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Autor Betreff: wer hat euch verändert?
Widar






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[*] Verfasst am: 29.11.2006 um 23:10


Meine Eltern natürlich. Ansonsten lasse ich mich aber kaum beeinflussen. Es gibt noch so einige Leute/"Freunde", die es geschafft haben, mein Selbstvertrauen so weit zu verringern, dass ich eigentlich gar keines mehr habe. Ich bezweifle, dass ich es schaffe, nochmal etwas daran zu ändern. Immerhin hat das mittlerweile alles nachgelassen.
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HëllRÆZØR




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Motto: Ground Zero - auf ein Neues!

[*] Verfasst am: 29.11.2006 um 23:55


Oje, erinnert mich an meine Gesamtschulzeit, meine Klasse hat mich auch schwer was an Selbstbewusstsein gekostet. Zum Glück hab' ich nach der 7 'nen Schlussstrich gezogen und die Schule gewechselt, da hat man mich dann halbwegs in Ruhe gelassen. Meine ersten echten Freunde habe ich allerdings erst nach der Schulzeit kennengelernt.
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MAUS




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Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 30.11.2006 um 01:03


Zitat
Original von Widar
Es gibt noch so einige Leute/"Freunde", die es geschafft haben, mein Selbstvertrauen so weit zu verringern, dass ich eigentlich gar keines mehr habe. Ich bezweifle, dass ich es schaffe, nochmal etwas daran zu ändern.

Hallo, Widar, schön, daß Du zur Unity gefunden hast! :13:
Die Situation kenne ich sehr gut, hab ich schon oft durchgemacht. Jetzt gerade bin ich wieder mal in so einer Phase, in der mein Trotz langsam wieder zum Vorschein kommt, und ich mir mein schwer erworbenes und dann wieder systematisch von anderen Menschen zerstörtes Selbstbewußtsein/vertrauen zurückerobere (Rückschläge sind normal). Ich bin übrigens 35, schaff das also schon ne ganze Zeit länger, als ich jemals gedacht hätte. Wichtig ist natürlich, daß es jemanden gibt, der einen daran erinnert, daß Menschen, die so scheiße drauf sind, daß sie versuchen müssen, andere kaputt zu machen, es einfach null Wert sind, daß man für sie leidet. Sagt sich natürlich so leicht... weiß selbst, wie schwer das ist, hilft Dir nun vermutlich auch alles gar nicht weiter *seufz*, aber hier ist jedenfalls ein guter Ort, um es mal mit einen "Neuaufbau" zu versuchen, viel Glück, Erfolg, und was man sonst noch so braucht!
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...






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[*] Verfasst am: 30.11.2006 um 06:08


Mach' ruhig mal 'nen Thread mit dem Thema "Selbstvertrauen" auf, @Widar!
Mangelndes habe ich eigentlich nicht, aber das wird bestimmt interessant.
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Hansi




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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.

[*] Verfasst am: 30.11.2006 um 07:24


das is eigentlich ne tolle idee @arne. dann kann man gerade @widars problem gut analysieren und lösen. aber ich finds schon gut, dass du dich hast breitschlagen lassen hier mit zu posten @widar ;). wir bauen dich schon wieder auf :).
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Widar






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[*] Verfasst am: 30.11.2006 um 16:33


Zitat
Original von MAUS
Zitat
Original von Widar
Es gibt noch so einige Leute/"Freunde", die es geschafft haben, mein Selbstvertrauen so weit zu verringern, dass ich eigentlich gar keines mehr habe. Ich bezweifle, dass ich es schaffe, nochmal etwas daran zu ändern.

Hallo, Widar, schön, daß Du zur Unity gefunden hast! :13:
Die Situation kenne ich sehr gut, hab ich schon oft durchgemacht. Jetzt gerade bin ich wieder mal in so einer Phase, in der mein Trotz langsam wieder zum Vorschein kommt, und ich mir mein schwer erworbenes und dann wieder systematisch von anderen Menschen zerstörtes Selbstbewußtsein/vertrauen zurückerobere (Rückschläge sind normal). Ich bin übrigens 35, schaff das also schon ne ganze Zeit länger, als ich jemals gedacht hätte. Wichtig ist natürlich, daß es jemanden gibt, der einen daran erinnert, daß Menschen, die so scheiße drauf sind, daß sie versuchen müssen, andere kaputt zu machen, es einfach null Wert sind, daß man für sie leidet. Sagt sich natürlich so leicht... weiß selbst, wie schwer das ist, hilft Dir nun vermutlich auch alles gar nicht weiter *seufz*, aber hier ist jedenfalls ein guter Ort, um es mal mit einen "Neuaufbau" zu versuchen, viel Glück, Erfolg, und was man sonst noch so braucht!

Hallo, MAUS. Dass ich hierher gefunden habe, habt ihr dian zu verdanken, und dass ich schreibe Pantheist. Aber das ist eine andere Geschichte. :13:
Ich kenne eigentlich so gut wie keine Menschen, die es genauso sehen. In der Schule sehe ich jeden Tag, wie andere niedergemacht werden und sich die Leute auf eine höhere Stufe stellen wollen. Mag aber auch sein, dass nur ich das zu eng sehe, da ich denke, dass ich Hypersensibel bin. Wenn jemand psychisch verletzt wird, ist es meiner Meinung aber egal, wie das nun gemeint war. Danke für die Unterstützung. :13:

Ich werde später wohl einen Thread dazu aufmachen. Dann kann ich etwas mehr erzählen und ihr analysieren oder so ähnlich.
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Ina






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 1.12.2006 um 01:00


Ja mach, ich freu mich immer, wenn man mir meine unerfreulichen Ansichten widerlegt :13:
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...






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[*] Verfasst am: 1.12.2006 um 04:06


Analysieren tun wir hier eigentlich nur Mathematik und Gesellschaftssysteme, aber wir labern eben gerne über unsere Ansichten.
Und hören auch gerne mal neue!
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jan91






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[*] Verfasst am: 11.2.2007 um 21:52


obwohl mir jeder mensch in meinem leben ein signal gibt, habe ich einige bestimmte personen im kopf:

-mein vater; letzendlich hat er mich ehrlichkeit, motivation und lebensfreude ohne fernseh gelehrt und dass wichtigste: das ich zu dem stehe, was ich gemacht habe.

-mein (leider) ex-klassenleher; nachdem ich sehr schlechte ehrafhrung mit lehrern, der schule im allgeimeinen und dem bildungsstand in deutschland gemacht habe, hat er mit gezeigt, das es lehrer gibt, die nett sein können UND einem was beibringen können...danke, Herr Becker.

-dasselbe gilt für meinen (ex-) biolehrer, der immer alles mit humor genommen hat und bei dem etliche nur gute noten hatten...es gibt tatsächlich vernünftige lehrer...selbst an unserer schule

-meine mutter; hat mir beigebracht, das man netten menschen, wie meiner oma doch nicht trauen kann...lange, unintressante geschichte
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Kebap






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 12.2.2007 um 00:20


Jesus

und

so ungefähr alle Leute, von denen ich bücher las, die ich traf, mit denen ich irgendwann redete, feierte, tanzte, spielte und/oder schweigend u-bahn fuhr, die mir eine nachricht zukommen ließen und/oder dinge entwickelten, die ich jetzt unwissend benutze... haben mein Leben beeinflusst & verändert.
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scaydcast






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[*] Verfasst am: 12.2.2007 um 10:36
Wer hat mich verändert?



Hm, ich finde, die Frage hat etwas an sich, das mich nachdenken lässt. Ich bin grundsätzlich kein umgangsfreundlicher Mensch, hab mein eigenes Weltbild und lass mir da auch so gut wie kaum reinreden, es sei denn, ich will es so. Ich hab viel Scheiß in meiner Vergangenheit erlebt, der mich eigentlich ziemlich menschenscheu gemacht hat. Ich denke da nur an so einige Nachmittage in meiner Kindheit, in denen 3 Mütter von russischen Familien, die in dem Haus von uns gewohnt haben, ihre 7 Kinder zu mir ins Zimmer gebracht haben, mit dem Befehl, auf sie aufzupassen. Tja, und was macht man als 14jähriger dann mit 21 Kindern in seinem Zimmer, die allesamt kein Wort deutsch können und dich mit irgendwelchen russischen Kryptografien zunudeln während sie deine Schränke ausräumen? Man fängt an, sie zu hassen. Man fängt an, die Eltern zu hassen und ihre scheiß christlichen Prinzipien (Tu es für Gott). Man fängt an, sich immer weiter zurückzuziehen und das geht dahin, dass diese Damen irgendwann einfach vor meiner verschlossenen Tür standen und sehen mussten, wohin mit ihrer Brut. Das macht mich heute noch wütend, wenn ich daran denke.

Zu erzählen gibts da sicherlich noch vieles, was ich mit zu dem rechnen würde, das mich verändert hat. Z.B. mein Pastor, der mir inbrünstig gewünscht hat, mein Vater hätte mich auf die Straße gesetzt und mich armselig verrecken lassen, denn das wäre besser gewesen, als wenn er eine ungläubige Schwuchtel in seinem ach so heiligen Elternhaus hätte. Ob das die wahre Bedeutung von christlicher Nächstenliebe ist? Man weiß es nicht.

Ich bin in vielen Punkten ein ziemliches Arschloch. Bin jemand, der gern über andere herzieht, sich über ihre Dummheit lustig macht und gern dabei zusieht, wie die Menschheit an ihrer Blödheit verreckt. Ich denke mir immer: Es wäre so leicht, mal sein Gehirn anzustrengen und darüber nachzudenken, was dem andren besser gefällt: Eine liebe Bemerkung oder zutiefst empfundene Abscheu. Und dann heult mir jeder die Ohren voll, er hätte keine Freunde und so einen Scheiß. Die Menschen machen sich mit ihrem Verhalten so viel kaputt und haben mir damals auch alles kaputt gemacht, bis ich irgendwann begriffen habe, dass ich mein Leben in der Hand habe und eigentlich nicht auf andere angewiesen bin. Ich habe begriffen, dass sich vieles allein dadurch entscheidet, wie ich darüber denke und zu was ich es mache. Klar, ich komm mit vielem nicht klar, und dennoch habe ich eine Art zu leben gefunden, mit der ich sehr gut klar komme. Und die praktiziere ich und stoße dabei immer wieder auf Aggressionen, Wut oder andere Gefühlsausbrüche von Menschen, die das missverstehen.

Mein Freund sagte mir mal, es wäre hilfreich, ich würde eine Bedienungsanleitung für mich schreiben, weil man dann sicherlich sehr viel besser mit mir klar kommen würde. Ich bin der Meinung, dass das nicht unbedingt notwendig ist, weil man nur sein Gehirn etwas anstrengen muss und nicht gleich alles auf die falsche Kante kriegen, sondern in Ruhe darüber nachdenken, was gemeint ist und erkennen, dass man vor einem Streit die Möglichkeit hat, mich zu fragen, wie das gemeint war. Dann kommt man eigentlich immer sehr gut mit mir zurecht. Aber meinen Erfahrungen nach fallen die Leute viel lieber mit allen Waffen blut- und speichelleckend über meine Texte her, als ihrer Aggressionen Herr zu werden und die recht simple und einfache Frage zu stellen: Wie meinst du das?

Wer also hat mich verändert? Im Prinzip also eigentlich jeder Mensch, dem ich begegnet bin. Die meisten waren einfach nur ein Vorbild für etwas, das ich nie sein wollte und nie sein werde. Und einige wenige Ausnahmen haben mir gezeigt, dass mein damals radikales Denken über den menschlichen Abschaum doch nicht ganz so gerechtfertigt ist und man mit dem Wort "Mensch" doch noch etwas gutes assoziieren kann. War für mich damals undenkbar, weil ich mich nur an negative Dinge erinnere und nicht wüsste, was ich für positive Sachen in meiner Kindheit erlebt habe, denn überall war dieses miese, abscheuliche Gefühl dabei.

Gab aber auch Ausnahmen, wie mein Direktor aus Stuttgart, der auf mysteriöse Weise ein Stammleser meiner damaligen Homepage geworden ist und prompt - und auch richtig - auf einen Eintrag von mir reagiert hat, in dem ich schrieb, dass ich mich und dazu einige Herrschaften dieser Welt dem Leben entreißen wollte. Seither hat er sich eigentlich solange er dort Direktor war, immer gut um mich gekümmert und stand mir bei allen Entscheidungen mit oberster Autorität zur Seite.

Oder mein Vater, der - nach meiner Flucht von zu Hause in mein Paradies Berlin - endlich aus seinem väterlichen Koma aufgewacht ist und begriffen hat, dass ich ihn vorher eigentlich nie interessiert habe. Er hat auch das richtige getan, sich auf mein "Niveau" begeben und angefangen, mit mir zu chatten und mich dabei erst richtig kennengelernt. Daraus ist eine Freundschaft entstanden, die mittlerweile so fest ist, dass wir uns bei vielen Situationen nur noch in die Augen schauen und dann manchmal sogar wortgenau das aussprechen, was wir gerade denken.

Oder mein Freund, der im Leben viele Strapazen über sich hat ergehen lassen nur mir zuliebe. Er war immer für mich da. Hat auf alles verzichtet um meinetwillen. Hat für mich geblutet, für mich gekämpft. Und hat damit auch mein Herz erobert und das meiner Familie. Er lebt nur für mich, sagt er mir oft. Und dafür lasse ich gern die christlichen Ketzer auf unsre Familie niederregnen, weil das ein echter Freund ist. Einer, der ehrlich ist und das meint, was er sagt. Er hat mir gezeigt, dass man doch nachdenken kann, dass man zuhören kann, dass einem menschliche Gefühle der verletzten Art nicht scheißegal sein müssen.

Und nicht zuletzt dian. Jahre meines Lebens habe ich verbracht, um Leute zu finden, die mich verstehen. Die mich nicht gleich als assozialen Penner aus dem Bilde schieben oder aus anderen Gründen nichts mit mir zu tun haben wollen. Ich war vielleicht nicht immer so "böse", wie ich es heute bin. Ich war vielleicht nicht immer so zurückgezogen und unnahbar, ich hab nicht immer wild um mich geschlagen, sondern all das hat seine Gründe. Und in dian - und sicherlich (zumindest hoffe ich das) auch in dieser unity hier - habe ich Menschen gefunden, die genauso "nicht normal" sind, wie die Gesellschaft das gern hätte. Wenn ich in anderen Boards lese, lese ich meist nur Schwachsinn. Wenn ich hier einen Beitrag öffne, wundere ich mich oft, wie viel Niveau in einen Thread passt und dass dieses auch gehalten wird. Und genau das brauche ich irgendwie. Leute, mit denen man über nicht-alltägliches reden kann. Leute, die mir dabei helfen, mich selbst zu verstehen. Mein Leben besser zu leben. Oder die sogar Dinge in meinem Leben verändern. Dian hat das getan. Auch wenn ich das Ausmaß all dessen bis heute warscheinlich immer noch nicht begriffen habe, aber mein Dank ist ihm sicher.
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[*] Verfasst am: 13.2.2007 um 03:12


Du hast ja schon einiges erlebt, @scaydcast!
Mach doch auch mal hier einen eigene Thread auf zu Deinem bisherigen Leben. Hört sich interessant an.

Was mir bei Deinem Posting noch auffiel, war die Geschichte mit dem Pastor.
In gewisser Weise hat mich mein Pastor nämlich auch geprägt.

Vielleicht sollte ich mal erzählen, warum ich gar nicht so kritisch der Kirche gegenüber bin wie andere und mir selber (fast) mal vorstellen hätte können, so was zu machen.

Nachdem wir zum Konfirmandenunterricht angemeldet wurden, da stellte unser damaliger Pastor beim ersten Treffen, wo auch die Eltern mitkommen sollten, folgendes den entsetzten Eltern von uns Konfirmanden vor.
Auf die Frage, was wir denn so machen würden in dem Konfirmandenunterricht, holte der 'ne Kiste farbiger Bauklötze hervor und gab jedem Schüler einen Bauklotz und sagte, mit dem können wir machen, was wir wollen.
Dann stellte er ein paar Bauklötze auf und sagte, dass jeder jetzt mal der Reihe nach seinen Bauklotz auf einen Turm dort stellen sollte, nur dürfe keine Farbe mehrmals auf den vier Klötzen vorkommen. Das ging bei vier oder fünf Farben ein, zwei Runden gut und dann kam wer dran, wo eben in allen Türmen die Farbe seines Klotzes schon vertreten war. Der saß ratlos da und mein Pastor, der auch 'nen Klotz hatte, schmiss seinen in die Mitte, so dass ein Turm zusammenfiel und somit wieder die Farben neu aufgestellt werden konnten.
Und das sagte er, wäre ein Beispiel von christlicher Solidarität gewesen.
Außerdem sollten wir uns abschminken, dass wir irgendwelche Bibeltexte da hören würden oder ähnliches. Und so lief auch wirklich der Unterricht eineinhalb Jahre ab.

Da hab' ich wenigstens gelernt, dass das ganze religiöse Gedöns auch wesentlich praktischer aussehen kann, als das blöde Predigen oder Jesusquaselei.
Der Typ hat zumindest, zusammen mit einigen sehr guten Religionslehrern, mein Bild von Religion deutlich beeinflusst. Und da bin ich auch nicht traurig drum.
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HëllRÆZØR




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[*] Verfasst am: 13.2.2007 um 05:27


:) Na sowas, da hat ja jemand das selbe Geburtsdatum wie ich - den halben Jesus bzw. den umgedrehten Nikolaus. ^^
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Wegsucher






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[*] Verfasst am: 13.2.2007 um 08:43


mein deutschlehrer hat mich dazu gebracht, darueber nachzudenken, welches wort zu benutzen waenrend 2 die selbe bedeutung haben,

mein philosophielehrer hat die fragen an die tafel geschrieben:
Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch? und sie uns einpraegen lassen.

meine british englisch lehrerin hat 'wissen' auf die eine seite der tafel und 'weisheit' auf die andere geschrieben.

mein opa hat vor einem oder zwei jahren angefangen mir ueber den weltkrieg zu erzaehlen, aus seiner sicht, von damals.

ein begraebnis, hier in einer gospel kirche in richmont, va, usa. das freundliche gesicht des pastors auch waehrend er zu orgel, chor und keyboard gesungen hat.

jede person. jedes wort. jede erinnerung. jeder augenblick. das ist was zaehlt.
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