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sailor
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Verfasst am: 3.12.2006 um 16:36 |
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@Arne K.
[QUOTE]@Sailor:
Nöö, so nicht.
Wir können schlecht die Bibel als Grundlage nehmen, wenn Du mit der Definition vorangehst und behauptest, die Bibel sei "das Wort Gottes".
Das ist ein islamisches Verständnis vom Koran, und das auch nur bei den Moslems, die nix von der Aufklärung mitbekommen haben, und damit sind die ja
schon einige Jahrhunderte weiter wie Du, denn für Dich scheinen ja schon die Reformatoren zu modern zu sein.
Bevor ich jetzt mit wissenschaftlichen Erklärungen ankomme, warum die Bibel ein Werk unterschiedlicher Autoren ist, möchte ich Dich einfach fragen,
wie Du Dir vorstellst, dass irgendein Gott Bücher hier für die Menschen schreiben würde oder wie stellst Du Dir das überhaupt vor???[/QUOTE]
Warum hast Du eigentlich Theologie studiert? Weil Du Dir Gott wissenschaftlich erklären wolltest? Oder wolltest Du ergründen, ob es Gott gibt? Du
kannst ja mal darauf antworten, damit ich Dich nicht übervorteile. Ich halte das jedenfalls für keine gute Grundlage, wenn Du der Meinung bist, die
Bibel sei nicht das Wort Gottes.
Damit Du verstehst, weshalb sich mein Verständnis vom islamischen deutlich unterscheidet,
will ich Dir mal einen Auszug aus einem anderen Beitrag einfügen, den ich geschrieben habe. Vielleicht hilft Dir das weiter:
[I]Was die Vorstellungen betrifft, welche Kriterien einen Christen auszeichnen, dann ist doch die Frage: Worauf berufen wir uns, wenn nicht die Bibel?
Damit dürfte ja im Christentum alles stehen oder fallen.
Dort jedenfalls sind entsprechende Beispiele vorhanden und letztlich genau definiert, worauf es ankommt.
Ich jedenfalls halte die Bibel für Gottes Wort, welches -durch (oder bewirkt durch) Gottes Geist- Menschen erhalten und korrekt niedergeschrieben
haben. Das entspricht übrigens auch den Aussagen der Bibel.
Also, ich will hier mal was einfügen (29.10. 14:26), weil der obige Satz mißverständlich ist. Alle nachträglichen Änderungen sind kursiv:
Bei der Übersetzung der Bibel vom Ursprungstext, kann es durchaus passieren, daß Worte so gewählt wurden, daß sie z.B. in der aktuellen Sprache
mißverständlich sind. Zum Beispiel bedeutet "Buße" nicht Trauerarbeit, sondern "Umkehr", also Änderung des ganzen Lebens. Aus anderen
Bibelstellen (die es reichlich gibt) geht aber die korrekte Bedeutung im Kontext (Gesamtzusammenhang) hervor, weil dieselbe Sache in andere Worte
gefaßt wurde.
Nicht alle Übersetzer der Bibel waren wirklich Christen. Es gab etwa 18!! vorlutherische gedruckte Bibelübersetzungen, auch von katholischer Seite,
einige fast zeitgleich zur Lutherübersetzung.
Vgl.: http://www.ub.uni-leipzig.de/service/aktuell/bibel/bibel4_4.pdf
Es ist zu dieser Zeit also in eine Art "Wettkampf der Übersetzer" ausgeartet. Es wurde deshalb vermutlich z.B auch aus persönlichem Interesse,
d.h. Machtintentionen b.z.w. um die eigene Glaubwürdigkeit und Popularität zu untermauern, übersetzt. Wichtig zu wissen ist, daß zur Zeit Luthers
der maschinelle Buchdruck (Gutenbergpresse) herauskam, der eine entsprechende Verbreitung erst ermöglichte.
Weil in jeder Übersetzung bis zu einem gewissen Grad eine Interpretation unvermeidlich ist (man soll ja den Satz verstehen können) als auch die
sprachliche Entwicklung schnell voranschreitet, der Übersetzer eine bestimmte Auslegung bevorzugt, und lokale sprachliche Unterschiede vorhanden
sind, kam es zu mißverständlichen Ausdrücken etc..
Diese werden aber durch den Vergleichsdruck (der vielen anderen Übersetzungen), das Vorhandensein des Urtextes und die darauffolgenden Revisionen
(d.h sprachliche und inhaltliche Überarbeitungen, von denen es bei Luther z.B. mehrere gab) nicht wesentlich ins Gewicht fielen.
Letztlich muß die Bibel auch immer im Kontext (Gesamtzusammenhang) gelesen werden, da selbst bei den Urschriften ein Mißbrauch sonst jederzeit
möglich ist.
Betrachte ich die Bibel als Einheit, dann kann tatsächlich von Unfehlbarkeit gesprochen werden.
Deshalb halte ich die Bibel auch für unfehlbar. Nicht weil Menschen unfehlbar sind, im Gegenteil, sondern weil Gott unfehlbar, vollkommen und
allmächtig ist und letztlich durch alle dies erwähnten Faktoren, die Bewahrung seines Wortes gewährleistet.
Gleichzeitig bin ich überzeugt, daß es für Gott nicht das geringste Problem ist, sein Wort zu bewahren. (eben weil
er allmächtig ist!)
Würde ich etwas anderes behaupten (nämlich daß die Bibel verfälscht und mit Fehlern behaftet ist) dann würde ich gleichzeitig an der Allmacht
Gottes zweifeln und ich könnte meinen Glauben an den Nagel hängen.[/I]
Weiterhin hatte ich in einem weiteren Beitrag geschrieben:
[I]Außerdem ist es gut zu wissen, daß die Bibel bezüglich des alten Testaments zunächst von den Juden, und später auch von den Christen sehr
streng gehütet wurde. Sie wurde auch an den unterschiedlichsten Stellen aufbewahrt, wie Funde zum Beispiel aus den Höhlen von Qumran (am Toten Meer
in Israel) zeigen. Aktuell wurden wieder neue Funde gemeldet
http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=122&view=item&idx=619
Bei jeder Revision der Bibel (d.h. sprachliche Aktualisierung und Vergleich mit vorhandenen ursprünglichen Schriften) werden diese Funde
berücksichtigt und mit dem Vorhandenen verglichen.
An allen Orten des Landes waren Synagogen, Schriftgelehrte, Gläubige u.s.w., die Schriften aufbewahrten und im Kriegsfall auch versteckten.
Es gab damals zwar noch nicht so viele Schriften -aber- man lernte die Schriften damals auch auswendig. Bis zu mehrere Prophetenbücher, Psalmen, und
eventuell auch die ganzen Schriften -wurden auswendiggelernt.
Was heute kaum vorstellbar ist, gab es damals regelmäßig. Heute ist das in diesem Umfang bei den Christen selten, häufiger allerdings beim Islam
anzutreffen.
Es gibt Islamschulen, in denen Gläubige bzw. deren Kinder den Koran
-wenigstens in weiten Teilen- auswendig lernen.
Ich habe das u.a. aus dem Buch "Mein Weg zur Wahrheit" von Mustafa Efe/Christa Bolay. Mustafa Efe ist ein türkischer Journalist, der Christ
geworden ist und selbst solch eine Schule durchlaufen hat.
Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Mustafa_Efe
Bei Interesse gib mal bei Google "Koran auswendig gelernt" ein, dann findest Du viele Hinweise darauf.
Also: Aufgrund der Verteilung der Schriften zunächst über ganz Israel (offiziell, privat und geheim) und wenigstens stellenweise in den Ländern in
denen sie in Verbannung/Exil lebten (z.B. Babylonien), dann über den gesamten europäischen Raum und später über den Grossteil der Erde, war es
schon aus diesem Grund unmöglich, die Bibel zu verfälschen.
Die Gläubigen hüteten die Schriften fast wie ihren Augapfel, sie hatten natürlich früher auch einen viel grösseren Wert (auf speziellem Pergament
etc.)
Gleichfalls wäre es auch irgendwelchen Konzilen (z.B. in Nizäa 325 n.Chr.) unmöglich gewesen, über den Inhalt der Bibel zu bestimmen.
Warum? Die Gemeinden/Versammlungen waren autark und nicht übergeordnet organisiert (was übrigens auch nicht biblisch ist).
Die Gläubigen haben seit jeher innerhalb ihrer eigenen Gemeinde durch den Geist Gottes beurteilt, was wahr ist und was nicht und -wie gesagt- nicht
irgendwelchen Konzilen gehorcht. Erst recht nicht solchen, die sie nicht anerkannten.
Das Konzil von Nicäa beispielsweise ist vermutlich ein Konstrukt aus den Anfängen der katholischen Kirche, welche entstand, nachdem das Christentum
ab etwa ab 313 n. (Mailänder Toleranzedikt) durch Kaiser Konstantin an Einfluß gewann, zur Staatsreligion wurde und letztlich bis 380 n.Chr. die
Ausübung sonstiger Religionen verboten wurde.
(K. v. Nicäa: einberufen durch Kaiser Konstantin in Nicäa bei Konstantinopel/Istanbul siehe Wikipedia) Durch diese Gegebenheiten waren die zuvor
verfolgten Christen plötzlich mit zahlreichen Privilegien ausgestattet. Es entstanden Hierarchien und die Bischöfe konnten sich zwischen Gott und
andererseits Macht und Geld entscheiden. (Mt 6,24) Viele wählten das Zweite.
Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Christenverfolgung
Was in der katholischen Kirche der Papst tut -nämlich zu bestimmen- ist nach Gottes Wort grundlegend falsch. Jede einzelne Gemeindeleitung besteht
nach der Bibel aus mehreren sogenannten "Ältesten" also Leitern, die aufgrund ihres Lebenswandels bewiesen hatten, daß sie Gott vertrauten (also
glaubten). Vergleich: Pastoren und Pfarrer (Theologen) werden aufgrund des Studiums! Gemeindeleiter. Sie brauchen ihren Glauben nicht durch Taten
beweisen.
Da ist also offensichtlich was faul.
Genauso ist eine Verbindung aus Kirche und Staat nach Gottes Wort ebenfalls undenkbar.[/I]
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HëllRÆZØR
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Motto: Ground Zero - auf ein Neues!
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Verfasst am: 3.12.2006 um 17:00 |
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@Sailor: Sorry, aber ich steig' jetzt aus diesem Thread aus. Meine Zeit als Student ist etwas zu begrenzt um diese ellenlangen Texte komplett
durchzulesen, und grob überfliegen und dann was zu schreiben liegt mir irgendwie nicht...
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sailor
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Verfasst am: 3.12.2006 um 19:09 |
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@Yog-S
Das tut mir leid. Ich kann mich bemühen, es kürzer zu fassen. Allerdings will ich auch nicht, daß meine Ausführung wieder zu viele neue Fragen
aufwerfen, weil sie unvollständig sind.
Deshalb weiß ich nicht, ob ich dem immer gerecht werden kann.
Letztlich ist es so, daß viele von uns, gerade in der heutigen Gesellschaft wenig Zeit haben.
Man hat sie selten, meistens muß man sie sich nehmen. Wenn Dir das also wichtig ist, dann nimm Dir die Zeit. Aber wie gesagt, ich versuche, Dir
entgegenzukommen.
@Maria
[QUOTE]
Nö, immer klappt die Wangen-Hinhalt-Taktik freilich nicht. Immer klappt gar nix. Aber ein perfektes Pro-Beispiel hast du ja selber angegeben mit
deinem Hisbollah-Chef.
Ist halt ne Methode, wenn man zu einer anderen nicht in der Lage ist. Und sie ist oft gar nicht so schlecht.
Ich finde sie halt jämmerlich und halte es für besser, wenn man sich offen wehrt bzw, auch mal angreift, als sich niedermachen zu lassen und Frust
zu schieben, bis man es letztlich schafft, sich mithilfe irgendwelcher Konstrukte zu moralischer Überlegenheit aufzuschwingen.
Und was die Vorteile angeht: du und deinesgleichen versprecht euch von eurem Verhalten doch die größten Vorteile, die es letztlich gibt. Was sind
schon ein paar lumpige Millionen und Macht über diesen Schrottplaneten, wenn man stattdessen irgendwann ins ewige Himmelreich Gottes einziehen kann?
[/QUOTE]
Du kannst Dich ja mal über die Hisbollah schlau machen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbollah
Dann dürftest Du erkennen, daß das nicht unbedingt immer so glimpflich für einen Christen abgeht, wenn man den Leuten von Jesus Christus erzählt
und eine Bibel auf den Tisch legt.
Gott ist alles möglich. Trotzdem ist so eine Tat eine absolute Herausforderung wenn ich vom menschlich abwägenden Standpunkt ausgehe. Wenn mir mein
Leben lieb ist, dann sage ich da besser nichts und warum sollte ich mein Leben für andere riskieren? Sowas tue ich aus Nächstenliebe, eigene
Vorteile hat man da nicht.
Außerdem: Wenn man Gott und das Himmelreich beweisen könnte, dann gäbe es sicher einen gewaltigen Haufen an Heuchlern, die sich dort einen Platz
sichern wollten. In Gottes Sinne wäre das natürlich nicht. Was wir vor Augen haben ist etwas anderes. Wir können Gott weder sehen noch beweisen.
Deshalb ist es reine Vertrauenssache (Glauben), ob wir tun, was Gott uns sagt.
Von Kalkül kann man da kaum sprechen.
@Maus
[QUOTE] sorry, aber das einzige, was ich erkenne, ist Fanatismus (ich hab Recht, und alle anderen liegen 100%ig falsch, und deswegen muß ich ihnenmeinen Weg aufzwingen, und sie beleidigen, oder kennst Du mich gut genug, um meine "Bosheit" beurteilen zu können lol[/QUOTE]
Was ich schrieb, basiert nicht auf meinem eigenen Gedankengut, sondern ist
Gottes Wort entnommen:
[I]Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich gewordenb; da ist keiner, der Gutes tut,
da ist auch nicht einer...
....[B]Alle sind schuldig geworden[/B] und haben die Herrlichkeit verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte.[/I]
Röm 3, 12.23
[I][B]Denn wer das gesamte Gesetz befolgt, aber gegen ein einziges Gebot verstößt, hat gegen alle verstoßen[/B] und ist vor dem ganzen Gesetzschuldig geworden.[/I]
Jak 2,10
Ich bin auch darüber gestolpert, daß wir doch alle nichts Gutes tun sollen. Das konnte ich nicht verstehen. Doch wenn wir uns vor Augen führen, was
vor Gott wirklich gut ist, wird es klarer:
Unser Handeln ist immer in irgendeiner Weise eigennützig, berechnet, nicht völlig selbstlos. Warum? Das beginnt bei Weihnachtsgeschenken: Die
allermeisten schenken, weil sie schenken müssen (oder meinen zu müssen) oder weil sie sich von anderen ebenso Geschenke erhoffen, oder weil es die
(eigene!) Familie und Freunde sind, u.s.w.. Ein Beispiel dazu, was Gott unter [B]Selbstlos[/B] versteht:
[I]Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt sein wollt.
Warum erwartet ihr von Gott eine Belohnung, wenn ihr nur die liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Menschen, die nicht nach dem Willen Gottes
fragen.[/I]
D) die Menschen, die ...: wörtlich die Sünder.
[I]Warum erwartet ihr von Gott eine Belohnung, wenn ihr nur die gut behandelt, die euch auch gut behandeln? Das tun
auch die hartgesottensten Sünder.
Warum erwartet ihr von Gott eine Belohnung, wenn ihr nur denen etwas leiht, von denen ihr wisst, dass sie es euch
zurückgeben werden? Ausleihen, um es auf Heller und Pfennig zurückzubekommen, das tun auch die Sünder gegenüber ihresgleichen!
Nein, eure Feinde sollt ihr lieben! Tut Gutes und leiht, ohne etwas zurückzuerwarten! Dann bekommt ihr reichen Lohn: Ihr werdet zu Kindern des
Höchsten. Denn auch er ist gut zu den undankbaren und schlechten Menschen.«[/I]
Lukas 6,31-35
Wenn wir uns trotzdem dessen nicht sicher sind, ob dies die Wahrheit ist, dann können wir unser Gewissen betrachten. Spätestens hier dürfte uns
klar werden, daß wir schuldig sind.
Wohlgemerkt sollten wir aufpassen, daß wir uns nicht selbst betrügen, ganz nach der Devise:
[I]"....und ich schliesse Messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf."[/I]
Gottes Wort sagt ebenfalls, wie es sich damit verhält:
[I]"Auch wenn die anderen Völker das Gesetz Gottes nicht haben, gibt es unter ihnen doch Menschen, die aus natürlichem Empfinden heraus tun, was
das Gesetz verlangt. Ohne das Gesetz zu kennen, tragen sie es also in sich selbst.
15 Ihr Verhalten beweist, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind, und das zeigt sich auch an
der Stimme ihres Gewissens und an den Gedanken, die sich gegenseitig anklagen oder auch verteidigen.
16 Dies alles kommt ans Licht, wenn Gott durch Jesus Christus Gericht halten und das Innerste der Menschen aufdecken
wird. So bezeugt es die Gute Nachricht, die mir anvertraut ist."[/I]
Römer 2,14-16
[B]Belüge Dich also nicht selbst, denn das ist das schlimmste, was wir tun können:[/B]
[B][I]Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben; wer sie aber bekennt und läßt, wird Erbarmen finden.[/I][/B]
Spr 28,13
[B][I]Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.[/I][/B]
1.Joh 1,8
Siehe auch [B]Psalm 32,3-5[/B]
Sicher kenne ich Dich nicht persönlich. Ich kenne auch nicht Deine persönliche Bosheit, Deine Sünden. Nur Du selbst kennst sie alle. Doch Gott
kennt sie genauso, wenn nicht besser als Du selbst. Wenn Du in Dich gehst, dann wirst Du erkennen, daß sein Wort die Wahrheit sagt.
[QUOTE]Magst Du mich nicht noch weiter von einem Gott entfernen, der mich nur liebt, und mir (was auch immer) vergibt, wenn ich vor ihm krieche...
Liebe bedeutet nämlich nicht, den anderen nur zu lieben, wenn er tut, was Du (Gott) willst, sondern ihn so zu akzeptieren, wie er ist[/QUOTE]
Ich hatte schon erwähnt, daß Gott unser Gutes will und weshalb. Ich hatte auch erwähnt, daß dieses Gute eine neue Erde ist, eine Welt in Frieden
ohne jegliche Gewalt, ein ewiges Leben bei Gott. (Siehe das Video)
Um bei Gott zu sein, kannst Du nicht sündig sein. Gott ist heilig, völlig ohne Sünde. So wie auch Christus. Heiligkeit verträgt sich nicht mit
Bosheit/Sünde. Weil die Menschen begonnen haben zu sündigen, sind sie aus dem Paradies herausgeflogen. Sie hatten die freie Entscheidung, Gott hatte
ihnen gesagt, daß sie dann sterben müssen. Er gibt uns eine neue Chance:
Wenn wir zu Gott kommen wollen, dann müssen wir uns darauf einlassen, uns zu verändern.
Es ist ein absolutes Märchen und verdreht Gottes Wort völlig, wenn Du von manchen Leuten (auch vielen Pastoren) erzählt bekommst, Jesus ist für
Dich gestorben und [I]"Wischi Waschi, futsch sind die ganzen Sünden." "Mit seinem kostbaren Blut, Wischi Waschi, hat er alles weggewischt."[/I]
Und letztlich ändern tut sich nicht wirklich etwas. Die Leute rennen nur immer wieder zur Beichte bzw. bitten Gott um Vergebung. Sie kommen nur niemals von ihren Sünden los, auf diese Weise und werden auch keine Vergebung bekommen, weil sie das Opfer Jesu
mißverstehen und seine Worte mißachten.
[I]Missachtet ihr die große Güte, Nachsicht und Geduld, die Gott euch bis jetzt erwiesen hat? Seht ihr nicht, dass er euch durch seine Güte zur [U]Umkehr [/U]bewegen will ? [/I]
Röm 2,4
Es geht ihm immer um kompromisslose Umkehr, um die Änderung unseres ganzen Lebens. Dann ist er bereit über das vorherige hinwegzusehen, es zu
vergessen.
Bezüglich Deiner Definition von Liebe ist es richtig, den anderen wegen seines Verhaltens nicht zu verstossen und sich nicht von ihm abzuwenden.
Zumindest solange eine Chance erkennbar ist, daß er zum Umdenken kommt. Es bedeutet jedoch nicht, daß ich ihm die Wahrheit verheimliche und ihn
wohlwissend in die ewige Verdammnis laufen lasse.
Das wäre nämlich der Fall, wenn ich Dir erzähle: [I]"Mach ruhig weiter so, gib Dir Mühe nett zu sein und gut." [/I]oder so ähnlich. Obwohl ich
weiß, daß Du ohne Reue und Umkehr niemals Vergebung bekommst, geschweige denn von Deinen Sünden loskommen kannst. Das kannst Du nur durch den Geist
Gottes. (2.Kor 3,18) Diesen wiederum erhältst Du nur, wenn Du ihm gehorsam bist, (Apg 5,32) also tust, was sein Sohn gesagt hat. Du mußt Deine
eigene Entscheidung treffen:
Tun was Du willst (d.h. Selbstsucht), oder Gott folgen, der nur Dein Bestes will.
@Flo
[QUOTE]Vielleicht sollte uns erstmal wer erklären,was denn eine Sünde ausmacht. [/QUOTE]
Wurde Deine Frage ausreichend beantwortet?
http://www.diebibel.de
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Ina
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Registriert seit: 12.7.2007
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Motto: Kein Motto
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Verfasst am: 3.12.2006 um 23:38 |
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Mein Gelabere bringt bei dir genausowenig, wie deins bei mir.
Oder zweifelst du etwa öfter mal und dieser ganze viele Text hier dient weniger zu unserer Missionierung als zu deiner eigenen metalen
Einbetonierung?
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MAUS
Beiträge: 670
Registriert seit: 13.7.2007
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Motto: Too old to die young
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Verfasst am: 5.12.2006 um 00:55 |
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| Zitat | Original von MAUS
Liebe bedeutet nämlich nicht, den anderen nur zu lieben, wenn er tut, was Du (Gott) willst, sondern ihn so zu akzeptieren, wie er ist, und das ist
selbst bei aller Gutmütigkeit und dem festen Willen dazu in einer hasserfüllten Umgebung nicht dauerhaft möglich, wenn Du das abstreitest ([B]*g*was Du vermutlich wieder mit einer Menge Bibelzitaten tun wirst [/B]Wow, ich kann hellsehen :D ), muß ich davon
ausgehen, daß Du Dich massiv selbst belügst (um das Gefühl zu haben, das Deine Tat wenigstens von Gott vergeben wurde, da Du Dich dem Menschen
gegenüber ja offensichtlich immer noch sehr schuldig fühlst), oder Dir jemand eine Gehirnwäsche verpaßt hat, [B]denn irgendwie kann ich zwischenall den Bibelzitaten so gar kein selbständiges Denken mehr erkennen[/B]. |
| Zitat | Original von sailor
@Maus
Was ich schrieb, basiert nicht auf meinem eigenen Gedankengut, sondern ist
Gottes Wort entnommen: |
Mehr sag ich dazu nicht... :12:
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Beiträge: 4247
Registriert seit: 12.7.2007
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Verfasst am: 5.12.2006 um 05:26 |
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Weißt Du, @sailor, deshalb hab' ich Theologie studiert.
Ich hatte nur Pastoren in meiner Gemeinde, die mich nie mit einem Bibelzitat belästigt haben und die mir nie was von Gott erzählen wollten.
Und in der Schule habe ich Religionslehrer gehabt, die Menschen, die davon ausgingen, dass in der Bibel Realität geschildert würde, denen eiskalt
'ne schlechtere Note gegeben haben.
Und dennoch haben die die Gedanken aus der Bergpredigt und andere ganz gute Ideen aus der Bibel hochgehalten. Die haben nur nicht irgendetwas
einfältiges dazu gebraucht, um ganz normale vernünftige Verhaltensweisen, wie Nächstenliebe, Solidarität u.ä. damit zu begründen, denn man kann
auch als nicht gläubiger Mensch auf ganz normale Weisheiten stoßen.
Warum brauchst Du einen Gott, um Deinen nächsten zu lieben?
Tritts Du dem Nächsten sofort in den Arsch, wenn Gott kommt und Dir sagt: "Pardon, Pardon, ich hab' mich in der Tür geirrt, und eigentlich sollst
Du soviel töten wie möglich!"????
So, ich mach' mal für alle, die sich das nicht mehr antun wollen, mit den ellenlangen Bibelzitaten jetzt mal kurz in meiner Signatur ein paar
wechselnde Bibelsprüche rein.
Evtl. sind die ansprechender als der Sermon von @sailor!
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