
also ich geistere hier jetzt schon seit einiger zeit rum und find den größtenteil von dem was ich hier lese einfach nur klasse vor allem von dem zeug was dian hier sich gibt ich hab auch zu dem einem oder anderem meinen komentar abgegeben und halte es nun für angemessen mich hier einfach mal vorzustellen also ich gehöre hier mit meinem alter wahrscheinlich zu den jüngsten den ich besuch mittler weile immernoch das Gymnasium und trotzdem fühl ich mich hier bestens aufgehoben weiterhin ist meine politische einstellung eindeutisch im linken bereich einzuorden und mein größtes Vorbild ist Ernesto Guevara der den meisten von euch eher unter dem namen Che geläufig ist ja das wärs zu meiner person es freut mich indivuen wie euch gefunden zu haben
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@Che:
Kommst Du aus Süd - oder Mittelamerika oder woher die Begeisterung für Che Guevara?
Hoi Che.. Vorweg: Willkommen an Bord! 
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Dann werd ich mal versuchen alle eure Meinungen zu beantworten und gleichzeitig Punkte und Kommas zu setzen. Also ich werde die beiträge von unten
nach oben durcharbeiten. Also ich habe ja ein alter von 14 Jahren und bin desshalb immernoch der meinung der jüngste zu seien ,da der einzige andere
teenager der mir bekannt ist black tribel ist und der ist bekanntlich auch so 16 oder 17 .
Nächster Punkt Che Guevara ja Che ist nicht mein vorbild weil er aus der selben gegend kommt wie ich sondern weil er der einzige vernüntige mensch
in diesem jahrhundert war der es wirklich geschafft seine ziele und damit meine ich gerechtigkeit und solidarität zu schaffen , wenigstens teilweise
in großem maße durchsetztn konnte
und jetzt zu dir dian meine meinung über die jugend heutzutage ich denke schon das 75 % wirklich nur mitläufer sind ,und die restlichen würden auch
nie im traum daran denken wirklich etwas zu ändern es gibt sicherlich den einen oder anderen der das System anzweifelt aber keiner von ihnen macht
auch den versuch andere darauf aufmerksam zu machen .Und so leben wir tag und keiner denkt daran etwas zu verändern aus der angst der meinung von
autoritätspersonen nicht standhalten zu können.
dieses vorbild/idol-haben halte ich allerdings auch für etwas ..naja.. unterwürfig und damit auch uneigenständig. ich will jetzt hier keine klassischen vorurteile gegenüber der che-guevara-jugend ausrollen.. aber zu hause hatte er poster von euch allen...
Naja, in diesem Jahrhundert lebte Guevara gar nicht mehr, Du meinst das letzte Jahrhundert.
Kann man lange drüber diskutieren, ich bin da kein Fachmann, weil mir in meiner Jugend dieser Gutmensch - Kult, der um ihn gemacht wurde, doch
ziemlich auf den Senkel ging.
Ich gehe immer davon aus, daß jeder Mench auch Fehler hat, bei Guevara war de Wirtschaftspolitik wohl katastrophal, die er in Kuba machte (obwohl mir
der Ansatz auch gut gefallen hat) und auch gegenüber seiner Haltung zu Leben ud Tod bin ich skeptisch gebliben, ohne nun wirklich genaue Infos zu
haben, wie er da abgeurteillt hat als revolutionärer Richter.
Überhaupt kein Verständnis habe ich für seine Aussage, daß er nicht zögern würde, die USA mit Atomwaffen zu bombadieren. Vielleicht kann man
solche Äußerungen nur im Zusammenhang mit dem damaligen Klima des kalten Krieges verstehen, aber gegenüber dem Leben und dem Tod hate er immer eine
etwas sonderbar vernachlässigende Einstellung, auch wohl gegenüber seinem eigenem.
@ che:
ok, mit 14 bist du hier wirklich einer der jüngsten. Harlequin und MadMous sind meines Wissens auch 14, aber die haben sich beide schon längere
Zeit nicht mehr zu Wort gemeldet. (Keine Ahnung, ob die hier noch mitlesen.)
Naja, ich kann ja nur immer wieder sagen: Respekt, dass ihr euch in so jungen Jahren schon so Gedanken macht! Ich hatte in dem Alter nicht viel mehr
im Sinn als mein SuperNintendo und irgendwelche pubertären Gewaltfantasien. Also ich war schon damals anders als der Rest, aber ich habe das alles
nur von einem rein egoistischen Standpunkt aus betrachtet, habe höchstens mein eigenes "Leid" gesehen, aber nicht die grösseren gesellschaftlichen
Zusammenhänge. Ob in Südamerika oder sonstwo irgendwelche Bauern unterdrückt wurden, war mir scheissegal, denn die waren ja weit weg und ich war
keiner von denen.
Von daher würde ich sagen, egal, was Arne und Nightrainmonk mit ihren über 40 Jahren Lebenserfahrung von Che Guevara halten mögen: Ein
vierzehnjähriger, der Che Guevara zum Vorbild hat, ist mir tausendmal lieber als einer, der nicht einmal weiss, wer Che Guevara ist, weil er sich nur
für Big Brother und die Poster aus dem Playboy interessiert. (und das dürfte leider die Mehrheit sein...)
@ Arne:
Ich finde, dass man jemanden auch bewundern kann, ohne in jedem einzelnen Detail der selben Meinung sein zu müssen.
Wenn z.B. jemand sagt, dass er Mutter Theresa gutfindet, weil die so viel für die Armen getan hat, dann muss er deshalb ja nicht automatisch auch
Mutter Theresas rückständige Ansichten zu Themen wie Homosexualität oder Schwangerschaftsabbruch teilen.
Ja, hast Recht, ich hab das aber schon im Vorbild - Thread von Che erläutert.