
einige von euch schreiben ja selber, manche haben Signaturen, die aus Büchern stammen. Andere haben in einigen threads schon "literaturkritische"
Anmerkungen gemacht.
Also: was sind eure Lieblingsbücher und warum?
Hier eine Liste von mir (auch wenn die sich, je nach meiner Stimmung, dauernd ändert):
-Jack Kerouac, Die Verblendung des Duluoz
-Robert Stone, Das Geschrei deiner Feinde
-Donna Tartt, Die geheime Geschichte
-Tom Robbins, Buntspecht
-Yukio Mishima, Schnee im Frühling
ich denke das mein lieblingsbuch ~Amok von Richard Bachman~ ist. weil es meiner meinung nach gut geschrieben ist und, ein realistisches thema
behandelt.
gruß ~onlyone~
Hm, der Thread könnte lang werden.
Bücher, die ich immer wieder mal aufschlage, sind z. B.
Albert Camus - Die Pest
Jean-Paul Sartre: Der Ekel
Michel Houellebecq - Ausweitung der Kampfzone (sowie sein zweites Werk "Elementarteilchen")
Die Existentialisten haben es mir schon angetan (das Thema wäre eigentlich einen extra Thread wert). Der Umgang mit der metaphysischen Verlassenheit
oder die Frage nach der fundamentalsten conditio humana in einer Welt, deren herkömmliche Wertmaßstäbe als verlogen empfunden werden... ich denke
wer das nachvollziehen kann, landet früher oder später automatisch bei Sartre und Co. Die Frage bleibt natürlich, ob man so wirklich leben kann,
oder ob der Existentialismus wirklich nur eine Entartung darstellt, wie einige behaupten.
An neuerer Literatur hat mir in letzter Zeit D.B.C Pierres "Jesus von Texas" ganz gut gefallen.
Ansonsten lese ich ohnehin schon durch das Studium bedingt zig Texte gleichzeitig.
@nightrainmonk: Du liest Jünger UND Mishima? Jetzt ist alles klar, alter FASCHIST *gg*
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Ich denke, 'ne fragwürdige Biographie reicht locker aus, um das Werk mit anderen Augen sehen zu lassen.
Mit ein bißchen Phantasie kann ich auch in dem krankhaft übersteigerten Ästhetizismus von D'Annunzios "Lust" die Vorzeichen des faschistischen
Eliten-Kults bzw. deren Selbstinszenierung erkennen 
Dass Sartre im NS publizieren durfte wusste ich noch nicht- wie war das denn mit seiner Resistance-Beteiligung in Einklang zu bringen?
Faschismus und Existentialismus mal zu vergleichen ist meiner Meinung nach gar nicht so abwegig- man schaue sich nur mal die gemeinsamen
geistesgeschichtlichen Wurzeln und philosophischen vorbilder an (z.B. Nietzsche), ich denke gerade da sind die Vorzeichen in der Praxis schneller
verdreht, als man denkt (siehe Heidegger im Vergleich mit Sartres politischem Engagement
).
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. Ach nee,
das war ja hopeless...)| Zitat |
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mithalten. ich les, um mich abzulenken und zu entspannen. demian und steppenwolf von hesse sind glaub ich so das literarischste, was ich mag *g*. ich les gern hohlbein, wenn er mit seiner frau zusammen schreibt, und früher mochte ich king sehr gern. ansonsten bücher über subkulturen und ihre musik, michael moore und auf die bäume ihr affen von pestalozzi. *g* dieses buch hat all meine teenie-vorurteile, ohne wirkliches wissen *g*, über politik und wirtschaft bestätigt. allerdings ist der mann ein hoffnungsloser optimist. ja und natürlich songtexte ;-)
Danke, @MAUS!
Ich hätte nämlich Probleme gehabt, direkt hinter der Aufzählung von DÁnunzio, Jünger und Heidegger, jetzt auch noch meine Lieblingautoren der
deutschen nachkriegsliteratur Günter Eich und Martin Walser zu setzen!!
@Nightrainmonk, @Lonewolf:
Weiß irgendwer von Euch, ob Satre überhaupt Nietzsche gelesen hat und wenn, welche Fassung? Als Satre rauskam, gab es doch wahrscheinlich nur
Ausgaben von der Förster - Nietzsche, die nicht gerade als, sagen wir mal sehr werkauthentisch zu beurteilen sind.
@arne
keine Ahnung, ich kenn mich da mit Sartre zu wenig aus; aber soweit ich weiß, konnte er kein Deutsch, müsste also sowieso eine Übersetzung gelesen
haben.
@Arne: Da bin ich jetzt auch überfragt. Allerdings hatte ich den Begriff "Existentialismus" etwas weiter gefasst (obwohl er ganz streng genommen
nur auf Sartre passt), und zumindest Camus war recht gut bewandert, was Nietzsche angeht.
Was ich noch empfehlen kann, ist "Herz der Finsternis" von Joseph Conrad, aus dem auch das Zitat in meiner Signatur stammt. DIe meisten werden
Apokalypse Now kennen, das hier ist die Vorlage, die allerdings in der englischen Kolonialzeit angesiedelt ist.
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Bücher haben mein Leben stark beeinflusst. Meist sind sie in der richtigen Zeit auf mich zugekommen und haben mir das gegeben was ich für meine
Entwicklung brauchte, vllt krieg ich die chronologische Reihenfolge noch hin (Bei nem Entwicklungsschub mach ich Zeile frei):
Geheimsache Ufo: Michael Hesemann
Diverse Bücher über Ufos, Paranormale Phänomene etc (wie zum Beispiel:
Handbuch der Parapsychologie)
Geheimgesellschaften im 20. (oder 21. ?) Jahrhundert Band 1-2: Jan van Helsing
und weitere Bücher dieses Autors
334 Promille Lüge: Hoher Meister vom Stuhl
Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus: John Gray
(Den genauen Zeitpunkt weiss ich nicht mehr in Bezug zu den anderen, aber hier ist es am wahrscheinichsten)
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (oder so)
Gespräche mit Gott Band 1-3: Donald Neale Walsch
und die zwei Folgebücher: Gemeinschaft/Freundschaft mit Gott
Der Rest der Bücher hatte weit weniger Einfluss auf mich.
Gruss
Jörg
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sich als jemand mit durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher intelligenz über diesbezüglich minderbemittelte lustig zu machen ist aber nicht die feine art
@q
über wen, glaubst du, habe ich mich jetzt lustig gemacht? Darum gings mir jedenfalls nicht so sehr. Es ist eher ein bisschen umgekehrt mit der
Intelligenz: damals, als der van Helsing rauskam, hab ich als Buchhändler die Beobachtung gemacht, dass er (in der Regel) von Leuten gekauft wurde,
die eher selten ein Buch kaufen und lesen, oder wenn, dann irgendwelche Esoterik-Sachen. Jetzt scheint er (Jack ist schließlich Akademiker) sozusagen
in unseren "Eliten" angekommen zu sein. Fand ich merkwürdig...
Was meine Anmerkung zu van Helsing selbst angeht (falls du das gemeint hast): der Ausdruck IQ war vermutlich falsch gewählt (der von Verona Feldbusch
soll ja angeblich beeindruckend sein!). Aber es ist schon ennervierend, wenn alle Schwachstellen von Verschwörungstheorien im Prinzip damit erklärt
werden, dass das halt das Teuflische an der Verschwörung ist.
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Ich vermute mal, daß dieser van helsing eben seine Verschwörungstheorien damit erklärt, daß es eben so teuflisch sei daß Verschwörungstheorien
Schwachstellen hätten und er damit die Verschwörungstheorien begründet. Dann macht der Satz Sinn.
Für Akademike, die sich mal mit Sinn und Unsinn von Verschwörungstheorien auseinandersetzen wollen, sei empfohlen:
Umberto Eco "Das Foucaultsche Pendel".
Sind zwar über 750 Seiten, aber der Inhalt lohnt sich, wenn man bis zum Ende vorgedrungen ist. ´N bißchen Latein und ein ganz klein bißchen
Hebräisch (zumindest ein bißchen Kenntnis über die jüdische Religion) können zwar nicht schaden, aber man begreift es zur Not auch ohne.
"das" (mit einem s) bezieht sich auf "Schwachstellen". Beispiel: wenn man eine "Verschwörung" auch anders erklären kann, ist das eine besonders perfide und geschickte Tarnung eben dieser Verschwörung. Aber ich habe eigentlich keinen Bock, mich über van Helsing zu unterhalten. Ich wollte eigentlich bloß das mit dem "sich lustig machen" klären...
und ich wollte bloss sicher stellen, dass ich dich in diesem zusammenhang auch richtig verstanden habe.
aber das hätten wir ja nun geklärt.
Letzte Nacht habe ich den Nachlass von Diogenes gelesen (das war der, der in der Tonne wohnte und mal auf dem Marktplatz von Athen mit der Laterne
Menschen gesucht hat).
Ja, das ist antiquiert und es ist nicht alles lustig, was er erzählt und manches ist nahezu erschreckend aktuell aber insgesamt ist das Zeug so frei
und heiter, das ich richtig gut gelaunt ins Bett gegangen bin 
Tja, und Copyright ist da auch nimmer drauf, drum gibts das hier:
http://gutenberg.spiegel.de/wieland/diogenes/diogen03.htm
Das ist doch mal Zufall.. Höre grad von Wise Guys - Die Philosoffen.. Unter anderem kommt da folgende Textzeile vor:
Ein Mann, genannt Diogenes,
der tat was Ungezogenes:
Er hat, wie alle wissen,
sich selber weggeschmissen.
So lebte er mit Wonne
in einer dicken Tonne,
und das war ein echter Renner -
heute macht des jeder Penner.
LSD - Mein Sorgenkind (von seinem Entdecker Albert Hofmann)
Für alle Interessierte: http://www.erowid.org/archive/rhodium/pdf/albert.hofmann-lsd.mein.sorgenkind.pdf
Yeah Erowid hat ja die ganzen alten Hofmann Texte! Thx 4 Link 
Mein absolutes Lieblingsbuch, das ich immer wieder gerne durchblättere:
Robert Shea & Robert Anton Wilson: Illuminatus!
Das war eigentlich der Ursprung.
Danach kam ungefähr nix mehr.
Bzw eben doch und zwar:
Wilhelm Reich - Die Massenpsychologie des Faschismus
Karl Popper - Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
Timothy Leary - Politik der Ekstase
Buckminster Fuller - Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde
Mystery - Venusian Arts Handbook
und so weiter und so weiter
tja da wären zu einem dians roman "gegenwelt"
weitere wären "dycamart" - Autor unbekannt
"freiheit pur" - horst Stowaser
"Kinder vom Bahnhof Zoo"
...
Kompliment, D'Artagnan... du hast einen guten Geschmack! 
Ich lese gerade
"Out of Body" von William Buhlman, ein nettes Sachbuch über Astralreisen.
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Das mit den Astralreisen erinnert mich stark an Geschichten von Lovecraft, wie die Traumlande-Geschichten oder "Hypnos". In deinem Roman sollte
unbedingt der Name Randolph Carter erwähnt werden 
@dian, dir ist aber hoffentlich klar, dass man mit Willam Buhlmanns "Begründung" alles begründen kann und sie deshalb nicht viel wert
ist.
Und wenn einem echt nix mehr einfällt, einfach "zweifelsohne" vor die Behauptung zu schreiben, ist schon ziemlich dreist.
Außerdem ist mir nicht aufgefallen, dass unsere Sprache davon ausgeht, dass wir rein körperliche Wesen sind.
Man redet doch ständig davon, dass man "denkt", "fühlt", "glaubt" und die meisten haben dabei keinerlei körperliche Vorstellungen.
Solche früh eingeübten Gewohnheiten prägen doch mehr als naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über irgendwelche Spezialwinkel unserer Realität.
jack kerouac - unterwegs (on the road - eventuell gibt mir das ein freund mal auf englisch)
Terry Pratchett - Klonk
@ deep 7
Danke für den Link.
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Ich möchte an dieser Stelle erst mal feststellen:
Ich bin großer Van Helsing- fan! ich habe zwar erst ein buch gelesen, aber es ist garantiert nicht das letzte...
zum anderen hat sich meine lese-leidenschaft sehr gewandelt: ...Comics, Sachbücher(was ist was), Romane, Krimis, Romane, Sachbücher/Romane... nur um
mal ein par zu nennen.
Zuerzeit lese ich Marion Zimmer Bradleys Roman, die Nebel von Avalon. bisher dachte ich alles über Artus zu wissen, aber dieses Buch lehrte mich
anderes... (Zwischendurch habe ich helsings buch: Hände weg von diesem Buch, gelesen und war bekehrt^^)
Ich habe mir in letzter Zeit einen ordentlichen Stapel Bücher zusammengelegt, die da wären:
Die vierte Schwester (Katze Atkinson), Die Siedler von Catan (Rebecca Cable), Das Lazarus Kind(Robert Mawson), Der Gefangene (John Grisham( den ich
übrigens gaz große klasse finde, ebenso wie Ken Follet^^))
Was dananch kommt weiß ich noch nicht, aber selbst ich werde dafür eine eile brauchen, denn ich lese mit genuss^^
P.s.: kennt jemand eines diesr Bücher? Wenn würde ich gerne eure Meinung dazu lesen...
Hochachtungsvoll
Jan
[B]Zaubermoleküle - Wie Medikamente, Heilkräuter, Drogen und Alltagsdrogen wirken[/B] von Susan Aldrige
Lese zur Zeit
Denken mit : Michel de Montaigne
Zur Zeit: Mircea Eliade- Das Heilige und das Profane
Gerade mit der Post gekommen: Essence of Ninjutsu- The Nine Traditions
Verspricht interessant zu werden.
Ich habe gerade "Die Katzen von Ulthar" von Lovecraft gelesen, weil Yog-Sothoth mich neugierig gemacht hat. Was kannst du mir als nächstes
empfehlen, Yog? 
Mal wieder: Jugend ohne Gott - Ödön von Horváth.
Das Zeitalter der Fische existiert bereits.
ok, ich lese grade die reihe "die pferdelords" von michael h. schenk, endlich mal wieder n phantasy^^
aber ich habe mir heute bücher über psychologie gekauft, das heißt, das die bald drankommen^^
Ohh, lesen - herrliche Beschäftigung, wenn man auch nur mit dem Kopf eines anderen denkt.
Mein erstes Buch, was ich jemals las, "Siddharta" von Hermann Hesse, gehört wohl immernoch zu meinen Favoriten, wenngleich ich es 2-3 Jahre nicht
mehr angefasst habe..
Zudem:
Karl Popper - The logic of scientific discovery (welches derweil meine Freundin ausgeliehen hat..)
Theodor W. Adorno - Minima Moralia (Teilweise sehr nette, für Adorno angenehm geschriebene Kommentare zu diversen (Alltags)themen)
George Berkeley - Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonus (nette, wenn auch natürlich voreingenommene, Diskussionen zum Immaterialismus und co.)
Arthur Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung (Die Welt ist meine Vorstellung. )
Werner Heisenberg - Der Teil und das Ganze (physikalische Philosophie, sehr interessante Gedanken)
Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon (sehr schöner Roman, philosophisch "angehaucht")
(Hegels Vorlesungen über Ästhetik zum Stirnrunzeln und halbtraurigen Schmunzeln (er wird wohl einen schwachen Moment gehabt haben, als er sie
entwarf, wobei das allerdings recht schwer zu beurteilen ist, da ein Schüler seine Vorlesungen in Worte fasste und Hegel es nicht selbst schrieb..))
Wilhelm Reich-Rede an den kleinen Mann
Lese zur Zeit:
Alan Watts - Weisheit des ungesicherten Weges
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les nich
immer das ganze forum und hab das grad nur durch zufall gefunden...@ Kebap dank Tzak auf das Buch gekommen
Im Moment Nietzsche-Der Antichrist
wobei mir bei diesem Herren etwas fehlt,alles was er beschreibt teilt er ein und seine Gut - Böse Einstellung ist auch nicht so meins.
Da war er auch schon reichlich syphillusverseucht, als er das schrieb.
Ich lese momentan: "Die Lilien Frankreichs"
Ich mag historische Romane.
Jetzt lese ich gerade das:
Anthony Robbins - Grenzenlose Energie; das Power Prinzip
Ist ein Sachbuch, das mir hilft, mein Gehirn so zu benutzen, wie ich das eben will. Auch für zwischenmenschliche Kommunikation nützlich. Alles in
allem sehr geil! 
Hab mir gestern ein Buch von Michael Wittschier gekauft, es heißt: Abenteuer Philosophie
Wer ist denn jetzt schon wieder "Black Sunshine" von Euch???
Das ist sein erster Beitrag, scheint also neu hier zu sein...also erst mal herzlich willkommen, Black Sunshine! 
Der eine macht in "My story" irgendwas inhaltliches, der nächste stellt sich in "Entartete Kunst" vor, ein anderer darf nicht "?" heißen, @q
wird Haider-Fan und Du hast auch noch einen neuen Avatar!
Hier bricht ja die völlige Anarchie aus!
Gut so!
Ihr
Fips Asmussen
ich hab jetzt endlich mir dem zweiten teil von den pferdelords angefangen...
@arne...äh,Fips Asmussen^^ dein neuer avatar gefällt mir besser, aber du hättest ruhig deinen namen behalten können.
o.O, das gehört wohl eher in den neuen namensänderungsthread^^
Hm, unglaublich, noch niemand hat diese dämlich Anwort gegeben, da muss ich das unbedingt nachholen:
Ich lese gerade diesen Thread.
Ich lese grad den Dateinamen von dem Video, das ich mir ansehe:
George Carlin - Life is Worth Losing
Und ich lese gerade, was ich hier eben schreibe!
nu muss aber auch ma wieder gut sein, mit dem blöden witz
. wobei der @fips
darf das weil ja karneval is und er da immer blöde witze macht :D.
| Zitat |

mach dir doch im "my storry"-board nen neuen auf. auch von mir erstma herzlich wilkommen
.
Sonst wird es unübersichtlich (gut das ist es eh schon)
Nietzsche-Jenseits von gut und böse
Cheers
[QUOTE]Nietzsche-Jenseits von gut und böse[/QUOTE]
Klasse Text (vielleicht ja wirklich unsterblich...) Kann ich immer wieder lesen, wenn mir das ganze Leben mal wieder zu gleichgültig wird und alles
langsam davonzutreiben scheint...danach fühlt man sich immer irgendwie re-animiert :D
Kann sein, dass das nur mein persönlicher Fetisch ist. Aber vielleicht ist Nietzsche mit diesem Text ja wirklich so nah an die alten Griechen
rangekommen wie sonst nirgends - ist auf jeden Fall das selbe Gefühl wie wenn ich ein paar Sätze Heraklit lese...irgendwie ist man sofort wieder
interessiert am Leben...
Ach ja, ich lese gerade die "Anleitung zum Unglücklichsein" vom alten Herrn Watzlawick...hm, was soll ich sagen...es funktioniert nicht
Jetzt gerade lese ich "Island" von Aldous Huxley (die deutsche Ausgabe heißt wirklich "Eiland") und ich bin schwer beeindruckt...
Ich tipp einfach mal den naiven Klappentext ab, ich glaube der sagt mehr als die tausend Worte, die ich jetzt verlieren würde, um Huxleys Versuch,
die wirklich menschlichen Elemente westlicher und östlicher Philosophie zusammenzufügen, zu beschreiben:
[QUOTE]Pala was a paradise beyond man's wildest dream - an island without poverty, injustice, sickness or war. Instead of learning a trade, the
natives learned new ways to love; instead of fighting, they chewed Moksha, a strange drug which triggered visions of excruciating beauty. Into this
best of all possible worlds stumbles a guilt-ridden, spiritually barren journalist who brings with him the cancerous virus of corrupt European
civilization.[/QUOTE]
Wie man sieht also wirklich genau die richtige Lektüre für Leute wie Maria und mich, um sich in ihren soziopathischen Ansichten noch mal bestärken
zu lassen :D
Sehr cool, sehr wahr und natürlich längst nicht so flach, wie die "Inhaltsangabe" glauben machen könnte. Noch mal ein geiler Satz, der
Misanthropie, Unity-Gedankengut und Theravada-Buddhismus so verbindet, wie ich das gern lese
:
[QUOTE]And always, everywhere, there would be the yelling or quietly authoritative hypnotists; and in the train of the ruling suggestion givers,
always everywhere, the tribes of buffoons and hucksters, the professional liars, the purveyors of entertaining irrelevances. Conditioned from the
cradle, unceasingly distracted, mesmerized systematically, their uniformed victims would go on obediently marching and countermarching, go on, always
and everywhere, killing and dying with the perfect docility of trained poodles. And yet in spite of the entirely justified refusal to take yes for an
answer, the fact remained and would remain always, remain everywhere -- the fact that there was this capacity even in a paranoiac for intelligence,
even in a devil worshipper for love; the fact that the ground of all being could be totally manifest in a flowering shrub, a human face; the fact that
there was a light and that this light was also compassion[/QUOTE]
Buch: Digital Fortress
Autor: Dan Brown
House of Leaves von Mark Z. Danielewski
und
Also sprach Zarathustra von Nietzsche
Obszön, grausam und witzig; die rede ist von Charles Bukowski's Fuck Machine.
Ich empfehle es sehr.
bevor ich ein buch kaufe, weiß ich immer gerne, was mich erwartet, also, wenn du es so empfehlst;
um was geht es denn da?
Antworte erstmal auf meine Frage im 20-Fragen Thread.
hab ich...
da..... http://www.amazon.de/Fuck-Machine-Charles-Bukowski/dp/3596158435
Es sind mehrere Kurzgeschichten über Penner, Huren, Säufer, Looser... Manche sind ein wenig surreal, so auch die Geschichte von der Fickmaschine.
danke für den llink, ich hatte sowieso vor, demnächst was da zu bestellen, mal sehen, ob das mit auf die liste kommt...
Dem für moderne gesellschaftliche Entwicklungen aufgeschlossenen Buckowski-Fan würde ich auch noch "Trainspotting" von Irvine Welsh ans Herz legen, ein wirklich wunderschön hingerotztes Stück Literatur, ich war sofort hingerissen. Weitaus cooler als der Film, voller Nihilismus, Hedonismus und Körperflüssigkeiten.