
Hallo Leute....
Ich muss jetzt erstmal schauen wo ich anfangen soll.
Meine Wenigkeit erblickte eines Tages in einem Krankenhaus nahe der Niederländischen Grenze das Licht der Welt. Als ich dann vom Kleinkind zum Kind
heranwuchs merkten Zwei Personen das ich "anders war" als die anderen Kinder. Ich war wild, rebellisch und "ungezogen". Mag sein das viele Kinder
zu dieser Zeit häufig diese Verhaltensmerkmale aufweisen aber ich übertrieb es. Ich kam nicht mit den anderen Kindern zurecht und machte dauernd
Unfug. Diese zwei Personen fragten sich warum den dies ist wie es ist. Wer weiß wie gemein doch kleine Kinder untereinander sein können der versteht
folgendes: Ich war anfänglich ein recht ruhiges Kind. Doch schnell begann die Kinder ihre Außenseiter zu küren die sie dann auch dem entsprechend
behandelten. Mobbing war an der Tagesordnung. Leider wurde dies nicht erkannt und so nahm die Geschichte ihren Lauf. Als Kind setzte ich mich gegen
diese Attacken zu wehr und "zog den Kürzeren". Ich wurde daher bestraft. Damals begriff ich nicht warum ich bestraft wurde. Den ich setze mich doch
lediglich nicht grundlos zur Wehr. Dies all passierte im Kindergarten. Schlieslich kam ich in die Grundschule. Ziemlich Verstört von der
Kindergartenzeit versuchte ich doch unbewusst einen Neuanfang. Doch alles lief weiter wie gewohnt. Nur schlimmer. Um mal kurz anzumerken: Freunde
hatte ich zu dieser Zeit. Auch wenn es wenige waren. Sie unterstützen mich und hielten zu mir. Auch heute noch. Zurück zum Thema. Anfang der zweiten
Klasse beschlossen zwei Personen mich in Psychologische/Psychotherapeutische Behandlung zu geben.
Es war eine Tortur gar eine Demütigung für mich. Den sie ging über Jahre und führte für mich zu keinem Ergebniss. Im Laufe der Zeit würde die
Diagnose "ADS" gemacht. Man verabreichte mir Medikamente die angeblich Besserung versprachen. Doch auch hier konnte ich keinster weise eine
besserung verspüren! Von der Grundschule kam ich ihn eine Weiterführende Schule. Um genauer zu sein, auf eine Gesamtschule. Diese Versprach jeden
Schüler auf den Gebieten zu fördern auf denen er gut war (was sich letztendlich als leere Versprechung heraus stellte). Ich schwor mir damals alles
komplett anders zu machen. Mich zu verändern. Doch was war. Es ging so weiter wie immer. Das Mobbing wurde extremer. Ich entwickelte immer mehr Hass
gegen die Mitschüler. Ich wurde immer aggressiver. Dies führte damals zu massiven Problemen. Nicht nur in der Schule. Sondern auch zu hause.
Mehrere Verwahrungen und eine Klassenkonferenz später veränderte ich mich. Schwarz stand auf der Tagesordnung. Diese Farbe zog mich damals an und
ich lief manchmal nur in Schwarz durch die gegend. Ich veränderte mich auch in meinem Verhalten. Ich wurde verschlossener, stiller. Ich wurde genau
zu dem gegenteil was ich einmal war. Dies alles zu meiner Vorgeschichte.
Ich lernte neue Leute kennen, die, wie sich nacher herausstellte auch so ihre Probleme hatten. Ich wurde (zumindestens gegenüber diesen Leuten)
offener. Man begann über seine Probleme zu sprechen. Eine wahre freundschaft wuchs heran. Diese neuen Freunde gaben mit Kraft. Kraft weiter zu
machen, weiterzuleben. Ich wendete mich der "Gothic-Szene" zu die mich schon seit langem faszinierte.
Was bin ich heute? Ich bin "mittelstark" Depressiv, quäle mich mit Selbstverletzendem Verhalten( bei mir ist es "nur" ritzen") rum da ich meine
aggressionen gegen mich lenke....bin extrem schüchtern (was nebenbei dazu führt das ich noch nie eine feste Freundin hatte und wahrscheinlich nie
haben werde) und verschlossen... und noch viel mehr...
Um meine momentanen gedanken in einen Satz zu fassen: Ich habe mich aufgegeben!
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Der Text ist ein wenig unstrukturiert und beinhaltet eine menge Rechtschreibfehler....bitte nicht drauf achten.... Euch fallen mit Sicherheit noch
mehr dinge auf. Viele davon gewollt...
An dieser Stelle ein herzliches "Hallo" an die Unity Gemeinschaft.
grüße Exor
sich selbst aufgeben.. diese worte halte ich für zu vielbedeutend um sie einfach so verstehen zu können. demnach könnte man sich selbst auch nicht
so bezeichnen.
ich glaube, würde ich mich selbst aufgeben, dann wäre ich zu motivationslos um irgendetwas zu tun.
aber dieses ritzen.. hmm. ich habs oft gelesen, aber konnte es nie nachvollziehen. warum sollte ich mich selbst verletzen? ist es das adrenalin? der
realitätsschub? der schock?
ich würde noch eher in ein kissen boxen, gegen eine wand oder gegen einen neu gekauften boxsack. und geistige auslastung kann man sich hier[/]
wunderbar verschaffen.
sich einer "gilde" anzuschließen, dass muss ein uralter 'brauch' sein. es gibt kraft, und die benötigte geborgenheit. bringt leider auch
nachteile mit sich, denn jene, die einen aufnehmen, sind oft selbst verachtet von irgendwelchen anderen. da schließt sich der kreis der logik.
und so hat man immer seine gegner. die leute, die man verachtet. die man beneided.
aber um mal auf die "mittelstarken" depressionen zurückzukommen..
ist es so, dass dich jedes kleine detail runterziehen kann? der tag ist dann versaut so schnell kommt man nicht wieder hoch. man lässt sich gehen,
man treibt einfach so dahin. es ist fast so wie in diesem neuen lied.. sweetest poison.
wenn es so ist, verstehe ich dich.
Danke für deine Antwort. 
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Hi Exor!
Sei willkommen in unserem kleinen Zirkel. (nach allem, was du schreibst, passt du ja prima hier her.
)
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diese unmotiviertheit kenne ich sehr gut. trägheit, faulheit.. das wären in etwa synonyme dafür.
sowas zieht einen auch runter, irgendwie. aber es kann dich auch stark machen.
wenn du das erstmal durch hast, dann hast du die kraft bewiesen, sowas zu überstehen. du hast dir praktisch selbst was bewiesen.
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"sich selbst aufgeben"
Ich halte nicht sehr viel von dieser Vokabel, denn sie ist nur wenig Sinn ergebend(die neue Rechtschreibung übrigens auch, als kleine Exkurs zur
Getrenntschreibung). Jeder spricht davon, aber jeder definiert es anders. So kann man sich einfach nicht ausdrücken. In meinen Augen eine Fassade
für den Klartext, den die Gefühle schreiben bzw. schrieben.
Sonst habe ich wenig persönliches zu sagen.
Zur Thematisierung des autoaggressiven Verhaltens, was nicht nicht dem Prügeln in einen Sack gleicht, möchte ich sagen, dass es nichts schlimmeres
gibt, als eine Überdosis Mitleid, die in Foren teils gegeben ist, als auch nur die kleinste Dosis einer chemischen Zusammensetzung. Medikamente
töten den Körper, die Psyche. Aber das kann sich hier wohl jeder selbst erschließen. Ich hatte das große Vergnügen einst eine Kunsttherapeutin
kennenzulernen. Es war nicht meine eigene Sitzung, aber es war so viel, dass ich nun ein schreckliches Bild von solchen Personen habe. (Angemerkt: Ich
ritze nicht oder dergleichen, weder bin ich depressiv oder dachte je an Suizid.) Was ich hingegen genieße, das ist Regen, Sturm, Wind, Gewitter...
man ist draußen, und spürt sich selbst, die Kälte, eine Erfüllung mit dem Gefühl des Lebens, jemand sagte mir einst, er empfände so, wenn er
sich selbst verletzte.
Das Verhalten und das Umgehen mit anderen in sozialen Gruppen wie z.B. in der Schule... Eine erbärmliche Sache. Ab der neunten Klasse lehnte ich die
"Entschuldigung" deshalb ab, weil ich der Meinung war und bin, dass, wenn ich für etwas die Schuld trage, sie nicht von mir legen kann, mit einem
Wort, was welches ja nun denotativ von mir verlangt. Eher sagte ich soetwas wie "Es tut mir Leid.", was ich schlüssiger finde. Aber das verstand
man nur zu oft ironisch, als dass man mich ernst nahm. Aber gut, so kommt man in einem modernen Gespräch nicht weiter. Als Beispiel für mein Leben
und mein Missverstandenwerden.
@Exor:
Erszmal Hallo! Ich hab´da noch´n paar Fragen zum Verständnis:
Nimmst Du heute noch irgendwelche Anti-Depressiva? Oder hast Du noch irgendein Art der Therapie? Hast Du heute noch Autoagressionen (SVV)? Bist Du zur
Zeit denn stabil genug, daß keine Suizidalitätsgefahr besteht? Das ist nämlich immer das Problem bei Depressionen.
Ich weiß insofern, wovon ich spreche, weil ich sie vor kurzem selber noch hatte, allerdings mehr oder minder künstliuch erzeugt, durch eine
Hirnblutung. Insofern verstehe ich depressive Menschen schon ganz gut, wenn ich auch immer das Glück hatte, weitestgehend ohne diese durch´s Leben
gehen zu können.
Gut, Du hast ´ne Gruppe gefunden, die Dich auffängt, das ist schon mal sehr wichtig. Du machst aber immer noch einen typischen Fehler für
Depressive. Du beziehst das alles auf Dich. Es ist Blödsinn, zu denken, daß Depressionen aus dem eigenen Verhalten herrühren. Ich komme gerade aus
einem anderen thread, wo jemand, der mit Werbung zu tun hat, eigentlich geschrieben hat, daß die Werbewirtschaft zu Steiegerung unseres Konsums und
zu unserer Verunsicherung uns am liebsten alle in Depressionen treiben möchte. Du mußt erstmal ganz klar sehen, daß Du ein recht hast auf ein Leben
ohne Depressionen. Dafür werden irgendwelche Therapeuten bezahlt. Wenn Du immer nur an Therapeuten kommst, die Dir irgendwelche Medikamente
verchreiben wollen, von denen Du glaubst, daß sie Dir nicht gut tun, wechsele den Therapeuten, so lange, bis daß Du einen vernünftigen gefunden
hast. Es liegt nicht an Dir, wenn die zu doof sind, Dir zu helfen.
Aufzugeben, ein glückliches Leben führen zu wollen, kann nicht Dein Wunsch sein, den haben Dir andere eingeimpft.
Ich werde zu allen vergangen Posts hier noch stellung Beziehn..
Aber erst heute Abend/Nacht... 
Dann Editier ich diesen Post. 
Exor