, als wäre er jetzt auf die andere Seite des Erdballs gerutscht. Wir sind mit Punk groß geworden, wir haben erlebt, wie er zur leeren Mode wurde – und waren gerührt, dass sein seltsamer Pathos, sein heiliger Ernst und seine lieben alten Attitüden für uns hier wieder eine Daseinsberechtigung bekamen.“

Zwischen den Besuchen bei den Bands liefert Beijing Bubbles Eindrücke vom heutigen China und damit vom Umfeld, von dem diese sich abgrenzen: Die Kamera streift durch Bankenviertel, überfüllte Straßen zur Rush Hour und glitzernde Einkaufstempel, aber auch durch Armenviertel am Stadtrand, wo Müllsammler und Straßenhändler ums Überleben kämpfen. Restaurants und Karaokebars, in denen sich die chinesische Jugend zu süßlicher Schlagermusik amüsiert, kontrastieren mit Parks, wo Revolutionslieder angestimmt werden. Peking steht dabei stellvertretend für das gesamte moderne China – Wachstum und Entwicklung, aber auch enorme gesellschaftliche Diskrepanzen innerhalb einer politischen Ausnahmesituation.

Beijing Bubbles ist ein persönliches und intimes Dokument der Subkultur in China. Auch stilistisch bewegt sich der Film im Geist des Punk-Rock. Da viele der Aufnahmen im öffentlichen Raum nur mit versteckter Kamera möglich waren, setzen die Filmemacher die direkte, teilweise ruppige Kameraarbeit als Gestaltungsmittel ein. Beijing Bubbles wirft inhaltlich und formal einen „Schlüsselloch-Blick“ auf das Leben und die Gesellschaft in Peking. Die authentische Bildsprache fügt sich nahtlos zusammen mit dem unverbrauchten Sound der fünf Bands, der den Film eindrucksvoll begleitet. Das Ergebnis ist ein nahezu greifbarer Eindruck einer eigenen kleinen Welt inmitten des Gewühls und der Hektik der Großstadt.

Der Film kommt am 19. April in die Kinos!

Hier der LINK zum Trailer!
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Cass3l




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 5.4.2007 um 16:52


Pans Labyrinth ist in der Tat eine sehr empfehlenswerte Kombination aus Widerständler-Drama und Fantasy. Und vor allem keine hohle! Bis jetzt einer der (wenigen) guten Filme 2007. Und wieder mal ein weiterer Beweis dafür, dass die Oscar-Verleihung eine Farce ist.
Weiterhin empfehlenswert:
The Fountain (Aronofsky -> hat schon Requiem For A Dream und PI realisiert, ein sehr guter Film über das Leben an sich) Der läuft aber soweit ich weiß schon nicht mehr in den Kinos und lief auch allgemein in eher kleineren, die Filme abseits vom Mainstream zeigen.

Wenn wir schon mal bei Mainstream sind, ich hab mir heute 300 angetan...
Also, wenn man das Hirn ausschaltet kann man natürlich die schönen Bilder betrachten und sich von den toll inszenierten Schlachten mitreißen lassen. Aber bei den Dialogen sollte man am besten Ohrenschützer tragen, denn die sind hohl ohne Ende. Aber darum geht es in dem Film auch gar nicht. Eigentlich ist der Hauptaspekt ja einfach nur eine Art künstlerischer Splatter. :)
Wenn man mal etwas Seichtes braucht, dann kann man den sich schon mal antun. Aber am besten mit englischer Synchronisation, denn die deutschen Sprecher... Ähm... Reden wir besser nicht darüber. :D
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Benway




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Motto: fire walk with me

[*] Verfasst am: 5.4.2007 um 19:37


Ist zwar nicht aktuell im Kino, wurde vor ein paar Monaten aber in einem Programmkino bei mir in der Gegend gezeigt: Lilja 4-ever, von der Machart her ein typischer "Schock das Publkium"-Film über Kinderprostitution. Aber dieser Film ist anders, ganz anders.
Liegt wahrscheinlich daran, dass der Regisseur es wirklich ernst meint, viel recherchiert hat und sich nicht davor scheut, teilweise auch auf Mittel des Hollywood-Kinos zurückzugreifen.
Ich war auf jeden Fall von dem genialen Intro an (das kommt anscheinend in jedem Land mit anderer musikalischer Untermalung, in Deutschland kiregt man Rammstein zu hören) in den Film verliebt und würde jedem empfehlen, der DVD mal nachzuspüren, auch wenn es evtl. nicht ganz leicht ist.
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dian




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 6.4.2007 um 10:47


@ Cass3l:
Zitat
Wenn wir schon mal bei Mainstream sind, ich hab mir heute 300 angetan...
Also, wenn man das Hirn ausschaltet kann man natürlich die schönen Bilder betrachten und sich von den toll inszenierten Schlachten mitreißen lassen. Aber bei den Dialogen sollte man am besten Ohrenschützer tragen, denn die sind hohl ohne Ende.

Ja. Hab ihn mir auch angesehen und kann deiner Meinung da nur zustimmen.
Ist halt ein bisschen so, wie wenn "Gladiator" von Leni Riefenstahl inszeniert worden wäre.
Aber ich denke, wenn man da jetzt anfangen würde, irgendwelche politischen Botschaften reinzuinterpretieren, wäre das schon zu viel der Ehre für einen Film, der einfach nur unterhalten und was für's Auge bieten will.
Trotzdem hätte ich den Schluss anders gemacht.
Zunächst einmal hätte der finale Kampf gerne etwas länger dauern können... und dann, nachdem die Spartaner besiegt sind, wäre ein Schriftzug eingeblendet worden.. "3000 Jahre später..."
Dann hätte die Kamera einige Hotelanlagen im Mittelmeer gezeigt, die von bierbäuchigen Pauschaltouristen bevölkert werden, und vielleicht noch ein paar arme griechische Ziegenhirten und eine langweilige Karfreitagsprozession in einem griechischen Bergkaff, wo einige zahnlose Alte irgendein golden-angemaltes Kreuz vor sich herschleppen...
und dann wäre die Stimme des Erzählers aus dem Off gekommen: "Und dafür sind sie nun gestorben, die tapferen Spartaner. Ist das den ganzen Stress wirklich wert gewesen?"
Das hätte dem Film jedenfalls eine ganz neue Aussage gegeben. :D
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Cass3l




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[*] Verfasst am: 7.4.2007 um 22:55


Noch was zu Guillermo Del Toro:
Keiner sollte sich ein Urteil über ihn als Regisseur bilden aufgrund von Filmen wie Blade II (Der zugegebenermaßen grottenschlecht war), da diese Auftragsarbeiten nach Plan von großen Hollywood-Studios waren und ihm keinen kreativen Freiraum ließen, zumindest nur sehr wenig. Seine wahren Qualitäten erkennt man wirklich immer dann, wenn er mal wieder frei Schnauze zwischendurch so einen Kracher wie Pan´s Labyrinth bringt.

Regards
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Benway




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[*] Verfasst am: 14.4.2007 um 11:22


Ab nächsten Donnerstag im Kino: "Full Metal Village", der Film zum Thema interkulturelle Kommunikation zwischen Teufelsanbetern und Papstanbetern. Gestern abend hat mir ein Bekanner unerwartet noch eine DivX-CD mit dem Film hergebracht und wir haben uns beide köstlich amüsiert. Ist halt eine typische zurückhaltende Dokumentation im ARTE-Stil, à la "Darwin's Nightmare" oder "We Feed The World", aber teilweise mit Bildern für die Göttter...ich verrate jetzt nichts mehr sondern zitiere nur noch die offizielle Filmbeschreibung...das ich mir den Streifen nächste Woche noch mindestens einmal im Kino werd anschauen müssen ist jetzt schon sicher :)...



<
Dort grölt Mille Petrozza, der Leadsänger von "Kreator", gerade "ENEMY OF GOD" ins Mikrofon und brüllt etwas vom grenzenlosen Hass, der Unsterblichkeit des Bösen und von Visionen des Tötens.

Der kulturelle Unterschied zwischen den Bewohnern von Wacken und den aus der ganzen Welt angereisten Heavy Metal Fans kann bei oberflächlicher Betrachtung nicht größer sein. Hier Spitzenblusen, goldene Kruzifixe und dunkle Einreiher, da schwarze Lederhosen, Nietenhalsbänder, tätowierte Teufel und schulterlange Haare.

Einmal im Jahr, am ersten Wochenende im August, ist es in dem kleinen schleswig-holsteinischen Dorf Wacken vorbei mit Ruhe und Beschaulichkeit, die sonst das Leben in der 2000-Seelen-Gemeinde prägt, denn dann findet für drei Tage das Wacken Open Air Festival statt. Angefangen hat das alles vor 17 Jahren in einer Kuhle mit ein paar hundert "Headbangern". In den darauffolgenden Jahren kamen ein paar Tausend. Jetzt ist das Wacken Open Air mit 40.000 Metallern aus aller Welt so etwas wie ein Wallfahrtsort geworden.

"Full Metal Village" setzt sich mit dieser kuriosen, liebenswürdigen Begegnung zweier Kulturen auseinander. Der Film dokumentiert jedoch - über das temporäre Musikereignis hinaus - das Bild einer ländlichen Gemeinde, deren Identität und deren Zusammenhalt ohne das Heavy Metal Festival nicht mehr denkbar scheint. >>
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Cass3l




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[*] Verfasst am: 16.4.2007 um 22:29


@Benway:
Klingt interessant. Ich glaube, den werde ich mir mal antun. :)
Und zu Lilja 4-Ever, ich dachte, den Film kennt niemand außer mir. ^^ Aber der ist auf jeden Fall verdammt genial und sehr sehenswert. Allerdings habe ich ihn mir bis jetzt noch nicht wieder angesehen. Der lief bei uns mal in so einer Art "Independent-Kino". Sehr verstörend...
Und wenn der dir so gefallen hat, solltest du dir mal die anderen Filme von Lukas Moodysson (Der gleich Regisseur) ansehen, "A Hole in My Heart" ist z.B. meiner Meinung nach auch sehr interessant. Es geht um ein paar Leute, die die ganze Zeit Amateur-Pornos und Gewaltfilme drehen, um sich von ihrem beschissenen Leben abzulenken.

Regards
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[*] Verfasst am: 17.4.2007 um 21:10


"A Hole In My Heart" hört sich tatsächlich verdammt interessant an, der wird bei Gelegenheit auf jeden Fall mal konsumiert. Scheint so, als ob Moodysson von Film zu Film radikaler wird...und das find ich natürlich schon aus Prinzip gut ;) (OK, "Raus aus Amal" hat mir zufällig zwar fast mehr gegeben als "lilja 4-ever", aber fairerweise muss man zugeben, dass Lilja der reifere Film ist). Ist auf jeden Fall schön, dass es noch Regisseure gibt, die bei den Filmfestspielen in Venedig mit PLO-Tuch auftreten und bei dämlichen Fragen von pseudo-intellektuellen Filmkritikern nur ins Lachen kommen (schön zu sehen auf der "Lilja" Bonus-DVD)
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Cass3l




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[*] Verfasst am: 19.4.2007 um 15:47


Es gibt sogar erstaunlich viele sehr gute Regisseure. Man muss sie halt bloß kenne und sich darauf einlassen. ;)
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[*] Verfasst am: 19.4.2007 um 18:05


War das jetzt ein Seitenhieb meine Verweigerungshaltung Godard gegenüber betreffend? ;)
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Cass3l




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[*] Verfasst am: 19.4.2007 um 21:00


Nicht unbedingt. ^^ Davon wusste ich bisher gar nichts. :D

Nur ein kleiner Tipp:
Guck dir mal bitte Menschenfeind an. :)

Regards
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dian




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[*] Verfasst am: 20.4.2007 um 00:45


Zitat
Es gibt sogar erstaunlich viele sehr gute Regisseure. Man muss sie halt bloß kenne und sich darauf einlassen

Danny Boyle (Trainspotting) ist ein guter Regisseur. Und ich habe mich heute auf "Sunshine" eingelassen...
allerdings scheint Boyle inzwischen auch in Hollywood angekommen zu sein.
Der Film fängt routiniert an, ein Science-Fiction-Film mit schönen Bildern und Effekten. In der Mitte, als die Crew auf das verlassene Raumschiff geht, fand ich ihn sogar verdammt spannend. Leider ist das FInale aber dann meines Erachtens ziemlich enttäsuchend. Dann hätte man den Film besser gleich "Event Horizon 2" genannt.. das wäre ehrlicher gewesen, denn genau darauf läuft es am Ende hinaus.
Also wer "Event Horizon" mochte und unbedingt nochmal sowas sehen will, dem kann ich "Sunshine" durchaus empfehlen.
Irgendwie hab ich wohl einfach schon zu viele Filme gesehen. Fast immer fällt mir irgendein anderer Film ein, der das selbe schon mal besser gezeigt hat. Die meisten guten Ideen sind aber vermutlilch schon längst verbraucht. Mir würde spontan auch nicht einfallen, wie man einen Science-Fiction-Film, bei dem ein paar Astronauten zu der erkaltenden Sonne fliegen, um diese durch Bombenabwurf wieder zum Glühen zu bringen, enden lassen könnte, ohne dass der Zuschauer dann hinterher das Gefühl hat, das alles schon einmal woanders gesehen zu haben.
Entweder, es läuft halt am Ende auf die Armaggedon-Nummer raus, oder es geht mehr in die Psyche wie bei Solaris oder Sphere, oder es kommen Aliens, oder der Teufel, oder Q, oder ein durchgeknallter Computer... ach ja, alles schon mal da gewesen.
Vielleicht sollte ich mir mal wieder "Das schwarze Loch" anschauen. Als Kind fand ich den jedenfalls richtig gut. Aber heute würde ich mich wahrscheinlich auch nur über die billigen Effekte wundern...
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jan91






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[*] Verfasst am: 22.4.2007 um 12:04


Mr.Bean macht ferien.

ich weiß nciht, wer von euch Bean-fan ist, ich schon und das seit jahren. selbst noch als ich älter wurde und erfahren hab, das er engländer ist ;) .
sein neuer ist, meiner erfahrung nach, nicht schlecht, wird sich aber nciht allzulange halten können. er ist natürlich witzig, frech, und voller pannen, die man schnell mitkriegt und es sind szenen dabei, wo man einfach nur ablachen kann (z.B. die im restaurant), aber viele kommen mir noch von seinen serien bekannt vor...
besonders lustig ist, das er kein wort (außer vuoi und no) französisch kann. das wird häufig zu missverständnissen und verwechslungen :15: . ist eben ein typischer Bean-film und für jede altersgruppe zu empfehlen, aber vor allem fans dürfen den nicht verpassen.
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dian




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[*] Verfasst am: 15.6.2007 um 00:05


Schreib ich hier mal wieder was rein...
Das Kinoprogramm der letzten Wochen war wirklich erbärmlich. Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich mir angeschaut habe seit dem letzten Beitrag.
"Curse of the golden flower" war sehr meditativ, total bunt und sogar mit Chow Yun Fat. Aber das war dann auch schon alles, was davon hängengeblieben ist. Ach so, am Ende gab es noch eine coole Massenschlacht. Naja, konnte man sich jedenfalls gut anschauen, aber geweint vor Entzückung habe ich nicht gerade. Bin auch nicht so der Fan von traditionellen chinesischen Teezubereitungs-Zeremonien und dergleichen.
"Spiderman 3" fand ich besser als erwartet. Vielleicht der beste Teil bisher (was aber auch keine große Kunst ist.)
"Fluch der Karibik 3" war in etwa so, wie wenn ich jetzt als Review darüber 327 Seiten schreiben würde, und am Ende dann zu dem Schluss käme, dass man das alles auch in einem einzigen Satz zusammenfassen könnte. Wobei es ja schon wieder fast hohe Kunst ist, zweieinhalb Stunden komplett NICHTS zu erzählen und die Zuschauer trotzdem in dem Eindruck aus dem Kino gehen zu lassen, dass sie gerade etwas ganz Wunderbares erlebt haben. Was ich nur nicht ganz nachvollziehen kann, ist wieso die Massen plötzlich so auf Piraten abfahren?
Zur Erholung von dieser sinnentleerten Disney-Fröhlichkeit habe ich mir dann heute noch "Hostel 2" angeschaut.
Der ist ähnlich atmosphärisch wie der Vorgänger, und von daher für Fans des ersten Teils durchaus zu empfehlen. Überraschenderweise ist er von den Gewaltszenen her aber etwas weniger hart ausgefallen als der Vorgänger. Und das Ende ist etwas arg unglaubwürdig (ganz im Gegensatz zum Rest des Films), und es kommt vor allem auch zu einem Zeitpunkt, wo ich mich gerade darauf eingestellt hatte, dass es jetzt endlich richtig los geht. Eine Fortsetzung, die nicht enttäuscht, aber auch nicht restlos befriedigt.
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Soulmirror




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[*] Verfasst am: 15.6.2007 um 01:02


[QUOTE]Was ich nur nicht ganz nachvollziehen kann, ist wieso die Massen plötzlich so auf Piraten abfahren?[/QUOTE]

piraten rocken einfach, abgesehn von den schuhen :D dreispitz > *
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Ina






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[*] Verfasst am: 15.6.2007 um 14:23


Dreispitz gibts hierzulande als Kopfbedeckung zur Tracht.
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Soulmirror




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[*] Verfasst am: 15.6.2007 um 15:27


Zitat
Original von Ina
Dreispitz gibts hierzulande als Kopfbedeckung zur Tracht.



hehe ist doch cool. jedenfalls von der tracht abgesehn.
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Benway




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[*] Verfasst am: 15.6.2007 um 19:35


Läuft der neue "Ich bin ja so avantgardistisch, ich kann es mir sogar erlauben, langweiliges Konventionenkino zu machen"-Fincher-Film eigentlich noch nicht im Kino? Wenn den jemand gesehen haben sollte, bitte ich mal um eine Einschätzung, ob es sich lohnt, sich da von einer nervigen Bekanntschaft reinschleppen zu lassen oder ob man sich abends besser auf eine Wiese setzen und Grashalme zählen sollte.
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Cass3l




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[*] Verfasst am: 25.6.2007 um 14:34


Ja, der läuft noch und ja, du solltest ihn dir ansehen, ist definitiv besser als Grashalme zählen. Ist tatsächlich ein sehr geiler Film, meiner Meinung nach auch besser als Sieben.
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Lonewolf




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[*] Verfasst am: 25.6.2007 um 14:55


Zitat
Original von Benway
Läuft der neue "Ich bin ja so avantgardistisch, ich kann es mir sogar erlauben, langweiliges Konventionenkino zu machen"-Fincher-Film eigentlich noch nicht im Kino? Wenn den jemand gesehen haben sollte, bitte ich mal um eine Einschätzung, ob es sich lohnt, sich da von einer nervigen Bekanntschaft reinschleppen zu lassen oder ob man sich abends besser auf eine Wiese setzen und Grashalme zählen sollte.


Ich fand ihn eigentlich ganz unterhaltsam, wenn auch kurzweilig. Allerdings war ich in der Spätvorstellung, und bin da ergo leichter einzulullen. ;)
Der Film fängt aber ganz gut die 60/70er-Atmosphäre und die Bedingungen damaliger Ermittlungen ein, zwischen energischer Medienhysterie und ziemlicher Unfähigkeit der Behörden zur Kommunikation. Ist insgesamt angenehm unspektakulär und sachlich, und daher eigentlich nicht direkt
"Konventionenkino"; ein durchschnittlicher Serienkiller-Reißer ist es definitiv nicht, eher dialoglastig und dokumentarisch.
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Benway




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[*] Verfasst am: 25.6.2007 um 20:42


OK, das hört sich ja doch ganz motivierend an, dann wird der wohl doch noch konsumiert, obwohl ich der nervigen Begleitung schon längst abgesagt und mich fürs Grashalm-Watching entschieden hab. Und da der letzte annehmbare Kinofilm traurigerweise Inladn Empire war, nimmt man zur Zeit sowieso was kommt. Thx für die Einschätzung @Cass3l, @Lonewolf.
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Calgmoth






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[*] Verfasst am: 25.6.2007 um 21:09


Guck das Ding vielleicht morgen am Kinotägelchen auch an. Könnte ich dann mit 'Dem perfekten Verbrechen' und 'nem dämlichen Nachtspaziergang durch die Stadt kombinieren. Andererseits könnte ich's auch sein lassen... Hm.
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Benway




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[*] Verfasst am: 26.6.2007 um 21:06


Wenn das authetnitsche Studentensorgen sind, dann hatte ich definitiv recht mit meiner Entscheidung, möglichst bald Student zu werden.
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Calgmoth






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[*] Verfasst am: 7.7.2007 um 17:26


Will hier nur 'mal festhalten, dass ich den neuen Lynch am vergangenen Mittwoch endlich auch gesehen hab - OmU, selbstverständlich. Erinnerungstechnisch erscheinen meinem übermüdeten Gehirn gegenwärtig nur zwei Dinge relevant genug, sie festzuhalten:

1) Verdanke ich 'Inland Empire' den Umstand, dass ich Laura Dern mittlerweile tatsächlich ab kann. Die Frau wird zwar alt, hat aber doch irgendwie irgendwo irgendwas.

2) Wirkt der Film doppelt so bizarr, wenn man während der Vorstellung a) mit der eigenen Übermüdung zu kämpfen hat, und sekundenschlafsmäßig während der langen dialoglastigen Szenen wegzunicken neigt, und b) versucht, die Übermüdung mit dem Konsum von Spezi zum kompensieren, was zwangsläufig einen stetig steigenden Druck auf die Blase zur Folge haben muss.

Abschließend noch an Arne und Benway die Frage, ob ihr wißt, ob's irgendeine Lynch-DVD-Sammlung angedacht ist. Müßte ich mir eigentlich in endlicher Zeit durchaus noch zulegen...
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[*] Verfasst am: 8.7.2007 um 03:07


Ich wollte ja auch gestern noch "Inland Empire" für die ganze Gruppe zeigen, weil meine Erfahrung ist, dass Lynch besonders gut knallt, wenn man einen bestimmten Zustand erreicht hat. (Hab' ich mal bei einer Wiederholung einer "Twin Peaks"-Folge erlebt, die ich einen Tag vor 'ner großen OP im KH geguckt habe, wo man Sachen wie Morphium beliebig haben kann. :D)

Zu den DVDs:
Ist folgendes:
Man muss u.U. nach nicht synchronisierten Filme Ausschau halten, weil es einige Sachen gibt, die von Lynch nie in der BRD gezeigt wurden (überfordert das deutsche Publikum einfach IQ-mäßig, denke ich).
Teile der Serie "Hotel Room" z.B. hatte ich mal früher auf Platte meines alten Rechners, die konnte man in der BRD überhaupt nicht erwerben. Auf DVD muss man wohl länger suchen und sind auch schweineteuer wegen Import. (Besser mal 'n London-Besuch o.ä. dafür nutzen!)
Gilt auch für die Kurzfilme a la "Dumblands" oder die Serie, die auch am Anfang von "Inland Empire" gezeigt wird.
Also, hier in Deutschland wirst Du Dir für so einen genialen Regisseur nur alles selber zusammen kaufen müssen, 'ne Kollektion ist hier in so 'nem Land von Intelligenzbestien eher bei "Star Wars" oder so etwas drin. :D
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