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Autor Betreff: Hm... wer es wissen will
JeanneDamianDracul






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[*] Verfasst am: 26.2.2007 um 18:57
Hm... wer es wissen will



Ja...etwas zu mir mit Verspätung da ich mich nicht entscheiden konnte ob ich es euch nun erzähle oder es begraben lasse.
Vielleicht (oder ganz sicher) ist es unwichtig aber jeder kennt hier jeden halbwegs (was gut ist) und daher bin ich euch so langsam einmal meine Geschichte schuldig.
Also wer mag,kann es lesen,wer nicht klickt es einfach weg...

Seit ich klein bin habe ich ein Talent für Musik,von klein auf habe ich (freiwillig) angefangen mit Grunderziehung,Violine im Kindergarten,Gesang,Notenlehre und so weiter.
Ich hatte eine schöne Kindheit,immer im Schoße einer riesen Familie,welche zu einem großem Teil aus geldgeilen,hinterlistigen Drecksäcken besteht,aber ich war klein,das Leben war schön.
Ja...diese Familie hat schon damals meine Mutter nicht akzeptiert und durch weitere Kleinigkeiten ging sie ersteinmal freiwillig in die Psychatrie,da war ich 12.
Mit 13 ging ich mit einem älterem Kumpel zu ihm nach Hause,welcher mich sexuell missbrauchte,ich hielt die Klappe,entwickelte aber eine halbwegs gute Menschenkenntnis,die entweder in tiefer Zuneigung und Vertrauen oder in Panikattacken und Berührungsängsten ausartet.
Daraufhin habe ich die Musik komplett hingeschmissen,ging auf ein Gymnasium,schluckte Tabletten und hatte Anfälle,wechselte auf ein anderes Gymnasium,wurde von ehemaligen Freunden verraten (ich weiß jetzt noch nicht warum,vielleicht Neid,was aber der pure Lacher wäre),daraufhin Arm aufgeschlitzt.
Alles Dinge die zig Tausend Menschen passieren.
Mit 15 habe ich dann meinen Eltern von meinem ach-so-tollem Schäferstündchen erzählt,meine Mutter versuchte mich daraufhin mehrmals in psychatrische Behandlung zu geben,kurze Zeit später kippte ich massenweise Alkohol in mich hinein,jeden Tag,bis ich mit 3,irgentwas promille ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Meine Mutter verschwand in Chats,suchte sich "Freunde",verschwand öfters,spielte den Teenager reloadet
Mit 16 war meine dann Mutter weg,sie hielt den Alkoholismus meines Vaters nicht aus,plus die Stichelleien und Undankbarkeit seiner Verwandtschaft,kurze Zeit später poppte sie mit einer Chatbekanntschaft rum.
Somit war ihr gemeinsamer Traum einen Bauernhof zu eröffnen geplatzt,Glück für mich.(den dieser Ort wird mein neues Zuhause werden)
Mein Vater gab sich daraufhin den Rest,ich war Putzfusel,hab den Haushalt geschmissen,später darauf das Abi mit dazu und bin gegangen.

Mittlerweile komme ich mit dem meistem gut zurecht und sehe es wie einen sehr schlechten Film der mich nicht betrifft,das einzige was für mich noch zählt ist keine Blutsfamilie zu besitzen und die Personen die mich wie magisch anziehen ab und zu ein Lächeln zu schenken.
Vielleicht schaffe ich es und nehme ein paar Leute gleich mit aus diesem Trott heraus,wir werden sehen,die Zukunft ist ungewiss und:

Erstens kommt es anders
Und Zweitens als man denkt.
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...






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[*] Verfasst am: 27.2.2007 um 03:25


Du hast bislang wenig noch über die Gegenwart geschrieben.
Was macht das Projekt denn zur Zeit?

Ansonsten hebt sich Deine Jugend zumindest wohltuend von der mit meinen puritanischen Eltern ab.
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JeanneDamianDracul






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[*] Verfasst am: 27.2.2007 um 16:04


@Arne na man kann es immer positiv sehen,das ist das tolle dran *würg*

Die Gegenwart,ich hänge grad in einer Phase zwischen Bücher/Musik/Traum,also so eine wundervolle Zeit in der sämtliche Gedanken eingenebelt sind.Und es liegt nicht am Stoff.
Naja Arbeitslose haben eh zuviel Zeit,zwischen den Bettelbesuchen auf Ämtern,die einen eh nur weiterschicken.

Hm "Projekt" würde ich es nicht nennen,ich definiere mich nicht mit einem gewissen Moses der rief:"Lass mein Volk gehen",aber nunja,das Grundstück ist groß,Strom und Wasser ist vorhanden, dazu ein doppel Bungalow und ein kleines Haus,also warum nicht.
Die weitere Planung besteht dahin mich im Sommer dort in diesem kleinem Haus einzurichten.
Na dann.
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MAUS




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Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 27.2.2007 um 17:33
RE: Hm... wer es wissen will



Zitat
Original von JeanneDamianDracul
Ja...etwas zu mir mit Verspätung da ich mich nicht entscheiden konnte ob ich es euch nun erzähle oder es begraben lasse.
Vielleicht (oder ganz sicher) ist es unwichtig aber jeder kennt hier jeden halbwegs (was gut ist) und daher bin ich euch so langsam einmal meine Geschichte schuldig.

Freut mich, daß Du Dich jetzt anscheinend bei "uns" wohl und sicher genug fühlst, um doch noch etwas mehr über Dich zu erzählen, und unwichtig finde ich persönliche Geschichten eigentlich nie (wenn sie denn nicht nur davon handeln, wie überlegen man "uns" dann aus welchen Gründen auch immer ist *g*). Das mit dem "jeder kennt hier jeden halbwegs" seh ich zwar nicht so, da ich selbst nach jahrelangen, intensiven realen Kontakten mit Menschen immer wieder die Erfahrung machen mußte, daß ich mich völligst in ihnen getäuscht habe, aber zumindest halte ich die meisten User hier für fähig, es nicht nötig zu haben, von anderen geäußerte Gefühle, Gedanken oder Schwächen gegen sie zu verwenden, um sich selbst aufzuwerten, was für Menschen ja schon eine enorme Leistung ist :D

Zitat
Original von JeanneDamianDracul
Seit ich klein bin habe ich ein Talent für Musik,von klein auf habe ich (freiwillig) angefangen mit Grunderziehung,Violine im Kindergarten,Gesang,Notenlehre und so weiter. [B]...[/B] Daraufhin habe ich die Musik komplett hingeschmissen...

Das finde ich wirklich schade, ich bin zwar auch seit frühester Kindheit musikbegeistert, habe aber nie genug Ehrgeiz aufbringen können, um selbst irgendein Instrument beherrschen zu lernen (davon geträumt, das einfach zu können, hab ich aber schon immer mal wieder *g*). Deshalb hab ich ganz schön Respekt vor Menschen, die das durchziehen, dafür müssen sie technisch auch gar nicht perfekt sein, wenn nur die dabei rauskommende Musik geil ist, und am besten auch noch ne vernünftige Aussage hat. Naja, ok, seit ich Yog kenne, bin ich eigentlich sogar ganz froh, keine "Musikerohren" zu haben, denn das versaut einem ja anscheinend den Spaß an fast jeder Musikrichtung, in der es nicht ausschließlich, oder zumindest überwiegend um technische Perfektion geht. Aber gerade mit Geige lassen sich ja nun diverse Musikstile fett verschönern, vielleicht hast Du ja doch irgendwann mal Bock, das in einer Band auszuprobieren...

Zitat
Original von JeanneDamianDracul
Alles Dinge die zig Tausend Menschen passieren.

Hm, da hast Du natürlich Recht, aber das macht es ja nicht wirklich besser... Irgendwie bin ich auch gerade unsicher, ob Du da noch näher auf einzelne Punkte eingehen möchtest, da Deine Ausführungen insgesamt ja schon sehr knapp gehalten sind, und Du am Schluß ja auch sagst, daß Du einigermaßen damit zurecht kommst. Bevor ich Dich also nun mit Fragen "nötige", Deine Vergangenheit weiter aufzurollen, warte ich lieber, ob Du von selbst Teile Deiner Geschichte vertiefen möchtest... Also an dieser Stelle lieber erst mal der Wunsch, daß Deine Gegenwart und Zukunft besser verlaufen möge :62:

Jedenfalls merke ich mal wieder (wie so oft), daß ich einfach unglaubliches Glück mit meinen Ellis habe (3 Jahre Krieg in meiner Pubertät, aber seit wir geklärt haben, daß ich nie etwas getan habe, um es gegen sie zu tun, sondern ausschließlich, um mich in meiner eigenen Haut endlich etwas wohler zu fühlen, und ich selbst zu sein, sind meine Eltern einfach super, meine Mutter ist tatsächlich der einzige Mensch, dem ich 100%ig vertraue)
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deep7






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 27.2.2007 um 18:52


Ich muss immer mehr festellen, dass überproportional viele hier in der Unity eine nicht leichte Kindheit hinter sich bringen haben müssen. Ich persönlich habe es bis jetzt in meinem Leben nie so wirklich schwer gehabt. Nur der Umstand, dass ich mit dem Schulformwechsel (für mich ging es von der Grundschule aufs Gymnasium) so ziemlich meine ganzen Freunde verloren habe, hat mich wohl geprägt und tut es immer noch in der Form depressiver Anwandlungen. Die Kindheitsfreundschaften gingen mehr oder weniger unbemerkt verloren. Darunter übrigens auch meine große Liebe, die allerdings habe ich damals immer wieder angerufen, vergeblich, sie widmete sich lieber den Coolen und fing irgendwann an, sich zu ritzen, wie ich heute weiß. Heute weiß ich, wie wichtig sie mir waren. Im Gegensatz zu mir haben Sie es anscheinend "geschafft", sich den anderen anzupassen und genauso in die tolle Spaß(ten)gesellschaft hineinzuwachsen, wo sie sich anscheinend auch wohl fühlen. Ich selbst habe mir nach einigen Negativerfahrungen, wie z.B. von den "coolen Typen" auf der Schule gehänselt zu werden, schon bald (7. Klasse?) gesagt, dass ich auch wirklich Ich bleiben will. Naja, ich war eine Zeit lang ziemlich isoliert könnte man sagen. Die erwähnte große Liebe hat übrigens die Kurve gekriegt und ist inzwischen mit einem anständigen Kerl "liiert". Allerdings ist sie - besonders durch ihren letztjährigen sechsmonatigen USA-Aufenthalt bei einer patriotisch-christlichen Gastfamilie - fast zu sehr in die andere Richtung gedriftet. Man könnte sie schon als prüde bezeichnen.
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Fragezeichen






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[*] Verfasst am: 27.2.2007 um 21:32


Hallo
Nun ich werde nicht viel dazu schreiben, es wäre wohl verkehrt.
Auf jeden Fall Willkommen.
?
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[*] Verfasst am: 28.2.2007 um 03:38


Also, unglücklich war die Kindheit der meisten eigentlich gar nicht so unbedingt, meine ich, @deep7.

Ich finde da Deinen Lebensweg mal etwas abwechselungsreicher, denn bei den meisten, dessen Wege ich hier so halbwegs kenne, war das Hauptproblem wohl eher die spießige Enge der Kindheit in doch zumeist ganz gut begüterten Spieß- und Bildungsbürgerfamilien.

Mich nervte an meinen Eltern am meisten, dass sie eben noch unbedingt wollten, dass ihre Kinder etwas wurden. Und dass sie nicht sahen, wie zufrieden sie mit ihrem Leben schon sein konnten und sich so lahmarschig angepasst verhielten.

Aber Eltern z.B. wären auch mal wieder ein Extrathread wert.
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Hansi




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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.

[*] Verfasst am: 28.2.2007 um 03:43


da gabs glaub ich schonma nen eltern-thread @arne.
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[*] Verfasst am: 28.2.2007 um 04:26


Ich meine auch, aber hier wäre ja mal wieder ein anderer Aspekt gefragt, nämlich z.B., wie kaputt unsere Alten waren und wie wir das feststellten, bzw. welche Auswirkungen das auf uns hatte.
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Kebap






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 2.3.2007 um 03:00


Zitat
die Zukunft ist ungewiss


schöner schlusssatz... das stimmt tatsächlich.

sag bescheid, wenne mal wieder in der gegend bist! :)
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