| Seiten: 1 2 3 |
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 1.12.2006 um 15:24 |
|
|
@Dian
Zitat: "Wenn dir mein Umgangston nicht gefällt, kannst du gern zu Nightrainmonk ins Kloster gehen. (Oder wo immer der auch sein mag.) Kannst ja auch
mal versuchen, ihm ne Mail zu schreiben. Vielleicht antwortet er ja."
Selbstverständlich kann ich an Deinem Umgangston nichts ändern. Ich kann Dir höchstens "den Mantel hinhalten, damit Du hineinschlüpfen kannst".
Letztlich schädigst Du damit das Forum und damit letztlich auch Dich selbst, da potentielle User abgeschreckt werden. So sehe ich das.
Dementsprechend versuche ich Dir hier keine Regeln aufzuzwingen gegen die Du -Deinem Zitat und Deiner Webseite nach- allergisch bist, sondern ich
stosse Dich an, selbst darauf zu kommen, daß es für alle inkl. Dir das beste wäre. Immerhin ist das hier ein Freidenkerportal, oder?
So ist es übrigens auch mit den Geboten Gottes. Wenn er in einem seiner beiden höchsten Gebote sagt: "Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich
selbst." (Matth 22,39) dann kann man das genauso mit [B]"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst." [/B] übersetzen (also ohne "Du sollst") oder
auch in folgendem Sinn verstehen:
[B]"Behandle Deinen Nächsten liebevoll", "Tue ihm Gutes" [/B]. Wer sagt "ich glaube an seine Worte" bzw. an Gott, der ist nur dann ehrlich undgleichzeitig kongruent, wenn er dies auch [B]umsetzt.[/B]
Alles andere wäre Lüge, so sagt es auch das Wort Gottes. Dementsprechend ist solch ein Mensch auch niemals Christ, da dies Nachfolger von Jesus
Christus bedeutet.
Das was zwar als Gebot dasteht und wie ein Zwang empfunden werden kann, ist bei näherer Betrachtung absolut sinnvoll, denn wie wäre unsere Welt,
wenn die Menschen sich daran halten würden? Gäbe es dann Individuen, die in Schulen laufen und Menschen abknallen? Denn das Problem lag ja nicht
allein beim Amokschützen, sondern im ganzen Umfeld des Täters, wie es ja in seinem Abschiedsbrief sehr deutlich wurde, als auch schon in Erfurt bei
Robert Steinhäuser. Siehe:
Leider ist es Realität, daß die meisten Menschen (auch die meisten derjenigen die sich als Christen bezeichnen) sich [B]nicht [/B]daran halten. Wir
brauchen auch nicht denken, daß sich das ändern wird.
Was ich damit sagen will ist: Hinter dem Gesetz Gottes steckt etwas unvergleichbar weises, etwas, daß noch nicht einmal annähernd damit vergleichbar
wäre, wie wenn ich zu meinem zweijährigen Sohn sage: "Du spielst bitte hinten mit dem Ball, nicht hier vorne an der Strasse."
Selbst wenn ich es ihm erkläre, wird er es nur als Verbot empfinden. Er kennt nicht die Gefahr, die auf der Strasse lauert. Ich kenne sie, deshalb
warne ich ihn und spreche ein Gebot aus.
Das ist das gleiche Prinzip, nur Gottes Weisheit ist gegenüber mir ungleich grösser als das Verhältnis zwischen meinem Sohn und mir.
Genau wie auch ich gegenüber meinem Sohn setzt Gott darauf, daß wir es eines Tages verstehen, was hinter diesem Gebot steht. Somit müssen wir es
nicht mehr als Zwang empfinden. Er versucht dies auch dadurch zu erreichen, daß er uns das Angebot macht, unsere Schuld zu vergeben und unser
Gewissen zu reinigen. Das einzige was wir noch tun müssen, ist dieses Angebot anzunehmen und zu ihm umzukehren, unser Leben grundlegend zu
ändern.
Es ist wichtig, zu begreifen, was wir wirklich vor ihm sind, welche Schuld wirklich auf uns lastet. Wir brauchen uns hier kein schlechtes Gewissen
"machen" oder "einreden lassen", sondern einfach mal wieder darauf hören was uns die innere Stimme sagt, die wir schon lange und immer wieder
verdrängt haben. Denn dieses Gewissen ist vorhanden und ohne es dazu zu "machen" ist es schlecht. Dieses Begreifen ist die Vorraussetzung dessen,
daß uns leid tut, was wir getan haben.
Wir sehen es an seinem Gebot: Wann, wann haben wir unsere Mitmenschen wirklich selbstlos und ohne Berechnung geliebt? Nicht aus Sexualität oder weil
wir uns irgendwelche Vorteile erhofften? Wann haben wir die geliebt (ihnen "liebevolles, gutes getan") von denen wir nichts zurückerwarten konnten
und die uns sogar schlecht behandelt haben?
Wenn wir dies tun, lieben wir auch gleichzeitig Gott, denn es erfreut ihn, wenn wir unseren Mitmenschen liebevolles/gutes tun. Das ist sein zweites
höchstes Gebot. Und in diesen zwei! Geboten sind [B]alle anderen[/B] zusammengefasst. (Matth 22,34-40; Matth 7,12 s.u.)
Wenn wir aber Gott und seinen Sohn lieben, dann wird er zu uns kommen und bei uns wohnen:
[B]Jesus antwortete ihm: »Wer mich liebt, wird sich nach meinem Wort richten; dann wird ihn mein Vater lieben, und wirwerden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.[/B] a
a) Offb 3,20
Johannes 14,23
Durch seinen Geist ist es dann, -allen gegenteiligen Behauptungen auch und gerade seitens vieler Kirchen zum Trotz- wirklich und wahrhaftig
möglich, daß wir uns verändern und tatsächlich unseren Egoismus, unsere Selbstsucht besiegen können. Dieser Geist Gottes wird uns nicht durch
eine Säuglingsbesprenkelung geschenkt, sondern wenn wir tun, was Gott uns gesagt hat. (Apg 5,32) Dazu gehört vor allem die ehrliche Bereitschaft,
unseren Mitmenschen Gutes, liebevolles zu tun, und seinem Sohn Jesus Christus in allem nachfolgen, was er uns gesagt hat. Dann erfolgt die
Veränderung:
2.Kor 3,18
Wir alle sehen in Christus mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit Gottes wie in einem Spiegel. [B]Dabei werden wirselbst in das Spiegelbild verwandelt [/B]und bekommen mehr und mehr Anteil an der göttlichen Herrlichkeit. [B]Das bewirkt der Herr durch
seinen Geist.[/B]a
siehe auch: Römer 8,29
http://www.diebibel.de
--------------------------------------------------
Es steht dem freien Denken nichts im Weg! Wenn wir das wirklich tun und uns nicht von unserem Egoismus und unserer eigenen Sturheit dieses Denken
nehmen lassen, dann können wir zu dem Schluß kommen:
Gott meint es gut mit uns und Gott meint es gut mit mir (also auch Dir) persönlich. Denn genau der Egoismus, die Selbstsucht der Mitmenschen ist es,
der andere Menschen erst zu Amokläufern werden lässt. Auch der Amokläufer selbst war dem Egoismus verfallen. Doch der Egoismus steht zur
Nächstenliebe wie das Feuer zum Wasser. Er ist es, der uns wirklich gefangen nimmt und [B]Unfrei[/B] macht. Unser wahrer Feind.
Meine Kritik an Dich war nicht böse gemeint, sondern eigentlich guten Willens.
Kennst Du "Monoman" vom Forum Postplanet und hast diesen Beitrag unter anderem Namen verfasst?
|
|
|
HëllRÆZØR
Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Ground Zero - auf ein Neues!
|
Verfasst am: 1.12.2006 um 17:09 |
|
|
@sailor: Sorry wenn ich das so direkt ausspreche, aber du erinnerst mich an einen Missionar, der ein paar Wilden, die an und für sich glücklich und
zufrieden sind erklärt, was für Frevel sie begangen haben und wie man es "richtig" macht. Am besten verfolgst du erst mal aktuelle Sachen mit, bei
vergangenen Dingen wie diesen fehlt dir ja auch irgendwie der Kontext (und auf den wirst du hier auch nicht so schnell stoßen, da nightrainmonk wie
gesagt einige seiner Beiträge gelöscht hat).
Ansonsten erst mal herzlich willkommen bei uns!
|
|
|
MAUS
Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Too old to die young
|
Verfasst am: 1.12.2006 um 21:50 |
|
|
| Zitat | Original von sailor
@Maus
Zitat: "Und glaub mir, nightrainmonk ist gut im austeilen, also muß er im Gegenzug auch einstecken können."
Genau das Argument kam ja auch schon von Dian. Ich erkenne das aber nicht als Argument an, denn genau das versuche ich meinen Kindern beizubringen,
daß es nicht okay ist:
"Der hat mich aber gehauen oder "A******** gesagt , deshalb hab ich das auch gemacht....."
Da sollten wir als Erwachsene doch wohl unsere Vorbildfunktion wahrnehmen..... |
Da hast Du grundsätzlich ja gar nicht mal Unrecht mit, trotzdem führt in einer Welt wie dieser die andere Backe hinhalten nun mal eben nicht dazu,
daß der andere aufhört und mal über sein Handeln nachdenkt, ganz im Gegenteil, dann wird erst richtig losgetreten. Und das ist etwas, was ich
verdammt gut beurteilen kann, ich bin nämlich jemand, der recht lange die andere Backe hinhält, und dafür bin ich auch jedes Mal fertig gemacht
worden, und es wurde von Mal zu Mal immer schlimmer, und am besten daran war, daß der jeweilige "Täter" weiter von allen gemocht und betüdelt
wurde, aber ich als sein "Opfer" ganz schnell lästig geworden bin, da ich ja schließlich selbst schuld war, weil zB meine Friedfertigkeit den
armen ja provoziert hat, oder ich mich ja schließlich hätte wehren können, usw... Ich mein, erwartest Du wirklich ernsthaft, daß zB ein
mißbrauchtes Kind seinen Peiniger für das, was er ihm ein Leben lang angetan hat auch noch liebt? Solche Beispiele könnten nun Seiten füllen...
Sicher sollte man von sich aus niemanden angreifen, dafür muß man nicht mal die Bibel gelesen haben, das gebietet eigentlich der normale
Menschenverstand (der aber offensichtlich schon lange verloren gegangen ist). Aber wie zB soll man sich selbst lieben (was ja Grundvoraussetzung ist,
um auch andere Menschen lieben zu können), wenn einem nur Hass und Verachtung entgegenschlägt? Und wie soll man auf Dauer seinen Selbstrespekt
bewahren (oder überhaupt erst mal aufbauen), wenn man sich täglich von anderen erniedrigen läßt? Und wer ist schon so abgeklärt (gerade als Kind
oder Jugendlicher), daß er das einfach so wegstecken kann? Also wehren dürfen sollte eigentlich doch schon drin sein, natürlich ist es traurig,
daß man überhaupt in Situationen kommen muß, in denen das nötig wird, aber dem entgeht man sicher nicht, indem man sich auch noch freiwillig als
Opfer anbietet....(was ich leider immer noch oft genug tue, da ich nicht aus meiner Haut kann, und offen Dinge über mich erzähle, die prompt gegen
mich verwendet werden)
| Zitat | Original von sailor
@Dian
Wäre freundlich, entgegenkommend und ehrlicher. Damit ist das eigentliche Problem allerdings nicht beseitigt. Das ist der Umgangston. Ich habe das
gerade von Seiten der Moderatoren schon anders erlebt. Siehe Vorbildfunktion. Daher zweifle ich umso weniger daran, daß es möglich
ist. |
Ist zwar nicht an mich gerichtet, aber muß ich denn nun trotzdem meinen Senf zu loslassen...
Hier zitiere ich mich nochmal selbst, da Du den Teil beim mich zitieren ja außer Acht gelassen hast : "Aber grundsätzlich herrscht hier eigentlich schon ein anderer Ton, und es mangelt auch nicht an gegenseitigem
Respekt, manche Leute haben halt einen ironischeren Schreibstil als andere, und das bekommt man eben auch erst raus, wenn man ne Weile da ist,..."
Der Umgangston ist [U]nicht[/U] das eigentliche Problem, *g* zumindest nicht mehr, seit nightrainmonk aufgehört hat, jeden 2. User anzupöbeln Und davon mal ganz abgesehen (achtung, meine persönliche Meinung), denke ich,
daß wer sich von dians Schreibstil abgeschreckt fühlt, auch eigentlich nicht wirklich im richtigen Board gelandet ist. Wie gesagt, nur meine
Meinung, aber ich kann mit dians feiner Ironie weit mehr anfangen, als mit nightrainmonks arrogantem (von mir so empfunden) Gepöbel, was Du aber, wie
schon von mehreren Usern, die ihn noch erlebt haben, auch bereits erwähnt, gar nicht mehr nachvollziehen kannst. Also wäre es vielleicht wirklich
sinnvoller, wenn Du Dich nicht weiter an Vergangenem aufhängen würdest, sondern lieber mal schaust, was es hier an positivem Austausch und Umgang
gibt, den gibt es nämlich zur Genüge, wenn man ihn denn sehen möchte :D Aber da Du Dich ja nach eigenen Worten nicht abschrecken läßt, findest
Du das bestimmt auch noch heraus :13:
|
|
|
Ina
Beiträge: 1162
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
Motto: Kein Motto
|
Verfasst am: 1.12.2006 um 22:04 |
|
|
:D @sailor.
Ich hab ne innere Stimme. Ich hab sogar ein paar und eine davon nennt sich "Luzifer", aber das ist natürlich nur Aufschneiderei. Trotzdem bricht
sie sich hier gerade einen ab vor Lachen.
Wie kommst du denn auf die Idee, dass das Wort Gottes hier irgendeine Autorität hat?
Selber finde ich allerdings, dass du ziemlich meine Magennerven strapazierst.
Beim kleinsten Anzeichen mangelhafter Ehrerbietung fängst du hier gleich mit endlosen Triaden an. Wie schafft man das denn, auf nen Dreizeiler mit so
nem Textschwall zu antworten?
Streng dich einfach noch ein bisschen an und werde Papst. Dann bringt man dir vielleicht die entsprechende Ehrfurcht entgegen.
|
|
|
MAUS
Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Too old to die young
|
Verfasst am: 1.12.2006 um 22:30 |
|
|
:D nagut, @Maria hast gewonnen, mein Versuch @sailor davon zu überzeugen, daß hier eigentlich lauter harmlose, liebe Menschen rumlungern, ist ja nun
wohl erst mal kläglich gescheitert lol
|
|
|
Ina
Beiträge: 1162
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
Motto: Kein Motto
|
Verfasst am: 1.12.2006 um 23:08 |
|
|
| Zitat | Original von sailor
Wenn das kein Niedermachen oder Spott ist, was dann. Oder würdest Du nach der Schwachsinnsbetitelung deinen Kommentar mit dem Segenswunsch am Ende
für ernsthaft halten? Aus meiner Sicht ist vom Gegenteil auszugehen. Du trampelst auf den Gefühlen anderer herum. |
Wenn das kein Niedermachen ist, was dann :12:
|
|
|
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 00:39 |
|
|
@Yog Sothoth
Hallo zurück! Danke für die Begrüßung
@Maria
Auch Dir erstmal ein freundliches Hallo! Hatte ich ganz vergessen.
Wenn Du den Ausdruck "Schwachsinnsbetitelung" meinst, dann lies Dir auf Seite 1 mal den ersten Kommentar von Dian durch, dort kommt das Wort
"Schwachsinn" vor, auf das sich dieser Ausdruck bezieht. Ich habe damit keineswegs ausdrücken wollen, daß Dians Aussagen Schwachsinn wären,
sondern wollte darauf hinweisen, daß er von "biblischem Schwachsinn" gesprochen hat. Deshalb hielt ich den Segenswunsch seinerseits nicht für
ernsthaft.
Sorry, daß man das falsch verstehen kann.
Ansonsten hat meine -hoffentlich konstruktive- Kritik meiner Meinung nach mit "Niedermachen" nichts zu tun. Zumindest habe ich mich darum
bemüht.
@Maus
Zitat: "Da hast Du grundsätzlich ja gar nicht mal Unrecht mit, trotzdem führt in einer Welt wie dieser die andere Backe hinhalten nun mal eben
nicht dazu, daß der andere aufhört und mal über sein Handeln nachdenkt, ganz im Gegenteil, dann wird erst richtig losgetreten. "
Erst einmal stimme ich Dir darin zu, daß dies nicht immer einfach ist und es -in einigen Fällen- auch durchaus nicht dazu führt, daß man ohne
Verletzungen davonkommt. Manche Leute treten auch auf unbeteiligte und Wehrlose ein. Trotzdem ist meine Erfahrung eine andere, denn es ist eben nicht
immer so.
Nicht nur meine Erfahrung, auch die Welt mit ihren Kriegen und der Gewalt in kleineren Kategorien zeigt uns, daß auf Gewalt fast immer mit
Gegengewalt geantwortet wird. Ein sehr gutes Beispiel, daß mir dazu gerade einfällt ist der Film "American History X" in dem dies sehr gut
deutlich wird.
Schau Dir den Irak an. Dort herrscht jetzt Anarchie und durch die Morde an den angeblichen Attentätern, die dort und in Afghanistan getötet wurden
und den vielen vielen Unschuldigen entsteht Hass, der zukünftige potentielle Attentäter in Scharen entstehen lässt. Ebenso in Palästina und
Israel. Oder in Deutschland. Der erste Weltkrieg führte letztlich zum zweiten Weltkrieg. Genauso ist an allen anderen Ecken auf der Welt schon immer
gewesen und wird immer so sein.
Der Frieden beginnt bereits auf dem Weg zum Frieden. Das bedeutet, der Weg muß schon friedlich sein. Mit Waffengewalt oder auch verbaler Gewalt
läßt sich absolut gar nichts positives bewirken. Es entsteht nur wieder neues Unrecht, neuer Hass.
Als Christ will ich gerne das Unrecht ertragen, wenn es mir geschieht. So hat Christus es auch getan. Ich weiß ganz sicher, daß durch dieses
Ertragen kein Neues Unrecht geschieht und der Hass durch Liebe erstickt wird. So als ob ich dem Feuer die Sauerstoffzufuhr abdrehe. Es ist eine kleine
Flamme die teilweise auf mich einwirkt, doch das grosse Feuer wird nicht entzündet, es verlischt.
Zitat: "Der Umgangston ist nicht das eigentliche Problem, *g* zumindest nicht mehr, seit nightrainmonk aufgehört hat, jeden 2. User anzupöbeln
."
Ich will Euch zweifellos zugestehen, daß ihr ihn besser kennt als ich. Aber es gilt das gesagte auch in diesem Fall. Verbale Angriffe erzeugen
verbale Gegenangriffe. Ob von Nighttrainmonk oder jemand anderem ausgehend. Dadurch wir das Problem niemals gelöst und der Angreifer kommt auch nicht
zur Einsicht. Im Gegenteil. Er wird nur wütender, verbitterter. Zur Einsicht kommt ein Mensch nur dann, wenn ihm das positive Gegenteil seines
eigenen Wesens vor Augen geführt wird. Wenn jemand auf Angriff mit Freundlichkeit, mit liebevollem reagiert. Daher kommt übrigens folgende
Aussage:
Jesus sprach weiter zu den Leuten:
[B]»Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir folgt, tappt nicht mehr im Dunkeln, sondern hat das Licht und mit ihm dasLeben.«[/B]
Johannes 8,12
Christus war das Licht, weil er den Menschen Gutes getan hat, auf Böses mit Gutem geantwortet hat. Für die, die ihn quälten, hat er gebeten (Lk
23,34) Alle die dies tun, sind das Licht der Welt und Gott wird ihnen wie ihm das ewige Leben geben. Deshalb sagt er: ".....[B].sondern hat das Lichtund mit ihm das Leben."[/B]
So wurde Christus angekündigt:
"....Dieses Licht leuchtet allen, die im Dunkeln sind,
die im finsteren Land des Todes leben;
es wird uns führen und leiten,
[B]dass wir den Weg des Friedens finden[/B]."
Lukas 1,79
[B]http://www.youtube.com/watch?v=-VJ3ymlL_10[/B]
http://www.diebibel.de
|
|
|
quaid
Beiträge: 1354
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
Motto: their law
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 01:49 |
|
|
| Zitat | Selbstverständlich kann ich an Deinem Umgangston nichts ändern. Ich kann Dir höchstens "den Mantel hinhalten, damit Du
hineinschlüpfen kannst".
Letztlich schädigst Du damit das Forum und damit letztlich auch Dich selbst, da potentielle User abgeschreckt werden. So sehe ich das.
Dementsprechend versuche ich Dir hier keine Regeln aufzuzwingen gegen die Du -Deinem Zitat und Deiner Webseite nach- allergisch bist, sondern ich
stosse Dich an, selbst darauf zu kommen, daß es für alle inkl. Dir das beste wäre. Immerhin ist das hier ein Freidenkerportal,
oder? |
sailor,
bei allem respekt, aber dieses forum hier ist nicht der postpla.net in dunklerem style. wir wollen hier nicht alle leute. es tut gut, mal jemanden zu
lesen der die dinge anders sieht, kritik äussert oder sonstwas. aber mister mickey-maus-pimp-my-face beispielsweise (kontextloses beispiel) passt
hier gar nicht hinein.
wenn also dian etwas schreibt, oder ich etwas schreibe, oder sonstjemand von den "alteingesessenen" und jemand kommt daher und es passt ihm so gar
nicht, dann passt es ihm eben nicht.
ich sagte nun auch schon mehrfach, dass die board-regeln relativ frei interpretiert werden können (da sie ja, wie erwähnt, standard-regeln sind, die
man oft vorfindet).
demnach wird hier auch niemandem etwas aufgezwungen. spätestens maria wird dir von foren erzählen können, wohingegen dieses hier die reinste
spielweise ist.
bitte verstehe mich in keinem satz falsch, sailor. ich schätze deinen perfektionismus.
es gibt unzählige foren mit benutzer-rängen, sternchen unter dem namen entsprechend der beiträge, etlichen regeln und vielen, vielen moderatoren,
die nur auf den fehltritt eines users warten, um an ihm ein exempel der macht ihrerseits zu statuieren; und sie genießen es weil sie es ausserhalb
des forums vielleicht nicht können.
dieses forum hat nur eine seite, wo man herausfinden kann, dass ich und dian in gewisser weise verantwortlich sind für existenz, gestaltung und
fortlaufen des forums. ich will mich hier nicht abheben von anderen benutzern. meine meinung zählt genauso viel wie die jedes anderen.
ein weiterer, kleiner exkurs in richtung zwischenmenschliche beziehungen:
zu deinem kumpel sagst du "moin atze, wie läufts?" und zu deinem chef sagst du "hallo, wie geht es ihnen?".
wenn jemand nebenan laute musik spielen hat, ärgert dich das vielleicht und du schreihst in hoffnung auf läuterung eine bitte aus. tut sich nichts,
und du rufst die polizei, dann hast du am telefon plötzlich und trotz ärger einen ganz andern ton - denn gegen die person in der polizeileitstelle
hast du ja nichts - er oder sie ist nur der apparat, um gegen den störenfried vorzugehen.
ich will darauf hinaus, dass man für jeden mensch in seinem umfeld einen eigenen umgangston hat. das ist für aussenstehende nicht immer
transparent.
was man dann nicht machen sollte, ist als "neuling" daher zu kommen und zu klagen. ich bin weiterhin der festen überzeugung, dass du die
zwischenmenschliche beziehung zwischen dian und nighttrainmonk falsch aufgefasst hast.
da wird dir die meinung von mir und dian als "moderatoren" vielleicht nicht viel wert sein - aber monk ist nicht mehr hier. und deshalb wird es wohl
reichen müssen. da hilft auch kein bezug auf die regeln, die nunmal standard sind und deshalb nicht herzitiert werden sollten um mißstände
aufzuzeigen.
|
|
|
HëllRÆZØR
Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Ground Zero - auf ein Neues!
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 01:53 |
|
|
| Zitat | Original von sailor
Jesus sprach weiter zu den Leuten:
[B]»Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir folgt, tappt nicht mehr im Dunkeln, sondern hat das Licht und mit ihm dasLeben.«[/B]
Johannes 8,12 |
Da hast du zufällig meinen Konfirmationsspruch rausgekramt. Während der Konfirmationszeit habe ich allerdings immer mehr gemerkt, dass ich nicht
wirklich an einen Gott glaube, bis ich mich dann irgendwann von diesem "Glauben" (ein "Glaube" den man nicht glaubt?) abgewandt habe, da mir
Wahrheit und Ehrlichkeit sehr wichtig sind. Außerdem hat mich die Frage nach der Existenz von Gott nie so richtig interessiert: Ich tue was ich für
richtig halte, wenn Gott sich daran stört kann er mich mal, wenn nicht ist auch gut und wenn Gott nicht existiert ist's sowieso egal. ^^
Ich muss übrigens zugeben, dass mich Jesus als Person - zumindest so, wie ihn meine Mutter immer beschrieben hat - stark fasziniert hat, und ich
versuche auch nach den Prinzipien der Nächstenliebe zu leben, solange es für mich Sinn macht; allerdings gibt es zahlreiche Fälle, in denen mir das
sogar völlig falsch erscheint! Es gibt nun mal Menschen, die mit bestimmten Gruppierungen wie Ausländern oder Behinderten kein Mitleid haben und
ihre "Schwäche" sogar als Grund nehmen, weiter zuzuschlagen, oder denen wirtschaftliche Aspekte wichtiger sind als zwischenmenschliche. Auch ist
man nicht immer der einzig Betroffene, und wenn man zulässt dass andere darunter leiden dass man nicht eingreift ist das in meinen Augen auch nicht
gerade "richtig".
...ach so, zu der Sache mit den "Moderatoren" und der "Vorbildfunktion": Wie gesagt haben wir keine Moderatoren hier, und niemand soll hier für
irgendwen ein "Vorbild" sein. Wir sind relativ kritisch miteinander, und wenn irgendwer hauptsächlich gute Beiträge schreibt hat er noch längst
nicht den Sonderstatus, nicht kritisiert zu werden, wenn er Mist schreibt.
Übrigens schön dass du nach unseren letzten Beiträgen doch nicht gleich das Forum verlassen hast. 
Wenn du Lust hast kannst du unter "My Story" ein bisschen mehr von dir erzählen, würde mich auf jeden Fall freuen!
P.S.: Mit der -Funktion kannst du Zitate deutlicher markieren, das ist dann etwas übersichtlicher
|
|
|
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 02:35 |
|
|
@q
Was Du zu den Regeln geschrieben hast, da werden wir kaum auf einen Nenner kommen. (Bezüglich der Differenz zur Realität)
Ich hatte meine Meinung dazu ja schon ausgedrückt. Dian hat sogar geschrieben, er würde sie ändern wollen. Darauf hatte ich ihm auch
geantwortet.
Die Ausnutzung der Machtsituation mancher Moderatoren in Foren stört mich auch. Ich will das auch keinesfalls gutheißen. Aber nur weil hier eben
keiner so penetrant für Ordnung sorgt wie eben vielleicht woanders, deshalb heißt das ja noch nicht, daß wir nicht freundlich miteinander umgehen
können. Ich fände es nur schade, wenn das darunter leidet -das wäre nämlich eher eine Bestätigung dafür, daß machtvolle Moderatoren nötig
sind.
Ich verstehe schon, was Du sagen willst, wenn Du erklärst, daß man dem einen so antwortet und dem anderen so. Zumindest in einem gewissen Rahmen,
wenn man sich sicher ist, daß es richtig verstanden wird. Aber es wurde von Euch auch deutlich argumentiert, man könne es dem einen oder anderen
entsprechend zurückgeben, weil er auch so sei. Zurückgeben im Sinne von Gegenangriff. Und das sehe ich anders, ich habe es ja auch schon erklärt.
Zitat: "es tut gut, mal jemanden zu lesen der die dinge anders sieht, kritik äussert oder sonstwas. aber mister mickey-maus-pimp-my-face
beispielsweise passt hier gar nicht hinein."
Wie werde ich denn einkategorisiert Satzteil 1 oder 2 ? Etwas anderes als Kritik geäußert und die Dinge anders gesehen habe ich nicht. Wenn ich
deshalb auch gleichzeitig Teil 2 entsprechen sollte, dann ist das vielsagend.
Letztlich ist diese Diskussion auch nicht mehr in meinem Sinne, und ich würde sie nicht so ausweiten, wenn es nicht immer wieder Kommentare dazu
gäbe.
Ich unterhalte mich außerdem kaum mit Dian, sondern mit anderen u.a. über Dian. Das macht keinen Sinn, ist nicht zweckmäßig und führt dazu, daß
Dian übervorteilt wird. Also laß uns die ganze Sache doch gut sein lassen. Den Mantel zum hineinschlüpfen habe ich hingehalten, mehr kann ich nicht
tun. Ich werde kaum bei jedem bissigen Kommentar eine neue Diskussion anfangen.
|
|
|
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 04:03 |
|
|
@Yog-S
[QUOTE]Während der Konfirmationszeit habe ich allerdings immer mehr gemerkt, dass ich nicht wirklich an einen Gott glaube, bis ich mich dannirgendwann von diesem "Glauben" (ein "Glaube" den man nicht glaubt?) abgewandt habe, da mir Wahrheit und Ehrlichkeit sehr wichtig sind.[/QUOTE]
Oftmals ist der Glaube derjenigen die glauben, daß sie glauben, auch nicht das, wie es im Wort Gottes steht. Dort ist nämlich eindeutig im Kontext
von Vertrauen die Rede, was die eigentliche Bedeutung von Glauben darstellt. Sprachlich aktuelle Bibelübersetzungen berücksichtigen das auch schon
verstärkt.
Der Begriff "Glaube" wird im heutigen Sprachgebrauch vielfach auch für Sachen wie "ich glaube morgen gibt es schönes Wetter" eingesetzt. Das
wäre eine Annahme, aber keine innere Sicherheit, kein Vertrauen. Aus dem Vertrauen folgt, daß ich die Bereitschaft zum entsprechenden Handeln habe.
Wer das nicht tut, glaubt nicht. Da bist Du also nicht der einzige.
Ich finde es nur gut, daß Du da ehrlich zu Dir selbst bist. Alles andere wäre Heuchelei.
Übrigens ist das ein grundlegendes Problem: Die Säuglinge werden getauft (Du wahrscheinlich auch, ich ebenso) und später wird man dann Konfirmiert.
Das läuft ganz automatisch ab. Ohne daß man wirklich gefragt wird rutscht man da in jungen Jahren rein, durchläuft den Prozess und ...na ja, es
gibt ja einiges an Geld. Und da sagt kaum ein Jugendlicher Nein.
Ich bin dann irgendwann darauf gestossen, daß es in der Bibel keine einzige Stelle gibt, die klar die Säuglingtaufe rechtfertigt. Im Gegenteil. Es
ist klar ersichtlich, daß erst eine Einsicht seitens des Menschen erfolgen muß, eine eigene Umkehr, ein Umdenken. Anders kann sich nichts ändern.
Genau so fordert es auch Gottes Wort: Die Taufe von Gläubigen d.h. von Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte aus eigenem Entschluß. Die
Säuglings"taufe" war keine Taufe. Sie ist vor Gott vollkommen wertlos.
Man stelle sich einen Drogenabhängigen vor, der zur Therapie geschickt wird und dies gar nicht will. Das wäre genauso unsinnig wie jemanden zu
taufen, der nicht zu Gott umkehren will und noch gar nicht eingesehen hat, daß er vor Gott schuldig ist, womöglich - so wie Du-
sich auch nicht für Gottes Existenz interessiert.
[QUOTE]Ich muss übrigens zugeben, dass mich Jesus als Person - zumindest so, wie ihn meine Mutter immer beschrieben hat - stark fasziniert hat, undich versuche auch nach den Prinzipien der Nächstenliebe zu leben, solange es für mich Sinn macht[/QUOTE]
In Jesus Christus kannst Du auch Gott erkennen, in seinem Wirken. In der Übereinstimmung seiner Worte mit seinem Handeln. So wirst Du es sonst
nirgends finden. In seinem Handeln wird einen unfassbare Liebe deutlich, die sogar vor Feinden nicht halt macht.
Er betont auch immer wieder, daß wer ihn sieht (d.h. erkennt, auch "versteht") der sieht auch seinen Vater:
[B]Jesus rief: »Wer mich annimmt,B nimmt nicht mich an, sondern den, der mich gesandt hat.[/B]
B) mich annimmt: wörtlich an mich glaubt ; entsprechend in Vers 46.
[B]Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit alle, die mich annehmen, nicht im Dunkeln bleiben.
Wer hört, was ich sage, und sich nicht danach richtet, den verurteile ich nicht; denn ich bin nicht als Richter in die Welt gekommen, sondern als
Retter.
Wer mich ablehnt und nicht annimmt, was ich sage, hat seinen Richter schon gefunden: Die Worte, die ich gesprochen habe, werden ihn am letzten Tag
verurteilen.
Was ich euch gesagt habe, stammt nicht von mir; der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich zu sagen und zu reden habe.
Und ich weiß, dass das, was er mir aufgetragen hat, euch ewiges Leben bringt. Für alle meine Worte gilt also: Ich sage euch genau das, was der Vater
mir gesagt hat.«[/B]
Johannes 12,44-50
Wir können also in ihm Gott erkennen. Sein Güte und Treue, seine Liebe. Seinen Charakter, sein Wesen.
[QUOTE]allerdings gibt es zahlreiche Fälle, in denen mir das sogar völlig falsch erscheint! Es gibt nun mal Menschen, die mit bestimmten
Gruppierungen wie Ausländern oder Behinderten kein Mitleid haben und ihre "Schwäche" sogar als Grund nehmen, weiter zuzuschlagen, oder denen
wirtschaftliche Aspekte wichtiger sind als zwischenmenschliche. Auch ist man nicht immer der einzig Betroffene, und wenn man zulässt dass andere
darunter leiden dass man nicht eingreift ist das in meinen Augen auch nicht gerade "richtig".[/QUOTE]
Da hast Du recht. Die Menschen sind von Natur aus Egoisten/Selbstsüchtige. Das schließt auch Arroganz und die Verachtung anderer mit ein, die
Handlung aus materiellen Beweggründen (Selbst- Bereicherung) Und wozu zwangsläufig Mitleid mit anderen, wenn es [B]mir [/B]gutgeht.....
Aber ich hatte in meinem letzten Beitrag an Maus ja schon geschrieben, daß es falsch ist mit Gewalt (auch verbaler Gewalt) zu antworten und warum.
Der Verzicht auf Gewalt bedeutet aber nicht, daß wir uns nicht für andere einsetzen können. Martin Luther King etwa hat eindrucksvoll bewiesen,
daß man auch ohne Gewalt und friedvoll sehr viel bewirken kann.
[B]http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_King[/B]
Ich habe von einem Mann gehört, der bei Hisbollah- Kämpfern war und dort zu einem Chef gesagt hat, er sollte doch bitte seine Gefangenen freilassen,
die an die Heizung angekettet sind, wenigstens einen. Er solle doch bitte ihn selbst nehmen und dort anketten. Dafür solle er den freilassen, der
dort seit langer Zeit angekettet ist.
Der Chef der Hisbollah hat ganz grosse Augen bekommen und konnte nicht begreifen, was er da angeboten hatte. Er wollte sich selbst für den anderen
zur Verfügung stellen.
Daraufhin hat er viele freigelassen, ihm wurden die Augen geöffnet. Er selbst aber war ebenso frei.
Der Mann ist Christ und er konnte selbst dem Hisbollahführer von Christus erzählen und ihm eine Bibel schenken. Kaum einer hätte das für möglich
gehalten.
Genau so hat Christus gehandelt. Er hat sich für die Schuld der Menschen martern lassen, hinrichten lassen. Er wurde verspottet, obwohl er König ist
und seinen Platz neben Gott selbst hat. Angespuckt, mit Knochen und Metallstücken gegeißelt und verhöhnt: "Steig doch vom Kreuz herunter, wenn Du
der Sohn Gottes bist." Bei lebendigem Leib ans Kreuz genagelt, bis zum Tod. Dabei bat er noch seinen Vater um Vergebung für seine Peiniger.
Das ist von einem Christen (seinem Nachfolger) wenn erforderlich genauso gefordert:
[B]"Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig,für die Brüder und Schwestern das Leben hinzugeben."[/B]
1.Johannes 3,16
Wir sollen uns also für die Schwachen und Unterdrückten, die Ausgegrenzten, Behinderten, Alten oder wer auch immer es sein mag, einsetzen. Wie Du
lesen kannst ist es unsere Pflicht,
was "sind wir schuldig...zu tun" sagen will. Das ist oft nicht einfach, wenn man selbst etwas zu befürchten hat, Angst hat. Aber wir können von
Gott Hilfe bekommen, durch seinen Geist gibt er die Kraft dazu.
Besser so mit den Zitaten? 
Ich musste mich erst mal reinfuchsen....
|
|
|
...
Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 04:38 |
|
|
@Sailor:
Kann das die Züricher Übersetzung sein, die Du nimmst?
Ist eigentlich auch die beste. Ich habe diese Übersetzung nicht so schnell gefunden, habe aber auch nicht aktuellste Züricher da.
Ich nehm' meistens die Jerusalemer, weil die auch für denjenigen, der wenigstens ein bisschen von den Sprachen versteht, ganz gute Erläuterungen
gibt und evtl. Falschinterpretationen durch alternative Übersetzungen vorbeugt.
Und ansonsten mal die Auffassung von einem Calvinisten dazu:
Es ist einfach mindestens unhöflich, wenn nicht sogar ketzerisch, sich in Angelegenheiten einzumischen, die einen nix angehen. @Nightrainmonk kann
das selber sagen, wenn ihn etwas stört. Du hast durchaus das Recht, Deine Ansichten zu äußern, was den Umgangston hier anbelangt, aber dann auch
bitte so, dass Du das auf Deine Wünsche und Vorstellungen beziehst. Ist eben einfach unhöflich, sich in Sachen einzumischen, die einen nix angehen,
wenn man es eben von dieser religiösen Warte aus betrachtet. Um den Satz aus Joh.12.48 mal zu nehmen:
"Das Wort, das ich geredet habe, wird ihn richten am Jüngsten Tag!"
Wärst Du diesbezüglich gläubig, was solche Worte anbelangt, würdest Du davon ausgehen, dass Dir solche Sachen eigentlich am Arsch vorbeigehen
könnten, denn es wird schon gerichtet. Wenn ich es als unerhört verwerfliche Tat ansehen würde, dass jeder seine eigene Sprache verwendet, dann
wäre der Turmbau von Babel ziemlich konsequenzlos verlaufen. Sprache ist Sprache und die ist verwirrend.
'Ne einfach Nachfrage hätte ausgereicht, um das Sprachproblem zu klären.
Aber ich merke schon, evtl. solltest Du wirklich mal einen Thread zu Religionen aufmachen oder einen der zahlreichen hier schon vorhandenen verwenden.
Wobei ich eher für das Eröffnen eines neuen wäre, denn ich könnte das jetzt auch alles aus meiner (religiösen?) Sicht kommentieren, was Du hier
gesagt hast. Hab' ich aber zum Teil schon und wenn es Sachen gibt, die die am Herzen liegen, dann mach' das.
Ich finde Deine Sichtweise ganz interessant, muss ich sagen.
Würde mich zumindest freuen, wenn ich ein paar Sachen weiter mit Dir diskutieren könnte.
|
|
|
quaid
Beiträge: 1354
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
Motto: their law
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 14:05 |
|
|
| Zitat | | mister mickey-maus-pimp-my-face |
ich wollte zur sicherheit nochmal klarstellen, dass das ein kontextloser vergleich war, der aus der luft gegriffen wurde. hier wird kein bezug zu
einer bestimmten person genommen.
ich wollte damit nur sagen, dass bestimmte menschen hier keine sinnvollen beiträge leisten könnten, sondern höchstens verallgemeinern und
gegenargumentieren (was ja hin und wieder auch für frischen wind sorgen kann)
|
|
|
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 15:57 |
|
|
@Arne K.
Ich arbeite mit der revidierten Elberfelder und der revidierten Gute-Nachricht- Übersetzung. Überwiegend. Wenn irgendwas unklar ist, habe ich noch
etliche mehr zur Verfügung und zur Not jemanden, den ich fragen kann.
Ich finde eine sehr Textgenaue (Elberfelder) und andererseits eine dem modernen Satzbau und Sprachgebrauch gerecht werdende Übersetzung
(GuteNachricht) können in der Kombination sehr gute Dienste leisten.
Gelegentlich gibt es Sachen, die in der Gute- Nachricht-Ü. nicht exakt genug nachzuvollziehen sind, die schlage ich dann etwa in der Elberfelder
nach. Umgekehrt gibt es in textgetreuen Varianten manchmal Verständnisprobleme durch den schwierigen Satzbau oder altertümliche Begriffe. Dafür ist
eine sprachlich moderne Übersetzung sinnvoll.
Ansonsten habe ich aber auch Lexika, das Internet und kenne Christen.
Das sind alles Dinge, die das Verständnis erleichtern. Meiner Erfahrung nach kann man aber mit einer Übersetzung durchaus auskommen und auch zum
richtigen Verständnis kommen. Von daher ist Gottes Wort für mich Gottes Wort.
Damit meine ich natürlich [U]nicht [/U] externe Schriften wie das Buch Mormon oder das Thomasevangelium oder sonstwelche angeblich göttlichen
Offenbarungen, die irgendjemand verbreitet hat.
Letztlich ist es nicht unser Intellekt oder wissenschaftliche Ausbildung, die uns das richtige Verständnis ermöglichen. Wie man am Beispiel der
Fischer und einfach gestellten Männer im Umfeld und der späteren Nachfolge Jesu sieht, ist es ausschließlich Gott selbst, der das Verständnis
gibt. Ohne ihn ist alles vergeblich. Wir kommen zu völligen Verirrungen und müssen uns irgendwann alles aus Begleitschriften, Erklärungen,
Katechismen oder den Ansichten sogenannter "Glaubensväter" holen, die oftmals noch nicht einmal Christen waren.
Dazu zähle ich übrigens auch Luther und Calvin. Wer dies nicht glaubt, der befasse sich mit ihren Schriften, Auffassungen und Handlungen, die ein
deutliches und auswertbares Bild zeichnen.
Da Du Dich als Calvinist bezeichnest, kann ich Dir nur ernsthaft raten, Dein gesamtes Wissen, das Du von ihm hast, vor den Kontext der Bibel zu
stellen.
Die Bibel ist die sichere Grundlage. Luther und Calvin (auch Zwingli und die kath. Kirche) haben in sie Dinge hineininterpretiert, die zwar scheinbar
durch einzelne Stellen belegbar sind, aber vor dem Kontext der Bibel auf massive Widersprüche stossen. Genau das sollte uns aber immer aufmerken
lassen. Bei Luther ist es dasselbe.
http://www.bibelkreis.ch/Calvin/leer.htm Zu diesem Link kann ich Dir
besonders den Artikel [I]"Calvinismus von D.Hunt" [/I]empfehlen. Er ist in der linken Leiste etwas weiter unten (exakt wie kursiv) zu finden. Hier
werden die genannten Widersprüche zur Bibel sehr deutlich.
Selbstverständlich gibt es in Calvins Lehren Teilwahrheiten. Auch bei Luther. Aber Teilwahrheiten sind Teillügen und Gott fordert ganzheitliche
Nachfolge und ganzheitliche Lehre ohne Abweichungen. Diese Teillügen führen letztlich zu fehlerhaften Auffassungen, daraus folgen Verirrungen,
Abspaltungen und Differenzen zwischen den Nachfolgern. Sie sind nicht mehr ganzheitliche Nachfolger Gottes, sondern vorwiegend Nachfolger der
"Glaubensväter" und ihrer menschlichen Lehren geworden. Das wird auch etwa im Begriff "Lutherische Kirche"
deutlich.
Mit der Lehre Luthers (ich war ursprünglich lutherisch, bin zwar noch in der Kirche, aber bald nicht mehr) habe ich zeitlebens nur Bahnhof
verstanden. Immer wieder gab es Stellen, die sich nicht erklären ließen. Etwa was die Säuglingstaufe betrifft. Zur Erklärung wurden mir dann von
den Theologen nicht Antworten geliefert, nicht Fakten aus der Bibel, sondern Begleitschriften und Bücher irgendwelcher anderer lutherischer
Theologen. Dort wurde das Wort Gottes so lange geschickt zurechtgebogen, bis es passte. Allerdings fiel mir das auf.
Wohl weniger, weil ich so ein schlauer Typ wäre, sondern vielmehr deshalb, weil ich Gott immer wieder darum gebeten habe, mir das richtige
Verständnis zu geben und sein Wort zu erklären. Ich habe die Bibel nun also "betend" gelesen und mich von den Schriften Luthers ferngehalten.
Was geschah? Ich verstand plötzlich Stellen, die ich vorher nie verstanden hatte. Ich begann Zusammenhänge zu begreifen, plötzlich gab vieles
absolut Sinn, ohne Widersprüche.
Es gibt auch heute noch vieles, daß ich nicht verstehe oder zumindest nicht ganzheitlich. Aber ich komme voran. Täglich etwas mehr. Das was ich
nicht verstehe, stelle ich hinten an. Auch scheinbare Widersprüche. Nach meiner Erfahrung braucht man manchmal weitere Puzzleteile, um den Sinn
anderer zu verstehen.
Dadurch aber, daß sich bereits immense Widersprüche und Unklarheiten aufgeklärt haben, lasse ich mich durch scheinbare Widersprüche auch nicht
mehr dazu verleiten anzunehmen, daß Gottes Wort nicht verlässlich wäre. Jesus hat es selbst gesagt. Ebenso die Apostel. Auf sein Wort können wir
uns verlassen. Genau das ist meine eigene Erfahrung.
[QUOTE]"Das Wort, das ich geredet habe, wird ihn richten am Jüngsten Tag!" Wärst Du diesbezüglich gläubig, was solche Worte anbelangt, würdestDu davon ausgehen, dass Dir solche Sachen eigentlich am Arsch vorbeigehen könnten, denn es wird schon gerichtet. [/QUOTE]
Ich halte alles in der Bibel für wahr und versuche mich danach zu richten. Ich war mir nicht immer sicher, ob sie verlässlich ist. Aber mittlerweile
entspricht das auch meiner Erfahrung. In vielen Dingen wurden mir schon die Augen geöffnet.
Wenn Jesus diese Aussage macht, dann bedeutet das selbstverständlich nicht, daß uns die anderen egal sein sollten mit dem was sie von sich geben,
weil Gott sich schon am Ende darum kümmern wird. Sicher wird er das.
Allerdings hat er mehr als deutlich zu uns gesagt, daß wir unserem Nächsten "liebevolles, Gutes" tun sollen und Jesus hat durch sein Vorbild
deutlich gezeigt, daß ihm die Menschen überhaupt nicht egal waren, besonders die, die nicht glauben konnten und Gott besonders fern waren.
Genau deshalb hat er Thomas seine Wunden berühren lassen, obwohl er wollte, daß wir ihm auch ohne solche Sicherheiten vertrauen. Genauso hat er sich
immer wieder in Diskussionen um die Pharisäer und Schriftgelehrten bemüht, obwohl sie so stur waren und nicht wahr haben wollten, was er sagte. Gott
gibt jedem in ausgiebigem Maß und immer wieder seine Chance, doch noch zu ihm zu finden. Genauso sollen es die
Nachfolger seines Sohnes demzufolge auch halten.
[I]"Am Arsch vorbeigehen" [/I]heißt in diesem Fall konkret seinen Egoismus auszuleben, aber keinesfalls seinen Willen zu tun.
Wenn diese Bemühungen dann unwirksam sind, dann liegt es nicht mehr in meiner Hand.
Oftmals scheinen sie aber nur unwirksam zu sein und führen in der Folge zu weiterführenden Überlegungen und Hinterfragungen eigener Denkmuster.
Viele werden später doch noch für Christus gewonnen. Deshalb sprach Jesus ja auch in Joh 4,38 davon, daß die Jünger nur noch die Ernte einfahren
bräuchten, weil andere die Vorarbeit gemacht haben. Ich will dir hier mal einen der Gründe aufführen, warum es auch gerade in diesem Beispiel Sinn
macht, etwas zu sagen:
[B]»Ihr wisst, dass unseren Vorfahren gesagt worden ist: 'Du sollst nicht morden! Wer einen Mord begeht, soll vor Gericht gestellt werden.'a
a) zit Ex 20,13; nach Lev 24,17
Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder oder seine Schwester zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem
Bruder oder seiner Schwester sagt: 'Du Idiot', gehört vor das oberste Gericht. Und wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester sagt: 'Geh zum
Teufel', gehört ins Feuer der Hölle.a
a) 1Joh 3,15
Wenn du zum Altar gehst, um Gott deine Gabe zu bringen, und dort fällt dir ein, dass dein Bruder oder deine Schwester etwas gegen dich hat,
dann lass deine Gabe vor dem Altar liegen, geh zuerst hin und söhne dich aus. Danach komm und bring Gott dein Opfer*. [/B]a a) 6,14-15S
Matthäus 5,21-24
* Mit dem Opfer ist für den Christen das ganze Leben gemeint (das aus der Umkehr folgt) und nicht etwa ein Sonntäglicher Beichtgang, Geldopfer oder
dergleichen. (Röm 12,1)
Wir können also gerade hieran erkennen, was bei uns falsch läuft. Nur so können wir zum Umdenken kommen und begreifen, weshalb uns unser Gewissen
nicht in Ruhe läßt.
Und nur so können wir auch zu dem Entschluß kommen, bei Gott Vergebung zu suchen. Die bietet er jedem von uns an, wenn wir nur bereit sind, uns zu
ändern, uns unser bisheriges Leben ernsthaft leid tut. Gerecht und unparteiisch.
[QUOTE]Aber ich merke schon, evtl. solltest Du wirklich mal einen Thread zu Religionen aufmachen oder einen der zahlreichen hier schon vorhandenen
verwenden. Wobei ich eher für das Eröffnen eines neuen wäre, denn ich könnte das jetzt auch alles aus meiner (religiösen?) Sicht kommentieren,
was Du hier gesagt hast. Hab' ich aber zum Teil schon und wenn es Sachen gibt, die die am Herzen liegen, dann mach' das.
Ich finde Deine Sichtweise ganz interessant, muss ich sagen.
Würde mich zumindest freuen, wenn ich ein paar Sachen weiter mit Dir diskutieren könnte.[/QUOTE]
Mal schauen. Der hier lag ja sowieso nur brach und jetzt ist schon vieles Interessantes im Zusammenhang drauf. Der Bezug zum Ursprungsthema ist
eigentlich auch im erweiterten Sinne gegeben.
Gerne diskutiere ich mit Dir. Aber laß uns bitte darauf einigen, daß wir die Bibel als Grundlage aller Diskussion verwenden und nicht etwa Schriften
irgendwelcher Reformatoren bzw. ihres geistigen Eigentums. Damit meine ich nicht, daß Du jetzt nichts zu Calvin schreiben sollst. Es ist nur so,
daß ich Dir ernsthaft rate, seine Theorien und Auffassungen zu hinterfragen und deshalb nicht etwa als Beweisführung für irgendwas zu verwenden.
Ich hoffe Du nimmst mir das jetzt nicht übel und fühlst Dich persönlich angegriffen!? Das war nicht meine Absicht. Ich bin halt nur zu der
genannten Erkenntnis gekommen, zu der auch Du gelangen kannst, wenn Du halbwegs neutral an die Sache rangehst.
Die Kritik an Calvin ist keine Kritik an Dir! Auch ich war der Auffassung, Luther sei ein Christ, wertvoller Lehrer etc. gewesen. Bis ich irgendwann
auf so einiges stieß. Da wurde meine Neugier geweckt und ich fand immer mehr heraus. Es hat noch immer kein Ende.
@q
[QUOTE]Zitat: ...[/QUOTE]
Das ist nett. Dann kann ich ja nicht gemeint sein....oder? :13:
|
|
|
MAUS
Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Too old to die young
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 16:22 |
|
|
| Zitat | Original von sailor
@Maus
Zitat: "Da hast Du grundsätzlich ja gar nicht mal Unrecht mit, trotzdem führt in einer Welt wie dieser die andere Backe hinhalten nun mal eben
nicht dazu, daß der andere aufhört und mal über sein Handeln nachdenkt, ganz im Gegenteil, dann wird erst richtig losgetreten. "
Erst einmal stimme ich Dir darin zu, daß dies nicht immer einfach ist und es -in einigen Fällen- auch durchaus nicht dazu führt, daß man ohne
Verletzungen davonkommt. Manche Leute treten auch auf unbeteiligte und Wehrlose ein. Trotzdem ist meine Erfahrung eine andere, denn es ist eben nicht
immer so. |
Dann kann ich Dir eigentlich nur zu Deinem wirklich großen Glück gratulieren, bei mir fing der Terror anderer Menschen mir gegenüber bereits im
Kindergarten an, und in 95 % der Fälle hat es mir nur weiteren Terror gebracht, daß ich versucht habe, diese Konflikte friedlich zu lösen (was ich
trotz meiner negativen Erfahrungen auch weiterhin versuchen werde). Die paar Male, die ich mich als Kind ua auch körperlich zur Wehr gesetzt habe,
haben mir hingegen den erwünschten Frieden eingebracht. Mit manchen von diesen Menschen habe ich mich danach sogar super verstanden, weil die Sache
"geklärt" war, und ich grundsätzlich auch nicht nachtragend bin (was allerdings auf die Qualität und Quantität des Terrors ankommt, 2 1/2 Jahre
Dauermobbing zB mit immer neuen Versuchen meinerseits, doch nen friedlichen Umgang zu finden, die aber immer nur noch schlimmeren Terror nach sich
gezogen haben, werde ich sicher nicht einfach vergeben und vergessen, zumal ich immer noch mit den Nachwirkungen diverser dazugehörender
Verleugnungen zu kämpfen habe).
| Zitat | Original von sailor
Nicht nur meine Erfahrung, auch die Welt mit ihren Kriegen und der Gewalt in kleineren Kategorien zeigt uns, daß auf Gewalt fast immer mit
Gegengewalt geantwortet wird. Ein sehr gutes Beispiel, daß mir dazu gerade einfällt ist der Film "American History X" in dem dies sehr gut
deutlich wird.
Schau Dir den Irak an. Dort herrscht jetzt Anarchie und durch die Morde an den angeblichen Attentätern, die dort und in Afghanistan getötet wurden
und den vielen vielen Unschuldigen entsteht Hass, der zukünftige potentielle Attentäter in Scharen entstehen lässt. Ebenso in Palästina und
Israel. Oder in Deutschland. Der erste Weltkrieg führte letztlich zum zweiten Weltkrieg. Genauso ist an allen anderen Ecken auf der Welt schon immer
gewesen und wird immer so sein.
Der Frieden beginnt bereits auf dem Weg zum Frieden. Das bedeutet, der Weg muß schon friedlich sein. Mit Waffengewalt oder auch verbaler Gewalt
läßt sich absolut gar nichts positives bewirken. Es entsteht nur wieder neues Unrecht, neuer Hass. |
Dem kann ich aus meiner persönlichen Einstellung heraus ja auch nur 100 %ig zustimmen (außer dem Punkt mit der Anarchie, denn ich setzte Chaos nicht
mit Anarchie gleich, weshalb ich auch nicht glaube, daß mit der momentanen Menschheit Anarchie möglich wäre), aber wie Du ja selbst sagst, ist die
Realität auf unserer Welt nun mal von Gewalt und Gegengewalt geprägt, und Du sagst ja auch, daß sich das nicht ändern wird (also auch nicht durch
das Verbreiten von Gottes Wort, welches ja eh Auslegungssache ist, siehe Altes und Neues Testament, noch widersprüchlicher gehts kaum). Natürlich
ist das überhaupt kein Grund, sich diesem Handeln anzupassen, aber manchmal hat man schlichtweg keine andere Wahl, es sei denn, man sucht zB eh den
Tod, dann macht es natürlich auch Sinn, sich zB einfach töten zu lassen, anstatt zu versuchen, sich zu wehren, und das eigene Leben zu retten.
Im Kommentar an Yog-Sothoh schreibst Du: "Der Verzicht auf Gewalt bedeutet aber nicht, daß wir uns nicht für andere einsetzen können." Da hast Du
grundsätzlich natürlich auch Recht, aber auch hier gibt es einfach Menschen, die Deinen friedlichen Einsatz für jemand anderen ganz einfach dazu
verwenden, dann eben 2 Leute kaputt zu kloppen, was dem anderen, dem Du eigentlich helfen wolltest, dann ja auch nicht so wirklich viel bringt, oder
glaubst Du im Ernst, daß Du zB ne Horde Faschos, die gerade jemanden tottreten, durch friedliches Gelaber davon abbringst? Ich verachte Gewalt, und
werde immer versuchen, ne andere Lösung zu finden, aber ich werde mich sicherlich nicht (mehr) einfach zerstören lassen, oder dabei zugucken, wie
andere zerstört werden, wenn die Gewalt durch friedliche Lösungsansätze nicht abgewehrt werden kann.
| Zitat | Original von sailor
Als Christ will ich gerne das Unrecht ertragen, wenn es mir geschieht. So hat Christus es auch getan. Ich weiß ganz sicher, daß durch dieses
Ertragen kein Neues Unrecht geschieht und der Hass durch Liebe erstickt wird
Zur Einsicht kommt ein Mensch nur dann, wenn ihm das positive Gegenteil seines eigenen Wesens vor Augen geführt wird. Wenn jemand auf Angriff mit
Freundlichkeit, mit liebevollem reagiert. .. |
Wie schon gesagt, Du scheinst in Deinem Leben wirklich ne Menge Glück gehabt zu haben, es sei Dir gegönnt, aber die Lebensrealität vieler Menschen
(auch von denen, die ohne Anleitung von Gott versuchen genau nach dem Prinzip des positiven Gegenteils zu leben) sieht nun mal völlig anders aus. Ich
zB wäre schon seit Jahren tot, wenn ich mich nicht rechtzeitig doch noch gewehrt hätte...
|
|
|
Ina
Beiträge: 1162
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
Motto: Kein Motto
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 17:26 |
|
|
Diese hochgelobte Taktik, die andere Wange hinzuhalten, und Angriffen mit Freundlichkeit zu begegnen, ist nicht etwa Menschenfreundlichkeit, sondern
ein primitiver Weg, den Angreifer zu beschämen.
So kriegt man ihn billig klein, auch wenn man nicht die Macht hat, sich zu verteidigen, geschweige denn, zum Gegenangriff überzugehen.
Denn wer hat letztlich gewonnen, Jesus, oder die, die ihn ans Kreuz geschlagen haben? - Jesus natürlich, die anderen sind jetzt für nen guten Teil
der Weltbevölkerung der letzte Dreck.
| Zitat | Ich habe von einem Mann gehört, der bei Hisbollah- Kämpfern war und dort zu einem Chef gesagt hat, er sollte doch bitte seine
Gefangenen freilassen, die an die Heizung angekettet sind, wenigstens einen. Er solle doch bitte ihn selbst nehmen und dort anketten. Dafür solle er
den freilassen, der dort seit langer Zeit angekettet ist.
Der Chef der Hisbollah hat ganz grosse Augen bekommen und konnte nicht begreifen, was er da angeboten hatte. Er wollte sich selbst für den anderen
zur Verfügung stellen.
Daraufhin hat er viele freigelassen, ihm wurden die Augen geöffnet. Er selbst aber war ebenso frei. |
Siehste, sag ich doch: ärgste Beschämung. So arg, dass der Mann dann auch noch die Gefangenen freilassen musste, um nicht das Gesicht zu verlieren.
| Zitat | | Der Mann ist Christ und er konnte selbst dem Hisbollahführer von Christus erzählen und ihm eine Bibel schenken. Kaum einer
hätte das für möglich gehalten. |
Die Hirnwäsche-Fortsetzung dieser Psychoterrorgeschichte macht das Bild freilich komplett.
|
|
|
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 19:05 |
|
|
@Maus
[QUOTE]Erst einmal stimme ich Dir darin zu, daß dies nicht immer einfach ist und es -in einigen Fällen- auch durchaus nicht dazu führt, daß man
ohne Verletzungen davonkommt. Manche Leute treten auch auf unbeteiligte und Wehrlose ein. Trotzdem ist meine Erfahrung eine andere, denn es ist eben
nicht immer so.
Dein Zitat:
Dann kann ich Dir eigentlich nur zu Deinem wirklich großen Glück gratulieren, bei mir fing der Terror anderer Menschen mir gegenüber bereits im
Kindergarten an, und in 95 % der Fälle hat es mir nur weiteren Terror gebracht, daß ich versucht habe, diese Konflikte friedlich zu lösen (was ich
trotz meiner negativen Erfahrungen auch weiterhin versuchen werde). Die paar Male, die ich mich als Kind ua auch körperlich zur Wehr gesetzt habe,
haben mir hingegen den erwünschten Frieden eingebracht. Mit manchen von diesen Menschen habe ich mich danach sogar super verstanden, weil die Sache
"geklärt" war, und ich grundsätzlich auch nicht nachtragend bin (was allerdings auf die Qualität und Quantität des Terrors ankommt, 2 1/2 Jahre
Dauermobbing zB mit immer neuen Versuchen meinerseits, doch nen friedlichen Umgang zu finden, die aber immer nur noch schlimmeren Terror nach sich
gezogen haben, werde ich sicher nicht einfach vergeben und vergessen, zumal ich immer noch mit den Nachwirkungen diverser dazugehörender
Verleugnungen zu kämpfen habe).
[/QUOTE]
Vielleicht hätte ich oben eher " in etlichen Fällen" schreiben sollen, wenn ich so darüber nachdenke. Zumindest was die psychische Seite
betrifft. Aber ständig war es bei mir nicht der Fall.
Terror gab es auch in meinem Leben reichlich. Nicht immer und jederzeit aber genug.
Spezifisch mit der physisch gewaltlosen Haltung habe ich aber sehr gute Erfahrungen gemacht. Was den psychischen Teil anbelangt, so gab es da oft
penetrante Hartnäckigkeiten, die sich auch bei mir über Monate und Jahre hinzogen und nicht aufhörten, als ich mich nicht wehrte. Diesbezüglich
stimme ich mit Dir überein.
Dies war bei mir zwar noch nicht im Kindergarten aber ab der 7. Klasse der Fall (bis zur zehnten) Da bin ich dann abgegangen und hab ne Ausbildung
angefangen.
In der Schule hatten es einige auf mich abgesehen, weil durch meine penetrante Akne und andere Gründe mein psychischer Zustand sowieso angeknackst
war. Sie haben mich in Mehrzahl regelmäßig (fast jede Pause) psychisch fertig gemacht. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, mich irgendwie
zur Wehr zu setzen.
Genau vor dieser Zeit, Im Bereich der 6.-7. Klasse (genau weiß ich es nicht mehr, es war auch die Zeit des Konfirmandenunterrichts) war es einmal
umgekehrt. Interessanterweise begannen danach die Attacken auf mich. Das wurde mir auch erst jetzt klar.
Damals hatte ich begonnen, einen anderen Menschen bösartig fertig zu machen. Das war während der Konfirmandenfreizeit. Wir haben uns mit Unmengen
Cola regelrecht aufgeputscht und einen von uns (der sich gegen so viele unmöglich wehren konnte) verbal total fertig gemacht. Ich war damals der
Anführer. Ich fühlte mich verbal stark und war arrogant. Wenn ich mich zurückerinnere war dieses verbale Einschlagen auf einen anderen Menschen wie
eine Art Rausch mit Überlegenheitsgefühl.
Genau dieser - der übrigens nie ungerecht zu mir war, allerdings hatten wir auch so gut wie keinen Kontakt- hat sich viele Jahre später erhängt.
Soweit ich erfahren habe, war der Auslöser wohl, daß ihn seine langjährige Freundin verlassen hat. Die Ursachen liegen dann aber weit tiefer und
ich bin mir sicher, daß auch meine Handlung darin ihren Teil beigetragen hat. Wenn ich heute so darüber nachdenke, dann kommt mir die Idee, daß
das, was danach folgte (die Atacken auf mich), eine gerechte Folge, eine Art Verdeutlichung für mein eigenes Handeln war.
Da ich mir sicher bin, daß von Gott sowohl Glück als auch Unglück kommt, (die Bibel sagt dies ebenso) wird es von ihm gewesen sein. Es hat zu einem
Verständnisprozess geführt und mir ist nach seinem Selbstmord bewußt geworden, welche Schuld ich trug. Ich habe Gott dafür um Vergebung gebeten
und bin mir sicher, er hat mir vergeben. Bei ihm konnte ich es nicht mehr tun.
In der Ausbildung war das auch nicht wirklich gut, aber schon besser, ich mußte zwar Sprüche ertragen, wurde aber nicht hartnäckig gezielt
fertiggemacht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich erstmals für andere eingesetzt, da ich verbal auch stark genug war. Mein Selbstvertrauen war
gewachsen.
Auch während der Bundeswehrzeit (2 Jahre) habe ich gelegentlich manches ertragen müssen, aber ohne Regelmäßigkeit.
Hartnäckig und zermürbend war es dann wieder in meiner zweiten Ausbildung, hier wanderte ich durch verschiedene Abteilungen (für Wochen bis Monate)
und war vielfach Mobbing ausgesetzt. Vielfach, aber nicht immer.
Dann ging es lange Zeit gut, ich zog weg, begann zu arbeiten. Irgendwann bei einer Teambesprechung habe ich mit meiner Abteilungschefin Klartext
gesprochen (ich war Betriebsrat und es gab viele Probleme auch von anderer Seite mit ihr), deutliche Worte, aber meines Wissens nicht bösartig.
Seitdem hasste sie mich und hat es geschafft, -meines Erachtens mit System- mich fertig zu machen.
Da nützte mir mein Betriebsratsstatus gar nichts. Nach außen hin vor Kollegen war sie freundlich und wenn sie nichts mitbekamen ging es los. Sie war
meine Vorgesetzte, man sitzt am kürzeren Hebel. Ich konnte da nichts entgegensetzen, das lag mir nicht, obwohl ich teilweise in extremer Bedrängnis
klägliche Versuche gestartet habe. Letztlich habe ich gekündigt und .... auch ich merke die Nachwirkungen. Es ist noch immer Unsicherheit und Furcht
bei mir, daß mir so etwas wieder passieren könnte. Seitdem bin ich mehr oder weniger arbeitslos. Wollte studieren, zur Zeit ist es aber mein Ziel,
mich selbstständig zu machen.
Es war also eine wechselhafte Geschichte. Letztlich habe ich aber aus den Erfahrungen gelernt und bin darin bestärkt, daß ich mit Gottes Hilfe all
das überwunden habe und letztlich durch meine Erfahrungen gewachsen bin und überhaupt erst zu Gott gefunden habe.
Das geschah durch diese letzte Mobbingaktion. Gleichzeitig wurde ich krank und hatte private Dinge die auf mich einwirkten. Mein Hochmut und meine
Überzeugung zur Selbstbewältigung waren gebrochen und ich kam zu Gott. Vorher war er mir egal, ich beachtete ihn nicht. Obwohl ich mir eigentlich
immer ziemlich sicher war, daß es ihn geben musste. Nur wo, bei mir war er nicht, wo war er? Wenn ich betete, dann betete ich für eigene Sache. Und
nur dann, wenn ich selbst nicht klar kam. Nach seiner Meinung fragte ich ihn nicht.
Mein Hochmut hatte mich von ihm getrennt, meine Bosheit. Ich meinte ihn nicht zu brauchen, ignorierte ihn. Deshalb hatte auch er sich von mir
ferngehalten:
[B]"Fern ist der HERR von den Gottlosen,a aber das Gebet der Gerechten hört er."[/B]
Spr 15,29
[B]"Nein, sondern wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott; wegen eurer Vergehen hat er sich von euch abgewandt und hört euchnicht!"[/B]
Jesaja 59,2
Deshalb konnte auch der ehemals Blinde Mann, der von Jesus geheilt wurde, über Jesus sagen:
[B]Der Geheilte antwortete: »Das ist wirklich seltsam! Ihr wisst nicht, woher er kommt, und mich hat er sehend gemacht!
Wir wissen doch alle, dass Gott das Gebet von Sündern nicht hört. Er hört nur auf die, die ihn ehren und seinen
Willen befolgen.a
a) Ps 66,18; Spr 15,29; Jes 1,15
Seit die Welt besteht, hat noch niemand von einem Menschen berichtet, der einen Blindgeborenen sehend gemacht hat.
Käme dieser Mann nicht von Gott, so wäre er dazu nicht fähig gewesen.«[/B]
Johannes 9,30-33
[QUOTE]...ist die Realität auf unserer Welt nun mal von Gewalt und Gegengewalt geprägt, und Du sagst ja auch, daß sich das nicht ändern wird (alsoauch nicht durch das Verbreiten von Gottes Wort.... [/QUOTE]
Nein, es wird sich auch nicht durch das Verbreiten von Gottes Wort ändern. Wir wissen aber, daß die Welt anders wäre, wenn wir Menschen denn auf
Gottes Wort,auf das Gebot der Nächstenliebe hören würden. Genauso gäbe es keinen Krieg, wenn keiner hingeht.
Es war niemals Gottes Plan hier in dieser zeitlichen Ära (griech. Äon) ein Paradies zu schaffen. Denn genau in diesem Paradies waren wir und wir
wurden wegen unserer Bosheit dort hinausgeworfen. Es lag bei uns.
Hier in diesem Äon sind wir zur Prüfung. Gerade durch die Konfrontation mit der Bosheit kann sich derjenige bewähren, der gewillt ist, nach Gottes
Weisung zu leben (wie gesagt, es handelt sich um eine für uns überaus positive Weisung!) Wir werden durch die Ungerechtigkeit, die Ausbeutung, die
Raffgier, die Gemeinheiten geradezu herausgefordert, uns von seiner Weisung abzuwenden und unseren eigenen Weg zu gehen. Sprich: Mitten ins Gesicht
zurückzuschlagen! oder: Selber ein grosses Stück vom Kuchen abzuschneiden auf Kosten anderer! Viele tun das und wir können es nur mit Gottes Hilfe
schaffen, uns von unserer Selbstsucht abzuwenden. Aber: Das Angebot macht er uns!
Die Welt, die danach folgt, ist eine Welt ohne Hass, ohne Gewalt, ohne Ungerechtigkeit und Bosheit. Eine Welt des Friedens. Doch bevor dies geschieht,
vergeht diese Welt vollständig.
Gott wird eine neue Welt, eine neue Erde errichten. So wie er diese geschaffen hat. In dieser Welt werden nicht mehr diejenigen leben, die Diener der
Selbstsucht sind und ihre Mitmenschen verachten. Dort werden jene sein, die darauf vertraut haben, was Christus gesagt hat und sich demzufolge auch
von ganzem Herzen bemüht haben, dies zu tun. Seine Nachfolger werden dort leben, mit Gott. Bei Gott, in seiner direkten Anwesenheit. Siehe folgendes
Video auf biblischer Grundlage. (Erklärung nachstehend)
http://www.youtube.com/watch?v=wb9JiJQ06gY&mode=related&searchhttp://www.youtube.com/watch?v=wb9JiJQ06gY&mode=related&search
Bezüglich des Videos einige Hinweise zu den angegebenen Bibelstellen: Zechariah= Sacharja: 14,12; Peter=Petrus: 2.Petrus 3,10; die letzte schwer
erkennbare Stelle ist aus Revelation= Offenbarung des Johannes: 17,8;
Das weisse Lamm das man sieht, steht symbolisch für Jesus Christus: Offb 5,12-13;Apg 8,32-35; Joh 1,29.36; Jes 53,7. Sein Leiden und Sterben wurde
bereits ca. 700 vor Chr. durch den Propheten Jesaja angekündigt: Jesaja 52,13-53,12.
http://www.dbg.de/channel.php?channel=36&SELECT=gnb&INPUT=jesaja+52%2C13-53%2C12
Der alte Mann, den man am Ende sprechen hört und sieht, das soll den alten Johannes darstellen, ein Jünger Jesu, der Autor auch des Johannes-
evangeliums, der auf der Insel Patmos in hohem Alter die Offenbarung erhalten hat. (Offenb 1,1-3.9)
Seine Worte kann man in [B]Offenbarung 21,1-6 [/B]auf deutsch nachlesen. Es empfiehlt sich aber für das bessere Verständnis bis Vers 8 zu lesen:
http://www.dbg.de/channel.php?channel=36&SELECT=gnb&INPUT=Offb+21%2C1-8
Sowie auch folgendes:
[B]"Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondernder Zorn Gottes bleibt auf ihm." [/B]
Johannes 3,36
Auch: [B]5.Mose 11,26-28; Micha 6,8[/B]
http://www.diebibel.de
[QUOTE]und Du sagst ja auch, daß sich das nicht ändern wird (also auch nicht durch das Verbreiten von Gottes Wort, welches ja eh Auslegungssacheist, siehe Altes und Neues Testament, noch widersprüchlicher gehts kaum). [/QUOTE]
Das sehe ich anders. Ich war aber auch einmal ähnlicher Meinung, zumindest erschien es mir so. Aber ich würde Dir gerne dabei helfen, Deine Meinung
diesbezüglich zu ändern. Vielleicht ist mir das ja schon ein wenig gelungen, wenn Du etwa Jesaja 52,13 -53,12 oben gelesen hast.
[QUOTE]Natürlich ist das überhaupt kein Grund, sich diesem Handeln anzupassen, aber manchmal hat man schlichtweg keine andere Wahl, es sei denn, man
sucht zB eh den Tod, dann macht es natürlich auch Sinn, sich zB einfach töten zu lassen, anstatt zu versuchen, sich zu wehren, und das eigene Leben
zu retten. [/QUOTE]
Genau. Würde man sich anpassen, würde man sich selbst zu einem Teil dessen machen, was die Welt zu der macht, die sie ist. Auch derjenige der das
Böse nur toleriert und nicht dagegen angeht ist ein Teil dessen. Ich bestreite, daß es keine andere Wahl gibt. Es ist jederzeit möglich, nur
manchmal fällt es sehr schwer.
Wenn in der Bibel steht, wir sollen für die anderen unser Leben geben, dann heißt das nicht, daß wir es herausfordern sollen. Wir dürfen unsere
Intelligenz einsetzen, dazu ist sie da.
Es bedeutet nur, daß wir dazu bereit sein müssen, wenn es dazu kommt. Wenn es also keinen Weg gibt, zu einer anderen Lösung zu kommen, ohne daß
man die Hilfe für den Anderen verweigert um das eigene zu retten.
[QUOTE]Im Kommentar an Yog-Sothoh schreibst Du: "Der Verzicht auf Gewalt bedeutet aber nicht, daß wir uns nicht für andere einsetzen können." Da
hast Du grundsätzlich natürlich auch Recht, aber auch hier gibt es einfach Menschen, die Deinen friedlichen Einsatz für jemand anderen ganz einfach
dazu verwenden, dann eben 2 Leute kaputt zu kloppen, was dem anderen, dem Du eigentlich helfen wolltest, dann ja auch nicht so wirklich viel bringt,
oder glaubst Du im Ernst, daß Du zB ne Horde Faschos, die gerade jemanden tottreten, durch friedliches Gelaber davon abbringst? Ich verachte Gewalt,
und werde immer versuchen, ne andere Lösung zu finden, aber ich werde mich sicherlich nicht (mehr) einfach zerstören lassen, oder dabei zugucken,
wie andere zerstört werden, wenn die Gewalt durch friedliche Lösungsansätze nicht abgewehrt werden kann.[/QUOTE]
Auch hier gilt: Deine Gewalt erzeugt wieder Gegengewalt. Vor Gott bist Du dann nicht anders als Deine Gegner: Du tust das Gegenteil der
Nächstenliebe. Du rettest einen (und schaffst es wahrscheinlich doch nicht) gleichzeitig aber schädigst Du womöglich sogar mehrere andere Menschen.
Auch diese Angreifer sind vor Gott Menschen, wenn auch irregeleitete. Aber wer ist das nicht? Die wenigsten. Auch unter den "Faschos" gibt es
solche, die der Gewalt später entsagen und andere Menschen werden, wenn sie zu Gott finden.
Wir müssen uns auch darüber im Klaren werden: Unsere Mittel sind beschränkt. Sie sind es und werden es immer sein. Nichts geschieht, das Gott nicht
zulässt. (vgl. Matth 10,29-31)
Selbst wenn wir mit grösster Gewalt reagieren und in jeder Hinsicht im Vorteil sind (siehe die amerik. u. britische Armee im Vergleich zu der des
Irak) so ist doch deshalb das Ergebnis nicht unbedingt positiv. Oftmals erreichen wir gar nichts. Ein Beispiel wäre, daß einer der Gegner plötzlich
eine Schußwaffe zieht und auf Euch einschiesst. Vorher wäre nur einer Zusammengeschlagen worden und danach vielleicht wieder völlig geheilt worden.
Jetzt gibt es zwei Schwerverletzte oder Tote, weil ihr durch die Gegenwehr provoziert habt.
Ich will damit nur sagen: Die Sachen sind zu Komplex und zu schwer zu durchschauen, um korrekt zu reagieren. Gewalt ist immer der falsche weg.
Immer.Sie erzeugt neuen Hass.
[QUOTE]Wie schon gesagt, Du scheinst in Deinem Leben wirklich ne Menge Glück gehabt zu haben, es sei Dir gegönnt, aber die Lebensrealität vieler
Menschen (auch von denen, die ohne Anleitung von Gott versuchen genau nach dem Prinzip des positiven Gegenteils zu leben) sieht nun mal völlig anders
aus. Ich zB wäre schon seit Jahren tot, wenn ich mich nicht rechtzeitig doch noch gewehrt hätte...[/QUOTE]
Ich hoffe ich konnte diesbezüglich etwas für Aufklärung sorgen.
Was Deinen Tod betrifft muß ich sagen: Entschuldige, aber Du irrst Dich. Es mag vielleicht für Dich den Anschein haben, als wäre der Tod sonst
eingetreten. Wenn der Zeitpunkt kommt, dann stirbst Du. Dann gibt es kein Zurück. Aber diesen Zeitpunkt kennt nur Gott.
Davor wird es immer wieder Momente geben, wo der Tod durch die sonderbarsten Geschehnisse verhindert wird. Das ist auch tatsächlich so, z.B. auch
durch einen Gewalteinsatz, aber es gibt für Gott immer [B]viele [/B] und andere Möglichkeiten, Deinen Tod zu
verhindern. Wie gesagt, bis es tatsächlich so weit ist.
Ohne Anleitung von Gott oder anders gesagt ohne seine Hilfe werden wir niemals in der Lage sein, uns von unserer Selbstsucht und Bosheit zu befreien.
Im Gegenteil: Wir werden mit der Zeit immer verbitterter, weil unser Verhalten für eine bessere Welt von den anderen oftmals ausgenutzt wird und wir
selbst unseren Prinzipien nicht immer treu bleiben. Das kann ein Weg zum Amokläufer sein. Lies mal den Brief von Sebastian B.
Möglicherweise war auch er einmal ein Mensch mit positiven Idealen. Letztlich hat sich das ganze definitiv in Verbitterung und Hass umgekehrt. Wenn
es bei ihm nicht so war, so bin ich mir aber sicher, daß es solche gibt. Obwohl sie vielleicht nicht zwangsläufig zu Amokläufern werden. Aber
verbittert.
Gott dagegen bietet uns seine Hilfe an. Er schenkt uns seinen Geist, wenn wir bereit sind, uns seinem Willen zu unterstellen. Durch ihn ist die
Veränderung möglich: [B]2.Kor 3,18; Röm 8,29[/B]
Der Brief: http://www.darknight.xipx.de/WAR.htm
http://www.diebibel.de
|
|
|
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 2.12.2006 um 21:03 |
|
|
@Maria
[QUOTE]Diese hochgelobte Taktik, die andere Wange hinzuhalten, und Angriffen mit Freundlichkeit zu begegnen, ist nicht etwa Menschenfreundlichkeit,
sondern ein primitiver Weg, den Angreifer zu beschämen. So kriegt man ihn billig klein, auch wenn man nicht die Macht hat, sich zu verteidigen,
geschweige denn, zum Gegenangriff überzugehen.
Denn wer hat letztlich gewonnen, Jesus, oder die, die ihn ans Kreuz geschlagen haben? - Jesus natürlich, die anderen sind jetzt für nen guten Teil
der Weltbevölkerung der letzte Dreck. [/QUOTE]
Daß Jesus letztlich gewonnen hat, da gebe ich Dir definitiv Recht. Nicht allerdings, wenn durch seinen Tod alles zu Ende gewesen wäre. Genau das war
ja die Absicht derer, die ihn angeklagt und Pontius Pilatus (den röm. Statthalter) unter Druck gesetzt haben.
Es ist so, daß diejenigen, die in der Welt auf Gewalt, Angriff und Vorteilserhaschung setzen, im Regelfall wenigstens materiell, jobmäßig, sozial
betrachtet und und was allgemein Macht und Ansehen betrifft, klar im Vorteil sind. Sie sind keinen Beschränkungen unterworfen und können tun, was
sie wollen, solange sie nicht irgendeine staatliche Gewalt daran hindert.
Sie sind viel leichter in der Lage, ihr Leben zu geniessen.
Genau aus diesem Grund handeln sie ja auch vielfach so: Aus Kalkül, kühler Berechnung für eigene Vorteile.
Aus diesem Grund handelt der Drogenbaron mit Drogen, besticht der Mafiaboss die Abgeordneten, betrügt der Gammelfleischhändler seine Abnehmer und
vergibt der Pharmavertreter Geldgeschenke an Ärzte oder Apotheker.
Aus dem gleichen Grund kriecht jemand seinem Chef in den Allerwertesten und ist dafür sogar bereit, gegen Kollegen vorzugehen.
Die, die Jesus ans Kreuz gebracht haben waren nicht beschämt, weil sie haben schlicht nur ihren Willen gekriegt und waren ihn los. Das waren
übrigens damals die Pharisäer und Schriftgelehrten, denen Jesus mit seiner Kritik an ihrem Vorgehen ein Dorn im Auge war.
Genauso sind auch die, die andere aus Kalkül rausmobben im Regelfall genausowenig beschämt, weil sie nämlich ihr Vorgehen nicht publik machen und
auch nur schlicht ihren Willen kriegen. Genau deshalb ist Mobbing ja oftmals auch so schwer nachzuweisen.
Wenn welche beschämt sind, dann sind es einige wenige im Nachhinein, wenn sie irgendwann einsehen, daß ihr Handeln falsch war. Wenn es ihnen dann
richtig Leid tut und Gott ihnen ihre Schuld vergibt, dann sind sie in der Tat beschämt. Das ist ja dann auch der Grund, warum sie die Bereitschaft
haben, sich zu ändern.
Genau dies ist aber vorher nicht abzusehen und es handelt sich nur um einige wenige im Vergleich zur Masse. Dafür das eigene Leben einzusetzen, das
kann man kaum als "Berechnung" oder "psychologisch klug" bezeichnen. Dafür gibt es andere Beweggründe: Nächstenliebe.
|
|
|
MAUS
Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Too old to die young
|
Verfasst am: 3.12.2006 um 00:34 |
|
|
| Zitat | Original von sailor
@Maus
Die Ursachen liegen dann aber weit tiefer und ich bin mir sicher, daß auch meine Handlung darin ihren Teil beigetragen hat. Wenn ich heute so
darüber nachdenke, dann kommt mir die Idee, daß das, was danach folgte (die Atacken auf mich), eine gerechte Folge, eine Art Verdeutlichung für
mein eigenes Handeln war.
Da ich mir sicher bin, daß von Gott sowohl Glück als auch Unglück kommt, (die Bibel sagt dies ebenso) wird es von ihm gewesen sein. Es hat zu einem
Verständnisprozess geführt und mir ist nach seinem Selbstmord bewußt geworden, welche Schuld ich trug. Ich habe Gott dafür um Vergebung gebeten
und bin mir sicher, er hat mir vergeben. Bei ihm konnte ich es nicht mehr tun.[/QUOTE]
Hm... also zuerst habe ich mich wirklich gefreut, daß Du mal was über Dich geschrieben hast, und ich freue mich, daß Du eingesehen hast, daß Du
Scheiße gebaut hast, und Konsequenzen daraus gezogen hast. Aber sei mir nicht böse, daß ich mich nicht mehr zu einer ausführlichen Antwort
aufraffen kann, denn ab obigem Zitat ziehst Du meiner Meinung nach die völlig falschen Schlüsse. Du bist also nicht nur an Deiner Schuld schuld,
sondern auch an der der anderen? Du sagst mir mit Deinem Text, und den Droh-Zitaten aus der Bibel ja wohl nichts anderes, als daß ich von 1-3 Jahren
eine dermaßen verkommene, gemeine Drecksau gewesen sein muß, daß ich die 32 Jahre Scheiße danach vollkommen verdient habe (ach nein da habe ich ja
noch zusätzliche Schuld auf mich geladen, weil ich eine Ungläubige bin...). Wie war das nun mit dem nicht beleidigen wollen? Gar nicht so einfach in
der Praxis, nicht wahr :D Und Du hättest mich nun wirklich nicht noch mehr abschrecken können, als mit Deinen letzten Bibelzitaten, das soll ein
Gott der Liebe sein? :12: |
|
|
|
Ina
Beiträge: 1162
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
Motto: Kein Motto
|
Verfasst am: 3.12.2006 um 01:13 |
|
|
Nö, immer klappt die Wangen-Hinhalt-Taktik freilich nicht. Immer klappt gar nix. Aber ein perfektes Pro-Beispiel hast du ja selber angegeben mit
deinem Hisbollah-Chef.
Ist halt ne Methode, wenn man zu einer anderen nicht in der Lage ist. Und sie ist oft gar nicht so schlecht.
Ich finde sie halt jämmerlich und halte es für besser, wenn man sich offen wehrt bzw, auch mal angreift, als sich niedermachen zu lassen und Frust
zu schieben, bis man es letztlich schafft, sich mithilfe irgendwelcher Konstrukte zu moralischer Überlegenheit aufzuschwingen.
Und was die Vorteile angeht: du und deinesgleichen versprecht euch von eurem Verhalten doch die größten Vorteile, die es letztlich gibt. Was sind
schon ein paar lumpige Millionen und Macht über diesen Schrottplaneten, wenn man stattdessen irgendwann ins ewige Himmelreich Gottes einziehen kann?
|
|
|
HëllRÆZØR
Beiträge: 666
Registriert seit: 12.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Ground Zero - auf ein Neues!
|
Verfasst am: 3.12.2006 um 03:47 |
|
|
| Zitat | Original von Maria
Und was die Vorteile angeht: du und deinesgleichen versprecht euch von eurem Verhalten doch die größten Vorteile, die es letztlich gibt. Was sind
schon ein paar lumpige Millionen und Macht über diesen Schrottplaneten, wenn man stattdessen irgendwann ins ewige Himmelreich Gottes einziehen
kann? |
Kennt eigentlich einer von euch die Simpsons-Folge mit der Apokalypse als Abschluss? Irgendwann sieht man Familie Flanders fromm ins Himmelreich
schweben, dann hebt auch Lisa ab (im Gegensatz zu dem Rest der Familie ^^) bis Homer sie wieder runterzieht und mit dem Kommentar "Hm, hier riecht's
nach Barbecue" in einer recht infernal anmutenden Öffnung im Boden verschwindet... :D
|
|
|
...
Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 3.12.2006 um 08:16 |
|
|
Simpsons hab' ich nicht so verfolgt, @Yog.
Mir reichten die South-Park-Folgen, in denen Gott auftrat.:D Die entsprachen auch meinem Gottesbildnis!
@Sailor:
Nöö, so nicht.
Wir können schlecht die Bibel als Grundlage nehmen, wenn Du mit der Definition vorangehst und behauptest, die Bibel sei "das Wort Gottes".:48:
Das ist ein islamisches Verständnis vom Koran, und das auch nur bei den Moslems, die nix von der Aufklärung mitbekommen haben, und damit sind die ja
schon einige Jahrhunderte weiter wie Du, denn für Dich scheinen ja schon die Reformatoren zu modern zu sein.
Bevor ich jetzt mit wissenschaftlichen Erklärungen ankomme, warum die Bibel ein Werk unterschiedlicher Autoren ist, möchte ich Dich einfach fragen,
wie Du Dir vorstellst, dass irgendein Gott Bücher hier für die Menschen schreiben würde oder wie stellst Du Dir das überhaupt vor???
|
|
|
sailor
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 3.12.2006 um 15:13 |
|
|
@Maus
[QUOTE]Aber sei mir nicht böse, daß ich mich nicht mehr zu einer ausführlichen Antwort aufraffen kann, denn ab obigem Zitat ziehst Du meiner
Meinung nach die völlig falschen Schlüsse. Du bist also nicht nur an Deiner Schuld schuld, sondern auch an der der anderen? Du sagst mir mit Deinem
Text, und den Droh-Zitaten aus der Bibel ja wohl nichts anderes, als daß ich von 1-3 Jahren eine dermaßen verkommene, gemeine Drecksau gewesen sein
muß, daß ich die 32 Jahre Scheiße danach vollkommen verdient habe[/QUOTE]
Nein, ich bin an meiner Schuld schuld, an keiner weiteren. Jeder andere auch. Es ist nur so, daß durch diese Schuld -man kann auch sagen Bosheit- die
von meiner Seite geschehen ist, Schäden entstehen, die ihre Spuren hinterlassen.
Mit einem Selbstmord ist es wie mit einem Fass, in das nach und nach größere und kleinere Mengen an Wasser einfließen. Irgendwann bringt ein
letzter Teil dieses Fass zum überlaufen.
In seinem Fall war es wahrscheinlich die Trennung seiner langjährigen Freundin.
Das, was ich dort -in sein Fass sozusagen- eingefüllt habe, hat seinen Beitrag zu dieser Tat geleistet.
Was das Fass betrifft, so stellt das Überlaufen des Fasses allerdings nicht die zwangsläufige Tat dar, sondern einen extremen psychischen Zustand,
eine tiefe Depression, die durch all diese Wassermengen verursacht wurde. Diese Wassermengen kommen nicht immer nur von anderen, sondern teilweise
auch durch eigenes Handeln zustande.
[B]Die Verantwortung für den Selbstmord liegt bei dem, der es ausführt. [/B]Trotzdem tragen die vielen anderen (so wie ich in diesem Fall) zu seinem
Zustand bei, der ihn erst in Bedrängnis bringt. So war es auch bei dem Amokläufer Sebastian B.. Viele andere haben einen Teil -wie gross er auch
immer sein mag- zu seinem psychischen Zustand beigetragen. [B]Nicht aber zu seiner Tat an sich. Es gibt also viele Schuldige, aber nur einenAmokläufer.[/B]
Schuldig vor Gott sind jedoch alle. Nicht nur die, die nun konkret an den genannten Taten beteiligt waren. In den genannten Beispielen wird das nur
gut deutlich, wie viele es letztlich sind. Siehe auch:
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/522728.html?p=4&nv=ct_cb&eid=522959
Alle Menschen sind vor Gott schuldig, weil sie alle sündigen, Boshaft sind.
Der eine mehr, der andere weniger, nicht alle auf dieselbe Weise, jeder auf seine Art.
Das wird auch gut an der Stelle deutlich, die ich Arne K. schon genannt hatte:
[B]»[I]Ihr wisst, dass unseren Vorfahren gesagt worden ist: 'Du sollst nicht morden! Wer einen Mord begeht, soll vor Gericht gestellt werden.'a
a) zit Ex 20,13; nach Lev 24,17
Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder oder seine Schwester zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem
Bruder oder seiner Schwester sagt: 'Du Idiot', gehört vor das oberste Gericht. Und wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester sagt: 'Geh zum
Teufel', gehört ins Feuer der Hölle.a
a) 1Joh 3,15
Wenn du zum Altar gehst, um Gott deine Gabe zu bringen, und dort fällt dir ein, dass dein Bruder oder deine Schwester etwas gegen dich hat,
dann lass deine Gabe vor dem Altar liegen, geh zuerst hin und söhne dich aus. Danach komm und bring Gott dein Opfer[/I]*.[/B] a a) 6,14-15S
Matthäus 5,21-24
* Mit dem Opfer ist für den Christen das [B]ganze Leben[/B] gemeint (das aus der Umkehr folgt) und nicht etwa ein Sonntäglicher Beichtgang,
Geldopfer oder dergleichen. (Röm 12,1)
Warum? Der der hasst, der der zornig ist, kann den anderen nicht lieben, er/sie kann nicht liebevoll sein. Es ist sogar so, daß die inneren Gefühle,
die ich für jemanden hege, letztlich unter den entsprechenden Konstellationen zur Ausführung der inneren Gesinnung, d.h. entsprechenden Taten
führen. Genau dadurch ist auch zu erklären, warum etliche erwachsene Menschen, durch Propaganda wie "Die Juden sind unser Unglück" letztlich in
der Lage waren, eine Reihe jüdischer Menschen abzuschreiten und sie per Genickschuß in ein Massengrab zu befördern.
Mit Konstellation meine ich das Regime, den Staatszustand, die Gesetzeslage, die diese Tat ermöglichte, ohne rechtliche Konsequenzen zu fürchten.
Die grausame, aber bedingungslose Wahrheit ist aber, daß das, was dort geschah auch immer wieder an anderen Stellen der Welt geschieht.
(Kinshasa/Kongo; Mogadishu/Somalia; Bagdad/Irak etc.)
Menschen, die unscheinbar neben uns wohnten, Familienväter und Mütter, sind aufgrund ihres inneren Hasses (in diesem Fall gegen die Juden) in der
Lage, solche Taten auszuführen.
Die Propaganda ist also nicht die Ursache gewesen, sondern nur ein Lockmittel, eine Bestätigung dieser Gesinnung, um sie letztlich zur Ausführung zu
bringen. Nach dem Prinzip: "Der Staat ist nicht mehr gegen Deine Einstellung, sondern Deiner Meinung, Tu es! Du hast nichts zu befürchten."
Nichts desto trotz hat es einige gegeben, die im Einzelfall aus Angst vor ihren Vorgesetzten gehandelt haben. Doch dann komme ich danach zur Besinnung
und führe einen Mord nicht wiederholt aus, wenn ich dazu innerlich nicht in der Lage bin. Wenn ich sogar Liebe für diese Menschen empfinde.
Der Hass, der Zorn, die Verachtung stellt also das Gegenteil der Liebe dar. Wenn wir also zornig sind oder Hass auf auch nur eine Person haben, dann
brauchen wir nicht denken, daß Gott auf uns hören oder sich uns nähern wird.
Gott sieht ins Herz, betrachtet die Gedanken, die innere Gesinnung:
[B]"[I]Doch der HERR sagte zu Samuel: »Lass dich nicht davon beeindrucken, dass er groß und stattlich ist. Er ist nicht der Erwählte. Ich urteile anders als die Menschen. Ein Mensch sieht, was in die Augen fällt; ich aber sehe ins Herz."[/[/I]B]
1.Sam 16,7
Jesus sagte folgendes zu den Pharisäern:
[B]"[I]Er aber sagte zu ihnen: »Vor den Menschen stellt ihr euch so hin, als führtet ihr ein Leben, das Gott gefällt; aber Gott sieht euch insHerz. Was bei den Menschen Eindruck macht, das verabscheut Gott[/I]."[/B]
Lk 16,15
Auch Jesus war als der Sohn Gottes dazu in der Lage:
[B]"[I]Aber Jesus traute ihnen nicht und hielt sich ihnen gegenüber zurück, weil er sie alle durchschaute. Über die Menschen brauchte ihm niemand etwas zu sagen, denn er kannte das menschliche Herz bis auf den Grund[/I]."[/B]
Joh 2,24-25
Gott weiß, was aus diesen boshaften Gedanken folgt. Er weiß, daß viele, die heute hier in Deutschland oder auch in Frankreich oder Großbrittanien
leben, zu gleichen Taten in der Lage wären, wenn nur die Konstellation wieder stimmte.
Danach beurteilt er die Menschen. Nicht nur nach ihren Taten. Auch nach ihren Gedanken und - wie oben ersichtlich- nach ihren Worten. Wie dort
deutlich wird, beurteilt er diese Worte nicht weniger gering, als die entsprechende ausgeführte Tat: Mord. Bei den Gedanken/der Gesinnung ist es
ebenso:
[B]"[I]Wer seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst, dass in keinem Mörder ewiges Leben sein und bleibenkann[/I]."[/B]
1.Joh 3,15
Wie Du selbst am eigenen Leib erfahren musstest, sind unsere Worte auch wahrhaftig nicht geringer zu bewerten. Sie verletzen einen Menschen tief, er
kann daran zugrunde gehen. Krank werden, sterben. Wer die Zusammenhänge zwischen Psyche, Immunsystem und etwa Erkrankungen wie Krebs kennt, der wird
mir hier zustimmen. Gott ist gerecht, nicht wie die Menschen. Bei den Menschen (dem menschlichen Gesetz) zählt es nicht, was jemand sagt. Oder
zumindest kaum. Schlägst Du zu, dann wirst Du belangt.
In meinem Fall war es so, daß ich mich immer mehr von Gott entfernt habe, deshalb ging es mir innerlich immer schlechter. Gott wollte mich
wachrütteln und zu ihm führen, was ihm ja wie gesagt auch gelungen ist. Dazu mußte es mir erstmal richtig dreckig gehen. Anders hätte ich nur auf
mich selbst vertraut, aber wäre nicht zu Gott gekommen.
Wenn es Dir schlecht geht und auf Dich eingehackt wird, oder Du etwa Krankheiten erleiden mußt, dann bist Du nicht zwangsläufig so geplagt, weil Du
nach Deiner Ausdrucksweise "eine gemeine Drecksau" bist. Dafür kann es verschiedene Ursachen geben.
Auch ein Christ, der von ganzem Herzen versucht, Gott und den Menschen Gutes zu tun, kann viel erleiden müssen. Dadurch wird er von Gott geprüft und
lernt eben, trotz dieser Leiden an Gott festzuhalten. Wenn er diese Leiden überwindet, stärkt dies letztlich sein Vertrauen und seine feste
Hoffnung, daß Gott tun wird, was er versprochen hat. Er wächst also im Vertrauen (Glauben) Ich will Dir mal zwei Beispiele bringen, was Jesus dazu
gesagt hat:
[B][I]Im Vorbeigehen sah Jesus einen Mann, der von Geburt blind war.
2 Die Jünger fragten Jesus: »Rabbi, wer ist schuld, dass er blind geboren wurde? Wer hat hier gesündigt, er selbst
oder seine Eltern?«
3 Jesus antwortete: »Weder er ist schuld noch seine Eltern. Er ist blind, damit Gottes Macht an ihm sichtbar
wird.
4 Solange es Tag ist, müssen wir die Taten Gottes vollbringen, der mich gesandt hat. Es kommt eine Nacht, in der niemand mehr wirken kann.
5 Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.«
6 Als Jesus dies gesagt hatte, spuckte er auf den Boden und rührte einen Brei mit seinem Speichel an. Er strich den Brei auf die Augen des Mannes
7 und befahl ihm: »Geh zum Teich Schiloach und wasche dir das Gesicht.«
Schiloach bedeutet: der Gesandte. Der Mann ging dorthin und wusch sein Gesicht. Als er zurückkam, konnte er
sehen.
8 Da sagten seine Nachbarn und die Leute, die ihn vorher als Bettler gekannt hatten: »Ist das nicht der Mann, der immer an der Straße saß und
bettelte?«
9 Einige meinten: »Das ist er.« Andere sagten: »Nein, er ist es nicht; er sieht ihm nur ähnlich.«
Der Mann selbst bestätigte: »Ich bin es!«
10 »Wieso kannst du auf einmal sehen?«, fragten sie ihn.
11 Er antwortete: »Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Brei, strich ihn auf meine Augen und sagte: 'Geh zum Teich Schiloach und wasche dein
Gesicht.' Ich ging hin, und als ich mich gewaschen hatte, konnte ich sehen[/I].«[/B]
Johannes 9,1-11
Aber auch:
[B]"[I]Am Schaftor in Jerusalem befindet sich ein Teich mit fünf offenen Hallen. Auf Hebräisch wird er Betesda genannt.
Eine große Anzahl von Kranken lag ständig in den Hallen: Blinde, Gelähmte und Menschen mit erstorbenen Gliedern.
Sie warteten darauf, dass das Wasser Wellen schlug; denn von Zeit zu Zeit kam ein Engel Gottes und brachte das Wasser in Bewegung. Wer als Erster in
das bewegte Wasser hineinging, wurde gesund, ganz gleich, welche Krankheit er hatte.
Unter ihnen war auch ein Mann, der seit achtunddreißig Jahren krank war.
Jesus sah ihn dort liegen. Er erkannte, dass der Mann schon lange unter seiner Krankheit litt, und fragte ihn: »Willst du gesund werden?«
Der Kranke antwortete: »Herr, ich habe keinen, der mir in den Teich hilft, wenn das Wasser sich bewegt. Wenn ich es allein versuche, ist immer schon
jemand vor mir da.«
Jesus sagte zu ihm: »Steh auf, nimm deine Matte und geh!«
Im selben Augenblick wurde der Mann gesund. Er nahm seine Matte und konnte wieder gehen.
Der Tag, an dem dies geschah, war ein Sabbat....
....Später traf Jesus ihn im Tempel und sagte: »Hör zu! Du bist jetzt gesund. Tu nichts Unrechtes mehr, sonst wird
es dir noch schlimmer ergehen[/I]."a
a) 8,11; Mt 12,45par; Jak 5,16[/B]
Johannes 5,2-9.14
Das bedeutet: [B]Ja, Du bist eine Sünderin. Genau wie ich, wie alle Menschen. [/B] Diese Schuld, Deine Bosheit belastet Dich und trennt Dich vonGott. Aus diesem Grund [B]kann[/B] es Dir auch schlecht gehen. Muß es aber nicht.
Vor Gott ist ein gesunder, allseits geliebter, hochgeachteter, beruflich erfolgreicher, gutaussehender Mensch oftmals viel schlechter dran, als einer
wie Du oder ich, der vieles ertragen muß. Denn dieser Erfolg, dieses gute Leben steigt den Menschen zu Kopf. Die meisten können nicht damit umgehen,
sie werden hochgradig arrogant, verachten andere, meinen sie selbst hätten das alles erreicht. Das trennt sie wiederum von Gott. [B]Er will aber,daß wir zu ihm finden, weil er uns helfen will[/B] Vielleicht hilft Dir das etwas im Verständnis.
Dazu abschließend noch etwas, damit Du Gott besser verstehst:
[B]"[I]Aber der HERR, der mächtige Gott, sagt: So gewiss ich lebe, mir macht es keine Freude, wenn ein Mensch wegen seiner Vergehen sterben muss.
Nein, ich freue mich, wenn er seinen falschen Weg aufgibt und am Leben bleibt. Darum kehrt um, kehrt schleunigst um! Warum wollt ihr in euer Verderben
laufen, ihr Leute von Israel?'
12 Du Mensch, sag auch das zu den Leuten aus deinem Volk: 'Wenn ein rechtschaffener Mensch anfängt, Unrecht zu tun, dann nützt ihm seine ganze
frühere Rechtschaffenheit nichts – sie kann ihm nicht das Leben retten. Und wenn ein verbrecherischer Mensch anfängt, das Rechte zu tun, dann
schaden ihm alle seine früheren Vergehen nichts – sie können ihn nicht das Leben kosten.
13 Wenn ich einem rechtschaffenen Menschen zusichere: Du wirst am Leben bleiben!, und er denkt: Nun bin ich sicher!, und beginnt Unrecht zu tun, dann
zählt sein ganzer vorbildlicher Lebenswandel nicht mehr; weil er Unrecht getan hat, muss er sterben.
14 Und wenn ich zu einem verbrecherischen Menschen sage: Du musst sterben!, und er wendet sich vom Unrecht
ab,
15 gibt dem armen Schuldner sein Pfand zurück, erstattet, was er widerrechtlich an sich gebracht hat, und hält sich
an die Weisungen, die zum Leben führen, dann muss er nicht sterben.
16 Alles Unrecht, das er früher getan hat, zählt dann nicht mehr. Weil er jetzt das Rechte tut, soll er am Leben
bleiben.
17 Ihr Leute von Israel behauptet: Der HERR tut uns Unrecht! Aber ihr selbst tut Unrecht!
18 Wenn ein Mensch, der früher vorbildlich gelebt hat, Unrecht zu tun beginnt, muss er dafür sterben.
19 Und wenn ein verbrecherischer Mensch sich von seinen Verbrechen abwendet und das Rechte tut, rettet er damit sein Leben.
20 Und da sagt ihr: Der HERR tut Unrecht! Nein, jeder bekommt von mir, was er mit seinen Taten verdient hat.
Kommt zur Besinnung, ihr Leute von Israel!'[/I]«[/B]Hesekiel (Ezechiel) 33,11-20
Wenn Gott hier sagt "[I]dann mußt Du sterben[/I]", dann ist damit nicht der Tod gemeint, den wir alle erleiden, sondern der zweite, endgültige([B]ewige[/B]!) Tod, die ewige Verdammnis. ([B]Offb 21,8; Offb 20,10; Offb 21,27[/B]) Der erste Tod ist für Gott kein Hindernis, unser Geist/Seele
ist in seiner Hand.
Wenn wir nicht zu ihm umkehren, uns ändern, dann werden wir [B]niemals[/B] zu Gott kommen können. Genau das möchte er aber verhindern, deshalb
bemüht er sich um uns. Das was jetzt ist, ist zeitlich begrenzt, eine im Vergleich zur Ewigkeit lächerlich kurze Zeitspanne. Vielleicht verstehst Du
jetzt auch, weshalb Gott Christen leiden lässt. Oder weshalb er seinen Sohn leiden ließ. Dieser tat dies übrigens freiwillig.
([B]Galater 5,19-21[/B])
[QUOTE] (ach nein da habe ich ja noch zusätzliche Schuld auf mich geladen, weil ich eine Ungläubige bin...). Wie war das nun mit dem nicht
beleidigen wollen? Gar nicht so einfach in der Praxis, nicht wahr Und Du hättest mich nun wirklich nicht noch mehr abschrecken können, als mit
Deinen letzten Bibelzitaten, das soll ein Gott der Liebe sein? [/QUOTE]
Es gibt auf der Welt Freunde, die sind immer freundlich. Sie sagen Dir auch dann in Deinen Ohren wohlklingende Dinge, wenn sie Dir eigentlich etwas
anderes sagen müssten. Wenn sie Dich warnen müssten, Kritik an Dir üben müssten. Diese "Freunde" sind Schmeichler, aber keine wahren Freunde.
Denn sie bringen Dir letztlich Leid.
Ja, Du bist eine Ungläubige und Du bist schuldig vor Gott! Aber ich denke Du hast verstanden, daß Du erstens nicht die einzige bist (ich bin ebenso
nicht ausgenommen) und ich hoffe, Du hast auch verstanden, daß Gott Dir Vergebung anbietet, wenn Du Dein Leben änderst. Deshalb ist Gott trotz allem
Liebe. Er gab seinen einzigen geliebten Sohn, Jesus Christus, um uns die Vergebung zu ermöglichen. Er bietet uns die Hilfe durch seinen Geist,
endgültig von unseren Sünden loszukommen. Und er sucht uns und versucht immer wieder, uns zur Umkehr zu bewegen. Würde er uns nicht lieben, dann
wären wir ihm egal. Er würde all dies nicht tun.
Doch er tut es. Er liebt Dich.
Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=tyBOWwF1JUE
[B]----------->[/B] Meinst Du, erhätte dies freiwillig getan, wenn wir uns dafür nicht wenigstens ändern müssten? Damit alles beim alten bleibt?
Du siehst es an dem Mann, den er am Teich geheilt hat: Er soll nicht wieder sündigen. Nein, er möchte uns Retten von unserer Selbstsucht, unserer
Sünde. Dies war die Vorraussetzung: Sein Opfer für unsere Schuld. Er hat sie getragen.
Dieses Opfer wird für uns wirksam, wenn wir uns ändern. Uns Leid tut, was wir getan haben.
http://www.diebibel.de
|
|
|
MAUS
Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
Wohnort: NRW
Mitglied ist Offline
Motto: Too old to die young
|
Verfasst am: 3.12.2006 um 16:21 |
|
|
| Zitat | Original von sailor
@Maus
Das bedeutet: [B]Ja, Du bist eine Sünderin. Genau wie ich, wie alle Menschen. [/B] Diese Schuld, Deine Bosheit belastet Dich und trennt Dich vonGott. Aus diesem Grund [B]kann[/B] es Dir auch schlecht gehen. Muß es aber nicht.
Ja, Du bist eine Ungläubige und Du bist schuldig vor Gott! Aber ich denke Du hast verstanden, daß Du erstens nicht die einzige bist (ich bin ebenso
nicht ausgenommen) und ich hoffe, Du hast auch verstanden, daß Gott Dir Vergebung anbietet, wenn Du Dein Leben änderst. . |
:D sorry, aber das einzige, was ich erkenne, ist [B]Fanatismus[/B] (ich hab Recht, und alle anderen liegen 100%ig falsch, und deswegen muß ich ihnenmeinen Weg aufzwingen, und sie beleidigen, oder kennst Du mich gut genug, um meine "Bosheit" beurteilen zu können lol), [B]Drohgebaren[/B] (wenn du
das nicht tust, hab ich dich nicht lieb... = Psychoterror, wird gerne in der Kindererziehung verwendet, und löst bekannter Maßen schwere psychische
Probleme wie zB starke Verlustängste, Duckmäusertum, Verlust von Selbstwertgefühl, usw beim Kind aus)
*g* ich soll also mein Leben ändern... ich soll also nicht mehr trotz aller widrigen Umstände grob nach den 10 Geboten leben, nur weil ich dabei
nicht an einen "lieben" Gott glaube... ok, dann sollte ich wohl ab jetzt das Alte Testament bevorzugen mit seinem Auge um Auge, Zahn um Zahn...

Magst Du mich nicht noch weiter von einem Gott entfernen, der mich nur liebt, und mir (was auch immer) vergibt, wenn ich vor ihm krieche... :D
Liebe bedeutet nämlich nicht, den anderen nur zu lieben, wenn er tut, was Du (Gott) willst, sondern ihn so zu akzeptieren, wie er ist, und das ist
selbst bei aller Gutmütigkeit und dem festen Willen dazu in einer hasserfüllten Umgebung nicht dauerhaft möglich, wenn Du das abstreitest (*g* was
Du vermutlich wieder mit einer Menge Bibelzitaten tun wirst), muß ich davon ausgehen, daß Du Dich massiv selbst belügst (um das Gefühl zu haben,
das Deine Tat wenigstens von Gott vergeben wurde, da Du Dich dem Menschen gegenüber ja offensichtlich immer noch sehr schuldig fühlst), oder Dir
jemand eine Gehirnwäsche verpaßt hat, denn irgendwie kann ich zwischen all den Bibelzitaten so gar kein selbständiges Denken mehr erkennen. Du
maßt Dir einfach nur im Namen Gottes an, Menschen, die anders denken zu verurteilen, was ich für sehr überheblich halte. Da muß ich doch glatt
wieder an "unsere" Veganerin denken...
|
|
|
Flo
Beiträge:
Registriert seit: 1.1.1970
Mitglied ist Offline
|
Verfasst am: 3.12.2006 um 16:33 |
|
|
Vielleicht sollte uns erstmal wer erklären,was denn eine Sünde ausmacht.
|
|
|
| Seiten: 1 2 3 |
|