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Tzakahra
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Motto: Kein Motto
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Verfasst am: 28.1.2007 um 00:51 |
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@ dark
Irgendwie langweilst du mich...
| Zitat | Original von Darkeastwood
@dian
Auch für mich steht die Freiheit des einzelnen an der erste Stelle. Natürlich kann Deine Gedanken nachvollziehen. Sogar seht gut.
Aber... Haben NUR die Nationalisten (bzw. dieLeute die Nationalismus
missbraucht haben) die Leute ermordet und in die KZ gebracht? Haben die Imperelisten, Kommunisten und ähnliche nicht dieselbe Verbrechen gegen die
Menschheit begangen nur unter anderen Namen, unter anderer Idiologie? |
Du hast meine Kritik an deiner Argumentationsstruktur nicht verstanden. Sorry aber du hast anscheinend dutzend Bücher gelesen und dir ganz viel
Wissen angeeignet aber sowas beeindruckt mich nicht im Geringsten, zumal du es nicht mal verstehst bessere (bzw überhaupt mal welche) Argumente
aufzubringen als obigen Stumpfsinn.
Nachdem was du danach schreibst finde ich es einfach nur 'sinnlos', dass du dem Nationalismus, wie du ihn verstehst irgendeine besondere Bedeutung
zuschreibst. Wieso nennst du dich nicht Weltbürger oder Freidenker oder sowas wenn du doch eigentlich garnicht denkst wie ein Nationalist? Erklär
mir mal bitte wie einem kleinen Kind warum ich mich zu Deutschland (bzw. einem beliebigen anderen Land) zugehörig fühlen soll und sag mir bitte auch
welches Deutschland du meinst (das ausm 18. Jahrhundert, ausm 19. oder ausm 20.?) Ich möchte aber gerne handfeste Argumente, sowas wie Grenzen,
Sprache oder Geburt auf einem Stück Land ist mir zu schwammig.
Du redest wie ein Kirchenchrist, der alle davon überzeugen will, dass das Christentum ja eigentlich tolerant ("es wurde von bösen Menschen
missbraucht") ist und genauso wie 'dieser' Christ verkennst du die Grundelemente. Fixierung (und darauf läuft doch auch jede Beziehung, jeder
Glaube hinaus) auf ein Land lässt nämlich keine Gleichberechtigung, keine Toleranz zu, egal wie harmlos dieser Nationalismus von dir geredet
wird.
Ja ich denke beim Wort national an Begrenzungen also an Nationen und genau dieser Grundgedanke stößt mir übel auf. Genau deswegen ist es mir
vollkommen egal ob du dich als 'sanfter' Nationaler darstellst oder nicht. Nunja das wars dann wohl zu dem Thema, denn ich erinnere mich gerade
wieder: "Mit (bzw. gegen) jemanden, der ganz andere Prinzipien vertritt kann man nicht diskutieren (argumentieren)."
Zum Abschluss:
| Zitat | | "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an
individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt."
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P.S. Einen kleinen Sieg hast du ja schon davongetragen, da viele andere Antworten auf deinen Vorwurf mit den Massenmedien mit Rechtfertigungen
eingegangen sind ("eigentlich schau ich das ja nicht", etc...). Schöner Strohmann übrigens, muss ich dir lassen...
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quaid
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Motto: their law
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Verfasst am: 28.1.2007 um 00:52 |
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ich lege sehr viel wert auf die freiheit. ob es um das denken geht oder das aussprechen.
ich habe bisher alles nur grob übersprungen, da ich gerade nicht viel zeit habe.
zunächst mal willkommen@darkeastwood.
was bedeutet "rechts"? ist es eine form von abgrenzung und andersdenken? bedeutet es, gegen ausländer oder speziell gegen juden zu sein?
darf man sich rechts nennen, wenn man springer-stiefel, bomberjacke und glatze trägt? oder reicht die eigene meinung? muss man sie vertreten, oder
sollte man sich öffentlich zurück halten?
heutzutage wird diese form des denkens nicht akzeptiert. man ist insofern eingeschränkt. die linken hingegen scheinen jedoch ziemlich groß am start
zu sein, frei ausgedrückt. hier wird einem also die meinung des staates aufgedrückt, weil eine nation (wohl eher zufällig gerade die deutschen) mal
übelst manipuliert wurden. hier der fingerzeig über lemminge, mitläuferei und eigenem denken..
| Zitat | | Ich habe auch ein gewaltiges Problem mit diesen denkunfähigen Menschen, die die Nazis aus den Filmen kopierem wollen und
einfach ihre kriminelle Energie rauslassen wollen. Und das 1933 zurück haben wollen. Aber genau so ein Problem mit genau so denkunfähig
"Antifaschisten" die genau so ihre kriminelle Energie los werden wollen. Und was auf irgendeine Weise national ist oder sein könnte, wird paranoid
mit dem Jahr 1933 in Verbindung gebracht. Und ich verurteile auch die sich nach Aussen hin, als Klugscheisser verkaufen, geistig nicht viel als die
"antifa" sind. |
gut, das du das unterscheidest. es gibt tiefen herzens überzeugte und jene, die eine starke gesellschaft suchen und sich dort integrieren wollen für
das gefühl der zusammengehörigkeit auf der stärkeren seite.
naja, heutzutage gibt es ja zu allem eine meinung. und wo eine meinung ist, gibt es auch eine gegenmeinung. ich denke, es wird auf beiden seiten
zuviel verallgemeinert. die anti-faschisten sehen wohl in jedem "rechten" das abgrundtief böse. wie es bei den rechten aussieht, kann ich mir gar
nicht vorstellen.
ich glaube, als nationalist müsste man sehr viel stolz und dankbarkeit empfinden können und darüber hinaus irgendwie gut behandelt worden sein vom
staat. man müsste ein umfangreiches geschichtliches wissen haben und eine gefestigte meinung pro eigener nation.
für mich trifft das alles nicht zu. aber ich toleriere nationalisten, und ich verurteile niemanden, der sich so bezeichnet.
verurteilung fängt bei mir mit der aktion an, nicht bei dem gedanken.
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 01:19 |
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Ihr könnt mich mal...
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deep7
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Motto: Kein Motto
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Verfasst am: 28.1.2007 um 02:13 |
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Hallo
Darkeastwood, ich will dich erst einmal herzlich willkommen heißen und nicht auch noch über dich herfallen
[QUOTE]Wegen solcher Fehler geht die Menschheit unter (bzw. ist sie das ja schon)...Wie oft man dies erleben muss lässt sich garnicht mehr zählen.
Mit dem Satz hast du jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit verloren, da du unzulässigerweise versuchst zu relativieren und zwar wie ein Kind: "Die
anderen machen ja auch und werden nicht böse angeguckt." Das ist natürlich nur ein Argument mit dem man Bildzeitungsleser überzeugen kann also
husch nochmal ins Internet und ein bissl was über Argumentation lesen. Ja der Beitrag ist sehr arrogant aber so wie man in den Wald hineinruft, so
kommt es heraus.[/QUOTE]Tzakahra, Du kennst den Unterschied zwischen Rechtschaffen und Relativierung wohl nicht ganz. Bsp.: Will irgendjemand
Übergriffe Deutschnationaler auf Ausländer RELATIVIEREN, wenn er auf die einseitige Berichterstattung der Systemmedien aufmerksam macht, die
umgekehrte Fälle nur allzuoft vernachlässigen? Ich glaube kaum. Es geht hier um gezielte Meinungsmanipulation seitens der Obrigkeit, dein Argument,
er wolle dadurch irgendetwas relativieren, ist an dieser Stelle schlichtweg unangebracht.
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Pig Pen
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Motto: Kein Motto
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Verfasst am: 28.1.2007 um 03:00 |
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| Zitat | Original von Arne Kroger
Also, von mir musst Du keine Angst haben in eine "deutsche Ecke" gestellt zu werden, dafür kann man viel zu leicht aus Deinen Postings erkennen,
dass Deutsch nicht Deine Muttersprache ist, |
@dark... jep, mich würden deine "Wurzeln" auch mal interessieren, gerade weil du dich ja doch arg mit dem Deutschen Nationalismus
identifizierst...
... der schonmal erwähnte Begriff des Edelfaschismus (sry, weiß gerad nich genau wer den erwähnt hatte) finde ich einerseits zutreffend ("edel"
aba nur in bezug auf möchtegern-elitär), aba umso gefährlicher, da damit versucht wird auf einer sog. intellektuellen Ebene widerwärtiges mieses
braunes Gedankengut(-schlecht) unter die Leute zu bringen...
... dumme, einfältige Antifas sind mir zwar auch zuwider, aba dieses drecks nationalisten-gewäsch finde ich unerträglich...und ich will mich damit
nich zuschwallen lassen...
Freidenker, "gut und schön", aba ich kenne meine Grenzen, und die sollen hier auf subtile Art und Weise eingerissen werden..., nicht mit mir...
Diskussionsgrundlagen, Ok, hab früher auch häufiger argumentativ völlig andere Sichtweisen in Diskussionen vertreten, um den Leuten auf den Zahn zu
fühlen, ob sie wirklich wissen, ob sie sich damit auseinandergesetzt haben, was sie da erzählen...
aba in bezug auf @dark(hole)... bin ich z.Zt. recht intolerant, und im mom bin ich es gern!!!
Unterwanderung läßt grüßen, oder Dummheit???
Soweit, so schlecht...
schaun wir mal...
Hab mir dadurch zwar evtl einiges versaut, aba bei dieser Thematik bin ich manchmal sehr gerne intolerant...und das, ausnahmsweise mit einem guten
Gewissen..!!!
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...
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Verfasst am: 28.1.2007 um 06:37 |
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So, Begrüßung erledigt, dann wollen wir mal::58:
Erstmal, @Darkeastwood:
Du vergisst manchmal die Pronomen und findest auch nicht immer die richtigen Nomini. Hilft es Dir irgendetwas, wenn wir Dir das sagen, wo Du
fehlerhaftes Deutsch schreibst?
Mich persönlich erinnert das, was Du schreibst, eher an eine slawische Sprache, also eher eine aus dem osteuropäischen Raum, die etwas andere
grammatikalische Regeln hat als das Deutsche und auch der Syntax ist so (wobei der im Deutschen wirklich sehr schwer ist, so einen irren Syntax wie im
Deutschen habe ich nur im Niederländischen erlebt, nur da geht wenigstens noch im Notfall S-P-O, im Deutschen ist das zumeist auch noch sehr
ungebräuchlich!).
Da wir von Dir eine gewisse Identifizierung wünschen, halte ich es für fair, dass wir das auch machen.
Also, ich habe einen Ariernachweis bis 1648, väterlicherseits sogar bis ins 11.Jahrhundert. Das weiß ich, weil mein Vater und mein Onkel
mütterlicherseits ähnliche Wege mal einschlugen wie "große deutsche Dichter", z.B. wie ein Herr Grass.:33:
Und nun zu ein paar Einzelheiten:
Goethe und Fichte
Goethe wäre heute als Nazi angesehen? Warum? Hast Du dafür Belege?
Goethe war kein Freund der deutschen Vereinigungsbewegung, weil er nicht doof war. Er war Regierungsrat eines Duodezfürstentumes (Weimar) und hatte
dabei ein ganz gutes Auskommen. Er hatte eine Zeitlang Kontakte zu Schiller, der schon etwas positiver den Zielen der späteren 48-Revolution
gegenüber eingestellt war, ist aber nie besonders politisch aktiv geworden. Er hasste Revolutionen, auch bürgerliche.
Für die deutsche Bewegung im 18./19.Jahrhundert hatte er nicht all zu großes Verständnis. Er hielt sich gerne in Italien auf und interessierte sich
sehr stark für den Islam. (Wurde noch posthum zum Ehrenmoslem ernannt.) Okay, da könnten aufgrund des heutigen Antizionismus des Islams
Zusammenhänge konstruiert werden zu den Nazis, aber sonst???
Das Gedicht, auch an Dich, @Maria, ist aus "Wilhelm Meisters Lehrjahre", geschrieben 1794-1796, als Goethe mit Schiller an einer kulturellen Zeitung
zusammenarbeiteten. Diese Zusammenarbeit entfremdete ihn übrigens von Fichte, @Darkeastwood.
Fichte blieb tatsächlich sehr stark auf dem Weg zur bürgerlichen Revolution und antifeudalistisch.
Kommen wir nun zu
Deutschland
Deutschland entstand, nachdem Karl der Große, der halb Europa unter seine Kontrolle gebracht hatte, und nach seinem Tod das Reich nach seinem Willen
an seine drei Söhne verteilt wurde.
Da war Karl der Kahle, der das heutige westliche und mittlere Frankreich bekam; da war Lothar der Fromme, der den Bereich von der
niederländisch-belgischen Küste runter bis nach Italien bekam, die Grenze ging so am Rhein entlang und dann weiter, was heute Schweiz ist etc. bis
nach Norditalien.
Und dann gab es Ludwig den Deutschen.
Dessen Reich ging vom Rhein bis an die Elbe. Ostdeutschland ist also so ungefähr östlich von Nordrhein-Westfalen bis zur östlichen Landesgrenze von
Niedersachsen, Hessen, kurzum, dass, was früher auch BRD war. Sachsen und so'n Zeugs gehörten nie dazu. (Cottbus auch nicht, @Pantheist! :D)
Dass, was Du meinst, @Darkeastwood, ist Preußen .
Und Preußen kommt von Reußen und das kommt von Russen.
Preußen war ein Kleinstaat, der handelsmäßig sich ausbreiten wollte und sehr diszipliniert war. Der Vater von Friedrich dem Großen konnte kaum
abgehalten werden, seinen eigenen Sohn aufs Schafott zu schicken, weil der mal ein paar Nächte unerlaubt vom Militär gefehlt hatte.
Und Friedrich der Große war ein sehr gebildeter Mensch, der viel von Toleranz hielt und zu den ersten nach den Niederländern gehörte, die
Religionsfreiheit einführten. Durch die Disziplin bei den militärischen Feldzügen und dem Handelswillen wuchs das preußische Reich und nahm mehr
und mehr die Formen an, die man mit dem Deutschland von 1871 vergleichen könnte.
Ein gewisser Reichskanzler Bismarck hatte dann auch mal nach dem deutsch-französischen Krieg die Schnauze voll von den behindernden Zollgrenzen und
machte aus dem ganzen Reich dann Deutschland und nahm noch ein paar Königreiche und Fürstentümer (wie Bayern und Sachsen) dazu, einige blieben
unabhängig, wurden aber integriert in das neue Deutschland, das eigentlich nix anderes wie Preußen war.
Insofern finde ich es interessant, wenn jetzt in Preußen, wie Du schreibst wieder die alten Namen eingeführt werden.
Na gut, "Berlin" klingt auch blöde, nennen wir es wieder "Cölln" oder berl (ist der slawische Begriff von Sumpf!).
Habe ich zwar noch nichts von gehört, aber kann ja sein, Kannst ja mal Links zeigen, dass Wowereit das plant. :|
Ja, ich könnte auch noch was zum Nietzsche-Zitat schreiben, @Maria. Aber das führt zu weit. Es gab keinen größeren Deutschenhasser vor mir als
Nietzsche (von Churchill und Bomber Harris mal abgesehen evtl.).
Aber erstmal genug.
Und noch eins:
@Jan:
Wer hat den ersten Weltkrieg denn angefangen???
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 09:25 |
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Ihr könnt mich mal...
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jan91
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Verfasst am: 28.1.2007 um 10:51 |
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ich freue mich, das ich dir diese frage beantworten "darf" @arne, weil ich ein par namen nicht mehr im kopf hab, muss ich erstmal in meinem buch
über deutsche geschichte nachsehen...:
Am 28.Juni 1914 wurde der österreichische Thronfolger Franz-Ferdinand in Sarajewo ermordet.
Das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn waren Verbündete, hatten, um gemeinsamer "Gefahr" nach dem zweiten Balkankrieg zu entgehen, einen Pakt
geschlossen, der gegenseitige Hilfe erwartet.
Franz-Ferdinand wude ermordet, weil sich Ungarn/Serbien von Österreich trennen wollte.
Nach dem zweiten Balkankrieg gab es gemischte Meinungen: Österreich wollte eine Antiserbische, mit dem Balkan-Krieg-verlierer Bulgarien aufbauende
Freundschaft, Linie. Während Deutschland eine mit Serbien tollerierende, antirussische Linie bevorzugte. Der deutschen Regierung wurde eingeredet,
das Russland eine gefährliche Position gegenüber deutschland bezogen hatte.
Die deutsche Regierung, wie jede andere in Europa, erwartete, das Österreich Serbien schnell demütigt und so eine stabilere Balkan- situation
hervorruft, das würde auch eine schwächung russlands bedeuten. Da man nicht wusste, wie die Russen darauf reagieren, nahm man einen
Groß-mächtekampf in Kauf.
Um die Verbindung der Franzosen/Engländer mit den Russen zu schwächen, erlärte man diesen Parteien schließlich am 1.August (Russland), am 3.
August (Frankreich) den Krieg. England erklärte den Deutschen am 4.August den Krieg.
Ihr könnt nun selber entscheiden, wer wie viel Schuld an dem Krieg hatte...
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Lonewolf
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Motto: Kein Motto
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Verfasst am: 28.1.2007 um 12:15 |
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RE: Hallo
| Zitat | Original von deep7
Darkeastwood, ich will dich erst einmal herzlich willkommen heißen und nicht auch noch über dich herfallen
[QUOTE]Wegen solcher Fehler geht die Menschheit unter (bzw. ist sie das ja schon)...Wie oft man dies erleben muss lässt sich garnicht mehr zählen.
Mit dem Satz hast du jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit verloren, da du unzulässigerweise versuchst zu relativieren und zwar wie ein Kind: "Die
anderen machen ja auch und werden nicht böse angeguckt." Das ist natürlich nur ein Argument mit dem man Bildzeitungsleser überzeugen kann also
husch nochmal ins Internet und ein bissl was über Argumentation lesen. Ja der Beitrag ist sehr arrogant aber so wie man in den Wald hineinruft, so
kommt es heraus.[/QUOTE]Tzakahra, Du kennst den Unterschied zwischen Rechtschaffen und Relativierung wohl nicht ganz. Bsp.: Will irgendjemand
Übergriffe Deutschnationaler auf Ausländer RELATIVIEREN, wenn er auf die einseitige Berichterstattung der Systemmedien aufmerksam macht, die
umgekehrte Fälle nur allzuoft vernachlässigen? . |
Er relativiert sie insofern als dass er rassistisch motivierten Übergriffen durch Gleichsetzung mit gewöhnlichen Gewaltverbrechen die politische
Qualität abspricht. Und somit jeden Blick auf Motivation und ideologischen Inhalt der Tat (bzw. dahinter stehende gesellschaftliche Entwicklungen)
verstellen will.
Dass deine Selektivwahrnehmung der Medienlandschaft hervorragend dazu beiträgt das kleine "deutschnationale" Ego zu tätscheln indem ihm eine
vornehmlich rebellische Attitüde aufgedrückt wird,ist schon verständlich, erinnert mich auch an die selbstgefälligen Postings deines neuen
Freundes hier Was die Manipulationsinteressen deutscher Obrigkeit mit der
freilich schon ideologisch gefärbten Bewertung von (Gewalt-)taten (bzw. deren Priorität) durch verschiedenste Presseorgane zu tun haben, würde mich
auch mal interessieren.
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dian
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Verfasst am: 28.1.2007 um 13:18 |
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| Zitat | Original von q
ich glaube, als nationalist müsste man sehr viel stolz und dankbarkeit empfinden können und darüber hinaus irgendwie gut behandelt worden sein vom
staat. man müsste ein umfangreiches geschichtliches wissen haben und eine gefestigte meinung pro eigener nation.
für mich trifft das alles nicht zu. aber ich toleriere nationalisten, und ich verurteile niemanden, der sich so bezeichnet. |
Eigentlich wäre mir das ja auch scheißegal. Wer möchte, kann von mir aus gerne auf seine deutsche oder arische Herkunft stolz sein. Das ist wie mit
den Religionen auch. Die kann ich meistens auch nicht nachvollziehen, aber wenn nun jemand meint, er müsste unbedingt an Jesus Christus glauben, oder
daran, dass die Welt von einer Schildkröte auf dem Rücken getragen wird, dann lass ich ihm halt seine Überzeugung. Jeder Mensch braucht irgendwas,
woran er sich festhalten kann. Bei den einen ist es ihre Religion, bei den anderen eben die Zugehörigkeit zu irgendeinem "erleuchteten" oder
sonstwie herausragenden Volk.
Wie auch immer...
ich kann aber auch genauso das nachvollziehen, was PigPen geschrieben hat... dass er bei diesem Thema nicht mehr tolerant sein möchte.
Und an alle pro-national eingestellten User hier:
Nennt mir bitte mal drei Beispiele für Länder, in denen Patriotismus und Nationalismus über einen längeren Zeitraum funktioniert haben, OHNE dass
dieses Denken gleichzeitig zu Übergriffen auf Minderheiten oder einem Krieg geführt hat.
Ich behaupte, ihr werdet kaum ein solches Land finden können. Wann immer irgendwo überzeugte Nationalisten die Macht hatten, sind gleichzeitig
Andersdenkende verhaftet worden, wurden Minderheiten diskriminiert und die dummen patriotisch-denkenden Menschenmassen von der herrschenden Schicht zu
ihrer ganz privaten, un-patriotischen Gewinnmaximierung missbraucht.
Türkei, Frankreich, Spanien, Italien, Russland, USA, Polen, Deutschland, Niederlande, Dänemark, etc...
wann immer irgendwo Nationalismus im Spiel ist, werden auch Menschen unterdrückt und fertiggemacht. (mir würde vielleicht gerade mal die Schweiz
als ein Beispiel dafür einfallen, dass man auch patriotisch denken kann, ohne gleich irgendwem den Krieg zu erklären, Andersdenkende
niederzuknüppeln oder Menschen in Lager zu stecken)
Also verzeiht mir, wenn ich euren Beteuerungen, dass ihr "gute" Nationalisten seid und dass Nationatlismus und Meinungsfreiheit sich nicht
ausschließen müssen, sehr skeptisch gegenüberstehe. Ihr mögt es ja vielleicht jetzt im Moment zweifellos ehrlich meinen.. aber mal angenommen, die
große Mehrheit der Bevölkerung würde so denken wie ihr... könnte ich dann noch frei meine Meinung äußern, oder müsste ich befürchten, dass man
sie mir irgendwie mit Gewalt auszutreiben versucht?
Irgendwie bin ich da sehr skeptisch, wenn ich mir so die Geschichte der Menschheit anschaue..
Nationalismus führt zu Ausgrenzung führt zu Aufrüstung führt zu Gewalt.
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deep7
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Verfasst am: 28.1.2007 um 16:35 |
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@dian:
Nationalliberalismus bedeutet für mich z.B.:
- Außenpolitik: unabhängige, nach Vernunft und nicht nach interessen- oder bündnisstrategischen Gründen ausgerichtete Politik (Negativbeispiel zur
momentanen Politik: Aufnahme der Tamile Tigers in die Liste der Terrororganisationen)
- Kultur: ein Volk sollte eine Gemeinschaft sein und keine zwei Parallelgesellschaften! Soll denn die Isolation (wie sie in kleinem Rahmen existiert)
nun auch im Großen stattfinden? Durch eine restriktivere Einwanderungspolitik würden etwaige innenpolitische Konflikte schon im Vornherein
vermieden, die Bürger würden sich wieder beheimatet und insgesamt wohler fühlen können. Gemeinschaftsgefühl kann durchaus die Wirtschaft
ankurbeln. Auch würde dadurch Rechtsextremen die Grundlage entzogen werden.
- Medien: Umstrukturierung der Medienlandschaft -> (internationale) Mono- und Oligopole müssen vermieden werden. Die Möglichkeit für Journalisten,
unabhängig berichten zu dürfen, muss gewährleistet sein. Negativbsp.: "Haim Saban (.Mein Anliegen ist Israel') kann sich übrigens fest darauf
verlassen, dass sich an der Ausrichtung von ProSieben/Sat.1 nichts ändern wird. Dafür bürgt ein Springer-Verlag, der seine Redakteure vertraglich
zur 'steten Wahrung israelischer Interessen' verpflichtet. Zudem soll Saban Vorsitzender des TV-Beirats des fusionierten Konzerns werden, von dem er
auch einige Anteile erwerben will." ( von: http://www.antisemitismus.net/2005/vs-2005.htm )
Das bedeutet für mich "nationales Denken" heute, Dian.
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 20:28 |
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Ihr könnt mich mal...
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 21:55 |
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Hansi
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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.
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Verfasst am: 28.1.2007 um 22:00 |
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also ich für meinen teil steig jetz aus aus diesem thread. geschichte soll man ruhen lassen, was damals war und nich war is heute auch scheiß egal.
und um es nochma zu sagen, weil ich es so gerne sage: ich SCHEIß AUF DEUTSCHLAND und bin stolz darauf dies sagen zu können und dürfen. suhlt euch
weiter in geschichtlichem geschwall, ich steig aus.
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 22:07 |
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Ihr könnt mich mal...
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 22:09 |
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Hansi
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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.
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Verfasst am: 28.1.2007 um 22:18 |
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1. heißt es: wer nichtS weiß muss alles glauben
2. genau wegen dieser lebensphilosophie lass ich mir keine märchen und verschwörungstheorien auftischen, wie du sie uns hier verkaufen willst.
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Ina
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Motto: Kein Motto
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Verfasst am: 28.1.2007 um 22:27 |
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Meine Integration ist auch gescheitert.
Aber Leute, so nervig wie das TV-Programm gerade wegen Auschwitzbefreiung drauf ist, müssen diese Medienmongule schon ungeheuer dämlich drauf sein,
wenn sie so die Leute israelfreundlich stimmen wollen.
Deshalb bin ich zumindest die nächsten 5 Minuten lang dafür, dass da alles von Antisemiten unterwandert ist, die durch Übertreibung und
Pseudo-Vertrautheit den Leuten die Bestürzung über den Holocaust austreiben wollen, damit sich kein denkender Mensch mehr damit befassen will,
sondern nur noch mit den Augen rollt und stöhnt, wie oft er das schon gehört hat.
Und dieser Manipulation seid ihr auf voller Linie aufgesessen :D
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 22:41 |
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Ihr könnt mich mal...
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 22:51 |
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jan91
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Verfasst am: 28.1.2007 um 23:01 |
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@darkeastwood, pass mal auf, mein freund, das einzige, was ich aus dem fernsehen über geschichte weiß, habe ich sofort in mehreren unabhängigen
quellen nachgeschlagen, um sicher zu gehen!!!
ich möchte hier keine unterstellungen.
um deine fragen zu beantworten (wenn es denn einen sinn macht!),
mit Ungarn/Serbien meinte ich die Länder, die sich von Österreich/ungarn lossagen wollten.
Natürlich standen Ungarische Truppen auf deutscher seite, im ersten wegen Pakte, im zweiten wegen Bündnisse mit h., der verbündete im osten
suchte...
bin gespannt, was jetzt kommt
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 23:07 |
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Ihr könnt mich mal...
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Hansi
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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.
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Verfasst am: 28.1.2007 um 23:29 |
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| Zitat | @Pantheist
ja glaub jedem der im Fernseh spricht. und bilde deine Meinung aus der Bild Zeitung. es geht anders.
wer sich nicht informiert, muss alles glauben. |
sag mal bist du eigentlich von natur aus dämlich oder willst du mir nich zuhören?!? ich meinte doch schonmal das ich fast NIE fernsehen gucke und
NIE zeitung lese. und warum soll ich was wissen wenns mir am arsch vorbei geht?!? mir is egal was politisch täglich so in der welt abgeht, weil da
heute eh nur noch scheiße raus kommt und auch in der vergangenheit immer nur scheiße rauskam. wenn man mir dann erzählt es is das und das passiert,
bilde ich mir anhand meiner eigenen meinung ein bild darüber.
ausserdem brauchst du hier gar nich ein auf dicke hose machen und mich hier als blöd und medienopfer hinstellen. was sind denn deine argumente wenn
man sagt das du imo blödsinn schwafelst?!? du laberst einen mit geschichtlichem quark voll oder bringst das immer-selbe "argument" des
medienopfers, sogar dann wenn man dir wiederlegt das man eins ist. ausserdem zeugst du hier von wenig intelligenz wenn du ständig nur in diesem einen
thread postest. wenn du wirklich was drauf hättest, hätt ich hier schon längst in anderen threads n posting von dir gefunden. aber offensichtlich
is dein geistiger horizont auf dieses eine thema fixiert.
so, und jetz hab ich mich genug aufgeregt, nich dass mich @q noch sperren muss weil mir der geduldsfaden gerissen is. meine mitgliedschaft hier will
ich nicht für solchen schwachsinn riskieren.
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jan91
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Verfasst am: 28.1.2007 um 23:39 |
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qpantheist, richtig! in allen punkten!
das wars erstmal von mir!
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Darkeastwood
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Verfasst am: 28.1.2007 um 23:43 |
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Ihr könnt mich mal...
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