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Autor Betreff: Die Ludolfs - dumm aber glücklich...?
Pig Pen






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 6.5.2007 um 02:57
Die Ludolfs - dumm aber glücklich...?



Die Ludolfs - 4 Brüder vom Schrottplatz...
... ok, mittlerweile sind die leider auch nur noch n Medien-Fake..., hatte die aba mal in der Anfangsphase gesehen, als für die wahrscheinlich noch keine Regie am Werk war, hab das damals als "Doku" gesehen, is aba leider ne Soap geworden..., erinnert mich aba trotzdem noch immer an den Film "Wrong Turn"...
... stehen hier nur stellvertretend für die Frage: wäre es evtl besser, dumm zu sein, und die ganze Scheiße, durch die man tagtäglich watet und ertragen muß, gar nicht zu bemerken, einfach tumb in den Tag hineinzuleben, und sich einfach nur mit den simpelsten Hirnaktivitäten zufrieden zu geben...?
Ab und an finde ich diesen (unfreiwilligen) Lebensweg fast ! ein bißchen beneidenswert..., aba selbst nach jahrzehntelangen Betäubungsversuchen mit diversen "Dolchen und Alarmen" kann ich mich dafür nicht so richtig begeistern und ziehe mein gedankenverseuchtes Leben momentan noch einer vollkommenen hirninaktivität vor, auch wenn ich´s des öfteren verfluche...
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...






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[*] Verfasst am: 6.5.2007 um 04:54


Es gibt 'ne wunderbare Stanislaw Lem-Geschichte, wo auf irgendeinem Plantet jemand ein Gerät erfunden hat, dass, wenn die Menschen es sich aufsetzen, für eine Zeit ihre Intelligenz reduziert.
Das Gerät ist sehr begehrt, denn letztendlich ist man dann eben anspruchsloser. Man braucht keine große Literatur mehr, sondern man kommt mit Micky Maus aus. Mit Hansi Hinterseer statt mit Wagner, mit BILD statt Konkret.

Ich kenn' die Sendung nicht, aber ich glaube, dass insgesamt Schweremut nicht unbedingt von der Intelligenz abhängt.
Irgendwie ist das schon möglich, dass das Leben auch mit etwas ansprechender Intelligenz nicht unbedingt als schwer aufgefasst werden muss.

Im übrigen sind es gerade dumme Menschen, die dann völlig verzweifeln, wenn die dann mal feststellen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und man früher etwas hätte machen können, um etwas zufriedener zu werden.
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Soulmirror




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Motto: Bunti 1 - die Welt 0

[*] Verfasst am: 6.5.2007 um 10:14


diese frage hab ich mir auch schon immer mal wieder gestellt und je nach laune kommen da auch unterschiedliche antworten bei rum. naja im endeffekt bleibts aber meißtens bei der antwort, dass man wohl (für mich gesprochen) ein intensiveres leben führt, weil man eben viele dinge mitkriegt und auch genießen lernt oftmals. das man sich auch selbst immer wieder dadurch in die scheiße reitet wenn man sich seinen kopf immer wieder zerbricht ist natürlich der preis den man dafür irgendwo zahlt.

das "doofe" ist halt, dass man eben nie zurückkehren kann. jedenfalls wenn man diesen weg mal eingeschlagen hat. inzwischen würde ich aber wohl nicht mehr tauschen wollen.
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scaydcast






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[*] Verfasst am: 6.5.2007 um 10:44


Zitat
Original von Arne Kroger
Im übrigen sind es gerade dumme Menschen, die dann völlig verzweifeln, wenn die dann mal feststellen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und man früher etwas hätte machen können, um etwas zufriedener zu werden.


... und die intelligenten verzweifeln die ganze Zeit über *fg*.

Nein, im Ernst, darüber hab ich mir auch schon oft den Kopf zerbrochen. Erinnert mich an diese Matrix-Geschichte mit dem "Zurück ins System". Bist du einmal draußen, gibts keinen Weg zurück und wenn dus doch versuchst, stirbst du. Und wer weiß, vielleicht ist man nach dem Tod dann "noch weiter draußen" und wäre froh, wenigstens wieder intelligent leben zu dürfen.

Ich zumindest bin oftmals froh, dass ich mich nicht mit so etwas wie BILD zufrieden geben muss, sondern tatsächlich höhere Ansprüche ans Leben stellen kann. Klar ist es so schwieriger, aber das Gefühl, wenn man auf dieser Ebene etwas geschafft hat, ist umso befriedigender. Ich denk auch, dass das Leben so viel intensiver ist, man zahlt halt auch einen intensiveren Preis dafür. Aber wo ist das denn bitte nicht so?
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Cass3l




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 6.5.2007 um 11:45


Hm, ne echt schwierige Frage, die ich mir auch schon verdammt oft gestellt habe. Aber eigentlich bin ich schon ganz froh über meine "Fähigkeit", meine Umwelt besser zu reflektieren als die meisten und vor allem darüber nachzudenken. Sicherlich ist man dann nicht wirklich glücklich (Ist zumindest bei mir so). Aber die ganze Zeit nachdenken ist mir immer noch lieber, als einen tiefer gelegten Golf zu fahren und als Dachdecker zu arbeiten.
Außerdem gibt es da ja dieses kleine Hilfsmittel namens Marihuana. :D

Regards
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jan91






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[*] Verfasst am: 6.5.2007 um 15:31


Wie heißt es?
Glücklich sind nicht die Denker, sondern die Macher!

Naja, wenn dem wirklich so wäre, wie scheiße-unglücklich wäre ich denn dann? ^^

Es gibt natürlich dumme Leute, die damit unglücklich sind, das sie dumm sind und das ändern wollen, aber kann man sie dann noch als "dumm" bezeichnen?
Und es gibt die Sorte Leute, die aus reiner bequemlichkeit gerne "dumm" bleiben und damit ihr Leben lang zufrieden sind.
Und es gibt Leute wie uns ;).
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