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Autor Betreff: Angst unterzugehen
schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 28.8.2005 um 21:44


So ein ähnliches Problem hab ich auch. Weil sämtliche Unis ihre Abschlüsse umstellen, konnte mir bisher niemand sagen ob ich fürs Studium die Voraussetzungen erfülle. Aber alle konnten mir sagen dass sich viel geändert hat - Super. Naja bin mal gespannt ob bei der Einschreibung alles gut geht, wenn nicht und ich auch nichts neues auf die schnelle finde, dann hab ich ein Jahr Zeit mir was anderes zu überlegen.
Werde voraussichtlich erst am nächsten Freitag antworten können weil ich vorab schon nach Aachen muss wegen der Vorkurse für Mathe.
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[*] Verfasst am: 29.8.2005 um 02:37


Jetzt schon Vorkurse?
Das kenn´ich hier in NRW nur für die Fachhochschulreifen, die müsssen, wenn sie sich an einer Gesamthochschule einschreiben, sogenannte Überbrückungskurse machen, wenn sie dort studieren wollen. Du hast doch Abi. An ´ner Uni in NRW Vorkurse? Ich dachte immer, unsere Unis hier in NRW sind die größten Pillepalle-Unis in ganz Deutschland. Ich selber hab´in Bochum studiert, wollte aber eigentlich nach Heidelberg, aber da war damals noch das Wohnraumproblem. Ich hätt´am liebesten in Amsterdam, Utrecht, Leiden of Nijmegen studiert, aber in Deutschland lernt man ja während der Schulzeit allen möglichen Scheißdreck, den man nie in seinem Leben braucht, aber keie Süprache eines Nachbarlandes, was man von meinem Wohnort noch im Verkehrsverbund aus erreichen kann.
Aber zumindest habe ich ´ne Antwort vom Regierungspräsidenten bekommen, danach kann ich meie Prüfung wohl sofrt machen, muß nur noch einge Vorbereitungskurse belegen, die zahlt wohl die BfA. Aber die Antwort des Berufskollegs, an die mich auchz noch mal der RP verwiesen hat, liegt auch nach 4 Wochen noch icht vor. Da muß ich wohl die Tage mal etwas reisistenter werden.
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[*] Verfasst am: 3.9.2005 um 16:18


Auf mein Abi brauch ich mir nichts einzubilden. Ich komm jetzt schon kaum mit, und hab einige Lücken die ich erst mal schliessen muss. Geht aber vielen so. Ist halt nur dumm das Aachen in Mathematischen Studiengängen 60% Abbrecher hat. Im Moment kann ich mir nicht so recht vorstellen 2/3 der Leute hinter mir zu lassen. Dafür sind da zu viele Studentinnen die gerade erst ihr Abi gemacht haben und noch voll im Stoff drin sind. Naja ich werd jetzt erst mal schauen wie es in einem Jahr aussieht und dann entscheiden. Schliesslich werden erst dann die Studiengebühren eingeführt.
Wenn Du noch keine Antwort vom Berufskolleg hast dann schau doch mal persönlich vorbei. Einen Brief in den Papierkorb zu werfen ist einfacher als jemanden der im Sekretariat steht und Auskunft verlangt loszuwerden.
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[*] Verfasst am: 3.9.2005 um 16:27


Da hab ich wohl vergessen mich anzumelden.
Wusste gar nicht dass Du Mülheim-Broich kennst. Da wohn ich nämlich.
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[*] Verfasst am: 4.9.2005 um 02:27


DU KOMMST AUCH AUS MÜLHEIM???
IRRE!
Hast Du den Zvildienst hier in der Alstadt gemacht?
Da wohn´ich nämlich, oben am Hagdorn gegenüber dem park da, wo das komische Kiregsdenkmal ist und schräg gegenübr vom alten Friedhof!
Wo haste denn Abi gemacht? Ich war damals auf dem KZ, an sich alles erträglich, nur eben Mathe hätte ich mir nach dem ganzen Analysiskram nicht mehr zugetraut. Zivildienst war natürlich bei Fliedner, da mußte ich dann auch jeden Tag durch Broich kurven mit dem 131.Hatte aber auch mal einen sehr guten Freund in der Holzstraße, einer meiner Ex wohnte, als ich kennenlernte, in der Calvinxtraße. ´N anderer Bekannter in der Hermannstraße, also so´n bischen kenne ich Broich schon, zumindest so die Ecke um den Broicher Friedhof herum.
Jetzt versteh´ich aber auch so ein bißchen die Probleme, die Du am Anfang schilderst.
Eigentlich finde ich es einfach hier in Mülheim Leute kennenzulernen, es ist aber hier auch ein Wahnsinnsgefälle vom Norden nach Süden. Ich hab´den Eindruck, daß die meisten Mülheimer eh´relativ stur sind. Schlimmer hab´ich bisher nur die Düsseldorfer empfunden, da hab´ich jetzt ca. 12 Jahre gearbeitet und die sind nicht nur stur, sondern auch noch arrogant, wenn man überhaupt Menschen so einteilen darf. (Sorry, @Harlequinn, falls Du das liest.. Dich meine ich nicht.)
Ich hab´so ziemlich wenig Probleme mit Menschen aus Styrum, Eppinghoven usw. Ich komm´auch gut mit Türken aus, meistens. Da wär für mich Styrum schon günstiger, hat ja aber auch ein Asi- Image.
Allerdings kenne ich auch so´n paar Ecken in Broich, da möchte ich auch nicht wohnen, in Saarn, in der Oembergsiedlung finde ich das noch schlimmer. Da klebt manchmal die Spießigkeit an den Häusern.
Eh, das ist ja echt cool, dann kann man sich ja evtl.mal im rl treffen.
Aber jetzt biste ja erstmal in Aachen. Wie ist denn Dein erster Eindruck dort?
Ich wußte gar nicht, daß man in Aachen auch Lehramt studieren kann. Ich selber hab´in Bochum studiert. Ich dachte immer, in Aachen gäbe es nur sowas wie Medizin und Ingenieursfächer. Aber na gut, Holztechnik ist natürlich schon was technisches. Wo haste denn gelernt? Ich hab´meine ersten 14 Lebensjahre in der Uhlandstraße, im Haus der Schreinerei Sievers verbracht. K.A., ob es die noch gibt, aber groß geworden bin ich auch täglich mit dem Geräusch der Kreissäge. Hat mich aber als Beruf nie gereizt. Dafür habe ich da schon zu viele Schreiner gesehen, die schon einen Finger oder zumindest ´ne Fingerkuppe weniger hatten.
Glaubst Du denn, nach Deinem ersten Eindruck, daß Du da in Aachen Anschluß findest? Also in der RUB war das eigentlich ganz leger. Alleine schon deshalb, weil da viele aus der Ecke Ruhrgebiet kamen und man am Ende meistens mit den Leuten dann nach Hause fuhr und noch über die Profs lästern konnte.
Wenn Du jetzt anfängst, hast Du allerdings auch in Aachen den Vorteil, daß da bestimmt viele Leute von außerhalb kommen und auch erstmal Anschluß suchen.
Das mußt Du dann wissen, ob Du Dich da reinhängst. Wenn Du nicht wieder Angst haben wilst, sonst zu spät in eine feste Clique zu stoßen, dann würde ich jetzt ja mal die ersten Wochen nutzen, Connections zu knüpfen.
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 4.9.2005 um 14:01


Ist ja heftig : )
Also, Zivildienst hab ich im Katholischen Jugendamt gemacht. Das liegt auf dem Kirchenhügel, gegenüber dem Jugendheim und der Kirche (Maria Geburt ist das glaub ich). Ein paar Strassen weiter ist sofort die Altstadt. Wirklich viel zu tun hatte ich da selten. Da war viel Freizeit dabei. Aber es hat halt Spass gemacht. Von Jugendheim renovieren (das in Styrum) bis Sachen einkaufen, irgendwelche Veranstaltungen vorbereiten, Ausschreibungen und Plakate anfertigen war es sehr abwechslungsreich und vor allem waren die meisten Leute dort super in Ordnung. Ich musste mal Vertretung für einen Zivikollegen im Jugendheim Styrum machen. Da war eine Nachmittagsbetreuung für Schulkinder deren Eltern Berufstätig sind. Es waren fast nur Ausländerkinder ohne jegliche Umgangsformen aber in den neuesten Markenklamotten. Die konnten nicht mal richtig Deutsch und Schule ging denen total am Arsch vorbei. Die haben sich lieber angespuckt oder gekloppt anstatt ihre Hausaufgaben zu machen. Solange das nicht allzusehr aus dem Ruder lief oder das Inventar darunter zu leiden hatte hab ich da auch nichts gegen unternommen. Abends wurden die dann von Ihren Eltern abgeholt. Wobei das so war dass die Eltern von denjenigen Kindern die sich am schlechtesten aufgeführt die teuersten Autos hatten. Ich war zwar nur einen Tag da aber der hat mir dann gereicht.
Mein ehemaliger Ausbildungsbetrieb liegt in Saarn. Den möchte ich jetzt nicht nennen. Der Chef ist so einer von der alten Garde der es nicht sehen kann wenn man mal Spass bei der Arbeit hat. Da kam er dann immer an und hat rumgeschissen und einen Überstunden machen lassen, mit Vorliebe Freitags abends. So nach dem Motto: wir hattens doch auch nicht besser früher. Deshalb bin ich froh da endlich weg zu sein. Von der Tätigkeit her würde ich sofort als Tischler arbeiten, aber es eignet sich absolut nicht um damit sein Geld zu verdienen, weil der Druck da viel zu hoch ist. Das macht man nicht lange mit ohne bleibende Schäden davon zu tragen. Und die Unfallgefahr ist natürlich auch immer dabei. Die Berufsgenossenschaften entwickeln zwar immer bessere Schutzvorichtungen und Sicherheitsvorschriften für die Maschinen aber man kann längst nicht immer alles so machen wie die sich das vorstellen. Hauptsächlich aus Zeitgründen. Und wenn dann was passiert können die sagen dass man nicht vorschriftsmässig gearbeitet hat und man bleibt auf seinem Schaden sitzen. Verlorene Korperteile kann man sowieso nicht mit Geld aufwiegen.
Schreinerei Sievers kenne ich nicht, aber in Mülheim gibt es glaub ich über 30 verscheidene. Da kann man kaum alle kennen. Zumal ich auch nicht in Oberhausen zur Berufschule gegangen bin, wo normalerweise alle Mülheimer Lehrlinge hin gehen, sondern nach Essen. Weil ich während meiner Ausbildung schon den kaufmännischen Teil der Meisterprüfung mitgemacht habe. Das ging nur in Essen und deshalb kenne ich mehr Essener Betriebe als Mülheimer - also zumindest die Lehrling davon.
Saarn finde ich auch recht abstossend. Da wohnen die ganzen ehemaligen nazi Omas und Opas. Und Broich Stadtteilgrenze Speldorf da wo die Schokoladenfabrik ist, sind auch ein paar komische Wohnvirtel.
Zur Schule bin ich aufs Broicher Gymnasium gegangen. Keine gute Adresse. Ich hatte Physik LK am KZ mit Schülern vom KZ. War halt so zusammengelegt worden. Und da hat sich deutlich herausgestellt das die KZler alle besser in Mathe waren als die Broicher. Jetzt im Mathe Vorkurs in Aachen kommt das noch viel deutlicher zum tragen. Aber was das Umfeld in Aachen angeht, da bin ich sehr positiv überrascht. Die meisten dort sind sehr offen und kontaktfreudig. Man wird nicht blöd angeschaut wenn man jemanden anspricht. Natürlich sind da auch ab und zu Nieten dabei aber die positiven Erfahrungen überwiegen. Zumindest vom ersten Eindruck dort, würde ich glaub ich gut klarkommen. Nur Mathe ist echt der Hammer. Da stell ich mir die Frage ob es überhaupt Sinn macht mich auf einen längeren Aufenthalt dort einzurichten. Die Hälfte der Leute die mit mir den Vorkurs machen werden nach spätestens 2 Jahren wieder gehen. Wenn ich Pech hab gehöre ich auch dazu.
Die Wochenenden fahr ich zumindest jetzt am Anfang immer noch nach Hause, bin also nur unter der Woche in Aachen. Somit könnte man sich echt mal treffen.
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[*] Verfasst am: 5.9.2005 um 01:18


Echt irre, wie klein das Internet ist.
Ja, das Jugendheim und die Kirche kenne ich. Da muß ich jeden tag vorbei, wenn ich in die Stadt will oder zum Bahnhof. Ich geh´dann immer den Hagdorn runter, durch den Muhrenkamp und die Pastor-Jacobs-Straße zum Forum oder zur Leineweber. Ist mein täglicher Gang sozusagen.
Ich weiß gar nicht, ob die Schokoladenfabrik noch da ist. Ist die nicht auch dichtgemacht worden. Das war doch mal Wssoll und ich dachte, Tengelmann hätte die verkauft.Ganz genau weiß ich das aber auch nicht. Ich kenne noch ein paar Leute oben in Speldorf beim Depot, da bin ich manchmal, sonst hab´ich mit der linken Ruhrseite nicht soviel am Hut in letzter Zeit.
Bei wem hattet ihr den Physik, war das ´n Pauker vom KZ? Vielleicht kenn´ich den ja noch. Ich hatte allerdings erst Mathe und Chemie, bin dann mal wieder hängen geblieben, weil ich auf gar nix mehr Bock hatte und dann gab es keinen Chemie -LK mehr, dann hab´ich Sozialwissenschaften genommen, das war easy. Sonst hätte ich auch zur Gesamtschule an die Nordstraße hoch gemußt. Da gab es wohl noch einen, aber darauf hatte ich auch keinen Bock.
Also, zu meiner Zeit galt Broich eigentlich noch als schwere Schule, allerdings nicht für Naturwissenschaften und Mathe, das stimmt. KZ war ja auch früher, als ich da anfing, noch ein mathematisch - naturwissenschaftliches Gymnasium. Kz galt schon als schwer, war aber machbar. Luisenschule hatte damals den Ruf, die absolute Easyschule zu sein.
Tja, wenn Mathe so schwer da ist, dann überleg´doch ggf. ein drittes fach dazu zu nehmen, dann kann Dir nix passieren, wenn mal Mathe flachfällt. Ich weiß jetzt nicht, ob es da bestimmte Fächerkombinationsvorschriften gibt für Berufsschullehrer in NRW. Ich kann mal meinen Freund fragen, der hat bislang bei den staatlichen Prüfungsämtern beim Regierungspräsident gearbeitet, und die sind auch für Refrendare zuständig, kann aber sein, daß sich das auch gerade geändert hat, weil die Schulaufsicht auch zu den Gemeinden gewechselt ist in NRW. Mach´doch irgendein Laberfach wie Erdkunde, Geschichte oder Sozialwissenschaften dazu. Das kann wirklich nicht schwer sein, allerdings weiß ich nicht, wie das da mit den Einstellungschancen steht. Aber das weiß man am Anfang des Studiums nun wirklich nicht. Ich hätte damals als Lehramtstudent keine Chance gehabt mit Mathe, Chemie und Informatik oder sowas. Da waren damals eben eher ev.Religion, (kath. haben die immer genug, weil die ganzen Frauen ja schlecht da auf kirchliche Prüfung machen können), Musik (ist auch, glaube ich, heute noch ein totales Mangelfach) und Sport.
Achso, das mit dem Berufskolleg hat sich bei mir auch schon weiterentwickelt. Ich muß nach Duisburg oder Essen, haben die mir geschrieben, weil es die externen Prüfungen nur dort gibt. Da wart´ich jetzt auf die Antwort aus Essen (von ´ner Caritasberufsschule) und ruf´mal morgen oder übermorgen in Duisburg an.
Naja, mit dem Treffen müssen wir mal sehen. ich hab´diesen Monat erst Ende des Monats wieder an Wochenenden Zeit. Nächste Woche hab´ich ein Usertreffen von einem anderen Forum und dann die Woche muß ich Wahlvorstand im Kuhlendahl im Altersheim machen. (bringt immerhin auch Geld).
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 9.9.2005 um 22:41


Dann hätte ich Dich damals (beim Zivildienst) eigentlich schon öfters sehen müssen. Von den Räume in denen ich immer zu tun hatte, gingen die Fenster auf den Parkplatz raus. Der Parkplatz wo auch dieser wunderschöne hellblau-graue Bus mit den bunten Aufklebern steht, der schon längst hätte aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Gibt es den denn überhaupt noch ?
Ich bin schon lange nicht mehr da oben vorbeigekommen.
Der Physiklehrer vom KZ hies glaub ich Geihe. Ich mein aber der war relativ neu da. Son typischer Mathematiker mit Halbglaze eben. Davon hatten wir in Broich auch einen. Der war aber echt in Ordnung und hat den Lk ziemlich human gestaltet. Sonst wäre ich wahrscheinlich auch nicht durchgekommen.
Die Schokoladenfabrik ist zugemacht worden. Irgendwann als ich da mal vorbeigegangen bin standen Grablichter und Blumen vor diesem kleinen Denkmal. Sollte wohl eine symbolische Beerdigung der Arbeitsplätze sein.
Naja was die Fächerkombination an geht, da ist es für mich kaum drin ein drittes Fach dazuzunehmen. Ich komme nach Hause, ess kurz was, geh duschen und sitz dann bis halb 10 über den Matheaufzeichnungen. Wenn ich Glück hab, hab ich dann halbwegs verstanden was der Prof vermitteln wollte. Aber ich bin noch weit davon entfernt soetwas selber herzuleiten oder damit umzugehen. Und das ist leider absolut nötig wenn man Mathe studiert. Letztden Endes macht so ein Tagesablauf auch überhaupt keinen Spass. Und das Semester fängt erst in drei Wochen an. Das jetzt ist ja "nur" der Vorkurs. Deshalb ist alles brauchbare ausser Mathe total überrannt. zB hat man mit Holztechnik - Deutsch oder Holztechnik - Bautechnik sehr schlechte Chancen. Auch weil da schon die ganzen Quereinsteiger (ehemalige Architekten und so) reingegangen sind. Viele wissen zwar dass sie mit Mathe sehr gut Chancen haben, aber wenn sie dann mitkriegen was Mathe alles umfasst, dann weichen sie auf andere Fächer aus. Für Mathe Lehramt muss man in etwa das gleiche können wie die Wirtschafts- bzw Maschbauingenieure. Und die wenigen die das drauf haben sind nicht so blöd und machen Lehramt sondern wenn, dann direkt Diplom weil sie dann richtig durchstarten können - Geldmässig mein ich. Geld fällt für mich als Motivation leider bzw zum Glück aus. Somit werden wohl auf absehbare Zeiten für Mathelehrämter sehr gute Zeiten sein. Wäre aber super wenn Du mal fragen könntest welches Fach für Berufschulen zu Holztechnik noch halbwegs gute Chancen bietet.
Dieses Wochenende und nächstes Wochenende muss ich hier den Umzug machen. Aber danach hätt ich Zeit für ein Treffen.
Würd mich echt freuen.
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[*] Verfasst am: 10.9.2005 um 02:43


Also, den Lehrer kenn´ich nicht. Der muß wohl schon zur jüngeren genaration gehören. Naja, auch kein Wunder. Hätte ich auf Lehramt studiert, wäre ich wahrscheinlich auch schon Oberstudienrat oder sowas und wahrscheinlich doch eher Frühpensionär.
Ich kann mich dumpf an so einen komischen Bus erinnern, allerdings weiß ich auch nicht, ob der da noch steht. Ich gucke mal morgen, wenn ich zum Bahnhof gehe. Ich muß sagen, ich bin nun alles andere als ein Autofreak. Ich hab´noch nie einene Führerschein gehabt und vermisse den auch nicht. Ich mag Busse und Bahnen. Fahrpläne sind meine Welt.
Tja, was Mathe anbelangt, kann ich Dir auch nur empfehlen, daß Du da jetzt in den ersten Semestern entscheidest, ob das was für Dich ist. Das gemeine ist ja, daß man eben auch immer bislang seine Fächer hatte wie Mathe oder Naturwissenschaften, wo man bislang wenig für tun mußte. Und auf einmal muß man was für Mathe tun, gar nicht mal, weil man zu doof bislang war, sondern weil eben gewisse Sachen wegen Lehrermangel oder ähnliches nicht dann gemacht wurden, wo man sie hätte lernen müssen. Und dann bist Du auf einmal in einem unglaublichen tempo drin, wo Du nicht mehr übern kannst, sondern schon nach ein, zwei Stunden das begriffen haben mußt, wo Du früher in der Sek I eben ´ne ganze Woche Zeit hattest. Das hat mich ziemlich genervt schon im Mathe - LK.
Und ich würde Dir nach wie vor empfehlen, Dir nicht all zu viel Sorgen um die Zukunft zu machen. Leben ist nun mal immer lebensgefährlich und es ist eben auch oft so, daß ´ne ganze Menge Pläne baden gehen, ohne das man daran etwas machen kann. Und gerade bei Mathelehrern würde ich sagen, daß ich Dir da wirklich eine Kurve zeichnen könnte, die wie eine sinuskurve verläuft, wo man mal sagte, daß Mathelehrer dringend gebraucht würden und wo man meinte, diese im Überfluß zu haben. Ich bin froh dann gewesen, nicht irgendwas studiert zu haben aus Gründen der materiellen Abscherung (Oder magst Du Mathe vielleicht auch, weil es so schön berechenbar ist?), sondern meine Sachen so gemacht zu haben, wie ich sie als sinnvoll erachtete.
Anfang Oktober oder vielleicht auch schon das letzte Septemberwochenende habe ich auch Zeit. da könnten wir ja mal, wenn es ein schöner Altweibersommertag ist, mal einen Ruhrspaziergang machen, wenn Du auf sowas stehst. Ich mag sowas, zumindest im Herbst. Dabei reden und philosophieren ist immer schön.
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 10.9.2005 um 23:59


Ist ein Vorteil wenn man noch nie ein Auto hatte und nicht in Abhängigkeit dazu steht. Autofahren wird nämlich mehr und mehr zum Luxus, auch wenn alle immer wollen dass man flexibel ist. Früher als ich noch mit Bus und Bahn zur Berufschule gefahren bin hab ich hin und zurück 1,5 Stunden gebraucht jeden Tag. Aber es hat irgendwie mehr Spass gemacht als mit dem Auto zu fahren. Warum weiss ich auch nicht, das Auto ist halt bequemer aber mit Bus und Bahn das hatte irgend etwas an sich was Spass gemacht hat.

Ist schon komisch, direkt nach dem Abi hätt ich mir nicht zugetraut zu studieren. Deshalb hab ich dann ja auch erst die Ausbildung gemacht. Und jetzt traue ichs mir zu und fall auf die Schnauze - zumindest was Mathe angeht.
Wenn mir nichts besseres einfällt nehm ich wohl doch Bautechnik statt Mathe, auch wenn alle sagen dass diese Kombination total überbelegt ist und sehr schlechte Berufsaussichten bietet.
Letztens haben die im Fernsehen gesagt dass die Abiturienten die mit 1-1,9 bestehen studieren gehen. Und die die schlechter sind machen Ausbildung. der Rest wird arbeitslos. Das war so eine Vorschau auf den Arbeitsmarkt von morgen. kam glaub ich auf ard.
Ich glaub die Kluft zwischen Schule und Uni wird immer grösser werden. Aber das nur mal so am Rande.
Ab Oktober komme ich wahrscheinlich nur noch unregelmässig nach Hause. Deshalb wäre es schön wenns mit dem Treffen noch im September hinhaut. Aber falls nicht findet sich sicher ein Wochenende zu einem späteren Zeitpunkt. An der Ruhr würde mir sehr gut gefallen. Ich bin gerne am Wasser. In Aachen gibt es leider kein See oder Fluss.
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[*] Verfasst am: 11.9.2005 um 03:41


Also, erstmal ist das doch wohl schon mit Sicherheit ein Fortschritt für Dich und spricht auch keinesfalls für irgendeine Form der Antriebslosigkeit oder ähnliches, daß Du jetzt erst mal den Schritt gemacht hast und Dich an das Studium rantraust. Das ist erstmal ein gutes Zeichen. Laß Dich da nicht von einigen ersten Hindernissen entmutigen. Hinschmeissen kannst Du Mathe immer noch, wenn Du nach ein, zwei Semestern Deine Klausuren und Arbeiten verhauen hast. Darauf kann man es ja erstmal ankommen lassen. Du hast ja noch Holztechnik, sofern Du da keine großen Schwierigkeiten hast, kannst Du ja damit auch Dein Selbstvertrauen bei Mathe Klausuren ausbaden. Ein Studium, wo einem alles so zufliegt wie man es aus der Schule oft gewohnt ist (war bei mir zumindest meistens so), gibt es nicht. Büffeln gehört nunmal immer zum Studieren.
Ich habe aber heute jemanden getroffen, der studiert auch für Lehramt an Berufsschulen und zwar, ich meine, es war "Gestaltungstechnik", was immer das ist und Deutsch.
Und der macht sich überhaupt keine Sorgen. Solange das ganze System nicht zusammenbricht, werden Berufsschullehrer wohl ganz dringend benötigt. Egal, welches Zweitfach Du hast, sagt der.
Und selbst, wenn nicht. Es gibt noch tausen geile Jobs im Leben, die man alle machen kann. Laß Dich diesbezüglich wirklich nicht verunsichern.
Ob ich am letzten Septemberwochenende Zeit habe, weiß ich noch nicht, aber ansonsten schreib´mal, wenn Du es weißt, wann Du im Oktober da bist.
Hast Du übrigens auch schon mehr Kontakte in Aachen knüpfen können?
In Aachen muß es doch zumindest Therme geben, sonst wäre das doch keine Kurstadt, aber die Therme, die ich kenne, sind auch nicht so mein Fall. In Bad Salzuflen, wo ich neulich mal zur Reha war, da ist zumindest durch die Gradierwerke die Luft fast wie an der See (eben sehr salzhaltig). Ist zwar bei weitem nicht so shön, wie selber an der See zu sein, aber manchmal reicht ja auch die Vorstellung.
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Ina






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[*] Verfasst am: 12.9.2005 um 15:05


Es finde es auch immer wieder schlimm, was von Mathelehramtlern im Studium erwartet wird. Ein Mathelehrer muss doch nur den Schulstoff gut beherrschen und was ganz wichtig ist, gut erklären können und Verständnis dafür haben, dass anderen Menschen diese Dinge weniger selbstverständlich erscheinen als ihm selber. Aber diese Art der Ausbildung lässt doch meistens bloß die Freaks übrig, die genau das nicht können.

So einen netten Vorkurs hatte ich auch. Wesentlich schlimmer wirds nicht. Dass man Mathe erstmal ziemlich lang nicht kapiert, ist normal, deswegen brauchst du dich nicht zu sorgen. Ich hatte im ersten Semester hauptsächlich Mathe und hab gedacht, ich sei im falschen Film.
Aber vieles ist einfach Gewöhnungssache.
Wenn du nach einigem Grübeln verstehst, was der Prof erklärt, bist du schon weiter als die meisten anderen. Und wenn mal nicht, ist es auch egal: man darf da nicht so perfektionistisch sein, wie man es von der Schule gewöhnt war, wo man alles gleich verstanden hat.
Und über die Übungsaufgaben, die du lösen musst, solltest du dir erst Gedanken machen, wenn du welche bekommst. Dasselbe gilt für die Klausuren. Wenn man nämlich über seinen Aufzeichnungen grübelt und grübelt und trotzdem keinen Plan hat, was diese Badezimmerbordüren eigentlich sollen, macht man sich nur das Leben schwer, wenn man sich vorstellt: "Mein Gott, dazu kommen Aufgaben dran" oder noch schlimmer: "Mein Gott, dazu kommt ja eine Klausur dran."

Bei uns hat kaum jemand die Aufgaben alleine gelöst und vollständig sowieso nicht. (Natürlich soll man das keinesfalls so machen, man soll Tag und Nacht grübeln, bis man die Aufgaben hat, siehe hier*lol* .
Es gibt auch Profs die meinen, ihren Studenten etwas Gutes zu tun, wenn sie sie mit schier unlösbaren Aufgaben überhäufen in der Art "Ach, ich hatte mich gewundert, dass in der Evaluation niemand meine Übungsaufgaben positiv erwähnt hat, dabei achte ich doch immer darauf, dass Sie sich übers Wochenende mit schönen und interessanten Probleme befassen können." Darf man natürlich auch nicht ernst nehmen, auch wenn manche es tun.)
Und bei der Klausur (in Physik, Mathe war Übungsschein) ist man mit 6 von 24 Punkten durchgekommen, weil sonst 85% durchgefallen wären - und auch so waren es noch 40%, die bekamen dann eine fast identische Nachholklausur... Also rausgeprüft wird man eher selten, weil man die Leute ja angeblich braucht, die Sache ist nur die, dass viele die Nerven verlieren und freiwillig gehen.

Aber du willst dich ja nicht für immer mit diesem Zeug befassen, du willst ja Lehrer werden und da würde ich dir raten: schau bloß, dass du irgendwie die Scheine kriegst und nichts weiter. Für deinen Beruf brauchst du fast nichts von dem komplizierten Zeug, da sind andere Sachen wichtiger.
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[*] Verfasst am: 13.9.2005 um 03:07


Danke, @Maria, daß Du Dich hier von selbst gemeldet hast. Ich hatte schon mal geplant, Dich aus Deinem eigenen Thread hier rüber zu bitten, hatteaber Angst, Du lachst uns beide aus, daß wir so doof sind und der eine echte Schwierigkeiten mit den Mathevorkursen hat und der andere sich erst gar nict an Mathe als Studienfach herangetraut hat.

@Schwarzlicht:
Heute hieß es wieder. Gesucht würde Latein, Mathe und Naturwissenschaften. Laut Philologenverband, also zumindest für Sek. II.
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Ina






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[*] Verfasst am: 13.9.2005 um 18:51


Ach, um von mir ausgelacht zu werden, muss man schon mehr anstellen. Gleichzeitig dumm, ignorant und wahnsinnig von sich überzeugt sein, zum Beispiel.
Solange ein Mensch noch ein Stück Selbstkritik am rechten Fleck hat, passiert das in der Regel nicht ;)

Diese Vorkurse bringen es einfach nicht besonders, da wird alles in einem atemberaubenden Tempo abgearbeitet, und wenn man es vorher nicht konnte, kann man es nachher auch nicht.
Also deswegen sollte man nicht die ganze Sache von vornherein schmeißen, das wollte ich nur sagen. Mathe ist halt ein Fach, das erstmal Probleme macht. Seltsamerweise merkt man aber später, dass man doch viel mehr mitbekommen hat, als man gedacht hat und das ganze kranke Zeug doch irgendwie Sinn macht und zusammenpasst.
Aber zuerst sitzt man da drin und kommt sich oft genug wie ein Trottel vor, wenn der Prof da irgendwas vom Außenrand der linken Tafel in irgendwas anderes auf der mittleren einsetzt und damit den Ausdruck auf der rechten Tafel umformt ohne irgendwelche Zwischenschritte zu bemühen und während man noch schaut, was passiert ist, schon wieder 5 Zeilen weiter ist usw.
Das ist halt auch so eine Gewöhnungssache, dass einen das nicht mehr besonders stört und man merkt, was das Wesentliche ist.
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dian




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[*] Verfasst am: 13.9.2005 um 21:27


Zitat
Aber zuerst sitzt man da drin und kommt sich oft genug wie ein Trottel vor, wenn der Prof da irgendwas vom Außenrand der linken Tafel in irgendwas anderes auf der mittleren einsetzt und damit den Ausdruck auf der rechten Tafel umformt ohne irgendwelche Zwischenschritte zu bemühen und während man noch schaut, was passiert ist, schon wieder 5 Zeilen weiter ist usw.

Na, mir hat schon der Mathe-LK restlos gereicht.
Kann es sein, dass man schon ein bisschen masochistisch veranlagt sein muss, um sowas zu studieren? Ich würde mich da immer nur fragen: Was tue ich eigentlich später mal mit diesem ganzen Wissen, ausser selber Lehrer zu werden und meine mühevoll erworbenen Kenntnisse an andere Leidenswillige weiterzureichen?
Wenn Gott gewollt hätte, dass wir so krankes Zeug ausrechnen, hätte er uns vermutlich einen besseren Prozessor eingebaut... :D
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Ina






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[*] Verfasst am: 13.9.2005 um 22:41


Ach, was bringt denn schon irgendwas. :D
Richtige Mathematik ist halt eine intellektuell-ästhetische Spieltriebsangelegenheit, nutzlos und hübsch. Und es gibt nicht viele Dinge, von denen man so etwas Nettes behaupten kann.


Seit wann hast du eigentlich was gegen krankes Zeug?
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[*] Verfasst am: 14.9.2005 um 04:01


Das seh´ich aber jetzt genauso wie @Maria, @Dian.
Da müßte man aber wirklich auch noch mal einen extrathread zu eröffnen, in dem man mal sagen kann, warum es auch wahnsinnigen Spaß machen kann, sich mit etwas zu beschäftigen, von dem man selber nieals etwas haben wird und auch kein anderer.
Ich lese auch gerne, aber wer außer mir hat was von meinem Wissen. Da kannst Du auch sagen, wenn Gott gewollt hätte, daß wir lesen und das auch erarbeiten, was wir lesen, dann hätte er uns bessere Augen und ein besseres Gedächtnis geben müssen.
Ich schnapp´mir auch noch heiute manchmal ein Mathebuch und löse irgendwelche Aufgaben, die mir in der Oberstufe zu schwer oder zu langweillig waren. Ist doch so gesehen nix anderes, als Kreuzworträtsel lösen oder so.
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Gast schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 17.9.2005 um 00:17


Da mein anderer Rechner auf dem ich hier im Forum automatisch angemeldet bin in Aachen steht und ich mein Passwort vergessen hab, muss ich mal anonym antworten.
@ Maria: Danke für den Versuch mich wieder aufzubauen aber Mathe auf Lehramt ist das selbe wie Mathe Diplom. Die wenigen die da durch kommen (in Aachen weniger als 10%) überlegen sich natürlich genau ob sie dann noch Lehramt machen oder nicht direkt Diplom, wo sie erheblich bessere Verdienstaussichten haben.
Da sind so Freaks, die die Vorlesung hören, nebenbei aufem Notebook surfen und Nachmittags in der Übungsgruppe alle Aufgaben lösen, dass selbst der Übungsleiter daneben steht und staunt. Wir sind in der Übungsgruppe ca 40 Leute und da sind halt 3 solche Freaks dabei. Das sind dann wohl die ca 10% die das schaffen. Wenn ich jetzt Abi mit 1,x gemacht hätte würde ich ja sagen - ok ich probiers. Aber nicht mit 3,3. Im übrigen kann ich es mir auch nicht erlauben jetzt 13 oder 14 Semester zu studieren. Nächstes Jahr werden 650Euro Studiengebühr fällig. Und dann ist da noch das Problem mit den neuen Bachlorabschlüssen. Wer ab nächstem Jahr anfängt Lehramt zu studieren kann schon nach 3 Jahren in den Beruf wechseln, natürlich mit weniger Gehalt. Falls ich also in 6 oder 7 Jahren fertig sein sollte mit Mathe dann muss ich mit Leuten konkurrieren die deutlich billiger sind als ich. Bei der Finanzlage der Länder ist klar das ich da kaum eine Chance hab noch wo unterzukommen.
@Arne: Warum es keine Mathelehrer gibt und so bald wohl auch nicht geben wird habe ich ja weiter oben geschrieben.
Naturwissenschaften werden an Berufskollegs kaum unterrichtet. Und Latein kommt für mich nicht in Frage da ich es in der Schule nie hatte.
Ich tendiere dazu meine Einschreibung jetzt noch zu ändern. Statt Mathe würde ich zB Wirtschaft nehmen. Auch wenn das sehr schlechte Einstellungschancen bietet, wäre das eine Fächerkombination wo ich erstmal mitkommen würde. Wenns dann doch zu schlecht mit den Berufschancen aussieht kann ich mir in einem Jahr ja noch was anderes überlegen.
Was die Kontaktsuche in Aachen angeht muss ich jetzt leider feststellen dass ich an vielen Leuten dort das Interesse verliere, weil man mit denen ausser über "Boh Geil EY ficken saufen" nicht viel reden kann. Aber ich such erst mal weiter, vielleicht finde ich ja noch ein paar Leute mit etwas mehr Tiefgang.
Da mein Umzug doch recht umfangreich ist und ich erstmal noch kein Internet in Aachen habe werde ich wohl noch einige weitere Wochenenden nach Hause kommen. Dann kommen auch Wochenenden im Oktober für unser Treffen in Frage. Sag einfach bescheid wenn Du Zeit hast.
Für Thermen hab ich hier leider im Moment keine Zeit. Und es ist auch nicht das selbe wie offenen natürliche Gewässer, aber danke für den Tipp.
@ Dian: Das mit dem Prozessor ist ein sehr anschauliches Bild. Es gibt Leute die ihn für Mathe haben aber die meisten - dazu zähle ich mich auch - haben ihn nicht. Ich wüsste nicht warum ich mich jetzt 14 Semester damit rumschlagen sollte und dabei immer noch Angst haben müsste jederzeit rausfliegen zu können. Dann wäre ja alles vorher umsonst gewesen.
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Ina






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[*] Verfasst am: 17.9.2005 um 18:57


Ach weißt du, ein guter Teil dieser Freaks relativiert sich ziemlich schnell, wenn man mal nimmer Vorkurs macht und der Stoff über das hinausgeht, was sie sich wahrscheinlich in den Ferien vor lauter Langeweile selber beigebracht haben.
Aber du hast wahrscheinlich recht. Man sollte sich das Zeug nicht ernsthaft antun, wenn man andere Talente hat.
Ich dachte nur, dir würde nichts Besseres einfallen. Dann hättest du das schon durchziehen können. Aber wenn du andere Perspektiven für dich siehst und Mathe nur wegen der Berufsaussichten machst, würdest du dir wirklich nur das Leben schwer machen.
Ehrlichgesagt bin ich auch nicht unglücklich, dass ich nie wieder eine Mathevorlesung besuchen muss, das Zeug ist erst dann nett, wenn man mal den Überblick hat.
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[*] Verfasst am: 17.9.2005 um 19:05


Also, 14 Semester, nur um Lehramt an so ´ner Popelberufsschule zu machen, wo man eh´besser als Pädagogik ein paar vernünftige Selbstverteidigungskurse machen sollte, würde ich mir auch nicht antun.
Ich stell´mir das zum Teil mit den ganzen migrantischen Jugendlichen ähnlich krass vor, wie manchmal in meinem Job. Da mußten auch ein paar weibliche Miutarbeiterinnen Selbstverteidigungskurse machen, einfach nur deshlab, damit sie mal das Selbstvertrauen hatten, auch aggressiven männlichen Bewohnern entsprechend deutlich gegenüber aufzutreten.
Was ist das denn mit den Baciolor - Studiengängen, die gab es zu meiner Zeit noch nicht. Ich hab´zwar davon gehört, dachte aber immer, daß wäre dann auch eine Nummer leichter als ein richtiger, der mit Staatsexamen etc. endet.
Wäre das denn dann nicht was für Dich?
Also, wie gesagt, ich hatte auch immer so ein paar Schwierigkeiten später in Mathe, wenn es um Geometrie ging. Nenn´doch mal so ´ne Aufgabe aus Deinem Vorkurs, die Dir Schwierigkeiten bereitet. Wie gesagt, außer Harlequinn, Jack und Maria sind wir hier alle nicht so die Matheüberflieger. Würde mich einfach mal interessieren, was man heutzutage so in Mathe - LK lernt. es müßte iegentlich viel mehr sein, als das, was wir früher gelernt haben, weil wir ja auch dauernd Lehrermangel hatten und z.B. in der 6.und 7.(Wo z.B. eigentlich Geometrie dran wäre) nur 3 h in der Woche Mathe hatten.
Am ersten Oktoberwochenende, also in 14 Tagen hätte ich übroigens Zeit. Morgen bin ich Wahlvorsteher im Altersheim auf dem Kuhlendahl. Mal gespannt, was es da so gibt.
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 24.9.2005 um 18:00


Naja, die neuen Bachelorabschlüsse sind nicht unbedingt leichter. Die sind vor allem straffer organisiert und man darf nur wenige Prüfung wiederholen. Falls man eine nicht schafft kann es sein, dass man dann schon raus ist. So wie ich das gehört hab wird die Lehrerausbildung in NRW aber erstmal noch als Staatsexamen bleiben. Die haben noch Probleme das in "Bachelorform zu pressen". Aber ich werde jetzt Mathe beibehalten und mich zum Sommersemester für ein anderes Fach bewerben.
Die grössten Schwierigkeiten mit Mathe hab ich bei den abstrakten Sachen. zB machen wir jetzt Vektorräume, Und ich versteh rein gar nichts davon. Ne Aufgabe davon hier aufzuschreiben ist unmöglich weil die ganzen Sonderzeichen dafür fehlen. Im wesentlichen geht es darum irgendetwas zu beweisen oder zu wiederlegen. Mit Rechnen wie man es aus der Schule her kennt hat das gar nichts zu tun. Ich freu mich schon wenn ich irgendwo Zahlen sehe, weil ich dann noch ne Chance hab was zu verstehen, aber das meiste sind Variablen.
Das erste Oktoberwochenende müsste ja von jetzt aus gesehen nächstes Wochenende sein. Da werde ich wieder freitags abend nach Hause fahren. Schreib doch einfach mal wann genau du Zeit hast. Wenn ich dann abends komme schaue ich nach und schreib sofort zurück. Ist zwar etwas umständlich so aber ich hab in Aachen immernoch kein Internet, obwohl es schon seit einer Woche geschaltet sein sollte.
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Ina






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[*] Verfasst am: 24.9.2005 um 22:39


Diese Mathe darfst du dir nicht vorstellen müssen, versuche höchstens zu solchen Sachen einen anschaulichen Spezialfall zu finden. Bei Vektorräumen kannst du dir viel im normalen, dreidimensionalen Raum veranschaulichen, die Axiome entsprechen den normalen Regeln für Zahlen und gewöhnlichen 3D-Vektoren, die man schon aus der Schule kennt, ein Unterraum ist dann eine Ebene oder eine Gerade durch den Nullpunkt etc. etc.
Viel mehr Verständnis wird man auf der anschaulichen Ebene nicht hinkriegen, alles weitere wird rein formal, man kriegt höchstens mit der Zeit ein Gespür dafür.

Mathematiker verallgemeinern nun mal gerne alles über alle Vorstellungen hinaus und bis an die Grenzen der Sinnhaftigkeit und der Vektorraum ist nunmal so eine Verallgemeinerung und mathematische Präzisierung des "normalen" Raums (besser gesagt einiger seiner Aspekte).

Das Zeug ist Gewohnheitssache. Wir hatten zeitweise mal fast täglich einen neuen Vektorraum, die meisten haben drüber gestöhnt, jetzt sind wir froh, wenn so etwas "Vertrautes" irgendwo mal auftaucht.

Aber man muss sich diesen Gewöhnungsprozess ja nicht antun, wenn dich Mathe auch in ein paar Monaten noch dauerhaft frustriert, ist was anderes zu machen sicher das Beste und wenn du nicht auf Kohle aus bist, ist es auch nicht schlimm, damit schwerer einen Job zu bekommen, oder?
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[*] Verfasst am: 25.9.2005 um 20:43


Also, ich persönlich fand die Vektorenrechnung immer noch wesentlich nachvollziehbarer (naja, gut, was heißt nachvollziehbar, aber irgendwie einfacher) als Analysis, aber ich mußte das ja auch nicht studieren, sondern nur im LK machen und bei Vektorenrechnung hatte ich wenig Probleme in der 13. Da war Analaysis, oder am Anfang hatten wir noch eine Lehjrrerin, die da mit uns Wahrscheinlichkeitsrechnung machte, da fand´ich wirklich diue beiden sachen schwerer.

Tja, gut, @schwarzlicht, nächste Woche am Sonntag mittag bzw. nachmittags, geht das bei Dir. Ich habe da nix vor. Nur morgens möchte ich schlafen, und zwar aus-.
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schwarzlicht






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[*] Verfasst am: 30.9.2005 um 22:21


@ Maria Ich hab jetzt noch 2 Wochen bis die Vorlesungen anfangen. Die werde ich nutzen um mir nochmal den Stoff aus dem Vorkurs vorzunehmen und meine Schulmathematik aufzufrischen. Während der Vorlesungen im Vorbereitungskurs hab ich nämlich fast nichts verstanden. Über Berufsaussichten und Geld mache ich mir im Moment die wenigsten Gedanken. Mehr darüber wie ich mit Mathe klarkomme bzw wenn nicht, was ich stattdessen für ein Fach dazunehme. Dein Tipp mit dem Untervektorraum hat mir schon mal etwas weitergeholfen das ganze ein wenig einzuordnen und zumindest eine vage Vorstellung zu bekommen..

@ Arne In der Oberstufe hatte ich mit der Vektorrechnung auch keine Probleme, weil man sich alles gut vorstellen konnte. Nur der Unterschied zwischen Schule und Uni ist enorm. An der Uni gibt es fast keine Zahlen sondern nur Variablen. Da muss man um mehrere Ecken gleichzeitig denken können ohne den Überblick zu verlieren. Was ich nicht hinbekomme.
Sonntag geht klar wenn du willst. Der Schlaf sei dir gegönnt.
Müssten wir noch Uhrzeit und Ort ausmachen.
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[*] Verfasst am: 2.10.2005 um 03:06


@Schwarzlicht.
Sorry, gestern hatte ich einen Horrotag und bin erst um 1h aus Holland zurückgekommen, deswegen war ich nciht mehr online.
Paß auf, sorra erstmal, wenn Du jetzt etwas in der Luft hängst, aber ich schick´Dir gleich mal ´ne PM mit meiner Handynummer und mit meiner Festnetznummer. Da rufe bitte morgen so gegen 11h an, dann können wir uns besprechen, wie wir das machen.
Solltest Du jetzt schon Dir was anderes vorgenommen haben, weil ich ja so doof war und mich gestern nicht gemeldet habemn, können wir das auch gerne Montag machen, da ist ja auch noch Feitertag ist mir aufgefallen, wenn Dir das lieber ist.
Sorry nochmal.
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