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Autor Betreff: Nur Idioten brauchen Führer
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[*] Verfasst am: 28.2.2007 um 03:17


Und wer subventioniert dann die Rüstungsindustrie, die Atomwaffen bauen will, @Xoc?

Das müßte ja dann direkt erfolgen, wenn wir als Stromverbraucher das nicht bezahlen, bzw. den billigeren Strom aus Kohlekraftwerken beziehen würden.

Du mußt noch einige Zusammenhänge aus dem Kapitalismus begreifen, scheint mir.
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Xoc






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[*] Verfasst am: 28.2.2007 um 04:49


Zitat
Original von Arne Kroger
Und wer subventioniert dann die Rüstungsindustrie, die Atomwaffen bauen will, @Xoc?

Das müßte ja dann direkt erfolgen, wenn wir als Stromverbraucher das nicht bezahlen, bzw. den billigeren Strom aus Kohlekraftwerken beziehen würden.


Als wäre es irgendein Problem die Rüstungsindustrie direkt zu bezahlen.

Strom aus Kohlekraftwerken ist teuerer als der aus Kernkraftwerken und der Brennstoffkostenanteil ist bei Kernkraft besonders niedrig. Die meisten Kosten entstehen dort anderweitig.
Kurz gefasst: Das was du sagst, stimmt einfach nicht.

Zitat
Original von Arne Kroger
Du mußt noch einige Zusammenhänge aus dem Kapitalismus begreifen, scheint mir.


Du solltest mit deiner Überheblichkeit vielleicht noch ein wenig warten, bis du deine Querllen gefunden hast...

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlekraftwerk#Kostenstruktur_eines_typischen_Kohlekraftwerkes
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomausstieg
http://www.industrie.gouv.fr/energie/electric/cdr-allemand.pdf

Falls du Bessere hast, her damit.
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[*] Verfasst am: 1.3.2007 um 03:13


Sei wann brauche ich Argumente, die auch noch Hand und Fuß haben, um überheblich zu sein? :D

Also gut, ich habe zwar nicht die Originalstudie des Ökoinstitutes Darmstadt gefunden, aber diesen Bericht diesbezüglich. Und da ist auch ein weiterer Link drin, allerdings ist die Umweltbilanz, was Co2 anbelangt von AKWs nicht gegenüber Kohlekraftwerken, sondern gegenüber Gas-Blockheizwerken schlechter.

http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/151/151klima.html


Und das geht eben nicht bei einer Nation wie der BRD, dass die einfach sagen kann: Wir bauen jetzt Atomwaffen. Gerade bei unserer kriegslüsternen Vergangenheit würden unsere Exportzahlen sofort sinken.

Und es gibt die berechtigte Annahme, dass der Versuch gemacht wurde. Bei Untersuchungen des Bodens in der Nähe von Krümel (Das war dort, wo eine unerklärliche Häufung von Leukämiefällen auftrat) sind dort radioaktive Stoffe gefunden worden, die eigentlich nur in NUKEM oder ALKEM in Hanau hätten sein dürfen, aber es waren genau die Stoffe, die man für den Bau von A-Bomben braucht.
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MAUS




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[*] Verfasst am: 1.3.2007 um 14:58


[B]AufBruch[/B]
von "Schlachtrufe BRD II" Sampler 1992:



[B]ABEND IN DER STADT[/B]

Ich stehe hier alleine - von Zuhause weggerannt
alle Ampeln stehn auf rot - in dieser Stadt in diesem Land

Doch wo, wo soll ich hingehn - eine Wohnung hab ich nicht
am besten in die nächste Kneipe - und dort besauf ich mich

Zuhause gibt’s nur Ärger - Zoff und Streit und Zank
meine Alten malochen in der Fabrik - kein dickes Konto auf der Bank

Im Betrieb ham sie mich gekündigt - ich hatte vor dem Mund kein Blatt
und jetzt stehe ich hier - es ist Abend in der Stadt

Verdammt in dieser Straße - stehn so viel Häuser leer
und die Besitzer verdienen am Verfall - noch viel viel mehr

Die Kälte läßt mich frieren - die Jacke hält den Wind nicht ab
heut muss was passieren - es ist Abend in der Stadt

Also los zu meinen Freunden - wie immer ins feuchte Eck
die Häuser müssen bewohnt sein - das ist doch ihr Zweck

Und wir wollen nicht länger bitten - haben die Behörden satt
heute ziehn wir in die Häuser ein - es ist Abend in der Stadt

Also los rein ins erste Haus - Mensch wie das hier verfällt
wir haben unsre Träume - und das ist wichtiger als Geld

Wir wollen zusammen leben - und nicht im Schließfach, das ein Wohnklo hat
wir werden renovieren - es ist Abend in der Stadt

Was passierte draußen - Polizei marschiert
der Oberbulle liest ne Erklärung vor - die Politiker haben das geschmiert

Die Politiker vertreten die Spekulanten - und lügen dabei glatt
wenn das Recht und Gesetz ist, ja dann scheiß ich drauf - es ist Abend in der Stadt

Also los, Barrikaden gebaut - verteidigen wir unser Recht
unser Recht, keine Stiefel im Gesicht zu haben - die Mollys brennen nicht schlecht

Der Staat zeigt seine Zähne - und wir sorgen für Zahnausfall
wir werden uns wehren - wir ergeben uns in keinen Fall

Politiker wenn ihr den Krieg haben wollt - dann säht nur weiter Wind
der Sturm kommt zu euch zurück - wenn wir wieder ohne Wohnung sind

Dann besetzen wir eure Villen - und die deutsche Bank
und den deutschen Reichstag - und dann ist Morgenrot im Land
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hopeless






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[*] Verfasst am: 1.3.2007 um 16:13


hm. zu dem "störfall" in geesthacht/krümmel ist mir ein artikel eingefallen, den ich hier posten will. damit der sinn des threads erhalten bleibt gibts einen klassiker als alibi:

WIZO - Raum Der Zeit

Ich bin schwul, ich bin jüdisch und ein Kommunist dazu
Ich bin schwarz und behindert, doch genauso Mensch wie du
Ich bin hochintelligent und doch so doof wie Sauerkraut
Ich bin schön, ich bin hässlich, ich bin fett und gut gebaut
Es gibt nichts - nichts, was dich besser macht als mich
Denn auch du hast deine Fehler, deine Fehler so wie ich
Und die Fehler sind nix falsches, sie gehören zu dir und mir
Und wenn du's nicht auf die Reihe kriegst, kann niemand was dafür

Du bist einer von Milliarden
Und das musst du akzeptieren
Du bist einer von Milliarden Ärschen auf der Welt

Deine Werte, deine Normen, die Moral und das Gesetz
Sind entbehrlich und ersetzbar - überflüssiges Geschwätz
Heute gültig, morgen nichtig, übermorgen umgekehrt
Was hier richtig oder wichtig, ist woanders ohne Wert
Deine Götter, deine Kirchen, Glauben, Weltreligionen
Heute heilig, morgen Frevel, übermorgen blanker Hohn
Und das Geld und der Ruhm und die Unvergänglichkeit
Sind bei näherer Betrachtung - für'n Arsch

Du bist nicht der Mittelpunkt des Universums
Du bist nur ein Arsch im Raum der Zeit

A E D C D C A G - A E D
A E D C D C A G - A E D

Du bist nicht der Mittelpunkt des Universums
Du bist nur ein Arsch im Raum der Zeit


http://www.freitag.de/2004/47/04470502.php
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Xoc






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[*] Verfasst am: 1.3.2007 um 16:17


Zitat
Original von Arne Kroger
Sei wann brauche ich Argumente, die auch noch Hand und Fuß haben, um überheblich zu sein? :D


Na endlich, was mit Hand und Fuss.
Aber, tja, so einfach kommst du mit dem Recht nicht davor... :D

Kohlekraftwerte emittieren:
1000g C02/kWh http://www.energieverbraucher.de/de/Zuhause/Heizen/Waermepumpen/Arbeitszahlen/site__298/
800g CO2/kWh http://www.novo-magazin.de/84/novo8446.htm
410g* CO2/kWh http://www.heizungsbetrieb.de/de/Heizungfaqs.html
330g* CO2/kWh http://www.baunetz.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?id=142928

Für Gas findet man:
200g* C02/kWh http://www.baunetz.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?id=142928
232g* C02/kWh http://www.heizungsbetrieb.de/de/Heizungfaqs.html

Die letzten beiden Angaben für Kohle und die beiden für Gas beziehen sich nicht auf kWh Strom, sondern kWh freigesetzter Energie bei der Verbrennung. Das heisst, der Wirkungsgrad des Kraftwerks muss noch reinmultipliziert werden, womit man dann bei ~800g für Kohle und ~400g für Gas landet, was sehr realistisch und konsistent aussieht.

Für Atomkraftwerke findet man:
5g-129g CO2/kWh http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/151/151klima.html

Das deckt sich damit, dass Atomstrom 80%-90% CO2 einspart.

Bleibt nur das "Wunderkraftwerk" Gas-Blockheizkraftwerk:
23g CO2/kWh http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/151/151klima.html

Also, um das mal festzuhalten, dieses Kraftwerk benutzt ganz normales Gas als Brennstoff, erzeugt angeblich nur 23g CO2/kWh Strom, was um den Faktor 20 besser ist als andere Gaskraftwerke UND heizt noch nebenbei die Nachbarschaft!

Da der CO2 Ausstoss proportional zum eingesetzten Brennstoff ist, braucht dieses Wunderkraftwerk also auch noch signifikant weniger Gas als andere, ich schätze den Wirkungsgrad auf mindestens 500%!

Sorry, aber das ist ein schlechter Witz, da hat jemand mutwillig oder aus Dummheit ein paar Zahlen ziemlich arg verdreht.

Fazit:
Atomstrom senkt den CO2 Aussstoss signifikant.

Zitat
Original von Arne Kroger
Und das geht eben nicht bei einer Nation wie der BRD, dass die einfach sagen kann: Wir bauen jetzt Atomwaffen. Gerade bei unserer kriegslüsternen Vergangenheit würden unsere Exportzahlen sofort sinken.


Die BRD hat sicher die Technik und das Wissen um Atomwaffen in kürzester Zeit zu produzieren. Ich sehe keinen guten Grund, wieso man das jetzt schon machen sollte und nicht bei Bedarf. Mag sein, dass man rumexperimentiert hat, das weiss ich nicht.
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MAUS




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Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 1.3.2007 um 22:56


:12: Da Xoc ja offensichtlich nicht die Bereitschaft besitzt, die von ihm hier provozierte Diskussion endlich im dafür vorgesehenen Politikbereich, in dem es ja sogar schon einen thematisch passenden Thread dazu gibt, fortzuführen, und er auch noch weiterhin Propaganda für Atomstrom macht, geb ich nun auch noch meinen Senf dazu ab, bzw den von Greenpeace :D (für mich jedenfalls eine vertrauenswürdige Quelle):


[U][B]Die Deutschen sind falsch informiert[/B][/U]
In einer repräsentativen Emnid-Umfrage sprechen sich zwar 67% der 1008 Befragten für eine großzügige Förderung der Windkraft aus. Und 79% beteuern, daheim fleißig Energie zu sparen. Doch einen Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter ziehen lediglich 7% in Erwägung.
Die übrigen Ökostrom-Muffel wurden gefragt, warum sie nicht wechseln wollen:

[U]Das Wechseln sei zu umständlich. (47%)[/U]
Das ist falsch.
Das Ummelden ist mit dem Abschicken einer Postkarte oder dem Ausfüllen eines Online Formulars auf der Homepage erledigt. Den Rest erledigt der Ökostrom - Anbieter. Hat man die Zählernummer zur Hand dauert das Anmelden keine 5 Minuten!

[U]Die Ökostrom - Anbieter seien unzuverlässig. (28%)[/U]
Das ist falsch.
Die 100%ige Stromversorgung ist immer garantiert.

[U]Die alternativen Anbieter seien zu teuer. (39%)[/U]
Der kleine Aufpreis von ca. 5% geht nicht in die Kassen der Ökostrom - Anbieter sondern in die Kassen der großen Konzerne wie der RWE, die durch Wucherpreise für die Durchleitung des Stromes durch ihr Stromnetz oder völlig überhöhte Zähler-Ablesegebühren abkassieren.
Zusätzlich müssen absurderweise die Ökostrom - Anbieter auch noch Ökosteuer zahlen!

Gemessen am europäischen Durchschnitt haben die Netzbetreiber 2003 den Privathaushalten 5 Milliarden Euro zu viel in Rechnung gestellt: 7 statt 3,5 Cent pro kWh. Bei einem Verbrauch von 3500 kWh im Jahr könnte ein 4 Personen Haushalt immerhin 125 Euro sparen.

[B]Jahrzehntelang wurde Atomstrom mit Milliarden-Suventionen gefördert. Milliarden-Kosten für die Lagerung unseres Atommülls werden in den kommenden Jahrtausenden an die nach uns folgenden Generationen vererbt. Würden diese Kosten statt vom Steuerzahler vom Stromkunden bezahlt, wäre auf der ganzen Welt nie ein einziges Atomkraftwerk gebaut worden! Atomkraft ist ein Minus-Geschäft das nur durch massive staatliche Zuschüsse existieren kann![/B]
Hätten wir eine faire Strom-Politik, wäre die Atomenergie vom ersten Tag an völlig unwirtschaftlich gewesen.

Beim Ökostrom - Anbieter Greenpeace-energy kostet die Erzeugung des Stromes nur 26% des Endpreises! 74% sind Abgaben und Gebühren, die dazu dienen, es den alternativen Anbietern so schwer wie möglich zu machen. (Details siehe unten)

Unfälle und Skandale - auch in Deutschland - und der Beihnahe-GAU 2006 in Schweden zeigen immer wieder, wie "sicher" die Atomenergie ist! Siehe dazu unsere ausführliche Atomenergie Seite
Tschernobyl war kein Unfall, sondern ein Experiment! Weiteres dazu bei der Greenpeace Gruppe Berlin.
Über die schmutzige Geschäftspolitik von E.ON und den Strommix der STAWAG in Aachen siehe unsere Energie Seite


[U][B]Desinformation durch die Medien [/B][/U]
[B]All die folgenden Pseudo-Argumente entstammen der Propaganda von RWE und Konsorten, die bemerken, dass sie Marktanteile verlieren. Von 1999 bis 2004 ist der Ökostrom Anteil in Deutschland von 4% auf 10% gestiegen. Über gezielte Desinformations-Kampagnen in der Presse versuchen sie, ihre sauberen Konkurrenten schlecht zu machen:[/B]

[B][U]Die Windkraft werde subventioniert[/U][/B]
Das Gegenteil ist der Fall.
Die Unterstützung für den regenerativ erzeugten Strom kommt nicht aus Steuergeldern, sondern wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) direkt auf den Stromkunden umgelegt (0,3 Cent / kWh) Das macht nach Berechnungen des Bundesumweltministeriums ca. 1 € pro Monat und Haushalt aus.

Die Zukunfts-Studie "Windstärke 12" der Europäischen Windenergie-Vereinigung EWEA prognostiziert der Branche für die nächsten 10 Jahre ein jährliches Wachstum von 25%.
Im Februar 2005 war Strom aus Windkraft billiger als konventionelle Energie an der Strombörse Leipzig. Dank stark steigender Brennstoffpreise wird Windenergie spätestens 2015 die günstigste Energieform sein.

Die deutsche Steinkohle ist wegen der schwer zugänglichen Lagerstätten nicht konkurrenzfähig. Die EU subventioniert sie jährlich mit 3,3 Milliarden Euro!
Auch wenn Clement nicht müde wird zu betonen, dass Braunkohle ein subventionsfreier preiswerter Energieträger sei, belegt eine Studie des Umweltbundesamtes das Gegenteil: Die deutsche Braunkohle wird jährlich mit 1 Milliarde Euro subventioniert: Umsiedlungsförderungen, die unentgeltliche oder verbilligte Nutzung von Wasser bis hin zur Befreiung von der Stromsteuer. (Obendrein hat Braunkohle einen sehr schlechten Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung, weil sie zur Hälfte aus Wasser besteht.)

Die Atomenergie wird seit dem ersten Tag mit Steuergeldern in Milliarden-Höhe subventioniert. Weitere Infos dazu siehe unsere ausführliche Atomenergie Seite!
Fazit: Fairer Wettbewerb auf dem Strommarkt ? - Nein Danke!

Die anfangs von vielen Energieversorgern belächelten regenerativen Energien haben sich längst zu einer ernsthaften Konkurrenz für die Alt- Monopolisten entwickelt. Deshalb werden die schmutzigen Riesen wie RWE, E.on und Co nicht müde, ihre sauberen Konkurrenten in den Schmutz zu ziehen.

EnBW setzt sich für EEG ein
November 2005: Nach jahrelangen Angriffen auf das Gesetz zur Förderung von Ökostrom plädiert erstmals einer der 4 großen deutschen Stromkonzerne, EnBW, für die Fortführung des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz).

Das Positionspapier der EnBW räumt den Erneuerbaren Energien einen so hohen Rang ein, dass viele Leser zunächst an eine plumpe Fälschung glaubten. Es ist eine klare Absage an die andauernde und mit hohem propagandistischem Aufwand betriebenen Versuche des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), das weltweit erfolgreichste Gesetz zur Markteinführung der Ökoenergien abzuschaffen.

Laut EnBW gehören die Erneuerbaren Energien zu den "Schlüsseltechnologien für das 21. Jahrhundert". Ihr Ausbau sei "sinnvoll und nötig" zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen, wegen der Endlichkeit der fossilen Energieträger Öl, Erdgas und Kohle, wegen der Preisrisiken des Weltenergiemarktes und weil Deutschland eine führende Rolle spielen kann.

Bundscherer appellierte an die 3 anderen Großen der Branche - E.on, Vattenfall und RWE - ihre Angriffe auf das EEG nun umgehend einzustellen und stattdessen am kontinuierlichen Aufbau eines neuen EEG mit mehr dezentralen Elementen mitzuarbeiten.

Zitat Bundscherer: "Die Zeit des ideologisch motivierten Widerstands gegen die Erneuerbaren Energien geht zu Ende."

Europa folgt dem deutschen Vorbild des EEG
Eine Untersuchung der EU kam zu dem Ergebnis, dass das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz die effektivste und preiswerteste Mehthode ist, Ökostrom zu fördern. Von den 25 EU Staaten orientieren sich bereits 16 am Vorbild des EEG und vergüten eingespeisten regenerativen Strom zu festen Sätzen..

[B][U]Die regenerativen Energien würden keine neuen Arbeitsplätze schaffen[/U][/B]
Das Gegenteil ist der Fall:
[U]Windboom:[/U] Die Windanlagenhersteller (z.B. Enercon) sind nach der Autoindustrie längst der größte Abnehmer für hochwertigen Stahl in Deutschland und sichern damit in Hüttenwerken tausende Jobs. Dutzende Offshore - Windparks mit einer Leistung von 250 Megawatt pro Windpark werden in den nächsten Jahrzehnten in Nord- und Ostsee gebaut. Bis 2030 sollen diese insgesamt 25 Gigawatt oder 15% des deutschen Bedarfs liefern!

Die EWEA Studie "Windstärke 12" prognostiziert weltweit über 2 Millionen neue Arbeitsplätze. [B]Hindernisse für die Windkraft sind derzeit derunfaire Netzzugang und bürokratische Hürden. [/B]Wenn diese Hindernisse beseitigt werden, kann die Windindustrie bis zum Jahr 2020 ihren Umsatz verzehnfachen, von jetzt 8 auf 80 Milliarden Euro.

[U]Solarboom:[/U] In Deutschland ansässigen Solarzellenproduzenten konnten 2004 ihre Fertigungskapazitäten verdoppeln. Die Solarbranche zählt national wie international zu den innovativsten und wachstumsstärksten Branchen. Aus einer Nischenproduktion entsteht derzeit eine bedeutende weltweit expandierende Schlüsselindustrie. In den vergangenen Jahren haben die 7 großen Siliziumproduzenten rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der Kapazitäten investiert, von 14.000 Tonnen auf heute rund 27.000 Tonnen. Die durchschnittliche Gewinnmarge der Solarindustrie hat sich 2005/6 von 15% auf 30% verdoppelt.
Silizium gibt es mehr als ausreichend auf der Welt, schließlich ist es mit 28% nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erde. Für Solarzellen mit einer Leistung von 1 Megawatt werden 11 Tonnen Silizium benötigt. Es werden neue Fertigungsstätten errichtet und die Produktion wird optimiert: So arbeitet Wacker Chemie zum Beispiel an der Produktion von Siliziumgranulat im Wirbelschichtverfahren. Hinzu kommen verbesserte Wirkungsgrade, Prozessoptimierung, reduzierte Zelldicken, sinkende Bruchraten bei der Zellfertigung, Recycling von Produktionsabfällen.
Wann immer sich in der Vergangenheit das Produktionsvolumen der Solarindustrie verdoppelt hat, sind die Kosten um ca 20% gesunken. Außerdem wird an Modulen gearbeitet, die ohne Silizium auskommen, z.B. Dünnschichtsolarmodule, oder die CIS-Zellen aus Kupfer-Indium-Sulfid. Die EU will bis 2010 den Zuwachs an Solarenergie verzehnfachen. Dann werden die Kosten auf 25% sinken.

April 2006: Die Shell Solar GmbH nimmt die weltweit größte Solaranlage in Pocking (Bayern) in Betrieb. Die 57.912 Solarmodule würden aneinander gereiht 75 km lang sein.

[B]Deutschland ist Weltmeister bei Wind- und Sonnenstrom[/B]
Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien wollen in den nächsten 15 Jahren in Deutschland 200 Milliarden Euro investieren. Bis 2020 sollen mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze in diesem Bereich entstanden sein. Deutschland hat sich eine Vorreiterrolle im internationalen Vergleich gesichert. [B]Bis 2020 erwartet die Branche ein jährliches Wachstum von über 10%, ein Exportvolumen von 15 Milliarden Euro pro Jahr und die Senkung der Kosten im Mittel um 40%. Dies reduziert die Treibhausgase um 270 Millionen Tonnen. Deutschland spart dadurch jedes Jahr Öl-, Gas- und Kohleimporte im Wert von 20 Milliarden Euro. [/B]Werden heute die Weichen gestellt, kann der Weltmarkt für Erneuerbare Energien bis 2050 so groß sein wie heute die fossilen Energien. Das Wachstum der Wind- und Solarindustrie kann sich alle 3 Jahre verdoppeln.

[B]Atom- und Kohle: Arbeitsplatz-Abbau:[/B]
Dagegen werden in der konventionellen Stromerzeugung (Atom und Kohle) durch Rationalisierungen in den Großkraftwerken immer mehr Arbeitsplätze abgebaut.
[B]Energiegipfel April 2006:[/B]
Ergebnis des Energiegipfels mit Angela Merkel: In den nächsten Jahren wird in Deutschland mehr in Erneuerbare Energien investiert (70 Milliarden Euro) als in konventionelle Kraftwerke. Die Zukunft wird sauber!

[U][B]Wir bräuchten die Atomkraftwerke um den Strombedarf zu decken[/B][/U]
Das ist falsch.
[B]In Deutschland stammt weniger als ein Drittel des Stromes aus Atomkraftwerken[/B]. Italien, Dänemark und Irland kommen ganz ohne AKWs aus.
Die Steigerung der Ökostromproduktion von 2005 bis 2009 wird den Strom ersetzen, den die vier Atomkraftwerke liefern, die als Erste im Zuge des Atomausstiegs abgeschaltet werden sollen. Bis 2011 wird sogar das Doppelte des Stromes der abzuschaltenden AKW erzeugt werden. Damit wäre sogar ein noch schnellerer Ausstieg möglich!
[B]Eine Laufzeitverlängerung dient also einzig und allein dazu, den großen Stromkonzernen Millionen Einnahmen zu bescheren mit Uraltkraftwerken,deren Sicherheitsrisko von Jahr zu Jahr steigt. [/B]

Natürlich können nicht alle Atomkraftwerke von heute auf morgen abgeschaltet werden, aber selbst mit der heutigen noch nicht ausgereiften Technik könnten regenerative Energien schon den 6-fachen Weltenergiebedarf liefern. Bis 2100 kann Deutschland seinen GESAMTEN Bedarf aus erneuerbaren Energien decken, wenn die Weichen dafür HEUTE gestellt werden! Das zeigt ein aktuelles wissenschaftliches Szenario des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart.

[B]Gaskraftwerke[/B]
Moderne Gaskraftwerke lassen sich bei gleicher Leistung in einem Drittel der Zeit und zu einem Viertel der Kosten bauen wie Atomkraftwerke. Kosten für Entsorgung von Atommüll fallen nicht an. Wenn diese zudem noch Kraft-Wärme gekoppelt sind (KWK), erreichen sie eine Brennstoffausnutzung von über 90% im Gegensatz zu Atomkraftwerken mit nur 40% Wirkungsgrad. (siehe unten) Während in Deutschland gerade mal 10% der Energie aus KWK kommt ist Finnland hier mit 50% schon viel weiter.

[B]Solarstrom[/B]
"Circa ab 2007 werden Solarzellen wirtschaftlich sein und dann folgt eine lange Wachstumsphase", sagt Helmut Engel, Geschäftsführer von Sharp Deutschland. Bislang wird weniger als 1% des Stroms (6 Millionen Quadratmeter) in Deutschland aus Sonnenenergie erzeugt. Der Marktanteil werde jedoch in den kommenden Jahrzehnten kräftig wachsen. Sharp ist der weltweit führende Hersteller von Photovoltaik-Zellen. Im Jahr 2002 wurden in Deutschland Solarzellen mit einer Leistung von 80 Megawatt installiert. Damit liegt Deutschland weltweit hinter Japan auf Platz 2.

Die neuesten Solarzellen sind ultradünn und biegbar. Sie können auf Folien aufgebracht werden. Das Frauenhofer Institut in Freiburg tüftelt an Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad und an farbigen Modulen, die sich dezent in Fassaden und Dächer integrieren lassen.

[B]Schweden, Spanien, Großbritannien geben die Richtung an[/B]
Schweden strebt an, mit erneuerbaren Energien innerhalb von 15 Jahren unabhängig von Öl, Gas und Kohle zu werden. Bis 2020 soll Schweden komplett aus der Stromerzeugung mit fossilen Rohstoffen aussteigen.
In Spanien beschloss das Kabinett Ende August 2005, den Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch innerhalb der nächsten 5 Jahre zu verdoppeln.
In Großbritannien will die Labour-Regierung den Anteil erneuerbarer Energien bis 2050 auf 60% schrauben.
[B].....und in Deutschland baut RWE zwei riesige neue Braunkohlekraftwerke, die 40 Jahre lang laufen sollen und dabei 14 Millionen Tonnen CO2 pro Jahrausstoßen! [/B](siehe unsere Klima Seite)

[B]Atomenergie fördert Stromverschwendung[/B]
Atomkraftwerke benötigen zum wirtschaftlichen Betrieb eine ständige Stromabnahme. Das führte in Deutschland zum ökonomischen und ökologischen Unsinn des Ausbaus von Nachtspeicherheizungen, und in Belgien werden nachts Autobahnen beleuchtet.

[U][B]Atomkraft würde uns unabhängig machen von steigenden Ölpreisen[/B][/U]
Ein Pseudo Argument!
Nur 2% des deutschen Stromes wird mit Öl erzeugt.

[B]Atomkraftwerke machen uns abhängig von Uranimporten.[/B] Die Vorräte in Russland werden in ca 10 Jahren zu Ende gehen. Weltweit werden die Uranvorräte etwa um 2050 erschöpft sein. Aufgrund der Verknappung hat sich in den vergangenen 5 Jahren der Preis für Uran nahezu verfünffacht. Wer wirklich Unabhängigkeit von Rohstoffimporten will, muß auf Sonne, Wind, Wasser und Erdwäme umsteigen.

[U][B]Atomkraft würde für niedrige Strompreise sorgen[/B][/U]
Das ist falsch.
Der Strompreis in Deutschland ist abhängig von der Strombörse. [B]Werden alte AKWs weiterlaufen gelassen, obwohl sie aus Sicherheitsgründen längstabgeschaltet werden müßten, verdient der Energieversorger entsprechend mehr.[/B] Der Verbraucher hat davon keinen Vorteil. Die Netzbetreiber haben 2003 den Privathaushalten 5 Milliarden Euro zu viel in Rechnung gestellt, sie haben kein Interesse an niedrigen Strompreisen. Strom aus AKW Neubauten ist hingegen unrentabel. Wäre der Strommarkt vollständig liberalisiert, wäre Atomkraft ein Minusgeschäft.

[B]Die Atomenergie ist die mit Abstand teuerste Enrgieform:[/B]
Bis heute hat der Steuerzahler hunderte Milliarden Euro an Subventionen für die Kernenergie bezahlt. (siehe oben)

Tschernobyl hat Weißrußland inklusive der Invalidenrenten bisher 235 Milliarden Dollar gekostet. 6% des Staatshaushaltes fließen direkt in Tschernobyl Programme. Eine komplette Sanierung des Geländes würde 2,5 Milliarden Euro kosten. Da das keiner bezahlen kann, überlassen wir das Problem den folgenden Generationen. Viele Generationen werden noch auf verstrahltem Boden leben, verstrahlte Lebensmittel essen, an Krebs oder "Tschernobyl AIDS" erkranken und behinderte Kinder zur Welt bringen - Schäden, die sich nicht in Dollar berechnen lassen. Der billige Atomstrom ist ein Märchen.

[U][B]Die Atomkraft hilft gegen den Klimawandel[/B][/U]
Das stimmt nicht.
Jede Kilowattstunde Atomstrom erzeugt 31,4 Gramm Kohlendioxid wenn man die aufwändige Erzeugung der Brennstäbe mit einrechnet. Das ist mehr CO2 als ein modernes KWK Gaskraftwerk erzeugt. (s.u.)
Nur 6,9% des Weltenergiebedarfs werden von Atomkraft gedeckt. Ein britisches Expertengremium kam 2006 zu dem Schluß, dass eine Verdoppelung der Nuklearanlagen in Großbritannien bis 2035 nur eine CO2 Einsparung von 8% bringen würde.
Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken sind kein Mittel zum Klimaschutz, sondern behindern ihn sogar. Denn je länger die Atomkraftwerke am Netz bleiben, desto weniger investiert die Industrie in Erneuerbare Energien. Die Gefahr eines GAUs steigt mit dem Alter der AKWs und das Problem der Atommüllentsorgung ist nach wie vor unlösbar.

[U][B]Deutschland würde mit dem Atomausstieg einen Alleingang machen[/B][/U]
Das stimmt nicht.
Deutschland und Großbritanninen haben seit 22 Jahren keinen neuen Reaktor bestellt. Belgien und Spanien wollen aus der Atomenergie aussteigen. In ganz Europa mit seinen 165 Reaktoren gab es seit 1990 nur EINEN Neubau (in Finnland)

[U][B]Windräder würden Vogel stören[/B][/U]
Eine Studie des NABU, die im März 2005 vorgestellt wurde, ergibt, dass Windräder für Vögel ungefährlicher sind als bisher angenommen. Windanlagen an Gewässern können gefährlich sein für Greifvögel wie Seeadler und Rotmilan. Anlagen an Waldrändern stellen wiederum für Fledermäuse eine Gefahr dar. Dennoch sterben jährlich 200 mal so viele Vögel durch den Zusammenprall mit Autos wie durch den Zusammenprall mit einem Windrad-Rotorblatt. Wer dies also ernsthaft als Argument gegen Windenergie nutzen will, der sollte zuerst gegen den Autoverkehr protestieren.

[U][B]Windräder würden die Landschaft "verspargeln"[/B][/U]
Ob eine Windkraftanlage hässlich ist oder nicht, ist Geschmackssache. Besonders interessant wird es aber dann, wenn diese Argumente gerade von denjenigen vorgebracht werden, die Atomkraft und Kohle befürworten:
Während regenerative Energien überwiegend dezentral erzeugt werden, muß der Strom von einigen wenigen Atom- und Kohlekraftwerken über kilometerlange Hochspannungsleitungen transportiert werden, die die Landschaft "verspargeln". Eine tote Landschaft nach einem Atom Unfall ist nicht nur nicht schön sondern auch unbewohnbar. (siehe "Tschernobyl heute" auf unserer Atomenergie Seite)

Mit dem Uranabbau im Tagebau sind gewaltige Umweltzerstörungen verbunden und es müssen riesige strahlende Abfallberge entsorgt werden. Es wird radioaktives Radongas freigesetzt. Milliardenbeträge zur Sanierung ausgebeuteter Uranlagerstätten bleiben am Steuerzahler hängen. Die Uranvorräte der Erde werden ca 2050 aufgebraucht sein.

Der Braunkohletagebau zerstört direkt die Umwelt: Was nach dem Abbau bleibt, sind minderwertige Forst- und Ackerflächen. Das Grundwasser wird im Umkreis von bis zu 50 km drastisch abgesenkt. (Tiefe eines Tagebaus: bis zu 500 Meter) Allein im Lausitzer und Mitteldeutschen Braukohlerevier betragen die Grundwasserdefizite 15 Milliarden Kubikmeter (ein Drittel der Wassermenge des Bodensees!) Die Folgen bleiben mehrere Jahrhunderte bestehen! Tagebauseen gefährden das Grundwasser durch Freisetzung von Sickerwässern mit hohem Salz-, Eisen- und Schwermetallgehalt.

Seit den 50er Jahren zwang der Braunkohle Tagebau bereits über 30.000 Menschen ihren Wohnort zu verlassen, weil ihre Häuser weggebaggert wurden. Denkmalgeschützte Dörfer verschwinden einfach von der Landkarte. Die Anwohner kämpfen vergeblich um ihre Häuser. (z.B. in Heuersdorf). [B]Der Tagebau Hambach (bei Köln) fördert pro Tag 100.000 Tonnen Braunkohle, die in RWE-Kraftwerken verfeuert werden - mit einem Ausstoß von mindestens 85.000 Tonnen klimaschädlichem Kohlendioxid pro Tag. RWE will noch 2 weitere Braunkohlekraftwerke bauen und damit diese Klimazerstörung für weitere Jahrzehnte zementieren. Dies ist für die RWE nur interessant weil die Bundesregierung den Energiekonzernen beim Emissionshandel zu viele kostenlose Zertifikate zum Ausstoß von Kohlendioxid zugestanden hat. Dadurch muss RWE für seine Klimazerstörung auch künftig fast nichts dazu bezahlen.[/B]
Windkraft Anlagen hingegen stehen am Rand von Feldern, die nach wie vor als Acker oder Weide genutzt werden können und bringen dem Bauern ein zusätzliches Einkommen. Oder sie stehen auf dem Meer außerhalb der Sichtweite vor der Küste. Wegen wachsender Turbinengrößen werden in Zukunft weniger Anlagen mehr Strom erzeugen. [B]Bis 2020 können 11 Milliarden Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, wenn Windkraftanlagen klimaschädlicheKohle- und Ölkraftwerke ersetzen. [/B]

[U][B]Der Ausbau des Stromnetzes würde 1,5 Milliarden kosten[/B][/U]
Es stimmt zwar, dass das Stromnetz in den nächsten 10 Jahren ausgebaut werden muß um den ansteigenden Windstrom einzuspeisen. Eine Studie des Bundesumweltministeriums (BMU) errechnet aber, dass ein Durchschnittshaushalt hierfür nur 0,7 bis 1,1 Cent pro Jahr bezahlen wird. Bis 2007 ist sogar noch garkein Netzneubau notwendig.

[U][B]Den Kohlekraftwerks Betreibern entstünden zusätzliche Kosten durch die Windenergie[/B][/U]
Die AKW- und Kohle Kraftwerks-Betreiber behaupten gerne, dass ihre Kraftwerke die schwankende Stromproduktion der Windkraft Anlagen ausgleichen müssten und ihnen dadurch zusätzliche Kosten entstehen würden. Sie behaupten sogar, dazu würde aus technischen Gründen dieselbe Menge Kohle gebraucht wie unter Voll-Last.

Das stimmt nicht.
1. Die Netzbereiber müssen schon seit eh und je Reservekapazitäten (Regelenergie) bereitstellen, um die uhrzeitabhängigen und auch plötzliche unerwartete Schwankungen ausgleichen zu können. Im Falle einer Notabschaltung eines Atomkraftwerkes muss das Netz innerhalb weniger Sekunden einen Leistungsabfall von bis zu 1000 MW ausgleichen können. Dagegen sind die Schwankungen bei der Windkraft harmlos, denn ein totaler Windabfall innerhalb weniger Sekunden ist extrem unwahrscheinlich.
2. Dank immer besserer Wettervorhersagen lässt sich die Menge der eingespeisten Windenergie schon 1-2 Stunden im Voraus berechnen, so dass die Kraftwerksbetreiber Zeit haben, mit ihrer Stromproduktion auf die jeweiligen Windverhältnisse zu reagieren.
3. Da immer irgendwo Wind weht, sind die Schwankungen keinesfalls so groß wie behauptet.
4. Die 4 Stromkonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall konnten dem Kartellamt bisher nicht beweisen, dass zusätzliche Kosten durch die Vorhaltung von Regelenergie entstanden sind.
5. Bei den Milliarden Subventionen, die in Kohle und Atom fließen, ist dieses Argument einfach lächerlich.


[U][B]Desinformation durch das Spiegel Magazin[/B][/U]
Mit dem Heft 14 / 2004 zeichnet der Spiegel ein haarsträubendes Zerrbild der Windenergie.
Es werden nicht nur Fakten verdreht sondern auch bewußt Lügen aufgetischt.
Konsequenz dieses Pamphletes:
Harald Schumann, einer der profiliertesten Journalisten des Magazins hat nach mehr als 17 Jahren Redaktionsmitgliedschaft umgehend gekündigt.

[B]Auf der Rückseite des Spiegels findet man eine Werbung der Ruhrgas AG ( = E.ON)
Da es heute üblich ist, dass die Werbekunden den Inhalt von Magazinen bestimmen, ist leicht zu erkennen, von wo der Wind gegen die Windkraft weht: Von den Atom- und Kohlestrom Anbietern, die derzeit mit ansehen müssen, wie sie immer mehr Marktanteile verlieren und die mit allen unlauteren Mitteln veruchen, ihre sauberen Konkurrenten in den Schmutz zu ziehen. [/B]
Lesen Sie den Artikel Machtkampf um den Energiemix - Stromkonzerne blockieren Konkurrenz von Harald Schumann, den der Spiegel NICHT abgedruckt hat.
Lesen Sie auch die Greenpeace Stellungnahme zum Spiegelartikel!


[U][B]Kraft-Wärme-gekoppelte Anlagen (KWK)[/B][/U]
Greenpeace energy bezieht 36% des Stromes aus Kraft-Wärme-gekoppelten Anlagen, die mit Gas betrieben sind. Ist das nicht umweltschädlich? Warum kann nicht der ganze Strom aus regenerativer Energie kommen?

Das ist zur Zeit (allein und ohne Strom Importe) noch nicht möglich. Möglich und realistisch ist es aber, mindestens zur Hälfte regenerative Energieträger wie Biomasse, Solarenergie, Wind- und Wasserkraft und maximal zur Hälfte effizientere Energieerzeugung (KWK) zu nutzen. Dieser Energiemix stellt einen Übergang bis zur gänzlichen Stromgewinnung aus regenerativen Energieträgern dar und wird in seiner Zusammensetzung weiter optimiert.

[B]Erdgas ist für diesen Übergang deshalb geeignet, weil es der umweltschonendste fossile Energieträger ist. Gegenüber Braun- und Steinkohle weist Erdgas nur halb so hohe CO2-Emissionen pro Kilowattstunde auf. Kraft-Wärme-gekoppelte Blockheizkraftwerke tragen mittelfristig sogar zur CO2-Einsparung bei, weil sie mit der gleichzeitig produzierten Fernwärme uneffiziente Heizungen verdrängen. [/B]
[B]Atom- und Kohlekraftwerke haben nur einen Wirkungsgrad von 40%. Das heißt 60% der Energie werden von Kühltürmen als Wärme an die Atmosphäre oder an Flüsse abgegeben. Ein 1,3 Giga Watt Atomkraftwerk pumpt also 2 Giga Watt Abwärme in die Flüsse - eine pure Energieverschwendung! [/B]

KWK Kraftwerke hingegen erreichen mehr als die doppelte Brennstoffausnutzung: über 90 %!
Bei der Kraft-Wärme-Koppelung wird die Abwärme bei der Stromerzeugung zur Warmwasseraufbereitung und zum Heizen benutzt. Da man warmes Wasser nicht so gut über lange Strecken transportieren kann, sollten statt weniger großer Kraftwerke viele kleine dezentrale Blockheiz-Kraftwerke gebaut werden. Diese sollten Gas Kraftwerke sein, da [B]Gas nur die Hälfte bis ein Drittel so viel CO2 produziert wie Kohle und Öl. [/B]

In Deutschland gibt es einige KWK Kraftwerke (z.B. in Schwäbisch Hall). 2006 werden 14% des deutschen Strombedarfes aus KWK gedeckt. Hätte die Politik in der Vergangenheit den Bau dieser Anlagen gefördert, - statt Milliarden von Steuergeldern in die Atomenergie zu stecken - könnte heute bereits ein Drittel des Stromes in Deutschland aus KWK Anlagen kommen. Das Potenzial wird auf 50% geschätzt. (Zum Vergleich: selbst die 19 deutschen Atomkraftwerke produzieren nur 30% des Gesamt-Stromes)
Gute Bedingungen für KWK bestehen in den neuen Bundesländern., nachdem dort viele Kommunen ihr Fernwärmenetz aus DDR Zeiten wieder flottgemacht haben.
Ein weiterer Vorteil : Alte umweltbelastende Ölheizungen können durch effiziente KWK-Anlagen ersetzt und ausrangiert werden. In Aachen wird z.B. die Carolus Therme mit Fernwärme beheizt.


[U][B]Stromversorger und Politik verhinderten den Wettbewerb[/B][/U]
Die Öffnung des Strommarktes hat das über 60-jährige Monopol der großen Stromkonzerne aufgehoben. (Das Gesetz "Zur Wehrhaftmachung der deutschen Wirtschaft" der Nationalsozialisten, legte bis vor 1999 die Monopole fest.) Bis 2005 verweigerten die Strommonopolisten als Netzbesitzer den fairen Netzdurchfluss von sauberem Strom. Sie legten den sauberen Konkurrenten durch Wucherpreise für Durchleitungsgebühren Steine in den Weg. Während die Netzgebühr beim Bezug einer Kilowattstunde Atomstrom aus einem 300 km entfernten Reaktor unter 3 Cent kostete, musste für den Bezug einer Kilowattstunde aus einem genauso weit entfernten Windrad mehr als doppelt soviel bezahlt werden.

Grundproblem war, dass es der Gesetzgeber versäumt hatte, eine klare gesetzliche Regelung für die Benutzung der Stromnetze zu schaffen. Die deutsche Energiepolitik hat 7 Jahre lang einen fairen Wettbewerb verhindert!

[U][B]Müller - Industrie und Politik Hand in Hand[/B][/U]
Von 1973 an hat Müller zuerst bei RWE und dann bei dem E.ON-Vorgänger Veba gearbeitet.
1998 ernennt Schröder den parteilosen Manager überraschend zum Wirtschaftsminister.
Müller war damit zuständig für die Gesetzgebung auf dem gerade liberalisierten Strommarkt und trat in fast allen Bereichen zu Gunsten der Stromgiganten kräftig auf die Bremse:

Eine Regulierungsbehörde, die für niedrigere Strompreise hätte sorgen können, lehnte Müller selbst unter Druck der EU kategorisch ab. Sinnvolle Regelungen, die den Wettbewerbern erlaubt hätten, die Netze der Ex-Monopolisten RWE und E.ON zu nutzen, blockierte der Ex-Manager mit Erfolg. Auch die Freigabe des Gasmarktes legte er unter fadenscheinigen Gründen viele Monate auf Eis. Wettbewerber, Kartellwächter und Verbrauchervebände warfen dem Minister lauthals eine einseitige Politik zugunsten seiner ehemaligen Arbeitgeber vor.

Auf die Spitze trieb es Müller, als das Bundeskartellamt im Jahr 2001 den beantragten Zusammenschluss von Deutschlands größtem Stromkonzern E.ON mit Europas größtem Gashändler, der Ruhrgas, wegen Monopolbildung untersagte. Müller plädierte ganz offen dafür, das Kartellamt zu ignorieren und die wettbewerbsfeindliche Mammutfusion per Ministererlaubnis auf den Weg zu bringen. Bedenken, dass er aufgrund seiner ehemaligen Tätigkeit bei E.ON befangen sei, wischte er kategorisch vom Tisch.

Anfang 2002, wenige Wochen nach der umstrittenen Fusion erhielt Müller vom Stromkonzern E.ON eine Pension von monatlich 8000 Euro und kassierte monatelang sowohl Ministergehalt als auch Managerpension. Auch den Rest seiner Amtszeit setzte Müller sich gegen "zu harte Auflagen" für die Stromversorger ein. Ende 2002 ersetzte Schröder ihn durch Wolfgang Clement. 2003 bedankte sich die Industrie: Müller wurde Chef der mächtigen Ruhrkohle AG. Das Kohleunternehmen gehört zu einem Drittel E.ON.

[U][B]Clement - eine Marionette der Stromkonzerne[/B][/U]
Die 4 großen Stromkonzerne EnBW, Eon, RWE und Vattenfall brachten im November 2004 beim Energiegipfel bei Clement gleich fertig formulierte Gesetze mit, die nach ihren Wünschen erlassen werden sollten. Sie wollten die von ihnen gezahlten Steuern auf die Netzkosten aufschlagen dürfen - sich die Steuern also vom Verbraucher zurückholen! Das wäre so, als könnten normale Steuerzahler die Einkommenssteuer aus dem Jahr A im Jahr B wieder von der Steuer absetzen. Clement hatte nichts dagegen einzuwenden, obwohl das jährlich 1,5 Milliarden Euro aus der leeren Staatskasse in die ohnehin schon gut gefüllten Taschen der Konzerne gespült hätte.

[B]Da kann man sich nur wundern: Das Erneuerbare Energieen Gesetz soll angeblich der Untergang des Abendlandes sein, weil es 1,5 Milliarden kostet,aber den Stromriesen den gleichen Betrag zuzusschanzen ist kein Problem!! [/B]

Neue Regulierungsbehörde
Im April 2005 beschließt der Deutsche Bundestag endlich ein Energiewirtschaftsgesetz, das die 7-jährige Ära der Behinderung, Diskriminierung und undurchsichtigen Praktiken in der Strombranche durch die großen Energieversorger RWE, Eon, Vattenfall und EnBW beendet.

Die Einrichtung einer mit umfangreichen Kompetenzen ausgestatteten Regulierungsbehörde stellt zukünftig sicher, dass neue Anbieter nicht durch überhöhte Netznutzungs-Gebühren aus dem Markt gedrängt werden. Das eröffnet erst die Chance für mehr Wettbewerb und für eine breitere Palette von Stromanbietern. Außerdem müssen künftig die Unternehmen die Herkunft ihres Stromes kennzeichnen. Dies ist auch ein Erfolg der jahrelangen Greenpeace Arbeit.

http://gruppen.greenpeace.de/aachen/energie-oekostromanbieter.html


@ hopeless
Übrigens ein recht gutes Alibi ;)
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[*] Verfasst am: 2.3.2007 um 03:48


@Xoc:
Es geht um Emissionen beim Uranabbau und wie in dem Artikel vom @MAUS beschrieben, um die Emissionen, die bei der Herstellung der Brennstäbe entstehen, nicht um die während des Betriebes beim AKW.
Es ist also eine GESAMT-Ökobilanz, die das Darmstädter Institut angefertigt hat.
Und die hast Du nicht wiederlegt.

Und ich denke, wenn man noch die Emissionen hinzurechnet, die die ganzen Bullen produzieren, die für jeden Transport in das Zwischenlager Ahaus gebraucht werden, dann ist es noch wesentlich mehr.
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Xoc






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[*] Verfasst am: 2.3.2007 um 15:50


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MAUS




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Motto: Too old to die young

[*] Verfasst am: 2.3.2007 um 16:16


Zitat
Original von Xoc
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:18:
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[*] Verfasst am: 3.3.2007 um 00:22


@MAUS: Yeah Right! - und damit sind wir alle froh, oder?! :P

So nun aber wieder "back to topic" - hier ein absolut geiler Song, den ich inhaltlich immer noch nicht ganz gerafft hab ;) gibt's da vielleicht noch nen tieferen Grund als Szenekritik?

[B]Pest Club[/B] von den [B]Killerpralinen[/B] (ein extrem geiler Bandname, wie ich finde)

Das Gefühl Spiel ohne Sorgen
Die lustigen Leichen der Tanz ohne Morgen
hört auf die Führer denkt an die Klowand
schau in den Spiegel küss deinen Verstand

Schwere Zeiten meine Tränen sind so dick
wie meine Oma und Mildred ist so nett
Freude und Magen kleines fettes Ding
zuviel von Sahne Rebell im Burger King

Weltkrieg nummer drei
bitte Schatz wart mit dem Essen
Hollywood Diktator Glück heisst vergessen
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[*] Verfasst am: 17.3.2007 um 01:40


Okay da in einem anderen Thread ja schon Lieder dieser Band gepostet wurden, poste ich jetzt noch hier eines ... eines der wenigen Lieder, die eine ernstzunehmende Aussage hat und das nicht so emolastig ist.

Wizo - Raum der Zeit (Uarghhhhhh!)

Ich bin schwul, ich bin jüdisch
und ein Kommunist dazu
ich bin schwarz und behindert
doch genauso Mensch wie Du
Ich bin hochintelligent
und doch so doof wie Sauerkraut
ich bin schön, ich bin häßlich,
ich bin fett und gut gebaut
Es gibt nichts-
nichts was dich besser macht als mich
denn auch du hast Deine Fehler,
deine Fehler so wie ich
und die Fehler sind nix falsches,
sie gehören zu Dir nich auf die Reihe kriegst
kann niemand was dafür

Du bist einer vor Milliarden
und das mußt du akzeptiern
Du bist einer vor Milliarden Ärschen auf der Welt

Deine Werte, Deine Normen,
Die Moral und das Gesetz
sind entbehrlich und ersetzbar-
überflüssiges Geschwätz
heute gültig, morgen nichtig
übermorgen umgekehrt
was hier richtig oder wichtig
ist woanders ohne Wert
Deine Götter, Deine Kirchen
Glauben, Beten, Religion
heute heilig, morgen Frevel,
übermorgen blanker Hohn
und das Geld und der Ruhm
und die Unvergänglichkeit
sind bei näherem Betrachten - für'n Arsch

Du bist nicht der Mittelpunkt des Universums
Du bist nur ein Arsch im Raum der Zeit


Ich seh grad die Liedtitel des Albums durch, ich glaube Uarghhhhhh ist das einzig richtig vernünftige Album (pure Spekulation ;))
Naja und ich entdecke grad, da gibt es nochmal einen ernst zu nehmenden Song. Zu dem sei allerdings gesagt, dass er trotzdem übertrieben ist und speziell auf einen Fall bezogen ist (ich meine, es sei der Fall von dem, vom GSG9 erschossenen, RAF-Mann Gramms)

Wizo - Kopfschuss (Uarghhhhhh!)

In der deutschen Verfassung steht: Die Todesstrafe ist abgeschafft,
doch hin und wieder tritt diese Verfassung ausser Kraft.
Denn um die Sicherheit im deutschen Staat mit allen Mitteln zu bewahren,
holt man sich immer wieder gerne Rat bei den Gesetzen von vor sechzig Jahren.

Was früher die Gestapo war, ist heut das BKA -
nur damals setzte man Henker ein und heut gibt es die GSG9.

Kopfschuss - das war kein Selbstmord, das war Mord.
Kopfschuss - ihr habt gelogen seit dem ersten Wort.
Kopfschuss - das war ein mieser, feiger Mord.
Kopfschuss - und ich glaube euch kein Wort -
nie mehr ein Wort!

Ist die Regierung erst in Panik, gilt weder Ordnung noch Moral.
Das Gesetz wird ausgeschaltet und das Menschenrecht egal.
Polizei ist Staat im Staat, Selbstherrlichkeit regiert.
Ist der Staatsfeind lokalisiert, wird auf Rambo-Art agiert.

Was früher ... Kopfschuss ...

Ihr könnt erzählen was ihr wollt. Ich glaub euch niemals mehr ein Wort.
Ihr habt uns immer nur belogen, uns verarscht und uns betrogen,
habt uns eingelullt und habt uns abgefüllt,
unsere Seelen kastriert und unsere Hirne amputiert,
uns manipuliert, uns wegzensiert, uns exekutiert,
doch mir reicht es jetzt: Ich spiele eure Spiele nicht mehr;
Ich scheiss euch ins Gesicht: Fickt euch - Mörder!

Was früher die Gestapo war, ist heut das BKA -
nur damals setzte man Henker ein und heut gibt es die GSG9.

Was früher ... Kopfschuss ...
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atreju




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 9.7.2007 um 03:35


sehr genial finde ich:

Oma Hans - Der Kreisverkehr

Sag jetzt lieber nichts - komm mal näher ran
und ich wärme dich - es ist der Bauch der spricht
Das Eis im Wintersee - es ist doch abzusehen
Es kracht + schiebt sich seine Spannungen - aus Spaß

Zwerge wachsen nie - es ist immer Krieg -
Alle haben viel zu wenig + bedanken sich
Kristalle greifen an in der Winterluft
Von dem Hügel da + alles ist gefroren

Es ist der Kreisverkehr, es ist das Eis, das schmilzt
Es ist das arschverdammtes Dasein wo das Schweigen quält/fehlt

Komm jetzt lieber mit - auch wenn’s härter wird
Denn wir treiben jetzt in Richtung dieser Stille hin
Doch das willst du nicht + mit aller Kraft
Glaubst du an Zwerge die mal Riesen sind

Wir wollen kein Dauergast + keine kranke Macht
Unsere Ohren sind nicht zerschossen von zu vieler Quatscherei
Hier fehlt der Kreisverkehr - Misanthropen zählen
Ihre schlecht gelaunten Tag bis zum Ende hin

Turbostaat - die Stulle nach dem Schiss

Turbostaat – Die Stulle nach dem Schiss
Im Hinterhaus war noch Licht
Und die Tür noch offen
Durch den Wind
Er schaut nach unten auf den Tisch
Und widert sich nur an
Weil alle Sachen Haken haben
Die man nur ahnen kann

Und heute Nacht
Geht er raus
Nur auf der Suche
Nach Dir
In den Momenten
Und sie kotzt vor Scheißgefühl
Muss er raus hier
Aus ihrem Haus

Laternenpfahl auf dem Weg
Und ein Häufchen Elend ist unterwegs
Du kannst ihn gerne fragen
Was hier grad passiert
Doch auf die Antwort kannst du ewig warten
Weil er was verliert

Und heute Nacht
Geht er raus
Nur auf der Suche
Nach Dir
In den Momenten
Und sie kotzt vor Scheißgefühl
Muss er raus hier
Aus ihrem Haus
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