Ina
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Verfasst am: 15.4.2006 um 12:26 |
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Psycho-Siedlungen
Sorry, dass ich euch meine sinnlosen Assoziationen zumute, aber letztens, als ich nach Augsburg fuhr, sag ich sie wieder: Psycho-Siedlungen.
Ich meine diese Dörfchen aus viel zu eng zusammengestellten Einfamilienhäusern, die alle weiß getüncht sind und ein rotes Dach haben. Das
Erstaunlichste waren sage und schreibe neun völlig identische Häuser, die in einer vollkommen geometrischen Reihe nebeneinanderstanden.
Ich Hinterwäldlerin (strenggenommen Hinterhinterwäldlerin) hab nun ein paar Fragen:
- wohnt ihr in sowas?
- wie zur Hölle findet man da sein Haus, wenn man nachts besoffen heimkommt? Also ich glaube, ich würde da durch die Straßen irren bis zum
Wahnsinn, ein einziges Psycholabyrinth aus weißen Wänden und roten Dächern, wie kann man von der eigenen Realität überzeugt bleiben, wenn man in
sowas lebt?
- zahlen die Leute viel für sowas, ich meine, sind das diese heiß erstrebten "Häuschen im Grünen"? Sitzt da tatsächlich der obere Mittelstand
rum und tut - ja was tut man da eigentlich? Ich kann mir kaum vorstellen, dass da tatsächlich jemand lebt, also so richtig.
- In solchen Siedlungen wäre jedes halbe Jahr ein Amoklauf angebracht, warum gibts den nicht? Ist die Zombifizierung schon so weit fortgeschritten?
Na gut, die "Natur" drum herum taugt auch nicht, einen aufzurütteln, da wächst kein Baum und fließt kein Bach, wie er nicht soll, in dieser
entsetzlich künstlichen, bizarren Plastikwelt - diese Häuser sind so weiß und die Dächer so makellos, es ist echt unheimlich.
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hopeless
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Verfasst am: 15.4.2006 um 14:39 |
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mit einfamilienhäusern kenn ich das nicht so, aber in dresden haben wir eigentlich zweimal hintereinander in so wohn-siedlungen gelebt. die erste
hatte ne rechteckige geometrie fast wie sone altrömische siedlung und sah nicht an jeder ecke gleich aus, also kein problem. die zweite war schon
fast nur ein straßenzug, also sone neubau-siedlung, wo wirklich alle häuser gleich sind, aber da hab ich noch nicht so die besoffen-heimkomm
erfahrung gemacht. das ding hieß witzigerweise lindenpark, weil man da in regelmäßigen abständen bäumchen an die straße gesetzt hat. inzwischen
befindet sich die dresdner wohnung allerdings in nem halbwegs individuellen eck-haus. was natürlich nicht bedeutet, dass man das besoffen unbedingt
finden muss.. der rest des stadtteil ist zum größten teil innerhalb kürzester zeit um 1900 erbaut worden und besticht mit quadratischem
straßennnetz und würfelförmigen gründerzeit-villen. da sieht natürlich nichts genau gleich aus, aber egal.. wenn ich so besoffen bin, dass ich
mein zu hause nichtmehr finde, ist es auch fast egal wie die umgebung aussieht.
ansonsten hab ich da nicht so die ahnung.. ich könnt in der von dir beschriebenen, sterilen idylle auch nicht leben, aber ich hab auch kein großes
problem mit gleich-aussehenden wohnhäusern. soll heißen: meine realitätsprobleme trage ich nicht mit fassaden aus
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...
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Verfasst am: 16.4.2006 um 02:55 |
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Es gibt hier in meiner Heimatstadt mehrere Siedlungen, die so gebaut sind.
Bei den Einfamilienhaussiedlungen ist es nicht einmal die Konformität der Architektur, die mich dabei schockt, sondern vielmehr die Spießigkeit, die
da geradezu an den Häusern klebt.
Wenn ich schon einen gepflegten Vorgarten sehe, in dem Gras wächst, daß nicht durch ein einziges Gänseblümchen, geschweige denn etwas Löwenzahn
oder Unkraut gestört wird, wird mir schlecht. Dazu dann natürlich schön nach den bestehenden Müllverordnungen alle drei verschiedene Mülltonnen
nebeneinander aufgebaut, neben der dicken Garageneinfahrt, versteht sich.
Das ist einfach nur widerlich, wenn man sich vorstellt, daß dahinter Familien wohnen, die evtl. auch noch Kinder großziehen.
Keine Individualität, maximal noch dadurch, daß das eine Haus eben so gebaut ist, das andere dann eben (ein klein wenig) anders.
Ich hab´einfach ´ne Abneigung gegen alles Konforme. Obwohl ich diese Wohnanlagen als Ferienparkbungalows in den NL wieder ganz schön finde, die
haben aber auch dort wenigstens alle so große Fenster, daß man sie hier als Schaufenster bezeichnen würde. Und natürlich keine Gardinen. Die
lassen dann wenigstens noch ihre Innenarchitektur als Individualität nach draußen scheinen.
Was ich aber auch genauso toll finde, ist, daß, wenn man durch Mülheim durchfährt, einem am Hauptbahnhof, gleich 4 Hochhäuser erscheinen (alle so
ca. 22 Stockwerke), die allesamt gleich aussehen. Diese Stadt ruft geradezu zu kleinbürgerlichem Konformismus auf.
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Ina
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Verfasst am: 16.4.2006 um 11:29 |
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Naja, da wohnt man aber drin, weil man sich nichts anderes leisten kann, nicht aus "Überzeugung" oder?
Wie der Rasen und der Parkplatz aussehen, kann ich vom Zug aus nicht erkennen, aber in etwa so hatte ich mir das vorgestellt.
Nichtmal in meinem stockkonservativen Bergkaff sind sie so. Da neigen sie eher dazu, irgendwelchen des-ka-ma-alls-no-brucha-Müll rund ums Haus
anzusameln, weil sie zwischendurch vergessen, dass es mittlerweile ne (fast) ganzjährig befahrbare Straße in die Zivilisation gibt.
Auch mich widert die Vorstellung an die Kinder an, die da drin aufwachsen, in dieser völlig künstlichen, durchkonstruierten Welt
Wie gesagt, ich komm auch aus dem Dorf, aber 100m den Hang oben trifft man keinen Menschen mehr, wenn man nicht will und es gibt kaum noch Spuren von
Menschen, also höchstens mal ein Wanderweg oder ein Zaun um ne Weide.
Aber in so ner Siedlung, da sind dann die rechteckigen Äcker rundrum und wenn sie um nen Bach ein paar Bäume so haben wachsen lassen, wie sie
wollten, ist das schon der höchste Eindruck von Wildnis - und es scheint zig Kilometer im Umkreis so auszusehen: entweder Stadt oder sowas.
Ich finde halt die Botschaft schlimm, die da vermittelt wird: "Der Mensch ist alles, er beherrscht alles und so ist es gut." Diese Ansicht ist durch
jede Unregelmäßigkeit im Innersten erschüttert und muss sie bis aufs Blut bekämpfen, den im Grunde merken sie ja doch, dass es nicht so ist,
dürfen es aber nicht wahrhaben.
Da wundert es mich gar nicht, was die Menschen für Krämpfe aufführen und dass sie auch später nichts sagen, wenn sie ein Konzern oder sonst eine
Luftinstitution, die nur die Macht hat, die man ihr gibt, zu irgendwelchem sinnlosen Blödsinn einpannt.
@hopeless
| Zitat | | da hab ich noch nicht so die besoffen-heimkomm erfahrung gemacht. das ding hieß witzigerweise lindenpark, weil man da in
regelmäßigen abständen bäumchen an die straße gesetzt |
Siehste, das kotzt mich auch wieder an. Da sollen sie meinetwegen in ner Gegend leben, die aussieht, als hätte ich beim Sim-City-spielen keinen Bock
gehabt, mir ne ästhetische Stadtplanung auszudenken, aber dann müssen sie da noch die Bäume mitreinziehen.
Aber vermutlich ist das notwendig. Nach der dritten Beule muss man rechts weg :D
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hopeless
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Verfasst am: 16.4.2006 um 13:35 |
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hehe aber ein bisschen verteidigen muss ich dresden da schon - im
vergleich ist das schon ne sehr "grüne" stadt. ich bin am freitag aus langeweile mal hier in marburg mit dem einen bus bis zur endhaltestelle (und
zurück) gefahren und was sich da an dem berg für siedlungen gebildet haben fand ich schon um einiges ekelhafter. dafür aber umso lustiger zwei
kinder zu ihren müttern, als ich n stück zu fuß gelaufen bin: "wir haben einen menschen mit grünen haaren gesehen!" das spielt dir ja beim thema
unregelmäßigkeiten ziemlich in die karten
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dian
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Verfasst am: 17.4.2006 um 13:16 |
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Diese Siedlungen sind mir in letzter Zeit auch verstärkt aufgefallen.
Ich denke aber mal, dass das vor allem eine Preisfrage ist, weil der Fertighaus-Scheiss aus dem Baumarkt einfach billiger ist als das individuelle
Eigenheim für individuelle Bewohner.
Ich hätte jetzt auch gar kein Problem damit, wenn mein Haus aussieht wie alle anderen Häuser auch.
Das schlimme an diesen Siedlungen scheint mir nicht so sehr die genormte Fassade zu sein... eher das genormte Innenleben.
Bilde ich mir das nur ein oder haben alle, die in solchen Behausungen wohnen, genau zwei kleine Kinder?
Die Männer tragen alle lockere Business-Kleidung und gepflegten Kurzhaarschnitt, und die Frauen fahren als Zweitwagen nen Smart oder Twingo...
Das ist so ne Art Ghetto für junge spiessige Bilderbuchfamilien. Die Trueman-Show ohne Kameras.
Dass die meisten Kids, die in so einer Umgebung aufwachsen, psychische Schäden davontragen werden, dürfte klar sein... Wenn man sieht, dass alle um
einen herum inklusive Freunde und Eltern fast identisch sind, wird man sich vermutlich schwer tun, eine über den gesellschaftlich erwünschten Level
hinausgehende Individualität zu entwickeln.
Aber das richtig absurde daran ist ja, dass die Bewohner dieser Siedlungen meist gar nicht mitbekommen, wie sie sich alle ähneln. Im Gegenteil,
"Individualität" dürfte ja gerade für den adretten Jung-Häuslebauer einer der wichtigsten Werte sein. Schliesslich gestaltet er seine Wohnung
ganz individuell... er kauft das individuellste Auto, das die Autofirma mit dem individuellsten Werbespot extra für ihn hergestellt hat, und kleidet
und frisiert seine Kinder genauso individuell, wie es die individuellen Eltern der Nachbarskinder tun.
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hopeless
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Verfasst am: 17.4.2006 um 15:48 |
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dabei fällt mir gerade auf, dass ein gegenargument sein könnte, dass die tatsächliche individualität auf die art nicht in äußerlichkeiten
kanalisiert wird, sondern sich auf persönlicher ebene intensiver ausbilden kann.. oder bestimmt tatsächlich das sein das bewusstsein? na keine
ahnung.. ich würde mir das selbst grad nicht abnehmen.
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Ina
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Verfasst am: 18.4.2006 um 00:13 |
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Naja, wirklich stören tun mich irgendwelche Fassaden und Architekturen auch nicht, mich stört das Symbolische daran, das, wofür sie stehen, mein
Unbehagen beruht auf der Befürchtung, die seien ein getreues Abbild der Seelen ihrer Bewohner.
Ich mein, da meint "der Mensch", ihm wäre die Fähigkeit gegeben, sich die Welt unterran zu machen und DAS hat er draus gemacht - DAS hat er aus
sich gemacht, etwas Zombieartiges, Schicksalloses, etwas Unlebendiges, das sich paradoxerweise gerade deshalb umso mehr ans Leben klammert.
Ach ich assoziiere schon wieder zu sinnlos rum.
Die Pseudoindividualität hierzulande ist freilich witzig.
Man predigte Leuten Individualität, die dafür nicht taugten, so haben wir unsere seltsam verdrehte Version davon, unsere Urlaubsreisen und
Autowerbungen, Wohnungseinrichtungen, Klamotten und Frisuren, mit denen man sich penibel bemüht, seine Persönlichkeit ja korrekt zu unterstreichen -
für solche, die wirklich außerhalb stehen, sind das Parodien.
So wenig Echtes hier, so viel Imitation, so viele ausgetretene Pfade.
Das ist ein verdammtes Kunststück unserer Zeit, alles einzuebnen und dabei Freiheit und Individualität zu predigen - und das für die meisten
glaubhaft, weil sie nicht mehr wissen, was wirkliche Abweichung bedeutet.
Für viele ist "Individualität" nur eine Attitüde zur Befriedigung ihrer Eitelkeit. Ist halt gerade in. Vor 70 Jahren war sich einordnen und
sterben fürs Vaterland in. Mittlerweile hat man mitgekriegt, dass man den Leuten ruhig theoretisch Freiheit zugestehen kann. Die kriegen dadurch
gerade die richtige Angst, um sich nach ein bisschen Experimentierphase gerne jedem Blödsinn zu unterwerfen.
Und @hopeless, ich glaube nicht, dass es beim Militär ne Uniform gibt, weil man da möglichst individuelle Menschen will, und was "grüne Städte"
angeht, also Stadtparkgras im Sommer ist ebensowenig grün wie der Himmel dort blau 
Aber das mit dem Vergleich nehme ich dir schon ab, im Vergleich zum Mond hat es auf der Erde viel Leben :D
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nightrainmonk
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Verfasst am: 18.4.2006 um 00:35 |
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also, ich weiß wirklich nicht...
irgendwie habt ihr alle recht. Ich habe mich in diesen Häusern auch immer etwas unwohl gefühlt (@hopeless: in Dresden hab' ich z.B. in einem der
Häuser gegenüber der 'Herkuleskeule' gewohnt, und da manchmal schon etwas Schwierigkeiten gehabt, nachts im Suff das richtige, bzw. im richtigen
den richtigen Hauseingang zu finden... Allerdings hätte ich gerade in Dresden damals 'was in der Neustadt kriegen können, aber die 'Niedlichkeit'
des gemütlichen, alternativen Ghettos ist mir genauso auf die Nerven gegangen, vor allem, weil die anderen Wessies es so cool fanden, dort zu wohnen.
Irgendwie hatte ich den Eindruck: die westdeutschen Zahnärzte so Richtung Weißer Hirsch und die Wessie-Alternativen in der Neustadt - beide irgenwie
aus der gleichen Denkungsart.)
Aber ich war auch in den Siebziger-Achzigern schon etwas skeptisch, wo unsereins unbedingt in die städtischen Altbauten wollten.
Irgendwie scheinen mir die buntgefärbten Haare und die Einheitshäuser zwei Seiten der gleichen Medaille zu sein. Keine Ahnung.
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quaid
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Verfasst am: 18.4.2006 um 00:47 |
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ich sehe da ja nicht wirklich viel, das man mit reihenhaus-siedlungen assoziieren könnte.
meine parentalgeneration (das wort liebe ich seit bio ^^)is hier halt mal hergezogen (isn ring mit etwa 20 zweifamilienhäusern,auch alle genormt) und
ich finds okay.
ich hab nie gedacht "omg die sehen ja alle gleich aus, wie asi is das denn". immerhin sehen hochhäuser auch alle gleich aus.
man könnte mit relativer wahrscheinlichkeit auf richtigkeit behaupten, das nur bestimmte leute in sone gegenden ziehen. aber denkt nicht, das sind
die piekfeinen familien-snobs mit ihren childs. hier gibs auch asis, die zu jeder zeit ihre flaschen in die container schmeissen und dich damit ausm
schlaf holen 
obwohl ich eigentlich am liebsten in einem hochhaus ganz oben, mitten in einer großstadt wohne. man hat den überblick, wenn man aus dem fenster
schaut. man hat generell alles bei sich was man benötigt (discounter,tanke,anbindung etc). da bin ich ganz anders als meine mom: die will am liebsten
ins grüne, wo niemand weiter is. und dann in sonem holzhaus - na gute nacht. ich könnte allein schon bei dem gedanken, da nichts weiter um mich rum
zu haben ausser die mücken die dich beim einschlafen mit ihrem surren stören, nie für sowas sein. insofern..gegen die natur ^^
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hopeless
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Verfasst am: 18.4.2006 um 01:20 |
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na, maria, bei mir ist es zumindest so, dass ich mich lieber in grundsätzlichkeiten von der allgemeinheit unterscheide, als in äußerlichkeiten..
was natürlich nicht heißt, dass mir die haare-färberei nicht auch spaß macht, nightrainmonk. außerdem muss ich zu meiner schande zugestehen, dass
ich nicht genau weiß wo die herkuleskeule ist. aber ich halte dieses kabarett heutzutage auch eher für schlechten ulk, obwohl ichs nie gesehen habe.
mit dem pseudo-irgendwas ist das ansonsten doch irgendwie ein kreislauf des proll-tums. du bist nicht der erste, der den alternativen schein für zu
doof hält, aber auf die art ist man doch kaum besser. und die richtig coolen wessis bauen sich sowieso ein haus in radebeul oder irgendwo im
speckgürtel und ziehen dann mit ihren nordic-walking stöcken morgens um acht um die häuser :D
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HëllRÆZØR
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Verfasst am: 18.4.2006 um 01:25 |
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Ich muss gestehen dass ich es in 'ner Großstadt nie aushalten würde - ich störe mich schon an der Laterne, die vor unserem Haus steht, so dass es
nie komplett dunkel ist.
Ich find's eigentlich fast optimal, so wie's gerade ist:
Ich wohn 5 min. von der Straßenbahn weg, mit der ich schnell in die umliegenden Städte komme,
in 'nem kleinen Dorf mit Wald und See in der Nähe.
...und an einem Einheits-Look der Häuser würde ich mich auch nicht stören,
geschweige denn die bisher genannten Vorurteile gegenüber deren Bewohnern zu teilen.
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Ina
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Verfasst am: 18.4.2006 um 01:42 |
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ich hoffe ja auch, dass die nicht zutreffen.
Oh @hopeless das ist jetzt Off-Topic, aber ist ja eh "mein" Thread: Leute, die nimmer auf zwei Beinen, sondern nur noch vierbeinig mit Stöcken
fortbewegen können, sind echt der Hit, die haben mich letzten Sommer doch tatsächlich blöd angemacht, weil ich irgendnen Weg ohne Stöcke
runtergesprungen bin, so als müsste mir bei dieser absolut unphysiologischen Extrembelastung gleich die Kniescheibe rausfliegen *lol*
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nightrainmonk
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Verfasst am: 18.4.2006 um 02:10 |
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| Zitat | | mit dem pseudo-irgendwas ist das ansonsten doch irgendwie ein kreislauf des proll-tums. du bist nicht der erste, der den
alternativen schein für zu doof hält, aber auf die art ist man doch kaum besser. |
Wo hab' ich jemals gesagt, ich hielte mich für 'besser' als irgendwer?! Und schon aus statistischen Gründen wäre es Unfug, zu glauben, man habe
als erster irgendwas bemerkt...
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...
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Verfasst am: 18.4.2006 um 02:59 |
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Mein Gott, wenn an das alles so sieht, ist es ja schon spießig, gerade deswegen nicht in einer Reihenhaussiedlung zu wohnen, nur weil man das für
spießig hält.
Man lebt da, wo einen das Leben hin verschlägt. Und das kann man akzeptieren oder eben auch nicht. Warum soll man es nicht akzeptieren? Wird man
durch die Umgebung unglücklicher? Man kann auf jeden Fall seine Individualität schon irgendwie erhalten, völlig unabhängig von dem Wohnort, finde
ich.
Auch ein Reihenhaus ist nur äußerliche Fassade, wohinter sich die tollsten und auch die grausamsten Szenen abspielen könnten.
Mich stören in Deutschland immer nur die kleinen Fenster dabei. Ich will da hineinsehen können.
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