Cerebrus
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Verfasst am: 11.6.2006 um 00:34 |
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Israel Lobby
Was haltet ihr von dem Text? Ist eine einflussreiche Israel Lobby denkbar, auch im Bezug auf die Recherche (nicht alle wichtigen Personen sind in den
Listen enthalten, es ist sinnvoll selbst nachzusehen)?
[QUOTE]Harvard-Schnappschuss
Antisemitismus-Verdacht im Elfenbeinturm
Von Gregor Peter Schmitz
Der renommierte Professor Stephen Walt hat einen Artikel veröffentlicht, der die Uni Harvard aufwühlt und passagenweise klingt wie frisch aus dem
Antisemiten-Chatroom. Schuld an Terrorgefahr und Irakkrieg sei die mächtige "Israel-Lobby" in den USA, behauptet er.
David Gergen hat schon so manche Krise erlebt. Als PR-Berater von vier US-Präsidenten musste der Harvard-Professor die Vergesslichkeiten eines Ronald
Reagan bemänteln oder die Frauengeschichten eines Bill Clintons tapfer weglächeln. Aber selbst der sturmerprobte Gergen wirkt aufgewühlt, wenn er
von den vielen Telefonaten der vergangenen Tage erzählt: "Spender und Ehemalige der Uni rufen dauernd an", berichtet Gergen. "Sie fragen immer
dasselbe: Was ist nur los da in Harvard?"
Auslöser von Gergens hektischer Telefonseelsorge ist ein 83 Seiten langes Papier, das vor zwei Wochen auf der Website von Harvards Kennedy School of
Government erschien. Einer der beiden Autoren ist Stephen Walt, Professor an der Kennedy School und einer der renommiertesten Außenpolitik-Forscher
der USA. Gemeinsam mit seinem nicht minder bekannten Kollegen John Mearsheimer von der University of Chicago hat er sich eines Themas angenommen, das
per se Brisanz garantiert - die angebliche Manipulation amerikanischer Außenpolitik durch pro-israelische Interessengruppen. Zudem setzten Walt und
Mearsheimer über ihre Analyse einen Titel, wie er aus Antisemiten-Chatrooms vertraut klingt: "The Israel Lobby and US Foreign Policy" ("Die
Israel-Lobby und die US-Außenpolitik").
Die zentralen Thesen des Papiers sind kaum weniger zugespitzt: Den beiden Professoren zufolge hat eine kleine, aber ungeheuer einflussreiche Gruppe
radikaler amerikanischer Israelfreunde die Außenpolitik der USA "gekidnappt". Zu dieser Lobby gehörten wortgewaltige Individuen wie der
Harvardjurist Alan Dershowitz oder der prominenteste Neokonservative Paul Wolfowitz - und mächtige Institutionen auf der Linken und der Rechten, von
der liberalen Denkfabrik Brookings Institute und der "New York Times" bis zum konservativen "Wall Street Journal".
Leitungsposten weg, Professur in Gefahr
"Keine andere Lobbygruppe hat es geschafft, amerikanische Außenpolitik so weit weg von ihren Interessen zu lotsen", zürnen die Autoren. Die enge
Bindung der USA an Israel sei nämlich zum großen Teil verantwortlich für die aktuelle Terrorgefahr - und habe die Vereinigten Staaten in den
Irakkrieg getrieben.
Das Papier detonierte wie eine Bombe. Robert Belfer, israelfreundlicher Geschäftsmann und großzügiger Harvard-Spender, forderte Walt auf, nicht
unter dem Namen seiner Professur zu agieren - denn Belfer bezahlt die Professur. Alan Dershowitz nannte die beiden Forscher "Lügner" und
"Fanatiker". Und warf ihnen gar vor, ganze Passagen von rechtsradikalen Websites übernommen zu haben.
Auch unter weniger persönlich betroffenen Harvardprofessoren machte sich rasch Unbehagen breit, dass solche Thesen unter dem offiziellen Uni-Logo
erschienen. Nach einem Bericht der "New York Sun" wird in der Fakultät der Kennedy School gar eine offizielle Untersuchung der wissenschaftlichen
Genauigkeit des working paper erwogen. Solche Exegesen haben in der Vergangenheit in Extremfällen schon zur Aberkennung einer Professur geführt. Als
akademischer Direktor soll Stephen Walt im Sommer abtreten, hieß es nun von der Leitung der Kennedy School.
Dabei bestreitet kaum jemand an der Hochschule, dass die massive finanzielle, diplomatische und militärische Hilfe der Amerikaner für Israel seit
den sechziger Jahren sowie die starke Lobbystellung pro-israelischer Organisationen wie des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) spannende
Forschungssujets sind. Es geht vielmehr um die Frage, wie man bei einem so aufgeladenen Thema methodisch vorgeht. Walt und Mearsheimer stützen ihre
wenig subtilen Vorwürfe fast durchweg auf Sekundärquellen - oft Zeitungsartikel, die teils eher schlampig übers Internet zusammengestellt scheinen.
Auf den ersten Blick unterscheidet sich ihr Papier gar nicht so sehr von früheren Polemiken ähnlichen Inhalts, die einschlägige links- und
rechtsradikale Kreise seit Jahren ins Netz stellen.
Kollektives Kopfschütteln im Elfenbeinturm
Und so etwas von Stephen Walt und John Mearsheimer? In ihrer bisherigen Arbeit haben beide sich einen Namen als unbestechliche Analysten gemacht, die
außenpolitisches Handeln nüchtern auf amerikanische Interessen abklopfen. Ihre Forschungswerke sind bekannt für umfangreiche Fußnotenapparate und
sorgfältigste Recherche (Walts jüngstes Buch "Taming American Power" wurde von der Kritik gerade als wegweisendes Werk zur US-Außenpolitik
gefeiert). Dass ausgerechnet solche Wissenschaftler sich zu einer so angreifbaren Studie hinreißen lassen, sorgt für kollektives Kopfschütteln im
Elfenbeinturm von Cambridge - dies auch, weil an US-Hochschulen, gerade in Harvard, die Debatte um Nahost und angeblichen neuen Antisemitismus in der
jüngeren Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen sorgte.
Harvards Kennedy School hat mittlerweile sein Logo auf dem Artikel entfernen lassen und klargestellt, dass es sich hierbei um die Privatmeinung der
Professoren handele. Die verteidigen die Publikation unter Hochschul-Wappen trotzig als einzigen Ausweg. In Amerika traue sich ja kein Verlag oder
Magazin, solche Kritik abzudrucken.
Doch wenn das Duo einfach nur eine wilde Debatte entfachen wollte, scheint es gescheitert. Krisenmanager David Gergen hat sich darauf zwar ein wenig
eingelassen, indem er in einem eigenen Artikel einige Pauschalisierungen des "Israel Lobby"-Papiers scharf angriff - etwa das Ausblenden anderer
Lobbygruppen, das Mosaik an Gründen für die Irak-Intervention, die strategische Bedeutung von Israel für Amerika, die keineswegs eindeutige Haltung
amerikanischer Juden zu Israel. Indes berichten viele führenden amerikanischen Zeitungen und Fernsehsender bislang nicht ausführlich über die
kontroverse Publikation - um sie nicht weiter aufzuwerten.
Das wiederum könnte die Forscher in ihren Verschwörungstheorien noch bestätigen. Walt und Mearsheimer geben seit Erscheinen des Artikels keine
Interviews mehr. Doch aus der Woche davor sind von ihnen Prophezeiungen überliefert: "Es ist klar, dass die Lobby zurückschlagen wird", raunten
sie da düster.
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-408708,00.html[/QUOTE]
[QUOTE]Wikipedia Eintrag zu Autor Stephen Walt
http://en.wikipedia.org/wiki/Stephen_Walt
Der Text zur Israel Lobby:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Israel_Lobby_and_U.S._Foreign_Policy
http://mearsheimer.uchicago.edu/pdfs/A0040.pdf
Sehr wichtiges Argument:
To the accusation that they "see the lobby as a well-organised Jewish conspiracy" they refer to their description of the lobby "a loose coalition
of individuals and organisations without a central headquarters".
To the argument that oil rather than Israel drives Middle East policy, they claim that if that were so, the United States would favour the
Palestinians instead of Israel, and would not have gone to war in Iraq or now be threatening Iran.[/QUOTE] [QUOTE]Ashkenazi am intelligentesten
Most attempted compilations of average IQ by race place Ashkenazi Jews at the top
http://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_intelligence
Jüdische Schachspieler:
Lev Alburt - US Chess Champion, HoF[70] Hans Berliner - World Postal Chess Champion, HoF[71]
Arthur Bisguier - US Chess Champion, HoF[72] Arnold Denker - US Chess Champion, HoF[73]
Roman Dzindzichashvili - US Chess Champion[74] Esther Epstein - US Women's Chess Champion[75]
Reuben Fine - chess grandmaster, HoF[76] Bobby Fischer - US & World Chess Champion, HoF[77]
Gisela Kahn Gresser - US Women's Chess Champion, HoF[78] Boris Gulko - US Chess Champion[79]
Isaac Kashdan - grandmaster, HoF[80] George Koltanowski - grandmaster, HoF[81]
Irina Levitina - US Women's Chess Champion & bridge champion[82] Fred Reinfeld - chess writer, HoF[83]
Samuel Reshevsky - US Chess Champion, HoF[84] Herman Steiner - US Chess Champion[85]
Wilhelm Steinitz - World Chess Champion, HoF[86] Michael Wilder - US Chess Champion[87]
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Jewish_American_athletes#Chess[/QUOTE]
[QUOTE]Jüdische Geschäftsleute im Bereich der Massenmedien:
Jack & Harry Cohn, co-founders of Columbia Pictures
Michael Eisner, former head of The Walt Disney Company
William Fox, Joseph Schenk, co-founders of 20th Century Fox
Leonard Goldenson, founder of ABC
Irving Kahn, co-founder of TelePrompTer
Loren N. Kaplan, president of Mamalahoa Publishing, co-founder Rare Groove Urban Music Collective UMX (Jewish father)
Carl Laemmle, founder of Universal Studios
Sherry Lansing, former head of Paramount Pictures
Marcus Loew, Samuel Goldwyn, Louis B. Mayer, co-founders of MGM
William S. Paley,founder of CBS
Sumner Redstone, head of Viacom
Ralph Roberts, Daniel Aaron, Julian Brodsky, founders of Comcast
Haim Saban, former owner of the Family Channel (purchased by Disney) and the Kirsh German Media empire
David Sarnoff, founder of RCA
Robert Shaye, founder of New Line Cinema
Harry Sloan, Chairman of MGM
Steven Spielberg, Jeffrey Katzenberg, David Geffen, founders of Dreamworks SKG
Harry, Albert, Sam & Jack Warner, founders of Warner Brothers
Bob & Harvey Weinstein, founders of Miramax
Adolph Zukor, founder of Paramount Pictures
Jüdische Herausgeber:
Walter Annenberg, publisher & philanthropist
Bonnie Fuller, editor and autobiographer
Alfred & Blanche Knopf, founders of Knopf Publishing
Samuel Irving Newhouse, founder of Advance Publications
Adolph Ochs, former head of the New York Times
Joseph Pulitzer, publisher (Jewish father)
Barney Rossett, founder of Grove Press (Jewish father)
Richard L. Simon & Max Schuster, founders of Simon and Schuster
Roger W. Straus, Jr., co-founder of Farrar, Straus and Giroux
Daniel Dirk Robert Zif, owners of Zif Davis Publishing
Mortimer Zuckerman, owner of New York Daily News and US News and World Report
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Jewish_American_businesspeople
Israelunterstützdende jüdische oder nicht jüdische Massenmedienmogule, ein paar wenige davon :
Haim Saban
Rupert Murdoch
Jüdisch-amerikanische Politiker:
Presidential candidates
Joseph Lieberman, vice-presidential candidate
Senators
David Levy Yulee, senator (D-FL: 1845-51, 1855-61)
Judah Benjamin, senator (Whig-LA: 1853-61)
Benjamin F. Jonas, senator (D-LA: 1879-85)
Joseph Simon, senator (R-OR: 1898-03)
Isidor Rayner, senator (D-MD: 1905-12)
Simon Guggenheim, senator (R-CO: 1907-13)
Herbert Lehman, senator (D-NY: 1949-57)
Richard L. Neuberger, senator (D-OR: 1955-60)
Jacob Javits, senator (R-NY: 1957-81)
Ernest Gruening, senator (D-AK: 1959-69)
Abraham Ribicoff, senator (D-CT: 1963-81)
Howard Metzenbaum, senator (D-OH: 1974, 1976-95)
Richard B. Stone , senator (D-FL: 1975-80)
Edward Zorinsky, senator (D-NE: 1976-87)
Rudy Boschwitz, senator (R-MN: 1978-91)
Carl Levin, senator (D-MI: 1979-)
Warren Rudman, senator (R-NH: 1980-93)
Arlen Specter, senator (R-PA: 1981-)
Frank Lautenberg, senator (D-NJ: 1982-01, 2003-)
Jacob Hecht, senator (R-NV: 1983-89)
John Kerry, senator (D-MA: 1985-) (father was "ethnically Jewish", but raised Catholic)
Barry Goldwater, senator (R-AZ) (father was "ethnically Jewish", but converted to Episcopalianism)
Herb Kohl, senator (D-WI: 1989-)
Joseph Lieberman, senator (D-CT: 1989-)
Paul Wellstone, senator (D-MN: 1991-02)
Dianne Feinstein, senator (D-CA: 1992-)
Barbara Boxer, senator (D-CA: 1992-)
Russ Feingold, senator (D-WI: 1993-)
Ron Wyden, senator (D-OR: 1996-)
Charles Schumer, senator (D-NY: 1999-)
Norm Coleman, senator (R-MN: 2003-)
Representatives
Prominent representatives only – for a full list see jewishvirtuallibrary.org.
Francis Salvador, first Jewish member of a colonial legislature.
Lewis Charles Levin, first Jewish representative (PA: 1845-51)
Victor L. Berger, socialist (Soc-WI: 1911-13, 1919, 1923-29)
Florence P. Kahn, first Jewish woman representative (R-CA: 1925-37)
Allard K. Lowenstein, civil rights activist (D-NY: 1968-1970)
Bella Abzug, feminist leader & gay rights activist (D-NY: 1971-77)
Henry Waxman, liberal leader (D-CA: 1975-)
Barney Frank, liberal, openly gay politician (D-MA: 1981-)
Sam Gejdenson, (D-CT: 1981-2001)
Tom Lantos, holocaust survivor (D-CA: 1981-)
Gary Ackerman, (D-NY: 1983-)
Bernie Sanders, independent (Ind-VT: 1991-)
Jerrold Nadler, WTC district congressman during 9/11 (D-NY: 1992-)
Adam Schiff (D-CA: 1998-)
Debbie Wasserman Schultz (D-FL: 2004-)
Peter Deutsch (D-FL: 1993-2005)
Steve Israel (D-NY: 2000-)
Anthony Weiner (D-NY: 1998-)
Eliot Engel (D-NY: 1988-)
Robert Wexler (D-FL: 1996-)
Jan Schakowsky (D-IL: 1998-)
Rahm Emanuel, Democratic Congressional Campaign Committee Chair (2005-), (D-IL: 2003-)
Ileana Ros-Lehtinen, (R-FL), raised Catholic by a Jewish mother who converted to Catholic
Eric Cantor, (R-VA: 2001-), Chief Deputy Republican Whip
Ambassadors
Samuel D. Berger, ambassador to Korea (1961-64); Vietnam (1968-72)
David B. Hermelin, ambassador to Norway (1997-2000)
Martin Indyk, ambassador to Israel (1995-97, 2000-01)
Dennis Ross, Middle East envoy
Martin J. Silverstein, ambassador to Uruguay (2001-2005)
Economists
Ben Bernanke, chairman of the Federal Reserve (2006-)
Alan Greenspan, chairman of the Federal Reserve (1987-2006)
Eugene Meyer, chairman of the Federal Reserve (1930-1933), president of the World Bank (1946)
James Wolfensohn, president of the World Bank (1995-2005)
Paul Wolfowitz, president of the World Bank (2005-)
Walter Block, President of the Jewish Libertarian Coalition (2006-)
Other
Elliott Abrams, current National Security Council staff candidate; an Assistant Secretary of State in the 1980s; enmeshed
in Iran-Contra scandal
Irving Kristol, one of the founders of the neoconservative movement, along with wife, Gertrude Himmelfarb
Kitty Dukakis, wife of former Massachusetts Governor and 1988 Democratic Party Presidential candidate Michael Dukakis
William Kristol, right-wing editor of The Daily Standard (son of Irving Kristol)
Jean Lafitte, Buccaneer leader of the early 1800s.
Monica Lewinsky, sex scandal intern, fashion designer
Ken Mehlman, current Head of Republican National Committee
Jack Abramoff, embattled lobbyist and GOP supporter
Norman Podhoretz, one of the founders of the neoconservative movement, along with wife, Midge Decter
Judith Steinberg Dean, wife of Democrat Howard Dean
Yehuda Shain, Several-time independent candidate in Lakewood, New Jersey Lakewood
Kinky Friedman, 2006 Texas Independent Gubernatorial Candidate
Jüdische Journalisten:
Neal Shapiro, President, NBC News
David Westin, President, ABC News
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Jewish_American_journalists
Deutschjüdische Politiker:
Helmut Schmidt, former German Chancellor (Jewish Grandfather)
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_German_Jews
Skull and Bones Mitglieder:
Both U.S. President George W. Bush and Senator John Kerry are members of Skull and Bones.
http://en.wikipedia.org/wiki/Skull_and_Bones
[/QUOTE]
[QUOTE]
Bobby Fischer, Schachspieler, IQ 184, http://en.wikipedia.org/wiki/Bobby_Fischer
Henry Ford, http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford
http://en.wikipedia.org/wiki/Category:Anti-Semitic_people
http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus_bis_1945
[/QUOTE]
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Cerebrus
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Verfasst am: 11.6.2006 um 01:16 |
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Vielleicht solltest du dich erstmal mit dem Text beschäftigen, bevor du vorschnell antwortest. Ausserdem spreche ich nicht von einer jüdischen
Verschwörung allgemein, sondern über den möglichen Einfluss einer Israel Lobby, der auch eingehend von den Autoren und renommierten Professoren der
Harvard Universität, Stephen Walt und John Mearsheimer, behandelt wurde.
Desweiteren ist mir klar, dass es sicher viele Gehirngewaschene gibt, die niemals etwas mit dieser Thematik anfangen können, weil sie sie nicht
verstehen und deshalb behavoristisch mit der Antisemitismuskeule zuschlagen müssen, wenn sie ein paar Schlagwörter lesen.
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hopeless
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Verfasst am: 11.6.2006 um 03:18 |
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jaja, lobby hier, lobby dort. schlawiner soundso ist verbündeter von gauner xy und zusammen führen sie, unser aller gutgläubigkeit verlachend, die
welt in den abgrund. (es ist der specht, glaubt mir doch endlich.)
ich denke sowas passiert, wenn politikwissenschaftler, die vom ersten semester an mal leuten ganz groß ins knie ficken wollten, frustriert sind vom
ständigen "sorgfältig recherchieren" und brav analysieren.. und schwupps, finden sie ihre wahrheiten in fanta-werbespots "...was du draus
machst". vielleicht ist das auch nur mal wieder so ein "wissenschaftlicher witz" wie bei max planck und der studie über die durchschnittliche
anzahl beine bei afrikanischen giraffen..
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Verfasst am: 11.6.2006 um 04:14 |
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Was interessiert mich die amerikanische Außenpolitik, wenn sie mich nicht betrifft?
Was interessiert mich das Gewäsch eines genialen Schachspielers, der über was anderes redet als über Schach?
Wen interessiert es, wenn jemand eine Außenpolitik betreibt, die für ein bestimmtes Land eintritt.
Ist doch gut so.
Daraus überhaupt ein Thema zu machen, ist schon reichlich suspekt. Umso suspekter, daß das der Spiegel nun hier veröffentlicht in Deutschland, wo
man sowieso sehr skeptisch dagegen ist, wenn solche liebevollen Führer wie Saddam Hussein außer Gefecht gesetzt werden, anstatt Demokratien wie
Israel in Nahost zu zerstören. Wir wären doch alle viel lieber bei den Palästinensern, wo man als Schwuler wenigstens noch sich selber in die Luft
sprengen kann, wenn man hofft, dann doch mal ein paar Jungfrauen abzubekommen (aber was soll man als Schwuler schon mit Jungfrauen anfangen?).
Was möchtest Du denn jetzt mit dem Artikel zum Ausdruck bringen, @cerebrus?
Daß die amerikanische Außenpolitik gar nicht so schlecht ist, wie man uns hier in Deutschland immer verkauft, weil sie immerhin noch die einzige
Demokratie in Nahost in ihren Mittelpunkt stellt?
Oder daß der Spiegel mittlerweile antisemitisches Gewäsch veröffentlicht, um gegen die USA Stimmung zu machen?
Vielleicht solltest Du mal einfach selber ´ne Stellungnahme abgeben anstatt nur zu schreiben, daß es wesentlich mehr intellektuelle Menschen
jüdischer Abstammung gibt als arabischer. Das weiß man auch so meistens.
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Seneca
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Verfasst am: 11.6.2006 um 10:25 |
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In Israeldebatten jeglicher Art liegt immer eine Gefahr:
Dadurch, dass von nahezu jedermann der israelische Staatsbürger mit dem Juden und der Jude mit dem israelishen Staatsbürger gleichgesetzt wird,
stehen seriöse Israelkritik und Antisemitismus leider ziemlich nahe beieinander. Einerseits iost es schwer Israel seriös zu kritisieren, ohne als
Antisemit oder gar als Nazi zu gelten, andereseits ist seriöse Kritik oftmals mit Anitsemitismus nur so übersät oder Antisemiten springen auf den
israelkritischen Zug auf, um daraus Kapital zu schlagen.
Meine Meinungs dazu ist, dass man zwischen dem Staat Israel und dem Judentum zumindest in der Diskussion trennen muss und somit hat eine Auflistung
von jüdischgläubiger Geschäftsleuten und Schachspielern mit Israel als Staat erstmal gar nichts zu tun.
Die Poltik Israels im nahen Osten und die uneingeschränkte Solidarität der USA halte ich für falsch, denn Israel heizt den Konflikt in Nahost weit
mehr als nötig an an schikaniert die Palästinenser mehr als meiner Meinung nach nötig. Dass das natürlich auch auf Gegenseitigkeit beruht ist
klar.
Was mich persönlich sowohl hinsichtlich Israel als Staat als auch hinsichtlich der jüdischen Religion immer gestört hat ist, dass
unberechtigterweise mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn Israel unschuldige Palästinenser tötet juckt das keinen, wenn aber mal irgendwo ein
einzelner Israeli oder Europäer umkommt, ist das Geschrei groß. Wieso kann ein Menschenleben nicht überall das gleiche wert sein?
Oder vergleichen wir doch mal die Behandlung der Religion als solche und was passiert wenn Angehörige einer bestimmten Religion beschimpft werden:
1. Sch*** Jude
2. Sch*** Moslem
Was glaubt ihr, wie umstehende Menschen bei 2. reagieren würden? Wahrscheinlich gar nicht. Bei 1.?
Was ich damit sagen will ist, dass man den Juden vom Israeli trennen muss, sonst kommt man in Teufels Küche. Außerdem ist es nicht einzusehen, warum
hinsichtlich Israel mit zweierlei Maß gemessen werden sollte. Mal abgesehen von diesen zwei Kritikpunkten halte ich nichts von irgendwelchen
Verschwörungstheorien hinsichtlich Israel oder dem Judentum. Das ist reine Spinnerei. Auch wenn es natürlich stimmt, dass es viele einflussreiche
Juden gibt. Aber das hat andere Gründe. Was die USA vor dem Irakkreig so beinflusst hat weiß ich nicht, war aber ganz sicher keine zionitische
Weltverschwörung.
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dian
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Verfasst am: 11.6.2006 um 10:56 |
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Meine Meinung dazu (und ich bin jetzt einfach mal so vermessen, zu behaupten, dass ich damit für die Mehrheit hier im Forum spreche):
Mir gehen die fanatischen Israel-Gegner genauso auf den Geist wie die fanatischen Israel-Freunde.
Überhaupt verstehe ich nicht, dass man Israel immer so eine Sonderstellung geben muss.
Klar, die haben sich ihr Land widerrechtlich angeeignet und viele Palästinenser vertrieben oder umgebracht... Aber ich frage euch: Welche Nation
dieser Welt ist denn bitteschön anders entstanden?
Die Amerikaner haben ihr Land einfach den Indianern weggenommen... und die, die sich gewehrt haben, wurden eben umgebracht. Auch das Deutsche Reich
wäre nie ein grosses zusammenhängendes Reich geworden, wenn die Fürsten, die damals was dagegen hatten, nicht einfach eingeschüchtert oder
abmassakriert worden wären.
So gesehen hat Israel nichts anderes gemacht als andere Nationen in ihren Gründungsjahren auch... nämlich sich mit Gewalt und ohne Gnade Platz
geschafft für die eigenen Interessen und die, die da was dagegen haben, aus dem Weg geräumt. Das ganze ist halt nur noch nicht so lange her wie bei
den meisten anderen Ländern, und gilt deshalb bei vielen noch nicht als "verjährt".. Aber meines Erachtens ist das kein Grund, die Israelis
deshalb als gefährlicher oder schützenswerter zu betrachten als den ganzen dreckigen Rest.
Und zur Israel-Lobby:
Natürlich gibt es die. Genauso, wie es auch viele deutsche Politiker gibt, die sich aus verschiedenen Gründen für Amerika einsetzen. Vor nicht all
zu langer Zeit hatten wir in Deutschland sogar eine Russland-Lobby an der Macht, die das diktatorische Putin-Regime unterstützt hat und sich einen
Dreck um die nicht vorhandene Pressefreiheit in Russland gekümmert hat.
In Ägypten gibt's ne einflussreiche Palästinenser-Lobby.... und ob ihr's glaubt oder nicht: In Asien gibt es Länder wie China oder Japan, denen
die Judenfrage scheissegal ist und die nur noch genervt sind, wenn die westlichen Mächte schon wieder anfangen, deshalb mit der arabischen Welt
Stress zu haben. Denn in China leben weder viele Juden noch viele Palästinenser, und der Holocaust ist für den Durchschnitts-Chinesen in etwa so
interessant wie für den Durchschnitts-Deutschen irgendein Massaker an den Tamilien oder die Greueltaten der roten Khmer in Kambodscha. (nämlich
überhaupt nicht)
Was ich sagen will:
Es ist doch ganz logisch, dass es in einem Land wie Amerika, in dem viele (einflussreiche) Juden leben, auch etliche Mächtige gibt, die sich für
Israel einsetzen. Die Menschen neigen nunmal dazu, ihr eigenes Volk für rechtschaffener und existenzberechtigter zu halten als ein Volk, das ihnen
fremd ist.
Das ist aber ein ganz allgemeines menschliches Problem, wie ich finde, und kein speziell jüdisches oder israelisches.
Da sehe ich weder eine Verschwörung noch irgendwas besonders bemerkenswertes.
Fakt ist, die Juden waren in Europa nunmal nicht besonders gern gesehen... und die, die es sich leisten konnten, sind dann eben früher oder später
in die USA geflüchtet. Dort wurden sie freundlich willkommen geheissen.. (erst recht, wenn sie Geld hatten...).
Also ich sag mal, das kann man denen doch nicht verübeln, oder? Hätten "wir" Europäer die Juden nicht jahrhundertelang diskriminiert und
umgebracht, gäbe es heute in Amerika keine einflussreiche Israel-Lobby. So einfach ist das.
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hopeless
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Verfasst am: 11.6.2006 um 14:29 |
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ich mag an dem begriff lobby nur nicht, dass darin die ganzen bösen machenschaften vereint werden und der "rest der beteiligten" die opfer sind.
da ist viel raum für kreativität. hat schonmal jemand ne theorie über die germanische weltverschwörungslobby verfasst? seit die damals die armen
römer im teutoburger wald überrascht haben, sind die ja weltweit recht einflussreich geworden
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Verfasst am: 12.6.2006 um 03:34 |
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Och, in der antideutschen Ecke findest Du auch manchmal schon relativ herbe Sachen, die fast an eine Verschwörungstheorie heranragen, @hopeless.
Aber noch eine Sache, @Dian, was heißt denn überhaupt "widerrechtlich"? Die Israelis haben das Land damals von den Arabern gekauft und sich dann
von GB die Unabhängigkeit erkämpft, solange war da auch Ruhe.
Man kann natürlich alle Kaufverträge ansich für widerrechtlich halten, aber das ist dann schon sehr weitgehend. Kaufen ist zumindest friedlicher
und somit imo legitimer als wenn man einfach wie Preußen überall einmarschiert und damit Deutschland schafft.
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Lonewolf
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Verfasst am: 12.6.2006 um 12:09 |
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Passt vielleicht nicht ganz hier rein, trotzdem recht interessant (und schräg...):
http://germany.indymedia.org/2006/06/149690.shtml
Und niemals vergessen: An den Übeln dieser Welt sind stets böse Männer mit spitzen Hüten schuld, die im Hintergrund international die Fäden
ziehen und anständige, ehrlich arbeitende freie Völker bedrohen. Und wo kämen wir hin, wenn nicht einige wenige erleuchtete Streiter den Rest des
gehirngewaschenen Pöbels über die wahren Mechanismen westlicher Industrienationen aufklären würden? Sammelt schonmal das Holz für die
Scheiterhaufen und Freudenfeuer, denn das Paradies auf Erden ist leichter zu erreichenr als ihr glaubt...
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Verfasst am: 13.6.2006 um 02:54 |
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Von der Osten - Sacken ist Springer???????oO
Ich glaub´, ich muß demnächst mein Gehirn mal wieder selbst einschalten, wenn ich was lese!
Irgendwie empfinde ich das trotzdem als bedrohlich, wenn auf einmal die halbe reaktionäre Welt auf einen Zug aufspringt, den man ja eigentlich in
einigen Punkten begrüßen müßte.
Aber die Hoffnung, daß mal mehr als ein paar Menschen bereit sind, die gesamten Systemfehler mal zu diskutieren, habe ich eh schon aufgegeben.
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