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Autor Betreff: redensmüde
jan91






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[*] Verfasst am: 15.1.2007 um 16:41


dieser gewisse herr adolf h. hat aber nicht durch seine stimmgewaltigen predigten den machtaufstieg erreicht, das waren ganz viele faktoren, die er einfach schamlos ausgenutzt, deswegen würde ich ihn hinter hervorgehaltener hand als "genial" bezeichnen...darüber sollten wir uns in anderen threads unterhalten^^

außerdem würde ich nicht sagen: "ein ganzes volk verblöden zu lassen", schließlich waren sie/die damals nicht verblödet, sondern eher in die irre geführt, oder herein gelegt, denn schließlich wussten sie/die ja nichts von KZs un so
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JeanneDamianDracul






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[*] Verfasst am: 15.1.2007 um 17:13


@ jan doch ich glaube schon das es was mit seiner Art sich zu vertreten zu tun hatte.
Beispiel:der Mann vertrat das nordische Aussehen,war aber genau das Gegenteil und nicht gerade eine Schönheit,trotzdem war er zu dieser Zeit ein bei Frauen sehr begehrter Mann,weil eines der Männlichen Ideale Stärke ist und körperlich glich er eher einem häufchen Elend.
Was tat er:herrisches Auftreten und wildes Gestikulieren um sich selbst zu verfälschen und anderes das glauben zu machen was sie wollten:einen starken Mann.
Wenn du weißt wie du es machen musst und eine schwache Person vor dir hast kannst du dieser Person alles erzählen und sie würde es glauben.
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dian




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[*] Verfasst am: 15.1.2007 um 19:51


@ Jan:
Zitat
außerdem würde ich nicht sagen: "ein ganzes volk verblöden zu lassen", schließlich waren sie/die damals nicht verblödet, sondern eher in die irre geführt, oder herein gelegt, denn schließlich wussten sie/die ja nichts von KZs un so

Ich denke auch nicht, dass der Adolf die Leute "verblödet" hat. Verblödet waren die nämlich schon lange, bevor die Nazis an die Macht kamen... man denke nur an die vielen Soldaten anfangs des ersten Weltkriegs, die es gar nicht erwarten konnten, endlich für ihr Vaterland in den Krieg ziehen und ein Held sein zu dürfen. Da hat sich schon lange vorher etwas im deutschen Volk angestaut gehabt, was nicht gesund war.. Nimm dann noch einen leicht debilen Kaiser dazu, der so sehr damit beschäftigt war, Kreuzfahrten zu unternehmen oder darauf zu achten, dass ja keiner seine Behinderung bemerkte, dass er für die wirklich weltbewegenden Dinge keinen Gedanken mehr frei hatte, einen verlorenen Krieg und eine Weltwirtschaftskrise.. dann ist das halt für einen genialen Blender wie Hitler ein sehr dankbarer Boden.
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Hansi




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[*] Verfasst am: 15.1.2007 um 22:28


nu hackt wieder stundenlang auf meiner machmal etwas "komischen" ausdrucksweise rum ^^. ich meinte ja mit verblöden nich verblöden im sinne von verblöden sonern eben "verblöden", meinetwegen einlullen oder nennt es wie ihrs wollt ^^.
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jan91






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[*] Verfasst am: 15.1.2007 um 22:40


@Pantheist: gut das de das geklärt hast^^

ich will nur mal einwerfen, das wir den weltkrieg nur verloren haben (in beiden fällen!) weil sich die amerikaner eingemischt haben (sollte ich das so sagen?) im ersten weltkrieg hatten wir alle vorteile auf unserer seite, schwere artellerie, gas, flammenwerfer,...nur um ein par zu nennen, und wir hätten den krieg auchbeinah gewonnen, wenn sich nicht die amerikaner (usa) an die front gewagt hätte...
im zweiten weltkrieg muss ich sagen, das war zu 90% adolf h.s schuld, er war ein verdammt schlechter stratege seit dem zurückweichen an der ostfront (zu der zeit hat stalin dem generalsstab die befehle überlassen) und h. hatte volle macht über die armeen...aber dazu sollte man bei interresse einen eigenen thread einrichten , denn ich schweife mal wieder ab

Um zum eigentlich thema zurückzukommen, deutschland war damals einfach reif für einen guten diktator, und leider bekamen damals unsere vorfahren einen schlechten ab
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HëllRÆZØR




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[*] Verfasst am: 16.1.2007 um 02:02


Zitat
Original von Jan
...aber dazu sollte man bei interresse einen eigenen thread einrichten , denn ich schweife mal wieder ab

Kannst du gerne machen, aber bitte nicht in [B]diesem[/B] Forum!!!

...und das mit dem [B]wir[/B] und dem [B]leider[/B] kannst du dir auch sparen, ich frage mich wirklich was du in diesem Forum willst :63:
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Hansi




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[*] Verfasst am: 16.1.2007 um 02:16


da muss ich mich @yog leider anschließen, wen interessiert wer welchen nutzlosen krieg gewonnen hätte und nein, KEIN volk dieser welt wird jemals "reif" für einen diktator sein, denn von denen gibt es keine "guten". jeder diktator der versucht über das leben anderer menschen zu bestimmen gehört das selbe schicksal wie saddam. und nein ich bin kein anhänger der todesstrafe. aber diktaturen in jeder form sind in die schranken zu weisen.
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[*] Verfasst am: 16.1.2007 um 04:04


Zitat
Original von Jan
außerdem würde ich nicht sagen: "ein ganzes volk verblöden zu lassen", schließlich waren sie/die damals nicht verblödet, sondern eher in die irre geführt, oder herein gelegt, denn schließlich wussten sie/die ja nichts von KZs un so


Nä, die haben alle gedacht, die Juden, die aus jeder Straße verschwanden, würden zu angenehmen Kuraufenthalten gebracht. Klar!

Der eine Teil der Deutschen war eventuell wirklich zu blöd, um mal 'n ausländischen Sender zu hören oder 1+1 zusammenrechnen zu können. War wahrscheinlich sogar der größere Teil der Deutschen, die sind ja auch noch heute Weltmeister in der Blödheit, glaubt man PISA - Studien.

Und der andere Teil fand das voll in Ordnung, dass da mal eben ein paar Millionen Menschen umgebracht wurden.
Waren ja eh keine Deutschen, also deren kranker Ansicht nach was Minderwertiges.

Und der dritte Teil wusste zwar was, war aber wie die Mehrheit der Deutschen vor allen Dingen eins: Feige Untertanen.

Und strategisch hat Bomber Harris mehr gebracht, als das Einschalten der Amis. Bomber Harris hat die doofen Deutschen so richtig schön demoralisiert. So einer fehlt heute.

Dank an Wayne Rooneys Großonkel!
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dian




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[*] Verfasst am: 16.1.2007 um 12:43


@ jan:
Zitat
ich will nur mal einwerfen, das wir den weltkrieg nur verloren haben (in beiden fällen!) weil sich die amerikaner eingemischt haben (sollte ich das so sagen?)

Naja, das klingt dann halt ein bisschen so, als ob es dir lieber gewesen wäre, wenn sich die Amis nicht eingemischt hätten und ganz Europa heute das Hakenkreuz oder einen debilen Kaiser anbeten müsste... ;)
Dann bin ich doch ehrlich gesagt froh, dass sich die Amis eingemischt haben, sonst würden wir uns hier jetzt garantiert nicht so offen über die scheiß Gesellschaft auslassen können.
Aber jetzt mal rein von den militärischen Fakten her betrachtet denke ich schon, dass der Kriegseintritt der USA in beiden Fällen viel dazu beigetragen hat, dass die Deutschen den Krieg verloren haben. (wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass zumindest der zweite weltkrieg auch ohne amerikanische Beteiligung früher oder später in die Hose gegangen wäre. Aber gut, vielleicht hätte es dann auch irgendwann einen Waffenstillstand gegeben, und Hitler wäre wie im Film "Vaterland" auch als 70jähriger noch an der Macht gewesen.)

Zitat
im ersten weltkrieg hatten wir alle vorteile auf unserer seite, schwere artellerie, gas, flammenwerfer,..

Ja, an Gas hat es "uns" nie gemangelt...

Ansonsten schließe ich mich da ganz Pantheist an.
Ich denke, gewonnene Kriege sind genauso scheiße wie verlorene (zumindest für all jene, die darin verheizt wurden)... und nur tote Diktatoren sind gute Diktatoren.
mmh ja, vielleicht doch ein Extra-Thread zu dem Thema? Das hat ja jetzt gar kein bezug mehr zu meinem ursprünglichen Posting. Obwohl, einen Bezug hat es doch... nämlich den, dass ich eigentlich keinen bock habe, noch mal umständlich erklären zu müssen, warum ich Kriege im Allgemeinen und das deutsche Reich im Besonderen kacke finde. :19:
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jan91






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[*] Verfasst am: 16.1.2007 um 14:57


@ dian: wie gesagt, ich wollte es nur mal einwerfen, klarstellen. das daraus son scheiß-langer vortrag wird, war nicht beabsichtigt, aber das ist halt eines der wenigen themen, bei denen ich problemlos mitreden kann...

@arne kroger: wer ist bomber harrys? nur so nebenbei gefragt...

@pantheist: mit den worten niemals, nicht und keine würde ich vorsichtig umgehen, ich kenne einen guten diktator: trajan, der wurde vom VOLK verehert, als der beste Kaiser, und ein kaiser ist doch ein diktator, nicht wahr?

@yog: denkst du wirklich ich mache dafür nen thread auf? wer würde denn da schreiben? ich bin zwar noch in der schule, aber blöd bin ich nicht^^
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hopeless






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[*] Verfasst am: 16.1.2007 um 21:13


ja, mitreden kann man immer gut, wenn man sich tatsachen gut einbilden kann. ich mein in der schule hat man die leute ja auch reden lassen, wenn sie bismarck für einen wirklich großen mann erklärt haben und sonstige großartigkeiten vom stapel gelassen haben.
kaiser und diktatoren werden natürlich immer verehrt, was an der herkunft der "öffentlichen meinung" liegen kann...
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Hansi




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[*] Verfasst am: 16.1.2007 um 22:50


[QUOTE]@pantheist: mit den worten niemals, nicht und keine würde ich vorsichtig umgehen, ich kenne einen guten diktator: trajan, der wurde vom VOLKverehert, als der beste Kaiser, und ein kaiser ist doch ein diktator, nicht wahr?[/QUOTE]

normalerweise geh ich mit den worten "niemals", "nicht" und "keine" vorsichtig um (ausser der exzentriker in mir kommt ma wieder durch, aber das is ne andere geschichte :D), aber in diesem einen fall waren meine worte so wie ich sie sagen wollte. und es is scheißegal ob ein diktator verehrt wird oder nich, nebenbei gesagt wurde hitler damals auch verehrt. denn der diktator oder kaiser oder herrscher oder nenn es wie du willst handelt trotzdem immer nach seinen vorstellungen ohne ne andere meinung oder ansicht zu beachten. er bestimmt immer was andere zu tun haben und das kann ich persönlich nicht für gut heißen.
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[*] Verfasst am: 17.1.2007 um 03:55


Also uninteressant finde ich das Thema "Demokratie - Diktatur" nicht, denn insgesamt kommt man doch auf einige sehr interessante Fragen, die man dabei aufwerfen muss.

Z.B.:
Was ist eine Demokratie anders als eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheit?
Und dabei rede ich nicht mal von zweifelhaften Demokratieformen wie der unseren, wo man ja eh faktisch sogar das Recht nicht mal hat, einen einzelnen Abgeordneten zu wählen, sondern immer eine ganze Liste wählen muss, um ein Parlament zusammenzusetzen.
Listen, auf die man wenig bis gar keinen Einfluss hat und von einer korrumpierten Bourgeoisie, die die Parteien leiten, zusammengesetzt wurde.
Denn selbst, wenn man ein Rätemodell nähme oder die ganzen Entscheidungen per Direktabstimmung machen würde, dann bliebe es immer eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheit.

Oder ein anderes Beispiel:
Ist ein Abgeordneter, der sich für die Bevölkerung einsetzen würde, eigentlich noch psychisch normal?
Wäre dies nicht ein Altruismus, der auf völlige psychische Labilität hindeuten würde?
Z.B., wer würde bei der Wahl, ob er sterben soll oder ein anderer, nicht zuerst den anderen wählen, wenn man nicht evtl. ein sterbenskranker alter Mensch ist oder man so enge Beziehungen zu dem Menschen hat, der als Alternative zur Verfügung steht, dass man u.U. sich aus Liebe opfern würde?
Ganz gesund für die Psyche des Gewählten, der auch Andere repräsentieren soll, ist das demokratische Verfahren nämlich auch nicht.


Ach, und @Jan:
Arthur Harris, auch "Bomber-Harris" genannt, war derjenige, der die Verantwortung dafür hatte, dass viele deutsche Städte wie Hamburg und Dresden gegen Kriegsende so stark zerbombt wurden, dass selbst die Deutschen die Lust am Krieg verloren und dadurch Raum geschaffen wurde, dass die Amerikaner weniger Widerstand erfahren musste bei ihrer Landung.

Näheres dazu, falls Du viel lesen willst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Harris

Und bevor Du fragst:
Wayne Rooney ist ein guter englische Fußballer bei ManU, dessen Großonkel die Lancashire-Bombe erfunden hat, mit der wohl die britischen Flugzeuge bewaffnet wurden, die auf deutsche Städte diese Bomben schmissen.
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Paul83






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[*] Verfasst am: 4.2.2007 um 07:43


Zitat
Original von Maria
Am meisten kotzt es mich an, wenn man meine Ansichten nicht wegen schlechter Begründung kritisiert, sondern weil sie negativ sind.

Sind sie denn negativ, nur weil sie anderen Ansichten widersprechen? Diese Betrachtungsweise wirkt auf mich ein bisschen selbstzerstörerisch. Hinter jeder Kritik stehen doch Wünsche, Träume, Idealvorstellungen.

Das meint jetzt nicht, dass du mit positiv formulierten Botschaft unbedingt jemanden gewinnst. Die Gefahr, in Selbstgefälligkeit abzugleiten oder zumindest selbstgefällig zu wirken, besteht natürlich auch hier. Missionieren kommt schon gar nicht in Frage.

Andererseits meint es auch nicht, dass du weichgespült daherlabern solltest.

Es meint lediglich, deine Weltvisionen eben selbstbewusst, also auch in ihrer bejahenden statt nur verneinenden Eigenschaft, nach außen darzustellen.
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Hansi




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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.

[*] Verfasst am: 4.2.2007 um 09:14


Zitat
Das meint jetzt nicht, dass du mit positiv formulierten Botschaft unbedingt jemanden gewinnst. Die Gefahr, in Selbstgefälligkeit abzugleiten oder zumindest selbstgefällig zu wirken, besteht natürlich auch hier. Missionieren kommt schon gar nicht in Frage.


ja und?!? wo liegt jetz das problem?!? mit "positiven" botschaften würden einem die menschen zwar zuhören, allerdings kann man dann auch nur scheiße schwallen. du kannst keine kritik oder ein problem mit ner "positiver" note verkaufen. so nach dem motto: "ach, der klimawandel wird auch immer schlimmer, aber schönes wetter heute :D. und wenn ich selbstgefällig werde, dann werde ich eben selbstgefällig. ach, ich gefall mir aber auch wieder ;).

Zitat
Andererseits meint es auch nicht, dass du weichgespült daherlabern solltest.


und hier liegt das problem. ein problem/konflikt oder was auch immer kann man nur mit ner gewissen "härte" zur geltung bringen. und da die menschen gar nix mehr raffen muss man halt den hammer raus holen. das erreicht zwar nicht, dass sie einen dann verstehen, aber sie gucken erstma dumm und machen sich zumindest son bissel gedanken. wenn auch nur kurz.

Zitat
Es meint lediglich, deine Weltvisionen eben selbstbewusst, also auch in ihrer bejahenden statt nur verneinenden Eigenschaft, nach außen darzustellen.


das is jetz wieder son relativ-ding. wenn ich glaube das die welt nur noch krank und "abnormal" ist, dann lehn ich sie persönlich ab und hab kein bock mehr auf die ganze scheiße. dann will ich auch gar nicht mehr "missionieren", wie du dass erst nanntest. und genau darum sollte sich dieser thread drehen, eben dass man keine lust mehr hat mit allen zu diskutieren, da die einem eh nich zuhören oder wenn sie zuhören, dich als total bekloppt hinstellen.
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Paul83






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[*] Verfasst am: 4.2.2007 um 13:44


Um mich mal ganz kurz zu fassen: Betreiben wir hier also Unity, weil wir es scheiße finden und überhaupt nicht dahinter stehen?
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Ina






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[*] Verfasst am: 4.2.2007 um 17:02


Klar, man kann nichts verneinen, wenn man nicht irgendeine Vision hat, wie es besser sein könnte.
Bloß bringt es nicht viel, den Menschen zu sagen, es könnte alles besser sein - die meisten verspüren nämlich gar keinen Verbesserungsbedarf, bzw. sehen vielleicht schon ein paar Negativitäten, doch mit denen haben sie sich arangiert, so dass sie im Wesentlichen gut klar kommen. Sie wollen nichts daran ändern, weil das diese Welt gefährden könnte, in der sie ganz gut leben können.

Aber eigentlich meinte ich mit den "negativen Ansichten" etwas anderes.
Es kommt mir oft vor, als hätten die meisten Menschen Wackelpudding im Kopf - und zwar nicht nur buchstäblich. Da wird nicht im Geringsten versucht, etwas zu verstehen und nachzufühlen, sondern nur rumgelabert, obwohl man keine Ahnung hat und über Zustände geurteilt, die man sich gar nicht vorstellen kann. Zwar erstmal nur zur Konversation, aber dann wird schnell eine richtige Meinung daraus, denn man muss ja zu dem stehen, was man dahergeschwallt hat.
Und so polstern die ihre beschissene kleine heile Welt nur noch weiter aus.
Wenn ich dann mit irgendwelchen scharfkantigen Klarheiten auf den Wackelpudding losgehen will, wabbelt der bloß davon. Nicht, dass sie mich widerlegen könnten, nein, die stören irgendwelche Einwände gar nicht, die haben gar keinen Grund, irgendwas an ihrer Weltsicht zu überdenken, könnte ihr ja schaden.
Da wird dann wieder nur irgendeine Plattheit dahergeschwallt - schlimmstenfalls kriegt man eine ab, die sie irgendwo gelesen haben, bei irgendeinem Arschloch von Berufsweisen oder in der Bibel.

Richtig sauer werde ich, wenn ich sehe, wie die dafür Bestätigung kriegen - "Jaja, ist schon so. Kluger Mann, weise weise, hach ja, nächstes Thema" usw. blabla, und mich schaut man komisch an, wenn ich mal sage, was ich denke und erzählt mir, ich sollte positiver denken und optimistischer sein.

Klar labere ich manchmal zynisch daher, aber unsere schönen Mechanismen sind nunmal unbarmherzig, wollte ich anders davon labern, so müsste ich ja rumflennen - oder was stellen die sich vor?

Ich muss dann daran denken, dass diese Menschen die Welt formen, weil sie die Mehrheit sind und kriege einen solchen Hass, weil daraus eine solche Scheiße erwächst und die Leute viel zu dumm sind, um sich dafür schuldig zu fühlen - während vor meinem inneren Auge zukünftige Menschen vorbeiziehen, die mich anklagen, weil ich vor ihnen lebte und nichts getan habe, da ich einfach nicht fähig war zu sehen, was ich hätte tun können.

Aber es scheint mir, die Menschheit verdient es nicht anders. Wenn sie die Welt unbedingt zum Teufel bringen sollen, dann sollen sie das tun - LECKT MICH!
Die Menschheit als Ganzes interessiert mich nicht mehr. Es kotzt mich nur an, dass so viele wertvolle Einzelne zugrunde gehen, die dem "friss oder stirb" irgendwann nicht mehr entkommen können.
Und das verführt mich dann leicht zu dem Gedanken. dass die Gesamtbilanz "positiver" wäre, wenn das alles gar nicht existieren würde.

Und dann bin ich freilich bei der wirklichen "negativen Ansicht". Die erzähle ich eigentich nicht, und das ist vielleicht ein weiterer Punkt, warum mich Beschwerden über meine "Negativität" ankotzen - das wirklich Negative hab ich gar nicht gesagt, aber dem Wackelpudding wurde es schon zu kalt.
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dian




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[*] Verfasst am: 4.2.2007 um 17:11


Das mit dem Wackelpudding hast du schön ausgedrückt, Maria. Da kann ich mich eigentlich nur 100% anschließen, (mal wieder.) Cool, hab ich mir schon die Mühe gespart, das auszuformulieren.
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JeanneDamianDracul






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[*] Verfasst am: 4.2.2007 um 19:05


Zitat
Original von Maria
Da wird dann wieder nur irgendeine Plattheit dahergeschwallt - schlimmstenfalls kriegt man eine ab, die sie irgendwo gelesen haben, bei irgendeinem Arschloch von Berufsweisen oder in der Bibel.

.


Technik:sich gerade hinstellen,der Person in die Augen starren und sie mit ihrem eigenen eingetrichterten Dreck füttern.
So gesehen den Wackelpudding mit kochend heißem Wasser übergießen bis dieser in sich zusammenfällt.
Hilft zwar nicht die Welt zu verbessern aber versaut Fachidioten den Tag und lässt sie mal darüber nachdenken was sie von sich geben.
Leider sind solche Typen zäh wie Zombies,erinnert mich immer an Resident Evil,sie stehen immer wieder auf und es werden immer mehr...
Ich hasse solche Spinner,die treiben mein Aggressionspotential ungemein in die Höhe....
Maria du hast mein vollstes Verständnis...
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Fragezeichen






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[*] Verfasst am: 15.2.2007 um 17:43


@ Orangen ..esser

Freut mich das es dich so freut das du den Erfinder der Bombe kennst und scheinbar vererhst, der viele unschuldige Humanoide Wesen ihre Existenz kostete.
Ich dachte Rassisten wären hier unerwünscht aber macht nichts, ich bin ja selbst einer.
Die Menschheit muß den Rassismus aber neu definieren!


?
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Ina






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[*] Verfasst am: 15.2.2007 um 20:56


Ist doch nett, dass man so ziemlich alles mit allem betiteln kann.

Bist du Österreicher?

Falls du mit mir sprechen solltest, bittte ich dich, dich künftig auf mein Niveau herabzulassen, denn sonst kann ich nicht angemessen auf das eingehen, was du sagst, und dein Post bringts nicht.
So schwer ist das nicht, ich schaffe es auch alle paar Tage mal, mich auf das Niveau einer halblegasthenischen Neunjährigen herunterzudenken - also gib dir einfach ein bisschen Mühe.
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dian




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[*] Verfasst am: 16.2.2007 um 00:48


Ich glaube, der meint den Arne. :D
Orange... Holländer... verstehste?
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Tetrarchos






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[*] Verfasst am: 16.2.2007 um 03:10
RE: redensmüde



In Massenforen schreibe ich hauptsächlich aus dem Grund, um zufällige Gäste auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen.Ich spreche garkeinen dieser Systembonzen mehr direkt an.Interessanterweise haben diese Leute offenbar blanke Panik, daß Fremde meine Worte unwidersprochen aufnehmen könnten.Wenn ich meine Ansichten in ein Forum wie T-online darlege, kommen sofort 5-6 selbsternannte "Moralwächter" des Systems aus ihren Löchern und startenUNMITTELBAR persönliche Angriffe gegen mich.und die sind dann tatsächlich zu JEDER Uhrzeit dort und lauern.Kommt mir so vor als würden Leute in Jobs BEZAHLT um den Bildzeitungsbrei in solchen Foren jederzeit zu verteidigen.Damit nurja die kollektive Gehirnwäsche weiter funktioniert.
Hier habe ich wohl endlich ein Forum gefunden, wo ich mit Leuten ungestört und vernünftig reden kann.Weil man über Details diskutiert und kaum über die grundsätzliche Ausrichtung. :13:
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[*] Verfasst am: 16.2.2007 um 05:25


Nä, @Tetrarchos, über grundlegende Sachen dissen wir hier selten, da muß schon mal wer kommen, wo sich das lohnt. Ich glaub' aber, Du paßt hier ganz gut zu uns.

Aber apropos dissen:
1.@Maria:
Man muss sich doch nicht immer angesprochen fühlen, dann kann man auch nicht wissen, was der andere meint.
2.@Der Typ da mit dem Würfel mit den ?:
Die Diskussion über den edlen Bomber Harris läuft gerade in dem anderen Paralellthread. Da hat gerade @Lonewolf einen hervorragenden Text von Jürgen Elsässer reingestellt.
Die Diskussion kann man besser da führen. Paralellthreads überfordern uns sonst genauso wie Paralelluniversen (siehe Unity III).
Und steht da tatsächlich was in den Statuten, von wegen Rassismus. Tja, dann Pech für die Statuten. An solche Spießbürgerlichkeiten halten wir uns hier nicht. Außerdem muss man dafür wirklich Rassismus schon sehr neu definieren, wenn das Bombardieren von Dresden was mit Rassismus zu tun haben sollte. Würde mich sehr wundern, wenn da nur eine Rasse von betroffen gewesen wäre. Maximal mit Antirassismus, weil durch die Bombenangriffe viele Juden, die noch in Vernichtungslager deportiert werden sollten, im Chaos fliehen konnten.
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Ina






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[*] Verfasst am: 16.2.2007 um 20:51


Zitat
Ich glaube, der meint den Arne.
Orange... Holländer... verstehste?


Ja, aber die Verbindung Orange-Rassismus funktioniert bei mir erstmal nur auf österreichisch.

Und ich hab nicht die Angewohnheit, wochenalte Posts durchzulesen, wenn jemand nicht deutlich macht, dass er sich auf sie bezieht.

Zitat
Man muss sich doch nicht immer angesprochen fühlen, dann kann man auch nicht wissen, was der andere meint.


Ich wollte nur sicher gehen. Meistens interessierts mich ja, wenn mir jemand was erzählen will.

Edit: na die neueren Posts von dir @? sind schon kapierbarer, merk ich gerade.
Vielleicht bist du einfach nur schüchtern ;)
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