
Hallo alle zusammen!
Ein Freund von mir machte mich auf dieses Forum aufmerksam mit etwa diesem Satz: "Guck mal hier, das Forum, da passt du perfekt rein, bist genauso
verrückt!" Naja, da musste ich mir das ja schon mal angucken.
Und siehe da, hier bin ich! :D
Bezüglich meiner Themenüberschrift: Das rührt daher, dass ich alleine aufgrund meines Denkens diesen Ausspruch so oder so ähnlich (Aber statt dem
Fragezeichen natürlich ein Ausrufezeichen) unzählbar oft von unzählbar vielen Leuten an den Kopf geschmissen bekommen habe. Aber nicht von
irgendwelchen Leuten, sondern mittlerweile 3 Mal von meinem eigentlich besten Freund, eigentlich allgemein von allen Leuten die mich wirklich gut
kennen.
Deswegen bin ich ziemlich froh, dieses Forum gefunden zu haben, weil ich hoffe, dass ich hier mal einfach meinen Gedanken freien Lauf lassen kann,
ohne gleich als Kloppi abgetan zu werden und mich hier mal mit ähnlich Denkenden unterhalten kann. :13:
Um mal einen Anschlag meiner Ansichten zu geben: Misanthropie und Nihilismus sind wohl meine Leitsätze. (Und genau diese beiden Dinge waren meistens
der Grund für Aussprüche wie "Geh zum Seelenklempner").
Ich will hier nun nicht meine ganze Lebensgeschichte oder bis ins kleinste Detail wie ich denke kundgeben, denn dass werdet ihr ja früher oder
später (Vielleicht eher früher) ohnehin mitbekommen.
Also, dann gebe ich mal allen die Hand und ein großes Hallo. :D
Also Misanthropie und Nihilismus sind doch nun wirklich kein Grund, zu einem Seelenklempner zu gehen!
Krankhaftes Positiv-Denken und übertriebene Menschenliebe finde ich weitaus schlimmer.
Allein schon, wenn man sich überlegt, wer im Lauf der Menschheitsgeschichte für die meisten Grausamkeiten verantwortlich war..
Waren das Leute wie "wir", die an der Menschheit zweifeln und den Sinn des Universums und unserer ganzen Existenz immerzu in Frage stellen? Oder
kamen die Übeltäter nicht eher meist aus den Reihen derer, die der Menschheit ernsthaft einen Dienst erweisen wollten, und die daraufhin voller
Tatendrang und Optimismus ans Verwirklichen ihrer Ziele gegangen sind?
So paradox das vielleicht klingen mag... aber ich glaube, wenn die Menschheit nur aus Menschenfeinden bestehen würde, würde es auf unserem Planeten
weitaus friedlicher zugehen.
Jeder würde sich in seine eigene Höhle zurückziehen, und da keiner all zu viel mit dem anderen zu tun haben wollte, käme man auch erst gar nicht
auf die Idee, Armeen zu gründen und irgendwohin in den Krieg zu ziehen, oder sich Sklaven ins Haus zu holen, oder irgendeinen anderen Menschen
anzufassen (wäh, igitt!!). Nachts würde man sich vielleicht ab und zu begegnen, wenn man sich auf seinen Streifzügen durch die verlassenen Ruinen
der Großstadt wie zwei streunende Katzen misstrauisch beäugt, vielleicht würde man sich prügeln, um sein Revier zu verteidigen... es würde ein
wenig Kampfgeschrei durch die Straßen hallen, aber irgendwann wäre es dann auch schnell wieder ruhig, weil man ja überzeugter Einzelgänger ist und
aus Prinzip nicht viel von Interaktion mit seinen jämmerlichen Artgenossen hält.
Ja, es wäre eine ruhigere, friedlichere Welt ohne jene, die an die Menschheit glauben und unter dem Wahn leiden, diese ach so wertvolle Spezies
unbedingt in die Zukunft, in den Weltraum oder sonstwohin führen zu wollen.
Was würdest du eigentlich sagen, woher deine negative Einstellung kommt?
War das bei dir schon immer so? Oder hast du schlechtere Erfahrungen mit deinen Mitmenschen machen müssen als andere? Oder beruht deine Einstellung
eher auf theoretischen philosophischen Erkenntnissen?
Auf jeden Fall erstmal: Willkommen an Board! Jeder Menschenfeind ist ein Gewinn für diesen Planeten. 
Also erst einmal habe ich nie gesagt, dass du zum Klopptor sollst, sondern dass nur als Spaß gemeint :P Ich mach dann auch gleich einmal ne Vorstellung, wenn du schon anfängst.
Wenn ich mich so im Kreis der Leute umschaue, deren Ansichten mir etwas bedeuten, dann sind die wenigsten davon frei von Erfahrungen mit der
Psychiatrie...wenn man so will, könnte man es also fast als Gütesiegel betrachten, wenn jemand dermaßen mit der Gesellschaft in Konflikt gerät,
dass es schon für nötig gehalten wird, ihn klinisch oder gar medikamentös wieder auf sozialkonformen Kurs zu bringen.
Nun, aber dass du hier schon zwei Antworten in dieser Richtung hast, zeigt wenigstens, dass es zumindest im Internetz offenbar doch die Plätze gibt,
an denen sich die "Kranken" treffen , im Nihilismus schwelgen und sich gegenseitig sogar sowas wie Bestätigung zukommen lassen können. (Wenn du
dich selbst schon als Misanthroph und Nihilist identifizierst, dann hast du dich wahrscheinlich auch mit diesen beiden Denkrichtungen beschäftigt
und kannst dich mit dem Gedanken an all die großen Denker trösten, die von ihrer Zeit und ihren Mitmenschen bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls als
krank einsortiert worden sind).
Auf jeden Fall auch von mir ein herzliches Hallo im Forum...mir zumindest macht es mehr Spaß , mich hier mit anderen Individuen, die auch alle nicht
so ganz klar im Kopf sind
, auszutauschen, als einen Psychiater zu
verarschen.
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Deine Weltansicht ist mit Sicherheit kein Grund, um dich zum Psychiater zu schicken. Erstens haben die sowieso nix drauf und zweitens steht nirgends
festgeschrieben, dass jeder mit einem Lied über den Lippen durch die Gegend springen muss. Nur, weil man nicht so denkt wie andere und die (!) nicht
damit zurecht kommen, muss man noch lange nicht ins Irrenhaus.
Allerdings ist das ein guter Indikator, denn wenn du damit in Verbindung gebracht wirst, heißt es tatsächlich in den meisten Fällen, dass du die
Welt einigermaßen begriffen hast. Ich selbst habe auch schon jede erdenkliche Anstalt und jede Form von Psychotherapie hinter mir - gebracht haben
alle nix *g*. Letztenendes ist man selbst derjenige, der sich am besten begreift und man weiß auch selbst am besten, wo man im Leben hin will und
braucht dafür nicht so einen überbezahlten Spinner, der meint, in die Hirne andrer reinschauen zu können und dir dann irgendwas von Blümchen am
Straßenrand erzählt.
Und wenn du Meinungen brauchst, hol dir lieber hier bei Leuten welche, die solche Situationen auch schon durchlebt haben oder zumindest ernsthaft
drüber nachdenken, wie man sich dabei dann fühlt und nicht von irgendwelchen studierten Lehrbuch-Analytikern, die allein das Ziel verfolgen, die
schnellstmöglichst wieder in deine unpassende Form zurückzupressen.
In diesem Sinne - willkommen im Kreis der Irren *gg* 
Klingt so als ist da (wieder?) jemand gedanklich ähnlich drauf wie ich. Und Hallo zurück. :13:
*kicher*
Ja. Psychologen sind witzig.
Z.B. war ich mal bei einem, der irgendwie den Grund meiner damaligen irrationalen Todessehnsucht rausfinden wollte. Ich musste mich also auf den Boden
legen und mir vorstellen, ich sei tot und im Grab. Wie ich mich fühlte, wollte er wissen. Aber ich war doch tot, da fühlt man nix mehr! Das
erklärte ich ihm genau und nach ein bisschen nachbohren, das nix half, ließ er es gut sein. Anschließend sollte ich mich zur Seite drehen, und
sagen, ob da jemand neben mir liegen würde. Aber irgendein Opa, der vor kurzem gestorben war, war sicher nicht der Grund meiner Suizidalität. Also
sagte ich, da wäre niemand, war ja auch niemand. - Lange Rede, kurzer Sinn: meine Psychologensitzungen waren so ziemlich der sinnloseste Quatsch
meines Lebens.
Das kotzte mich ziemlich bald ziemlich an, drum hab ich dem dann auch bald mal erzählt, dass ich die Blümchen am Straßenrand auch so toll fände,
bis er mich als "geheilt" entlassen hat.
Ach ja, und "Hi" an die Neuen. Ich find, die Leute da draußen sind nicht normal, sondern massenpsychotisch. So ist das halt bei den Irren, die
meinen, alle anderen seien irr *g*
Aber ihr scheint schon ganz ok zu sein.
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@Caedez: Ich hab ja auch gesagt von "so ziemlich" allen und meinte damit nicht dich, abgesehen davon denkst du ja auch ein klein wenig ähnlich.
Ganz im Speziellen meinte ich da einen Herren mit Spitznamen Torte.
Wie auch immer, ich will hier niemanden mit Privatem belästigen. :P
Danke euch allen für die nette Willkommenheißung. 
@Dian: Das sehe ich auch so...
[Quote]Also Misanthropie und Nihilismus sind doch nun wirklich kein Grund, zu einem Seelenklempner zu gehen![/Quote]
Naja, für die meisten Menschen anscheinend schon. (Leider!)
Außerdem war es ja nicht nur deswegen, ich mach halt ansonsten auch viel Mist, den nicht gerade viele Leute machen.
Man will sein Leben ja wenigstens ein bisschen individualisieren.
[Quote]Was würdest du eigentlich sagen, woher deine negative Einstellung kommt?
War das bei dir schon immer so? Oder hast du schlechtere Erfahrungen mit deinen Mitmenschen machen müssen als andere? Oder beruht deine Einstellung
eher auf theoretischen philosophischen Erkenntnissen?[/Quote]
Hm, ich denke es ist von allem ein bisschen dabei... Also eigentich war ich schon immer so, aber ich glaube, dass das bei mir Standard ist, liegt eher
daran, dass ich schon immer über mich, meine Umwelt, die Menschen und die Gesellschaft, Leben, Tod, einfach über alles sehr ausgiebig nachgedacht
habe und ich mich auch immer noch sehr oft damit auseinandersetze... Naja, das werden die meisten hier wohl auch kennen. 
[Quote]Auf jeden Fall erstmal: Willkommen an Board! Jeder Menschenfeind ist ein Gewinn für diesen Planeten.
[/Quote]
Das kann ich so auf jeden Fall unterschreiben. Danke! 
@DocBenway: Hm, das kann man wirklich so sehen... Ich persönlich kann jetzt zwar nicht sagen, dass alle meine Freund beim Psychofritzen waren, aber
eben schon ein paar. Und es stimmt, manchmal bzw. oft kann man das als Qualitätssiegel sehen. Vielleicht bekomme ich ja irgendwann auch noch selbiges
verliehen. :D
@MAUS: Auch hier danke für die Begrüßung (NIcht wundern, dass ich mich dafür bei allen so bedanke, aber normalerweise wird man in den meisten
Foren nicht so freundlich aufgenommen
) und naja... Ob ich tatsächlich
bekloppt bin bzw. du das so siehst wird sich sicherlich noch herausstellen... Aber ich glaube, die Chancen darauf stehen schlecht. :D
Zum Loslegen: Keine Angst, ich such gleich mal ein schönes Topic. 
@scaydcast: EBEN!!!!!! Aber es sind halt die wenigsten, die das verstehen und erkennen.... Wieder einmal: Leider!
@Tetrarchos: Hehe. :D
@Ina: Also ich glaube, dass ich beim Psychiater/Psychologen einen Heidenspaß hätte, denn wenn der mich die ganze Zeit mit irgendwelchen Dingen über
meine Kindheit, Träume oder was auch immer, zulabern würde, könnte ich wahrscheinlich einfach nicht widerstehen, ihn eiskalt die ganze Zeit zu
verarschen....
Aber dafür viel Kohle ausgeben wäre natürlich Quatsch...
Von mir auch ein herzliches Willkommen.
Ich vertrete in vielen Punkten auch komplett andere Ansichten als der Rest meiner Mitmenschen, aber die Ausdauer, das die anderen wissen zu lassen,
fehlt mir irgendwie. Mir geht vieles gegen den Strich, aber wenn ich daran denke, das mit den entsprechenden Leuten ausdiskutieren zu müssen, wird
mir ganz anders. Deshalb distanziere ich mich lieber von den Menschen, was mit Arroganz gleichgesetzt wird.
Als ich die 12. Klasse wiederholt habe und mich in dieser Stufe äußerst unwohl fühlte, hab ich auch nicht den Kontakt zu den anderen gesucht und
zog mich zurück. Eines Tages kam der Klassenlehrer auf mich zu und teilte mir mit, dass mich meine Mitschüler für arrogant halten. Ich kam nur
nicht mit ihrer Art klar und wollte für mich sein und war weit davon entfernt, mich für was Besseres zu halten.. Wenn einen das für den Psychiater
qualifiziert, müsste ich mich in Dauerbehandlung begeben.
^^
Anderer Gedanke
Psychiater=Mediziner=Krankheit <- aber du selbst fühlst dich nicht krank sondern deine Umwelt fühlt sich unwohl(oder verunsichert) in deiner
Nähe.
Warum sollst DU denn dann zu einem Mediziner wenn DU dich gut fühlst aber dein Umfeld nicht?
Müsste denn nicht dein Umfeld besser in Behandlung?
Aber jetzt mal im Ernst solche Seelenklemptner behandeln Menschen in einem Raster mit Methoden die auch nur aus einem Raster stammen,wenn nach einiger
Zeit etwas nicht ins Raster stammt wird das nächste gezückt oder man wird unter Drogen gesetzt um die dich jeder verdammte Fixer beneiden
würde.
Leute die denken in die Seele eines anderen hineinblicken zu können sind doch das allerletzte,die meisten kennen sich selbst nichteinmal.
In diesem Sinne:Hallo und viel Spaß
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)
Jau, hallo erstmal.
Ich muss mal kurz klugscheißen als Mann, der etwas vom Fach ist, zumindest in einem therapeutischen Milieu arbeiten soll.
In der Psychiatrie und Psychologie wird Krankheit und Gesundheit ganz einfach so definiert, dass gesund ist, was die Masse macht und krank das ist,
was die Minderheit macht und in den letzten paar Jahren hat sich auch durchgesetzt, dass derjenige auch einen Leidensdruck haben sollte.
Das letzte Kriterium ist imo das einzig relevante.
Ich habe auch schon einige psychosomatische Rehas durchgemacht (allerdings verweigerte man mir meistens so 'ne richtige Psychositzung, dafür war ich
angeblich "zu normal":20: ).
Meine Erfahrung ist da im übrigen, dass meistens dort mehr Menschen wirklich fertig sind, weil sie viel zu viel von dieser Welt und ihren Mitmenschen
erwarten, als dass sie zu pessimistisch an sie rangehen.
Man muss allerdings wirklich daran glauben, dass der Mensch auch nur ein ganz primitives Arschloch ist, dann entgeht man meistens der
Psychotherapie.
Die einzig tolle Therapie, die ich mal mitgemacht habe und die etwas mit Psychologie im weitesten Sinne zu tun hat, war mal eine Körpertherapie. Da
konzentriert man sich nur auf seine Atmung z.B. und ist dann in der Lage, das Erlebte selber zu reflektieren. Der Anleiter ist auch kein Psychotyp,
sondern ein vernünftiger Krankengymnast und das ist wirklich eine schöne unterhaltsame Erfahrung.
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Tzakahra schrieb:
[QUOTE]Nunja, wenn du zum Beispiel die kirchlichen Greueltaten meinst, so sind diese mMn der Ausdruck eines tiefen Pessimismus und Menschenhasses, dersich allerdings im Kleid des "Helfenwollens" zeigt(e).[/QUOTE]
Hui, interessante These, Nietzsche lässt grüßen. Zustimmen würde ich evtl., dass (auf der individuellen Ebene) Sublimation eine wichtige
Motivation sein kann, warum man andere leiden lassen möchte (weil man an ihnen das sieht, was man an sich selbst nicht wahrnehmen möchte). Inwiefern
das auf "strukturelle Gewalt" übertragbar sein könnte, müsste ich mal durchdenken...aber gemeint war von @dian IMHO sowieso ein anderer Punkt:
[QUOTE]Denn meist waren/sind es doch diejenigen mit starren Weltsystemen, welche dann zu Folterern werden.[/QUOTE]
Jaaa, aber man muss zusätzlich schon noch etwas "wollen" von dieser Welt, um überhaupt in die Position oder auf die Idee zu kommen, einen anderen
Menschen zu foltern (Myson der Misanthroph saß ja auch nur sein ganzes Leben in einer Ecke rum
) - wer (wie die meisten hier) die Gesellschaft und (wie einige) sich selbst schon längst abgeschrieben hat, der
denkt gar nicht mehr daran, die Außenwelt seinen (meinetwegen starren) Denkgrundsätzen gefügig machen zu wollen, der möchte dieser Außenwelt nur
noch von einem Berggipfel aus beim Sterben zusehen.
Das was wir hier versammelt haben, sind Menschen, die an sich selbst, der Gesellschaft und ihrem Platz darin zweifeln, die ihr Denken mehrmals im
Leben neu ordnen, denen innere Entwicklungen meistens wichtiger sind als Anerkennung von außen...ein Selbsthilfeforum für Asperger-Autisten also

Also eine Gruppe mit weniger totalitären Ansätzen als das Unity-Forum kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Nun, es kann bei argen Misanthropen u.U. passieren, dass sie anfangen, "zum Spaß" Menschen zu foltern und umzubringen. Solche Gedanken haben ja
auch normale Menschen öfter mal, wenn man sie zu sehr reizt, aber einem Menschenfeind können da die regulativen Mechanismen abgehen.
Klar kriegt man so ein paar einzelne Psychopathen, aber nen Völkermord z.B. wird man nicht hinkriegen. Dazu hat man als Einzelner einfach nicht genug
Zeit und irgendwann langweilt einen ja auch sowas, könnte ich mir vorstellen.
Dass bei Misanthropen gute Anlagen zum kriminellen Handeln da sind, kann man sicherlich nicht absreiten, aber ich bin dennoch der Meinung, dass es
eher selten wirklich zu Ausschreitungen deshalb kommt. Sicherlich habe ich mich schon mit dem ein oder anderen geprügelt (manchmal auch etwas
heftiger), allerdings hatte das auch immer verdammt gute Gründe und ich habe es nicht irgendwie gemacht, um mir die Langeweile mit den Schmerzen
anderer auszutreiben.
Abgesehen davon liegt Potenzial zur Ausübung von physischer und psychischer Gewalt in jedem Menschen, wir tragen eben doch alle den Teufel in uns.
Und das lässt sich auch bei dem friedlichsten Menschen meiner
unbedeutenden Meinung nach nicht abstreiten... Da lässt dann ja oft passiv-aggressives Verhalten grüßen - Was ich übrigens ganz furchtbar finde.
:D
Wenn irgendjemand was über meine Hobbies oder sowas in der Art wissen will... Dann schreibt hier einfach rein und fragt danach. Vielleicht habe ich
ja irgendwann mal Lust, alles aufzuschreiben. 
Regards
Jetzt habt ihr es echt geschafft, dass ich mal nachgeguckt habe, was das Wort Misanthopie eigentlich bedeutet. - Und bin etwas empört darüber, dass es hier so oft verwendet wird. Im Prinzip ist doch jeder Mensch, so kalt und erfolgssüchtig er nach außen wirken mag, doch ausgestattet mit einer liebensfähigen Seele. Das, was man braucht, ist nur Geduld, um sie an den einen Punkt zu bringen. Existieren tut er.
Kommst Du gerade aus 'ner Osterandacht, @deep7, oder was bist Du so christlich auf einmal??? :D
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Ich fahr nicht unbedingt auf französische Filme allgemein ab, aber es gibt eben schon einige, die mir sehr zusagen und meine beiden Lieblingsfilme
sind auch französisch (Menschenfeind und Irreversible von Gaspar Noé). Was mich gerade allerdings etwas irritert: Wieso geht man gerne ins Kino, um
sich Vergewaltigungen anzusehen? Und erstrecht bei Irreversible, denn die ist einfach nur total verstörend und realistisch (Und geht knappe 10
Minuten), also den Film sollte man sich auf keinen Fall zur Unterhaltung angucken!
Und allgemein ist da auch die Bezeichnung von Lieblingsfilm falsch... Wenn dann eher allgemein so der beeindruckendste Film den ich bis jetzt gesehen
habe.
Die alten Sachen aus Frankreich (Gut, ich kenne davon auch nicht allzuviel) gefallen mir bis jetzt nicht so wirkiich. Was ich da schon mehr schätze
ist z.B. Pier Paolo Pasolini (Salo, falls dir das jetzt was sagt) oder Ingmar Bergman (Besonders die Mensch-Gott-Trilogie). Salo ist allerdings ein
Film, den ich zwar verdammt beeindruckend und genial fand, mir aber trotzdem nie wieder ansehen werde.
Da reicht einmal auf jeden Fall aus.
Luis Bunuel sagt mir was, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich von dem schon was geschaut hab oder nicht... Ich hab da mal einen älteren
französischen Streifen (aus den 60ern oder 70ern glaube ich) gesehen, in dem man relativ oft lange Stillaufnahmen von Landschaften eingebaut hat und
der auch eine relativ nihilistische und depressive Stimmung hatte... Ist aber schon etwas länger her und ich weiß weder wie der hieß noch von wem
er war. Aber ich bringe irgendwie ganz dunkel diesen Bunuel damit in Verbindung. Weißt du da zufällig welchen Film ich meine, und ob er auch
wirklich von Bunuel verfilmt wurde?
Und von Truffaut habe ich leider noch gar nichts gehört. Wie gesagt bei sehr alten Filmen habe ich bis jetzt eher auf Ingmar Bergman und Pasolini
geschielt. 
Regards
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@ deep7:
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Adoleszentophobie wäre nur krankhafte Angst vor Jugendlichen, @Dian.
@Cass3l:
Was meine ehemalige Kollegin so toll an Filmen fand, in denen Frauen vergewaltigt wurden, weiß ich nicht. Auf "Irreversible" war sie auf jeden Fall
total scharf.
Ich kann Dir jetzt nicht unbedingt sagen, ob es einen solchen Film von Bunuel gibt, wenn Du nicht noch irgendetwas von den sonstigen Inhalten
weißt.
Normalerweise macht der eher seltener Filme mit langen Landschaftsbildern, der hat seine ersten Filme noch in Spanien (vor Franco) gemacht und die
zusammen mit Salvador Dali.
Ansonsten waren seine Spätfilme eher sehr unterhaltsame Episodenfilmen, die eher an Monty Pythons erinnerten als an Landschaftsmalereien.
@deep7:
Mit 17 war ich dann doch schon aus der Pubertät, aber noch lange nicht von homoerotischen Erfahrungen befreit.
Francois Truffauts bekanntester Film ist eigentlich ein Schwarzweiß-Film: "Der Wolfsjunge", ein ziemlich genialer Film über einen Jungen, der im
Alter von ca. 10 Jahren in einem Wald aufgefunden wurde und der bis dahin noch keinerlei Formen der menschlichen Kultur wahrgenommen hatte.
Ist nach einem tatsächlichen Fall, dem Victor von Aveyron.
http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_von_Aveyron
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Versuch mal "Adultophobie". :13:
@Arne: Danke, werde ich mir mal ansehen! 
Ich sag dann nochmal was, wenn ich mir den Film angetan habe. Mal gucken, wo ich den überhaupt her bekomme. Ist ja immer so eine Sache bei älteren
Filmen, erstrecht bei nicht allzu bekannten/mainstreamigen. :D
Adultophobie müsste ja eigentlich stimmen. Was ist eigentlich die genaue Definition von "Phobie"? Wenn man jetzt als Beispiel Arachnophobie nimmt,
dann heißt das ja, das man krankhafte Angst vor Spinnen hat und vermutlich bei einem Aufeinandertreffen schreiend wegrennen würde. :D
Allerdings bei Homophobie z.B. heißt das ja, dass man etwas gegen Homosexuelle hat, aber man rennt natürlich nicht gleich schreiend weg. Also heißt
"Phobie" nun ganz klar sowas wie "Angst" oder vielleicht eher (Meine Vermutung), allgemeines "Nicht-Mögen", welches dann verschieden
ausfällt?
Sorry, dass ich gerade so ahnungslos bin.
Oder war das so, dass "-phil" "liebend" heißt und "-phob" "hassend"? Ich hab da irgendwie sowas in der Art dunkel in Erinnerung.
Regards
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Danke, Benway! Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Das ist genau das, was ich eigentlich sagen wollte. 
So, recht spaet aber dennoch auch von mir ein herzliches Willkommen!
Ich denke, die wirklich bekloppten sind die, die andere als bekloppt bezeichnen. Denn jeder ist ein Individuum und als solches ist er auf seine ganz
eigene Art Normal. Und wenn schon wer bekloppt sein soll, dann sicher die Vollidioten vor dem Fenster, die sich selbst weisszumachen versuchen, ein
schoenes Leben zu fuehren.
Ich hoff du fuehlst dich hier wohl, aber glaub mir: Es wird so sein, denk ich mal ^_^
@Skorpid: Danke. ^^
Und ja, ich habe mich hier eigentlich schon ziemlich gut eingelebt und fühle mich auch verdammt wohl. 