The Unity Archiv Zuletzt angemeldet am: Kein Eintrag
Nicht angemeldet [Anmelden ]
Gehe zum Ende

Druck-Version | Abonnieren | zu den Favoriten hinzufügen  
 Seiten:  1  2  3
Autor Betreff: ...auf den Pfaden der Wahrheit
Soulmirror




Avatar


Beiträge: 967
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline

Motto: Bunti 1 - die Welt 0

[*] Verfasst am: 30.3.2006 um 10:38


@diablo 1

also wenn du mit minibosse in diablo1 die monster helden meinst, also den kultigen el chupacabras, foulwing etc. dann kennsch die, ja :)
doom hab ich nie wirkliich gezockt :/ hab erst mit quake 1-3 angefangen

also die neue aufgenommene stormblast sagt mir gar net zu ham auch sorgens kammer ziemlich verhunzt wie ich finde. kann dir mal bei gelegenheit die alte schicken.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 30.3.2006 um 16:21


Ne, ich meinte die Band "Minibosses", die covern Sachen aus Nintendo-Spielen,
unter anderem auch Zelda oder ein 9-minütiges Mega Man 2 - Medley,
und das Doom-Cover ist auch für nicht-Doom-Fans sehr zu empfehlen. :62:

...ach so, bei Dimmu meinte ich die Death Cult und die Puritanical,
die Neuauflage der Stormblast kenn ich noch nicht, aber ich hab mir schon gedacht dass das nix wird. :12:
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 31.3.2006 um 02:19


Zitat
Original von Seneca
Willkommen zuhause!

Ich wollte an dieser Stelle nochmal erwähnen dass ich mich hier richtig wohl fühle
und dass ihr mir ohne Ausnahme absolut sympathisch seid,
"Willkommen zuhause" trifft's schon ziehmlich gut.:62:
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
MAUS




Avatar


Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 1.4.2006 um 12:35


Hallo von Kölle nach Bonn! :)
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 1.4.2006 um 18:53


Hey, das is ja toll dass jemand hier in der Nähe wohnt.
Ich wohn auch eigentlich nicht in Bonn,
sondernb genau zwischen Köln und Bonn.
Bis Köln sind's von hier aus etwa 35 Minuten mit der Bahn ;)
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
MAUS




Avatar


Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 1.4.2006 um 19:04


Brühl?
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 1.4.2006 um 19:26


Fast, Walberberg, also direkt am Phantasialand.
Und in welchem Stadtteil von Köln wohnst du?
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
MAUS




Avatar


Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 1.4.2006 um 20:17


zugezogen rechtsrheinisch in höhenberg, also kölner 3. klasse *g*, wärste was eher zu uns hier gestoßen, hättest du es schön nah zum unity treffen gehabt.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 2.4.2006 um 17:10


Wer wohnt denn noch so in der Gegend?
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
...






Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 2.4.2006 um 23:52


Es kommen noch einige aus dem Ruhrgebiet (unter anderem ich) oder aus Ddorf.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 18.4.2006 um 00:26


@arne: Du hattest doch mal gefragt, warum man damals in der Musik die Quarte als dissonant empfunden hat.

Das Frequenzverhältnis ist sehr rein (4:3), daran kann's also nicht liegen.

Der Grund ist meiner Meinung nach folgender:
Es gibt ja die Obertonreihe, also die Töne, die in 2,3,4,5,...-facher Frequenz mit dem Grundton mitschwingen.
Der 1. Oberton ist die Oktave (2-fach).
Töne die sich nur in der Oktavlage unterscheiden betrachten wir im Prinzip als einen Ton.
(nehmen wir das einfach mal so hin)
Der 2. Oberton (3-fach) ist die oktavierte Quinte (2 * (3/2) = 3), die Quarte ist kein (direkter) Bestandteil der Obertonreihe.
Die Quinte wird somit als fester Bestandteil des Grundtons betrachtet, sie bestätigt ihn also.
Bei Grundton und Quarte ist es umgekehrt:
Da der Grundton (in oktavierter Form) als Quinte in der Obertonreihe seiner Quarte auftaucht,
ist er ein Bestandteil seiner Quarte, bestätigt diese also als neuen Grundton.
D.h. die Quarte ist nicht dissonant im eigentlichen Sinne (dissonare = auseinanderklingen),
sie erhebt allerdings sozusagen den Anspruch, neuer Grundton zu sein.
Diesem Anspruch kann man nachgeben (Kadenz / Quintfall: Dominante "löst sich auf" in Tonika) oder auch nicht (Quartvorhalt: Quarte "löst sich auf" in Terz oder Quinte),
oder man lässt die Quarte einfach stehen und ignoriert diese "Dissonanz" (hat man damals nicht gemacht).

Das soll jetzt kein "Beweis" sein, nur meine Sichtweise, und evtl. die Sichtweise die man damals gehabt hat.
Ich hoffe du hast einigermaßen verstanden was ich meine, ich kann nicht so gut erklären. ;)
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
...






Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 18.4.2006 um 02:24


Da müßte ich demnächst mir mal ein Beispiel reinziehen, wo man die Quarte einfach hat stehen lassen. Da bin ich auch nicht so der Experte, ich brauche da meistens auch Hörbeispiele.
Da werde ich mich mal drum kümmern, daß ich da was finde.
Aber bei Deiner Grundvoraussetzung, daß man die Oktaven immer als einen Ton betrachtet, ist mir aufgefallen, daß ich eigentlich gar nicht weiß, wie sich die Notenschrift und - bezeichnungen überhaupt entwickelt haben.
Gab´es da denn nicht schon evtl. irgendwelche Vorläufer, aus denen man das dann wieder erklären könnte (eben eine Notenschrift, in der z.B. eine Quarte nie existierte)? Das wäre doch dann auch erstmal einleuchtend, wenn die evtl. mal in einer früheren Tonschrift gar nicht auftauchen würde, dann würde das manches erklären.
Ich mein, irgendwie müssen sich die Leute ja auch schon zu Zeiten der Minnesänger etwas gemerkt haben. Mein alter Musiklehrer sagte immer, daß das kein Mensch wisse, was die gesungen haben. Aber ich vermute fast, daß es mal eine Notenschrift gab, die unabhängig von den ganzen Vorzeichen evtl. in jeder Tonart anders gewesen ist. Und das die heutige Notenschrift das alles nur vereinheitlichen sollte, und dabei evtl. auch solche Töne wie die Quarte automatisch dazu kamen, obwohl man sie z.B. beim Komponieren gar nicht benötigte.
Wäre auch ein Erklärungsansatz erstmal dafür, daß man überhaupt dissonante Töne in der Tonleiter hat. Aber, wie gesagt, ich bin da auch nur ein Laie.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 18.4.2006 um 03:32


Naja, die Quarte ist ja auch nicht wirklich "dissonant", sonst würde man eine Gitarre ja nicht in Quarten stimmen. ;)
Es ist eher so, dass eine gewisse Unruhe entsteht, etwas was einen aufhorchen lässt,
je nach Empfinden kann das erwünscht oder unerwünscht sein.
Beim Martinshorn z.B. verwendet man als Intervall die Quarte, und die alten Römer haben mit ihren Trompeten soweit ich weiß auch quartversetzt gespielt.
(kennt man ja aus diversen Filmen ;) )

In der europäischen Musik dürfte die Quarte jedenfalls immer fester Bestandteil von Tonsystemen gewesen sein,
da die Quinte und die Oktave immer dazugehörten und da sich zwischen diesen Intervallen nunmal die Quarte befindet.
Wenn man ein Intervall als "dissonant" empfunden hat heißt das nicht unbedingt dass man es komplett weggelassenhat,
man durfte es halt nur unter bestimmten Umständen spielen und musste es in ein "konsonantes" Intervall auflösen.

Notenschrift ist übrigens nicht unbedingt Voraussetzung für Musikkultur:
In Indien z.B. wird alles ohne Notenschrift überliefert (zumindest war es noch vor einiger Zeit so).
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
...






Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 19.4.2006 um 02:41


Das mit Indien ist interessant. Da muß ich mal morgen nach googlen, oder hast Du da ´n Link?
Die traditionelle indische Musik ist ja auch ganz anders aufgebaut, soweit ich sie kenne, als unsere traditionelle Musik.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
HëllRÆZØR




Avatar


Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline

Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 20.4.2006 um 00:59


Ich kenn eigentlich nur den Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Raga

Es ist aber recht mühsam, sich da im Internet schlau zu machen.

6 der Skalen unter "Raga Skalensystem" entsprechen übrigens unseren Kirchentonleitern (außer Lokrisch),
2 andere entsprechen Zigeuner Moll (von der ersten / 5. Stufe aus),
lediglich die 5 und die 6 sind in unserer europäischen Kultur eher unbekannt.
Auffällig ist, dass immer die Quinte mit drin ist (hier das g), deswegen gibt's auch kein Lokrisch.

Man wird allerdings nicht so hundertprozentig schlau aus diesen Informationen,
zum Beispiel ist von diesen 22 Shrutis die Rede, es wird in den Tabellen aber nur
von einem begrenzten Tonvorrat Gebrauch gemacht.
Falls du irgendwelche interessanten Seiten findest, gib mir auf jeden Fall bescheid.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
...






Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 20.4.2006 um 02:28


Oh Gott, ich hab gerade mal die Wikipediaseite mir angeschaut, das ist ja schon:|

Ja, ich such mal weiter, wird aber noch ´ne Zeit dauern. Morgen muß ich arbeiten (Spätdienst Gott sei Dank!), aber am Wochenende habe ich wohl frei, mal sehen, ob ich was finde.
Ich weiß, daß Phil Glass für seine Oper "Satyagraha" auch was aus der indischen traditionellen Musik übernommen hat, ist aber bei Sachen wie Minimalmusic wohl auch sehr schwer da das entscheidende "indische" Merkmal herauszuhören.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
Ina






Beiträge: 1162
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline

Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 1.5.2006 um 11:01


Also ich kann nicht so schön gelehrt über Musik schwallen, aber ich mag minimalistische Musik. Steve Reich ist mir zwar nicht düster genug, aber Philip Glass gehört zu meinen absoluten Favoriten.
Ich finde, diese Musik ist unerbittlich, kalt und fesselnd wie das Weltall - allerdings kann ich nachvollziehen, dass man das einschläfernd findet, es gibt ja auch Leute, die der Sternenhimmel langweilt, weil sich das Programm von Abend zu Abend kaum ändert *g*
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
...






Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 2.5.2006 um 02:20


Mein Gott, @Maria!
Du bist ja wirklich ein Wunderkind.
Ich dachte schon, daß ich mit meiner Vorliebe für Minimal - Music ein Leben lang alleine hier durchs Forum rennen muß.
Also, Glass ist so ungefähr imo der absolute Dogmatiker in der Minimalmusic. Der hat wirklich nur eine Tonreihe, die er minimal variiert. Aber wie herrlich das sein kann, ist mir damals klar geworden, als ich "Koyaanisqatsi" sah. Da war eine Szene, wo massenweise Hochhäuser gesprengt wurden, dazu paßte die Musik wie nix anderes. Ein völlig eintöniger blöder Einheitsbaustil wird genauso beliebig zerstört. Und dies zu schneller minimalistischen Tonreihen, ein Hochgenuss in Bild und Ton (wäre natürlich auch bei Reihenhaussiedlungshäusern schön gewesen).
Ich hab´auch noch mehrere Opern von ihm gehört und "Satyagraha" ist wirklich toll. Da müssen dann auch die Sänger diese Tonreihen rauf und runter singen und das hört sich wunderschön an, besonders, wenn eine Altstimme das macht.
Reich ist schon ein bißchen variationsreicher, das stimmt. Kann ich mich auch nicht so schnell einhören als wie in Glass.
Kennst Du auch noch Nyman?
Das ist derjenige, der alle Greenaway - Filme bislang instrumentiert hat und der hat auch ´ne schöne Oper geschrieben: Der hat das Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" als Oper herausgebracht.
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
Ina






Beiträge: 1162
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline

Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 2.5.2006 um 20:30


Ach da ist kein Wunder dabei, die gute Maria vegetiert halt in der Schule so vor sich hin und plötzlich dudelt da ein Stück von Phil Glass und Maria erwacht aus ihrer Lethargie und denkt sich "wow, was ist denn das?"

Das Zeug von Reich ist gut, geile Strukturen und so, geradezu mathematisch präzise, aber imho schon ziemlich verkopft und uhrwerkartig, interessant, aber irgendwie emotionsfrei - manchmal braucht man das, aber ich befriedige meinen Trieb nach mathematischer Präzession lieber direkt und nach Pulse - Sections I - X - Pulse habe ich meistens das Bedürfnis nach irgendjemandem, der ganz und gar ungeordnet seinen Schmerz in irgendein Mikrophon schreit und das ganze möglichst chaotisch und primitiv-aggressiv untermalt ;)
Nyman kenne ich nur vom Namen, das Zeug ist halt doch eher deine Generation als meine.

Aber so streng scheint mir Glass mit dem Minimalismus auch nicht zu sein, mal nicht mit den neueren Sachen, Naqoyqatsi z.B. klingt für mich nicht sonderlich minimalistisch, da wird nicht so exzessiv mit Wiederholungen umgegangen und es gibt tatsächlich Brüche und Wendungen innerhalb eines einzelnen Stücks.
Na gut, was die Theorie von dem ganzen angeht, kenne ich mich nicht sonderlich aus, aber wenn du eine geringe Variationsbreite an Tonleiten als Kriterium ranziehst, ist so ziemlich jedes Stück in den Charts plötzlich "minimalistisch" :D

Bei Koyaanisqatsi kam mir die Symbolik erstmal schon arg vordergründig vor, aber je öfter man den Film sieht, desto mehr Feinheiten erkennt man und desto meisterhafter erscheint er.
Du kannst mir nicht zufällig die Szene mit der Luftspiegelung des Flugzeugs erklären, also ich hab nie so ganz begriffen, wo das Ding jetzt eigentlich ist und wie es sich spiegelt...
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
hopeless






Beiträge: 890
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline

Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 2.5.2006 um 21:33


schmerz in mikrofon schreien, primitiv.. probiers doch mal mit death metal ;)
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
...






Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 3.5.2006 um 02:24


Die ganz neuen Sachen von Glass muß ich mir auch erstmal reinziehen. Ich bin ja da auch eher die konservative, ältere Generation.

Zu dem Flugzeugbild:
Ich weiß es auch nicht hundertprozentig. "Koyaanisqatsi" entstand ja in einem Zeitraum von über 8 Jahren. Und der Film entstand erst, nachdem Glass die Musik komponiert hatte.
Zwei Sachen wären möglich:
Entweder ist dies einfach nur ein Kameratrick, und die Kamera ist einfach mit einem guten Teleobjektiv ausgestattet worden und nachträglich wurden diese Schlieren eingeblendet, die eben das Bild einer Spiegelung vortäuschen sollten.
Wäre insofern sinnvoll, als es ja eben auch darum geht, dieses monströse Ding da immer näher und immer bedrohlicher auf sich zukommen zu sehen.Und es geht ja eben darum, daß sich die Situationen aus dem Leben, das nicht mehr im Gleichgewicht ist, sich auch in unserer Alltagssituation spiegeln soll.
Das wäre die einfachste Lösung.
Die andere müsstest Du besser kennen. Ich kann mich da ganz dumpf an meinen Physikunterricht erinnern, daß es doch sowas wie Luftspiegelungen gibt. Ich habe auch schon Bilder gefunden, wo diese sehr deutlich waren, auch farbig. Und die Schlieren bei der Aufnahme deuten ja wohl auch darauf hin, daß es da ziemlich heiß gewesen sein muß, wo immer diese Maschine gelandet ist (imo sieht das so aus, als daß sie ausrollt und nicht startet).Dann kann das auf einem Flughafen aufgenommen worden sein, der irgendwo eine Asphaltbahn vor dem Tower hat. Die gibt es, sogar beim Starten. Ich selber fliege nicht so gerne, aber mir hat mal wer erzählt, daß z.B. der Flughafen von Athen, Athen war es, glaube ich, so gebaut wurde, daß Du faktisch schon beim Starten auf eine riesige Mauer zu rast. Wie die dann angelegt sein müßte, damit sich die Lichtstrahlen da zu einer Spiegelung bündeln, überlasse ich jetzt mal Deinen physikalischen Kenntnissen. Optik war so das i - Tüpfelchen, weshalb ich dann doch lieber Physik abwählte und Chemie weitermachte, da lag ich schon in der Zehnten 2 Noten auseinander zwischen den beiden Fächern und habe auch nur noch eine drei bekommen in Physik, weil wir bei einer Klassenfahrt in Amsterdam unserem Lehrer das Notenbuch klauten. Und da wir bei dem auch Mathe hatten, hat der mich wohl auch in Physik etwas besser in Erinnerung gehabt, als wie ich damals da wirklich war.

So, damit auch alle wissen, wovon wir reden, falls jemand diesen wirklich schönen Film nicht kennt:
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
Ina






Beiträge: 1162
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline

Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 3.5.2006 um 21:31


Was mich verwirrt hat, war, dass das Flugzeug nach links abdreht und gleichzeitig von links kommt und weiter auf einen zufährt. Mindestens ein Flugzeug ist da ne Spiegelung, das ist klar, doch ich steh irgendwie total auf dem Schlauch und verstehe nicht, wie das so aussehen kann.
Aber eine lebenswichtige Frage ist das nicht.
Obwohl, andere Leute versuchen Lynch-Filme komplett zu verstehen :12:
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
...






Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline


[*] Verfasst am: 4.5.2006 um 02:44


Stimmt, das mit dem Abbiegen habe ich ganz vergessen.
Auch bei Lynch - Filmen ist Nachdenken erst erlaubt, wenn der Film auf einen gewirkt hat, hab´ich ja schon @hopeless erklärt.
Aber hier bei Koyaanisqatsi ist es ja auch so, daß es z.Tl. auch Archivmaterial war. Vielleicht war das mal ´ne seltene Szene, die aus irgendwelche Gründen tatsächlich mal irgendwo aufgenommen wurde, wo z.B. eine zweigeteilte Fläche reflektiert. Da müßte ich mir aber auch noch mal die Szene genau angucken. Ich fand sie nur immer unheimlich bedrohlich, wie das Ding immer näher kommt und dann erst abbiegt.
Vielleicht findet ja mal irgendwer ´ne Drehbuchbeschreibung zu dem Film. Ich habe schon gegoogelt, aber für manche Sachen ist mein Englisch einfach zu schlecht.

Kann Holländisch nicht die neue Weltsprache werden???
Alle Beiträge des Benutzers ansehen PN-Nachricht an Benutzer
 Seiten:  1  2  3


  Gehe zum Anfang


[Abfragen: 19]
[PHP: 48.5% - SQL: 51.5%]