
Hi, ich bin wahrscheinlich der Jüngste hier, und ich weiß nicht inwiefern ein 16-jähriger hier erwünscht ist, doch ich werde gleich danach mal den
Text auf der Homepage lesen, der unter Philosophie zu finden ist. Ich heiße Bernhard und komme - so wie Andreas alias SonicX3 - aus
Niederösterreich.
Ich wurde am 24.08.1988 in Melk geboren, ein kleiner Junge, der ebenfalls unter einem Glücksstern geboren wurde. Ich hatte immer viel, gleich im
Kindesalter schon den ersten Commodore und dies brachte mich auf den Weg der Computer. Er gehörte meinem Bruder doch schon bald war er meiner, doch
dieser war schnell verkauft. An die richtigen PC's bin ich auch durch meinen Bruder gekommen, inzwischen besitze ich schon einen Laptop, anstatt
eines riesigen Rechners, doch ich überspringe...
Damals lief alles gut, ich war ein - naja, kleines und naives, - glückliches Kind und lebte so vor mich hin. Die Volksschule war eigentlich ganz ok,
war Nachmittags immer bei einer anderen Familie, die mich während der Zeit betreute, denn mein Vater verließ uns als ich noch ganz Jung war. Die
Hauptschule aber zeichnete mein Leben ein bisschen mehr, war unbeliebt und in mich selbst gekehrt. Ich hatte weder Freunde, noch wen, mit dem ich mich
gut verstand und so wurde ich süchtig nach dem Computer, den ich damals besaß. Saß den ganzen Tag am Internet, Nächtelang habe ich nichts
geschlafen (wo ich dann in der Schule einpennte). Ich wurde immer gemobbt, bis aufs härteste, wo ich dann immer mehr Seelisch gepeinigt wurde. Doch
ich habe mit niemandem geredet.
Ich wollte mit dem Mensch der jetzigen Zeit nicht reden, meiner Mutter sagte ich immer, dass es mir gut ginge. Jedoch war dem nicht so, ein riesiger
Topf voll Hass füllte sich immer mehr und die Depressionen begannen. Nicht nur wegen des Mobbings, auch wegen des Internets, ich habe viel
Philosophiert, Diskutiert und auch Gedichtet, was sich sehr auf mein Wesen auswirkte. Doch es dauerte nicht lange, bis die erste Ankündigung eines
Selbstmordes folgte. Damals war ich noch lieb und brav, nicht im Stande den anderen etwas anzutun, deshalb wollte ich es an mir selbst auslassen. Kam
in ne Klapse, doch nur 4 Tage, da ich da nicht hin wollte und meine Mutter angeschrieen habe - hab sie wohl eingeschüchtert...
Inzwischen wäre ich bereit, einem die Fresse einzuhauen, wenn er mich nur blöd angreift, nichts mehr von Selbstmord zu sehen, obwohl ich noch immer
an den Depressionen vom Jahre 2000 leide. Ich begann eine Lehre, so wie meine Mutter es befahl, ich hatte noch keinen eigenen Kopf doch dies alles hat
sich geändert, als ich dann angefangen hatte Drogen zu konsumieren. Mein Geist wurde freier und ich widersetzte mich auch gegenüber meiner Mutter.
Ich war nicht mehr der, der nur ein "Ja, mache ich" kannte. Inzwischen habe ich aufgehört, es hatte keinen Reiz mehr, da der Geist nicht mehr
erweitert wurde, ich begann auch anders zu denken. Und ich bemerkte, dass ich meine Kenntnis am PC auch erweitern könnte und so begann ich langsam
den Untergrund zu erforschen.
Naja, ich weiß noch nicht wie sehr ich mich hier mitteilen kann, ob ich hier überhaupt gut mitreden kann und so hoffe ich nur, dass ich hier
entweder mit euch Diskutieren kann, oder hier vieles Lerne, was ich vielleicht auch so sehe.
Hergekommen bin ich über eine Mail, die ich vor 15 Minuten ungefähr bekam.
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Naja, ich bin ein verdammt Nachdenklicher und Einsamer Mensch und deshalb finde ich dich z.B. schon mal anders als die anderen "Lemminge" - so wie
du sie bezeichnest - da draußen. Denn viele sehen mich als Party-Typ, doch genau das Gegenteil. Ich geh nur mit, hie und da, damit ich bei meinen
Freunden bin. Doch meistens sitze ich ganz allein vor dem Laptop und lese mich durch das Internet, schreibe Gedichte und Rap-Texte. Ich frage mich
nur, wer mir diese Mail geschrieben hat O,o woher hat er meine Adresse und weshalb schickt diese Person mir das? Warst das du?
Meine Adresse ist: Black-Tribal@gmx.at - wer schickte mir eine Mail?? *nix kapier....*
[EDIT]
Ich verstehe es nun... Ja, du hast recht, die Veränderung kam durch die unzähligen Stunden, die ich mit Nachdenken und mit der Einsamkeit
verbrachte, doch das Kiffen hatte auch etwas damit zu tun! Im Inneren wurde ich schon seit langem so wie ich heute bin... doch drang dies nach außen
durch. Nur dass ich zum Kiffen angefangen hatte brachte mich dazu, folgenden satz für mich selbst zu sprechen:
"Ich habe schon etwas Illegales gemacht, warum sollte ich nun nicht auch von meiner Denkweise aus der Reihe tanzen!"
Dies bewirkte, dass ich mein Inneres nun endlich verwirklichte und meine Hülle sprengte. Linkin Park - Breaking the Habit 
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Genauso ist es, doch erst jetzt bemerke ich die Wahrheit. Sie fällt hernieder, wie Regen auf einen dürstigen Boden, doch dennoch plagt mich eine
Frage. Es ist nicht so, als wäre ich nicht erfreut über diese Mail, die den Weg in mein Postfach fand, doch mich dürstet es dennoch nach Wissen.
Die Neugierde in mir bringt mich dazu, auch hier zu rebellieren und nicht mehr aufzuhören, bis mein Durst nach Erkenntnis gestillt ist. Ihr sagtet,
wenn ihr eine Person findet, die interessant klingt und ihr denkt, sie sei eine Bereicherung für dieses Forum, dann lädt ihr sie ein. Ich bedanke
mich hiermit herzlich für die Einladung, doch nicht für die Einladung auf dieses Forum, sondern für die Einladung für diese Erfahrung, vielmehr
ist dies ein besserer Ausdruck für diese Themen des Austausches.
Was bewegte euch dazu, mich hierher zu holen. Was war so interessant an mir, oder welche Aussage, oder vielmehr, welche Tat, ließ euch denken ich sei
eine Bereicherung? Vielleicht mag es ja stimmen, doch wie ich bereits sagte:
Nie mehr möchte ich Ruhe geben, bis nicht ein Satz, ein Absatz, ein Aufsatz geschrieben wird um meine Neugierde zu zähmen...
(Sorry für diese Ausdrucksart, doch in mir wurde erneut der Philosoph geweckt, erneut dieses Sein in mir, welches die Wörter nicht benutzt um zu
kommunizieren. Dieser Teil, welches die Wörter nicht benutzt um zu reden und noch weniger um zu schreiben. In mir erwuchs diese eine Sphäre, welches
die Wörter benutzt, um die Schönheit meines Innerens auszudrücken. Verzeiht...)
Also bitte, du sagst selbst, dass du erst 16 bist... aber du schreibst definitiv nicht wie ein typischer 16jähriger schreiben würde. Man merkt
einfach, dass da ein ganz anderes (sprach-)Verständnis da ist als beim Durchschnitt. Und da wir uns hier als ne Art geistige Elite betrachten (also
zumindest ich tu das), ist jemand wie du hier natürlich sehr gern gesehen.
Aber um deine Neugier zu befriedigen, deine Mailaddy ist mir bei suizidgedanken.info in die Hände gefallen. Frag jetzt aber bitte nicht, welcher
Beitrag das genau war, sonst muss ich mich da extra durchwühlen.
Nein, ich habs mir schon gedacht, dass ihr die von dort habt. Woher denn sonst? Ich benutze die MailAddy nicht überall so öffentlich, ehrlich
gesagt: Ich hab sogar 2. Eine, mit der ich mich anmelde, wenn es dort Spam gibt und diese, die ich frei von diesem Scheiss halten soll. Und es
funktioniert wirklich gut!
Manchmal dachte ich, dass es ein Fehler war mich dort anzumelden, da meine Mutter das sehen könnte und sich dann wieder sorgen macht, doch inzwischen
war es eine meiner besten Ideen überhaupt 
Sorry, wenn ich mich in Euren Dialog kurz einklinke, aber ich muß auch kurz was loswerden:
Mein Problem ist genau andersrum als Deines, Black Tribal. Ich bin über doppelt so alt wie Du, 42, um genau zu sein und dachte auch, nachdem ich
hierhin gelockt wurde, dafür bin ich eigentlich zu alt, aber der Eingangstext hat mich doch soweit überzeugt, daß hier wirklich was anderes postet
als die üblichen Inernetsurfer, die sog. Lemminge.
Interessant ist dabei, um auf das noch mal einzugehen, daß ich nach über 20 Jahren Pause auch wieder vor eineinhab Jahren mit dem Kiffen angefangen
habe. Ich habe einen netten Menschen kennengelernt in meinem Alter, der immer gerne gekifft hat und so kam ich auch wieder dazu. Ich halte es zum Teil
wirklich für bewußtseinserweiternd, wie man so schön sagt. Und mittlerweile ist es ja auch als Therapeutikum anerkannt. Mir ist in diesem
Zusammenhang noch aufgefallen, daß die Inhalationstechnik beim Kiffen sogar ideal ist, um Depressionen zu überwinden. Ich habe einen
Körpertherapeuten kennengelernt, der in seiner Atemtechnik genau das anwendet, was die meisten Menschen beim Kiffen machen. Man gönnt sich was. Das
tut ein depressiver Mensch immer viel zu wenig. Wir atmen ein und dann gleich wieder aus. Selten gönnen wir uns "einen kräftigen Zug". Beim Kiffen
ist das anders. Insofern halte ich das Kiffen auch für ein vernünftiges Therapeutikum, solange man es verträgt.
So also nach reiflicher Überlegeung schalte ich mich eurer Konversation zu...
Aslo da ich heute zum plaudern aufgelegt bin erzähliche halt ein bischen aus meinem bisherigen wohl doch etwas kurzem Leben-gesagt sei nur das auch
in der Zeit in der ich auf diesem tristen Planeten verbracht habe , wohl mehr passiert ist , als bei vielen die bereits 40 sind...
So gut genung der Rederei, ich wurde am, eigentlich ist das vollkommen belanglos -das alles was kommt und geht nichts bleibt ewig und schon gar nicht
die Geschichte die...wie dem auch sei eigentlich wollte ich euch Fragen ob auch ich eingeladen bin hier mitzuposten?
Der Grund warum ich erst Frage ist, dass ich niemanden bevormunden will und da ich stehts im Hintergrund halte und lieber beobachte, auch im Internet,
will ich leiber Fragen ob meine Anwesenheit hier überhaupt erwünscht ist...
p.S.: wundert euch nicht über die Rehctschreibfehler, ich bin Leganstheniker..(ich wette ich habe nicht mal dieses Wort richtig geschrieben)
eK
mach dir nichts draus, eK, das wort hätte ich mit ziemlicher sicherheit ebenfalls falsch geschrieben 
selbstverständlich bist du auch eingeladen, hier mitzuposten. ich würde es begrüßen, wenn du dich in diesem zuge registrieren lassen würdest - du
kannst aber auch weiterhin als gast posten.
hi eK!
Auch ich halte mich im realen Leben bevorzugt im Hintergrund... dennoch poste ich hier ganz fleißig. Also ich sehe keinen Grund, wieso du das nicht
genauso tun solltest. Ist doch alles anonym hier. Im schlimmsten Fall, wenn du dich zu sehr blamiert hast, brauchst du nur deinen Nickname zu
wechseln, und keiner erkennt dich mehr... 
Aber keine Angst, du wirst dich sicher nicht blamieren! Wieso auch? Hier legt man keinen großen Wert auf Äußerlichkeiten. Und ob da nun
Rechtschreibfehler in deinem Text sind oder nicht, was solls? Das hier ist ein Diskussionsforum, und keine Deutsch-Prüfung. Hauptsache man versteht,
was gemeint ist.
Also fühl dich herzlich eingeladen, hier zu schreiben... von mir und auch von den anderen, in deren Namen ich an dieser Stelle sprechen darf.
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Mach dir nix draus, che.
Das ist nightrainmonks Art, jemandem zu sagen, dass er ihn mag.
(wenn ich
das beim letzten Mal richtig verstanden habe...)
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übersetzungen von lyrik, und so will ich das jetzt mal nennen, sind oft recht unglücklich. zB "breaking the habit" verstehe ich anders als nur als "abgewöhnen"
Ist meines Erachtens bei Songtexten so gut wie gar nicht möglich, weil man ja auch noch die Klangfarbe berücksichtigen muß. Es gibt ein paar
kompatible Sprachen, wo das geht. Englisch gehört miner Ansicht nach nicht dazu, oder man muß wirklich schon eine ganze Menge Erfahrung haben oder
über andere Sprachen gehen, um aus einem englischen Lied ein halbwegs erträgliches deutsches zu machen.
Mir ist das immer aufgefallen, wenn ich Leonhard Cohen gehört habe. Ich verstehe, auch wenn ich bei einigen Liedern es -zig mal hören muß, was er
meint, bin aber völlig unfähig, ein Lied mit all seinen sprachlichen Bildern wirklich so zu übersetzen, daß man es im Deutschen verstehen
könnte.
Das funktioniert aber wieder sonderbare Weise manchmal übers Niederländische, weil das viel weicher ausgesprochen wird wie das Deutsche.
ach ja ich glaub mein vermitteln von hintergrundwissen ist wohl den einem oderen ziemlich gegen den strich gegangen aber wisst ihr was das is mir scheiß egal und wenn hier jemand was gegen meine musikgeschmack das is mir das genauso egal und hier noch was für nightrainirgenwas könntest du nicht höflicherweise warten bis du jemanden kennst bevor du ihn beleidigst das was ich dieser welt am meisten hasse sind vorurteile
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Könnte sein, aber eben auch von der Lautmalerei.
Das Niederländische spricht die Konsonanten weicher aus. Die haben ein unbehauchtes P und B und sogar das t ist weicher, weil die alles mit
zurückgezogener Zunge faktisch aussprechen.
Da hört sich das einfach besser an, als wie im Deutschen mit diesen harten Vokalen und Zischlauten.
Ist zumindest bei Liedern, die etwas melancholischer wirken, schöner.
oh mann, dann hör dir mal was von "The Nits" an!
ist wirklich sehr schöne Musik aus den Niederlande, etwas anspruchsvoller, melancholisch, gute (englische) Texte... könnte dir eigentlich fast
gefallen.
Ich empfehle mal "In the dutch mountains", "Three sisters", "mourir avant quinze ans" oder "Adieu, sweet bahnhof".
Mit Käse oder Vadder Abraham hat das nun wirklich wenig zu tun.
ich würd nicht direkt sagen das mich beleidigst hast aber du hast ne komische art an dir die man auch falsch interpretieren kann wenn man versucht zu
viel zwischen den zeilen zu lesen
"Britney Spears für biertrinkende Jungs unter 25" könnte man schon irgendwo als beleidigung auffassen
und wenn ich sage das du Vorurteile gegen mich aufgebaut hast dann meine ich das du denkst ich bin einer von diesen bravo punks die in ihrer freizeit
nur möchtegern metal hören
und da hast du dich nähmlich gewaltig geschnitten wenn du den "Was hört ihr so für musik" - Thread etwas genauer verfolgt hättest ,hättest du
gemerkt das ich als lieblingslied "imagine " von john lennon angegeben hab
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Habe ich nie vorgehabt und werd ich auch nich tun, keine Sorge. Mir ging die Argumentation nur n bisschen gegen den Strich, wollte da nur drauf
aufmerksam machen und den Threadersteller sogleich ne Frage stellen.. 
@ nightrainmonk:
also von den Nits gibt es auch ne niederländische Version von "in the dutch mountains" namens "dankzij de dijken" oder so ähnlich. hab ich mir
vorhin mal angehört, und ok, ich muss zugeben, die Sprache klingt gesungen schon irgendwie gewöhnungsbedürftig (aber nicht unsympathisch).
Aber ich weiss ja nicht, was das für holländische Musik ist, die Arne gemeint hat...
Also, zur Musik noch mal. Ic geb´jetzt ein Beispiel, daß vielleicht noch einige ältere, die sich mal mit der Musik der siebziger und sechziger
beschäftigt haben noch kennen dürften. Es ist das Cohe - Lied "Suzanne".
Ich meine auc hier, nur die Aussprache, es ist ein sehr ruhiges und für die meisten heutzutage wahrscheinlich auch ein schaurig langweilliges Lied,
weil Cohen eigentlich eher in einer monotonen Stimme immer singt, aber es ist früher mal das gewesen, was man heute "kultig" bezeichnen würde.
Einfach nur ein wunderschönes Liebeslied (ja, ich weiß, @Nightrainmonk, an kann da auch noch mehr hineininterpretieren, aber ich will das ganze ja
nur mal kurz anreißen als Beispiel).
So, die Engländer, bzw. Cohen ist Kanadier, haben nunmal auch eine relativ "weiche" Aussprache. Denkt mal an das TH.
Damit werden einfach manche langsamen Lieder noch viel weicher und verträumter und eben melancholischer. Das kann man wegen der harten deutschen
Artikulation gar nicht hinbekommen. Van Veen hat eine hervorragende niederländische Übersetzung hinbekommen, das hat er auch in Deutsch
rausgebracht, allerdings ha er ja keine deutsche Aussprache, da geht das noch. Ein Deutscher würde das Lied total brutal verhunzen. Das ist alles,
mir geht es nict darum, daß niederländische Musik, der niederländiche Staat oder sonstwas besser ist, sondern einfach nur um die Phonetikregeln vo
Sprachen, die manchmal schwer vereinbar sind. Das ist alles.
So, ich hoffe aber auch, von @MAUS, wenn sie sich vom Unitytreffen wieder erholt hat, noch einen Link mit moderner NL - Musik aus dem Ska - Punk -
Rahmen zu bekommen, wennich sie gestern richtig verstanden habe.
@Che:
Laß Dich nicht von Jan wegen "Imagine" anmachen. Ich mag das Lied zwar auch nicht so esodners, aber @Jan geht zu einem Robbie - Williams - Konzert.
:69: Da brauchst Du Dir wegen schlechten Musikgeschmackes wirklich keine Sorgen mehr machen!!!
Und ach, @Jan, ist die zweite Karte für @Nightrainmonk?:49:
Hilfe, ich bin von schlechtem Geschmack umgeben.
Dann doch lieber die Onkelz, @Soul!:37:
So, nun n bisschen offtopic..
1tens: Onkelz? Die rechten Säue? Niemals! :49:
2tens: Woher weisst du das nur.. Klar, ich nehm Monky mit. Monky.. Hm, erinnert mich grad an ne Folge von den Simpsons. Ich glaub, ich nenn
Nightrainmonk nu immer "Spaßäffchen". :20:
Zu 1.tens:
Warte mal ab, bis Dir @Soul besoffen auf einem Unitytreffen über den Weg läuft. Der wird Dir dazu schon was erzählen.:58:
Hehe... Stell ich mir witzig vor: 2 Besoffene, die über den rechten Sinn von ner Bank diskutieren..
In Bezug auf die Onkelz, hab solche Diskussionen schon oftmals erlebt. Is eig immer gut ausgegangen, zwischendurch wurde ja schliesslich
weitergetrunken. 
@ Arne
den Link zu Iedereen Zóôò Jotje hab ich im Treffen-Thread gepostet, *g* aber da es sich um Skapunk handelt, ist das nicht melancholisch. Aber von
VALS (Vrede vrijheid anarchie 2001) De fabel van de illegaal dafür durchaus: http://members.home.nl/b.hoeijmakers/
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)
Meine Seele scheint heute auf dem tiefsten Punkt des Seins zu liegen und der Schmerz, der im Jahr 2003 ungefähr so stark war – danach nie wieder
– sucht mich wieder heim… ich muss nun einen Punkt in meinem Leben ziehen und ich glaube auch, es war kein Zufall dass ich nach so langer
Abwesenheit wieder zu Euch zurückkehrte. Der Gedanke an Euch war so beiläufig (und zuerst nur dadurch zu Euch führend, da ich die Seite kenne),
dass ich nicht einmal weiß in welcher Form er mir kam…
Wandlung ist der Grundkern des Lebens, doch eine Entscheidung in diesem Sinne würde nun mein gesamtes Leben in seinen Grundfesten erschüttern. Ich
bin bereits entschieden es zu tun, doch in welcher Art ist mir noch nicht bewusst und deshalb frage ich um Rat. Nun erst einmal zur Vorgeschichte, auf
dass Ihr nicht weiter lest ohne zu wissen um was es sich hier eigentlich dreht:
Schon als kleines Kind lügte ich sehr oft, doch damals nur kleine Lügen, die mein Leben nur indirekt änderten und keine so große Wirkung erzielte.
Doch mit der Zeit baute ich die Grundfesten meines Lebens auf diesen Lügen, also auf wackeligen Beinen. Stürzt dieses ein, so würde alles in allem
ein ganz anderes Leben entstehen und ich habe Angst vor diesem Umbekannten. Und dennoch habe ich den Entschluss getroffen, dass ich diese Grundfesten
nun einreißen möchte, um ein neues Leben auf solideren Pfeilern zu bauen. Ich weiß nur nicht, wie ich dies bewerkstelligen sollte/könnte.
Meine Lügen reichen von einem kleinen Flunkern bis hin zu Krankheitsbildern zu eigentlich jedem Bereich, was mich selbst sehr bedrückt. Ich möchte
eigentlich gar nicht mehr, doch in mir ist dieses Bild der Lüge, welches sich immer wieder spiegelt in der Welt außerhalb meines Selbst. Ohne ein
kleines Zucken kriecht diese Lüge über meine Lippen, obwohl ich Wahrheit sprechen und leben möchte und erst einmal gesagt, so ist diese Lüge nicht
mehr so leicht zu revidieren – weshalb auch immer. Irgend etwas in mir sträubt sich gegen die Wahrheit, doch im Grunde möchte ich mein Leben nach
ihr ausrichten.
Sowie alle Größen von Lügen vorhanden sind, so gibt es auch in jedem Bereich meines Lebens Lüge um Lüge und mein gesamtes Leben hängt von diesen
Lügen ab. Eine Lüge ergibt weitere Lügen und inzwischen sind in den vielen Jahren meines Lebens so viele Lügen zusammengekommen, dass mein Gebilde
aus diesen Unwahrheiten ein großer Turm ist. So ist dies gut vorstellbar: Ein Turm von Stangen, hoch in den Himmel. Reiße ich eine von unten heraus,
so stürzt alles zusammen und so wäre es glaube ich auch am Besten, wenn alles behandelt werden würde.
Doch in welcher Form? In welcher Art? Mit welchen Worten? Es ist so schwer sich vorzustellen, wie manche Leute darauf reagieren werden, nachdem ich
ihnen die Wahrheit sagte… als Lügner dazustehen… Viele meiner „Freunde“ würden auf mich – entschuldigt bitte diesen Ausdruck – Scheissen
und aus diesem Grund ist es so schwer… Was meint Ihr? Was haltet Ihr von so einem Leben? *seufZ* Nyaah, ich hoffe auf Antworten… Rückgaben, die
mir weiterhelfen oder nicht – jedoch bitte nicht angreiflich werden, was bei einem Menschen wie mir, der sich sein Leben auf Lügen baut, nicht ganz
unweit wäre.
Wir leben in einer Welt des Scheinproduktion, in der immer gelogen wird, zum Teil existiert die ganze Realität, die wir meinen, als solche zu
erkennen, aus sinnlosen Lügen, also ist erstmal an Lügen nichts besonderes oder ungewöhnliches.
Mir scheint es bei Deinem Problem eher darum zu gehen, daß Du einen Mittleweg suchst, was und wo Du lügen kannst.
Eine Welt, die nur die Realität kennt, gibt es nicht, etwas ist immer Vorstellung oder Mutmaßung und damit kann sie auch immer Lüge beinhalten.
Wenn mich meine Rollen, die ich gegenüber manchen meiner Freunde und Bekannten spielen mußte, auf den Sack gingen, habe ich meistens das Weite
gesucht und es finden sich schon recht bald wieder neue Menschen, die von einem vielleicht auch Lügen verlangen, die man dann aber besser steuern
kann als diejenigen, die man noch erfand, als man jünger war.
Das hört sich jetzt alles sehr allgemein an, ist aber meine Erfahrung und auch das einzige, was ich Dir sagen kann, da Du ja auch erstmal allgemein
fragst.
Einem fliehenden Pferd sollte man nicht von vorne kommen, sondern immer von der Seite angehen.
Ich weiß nicht, ob du wirklich die Wahl hast.
Dieses wackelige Leben wartet nur auf einen Tritt des Schicksals und dann bist du am Arsch.
Ich weiß nicht, was geschehen ist, vielleicht hast du ja gerade diesen Tritt bekommen und musst nun hinabsehen.
Vielleicht hat dir etwas allzudeutlich die Lügen vor Augen geführt, nach denen du lebst, bei denen es kein Wunder ist, dass du unglücklich bist -
auch wenn du vielleicht keinen "objektiven" Grund dafür hast.
Man kann sich anpassen, um wenigstens die Illusion von Gemeinsamkeit zu erlangen, aber es ist nur ein Trugbild, nichts, das einem wirklich
entspräche.
Wenn dein wahres Ich keine Nahrung findet, so kannst du nicht leben, wenn dir das allzu bewusst wird. Vielleicht spielst du deshalb Komödie, so
überzeugend, dass du fast selbst daran glaubst.
Es könnte sein, dass immer ehrlich zu sein das Allerschwierigste ist, schwieriger als jede Schauspielerei - denn letztere hat ihre Regeln, man
täuscht mit Folgerichtigkeit, andere bilden sich ein, die hätten einen "Charakter" vor sich und schätzen einen deswegen - doch wenn man ehrlich
ist, so gibt es kein Konzept und keine Instanz, die einem sagt, was zu tun ist - nur man selbst und manchmal verliert man den Zugang zu sich
selbst.
Macht u.a. sehr langsame Reaktionen 
Aber es gibt viel mehr Menschen, die das Problem gar nicht erkennen, deren Leben eine einzige, große Lüge ist (d.h. nichts, das ihnen wirklich
entspräche) und die das höchstens am Rande spüren, ohne dass es sie ernsthaft störte.
Und ich werde sicher nicht jemanden wie dich wegen seiner Lügen verachten, wenn ich jemanden deswegen verachte, dann diese Menschen, die immer lügen
und es niemals merken.
Aber der Abgrund trägt sie, denn sie sehen nicht hinab.
Klar, wirkliche "Wahrheit" und wirkliche "Realität" könnten das Unzugänglichste überhaupt sein, außermenschlich, überirdisch, fremder als
alle Götter und Dämonen, die wir je erfanden, jenseits aller Worte, so dass wir lügen, wann immer wir etwas sagen.
Oder man kann die Lüge zum Protest verklären, zum Kampf gegen eine schreckliche Welt.
Aber bei dir dürfte es eher um etwas Handfestes gehen, wo solche hochphilosophischen Betrachtungen eher hinderlich sind, weil sie einen betäuben und
mögliche, konkrete Veränderungen ersticken...
Ich fürchte, bei dir sind in erschreckender Weise "Innen" und "Außen" auseinandergedriftet. Und dabei ist dein Inneres zu stark, um sich
dauerhaft zu verleugnen. Deshalb ärgert es dich jetzt.
Wenn dir mein Geschwall anmaßend vorkommt, bitte ich das zu verzeihen, ich habe vieles davon nur geschrieben, damit du beurteilen kannst, ob ich in
der Lage bin, dich zu verstehen - ich selber kann das nicht.
Wenn es total an dir vorbeigeht - tja, so ist das dummerweise mit dem menschlichen Verständnis und komischen Universen, die sich nur am Rande
berühren.
Bloß eins noch, wegen deinen Freunden, dass "echte Freunde" nicht auf dich scheißen, wenn du so bist, wie du bist, weißt du wohl. Und was sonst
die Leute angeht: den meisten ist es scheißegal, was du tust. Die freuen sich nicht für dich, wenn es dir gut geht, die sorgen sich nicht um dich,
wenn es dir schlecht geht und was immer du tust, taugt bestenfalls für einen kleinen Nachbarschaftsklatsch aus Langeweile.
Und vergiss nicht, dass es bei Anfeindungen trotz allem leichter ist, sich selber zu vertreten, als irgendein Trugbild, dessen Schlüsse man selbst
nicht glaubt.
@ Osiris:
Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du ein paar konkrete Beispiele nennen könntest, wo und auf welche Weise du dein Leben auf Lügen aufgebaut hast.
Ich meine ,es gibt ja solche Lügen und solche... doch nicht jede Lüge wird von der Umgebung als solche empfunden.
Im Grunde verleugnet doch fast jeder Erwachsene den rebellischen ,aufmüpfigen Teil von sich, der er als Jugendlicher einmal gewesen ist, und der dann
von der Gesellschaft gezähmt und in die tiefsten Tiefen seines Unterbewusstseins verbannt wurde.
So gesehen halte ich den Bankkaufmann, der jeden Tag brav zur Arbeit geht, obwohl er ursprünglich ganz andere Träume hatte, für einen ebenso
grossen Lügner wie denjenigen, der seine Frau betrügt. Nur mit dem Unterschied, dass die Lügen des Bankkaufmanns gesellschaftlich akzeptiert sind
(ja, sogar erwartet werden), während derjenige, der seine Frau betrügt (sicherlich zu recht) als Arschloch oder Feigling gilt.
Ich würde weiterhin auch deutlich zwischen Lügen, die anderen schaden, unterscheiden, und solchen, die eigentlich niemandem wehtun, und die man nur
erfindet, weil es einem so bequemer erscheint. Manche Lügen können sogar tatsächlich helfen und schaden überhaupt niemandem. Wenn ich
beispielsweise freundlich zu einem Bullen bin, der mich kontrolliert, obwohl ich ihm eigentlich in dem Moment alle nur erdenklichen Höllenqualen
wünsche, dann schade ich damit niemandem. Im Gegenteil. Ich helfe mir selbst, in dem ich mich nicht unnötig in Schwierigkeiten bringe, und ich helfe
dem belogenen Bullen, der sicher auch keinen Bock hat, sich meine aufrichtige, ehrliche Meinung anzuhören. Ich lüge also aus Berechnung, weil ich in
einer schwächeren Position bin, in der mir kaum etwas anderes übrig bleibt. Wäre ich hingegen mächtiger als der Bulle, würde ich vermutlich nicht
lügen und ihm ehrlich sagen, was ich von ihm und seinesgleichen halte.
Also, was ich sagen will: Es gibt viele Arten von Lügen, von daher wäre es schon gut, wenn du das ein wenig genauer beschreiben könntest.
Ganz allgemein glaube ich, dass Menschen, die viel lügen, ziemlich ängstlich sind und sich immer, wenn sie einmal ehrlich sind, vor den Konsequenzen
fürchten, die ihre Ehrlichkeit haben könnte.
Sie denken sich lieber eine geschickte Lüge aus, weil sie glauben, so den eventuellen unangenehmen Folgen der Wahrheit ausweichen zu können... was
aber, wie du sicher auch schon gemerkt hast, in den seltensten Fällen funktioniert, weil die Lügen irgendwann auf einen zurückfallen und man dann
erst recht in Nöte gerät.
Als "Therapie" würde ich einem solchen Lügner vielleicht empfehlen, dass er sich und sein Leben einfach etwas weniger ernst nehmen sollte. Vor
allem sollte er weniger ernstnehmen, was die anderen Leute von ihm denken... Er sollte da irgendwie drüberstehen, denn wenn es einem nicht mehr so
viel bedeutet, was andere von einem halten, dann kann man denen im Grunde auch gleich die ehrliche Meinung sagen und muss sich nicht erst umständlich
irgendwelche Lügen ausdenken, nur um vor den anderen in einem besseren Licht dazustehen.
Naja, ich weiß nicht mehr genau aus welchem Grund, aber eine der größten Lügen in meinem Leben war ein Krankheitsbild… ich bin seit ungefähr
2000 depressiv – hat sich zwar schon gebessert, jedoch holt es mich, wie ihr lesen konntet, wieder ein. Das stimmt zwar, doch weshalb ich dann eine
Stimme erfand, die ich angeblich hörte, die jedoch nicht existierte, weiß ich nicht mehr.. Fragt mich bitte nicht.
Noch etwas: Feuerwehr – bin dabei und wir haben einfach immer Spaß und auch ne Wettkampfgruppe, die für Wettkämpfe trainiert und diese auch
bestreitet. Ich war dieses Jahr bei den Übungen nur begrenzt da, da ich in der Berufsschule bin (noch 3 Wochen) und so nur am Wochenende
Friseurtermine oder Reikitermine ansetzen und halten kann. Und wenn man dann 2 Tage (wenn man Freitag Abend und Sonntag Vormittag dazurechnet) Zeit
hat, und Freitag sowie Samstag Trainieren kann und einem dann kaum mehr Freizeit bleibt, weil man davor ja auch noch lernen muss, verstehen die
nicht… und inzwischen habe ich schon direkten Zorn auf die ganzen Leute und ich bin dann einfach nicht gekommen, hab manchmal angerufen und gesagt
es ginge aus diesem oder jedem Grund nicht, etc….
Ich möchte auch im Grunde aufhören und einfach aufgeben, da ich dann zu den Wettkämpfen mitfahren kann, nach dem Wettkampf noch dort sitzen kann
bis wir fahren (4-5 Stunden vergehen dann nach einem Wettkampf leicht) und zusehen kann, wie sich alle ansaufen. Da hab ich echt keinen Bock drauf!
Jedoch wird das ganze ein wenig beschwert, da sie ohne mich keine Gruppe zusammenbekommen und ich hab nun die Entscheidung offen meine Lügen
weiterzuführen, so zu tun als hätte ich auf dem Saufgelage spaß, während ich innerlich versiege.
Die andere Möglichkeit wäre: Die Wahrheit sagen, eventuell auch die Lügen der ganzen Zeit aufzuzeigen und aufzuhören, damit die Wettkampfgruppe im
Stich zu lassen und mein Leben so zu ändern.
Ich sehe es so.. mein Leben ist in starkem Wandel -> Ständig.. so wie so ziemlich jedes Menschen, der sich nicht in seinem Beruf verliert und tag-ein
tag-aus das gleiche tut. Und früher passte die Feuerwehr zu meinem Leben, doch es hat sich gewandelt.
Naja, keine Ahnung wie ich es am Besten erklären sollte…
Das mit der Stimme ist irrelevant und bei der Feuerwehr würde ich mich an Deiner Stelle als erstes fragen, was DU denn überhaupt willst!
Willst Du da weitermachen bei den Wettkämpfen oder stört Dich nur das Gesaufe?
Dann gehst Du eben nach den Wettkämpfen nach Hause, niemand muß bei geselleigen Abenden dabei sein. Oder willst Du da Karriere machen? In der
Politik geht das nicht anders, da muß man mitsaufen, aber bei der Feuerwehr?
Frage Dich erstmal, was Du willst und dann kann man das auch lösen.
Sooo, schon lange nix mehr hier gepostet, aber nun:
Bei der Feuerwehr geht Karriere machen (naja, Kommandant) schwer, da es sich nicht lohnt... is ja ne Freiwillige Feuerwehr, aber naja: Ich mach bei
den Wettkämpfen mit und einstweilen muss ich beim gesaufe dabei bleiben weil meine Eltern mich nicht holen möchten und ich erst mit 25. August
meinen Führerscheint (den ich sogar erst machen muss) bekomme und fahren darf. Ab dann werd ich selber fahren 
Ansonsten - inzwischen ist wieder einiges vorgefallen. Hab jetzt endlich die Berufsschule hinter mir und bin nun auch ausgelernt - endlich!
Auch innerlich hat sich einiges verändert, doch was genau kann ich nicht
sagen... Ist einfach ein komplett anderes Gefühl zu meinem Sein...schwer zu beschreiben 
Danke für Eure Antworten!
Und wie war das jetzt mit dem Lügen?
Empfindest Du das alles noch als Lügen von Dir?
Oder ist das Gefühl nach dem Ende der Ausbildung auch vorbei?