
Sich abzustrampeln, um andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.. sich gegenseitig zitieren und das Wort im Munde umdrehen... Argumente finden,
die die Ansichten des anderen lächerlich erscheinen lassen... und alles nur, damit man selber besser dasteht als sein Gegenspieler...
irgendwie gibt mir diese ganze Rumdiskutiererei in letzter Zeit überhaupt nichts mehr.
Ich meine jetzt nicht mal so sehr das Diskutieren hier bei der Unity (hier diskutiert man ja wenigstens mit Leuten, die auch was im Hirn haben)...
sondern vor allem das Diskutieren in anderen Foren oder im realen Leben. Das Diskutieren mit Leuten, die von meinen Ansichten dermaßen weit entfernt
sind, dass gegenseitiges Verständnis oder gar Einigung völlig ausgeschlossen sind.
Ehrlich gesagt, ist mir dafür mittlerweile meine Zeit zu schade, um mich überhaupt noch mit sowas abzugeben.
Irgendjemandem erklären zu müssen, warum es schlecht ist, wenn der Staat die Menschen zu sehr überwacht... das ist, als ob du jemandem das
Bruchrechnen erklären willst, während derjenige noch beim kleinen Einmaleins stehen geblieben ist und steif und fest und voller Überheblichkeit
behauptet, dass 1 + 1 = 5 ist.
Oder meiner Mutter erklären zu müssen, dass es nicht unbedingt an der Faulheit der Ostdeutschen liegt, dass sie um ihre Rente fürchten muss. Oder
dem typischen BILD-Leser erklären zu müssen, warum es weitaus schlimmere Schmarotzer gibt als Ausländer und Sozialhilfeempfänger.
Oder solchen Leuten erklären zu müssen, wieso es das gute Recht eines jeden Menschen ist, Jobangebote abzulehnen, bei denen man nur ausgebeutet
wird.
Ich will nicht mehr über sowas reden. Wenn ich so dumme Stammtischargumente höre, will meine Faust nur noch in das Gesicht meines Gegenübers. Mehr
nicht.
Wozu reden? Habt ihr schonmal einen Nazi durch gute Argumente von seinen Ansichten abgebracht? Habt ihr schonmal durch schöne Worte aus einem
Spießer einen Anarchisten gemacht? Ich glaube, sowas geht nur im Film.
Daher stelle ich jetzt mal ganz grundsätzlich den Sinn von politischen Debatten und Diskussionsrunden in Frage.
Jeder Depp hat seine Ansichten, und keiner will sich umstimmen lassen müssen (und damit sein Gesicht verlieren). Man tauscht Argumente aus, labert
ein bisschen, und am Ende hat man nichts erreicht. Im besten Fall findet man einen Kompromiss wie "Ok, du hast Recht, und ich hab auch irgendwie
Recht."... aber wann habt ihr das letzte Mal mit jemandem diskutiert, der euch am Ende der Diskussion gesagt hat: "Ja, du hattest Recht. Ich habe
mich geirrt. Meine Ansichten waren falsch!"
Sowas kommt nicht wirklich häufig vor, oder?
Da spare ich es mir doch lieber von vornherein, oder ich diskutiere halt nur Just for fun oder zur Selbstdarstellung, aber nicht, weil ich ernsthaft
ein vernünftiges Ergebnis erwarten würde.
Das beste ist aber, wenn dann noch so Sprüche kommen wie "Du verhältst dich ganz schön undemokratisch! Man muss doch auch die Meinungen von
anderen akzeptieren können."
Aber ehrlich gesagt... NEIN. Nein, ich denke nicht, dass ich jede Meinung akzeptieren will.
Und wenn Demokratie bedeutet, dass ich jede Scheiße schlucken muss, die man mir zum Fressen gibt, ohne dass ich hinterher den Koch vollkotzen darf,
dann bin ich doch gerne mal undemokratisch... drehe mich einfach um, wenn mir jemand mit dummen Argumenten kommt, oder spucke vor ihm auf den
Boden...
Hab keinen bock mehr auf dieses "Ich studiere deine Worte, zerlege sie in ihre Bestandteile und schleudere sie dann mit der Gewalt eines Orkans auf
dich zurück."
Wer mich kennt, weiß, dass ich mich zu wehren verstehe, und dass mir so schnell nicht die Argumente ausgehen. Aber die Motivation, mich überhaupt
auf solche intellektuellen Schwanzvergleiche einzulassen.. die kommt mir allmählich abhanden.
Wie ist das bei euch?
Habt ihr noch Lust auf Diskussionen mit Spießern, Faschos und sonstigen scheinbar unbelehrbaren Dummköpfen?
Sagt ihr gar nix mehr, oder werdet ihr aggressiv?
Wird die Macht des Wortes vielleicht doch überschätzt?
Wie heißt es denn so schön:
Man kannn jemanden nur die Tür zeigen, hindurchgehen muss er selber.
Wenn jemand nicht bereit ist hindurchzugehen, kann man so viel reden wie man will.
Dann kam man nichts machen.
ach @dian, du sprichst mir schon wieder mal aus tiefster seele. und genau aus diesem grund hab ich es irgendwie schon immer vermieden in den meisten
fällen meine fresse aufzureißen. meistens musste man mich erst bis zur weißglut reizen bis ich endlich ma meine meinung sage, die den menschen
natürlich trotzdem scheißegal war. erst neulich hat ich ma wieder so nen fall als ich mit meiner sippschaft um nen tisch saß und mein onkel (der
hellste war er noch nie) ma wieder nach nem bier zuviel (war sein erstes, er verträgt nich viel
) angefangen hat seine braune scheiße die er täglich so in den medien und den straßen hört zu verbreiten. so
nach dem motto: ja ich würd alle türken an die wand stellen, warum die son pack erst hier rein lassen bla bla bla. irgendwann wurde mir dann die
laberei doch zu dumm und ich meinte nur: was bitte sind denn ländergrenzen wert und scheiß doch auf deutschland. der großteil guckte mich nur
verwundert an und meine mum reagierte ganz geschockt (hatte allerdings nich alles verstanden und fand es schon wieder schlimm das ich fluche
). nur mein vater (der im 2. weltkrieg live dabei war) schaute mich irgendwie
voller stolz an
. naja, dann war auch wieder gut. mein onkel hatte
aufgehört mit seiner nachplapper-propaganda und alle anderen wechselten schnell das thema. appropos meine mum, mit ihr kann man sowieso "am besten"
diskutieren, denn irgendwann kommt sie immer mit dem argument: weil das halt so ist und du wirst daran nix ändern, also halt dich einfach daran
*rofl. nu gut, meine fam sind halt alle höhere mittelschicht und totale spießer, irgendwie fall ich bei familientreffen mit meiner straßenschnauze
immer ausm bild :D. naja, und auch sonst war ich immer der eher stille rebell der seine meinung erst sagt wenn es wirklich bitter nötig wird. nicht
das ich angst hätte sie zu äußern, aber wie von @dian schon richtig beschrieben macht es wenig sinn. die spucke und den atem kann man sich auch
sparen. solange wie mir einer seine meinung nich aufzwingen will, soll er doch bitte damit hingehen wo der pfeffer wächst. mein fazit: wenn man leute
findet mit denen man diskutieren kann (so wie mit euch hier) dann tu ich das auch gut und gerne, aber wenn mich einer eh nur mit phrasen volllabern
will die er als seine meinung verkauft, dann leckt mich einfach, dann hab ich keinen bock zu reden und sag dann lieber, talk to my hand.
tja bei mir war das eher so rum, dass ich was weltanschauliche labereien angeht nie besonders "eloquent" war. mich hat das tierisch gewurmt, dass
ich irgendwelchen dahergelaufenen hirnis, die freunde wegen palitüchern dumm angemacht haben oder anderweitigen müll abgelassen haben nicht wirklich
was entgegenreden konnte. ich hatte einfach keine von diesen seltsamen "idealen". im nachhinein seh ich das eher gelassen - was die typen da
scheinbar besser konnten, haben sie kopiert. und zwar sehr unkreativ. außerdem ist doch alles nur schall und rauch; was bedeutet es denn, was in
diesen gammligen gehirnen vor sich geht.
was ich sagen will: ich diskutiere eigentlich überhaupt nicht und habe auch noch nie wirklich diskutiert. ich empfinde es als angenehm, wenn ich mich
von jemandem zum teil verstanden fühle und will eigentlich fast niemandem mein menschenbild erklären müssen. es fragt schließlich auch keiner
danach. ich verstehe die meisten menschen nicht und sie werden mich nie verstehen; ich frage mich ständig warum dieser oder jener sich dieses oder
jenes problem überhaupt macht, warum er so denkt und nicht anders, warum er diese eine sache so wichtig nimmt..... ich werde manchmal leicht wütend,
manchmal traurig, manchmal wird mir auch richtig schlecht, aber darüber komm ich hinweg.
es nützt ja nichts, würde mein vater vielleicht sagen
der reibt sich zB
grad ein bisschen an seinen spießigen, bürokratischen kollegen auf und ich weiß auch nicht, was ich noch dazu sagen soll, wenn er meint "schule
ist scheiße." ja, ganz recht.
Bei den ganz harten Fällen schreib ich nur noch satirisch-subversives Zeug, das ist jedenfalls meistens meine Ausflucht, nachdem ich einen härteren
Ton anschlage und nur noch persönliche Gifteleien ernte. Harte Fälle sind Fundichristen und Verschwörungstheoretiker, die 'Fakten' aus dem
Internet runterbeten. Leider verstehen anscheinend nur die nicht Angesprochenen die in der Satire eingebauten Analogien und somit bringt das
eigentlich auch nichts...
Bei Diskussion hab ich immer mehr das Problem, dass ich eigentlich überhaupt keinen Standpunkt vertrete und wenn doch, dann nur so halb. Überzeugen
kann man sowieso niemanden und trotzdem geb ich mich manchmal der Illusion hin, dass ich es könnte. Trotzdem können Diskussionen einen Umschwung
bewirken. Natürlich gibt man meistens während einer Diskussion nicht zu, dass man einfach die schlechteren Argumente hat und die Theorie des
Gegenübers besser funktioniert. Doch mir ist es auch schon passiert, dass ich im Nachhinein meine Meinung vollkommen umgekrempelt habe. Z.b. beim
Thema ob der Mensch ein Tier ist hab ich verbissen dafürgehalten, dass der Mensch keins ist. Doch letztendlich kam ich (lange nach der Diskussion) zu
der Einsicht, dass mein Gegenüber eigentlich die plausibleren Gründe aufführte und so denk ich heute, dass der Mensch ein Tier ist.
Bei anderen Sachen wird man vllt. nur etwas erschüttert. Z.b. beim Thema "Freier Wille". Anfangs war ich absolut überzeugt, dass wir einen freien
Willen haben, heute denke ich, dass man bei dieser Thematik einfach keine Entscheidung treffen kann, da es sowohl gute Gründe dagegen als auch dafür
gibt.
Ja Diskussionen sind meistens sinnlos, doch das muss nicht immer am Gegenüber liegen. Meistens gehen doch beide Seiten in eine Diskussion hinein und
sind fest davon überzeugt die 'richtige' Sichtweise zu vertreten. In einem Buch las ich mal den Spruch: contra principia negantem, non est
disputandum. Also wenn man nicht sowieso schon irgendwo auf der selben Wellenlänge ist, dann bringen Diskussionen nichts. Man kann damit höchsten
Leute, die sich noch nicht für eine Seite entschieden haben beeinflussen aber das war es dann.
Das Einzige was ich noch 'sinnvoll' finde ist über die Diskussion selbst bzw. die Argumentation von jemandem zu diskutieren (am besten daran ist,
dass man sich mit dem Thema über das gesprochen wird garnicht auskennen muss), doch meistens rennt man dabei in eine Falle hinein und lässt sich
doch zu einer Inhaltsdiskussion hinreißen. Aber auch bei dieser Art Diskussion seh ich mittlerweile meistens schwarz, da die meisten eine Kritik an
der Argumentation mit einer Kritik an ihrerPerson oder dem Inhalt verwechseln.
Also ich diskutiere eigentlich immer ausgiebig und gerne über alles mögliche. Generell werde ich da auch nicht redensmüde. Es gibt aber auch
Menschen, mit denen ich nicht diskutieren kann, da sie auf ihrem Standpunkt festgewachsen sind, aber nicht deshalb, weil er ihnen gefällt und sie
eine entsprechende Meinung haben, sondern deshalb, weil ich Argumentation schlicht unlogisch ist. Was soll ich machen, wenn jemand die Behauptung,
dass 2+3=4 ist, mit dem Argument, dass doch 4+6=8 sei rechtfertigt? Richtig, mit dem brauche ich gar nicht diskutieren.
Aber mal abgesehen von solchen, dikutiere ich gerne und da gibt es meistens auch immer zwei Arte von Dikussionen:
1. Man ist völlig anderer Meinung, versucht aber den "Diskussionsgegner" zu verstehen und sich an ihn heranzutasten. Relativ interessant, weil man
erfährt, wie die Leute so ticken, aber wirklich weiterbringen tut es einen nicht.
2. Man ist sich zwar grundsätzlich einig, weiß das aber noch nicht, da man das Thema eben von unterschiedlicher Seite beleuchtet. Diese Diskussionen
sind die, die immer am meisten bringen, denn man bekommt eben das gleiche Thema von allen Seiten ausgeleuchtet und kann dann evt Dinge, die man nicht
berücksichtigt hat einbauen und evt seine Meinung etwas korrigieren.
Erst letzthin hab ich mit nem Kumpel über verschiedene Sportarten diskutiert, da wir in der Schule Bewegungslehre gemacht haben und irgendwie
draufgekommen sind auf unterschiedliche Belastungsgefüge und so Zeugs. Er spielt Tennis, ich spiele Volleyball. Er als Spieler, ich hauptsächlich
als Trainer. Und dann haben wir drüber diskutiert, was an welcher Sportart gut und schlecht ist usw und bei welcher man was können muss. Anfangs
hatten wir nen völlig anderen Standpunkt, aber als wir das ganze ausgiebig diskutiert hatten, haben wir gemerkt, dass wir eigentlich ja derselben
Meinung sind. Und das gnaze hat dann eben jedem von uns was gebracht, weil wir beide das auch mal von der anderen Seite gesehen haben.
Immer interessant sowas, könnte ich ewig machen.
Am meisten kotzt es mich an, wenn man meine Ansichten nicht wegen schlechter Begründung kritisiert, sondern weil sie negativ sind.
Man hat ja gefälligst positiv denkend durchs Leben und diese Welt zu gehen und muss so schnell wie möglich wegsehen und an was Schönes denken, wenn
einem was Schlechtes ins Auge fällt. Nicht etwa dran hängen bleiben oder gar was dazu denken und sagen.
DAS soll gut sein! Meine Argumentationen und Kommentare mit der Begründung wegwischen, ich würde meine schandhafte Negativität noch pflegen,
während ich doch daran arbeiten sollte, sie zu beseitigen - so wäre ich ja GANZ ALLEIN schuld dran, wenn es mir irgendwie, irgendwann schlecht geht,
denn ich wills ja, unbedingt.
Ich machte z.B. gestern den Fehler, in Gesellschaft Nachrichten zu gucken. Da soll ich nicht abwertend über Politiker sprechen. Aber was bin ich denn
für die? Sozialer Abschaum, der die Statistik verschlechtert - aber ich "darf" zu Grassers Abgang nicht sagen, dass sich American Psycho jetzt wohl
um seine Frauenköpfe im Kühlschrank kümmern geht.
Dabei ist das ja bloß ein bisschen Gefrotzle - wirklich übel wird es erst, wenn ich wirklich anfange, ne Meinung zu äußern und ein bisschen mein
Weltbild auszubreiten. Ach wie negativ, ach wie kann man nur an allem so rumnölen.
Die Welt ist doch nicht schlecht - denn sie sind ja satt und zufrieden und haben gar nicht die Vorstellungskraft, sich in andere Zustände
hineinzuversetzen oder auch nur die Nachrichten-Bilder, die ins Wohnzimmer flackern, mit Realität zu füllen.
Ich diskutiere fast nie, schon lange nicht mehr. Es ist unglaublich, wie "schief" andere Menschen die Welt sehen können. Aber man kann ihre Optik
nicht ändern und wird nur angefeindet, wenn man es doch versucht. (Vergleiche auch meinen Eingangspost im Misanthropenthread.) Das Ergebnis ist, dass
sich beide Seiten nur noch mehr auf ihren Blick versteifen. Deshalb: Leckt mich am Arsch, geht meinetwegen zum Teufel mit euren scheiß Lügen und
eurer heile-Welt-Heuchelei. Ich gehöre nicht zu euch, bin falsch hier und gehe somit ohnehin zum Teufel, was soll ich EUCH "retten".
genau so gehts mir im moment auch @maria. hab heut über icq versucht ner wirklich guten freundin von mir versucht meine ansichten aufzuzeigen. was war das ende?!? als ich ihr sagte das sie mich nun wirklich kennt und weiß wer ich bin verlässt sie ohne ein wort das icq. und so langsam fang ich wirklich an, an wirklich jedem menschen in meinem umfeld zu zweifeln. gibts denn keinen, der wenigsten den versucht macht mir zuzuhören und mich zu verstehen?!? nein, denn es is ja viel bequemer sich ne heile und bunte zuckerwelt vorzugaukeln bei der gefälligst jeder mitzumachen hat, oder er soll eben zum teufel gehen. ich versteh diese welt nich mehr, ehrlich. das einzigste was ich im mom noch weiß, ist das n liter weißwein und n liter rotwein ne gute mischung ergibt um die ganze scheiße zu vergessen. doch morgen werd ich wieder mit nem kater aufwachen und alles wird mich genauso ankotzen wie am tag zuvor. naja, nich ganz, morgen kommt mein neues t-shirt *freu. hoffe der @dian hat nix dagegen das ich für die unity werbung auf nem shirt trage. hab mir n shirt drucken lassen wo auf der vorderseite: "was kann ich für eure welt?" steht und auf der rückseite: "www.theunity.de". wie mir das jetz in meiner aktuellen situtation weiterhelfen soll weiß ich auch nich. achso, @maria ein weiterer grund weshalb ich grad so down bin is das call-center-mädel, hat sich erledigt, du weißt hoffentlich was ich meine ^^. naja, nu is eh alles egal, also nich lang diskutieren und lieber den leckeren wein in die hohle birne kippen, schönen abend noch ^^.
ach ist doch alles ein scheiß, @Pantheist, Menschen *kotz*, ich war in irgendwelchen Psychofilmchen etc regelmäßig von Leuten beeindruckt, die einfach aufhörten zu kommunizieren, die nicht mehr sprachen, keinen Kontakt mehr aufnahmen, sich völlig zurückzogen, in ihrer Welt lebten und nichts anderes mehr brauchten - klar, vermutlich muss man dazu psychisch krank sein und eventuell ist diese Welt die pure Hölle - dennoch...
Ich kann gut nachvollziehen, was dian beschreibt. Mir geht es auch so. Früher (vor 10 Jahren oder so) vielen mir diese ganzen konformen
Systemdumpfbacken nicht so auf, aber mittlerweile...
Ich muss nur Forum XY anklicken, den Politikteil öffnen und alles gleicht sich von den Meinungen her, wie in Forum XY, dass ich paar Minuten vorher
aufgesucht habe. Versuchst du zu argumentieren, dass es doch wirklich ASOZIALE gibt, und zwar die, die sich schamlos die Taschen mit Zaster
vollstopfen, obwohl ihr Safe schon aus allen Nähten platzt, und lieber Jobs ins Ausland verlagern, weil es dort billigere Arbeitskräfte gibt, die
für gleiche Arbeit weniger entohnt werden. Nur kapiert das irgendwie nie einer dieser Hundesöhne/Hundetöchter, mit denen man zwangsläufig
irgendwo, irgendwann aneinandergerät. Ich habe letztens versucht irgend solchen Pennern online klarzumachen, dass es nicht ok ist, wenn der Staat
meint, er muss einem arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren keine Wohnung geben, weil es Zuhause mit den Eltern nicht klappt und nur Stress gibt.
Das kapieren die nicht! Es kommt nur das übliche Bla bla bla.... Im Gesetz soundso steht aber, blablabla, dass Staat nix zahlen muss, da es eine
SOZIALLEISTUNG ist. Werdet mit euren Problemen fertig, auch wenn Papa mit einem Messer auf dich losgeht.... DA MUSS MAN DOCH KOTZEN UND FRESSE ZU BREI
HAUEN, oder nicht??!!
Versuch einem 16jährigen Bauernsohn, mit rechtskonservativen Ansichten, sein Gedankengut auszutreiben... Man kann ebenso gut versuchen einem Hund das
Sprechen beizubringen. Wobei ich vermute, dass das mit dem Hund noch eher zu schaffen wäre, als das mit dem Bauernsohn.
Ohnehin, da ich in real eh nicht so scharf drauf bin viel zu reden und zu diskutieren, kann ich mir das alles gleich schenken.
@pantheist: Da trennt sich oft die Spreu vom Weizen und die Leute denken sich, was du wohl für ne Meise hast. Ich hatte ExFreundinnen, die verstanden
oft nicht, was ich eigentlich zu sagen habe. Daher habe ich dann doch lieber meine Klappe gehalten und alles ausgesessen. Oder ich habe garnix gesagt,
weil ich genau wusste, die Freundin XY kapiert das eh nicht, erzähl ich ihr mal daher was total bescheuertes, dann lacht sie sich wenigstens einen ab
und denkt nicht ich sei ein Psychopath oder sowas :D
jupp, genau das @Killing Joke, solange ich zu ihr nett und freundlich und lustig war, war die welt ok, aber sobald ich ihr auch nur ansatzweise zeige wie ich ticke kommt sie sowas von nich mehr klar damit und verabschiedet sich lieber mirnichtsdirnichts ausm icq. ach was solls, is mir jetz auch egal.
Das erinnert mich an die Eskapaden, die so ein paar "Freundinnen" abzogen, als wir noch in der Schule waren, und ich noch manchmal mit den Leuten da
geredet habe. Die wünschten sich nichts als "nen ganz normalen Jungen, warum kann net einer ganz normal sein??"
Ich hab da meinen Vortrag über die unterschiedlichen Welten unterschiedlicher Personen und die Bemerkung über ihre Ignoranz, weil sie IHRE kleine
blöde Welt für die Absolute hält, runtergeschluckt und gemeint, das gäbe sich schon, wenn sie mal älter als 16 werden - aber da hatte ich wohl
noch ne zu gute Meinung von den Menschen, diese Annahme war offenbar falsch.
nagut, die frage is was du unter "normal" verstehst ^^.
Und was nach all der Diskutiererei meist noch übrig bleibt ist das Unverständnis:
"I can´t imagine why you wouldn´t welcome any change my friend."
Doch obwohl es so unvorstellbar klingt: Es gibt Menschen, die bei ihrer Klammerei an ein Fundament einfach nicht gestört werden wollen und damit
erledigt sich dann jede Diskussion von selbst. Mütter scheinen für diese Klammerei besonders anfällig...
@ killing joke
Ja Politik ist so ein Bereich in dem ich auch fast nur noch mit dem Kopf schütteln kann, wenn ich mir Forenbeiträge auf diversen Seiten durchlese.
Merkwürdig, dass sich hier niemand auf die genau andere Seite stellt, sondern sich selbst alles für ganz toll halten. Nun, dann will ich das mal
übernehmen. Und zwar JA, ich bekenne mich, ich gehöre ebenso zu jenen, die sich von niemanden belehren lassen, zumindest sehr selten, da ich das
alles, was ich mir im Kopf so aufgebaut habe, für sehr richtig und korrekt halte. Logischerweise, denn ansonsten hätte ich es mit Sicherheit
inzwischen längst geändert. Daher verstehe ich so ganz auch nicht das Hauptaugenmerk dieses Threads. Im Grunde stimmt das natürlich, was Dian
Eingangs erwähnt hat, aber Fakt ist doch ebenso, dass auch ihr nicht besser seid. Im Gegenteil, gerade wer sich Gedanken über die Welt macht, seine
- mitunter radikalen - Ansichten konsequent vertritt, ist doch sogar noch tausend mal weniger zu retten, als der kleine Spießbürger von nebenan, den
man zu bekehren versucht.
Daher: Einfach mal an die eigene Nase fassen und nicht immer glauben, man selbst sei ganz toll. Ähnliches wirft man nämlich dem Abschaum dort
draussen auch bloss vor und ist damit schneller wieder im unbelehrbaren Unrecht, als man gucken kann. oO
@ Pantheist:
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also ich fühl mich manchmal, als wär ich leichter zu beeinflussen als ein scheiß schaukelpferd. das kommt aber davon, dass man zu genau drauf
achtet. eigentlich ist man doch der große aufgeklärte, der nie an roten ampeln stehen bleibt und den ganzen scheiß nicht mitmacht. mortadella für
59cent? klar, aldi ist geil. pullover made in bangladesh? naja, bequem ist er doch.
"auf sich selbst einreden" kann manchmal auch ziemlich anstrengend sein.
Ich habe mich viel mit Sprache beschäftigt und herausgefunden, wann Worte etwas aussagen und wann sie nur Geräusche sind.
Ich habe mich auch viel mit Menschen beschäftigt und herausgefunden, wann Fragen etwas herausfinden wollen und wann sie nur nerven sollen.
Dafür dass du dich redensmüde fühlst, dian, laberst du aber immer noch ganz schön viel... :D
[QUOTE]Coole Idee. Mach mal ein Foto von dir, wenn du das Teil an hast. Wenn's mir gefällt, lass ich mir auch eins machen. (hab ja schon eins, aberda sieht man die Schrift kaum, und daher ist das als Werbeträger eher ungeeignet.)[/QUOTE]
jo, also heute is das shirt gekommen und ich habs gleich ma beim einkaufen im plus um die ecke "getestet" ^^. war zwar sau-kalt mit offener
sweatjacke durch die gegend zu laufen damit man die aufschrift auch sieht, aber die verdutzten gesichter meiner lieben mitmenschen wars wert ^^. mh,
also n foto davon würd ich schon gerne reinstellen, nur hab ich zwei probleme: 1. nur ne olle vga-kamera im handy dessen quali für sowas nu ma gar
nich taugt und 2. kann ich mich schlecht selber fotografieren
. müsst ich
ma warten bis sich ma wieder n verwirrter und gelangweilter kumpel von mir hier her verirrt, allerdings hab ich mich da mit vielen gestern irgendwie,
na nennen wir es ma "ausgesprochen" oder zum thread passend redensmüde diskutiert. somit wird das erstma nix. mach einfach ma die augen zu, stell
dir n stinknormales schwarzes t-shirt vor. über den gesamten brustkorb steht dann zentriert in roter schrift:
[CENTER]Was kann[/CENTER]
[CENTER]ich für[/CENTER]
[CENTER]eure Welt[/CENTER]
[CENTER]?[/CENTER]
über die kompletten schultern steht dann halt noch:
www.theunity.de
ma gucken, vllt. komm ich ja doch noch zu nem foto.
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Naja, so groß empfinde ich den Unterschied zwischen Axiomen und Dogmen eigentlich nicht, wenn man daraus versucht, etwas logisch abzuleiten.
Schwieriger wird eine Diskussion, wenn man auf Logik verzichtet und man mit Menschen zu tun hat, die eben nicht nach Logik handeln.
Mir ist dabei eben 'ne schöne Geschichte eingefallen, warum manchmal Diskussionen doof sind.
Als ich 18 war, war ich ja ziemlich aktiv in der Politik und war Kreisgeschäftsführer hier bei den Grünen, die damals noch klein und unschuldig
waren. Für unseren Kommunalwahlkampf hier in Mülheim haben wir dann 'ne echt gute Kampagne organisiert gegen den Filz der Sozis hier im Ruhrgebiet
und besonders in Mülheim.
Da hab' ich mich noch echt reingehangen. Ergebnis: Wir bekamen mit 12,9 % das beste Ergebnis im Ruhrgebiet.
Heute frag' ich mich, was der Scheiß sollte. Nun gut, Korruption und Vetternwirtschaft sind nicht unbedingt das Beste, was in der Politik passieren
sollte, aber: Wen hatte ich damit angelockt! oO
Menschen, die auch was dagegen hatten, insbesondere dagegen, dass sie nicht an den Pfründen beteiligt waren, die die Sozen unter sich verteilten. Na
prima, was daraus geworden ist, sieht man heute, wenn man sich Die Grünen anguckt.:35: Kann ich drauf verzichten, nochmals solche dämlichen
Argumente zu gebrauchen gegenüber Menschen, die nur ihre eigenen Vorteile sehen.
Das praktische an meiner jetzigen Tätigkeit ist, dass es für einen Erzieher, insbesondere, wenn er es mit verhaltensauffälligen Menschen zu tun
hat, erstmal eine Regel gibt:
Mein Wort ist Gesetz.
Darüber wird mit den Bewohnern nicht diskutiert, weil die viel zu verunsichert wären, wenn denen jemand helfen würde, der selber nicht
hundertprozentig weiss, wo es lang geht.
Wenn man Scheiße gebaut hat, kann man das mit den Teamkollegen besprechen und dann reflektieren, ob der andere nicht evtl. doch Recht hatte.
Zumal es auch unsinnig ist, mit Menschen zu diskutieren, die keinen aktiven Wortschatz besitzen.
So, und ansonsten mach' ich es so, dass ich mich auf doof stelle, wenn ich merke, da ist jemand, der mindestens genauso doof ist wie ich, wenn nicht
doofer.
Ich geb' denen Recht, aber mit Argumenten, die sie nicht erwarten.
Wenn irgend so ein nationalistischer Mensch mir mal wieder erklären will, wie kriegslüstern Bush ist, dann rege ich mich mit dessen Argumenten
darüber auf, dass die Deutschen doch ganz begeistert waren, Schröders Kriegskurs in Afghanistan zu unterstützen.
Damit ist schon mal der ganze nationalistische Rassismus aus der Diskussion raus. Wenn ich Glück habe, fängt er dann an, die Kriege von rotgrün
noch zu rechtfertigen und dann muss er auch dem Irakkrieg etwas abgewinnen, oder die anderen ablehnen. Mit Konsequenz da, wo man sie nicht erwartet,
klappt das gut.
Wenn sich bei mir einer über die Türken aufregt, die zwei Staatsbürgerschaften haben, stimme ich dem zu und sage, dass ich es auch unmöglich
finde, dass gerade in Bayern sogar noch ein Staatsoberhaupt eines anderen Staates sogar noch in Deutschland wahlberechtigt war. (Ein gewisser Herr
Ratzinger, der Staatsbürger des Vatikans ist und gleichzeitig die deutsche Staatsbürgerschaft noch besitzt.)
Besonders viel Spaß macht es mir, Menschen, die an Dogmen gebunden sind, also Behörden gegeneinander auszuspielen.
Das macht immer Spaß, weil die dann völlig hilflos werden.
Ich persönlich ändere meine Meinung meistens durch zwei Sachen:
Zum einen durch Lesen und anschließend Nachdenken darüber, ob die aufgestellte These logisch vereinbar mit meinen Dogmen/Axiomen ist oder dann, wenn
sie Mainstream wird.
Bislang hab' ich noch nix gefunden, was Mainstream wurde und was ich noch vertreten konnte.
Ich denk' mir immer, wenn zu viele Menschen mit mir konform gehen, dann kann etwas mit meiner Meinung nicht stimmen.
Stimmt, das gefühl kenne ich, man versucht jemanden zu überzeugen man denkt, man hat ihn überzeugt un dann lachen sie einen aus, ich hab mal versucht ein par freunden ein par interessante verschwörungstheorien nahezubringen, rede also voller begeisterung auf sie ein und dann freuen die sich, das wir bald überall U.S.-ein dollar-noten hängen haben...das war der teil, wo ich ihnen erklärt hab, wieviel amerikanisch der dollar überhaupt ist (Pyramide), mit der reaktion hab ich nit gerechnet, weil es sonst ganz gute freunde sind die einem ernsthaft zuhören...
Jan kommt aber auch auf den Charakter der Personen drauf an und WIE du ihnen deine Meinung/Theorien vorträgst.Ich denke die Art zu sprechen
beeinflusst das Umfeld doch sehr.
Die Stimme ist auch ein Faktor der anzieht oder abstößt,so ist zb mir eine weiche ruhige Stimme oder der Gegensatz eine Stimme in der Willenskraft
steckt lieber als quietschige Weiberstimmen oder dröhnende Männer im Vollrausch.
(zu Pantheist´s t-shirt:ich hab mir vor Jahren eins drucken lassen mit: Ich bin Schuld - wie immer hätt ich unity eher gekannt wär der schriftzug
noch mit drauf gelandet)
das mit der stimme ist dabei auch noch ein ganz entscheidender punkt, dass stimmt. was ich nicht verstehe, warum ein gewisser herr adolf h. damals
soviel macht erlangen konnte, weil ich deren stimme nicht wirklich "anziehend" fand. aber stimmt schon, ein mann hat es damals durch seine reden
geschafft ein ganzes volk verblöden zu lassen, somit is an diesem stimm-ding auf jeden fall was dran.
zu meinem shirt: das wird heute das erste mal auf arbeit getestet :D.
Ob eine Stimme als anziehend empfunden wird oder nicht, hängt halt auch mit dem gerade vorherrschenden Zeitgeist zusammen.
Man denke nur mal an alte Wochenschauen, wie die Kommentatoren damals geredet haben... damit würde man heute nur noch einen Lachanfall auslösen.
Damals aber wollten die Leute wohl so eine "motivierende" Stimme hören, die ihre Begeisterung wie Peitschenhiebe auf die Zuhörer übertrug.
Auch zu Adenauers Zeiten (also nach dem Krieg) haben übrigens noch manche Politiker den Adolf-Tonfall draufgehabt. (sogar welche von der SPD). Das
muss sich dann erst irgendwann in den 60er Jahren gelegt haben, dass die Politiker dann allmählich weg vom militärischen Kasernenhofklang hin zu
einer etwas "normaleren", zivilisierteren Sprechweise gekommen sind.
dieser gewisse herr adolf h. hat aber nicht durch seine stimmgewaltigen predigten den machtaufstieg erreicht, das waren ganz viele faktoren, die er
einfach schamlos ausgenutzt, deswegen würde ich ihn hinter hervorgehaltener hand als "genial" bezeichnen...darüber sollten wir uns in anderen
threads unterhalten^^
außerdem würde ich nicht sagen: "ein ganzes volk verblöden zu lassen", schließlich waren sie/die damals nicht verblödet, sondern eher in die
irre geführt, oder herein gelegt, denn schließlich wussten sie/die ja nichts von KZs un so
@ jan doch ich glaube schon das es was mit seiner Art sich zu vertreten zu tun hatte.
Beispiel:der Mann vertrat das nordische Aussehen,war aber genau das Gegenteil und nicht gerade eine Schönheit,trotzdem war er zu dieser Zeit ein bei
Frauen sehr begehrter Mann,weil eines der Männlichen Ideale Stärke ist und körperlich glich er eher einem häufchen Elend.
Was tat er:herrisches Auftreten und wildes Gestikulieren um sich selbst zu verfälschen und anderes das glauben zu machen was sie wollten:einen
starken Mann.
Wenn du weißt wie du es machen musst und eine schwache Person vor dir hast kannst du dieser Person alles erzählen und sie würde es glauben.
@ Jan:
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nu hackt wieder stundenlang auf meiner machmal etwas "komischen" ausdrucksweise rum ^^. ich meinte ja mit verblöden nich verblöden im sinne von verblöden sonern eben "verblöden", meinetwegen einlullen oder nennt es wie ihrs wollt ^^.
@Pantheist: gut das de das geklärt hast^^
ich will nur mal einwerfen, das wir den weltkrieg nur verloren haben (in beiden fällen!) weil sich die amerikaner eingemischt haben (sollte ich das
so sagen?) im ersten weltkrieg hatten wir alle vorteile auf unserer seite, schwere artellerie, gas, flammenwerfer,...nur um ein par zu nennen, und wir
hätten den krieg auchbeinah gewonnen, wenn sich nicht die amerikaner (usa) an die front gewagt hätte...
im zweiten weltkrieg muss ich sagen, das war zu 90% adolf h.s schuld, er war ein verdammt schlechter stratege seit dem zurückweichen an der ostfront
(zu der zeit hat stalin dem generalsstab die befehle überlassen) und h. hatte volle macht über die armeen...aber dazu sollte man bei interresse
einen eigenen thread einrichten , denn ich schweife mal wieder ab
Um zum eigentlich thema zurückzukommen, deutschland war damals einfach reif für einen guten diktator, und leider bekamen damals unsere vorfahren
einen schlechten ab
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da muss ich mich @yog leider anschließen, wen interessiert wer welchen nutzlosen krieg gewonnen hätte und nein, KEIN volk dieser welt wird jemals "reif" für einen diktator sein, denn von denen gibt es keine "guten". jeder diktator der versucht über das leben anderer menschen zu bestimmen gehört das selbe schicksal wie saddam. und nein ich bin kein anhänger der todesstrafe. aber diktaturen in jeder form sind in die schranken zu weisen.
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@ jan:
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@ dian: wie gesagt, ich wollte es nur mal einwerfen, klarstellen. das daraus son scheiß-langer vortrag wird, war nicht beabsichtigt, aber das ist
halt eines der wenigen themen, bei denen ich problemlos mitreden kann...
@arne kroger: wer ist bomber harrys? nur so nebenbei gefragt...
@pantheist: mit den worten niemals, nicht und keine würde ich vorsichtig umgehen, ich kenne einen guten diktator: trajan, der wurde vom VOLK
verehert, als der beste Kaiser, und ein kaiser ist doch ein diktator, nicht wahr?
@yog: denkst du wirklich ich mache dafür nen thread auf? wer würde denn da schreiben? ich bin zwar noch in der schule, aber blöd bin ich nicht^^
ja, mitreden kann man immer gut, wenn man sich tatsachen gut einbilden kann. ich mein in der schule hat man die leute ja auch reden lassen, wenn sie
bismarck für einen wirklich großen mann erklärt haben und sonstige großartigkeiten vom stapel gelassen haben.
kaiser und diktatoren werden natürlich immer verehrt, was an der herkunft der "öffentlichen meinung" liegen kann...
[QUOTE]@pantheist: mit den worten niemals, nicht und keine würde ich vorsichtig umgehen, ich kenne einen guten diktator: trajan, der wurde vom VOLKverehert, als der beste Kaiser, und ein kaiser ist doch ein diktator, nicht wahr?[/QUOTE]
normalerweise geh ich mit den worten "niemals", "nicht" und "keine" vorsichtig um (ausser der exzentriker in mir kommt ma wieder durch, aber das
is ne andere geschichte :D), aber in diesem einen fall waren meine worte so wie ich sie sagen wollte. und es is scheißegal ob ein diktator verehrt
wird oder nich, nebenbei gesagt wurde hitler damals auch verehrt. denn der diktator oder kaiser oder herrscher oder nenn es wie du willst handelt
trotzdem immer nach seinen vorstellungen ohne ne andere meinung oder ansicht zu beachten. er bestimmt immer was andere zu tun haben und das kann ich
persönlich nicht für gut heißen.
Also uninteressant finde ich das Thema "Demokratie - Diktatur" nicht, denn insgesamt kommt man doch auf einige sehr interessante Fragen, die man
dabei aufwerfen muss.
Z.B.:
Was ist eine Demokratie anders als eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheit?
Und dabei rede ich nicht mal von zweifelhaften Demokratieformen wie der unseren, wo man ja eh faktisch sogar das Recht nicht mal hat, einen einzelnen
Abgeordneten zu wählen, sondern immer eine ganze Liste wählen muss, um ein Parlament zusammenzusetzen.
Listen, auf die man wenig bis gar keinen Einfluss hat und von einer korrumpierten Bourgeoisie, die die Parteien leiten, zusammengesetzt wurde.
Denn selbst, wenn man ein Rätemodell nähme oder die ganzen Entscheidungen per Direktabstimmung machen würde, dann bliebe es immer eine Diktatur der
Mehrheit über die Minderheit.
Oder ein anderes Beispiel:
Ist ein Abgeordneter, der sich für die Bevölkerung einsetzen würde, eigentlich noch psychisch normal?
Wäre dies nicht ein Altruismus, der auf völlige psychische Labilität hindeuten würde?
Z.B., wer würde bei der Wahl, ob er sterben soll oder ein anderer, nicht zuerst den anderen wählen, wenn man nicht evtl. ein sterbenskranker alter
Mensch ist oder man so enge Beziehungen zu dem Menschen hat, der als Alternative zur Verfügung steht, dass man u.U. sich aus Liebe opfern würde?
Ganz gesund für die Psyche des Gewählten, der auch Andere repräsentieren soll, ist das demokratische Verfahren nämlich auch nicht.
Ach, und @Jan:
Arthur Harris, auch "Bomber-Harris" genannt, war derjenige, der die Verantwortung dafür hatte, dass viele deutsche Städte wie Hamburg und Dresden
gegen Kriegsende so stark zerbombt wurden, dass selbst die Deutschen die Lust am Krieg verloren und dadurch Raum geschaffen wurde, dass die Amerikaner
weniger Widerstand erfahren musste bei ihrer Landung.
Näheres dazu, falls Du viel lesen willst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Harris
Und bevor Du fragst:
Wayne Rooney ist ein guter englische Fußballer bei ManU, dessen Großonkel die Lancashire-Bombe erfunden hat, mit der wohl die britischen Flugzeuge
bewaffnet wurden, die auf deutsche Städte diese Bomben schmissen.
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Um mich mal ganz kurz zu fassen: Betreiben wir hier also Unity, weil wir es scheiße finden und überhaupt nicht dahinter stehen?
Klar, man kann nichts verneinen, wenn man nicht irgendeine Vision hat, wie es besser sein könnte.
Bloß bringt es nicht viel, den Menschen zu sagen, es könnte alles besser sein - die meisten verspüren nämlich gar keinen Verbesserungsbedarf, bzw.
sehen vielleicht schon ein paar Negativitäten, doch mit denen haben sie sich arangiert, so dass sie im Wesentlichen gut klar kommen. Sie wollen
nichts daran ändern, weil das diese Welt gefährden könnte, in der sie ganz gut leben können.
Aber eigentlich meinte ich mit den "negativen Ansichten" etwas anderes.
Es kommt mir oft vor, als hätten die meisten Menschen Wackelpudding im Kopf - und zwar nicht nur buchstäblich. Da wird nicht im Geringsten versucht,
etwas zu verstehen und nachzufühlen, sondern nur rumgelabert, obwohl man keine Ahnung hat und über Zustände geurteilt, die man sich gar nicht
vorstellen kann. Zwar erstmal nur zur Konversation, aber dann wird schnell eine richtige Meinung daraus, denn man muss ja zu dem stehen, was man
dahergeschwallt hat.
Und so polstern die ihre beschissene kleine heile Welt nur noch weiter aus.
Wenn ich dann mit irgendwelchen scharfkantigen Klarheiten auf den Wackelpudding losgehen will, wabbelt der bloß davon. Nicht, dass sie mich
widerlegen könnten, nein, die stören irgendwelche Einwände gar nicht, die haben gar keinen Grund, irgendwas an ihrer Weltsicht zu überdenken,
könnte ihr ja schaden.
Da wird dann wieder nur irgendeine Plattheit dahergeschwallt - schlimmstenfalls kriegt man eine ab, die sie irgendwo gelesen haben, bei irgendeinem
Arschloch von Berufsweisen oder in der Bibel.
Richtig sauer werde ich, wenn ich sehe, wie die dafür Bestätigung kriegen - "Jaja, ist schon so. Kluger Mann, weise weise, hach ja, nächstes
Thema" usw. blabla, und mich schaut man komisch an, wenn ich mal sage, was ich denke und erzählt mir, ich sollte positiver denken und optimistischer
sein.
Klar labere ich manchmal zynisch daher, aber unsere schönen Mechanismen sind nunmal unbarmherzig, wollte ich anders davon labern, so müsste ich ja
rumflennen - oder was stellen die sich vor?
Ich muss dann daran denken, dass diese Menschen die Welt formen, weil sie die Mehrheit sind und kriege einen solchen Hass, weil daraus eine solche
Scheiße erwächst und die Leute viel zu dumm sind, um sich dafür schuldig zu fühlen - während vor meinem inneren Auge zukünftige Menschen
vorbeiziehen, die mich anklagen, weil ich vor ihnen lebte und nichts getan habe, da ich einfach nicht fähig war zu sehen, was ich hätte tun
können.
Aber es scheint mir, die Menschheit verdient es nicht anders. Wenn sie die Welt unbedingt zum Teufel bringen sollen, dann sollen sie das tun - LECKT
MICH!
Die Menschheit als Ganzes interessiert mich nicht mehr. Es kotzt mich nur an, dass so viele wertvolle Einzelne zugrunde gehen, die dem "friss oder
stirb" irgendwann nicht mehr entkommen können.
Und das verführt mich dann leicht zu dem Gedanken. dass die Gesamtbilanz "positiver" wäre, wenn das alles gar nicht existieren würde.
Und dann bin ich freilich bei der wirklichen "negativen Ansicht". Die erzähle ich eigentich nicht, und das ist vielleicht ein weiterer Punkt, warum
mich Beschwerden über meine "Negativität" ankotzen - das wirklich Negative hab ich gar nicht gesagt, aber dem Wackelpudding wurde es schon zu
kalt.
Das mit dem Wackelpudding hast du schön ausgedrückt, Maria. Da kann ich mich eigentlich nur 100% anschließen, (mal wieder.) Cool, hab ich mir schon die Mühe gespart, das auszuformulieren.
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@ Orangen ..esser
Freut mich das es dich so freut das du den Erfinder der Bombe kennst und scheinbar vererhst, der viele unschuldige Humanoide Wesen ihre Existenz
kostete.
Ich dachte Rassisten wären hier unerwünscht aber macht nichts, ich bin ja selbst einer.
Die Menschheit muß den Rassismus aber neu definieren!
?
Ist doch nett, dass man so ziemlich alles mit allem betiteln kann.
Bist du Österreicher?
Falls du mit mir sprechen solltest, bittte ich dich, dich künftig auf mein Niveau herabzulassen, denn sonst kann ich nicht angemessen auf das
eingehen, was du sagst, und dein Post bringts nicht.
So schwer ist das nicht, ich schaffe es auch alle paar Tage mal, mich auf das Niveau einer halblegasthenischen Neunjährigen herunterzudenken - also
gib dir einfach ein bisschen Mühe.
Ich glaube, der meint den Arne. :D
Orange... Holländer... verstehste?
In Massenforen schreibe ich hauptsächlich aus dem Grund, um zufällige Gäste auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen.Ich spreche garkeinen dieser
Systembonzen mehr direkt an.Interessanterweise haben diese Leute offenbar blanke Panik, daß Fremde meine Worte unwidersprochen aufnehmen
könnten.Wenn ich meine Ansichten in ein Forum wie T-online darlege, kommen sofort 5-6 selbsternannte "Moralwächter" des Systems aus ihren Löchern
und startenUNMITTELBAR persönliche Angriffe gegen mich.und die sind dann tatsächlich zu JEDER Uhrzeit dort und lauern.Kommt mir so vor als würden
Leute in Jobs BEZAHLT um den Bildzeitungsbrei in solchen Foren jederzeit zu verteidigen.Damit nurja die kollektive Gehirnwäsche weiter
funktioniert.
Hier habe ich wohl endlich ein Forum gefunden, wo ich mit Leuten ungestört und vernünftig reden kann.Weil man über Details diskutiert und kaum
über die grundsätzliche Ausrichtung. :13:
Nä, @Tetrarchos, über grundlegende Sachen dissen wir hier selten, da muß schon mal wer kommen, wo sich das lohnt. Ich glaub' aber, Du paßt hier
ganz gut zu uns.
Aber apropos dissen:
1.@Maria:
Man muss sich doch nicht immer angesprochen fühlen, dann kann man auch nicht wissen, was der andere meint.
2.@Der Typ da mit dem Würfel mit den ?:
Die Diskussion über den edlen Bomber Harris läuft gerade in dem anderen Paralellthread. Da hat gerade @Lonewolf einen hervorragenden Text von
Jürgen Elsässer reingestellt.
Die Diskussion kann man besser da führen. Paralellthreads überfordern uns sonst genauso wie Paralelluniversen (siehe Unity III).
Und steht da tatsächlich was in den Statuten, von wegen Rassismus. Tja, dann Pech für die Statuten. An solche Spießbürgerlichkeiten halten wir uns
hier nicht. Außerdem muss man dafür wirklich Rassismus schon sehr neu definieren, wenn das Bombardieren von Dresden was mit Rassismus zu tun haben
sollte. Würde mich sehr wundern, wenn da nur eine Rasse von betroffen gewesen wäre. Maximal mit Antirassismus, weil durch die Bombenangriffe viele
Juden, die noch in Vernichtungslager deportiert werden sollten, im Chaos fliehen konnten.
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Wass mir hier gut gefällt ist das wie immer wieder alle vom Thema abbweichen.
Besonders Interessant finde ich das es von eröffner so dankend angenommen wird.
Nun muß ich mir erneut eingestehen das ich nicht viel Menschenkenntnis habe.
Dian ist nicht uns.
dian,
erzähl mir mal bitte bisschen übers Bücher schreiben! Ich überlege ja schon länger, auch damit anzufangen, und brauch mal wieder neue Infos von
Leuten, die sich damit auskennen.
Wie viele hast du überhaupt drucken lassen, wie viele Seiten hat das so jeweils unfasst, wie lange hast du an einem Buch gesessen von der Idee zur
Fertigstellung, hast du auch einen Manager oder wie kümmerst du dich um Vertrieb, Marketing, usw.
Ich hab ja damals die Anfänge von Unity 1 mitbekommen, aber die Sache seitdem nicht weiter verfolgt und aus den Augen verloren. Wär super, wenn du
mal bisschen aus dem Nähkästchen plaudern magst! 
Da gibt es eigentlich gar nicht so viel zu plaudern... (aber ich tu's dennoch)
Momentan besteht der Vertrieb nur daraus, dass das Zeug auf meiner Homepage steht und von jedem runtergeladen werden kann.
Das erste Buch war ja sowieso mehr zu Übungszwecken, und vom zweiten hab ich 200 Stück drucken lassen. Davon bin ich bislang knapp die Hälfte
losgeworden, eins dient als Türstopper, und die restlichen Exemplare warten gut verpackt darauf, dass die NPD an die Macht kommt und sie bei der
nächsten Reichskristallnacht (die dann aber Bundeskristallnacht heißen wird) auf dem Scheiterhaufen landen.
Wenn du ein Buch auf eigene Kosten drucken lässt, kann sich das eigentlich nur dann finanziell lohnen, wenn du auch bereit bist, ins Rampenlicht zu
treten und auf dich aufmerksam zu machen. Eine Internetseite genügt da nicht.. da müsste ich schon Radio-Interviews geben (die ich natürlich
erstmal selbst organisieren müsste), Autogrammstunden, Lese-Tour und alles, was halt zu so einer Werbeoffensive dazugehört.
Da ich dazu aber zu faul bin, wird das wohl nie was werden mit dem großen Durchbruch.
Die andere Möglichkeit ist natürlich, einen Verlag zu finden, der die Sachen für einen druckt und der einem die ganze Werbescheiße abnimmt. Dazu
muss aber mindestens einer (nämlich der Verantwortliche im Verlag) an dich glauben und davon überzeugt sein, dass sich mit deinem Werk Geld
verdienen lässt.
An mich glauben.. ok... so jemand findet sich vielleicht noch mit viel Glück... aber jemand, der davon überzeugt ist, dass er mit mir Geld verdienen
kann? Der Depp muss wohl erst noch geboren werden.
Ich hätte aber ohnehin keinen bock drauf, bei irgendwelchen Verlagen Klinkenputzen zu gehen und wildfremde Leute darum zu bitten, doch bitte meine
Bücher zu veröffentlichen.
Naja, Ehrgeiz und ich.. diese beiden Dinge vertragen sich nicht so gut miteinander. Sobald mir irgendwas zu stressig wird, lass ich es lieber sein.
(Einzige Ausnahme ist dieses Forum hier. :D )
Wie lang ich für's Schreiben gebraucht habe, ist unterschiedlich.
Unity 1 hatte ich zwar recht schnell geschrieben, aber dann immer wieder überarbeitet, weggelegt, wieder rausgekramt und neu überarbeitet.
Der zweite Teil hat auch mehrere solche Phasen hinter sich gebracht, bis er zu seiner jetzigen und wahrscheinlich endgültigen Form gefunden hat.
Lässt sich daher schwer in eine konkrete Zeitangabe fassen. Insgesamt ging es definitv über vier oder fünf Jahre.
Nur den dritten Roman, Gegenwelt, habe ich quasi in einem Rutsch fertig gestellt. Das hat von Oktober 2004 bis zum Herbst 2006 gedauert.. also knapp 2
Jahre.
Ist aber trotzdem nicht so, dass ich ein Buch jetzt von Anfang bis zum Ende durchschreibe, und dann ist es fertig. Vielmehr mache ich zunächst eine
Rohversion, die zwar schon die wichtigsten Szenen enthält und einigermaßen zusammenhängend lesbar ist, wo aber auch noch manche Abschnitte oder
Kapitel nur kurz angerissen sind. Beispielsweise irgendwelche für den Fortgang der Geschichte notwendigen Beschreibungen, wo ich zu dem Zeitpunkt
einfach keine Lust hatte, sie komplett auszuformulieren, weil sie halt nicht mein Hauptanliegen waren. Diese "nervigen" Teile lasse ich dann erst
mal weg und füge sie später hinzu, wenn der Hauptteli der Arbeit gemacht ist und ich mit etwas weniger Ballast im Kopf an die noch zu füllenden
Stellen herangehen kann.
Wenn ich diese Stellen dann auch alle gefüllt habe, und das Buch im großen und ganzen steht, ist es sinnvoll, das ganze noch mal für ein paar
Wochen wegzulegen.
Am besten in der Zwischenzeit viel Alk und sonstige Drogen in sich reinballern, damit das Hirn komplett vergisst, was es da eigentlich geschrieben
hat.
Und dann kramt man das Geschriebene irgendwann wieder vor und beginnt es zu lesen... nach Möglichkeit mit den Augen eines Lesers, der das alles
gerade zum ersten Mal liest.
Es ist nicht so, dass ich dabei dann nur ein paar schlechte Formulierungen und Rechtschreibfehler korrigieren würde... sondern da kann es durchaus
dann auch noch passieren, dass ich manche schon geschriebene Passagen noch mal raushaue und durch andere ersetze, dass ich Namen der Charaktere
austausche, und so weiter. Also für diese dritte Phase können dann gut und gerne auch noch mal ein paar Monate ins Land ziehen. Zumindest war das
bei Gegenwelt so, weil das ja dann doch etwas umfangreicher geworden ist als damals Unity 1.
Wobei es rein zeitlich sicher auch schneller möglich gewesen wäre. Aber ich bin nicht so der Typ, der sich einfach hinsetzen kann und dann 8 Stunden
am Stück schreibt wie ein Besessener. Ich muss da in einer bestimmten Stimmung sein, die ich nicht jeden Tag habe, und die äußeren Umstände
müssen auch passen. Kein Stress, keine Termine, kein Flötenspiel der Nachbarkinder etc., damit ich auch wirklich abschalten und ganz in die
Geschichte hineinversinken kann.
geht mir ähnlich.
ich schreibe auch zurzeit an ner reihe bücher; 5 an der zahl. alle unterscheiden sich ziemlich voneinander. das erste habe ich ende der letzten
sommerferien angefangen. ist bei schriftgröße 20 im word über 100 seiten lang, also nicht viel.
ich habe mir zu der zeit schon länger vorgenommen, ein buch zu schreiben, da ich dachte, ich hätte genug ideen dafür. aber das kam dann anders. ich
hab den anfang richtig gut hingekriegt, das war ziemlich leicht, aber dann habe ich mir ständig gedanken um das ende gemacht, hatte aber keine idee
für den mittelteil. für mich müssen meine bücher mindestens 300-500 seiten lang sein, ich weiß auch nicht warum.
M.F hat sie auch gelesen, war aber jedesmal etwas weniger begeistert oder hat es nicht gezeigt.
ich schreibe immer wieder an einem weiter, wenn ich lust hab und da gehen immer mal schnell n par stunden weg. aber das lohnt sich dann meist auch.
was das marketing angeht, da hatte M.F mal ne seite gefunden, die sowas in der art macht. ich werde ihn mal bitten, hier den link rein zu setzen.
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