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Autor Betreff: Unity Partei
Hansi




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[*] Verfasst am: 31.5.2007 um 16:03
Unity Partei



Ich habe mir gerade weil ich Zeit und Langeweile hatte, @Arnes Lebensgeschichte durchgelesen, die ja sehr politisch geprägt ist. In diesem Thread redeten dann @Arne und @dian darüber, ob man nicht eine Unity Partei gründen könnte, da ja @Arne viel Erfahrung in diesem Bereich hat. @dian meinte dann nur, dass die Unity dafür noch nicht populär genug sei und das wenige von hier wirkliche Ambitionen zum Politiker hätten, zwecks Medienpräsenz etc., aber das man dies irgendwann in der Zukunft mal wieder auffassen könnte.

Und genau darum tu ich das jetzt. Mitauslöser dafür ist der "Bin ich zu pragmatisch"-Thread und diese Diskussionen um Aktionen und sonstiges in der letzten Zeit. Denn wie ich finde, wäre der Schritt eine eigene Partei zu gründen wesentlich sinnvoller als irgendwelche Demonstrations- oder Gewaltaktionen. Auf jeden Fall macht es Sinn mal darüber nach zu denken. Beim Manifest sind wir ja leider schon gescheitert, aber wer weiß, wir haben ja jetzt auch viele neue dabei die evtl. frische Ideen einbringen und sich beteiligen können.

Nun wollte ich mal eure Meinung zu der ganzen Sache wissen, oder vllt. hat ja jemand sogar schon konkrete Ansatzpunkte etc. Ich bin mal gespannt auf eure Meinungen.
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Kebap






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 31.5.2007 um 16:22


Ich beobachte gerade die Parteigründungen der Piratenpartei und der P.A.R.T.E.I. und kann nur sagen: Das ist ein Haufen Arbeit und man braucht Hunderte engagierte Mitstreiter mit gemeinsamen Überzeugungen. Also nicht nur gemeinsamen Feindbildern. Scheint mir hier ziemlich erfolglos
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Hansi




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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.

[*] Verfasst am: 31.5.2007 um 16:29


Naja @Kebap, wo gemeinsame Feindbilder, da auch gemeinsame Überzeugungen, finde ich. Und naja, haufen Arbeit wäre ja nicht schlimm, hier sind eh die meisten perspektivlos ;).
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Kebap






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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 31.5.2007 um 18:54


Nein, gemeinsame Feindbilder führen auf keine nFall automatisch zu gemeinsamen Zielen.

Haufen Arbeit für hunderte Leute, jeweils.
Du brauchst eine Handvoll Leute für die Bundespartei, mehrere für die ganzen Landesverbände, dann Leute die in den meisten großen Städten Werbung machen und Stimmen ranschaffen... usw und zwar regelmäßig und ersma völlig ohne Bezahlung.

Dann bleibt natürlich noch die Frage, ob eine weitere Partei überhaupt das richtige Mittel ist, um die Ziele der Unity zu vertreten. Könnte mir vorstellen, dass einige hier dem System als Ganzen misstrauen und damit gar nix zu tun haben wollen, egal was auf der Fahne steht.

Und dann überleg dir mal, was auf der Fahne denn konkret stehen soll. Muss natürlich im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung bleiben, damit der Bundeswahlleiter die Partei überhaupt anerkennt.

Stell eine Liste der Forderungen auf und dann können wir darüber diskutieren. So allgemein "mal eine Partei gründen" scheint mir viel zu schwammig, als dass es über einen Wunschtraum hinaus wachsen würde.
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Soulmirror




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[*] Verfasst am: 31.5.2007 um 19:57


unity partei - ohne mich.


also ne partei wär so ziemlich das letzte was ich hier sehen wollen würde.
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Boss






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 00:02


So eine Partei wäre auf jeden Fall sinnvoll. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Was spricht außer ein paar Zweifeln auch dagegen? Man kann nie wissen was draus wird wenn man es nicht ausprobiert. Dian sagte in Arnes Thread, dass da die Charismatik fehlt. Noch vielleicht schon aber ich bin sicher die charismatischen Leute wird man noch finden die die Unity-Sache gut vertreten werden.
Es ist auch wirkungsvoller und für die Systemkritiker auch komfortabler eine Partei zu wählen als den Mut aufzubringen irgendwelche Autos abzufackeln.
Diesen Thread kann man ja benutzen um zu protokollieren wofür die Partei stehen soll. Ich würde es auch wie ich glaube @Dian mal dagte die Partei "bürgerfreundlicher" präsentieren. Jedenfalls muss man noch konkrete Standpunkte festlegen.

Also ich bin dabei, ist schonmal einer.
An Forderungen mangelt es sicher nicht @ Kebap. Zum Beispiel mein Schulpflichtthread hatte überraschenderweise viele Einigungen erziehlt. Ich bin mir sicher das wäre auch in anderen Fällen machbar. Und das wäre schonmal eine Forderung von meiner Seite aus und von denen die sich noch daran erinnern können, dass sie zugestimmt haben. ^^
Weitere Forderungen kann man ja noch ausarbeiten.
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Unmensch






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 04:11


Zitat
Original von Maverick
Was spricht außer ein paar Zweifeln auch dagegen?

Die Zweifel zum Beispiel. :D

Zitat
Original von Maverick
Es ist auch wirkungsvoller und für die Systemkritiker auch komfortabler eine Partei zu wählen als den Mut aufzubringen irgendwelche Autos abzufackeln.

Und wer macht es dann stattdessen? Müssen wir dann jede Nacht durch die Strassen ziehen, um unserem Motto gerecht werden? Davon abgesehen: Was soll eine Unity-Partei der Welt helfen, ausser dass sie das Volk nur noch fauler macht, weil sie erst recht jetzt keine Eigeninitiative mehr vertreten müssen, weil ja jemand anderes denkt und für sie handelt? So ist es ja auch heute, man lässt sich regieren und schaltet erst dann wieder sein Hirn ein und startet Proteste, wenn es an den eigenen Kragen geht (Studiengebühren, Hartz4, Entlassungen, Steuererhöhung, etc.)
Würde ähnlich bei der Unity-Partei ablaufen. Gibt ja nun jemanden, der das von Amtswegen macht. Und hier sind wir bei der Frage, wer es machen soll. Spätestens wenn es zu politisch relevanten Fragen käme, würde sich die eigene Partei doch in die Haare kriegen und sich nicht einigen können. Dafür gibt es hier genug Threads, die das belegen. Thema Frauen und Thema Rauchen zum Beispiel.

Doch das wichtigste Gegenargument überhaupt: Es gibt weit mehr Leute, welche die Unity-Partei hassen würden, als dass es mögliche Wähler gibt. Von einer grossen Mehrheit ganz zu träumen. Und selbst wenn das vollkommene Unrealistische realisiert wäre: Das politische System ist so aufgebaut, dass du selbst auf höchster Ebene als Bundeskanzler nicht viel zu sagen hast. Das ist ein reiner Prestigeposten, genauso wie der Bundespräsident und weitere ansehnliche Stellen.
Wenn schon, dann sollten wir ein Großunternehmen gründen. Hätten wir gewiss einiges mehr an Macht, die was verändern kann. Wobei es mir widerstrebt, überhaupt MACHT zu besitzen und anderen Befehle zu erteilen oder ihnen vorzuschreiben, was richtig und was falsch ist. Genau darauf würde es aber hinauslaufen. Und die Unity wäre irgendwann nicht anders drauf wie eine jede andere Partei. Und dann würde sich irgendwelche Leute zusammenschliessen, die genau dagegen rebellieren. Und die nehmen dann letztendlich genau denselben Weg wie wir einst. Ein ewiger Kreislauf also.

Frage mich sowieso, wieso dieser politische Quatsch überhaupt akzeptiert und nicht hinterfragt wird. Damit, dass man jetzt sogar selbst in dieses Business einsteigen will, gibt man dieser Machtform doch nur Recht und ihre Daseinsberechtigung. Dabei kann es doch nicht im Sinne eines Menschen sein, von anderen regiert und bevormundet zu werden. Wirklich, was will man dort jetzt auch noch einsteigen und mitmischen? Wäre eher angebrachter für eine anarchistische Welt zu kämpfen und alles zu zerschlagen, was einen in irgend einer Freiheit beraubt. Und das fängt schon im kleinen an - bei Dingen, wo mir uns mittlerweile gar nicht mehr bewusst sind, dass wir schön brav gehorchen und es genauso machen, wie es von uns verlangt wird. Alleine schon wenn man zur Wahl geht, spielt man dieses ekelhafte Spielchen mit und gibt diesem Quatsch seine Berechtigung. Und wenn man eine Partei gründet, dann erst recht - sogar noch viel schlimmer, weil man nun selbst in der Position steht, Leute zu finden, die für einen das Kreuz machen und damit ihre Freiheit abgeben, weil sie sagen: "du hast nun meine Stimme, mach was draus, damit es mir gut geht!"
Und wenn es ihnen dann wider erwarten doch nicht gut geht, geht das grose Geschrei los, statt gleich von Anfang an mal etwas sein Hirn einzuschalten und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Man weiss halt immer noch am besten, was für einen gut ist. Das wird nie jemand anderes für einen regeln können.

Niemand braucht die besten Konzepte und Versprechungen. Wenn kein Mensch wählen würde, hätte sich dieser Quatsch sofort erledigt. Dann muss sich der kleine Arbeiter auch nicht mehr aufregen, dass er um sein erarbeitetes Geld beraubt wird. Ist er doch selbst schuld, hat doch selber auch das Kreuz zur Einwilligung gemacht.

Wenn etwas wirklich erstrebenswert ist, dann sicherlich keine Macht, um damit über andere Menschen richten zu können, sondern erstrebenswert wäre eine Bevölkerung, die von sich aus klar kommt und weiss, was richtig und falsch ist - und sich auch entsprechend verhält. Da dass aber so extrem unwahrscheinlich ist und der Trend eher in genau die andere Richtung geht, kann man sich das eh alles sparen und ist besser daran, seine Arbeitskraft und Zeit in die Errichtung eines eigenständigen Staatsgebietes zu investieren. Da wäre man wenigstens unter sich und all jene, die das genauso sehen, könnten sich dort einfinden, und der Rest bringt sich eben gegenseitig um und arbeitet bis sie tot umfallen. Wenn das ihr gewünschtes Leben ist, dann bitte. Aber es sollte auch für alle anderen ein Platz zur Verfügung stehen, die eben nicht so ticken. Und der fehlt momentan. Er wird aber gewiss nicht kommen, wenn eine weitere doofe Partei bereit steht, die hier und da am Arbeitsmarkt ein paar kleine Änderungen vornehmen will (denn das ist sowieso schon das höchste der Gefühle, was machbar ist).
Davon abgesehen, wer sollte die Partei auch wählen? Gibt zig andere, die auch eine bessere Welt anpreisen und denen glaubt auch niemand mehr. Und es gibt sogar Parteien, die gar nicht mal so dumme Ansichten haben, aber man kann es sich doch ansehen - Mitglieder haben die vielleicht 100, vielleicht auch mal 500, aber das war's doch. Das wäre bundesweit nicht mal in jedem Ort einer.

Fazit: Wir gründen entweder ein Großunternehmen, wir gründen einen eigenen Staat, oder aber wir werden Terroristen und nehmen alles auseinander, was uns stört. Dann wäre die bessere Welt irgendwann wohl auch mal da, allerdings müsste man über Leichen gehen und aufgrund des weit verbreiteten Unrechts hätten wir zudem bis zu unserem Lebensende zu tun. Dann sterben wir - und ob die nachfolgenden Generationen genauso klug, mutig und kampfbereit sind, dort anzusetzen, wo wir aufgehört haben, das wage ich stark zu bezweifeln. Gab während der Zeit des zweiten Weltkrieges ja auch schon Widerstands- und Freiheitskämpfer. Und heute marschiert die NPD völlig legal durch die Strassen und kriegt sogar noch Steuergelder dafür geschenkt.

Vergessen wir das Vorhaben am besten ganz schnell wieder. Solange man nicht gerade eine Atombombe besitzt, ist man ja doch nicht in der Position, etwas Elementares zu erreichen.
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...






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 04:35


Also, ich hab' eben schon geschrieben, dass ich mich auch gar nicht mehr entsinnen kann, dass ich das geschrieben haben soll.
Wahrscheinlich war ich da breit oder sonstwas.
(Ich sollte mir mal öfters alte Threads von mir durchlesen.:43: )

Also, das fänd ich nun auch wirklich voll bekloppt. Die einzige Möglichkeit, die es auf dem Wege parlamentarischer Ebenen gibt, wäre, dass man jetzt eine Partei, die da schon drin ist, unterwandert und eine informelle Gruppe bildet, die sich aus allen verschiedenen Himmelsrichtungen unterstützt.
Neue Parteien gehen mir auf den Geist (max. sowas die Titanic-PARTEI oder sowas wie NEE). Erstmal möchte ich, dass z.B. die PDS über 10 % bundesweit bekommt. Und wenn dann mal einer von uns in irgendeinem Parlament sitzt, dann können wir anfangen, davon einen Ableger zu basteln.

Zur Zeit wäre ich erstmal dafür, die Parteien, die da sind, zu unterstützen, damit die mal was verändern können. Und dann die nächste Spaltung vorantreiben, das ist der vernünftigste Weg imo.
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Boss






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 06:26


Das war natürlich zu erwarten. Wenn es darum geht passiv zu bleiben findet man immer irgendwelche Gründe...

@ Unmensch

[QUOTE]Und wer macht es dann stattdessen? Müssen wir dann jede Nacht durch die Strassen ziehen, um unserem Motto gerecht werden? Davon abgesehen: Was soll eine Unity-Partei der Welt helfen, ausser dass sie das Volk nur noch fauler macht, weil sie erst recht jetzt keine Eigeninitiative mehr vertreten müssen, weil ja jemand anderes denkt und für sie handelt? So ist es ja auch heute, man lässt sich regieren und schaltet erst dann wieder sein Hirn ein und startet Proteste, wenn es an den eigenen Kragen geht (Studiengebühren, Hartz4, Entlassungen, Steuererhöhung, etc.)[/QUOTE]

Viele wissen überhaupt nicht einmal was es heißt individualistischer zu leben. Oder sehen allgemein keine Alternative zu den anderen Parteien. Die wählen dann meistens NPD aus Protest. Eine bessere Partei wäre allerdings dann die Unity-Partei.
Das Volk ist bereits faul. Viele Leute warten nur darauf, dass auf ihrem Stimmzettel endlich eine bessere Partei ist bei der sie ihr Keuz machen können.
Ich verstehe deine Frage nicht ganz wie sie da helfen soll. Sie vertritt eben ihre Interessen. Die Unity-Partei wird immerhin eine Alternative sein die diese Probleme anspricht.

[QUOTE]Würde ähnlich bei der Unity-Partei ablaufen. Gibt ja nun jemanden, der das von Amtswegen macht. Und hier sind wir bei der Frage, wer es machen soll. Spätestens wenn es zu politisch relevanten Fragen käme, würde sich die eigene Partei doch in die Haare kriegen und sich nicht einigen können. Dafür gibt es hier genug Threads, die das belegen. Thema Frauen und Thema Rauchen zum Beispiel.[/QUOTE]

Würde würde würde. Passieren wird jedenfalls nichts wenn man nur rumlabert. Das Frauenthema war übrigens keine politische Debatte. Dann kann man auf Wunsch es auch so einrichten, wo man seine politischen Debatten in einem Extrathread diskutiert. Oder genau sagt wann etwas für die Unity-Partei gelten soll. Wenn du dich nicht an der Partei beteiligen willst wäre das gar nicht so schlecht. Nein ernsthaft das würde weniger Debatten geben und dann geht es mit der Partei schneller voran. ;)

[QUOTE]
Doch das wichtigste Gegenargument überhaupt: Es gibt weit mehr Leute, welche die Unity-Partei hassen würden, als dass es mögliche Wähler gibt. Von einer grossen Mehrheit ganz zu träumen.[/QUOTE]

Du meinst sicher Anarchisten oder? Probieren wir es erst aus ob so viele Leute die Partei hassen würden. Man kann schließlich nicht in die Zukunft schauen. Eine große Mehrheit wird so schnell nicht geben. Nur ohne Partei kann auch keine Mehrheit entstehen.

Wir haben hier aktuell 250 angemeldete Mitglieder im Forum. Viele lassen sich nicht mehr blicken oder haben keine Lust mehr zum Diskutieren. Sie kamen vermutlich irgendwann her weil sie Probleme hatten oder sonstwas. Gleichgesinnte treffen wollten oder etc.. Egal was, es sind schonmal potenzielle 250 Stimmen. Und wenn man schon zu faul zum Diskutieren ist oder keine Lust zu sonstwas hat dann kann man wenigstens mal von seinem Arsch aufstehen und wenigstens für die Unity-Partei stimmen. Was ich damit sagen will ist, dass man auch öffentlich legal und komfortabel die Interessen der Unity vertreten kann. Willst du mir sagen 250 Wähler seien keine schlechte Masse für den Anfang?

[QUOTE]Und selbst wenn das vollkommene Unrealistische realisiert wäre: Das politische System ist so aufgebaut, dass du selbst auf höchster Ebene als Bundeskanzler nicht viel zu sagen hast. Das ist ein reiner Prestigeposten, genauso wie der Bundespräsident und weitere ansehnliche Stellen.[/QUOTE]

Das politische System ist auch so aufgebaut, dass ein Forum voller Individualisten erst Recht nichts bewirkt. Du scheinst dir den Vorteilen einer Partei nicht bewusst zu sein. Man wird jedenfalls nicht alle Fäden ziehen können aber man hat Einfluss. Und vor allem ist das auch eine gute Werbung für die Unity. Wenn Leute die Zewa und Kotze heißen eine Partei gründen können dann geht das hier erst Recht. Ich dachte auch mal aus Protest die APPD zu wählen aber da wäre die Unity-Partei besser. Denn die hält was sie verpricht, setzt sich für die Freiheit ein...

[QUOTE]Wenn schon, dann sollten wir ein Großunternehmen gründen. Hätten wir gewiss einiges mehr an Macht, die was verändern kann. Wobei es mir widerstrebt, überhaupt MACHT zu besitzen und anderen Befehle zu erteilen oder ihnen vorzuschreiben, was richtig und was falsch ist. Genau darauf würde es aber hinauslaufen. Und die Unity wäre irgendwann nicht anders drauf wie eine jede andere Partei. Und dann würde sich irgendwelche Leute zusammenschliessen, die genau dagegen rebellieren. Und die nehmen dann letztendlich genau denselben Weg wie wir einst. Ein ewiger Kreislauf also.[/QUOTE]

Nicht wirklich. Die Unity soll ja nicht aus Durchschnittsheuchlern bestehen sondern aus Individualisten. Etwas wo man sich nicht verstellen braucht und es wird auch eine Partei die dadurch auch Vertrauen durch ihre Ehrlichkeit schafft.
Wie ich bereits sagte Macht wirst du sowieso nicht besitzen, höchstens Einfluss. Aber darum geht es nicht vorwiegend. Es geht darum dem Bürger näher zu kommen und ihn weiter dazu zu animieren sich seine eigene Meinung zu bilden. Die Unity-Partei wird auch für eine neue Form der Politik stehen. Daher könnte sich so ein Kreislauf erst gar nicht entwickeln.

Aber das mit dem Wirtschaftsunternehmen wäre nicht schlecht. Das sollte allerdings einen Extrathread kriegen. Ich habe auch shcon ein paar Geschäftsideen. :13:

[QUOTE]Frage mich sowieso, wieso dieser politische Quatsch überhaupt akzeptiert und nicht hinterfragt wird. Damit, dass man jetzt sogar selbst in dieses Business einsteigen will, gibt man dieser Machtform doch nur Recht und ihre Daseinsberechtigung. Dabei kann es doch nicht im Sinne eines Menschen sein, von anderen regiert und bevormundet zu werden. Wirklich, was will man dort jetzt auch noch einsteigen und mitmischen?[/QUOTE]

"Wähle die Unity-Partei die diesen politischen Quatsch hinterfragt und nicht akzeptiert "

[QUOTE]Wäre eher angebrachter für eine anarchistische Welt zu kämpfen und alles zu zerschlagen, was einen in irgend einer Freiheit beraubt. Und das fängt schon im kleinen an - bei Dingen, wo mir uns mittlerweile gar nicht mehr bewusst sind, dass wir schön brav gehorchen und es genauso machen, wie es von uns verlangt wird. Alleine schon wenn man zur Wahl geht, spielt man dieses ekelhafte Spielchen mit und gibt diesem Quatsch seine Berechtigung. Und wenn man eine Partei gründet, dann erst recht - sogar noch viel schlimmer, weil man nun selbst in der Position steht, Leute zu finden, die für einen das Kreuz machen und damit ihre Freiheit abgeben, weil sie sagen: "du hast nun meine Stimme, mach was draus, damit es mir gut geht!"
Und wenn es ihnen dann wider erwarten doch nicht gut geht, geht das grose Geschrei los, statt gleich von Anfang an mal etwas sein Hirn einzuschalten und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Man weiss halt immer noch am besten, was für einen gut ist. Das wird nie jemand anderes für einen regeln können.[/QUOTE]

Wäre die Unity-Partei in der Politik kann verliert sie gar nichts dadurch.
Sie kann entweder ihre Ideale und Ziele dem Bürger näher bringen oder mehr Einfluss gewinnen und dadurch wiederrum ihre Ideale und Ziele dem Bürger näher bringen.
Dann nimm die Dinge selbst in die Hand, die Unity-Partei wird dich dabei unterstützen. Denn sie steht für Freiheit, Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit...
Wenn man im stillen Kämmerlein seine Ideale hat ist das auch gut. Nur wenn man sie nicht nach außen trägt und präsentiert schränkt man den Leuten zu vernünftigeren Alternativen ein.

[QUOTE]Niemand braucht die besten Konzepte und Versprechungen. Wenn kein Mensch wählen würde, hätte sich dieser Quatsch sofort erledigt. Dann muss sich der kleine Arbeiter auch nicht mehr aufregen, dass er um sein erarbeitetes Geld beraubt wird. Ist er doch selbst schuld, hat doch selber auch das Kreuz zur Einwilligung gemacht.[/QUOTE]

Es wählen aber Menschen und man kann und sollte auch sie dazu animieren die richtige Wahl zu treffen. Dies wäre die Unity-Partei die eben mit leeren Verprechungen Schluss machen würde und ihnen alternative Konzepte bietet.

[QUOTE]
Wenn etwas wirklich erstrebenswert ist, dann sicherlich keine Macht, um damit über andere Menschen richten zu können, sondern erstrebenswert wäre eine Bevölkerung, die von sich aus klar kommt und weiss, was richtig und falsch ist - und sich auch entsprechend verhält. Da dass aber so extrem unwahrscheinlich ist und der Trend eher in genau die andere Richtung geht, kann man sich das eh alles sparen und ist besser daran, seine Arbeitskraft und Zeit in die Errichtung eines eigenständigen Staatsgebietes zu investieren. Da wäre man wenigstens unter sich und all jene, die das genauso sehen, könnten sich dort einfinden, und der Rest bringt sich eben gegenseitig um und arbeitet bis sie tot umfallen. Wenn das ihr gewünschtes Leben ist, dann bitte. Aber es sollte auch für alle anderen ein Platz zur Verfügung stehen, die eben nicht so ticken. Und der fehlt momentan. Er wird aber gewiss nicht kommen, wenn eine weitere doofe Partei bereit steht, die hier und da am Arbeitsmarkt ein paar kleine Änderungen vornehmen will (denn das ist sowieso schon das höchste der Gefühle, was machbar ist).[/QUOTE]

Macht wird und braucht die Partei gar nicht. Sie kriegt Einfluss und dadurch Aufmerksamkeit. Und falls sie doch die Macht hat würde sich die Unity-Partei dann für die Errichtung eines Staatsgebietes für Individualisten einsetzen?
Was das Staatsgebiet für Individualisten angeht gebe ich dir Recht. Genau so stellte ich mir das auch vor.
Eine Partei ist übrigens auch ein Trendsetter. Wen wundert es, dass es wenige Individualisten gibt wenn sowas nirgendwo vertreten wird?
Ich redete auch nicht vom Arbeitsmarkt. Du schiebst mir wieder irgendwelche Wörter unter. Die Unity-Partei soll ehrlichere und vor allem bessere Politik machen. Die wäre nicht mit den herkömmlichen Parteien vergleichbar.

[QUOTE]Davon abgesehen, wer sollte die Partei auch wählen? Gibt zig andere, die auch eine bessere Welt anpreisen und denen glaubt auch niemand mehr. Und es gibt sogar Parteien, die gar nicht mal so dumme Ansichten haben, aber man kann es sich doch ansehen - Mitglieder haben die vielleicht 100, vielleicht auch mal 500, aber das war's doch. Das wäre bundesweit nicht mal in jedem Ort einer.[/QUOTE]

Welche denn?
Die Unity-Partei soll vor allem ehrlich sein und wäre nicht mit anderen Parteien vergleichbar die ihre Wahlversprechen brechen blos weil es ökonomischer ist.
Wir haben schonmal 250 potenzielle Wähler, das ist für den Anfang schon eine ganze Menge. Und reicht für eine Gründung locker aus.
Und der Rest kommt noch. Es fängt schließlig alles klein an.

[QUOTE]Fazit: Wir gründen entweder ein Großunternehmen, wir gründen einen eigenen Staat, oder aber wir werden Terroristen und nehmen alles auseinander, was uns stört. Dann wäre die bessere Welt irgendwann wohl auch mal da, allerdings müsste man über Leichen gehen und aufgrund des weit verbreiteten Unrechts hätten wir zudem bis zu unserem Lebensende zu tun. Dann sterben wir - und ob die nachfolgenden Generationen genauso klug, mutig und kampfbereit sind, dort anzusetzen, wo wir aufgehört haben, das wage ich stark zu bezweifeln. Gab während der Zeit des zweiten Weltkrieges ja auch schon Widerstands- und Freiheitskämpfer. Und heute marschiert die NPD völlig legal durch die Strassen und kriegt sogar noch Steuergelder dafür geschenkt.[/QUOTE]

Nein die nachfolgenden Generationen werden nicht so klug und mutig sein. Weil der Großteil der Leute nichts von Unity hören werden. Weil sie dadurch auch den Einflüssen der Gesellschaft ausgesetzt werden ohne die Möglichkeit zu haben das alles zu hinterfragen. Diese Generation bräuchte etwas was allgemein bekannt wäre. Und das geht sogar sehr gut durch aufklärende Politik wo man sich sogar noch aktiv beteiligen kann.
Wenn du einen eigenen Staat haben willst, den ich übrigens auch haben will, wird dein Vorschlag in der Öffentlichkeit ernster genommen wenn da auch eine Partei hinter steht.

[QUOTE]Vergessen wir das Vorhaben am besten ganz schnell wieder. Solange man nicht gerade eine Atombombe besitzt, ist man ja doch nicht in derPosition, etwas Elementares zu erreichen.[/QUOTE]

Je größer eine Gruppierung wird umso ernster wird sie genommen. Unity ist groß genug.


@ Arne

Dann war es wohl @ Dian der das vorschlug.
PDS ist mir zu Sozialistisch. Ich finde die Unity-Partei sollte kein Ableger von irgendwas sein. Außerdem wie stellst du dir das vor wie das gehen soll? Ich zumindest habe da keine konkrete Vorstellung von, ist das so einfach eine Partei zu Splittern?
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Unmensch






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 08:11


@Maverick:

Zitat
Original von Maverick
Die Unity soll ja nicht aus Durchschnittsheuchlern bestehen sondern aus Individualisten.

Meinst du, andere Parteien sind nicht genau mit dieser Ernsthaftigkeit einst in die Sache gegangen? Natürlich hatten die auch ihre Visionen und wollten alles besser machen, wohl kaum einer hat sich ernsthaft hingestellt und gesagt: "so, jetzt belügen wir mal ordentlich die Leute".
So war's ja nicht, vielmehr passt hier gut der Spruch, dass die Revolution ihre eigenen Kinder frisst. Und ähnliches würde auch irgendwann die Unity erwarten. Am Anfang ist eh immer alles ganz toll, man heiratet sogar, aber nachher sind diese ganzen schönen Ideale genauso weg und man wirft mit Tellern und beschimpft sich gegenseitig.

Was macht dich so sicher, dass die Unity nicht dasselbe Schicksal ereilen würde?

Zitat
Original von Maverick
"Wähle die Unity-Partei die diesen politischen Quatsch hinterfragt und nicht akzeptiert "

Soll so der Wahlspruch lauten? Hm, erinnert mich an die NPD, die biedert sich auch gerne an den kleinen Mann an, damit der glaubt, hier reden keine Herren Politiker, sondern Menschen wie ich und du. Und in der Tat, bringt das glatt mehr Sympatiepunkte als die gesichtslose Großpartei, deren Vertreter nie ohne Bodyguard an der Seite zu sehen sind.
Ist letztendlich alles nur eine Frage, wie man sich nach aussen gibt. Bedeuten muss das noch lange nichts. Und ich glaube, viele haben das inzwischen auch kapiert und nehmen die Wahlplakate gar nicht mehr für voll, also kannst du dir noch so dolle Sprüche ausdenken, hinter dem Ofen wirst du niemanden hervorlocken können. Das scheint mir übrigens auch der Grund zu sein, wieso die wirklich alternativen Parteien, deren Ziele eigentlich jedem Vollidioten einleuchten müssten, nicht nahezu 100 % der Stimmen haben, sondern meist gerade mal mehr als ein Prozent.
Ich denke, der Markt ist einfach gesättigt und sehe das ähnlich wie Arne. Statt ewig neue Parteien zu gründen, sei es nun für Tierschützer, Rentner oder Autofahrer, sollten sich die ganzen Alternativen doch mal zusammen schliessen. Der Rest ist jedenfalls vergebens. Das klappte vielleicht vor 50 Jahren, wo man jede neue Partei noch eine Chance gegeben hat, aber mittlerweile gründen irgendwelche Zeitschriften Parteien und meinen das noch nicht mal ernst. Kein Wunder also, wieso generell Neuparteien nicht mehr für voll genommen werden oder, wie ich es tue, man diesen ganzen Quatsch gar komplett ablehnt. Politik ist eh nur noch ein reines Maskenspiel. Verstehe nicht, wieso du da partout mitmischen willst.

Zitat
Original von Maverick
Dann nimm die Dinge selbst in die Hand, die Unity-Partei wird dich dabei unterstützen. Denn sie steht für Freiheit, Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit...

Und wie soll sie das machen? Viele Parteien, wenn nicht gar jede, steht irgendwie für ihre eigene Gerechtigkeit und Freiheit. Aber selbst die haben das nach all den Jahren noch nicht auf die Reihe bekommen. Wie sähe denn dein Konzept aus, wenn die Unity käme und mal eben aufräumen und die Welt verbessern will?

Zitat
Original von Maverick
Macht wird und braucht die Partei gar nicht. Sie kriegt Einfluss und dadurch Aufmerksamkeit.

Jede Partei will Macht, sonst hätte sie sich gar nicht gegründet. Wenn es dir wirklich nur um Einfluss und Aufmerksamkeit geht, dann schalte einen Werbespot auf RTL oder VIVA, das kriegen dann auch bei weitem mehr Leute mit, als es Menschen gibt, die wissen, wo eigentlich ihr örtliches Wahllokal steht.
Letztendlich läuft es nun mal bei jeder Partei auf Macht hinaus. Wenn du wirklich nur die Leute zum nachdenken anregen willst, dann können wir auch in einer bundesweiten Tageszeitung eine ganze Seite mieten und dort mit einer reißenden Überschrift unsere Ziele anpreisen. Wenn wir das nur richtig einleuchtend und leicht verständlich schreiben, werden auf einen Schlag mehr Leute sich hier registrieren, als man uns wählen würde, wenn wir wochenlang aktiven Wahlkampf betrieben hätten.
Stellt sich also die Frage: Wieso machen wir es nicht so, sondern wollen es lieber umständlich?
Du sprachst von 250 potentiellen Wählern - gut, und ich spreche von 250 potentiellen Spendern. Wenn nur jeder 10 Euro rausrückt, ist so eine Werbeseite finanziert. Und wir hätten zudem die Gewissheit, dass wir hunderttausendfach wahrgenommen werden. Wer im Gegenzug schaut sich jedoch minutenlang ein Wahlplakat an, was in der Innenstadt neben der Ampel ragt? Doch kein Mensch, und wenn dann nur aus Zeitvertreib, bis es endlich grün wird.

Zitat
Original von Maverick
Ich redete auch nicht vom Arbeitsmarkt. Du schiebst mir wieder irgendwelche Wörter unter. Die Unity-Partei soll ehrlichere und vor allem bessere Politik machen. Die wäre nicht mit den herkömmlichen Parteien vergleichbar.

Das mit dem Arbeitsmarkt war ein Beispiel. Es sollte zeigen, dass dieser Politikquatsch sowieso nichts bewirkt. Alles was du machen könntest mit deiner Macht (oder Einfluss, wie du es nennst), ist ein wenig am Rädchen drehen. Damit stellst du Uhr aber nicht eine Stunde vor auf Fortschritt, sondern maximal manipulierst du etwas die Sekundenanzeige. Von einer grossen Revolution kann gar keine Rede sein. Ob es dabei nun um den Arbeitsmarkt geht oder sonst was, das ist auch egal. Es ist auf das eine Thema genauso übertagbar, wie auf das andere. Mit einer Neuordnung der bestehenden Verhältnisse hat das alles rein gar nichts zu tun.

Fazit: Statt ewig neue Parteien zu gründen, sollten wir neue Bundesländer erschaffen. Die Nazis gehen in ihr "drittes Reich", die CSU-Wähler in "Gottes Zuhause", und alle Alternativen machen sich auf nach "Unityhausen".
So, und dort macht dann jeder das, was er für richtig hält. Erlässt die Gesetze, die er will und das andere Bundesland macht halt überhaupt keine Gesetze. Der Vorteil daran: Da es sich in jedem Bundesland um eine homogene Masse handelt, wird jeder glücklich sein und keinen Einspruch erheben. So sind letztendlich alle nach ihrer eigenen Definition frei und können so leben, wie sie das möchten. Noch nicht mal Demos wird es in den einzelnen Bereichen geben, weil ja alle gleichgeschaltet sind und sie sich darüber freuen, dass ihr Nachbar einer von ihnen ist, und sie auch ihr Auto unabgeschlossen draussen stehen lassen können, weil der eine Bruder ja niemals den anderen bestehlen würde.

Und fertig ist das Paradies. Natürlich müsste man noch ein paar andere Bundesländer mehr gründen als nur 3, aber Platz ist ja eh genug vorhanden, wir haben ja momentan auch mehr als nur eine Handvoll.
Platzmäßig würde ich das ganze ohnehin so einteilen, dass je mehr Anhänger ein Bundesland hat, desto eine grössere Fläche bekommt es zugewiesen. Wobei die Nazis dann wohl in etwa grössenmäßig so dran wären wie das heutige Saarland. Also nicht soo gross, was logisch ist, denn viele jetzige Anhänger werden sich von ihnen spätestens dann distanzieren, weil sie keine Lust haben, deren Weltbild dauerhaft zu teilen. Auch die ganzen Protestwähler machen sich davon, denn für sie steht ja nun endlich ein Heimatbundesland bereit, wo sie sich wirklich Zuhause und verstanden fühlen können.
Das grösste Bundesland wird wahrscheinlich weiterhin "Anpassung-Westfalen" sein, denn es wird immer noch genug Leute geben, denen die aktuelle Welt gefällt, so wie sie ist oder die einfach Angst haben, etwas neues auszuprobieren. Ist aber nicht schlimm, wir werden ihnen fortan nicht mehr reinreden - denn wir befinden uns auf unseren eigenen Gebiet und machen die Dinge so, wie wir das für richtig empfinden. So sind alle glücklich, wir brauchen keine Angst mehr vor den Spießern zu haben, sie brauchen keine brennenden Mülltonnen zu fürchten, und das Glück ist perfekt.

Ende.
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dian




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Motto: Kein Motto

[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 11:09


Ich denke, es dürfte ungleich schwieriger sein, eine eigene Partei zu gründen und bekannt zu machen, als sich in einer bereits etablierten Partei niederzulassen und deren vorhandene Strukturen für sich zu nutzen.
Die ganzen Politiker, die heutzutage unser Land regieren, hätten das auch nicht auf die Reihe gekriegt. Die sind nur deshalb da, wo sie jetzt sind, weil sie sich clever und arschkriecherisch in bereits bestehende Parteien eingefügt haben.
Um hingegen eine Partei zu gründen, bedarf es schon sehr viel Idealismus und Leidensfähigkeit... das sieht man auch daran, wie viele Parteien in den letzten Jahrzehnten gegründet worden sind und wie wenige sich letztlich etabliert haben. Da fallen mir eigentlich nur die Grünen ein, die eben damals durch das erwachende Umweltschutzbedürfnis (und wahrscheinlich auch NUR deshalb) viele Wähler hinter sich bringen konnten.
So etwas bräuchten wir auch als Aufhänger für eine Parteigründung... ein dringendes Problem, das den Leuten auf den Nägeln brennt, aber von keiner anderen Partei bisher ernsthaft angegangen wird...
Und sagt jetzt bitte nicht: "Radikale Veränderung des Schulsystems", "Weniger Überwachungskameras" oder "Bedingungsloses Grundeinkommen für alle!" Denn das sind Dinge, die vielleicht uns wichtig sind, aber ganz sicher nicht der dummen Masse, die nunmal eine jede Partei bedienen muss, um über einen Kreis elitärer Intellektueller hinaus erfolgreich werden zu können.

Aber warum muss es überhaupt eine Partei sein?
Denkt ihr nicht, dass Attac oder Amnesty International nicht auch schon längst eine eigene Partei gegründet hätten, wenn sie ernsthaft eine Chance sehen würden, auf diese Weise etwas in der Gesellschaft verändern zu können?
Offenbar sehen sie diese Chance nicht, bzw. sie wissen genau, dass sie durch die Aussicht auf gesellschaftliche Macht nur wieder jene rückgratlosen Karrieristen anlocken würden, denen das eigentliche Ziel komplett am Arsch vorbei geht.
Und wurde hier schon erwähnt, dass es auch ordentlich Geld kostet, Plakate zu drucken, Veranstaltungen zu organisieren und Werbebroschüren an interessierte Bürger zu verteilen?
Wo gedenkt ihr, das Geld herzunehmen? Parteien brauchen mächtige Sponsoren... oder man macht es halt so wie die APD und nimmt das alles nicht so bierernst. (und verzichtet damit eben auch darauf, vom Wähler ernstgenommen zu werden)
Ich denke, wenn, dann sollten wir eher sowas machen wie Greenpeace oder Amnesty... also uns ein paar potentielle Selbstmörder suchen, die wir an einen Schornstein binden oder mit dem Helikopter auf einer Ölbohrinsel absetzen können. Irgendwas, was die Aufmerksamkeit der Medien weckt, aber gleichzeitig nicht so dermaßen illegal ist, dass wir deshalb gleich als "terroristische Vereinigung" eingestuft werden.
Was mir schon für eine Idee kam: Zum Beispiel mit einer Gruppe maskierter Gleichgesinnter mitten in der großen Pause über ein Schulzentrum zu laufen und jedem Schüler einen Zettel mit unseren Forderungen in die Hand zudrücken. Am besten noch mit einem Megaphon, durch das man ruft: "Ihr seid alle Sklaven! Wacht auf! Befreit euch von euren Ketten!" oder sowas.
So etwas würde sich herumsprechen... und wenn sich etwas herumspricht, wird auch darüber kontrovers diskutiert werden. Rechnen müsste man dabei mindestens mit einer Geldbuße wegen der entstehenden Reinigunskosten und vielleicht ist "Stören des Schulbetriebs" auch ein Straftatbestand in Deutschland. Keine Ahnung. "Erregen öffentlichen Ärgernisses" würde man das wohl nennen.
Jedenfalls würde ich in solchen Aktionen noch den meisten Sinn sehen... aber auch hier braucht man erst mal ein paar Idealisten, die glauben, dass sich wirklich etwas verändern lässt, und die kein Problem damit haben, für ihre Ideale auch mal Prügel zu beziehen oder verspottet zu werden. Freiwillige vor!
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scaydcast






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 12:03


Das Problem bei so einer Aktion wird sein, dass die Schüler mit sowas völlig überfordert sind. Die sind täglich in diesem Schulsumpf drin, hören nur noch in Trance, was um sie rum abgeht. Die sehen dann einfach nur irgendwelche "cool aussehenden Verrückten", die über den Schulhof spazieren und "irgendwas wollen... öhm, ja mit Freiheit oder so war da was." Ich kann mir die Fernsehinterviews hinterher schon richtig vorstellen. Die würden sowas nicht kapieren, hat man ja an den Schülerinterviews von den Bosse-Leuten schon gesehn und meinerzeit war das in den Schulen, in denen ich überall war, nicht anders. Der Schüler ist einfach von Natur aus dumm und daran gibts nicht viel zu rütteln. Selbst wenn da ein Aufhebens drum gemacht werden würde, würden das die meisten nur als eine "freie Stunde" oder einen "freien Tag" abstempeln und die wenigsten würden ernsthaft darüber nachdenken, was das alles zu bedeuten hat.

Dann gehts weiter: "Wieso sind wir Sklaven? Hä? Wir sind doch Schüler und machen erstmal unsren Abschluss und danach? Yoah, darüber hab ich eh noch ned nachgedacht... erstmal feiern, Bier, Mallorca und dann yoah... Studium? Aber was das jetzt mit Sklave zu tun hat, weiß ich auch ned..." - Es ist ne grundsätzliche Einstellung, dass die meisten glauben, sie könnten später mit ihren Bierfreunden über die Runden kommen und es wäre ja eh nichts im Leben wichtig, hauptsache genug Bier. Ich glaube, so richtig drüber nachdenken tun die erst, wenn sie kurz "dahinter" stehen (wenns schon zu spät ist) und sie dann merken, dass es auf einmal nicht mehr so ist, wie sie sich das in ihrer naiven Jugend vorgestellt haben. Dass das Leben nicht ganz so funktioniert, wie sies gern hätten. Man müsste ihnen eher begreiflich machen, dass sie es in der Hand haben, was passiert und wie die Welt morgen aussieht. Nur ist da das Problem, dass es zu viele Fesseln seitens der Gesellschaft gibt, die dafür erstmal gesprengt werden müssten - und das wiederum traut sich keiner.

Schule z.B. könnte man ganz einfach abschaffen, indem keiner mehr hingeht. Nur: Schulschwänzer werden polizeilich gesucht und dann in das Gebäude zurückgeschafft oder eben inhaftiert. Würden jetzt also massenweise Schüler der Schule fernbleiben, gäbe es viele neue Straßenkinder, viele neue kaputte Familien und überfüllte Gefängnisse und jede Menge neue Bewerber bei der Polizei ("Yeah, ich will auch Schulkinder einlochen - ein paar davon haben mir mein Auto zerkratzt"), aber ändern würde sich daran auch nichts. Dann kommt dazu, dass von der Gesellschaft Kinder nicht als vollwertige Menschen akzeptiert werden und deren Absichten dann eh nur "dumme Jugendstreiche" sind und keine ernstgemeinten Absichten mit vielleicht sogar politischen Hintergründen. Dafür ist diese Gesellschaft doch noch viel zu festgefahren. Also würde es nie dahin kommen, dass Schulen abgeschafft werden würden und selbst wenns tendenziell dahin gehen würde, würden sich vorher die bestehenden Parteien einmischen und prompt irgendwelche von der Erwachsenengesellschaft absolut akzeptierten Gesetze rausbringen, die die Schulpflicht fordern und forcieren mit drastischen Maßnahmen wie meintwegen nem internationalen Register für Jobsperre danach. Das bringt irgendwie nichts. Man müsste die Leute dazu bringen, weniger auf Jamba und mehr auf sich selbst zu hören und man muss die Leute dazu bringen, mehr nachzudenken. Wenn die Schüler nämlich wirklich alle ernsthaft im Verbund agieren würden und sagen: "Nehmt uns ernst, wir haben auch was zu sagen und bestimmen später eure Rente" und sie sich so ihre "Seriösität" erstmal bei den Erwachsenen erkaufen, dann würde man ihnen zumindest schonmal zuhören, auch wenn sich deshalb warscheinlich auch nichts ändern würde.

Hm, ist ne verzwickte Sache irgendwie - aber ne zusätzliche Partei wäre meines Erachtens auch nichts, weil wir uns dann diesem Parteiensystem fügen und einfach selbst "auch was vom großen Kuchen" abhaben wollen und damit wären wir nicht anders als andere.

Und dass "Einfluss" automatisch "Macht" bedeutet, sollte hier zumindest jedem klar sein. Wer Macht hat, hat automatisch Einfluss und diejenigen, die Einfluss haben, besitzen Macht. Darum hat der Bundeskanzler in Deutschland weniger zu sagen, als irgendwelche reichen Firmenbosse, weil der Kanzler nur "ehrlich" gewählt wurde, währenddessen die Firmenbosse sich den Einfluss durch Geld (und somit die Macht) erkauft haben. Was meint ihr, wieso es keine Alkoholverbote am Steuer in Deutschland gibt? Weil viel zu viele Bierkonzerne an irgendwelche Parteien spenden und die mit dem Geld dafür sorgen, dass ihre Interessen durchgesetzt werden. Also wirds weiterhin Bier geben, weiterhin Werbung dafür und weiteren Ausschank an Minderjährige, weil das die Interessen der Geldhabenden sind und diese - mal ehrlich, mal korrupt - von den Politikern umgesetzt werden.

Achja und Thema Werbeanzeige: Einmal nützt da reichlich wenig, auch wenn viele es lesen würden. Aber Werbung zieht nicht, wenn man sie einmal macht, sondern der Mensch registriert in der Regel erst dann Dinge, wenn er sie 7-8x gesehen hat - also müsste man das schon durchgehend machen und immerzu Werbung schalten (womit auch klar wäre, wieso das jeder Werbekonzern derart massiv macht), weil erst dann der Mensch sich das Produkt oder die Sache einprägt und damit etwas assoziieren kann, was aber immer noch nicht bedeutet, dass er deshalb dann hinter der Sache steht. Da gibts dann wieder viel zu viele offenen Fragen, die wiederum beantwortet werden müssten und wenn man da dran geht und die beantworten würde, wäre das so viel, dass der Mensch vorher abschaltet und sagt: "Och nö, mein altes Leben war doch gar ned so schlecht, lassen wirs lieber, ich hab eh keine Zeit und schreib morgen ne Klausur und muss noch lernen." Also alles nicht wirklich produktiv.
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Unmensch






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 12:54


Zitat
Original von scaydcast
Achja und Thema Werbeanzeige: Einmal nützt da reichlich wenig, auch wenn viele es lesen würden. Aber Werbung zieht nicht, wenn man sie einmal macht, sondern der Mensch registriert in der Regel erst dann Dinge, wenn er sie 7-8x gesehen hat - also müsste man das schon durchgehend machen und immerzu Werbung schalten (womit auch klar wäre, wieso das jeder Werbekonzern derart massiv macht), weil erst dann der Mensch sich das Produkt oder die Sache einprägt und damit etwas assoziieren kann, was aber immer noch nicht bedeutet, dass er deshalb dann hinter der Sache steht. Da gibts dann wieder viel zu viele offenen Fragen, die wiederum beantwortet werden müssten und wenn man da dran geht und die beantworten würde, wäre das so viel, dass der Mensch vorher abschaltet und sagt: "Och nö, mein altes Leben war doch gar ned so schlecht, lassen wirs lieber, ich hab eh keine Zeit und schreib morgen ne Klausur und muss noch lernen." Also alles nicht wirklich produktiv.

Deshalb soll zu dem Text natürlich auch die URL dazu. ;)
Und als Werbeseite soll es natürlich auch nicht sofort erkennbar sein.
Du magst schon Recht haben, dass man mit sowas erst mehrfach konfrontiert werden muss, bis man es dauerhaft registriert hat (Klingeltonbetreiber wissen das), aber ich bin dennoch überzeugend, dass von hunderttausenden Lesern sofort so viele hier reinschneien würden (schon aus Neugier), dass es reicht, den Server in die Knie zu zwingen. Aber ich glaube, dafür reichen schon doppelt so viele aktive User wie momentan. :D

Das grössere Problem als Willige zu finden, die sich mit der Anzeige auseinander setzen, ist meiner Meinung nach eher eine Freigabe dafür zu bekommen, so dass die Sachen auch gedruckt werden. Man hat ja als Blatt auch einen Ruf zu verlieren, gerade wenn man in einem Verlag ist, der noch andere Zeitschriften und dubiose Geldgeber trägt.
Ich glaube die Post ist da wesentlich toleranter. Man bestellt einfach Leistungen für eine Postwurfsendung im grossen Stil und ist bereits ab 50 Euro für 1000 Schreiben dabei. Das ganze funktioniert bundesweit, und auch wenn es niemand lesen würde, eine Meldung in den Nachrichten wäre es gewiss wert:
"Internet-Terroristen fluten Deutschland - Propaganda frei Haus, Polizei und Behörden ratlos!" oO
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Hansi




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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 13:35


Boah, also mit soner riesen Flut an Postings hätt ich nun nicht gerechnet. Noch dazu musste ich beim Durchlesen der Beiträge leicht schmunzeln, weil mich das irgendwie schon an politische Debatten erinnert ;).

Fassen wir mal zusammen:

Einigen ist es zu viel Aufwand mit zu geringem nutzen, einige halten gar nichts von Politik, einige würden lieber einen Verein/Vereinigung/eigener Staat/whatever gründen, @Maverick ist von der Idee total begeistert und wieder andere würden lieber bei Aktionen bleiben. Puh. Ich seh schon, dass mit ner Partei wird schwierig ;).

Ich find den Gedanken an eine eigene Partei gar nicht sooooo übel, andererseits versteh ich auch eure Zweifel ob man damit was bewirken könnte/ob man später nicht genau so wird wie heutige Partein. Das wäre natürlich schade und nun gar nicht im Sinne dieser Idee. Wenn schon eine Partei dann bitte völlig anders als alles davorgewesene und egal was kommt, immer dabei bleiben, nun sagt sich das so einfach, mh. Und stimmt natürlich, die wirkliche macht haben die Großunternehmen in diesem Land, aber kann man ihnen nicht irgendwie per Gesetz nen Riegel vorschieben?!? Ausserdem würden wir uns natürlich dafür einsetzen, dass die Leute weniger Politik brauchen und eben selber nachdenken und entscheiden, wenn wir uns hier darüber beschweren, dass sie es nicht tun, dann bringt das wenig, sollten wir aber Macht haben und damit umgehen können, dann können wir diese Macht mit den Leuten teilen, vllt soweit, dass es irgendwann keine Politik mehr braucht. Jajaja, ich hör ja schon auf, weil ich gerade mal wieder viel zu utopistisch bin ;).

Was ich auch nicht schlecht fand, war die Idee von der Gründung eines eigenen Staates. Hat da jemand ne Idee, wie und ob das überhaupt funktioniert und ob das überhaupt sinnvoll wäre?!?
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Kebap






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 13:54


Du brauchst dazu zumindest mal ein eigenes Staatsgebiet, und das wird dir so schnell wohl kein anderer Staat abtreten, vor allem nicht, wenn die wissen, dass du irgendwie anarchistisch werden willst.

Was ich wiederum nicht schlecht fand, war die Idee von der Gründung eines eigenes Großkonzerns. Das geht imho schneller und hat deutlich mehr nachhaltige Auswirkungen als jede Parteigründung.

Nachteil wär natürlich, dass man dann tatsächlich etwas BAUEN müsste und nicht wie die Politiker nur große Reden schwingen und Forderungen aufstellen.
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Hansi




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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 14:10


Nuja @Kebap, was willst du denn in dem Unternehmen verticken?!? Zudem kommt, dass wir hier alle keine "Unternehmenstypen" sind und da auch irgendwie nich ins Bild passen würden.
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Unmensch






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 14:23


Maverick hatte doch eine Idee, sagte er. Bin mal gespannt, in welche Richtung das gehen soll.
Wenn es ums verkaufen geht, haben wir aber schon vorher verloren. Um da einen Fuss in die Tür zu kriegen, müsste man schon nach den eigentümlichen Regeln des Konsums funktionieren, was wohl niemand machen würde, wie Hansi schon treffend festgestellt hat. Zudem habe ich eine Abneigung, für andere Leute Arbeiten zu verrichten. Vielleicht sollten wir also uns nur Ideen patentieren lassen und uns darauf spezialisieren, um sie dann weiterverkaufen zu können. Die geistige Kreativität dafür besitzen hier viele, und in Visionen schmieden und nie dagewesen Ideen zu kreieren, dürfen die meisten Mitglieder auch alles andere als schlecht sein. Das Problem: Damit erreicht man nichts, bestenfalls wird man nur ziemlich reich. Wobei das auch nicht das schlechteste wäre, das könnte man ja wieder investieren und so kommt man über viele Umwege dann vielleicht doch noch zum eigentlichen Ziel. ;)

Zumindest in der Theorie sähe es so aus. In Wirklichkeit dürfte das aber allen widerstreben, für die Gesellschaft, die man ablehnt, irgendwelche Dienstleistungen oder Produktionen zu verrichten. Daher ist es egal, wie man es dreht und wendet, wir kriegen ja doch nichts auf die Reihe. :D
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Hansi




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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 14:26


Nun sei doch nicht so pessimistisch @Unmensch ;).
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scaydcast






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 14:34


Genau das ist es Unmensch. Nur, dass die Einstellung, dass man das für die Gesellschaft tut, noch nicht so recht klar ist - weil: Wen willst du denn verändern? Die Gesellschaft. Somit tust du schon einen Dienst an der Gesellschaft - nämlich, dass du dabei helfen willst, sie zu verändern. Wenn du jetzt noch die Mittel (oder das Geld) der Gesellschaft dazu verwendest, um selbige zu verändern, hast du ihnen quasi mit ihren eigenen Mitteln geholfen. Schlussendlich musst du danach nur noch vielen zeigen, wie sich dieses Prinzip umsetzen lässt, danach läuft der Kasten von allein. Damit wäre die Mittelfrage geklärt, damit bräuchte man keine Sponsoren, damit könnte man von Mensch zu Mensch jeden erreichen und wenn es dann genügend dir nachtun, wird man eines Tages wirklich vor dem Aspekt stehen, dass sich in dieser Gesellschaft unterschwellig sehr viel getan haben wird. Und man sieht: Politik war dafür unnötig, das System hat auch keinen interessiert, schau einfach nur, dass dein Tun insofern ins aktuelle Gesetzbild passt, weil du damit dann auch gleich die Anerkennung und den Respekt der Gesellschaft in der Tasche hast und somit auch "großflächiger" nach draußen gehen kannst.

Und dem Erfolg steht nichts mehr im Wege... Tjaja, ich wünschte, ich hätte es eher so auf den Punkt bringen können...
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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 14:37


Eine politische Partei mit Unity-Gedankengut gründen? Ne, das bringt nichts... Kann ich das begründen? Höchstens emotional...ich halte die Unity noch für gesund genug, dass die meisten hier auf dem langen Marsch durch die dreckigen Institutionen krepieren würden. Macht korrumpiert...das ist vielleicht nicht immer wahr, aber man kann eigentlich auch wenig falsch machen, wenn man das als Dogma mit sich herumträgt. Ich jedenfalls hab kein Interesse daran, andere Leute zu missionieren, retten oder aufzuwecken...wer gerade schon selbst beim Aufwachen ist, weckt sowieso fast notwendig mein Interesse, wer lieber schlafen möchte, steht mir emotional sowieso zu fern, als dass ich Mitleid oder ein Helfersyndrom entwicklen könnte.
Mh, und gleich noch so eine elitär-passiv-defätistisch-misanthropische Regel fast ohne Ausnahme: edle oder auch nur vernünftige Anliegen werden durch Kontakt mit der Realität kontaminiert. Gerade bin ich etwas fern der Heimat und leider auch ziemlich bewegungsunfähig, sonst könnte ich da ein paar nette Passagen aus dem Vorwort eines überzeugten Früh-Nationalsozialisten zu einer "Mein Kampf"-Ausgabe abtippen...steht lauter schönes Zeug drin, dass mindestens die Hälfte des Forums hier unterschreiben würde..."neuer Geist der Brüderlichkeit", "Freiheit von den Ketten", "Selbstverwirklichung ohne wirtschaftliche Repression"...sogar von "Ritterlichkeit" wird geredet :D. Aber Macht hat mit selbstlosen Utopien oder überhaupt mit irgendwelchen Idealen nun mal nichts zu tun. Ende des Postulats.
Ach ja, und (vernünftige) Pläne, wie etwa eine territoriale Neuordnung der Welt nach ideologischen Gesichtspunkten auf dem Weg der etablierten Politik voranzutreiben...nope, das hat mit der Realität leider nichts zu tun, da ist die FDGO vor. Dann doch lieber völlig unorthodoxe Guerilla-Aktionen wie von dian angedacht, das hat mehr mit der Unity zu tun. Es gibt hier für meinen Geschmack zu viel Leute, die meinen Nichts zu verlieren zu haben, aber anscheinend doch noch ziemlich an diesem Nichts hängen. Völlig abgedrehte Aktionen, die die Leute aus ihrem Alltagstrott reißen und sie die Welt wie sie bisher wahrnahmen in Frage stellen lassen, das wäre noch am Ehesten die Nische, in der ein Haufen wie die Unity sinnvoll politisch aktiv werden könnte.
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M.F






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 15:50


Also von ner eigenen Partei halte ich wenig, so gut es sich vielleicht anfangs anhören mag.
Ein Unternehmern ne also............

Der Gedanke, der mich schon länger beschäftigt, ist die Gründung eines neuen Staates.
Ja man kann nicht einfach einen neuen Staat gründen.
Aber wollt ihr nicht lieber eure eigene Welt erschaffen als über die Welt zu meckern , in der ihr dazu verdammt seit eure Dasein zu fristen.
Vielleicht bin ich selbst nicht optimistisch genug um wirklich daran zu glauben, dass es irgendwann einen "Unity-Staat" geben wird, aber ich glaube, dass es sich lohnt sich darüber gedanken zu machen.
Ich glaube, dass es möglich ist.
Alles ist möglich!
Man müsste es nur wirklich wollen und bereit sein dafür Opfer zu bringen.

Es gibt ja zb schon Ansätze mit Kommunen und kleineren Dörfern.
Das Problem ist, dass man immer noch an die Gesetze des Landes gebunden ist
Wenn jetzt zb ein par Verrückte nen Dorf einnehmen und jeden mit Waffengewalt daran hindern in ihr Dorf einzudringen, was könnte der Staat dagegen tun?
Sie tun niemanden was und habe keine Geiseln.
Klar kann der Staat einfach einmarschieren und alle töten.
Aber würden dann nicht viele von außerhalb aufwachen, in was für einer Welt sie leben?

Mh so wirklich bin ich jetzt nicht mit meinem Post zufrieden, aber was solls ich schick ihm mal trotzdem ab..........
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Unmensch






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 16:22


Zitat
Original von M.F
Es gibt ja zb schon Ansätze mit Kommunen und kleineren Dörfern.
Das Problem ist, dass man immer noch an die Gesetze des Landes gebunden ist
Wenn jetzt zb ein par Verrückte nen Dorf einnehmen und jeden mit Waffengewalt daran hindern in ihr Dorf einzudringen, was könnte der Staat dagegen tun?
Sie tun niemanden was und habe keine Geiseln.
Klar kann der Staat einfach einmarschieren und alle töten.
Aber würden dann nicht viele von außerhalb aufwachen, in was für einer Welt sie leben?

Nein. Siehe Heiligendamm. Es wird sich bestenfalls aufgeregt, Bürgerkrieg bricht trotzdem noch lange nicht aus.
Auch ist es egal, was man sich unter den Nagel reisst, ob man Geiseln hat oder was auch immer, alleine die Tatsache, eine kleine Revolution anzuzetteln, würde die Staatsmacht sofort auf den Plan rufen, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Insofern dürfte es besonders schwer sein, wirklich einen eigenen Staat zu gründen. Realistischer sehe ich aber eine kleine Kolonie, ein kleines Gebiet, vielleicht auf einem eigenen Grundstück, wobei sowas ähnliches schon mal geplant war, aber dazu kam es auch nie. Ich bezweifle auch stark, dass die Mehrheit dabei mitmachen würde. Die meisten, auch hier, sind doch viel zu sehr an ihre Umgebung gewöhnt und sei es nur, weil sie sich damit abgefunden oder für sich eine kleine Nische gefunden haben. So viele Hansis haben wir einfach nicht unter uns. ;)
Dafür geht es uns allen noch viel zu gut.
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Xoc






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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 20:23


Entweder wir kommen an die Macht und machen das Gleiche wie alle anderen oder wir kommen nicht an die Macht.
Ausserdem haben wir hier kein einheitliches Konzept - wenn überhaupt eins - was wir wirklich besser machen könnten.

Also:
Nein zur Partei.
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Hansi




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Motto: Wer nichts weiß, muss alles glauben.

[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 20:25


Wieso seid ihr alle so pessimistisch und glaubt, wir würden wenn wir die Macht hätten die selbe Scheiße machen wie die anderen?
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[*] Verfasst am: 1.6.2007 um 20:31


Zitat
Original von Hansi
Wieso seid ihr alle so pessimistisch und glaubt, wir würden wenn wir die Macht hätten die selbe Scheiße machen wie die anderen?


Nein, nein, das ist ein voreiliger Schluss! Es kann auch sein, dass wir einfach gar nicht an die Macht kommen.

Ansonsten:
Erfahrung.
Ist ja auch nicht so, dass die Politiker die wirklich mächtigen wären...
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